{"id":69752,"date":"2018-07-26T16:37:32","date_gmt":"2018-07-26T14:37:32","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69752"},"modified":"2018-07-26T16:37:32","modified_gmt":"2018-07-26T14:37:32","slug":"ix-r-24-17-keine-uebertragung-eines-fuer-den-erblasser-festgestellten-verlustvortrags-zum-31-dezember-2009-auf-die-erben-aus-billigkeitsgruenden-gerichtliche-ueberpruefung-von-billigkeitsmassnahmen-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-24-17-keine-uebertragung-eines-fuer-den-erblasser-festgestellten-verlustvortrags-zum-31-dezember-2009-auf-die-erben-aus-billigkeitsgruenden-gerichtliche-ueberpruefung-von-billigkeitsmassnahmen-de\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;R&nbsp;24\/17 &#8211; Keine &Uuml;bertragung eines f&uuml;r den Erblasser festgestellten Verlustvortrags zum 31. Dezember 2009 auf die Erben aus Billigkeitsgr&uuml;nden &#8211; Gerichtliche &Uuml;berpr&uuml;fung von Billigkeitsma&szlig;nahmen der Verwaltung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.4.2018, IX R 24\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.170418.IXR24.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Keine &Uuml;bertragung eines f&uuml;r den Erblasser festgestellten Verlustvortrags zum 31. Dezember 2009 auf die Erben aus Billigkeitsgr&uuml;nden &#8211; Gerichtliche &Uuml;berpr&uuml;fung von Billigkeitsma&szlig;nahmen der Verwaltung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>NV: Liegt im Einzelfall kein ungewollter &Uuml;berhang des gesetzlichen Steuertatbestandes vor, scheiden sachliche Billigkeitsma&szlig;nahmen aus.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;ger gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nchen vom 6. Juli 2017&nbsp;&nbsp;11 K 954\/16 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Streitig ist, ob den Kl&auml;gern und Revisionskl&auml;gern (Kl&auml;gern) als Rechtsnachfolgern des im Jahr 2009 verstorbenen Erblassers &#8230; (E) der f&uuml;r diesen festgestellte verbleibende Verlustvortrag zum 31.&nbsp;Dezember 2009 im Wege einer Billigkeitsregelung zu &uuml;bertragen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>An der &#8230; GmbH &#038; Co. KG (KG), deren Gesellschaftszweck der Handel mit &#8230; war, waren als Komplement&auml;rin die &#8230; GmbH mit Sitz in &#8230; sowie als Kommanditisten der E und dessen S&ouml;hne, die Kl&auml;ger, beteiligt. Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Komplement&auml;rin waren die Kl&auml;ger. Die wesentlichen Betriebsgrundlagen wurden der KG von der Z-GmbH &#038; Co. KG (Z-KG) vermietet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Testament vom 21.&nbsp;Juli 1999 hatte der im Jahr &#8230; geborene E die Kl&auml;ger zu gleichen Teilen als Erben eingesetzt und zu Gunsten seiner beiden T&ouml;chter Verm&auml;chtnisse angewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>E und die Kl&auml;ger ver&auml;u&szlig;erten ihre Beteiligungen an der KG durch notariell beurkundeten Unternehmenskaufvertrag vom 23.&nbsp;Dezember 2008 an die X-GmbH mit Sitz in &#8230; . Am &#8230;&nbsp;Januar 2009 verstarb E.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Bescheid &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r 2009 vom 13.&nbsp;Februar 2012 f&uuml;r die KG wurden f&uuml;r E Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb in H&ouml;he von .\/.&nbsp;2.011.021,10&nbsp;EUR unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung festgestellt. Im Einkommensteuerbescheid f&uuml;r das Jahr 2009 vom 22.&nbsp;Februar 2012 f&uuml;r die Kl&auml;ger als Rechtsnachfolger des E wurde ein Teil des Verlustvortrags mit verschiedenen positiven Eink&uuml;nften des E verrechnet. Im Bescheid &uuml;ber die gesonderte Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags zur Einkommensteuer zum 31.&nbsp;Dezember 2009 des E vom 22.&nbsp;Februar 2012 wurde der verbleibende Verlustvortrag nach &sect;&nbsp;10d Abs.&nbsp;4 des Einkommensteuergesetzes i.d.F. des Streitjahres (EStG) auf 1.451.307&nbsp;EUR festgestellt. Der Bescheid erging an die Kl&auml;ger als Rechtsnachfolger des verstorbenen E.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom 28.&nbsp;Februar 2012 beantragten die Kl&auml;ger beim Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) f&uuml;r E, einen Teil der im Bescheid vom 22.&nbsp;Februar 2012 angesetzten Ver&auml;u&szlig;erungsverluste in H&ouml;he von 487.500&nbsp;EUR auf den Veranlagungszeitraum 2008 zur&uuml;ckzutragen und den sich nach Verlustr&uuml;cktrag ergebenden Verlustvortrag in H&ouml;he von 1.475.307&nbsp;EUR zu gleichen Teilen auf die Kl&auml;ger zu &uuml;bertragen, wobei die Verluste ausschlie&szlig;lich mit Eink&uuml;nften der Z-KG und der KG verrechenbar sein sollten. Sie machten geltend, dass die Verlustvortr&auml;ge ausschlie&szlig;lich aus der Ver&auml;u&szlig;erung der Kommanditanteile an der KG mit Vertrag vom 23.&nbsp;Dezember 2008 resultieren w&uuml;rden. Es liege im Streitfall eine seltene und extrem gelagerte Konstellation vor. Zwischen der Ver&auml;u&szlig;erung und dem Tod des Erblassers am &#8230;&nbsp;Januar 2009 l&auml;gen weniger als 30&nbsp;Tage. Die &Uuml;bergangsregelung des Gro&szlig;en Senats des Bundesfinanzhofs (BFH) im Beschluss vom 17.&nbsp;Dezember 2007 GrS&nbsp;2\/04 (BFHE 220, 129, BStBl II 2008, 608) habe als &quot;Stichtag den 18.&nbsp;August 2008&quot; vorgesehen. Der Tod des Erblassers sei nur f&uuml;nf Monate sp&auml;ter eingetreten. E habe im Jahr 1995 seine S&ouml;hne in die Unternehmen aufgenommen und Teile seines Privatverm&ouml;gens auf sie &uuml;bertragen. Durch Testament habe er diese im Jahr 1999 als seine Erben eingesetzt. Da E im Jahr 2005 an Demenz erkrankt sei und seitdem unter Pflegschaft gestanden habe, habe die von ihm beabsichtigte vorweggenommene Erbfolge nicht umgesetzt werden k&ouml;nnen. Bei Umsetzung der Pl&auml;ne zur vorweggenommenen Erbfolge h&auml;tte sich ein Antrag auf &Uuml;bertragung von Verlustvortr&auml;gen er&uuml;brigt. Gestaltende Ma&szlig;nahmen zur Rettung der Verluste seien durch die schwere Erkrankung des Erblassers und die damit verbundene Pflegschaft verschlossen gewesen. Der Unternehmenskaufvertrag vom 23.&nbsp;Dezember 2008 habe zudem neben der Ver&auml;u&szlig;erung der Kommanditanteile auch ein unwiderrufliches Verkaufsangebot von Teilen des Grundbesitzes der Z-KG enthalten. Der Verlust aus der Ver&auml;u&szlig;erung der Kommanditanteile sei in Kauf genommen worden in der Erwartung, dass die zeitgleiche Ver&auml;u&szlig;erung der Grundst&uuml;cke zu einem betr&auml;chtlichen Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn f&uuml;hren werde. Letztlich sei die Ver&auml;u&szlig;erung der Grundst&uuml;cke jedoch an unterschiedlichen Preisvorstellungen gescheitert. Eine zeitgleiche Ver&auml;u&szlig;erung der Kommanditanteile der KG und der Grundst&uuml;cke der Z-KG h&auml;tte zu einer Verrechnung von Ver&auml;u&szlig;erungsgewinnen und Ver&auml;u&szlig;erungsverlusten gef&uuml;hrt. Demgegen&uuml;ber m&uuml;ssten die Kl&auml;ger bei Ver&auml;u&szlig;erung der Grundst&uuml;cke der Z-KG im Jahr 2014 (Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung 16.077.252,68&nbsp;EUR) den fiktiven Anteil am Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn ihres Vaters voll versteuern, ohne die zuvor erlittenen Verluste aus der Ver&auml;u&szlig;erung der Kommanditanteile gegenrechnen zu k&ouml;nnen. Aufgrund dieser extremen Konstellation sei eine Billigkeitsma&szlig;nahme f&uuml;r die Kl&auml;ger notwendig. Die Betriebsaufspaltung zwischen der KG und der Z-KG sei nur m&ouml;glich gewesen, weil im &uuml;berlassenen Grundst&uuml;ck &#8230; erhebliche stille Reserven vorhanden gewesen seien, die das &quot;Gegenst&uuml;ck zum positiven Eigenkapital&quot; der KG darstellen w&uuml;rden. Die Erben m&uuml;ssten noch private Schulden von 1,9&nbsp;Mio.&nbsp;EUR bedienen. Hinzu k&auml;men Kreditverbindlichkeiten der KG von 5,6&nbsp;Mio.&nbsp;EUR und der Z-KG von 18,7&nbsp;Mio.&nbsp;EUR, die zu bedienen seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Bescheid vom 22.&nbsp;April 2015 lehnte das FA den Antrag auf &Uuml;bertragung der Verlustvortr&auml;ge auf die Kl&auml;ger ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der hiergegen eingelegte Einspruch wurde mit der Einspruchsentscheidung vom 7.&nbsp;M&auml;rz 2016 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die hiergegen erhobene Klage ab und f&uuml;hrte in seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2018, 132 ver&ouml;ffentlichten Urteil vom 6.&nbsp;Juli 2017&nbsp;&nbsp;11&nbsp;K&nbsp;954\/16 im Wesentlichen aus, Ermessensfehler des FA seien bei Ablehnung der Billigkeitsma&szlig;nahme nicht ersichtlich. Die Auslegung des FA, dass eine solche Billigkeitsma&szlig;nahme grunds&auml;tzlich nur dann in Frage komme, wenn &#8211;anders als im Streitfall&#8211; die Einkunftsquelle, die den Verlust verursacht habe, auf die Erben &uuml;bergehe, sei m&ouml;glich und nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung materiellen (&sect;&sect;&nbsp;163, 227 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;) und formellen Rechts (Versto&szlig; gegen den klaren Inhalt der Akten; Verletzung der Sachverhaltsaufkl&auml;rungspflicht; keine Ber&uuml;cksichtigung des Gesamtergebnisses des Verfahrens).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen,<br \/>das Urteil des FG, den Ablehnungsbescheid vom 22.&nbsp;April 2015 sowie die Einspruchsentscheidung vom 7.&nbsp;M&auml;rz 2016 aufzuheben und das FA zu verpflichten, im Wege einer Billigkeitsregelung die f&uuml;r den Erblasser festgestellten verbleibenden Verlustvortr&auml;ge zum 31.&nbsp;Dezember 2009 in H&ouml;he von 1.451.308&nbsp;EUR zu gleichen Teilen auf die Kl&auml;ger als Erben zu &uuml;bertragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Die Entscheidung des FA, den zum 31.&nbsp;Dezember 2009 f&uuml;r den Erblasser festgestellten Verlustvortrag nach &sect;&nbsp;10d EStG nicht im Billigkeitswege auf die Kl&auml;ger zu &uuml;bertragen, ist nicht zu beanstanden. Die Kl&auml;ger haben weder einen Anspruch auf &Uuml;bertragung des festgestellten Verlustvortrags noch auf Neubescheidung ihres Antrags.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;163 Satz&nbsp;1 AO kann eine Steuer u.a. niedriger festgesetzt werden, wenn ihre Erhebung nach Lage des einzelnen Falles unbillig ist; &sect;&nbsp;227 Halbsatz&nbsp;1 AO sieht vor, dass die Finanzbeh&ouml;rden Anspr&uuml;che aus dem Steuerschuldverh&auml;ltnis ganz oder zum Teil erlassen k&ouml;nnen, wenn deren Einziehung nach Lage des einzelnen Falles unbillig ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Unbilligkeit der Erhebung einer Steuer, an die &sect;&sect;&nbsp;163, 227 AO die M&ouml;glichkeit einer abweichenden Steuerfestsetzung oder eines Erlasses kn&uuml;pfen, kann sich aus sachlichen oder aus pers&ouml;nlichen Gr&uuml;nden ergeben, wobei die Beteiligten des Streitfalles zu Recht nur um die erste Variante streiten. Sachlich unbillig ist die Erhebung vor allem dann, wenn sie im Einzelfall nach dem Zweck des zugrunde liegenden Gesetzes nicht (mehr) zu rechtfertigen ist und dessen Wertungen zuwiderl&auml;uft. Eine sachliche Billigkeitsma&szlig;nahme stellt immer auf den Einzelfall ab und ist atypischen Ausnahmef&auml;llen vorbehalten (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 28.&nbsp;November 2016 GrS&nbsp;1\/15, BFHE 255, 482, BStBl II 2017, 393, Rz&nbsp;112). Umst&auml;nde, die der Gesetzgeber bei der Ausgestaltung des gesetzlichen Tatbestandes einer Vorschrift bewusst in Kauf genommen hat, stehen jedoch dem Erlass entgegen (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteil vom 19.&nbsp;M&auml;rz 2009 V&nbsp;R&nbsp;48\/07, BFHE 225, 215, BStBl II 2010, 92; BFH-Beschluss vom 27.&nbsp;Juli 2011 I&nbsp;R&nbsp;44\/10, BFH\/NV 2011, 2005).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Abweichende Steuerfestsetzung und Erlass sind Ma&szlig;nahmen der finanzbeh&ouml;rdlichen Billigkeit im Steuerschuldverh&auml;ltnis, &uuml;ber die in einem vom Steuerfestsetzungsverfahren gesonderten Verfahren durch eigenst&auml;ndigen Verwaltungsakt zu entscheiden ist. Dieser Verwaltungsakt unterliegt, wenn die begehrte Billigkeitsma&szlig;nahme abgelehnt wurde, nur einer eingeschr&auml;nkten gerichtlichen &Uuml;berpr&uuml;fung (&sect;&nbsp;102 FGO); diese beschr&auml;nkt sich darauf, ob die gesetzlichen Grenzen des Ermessens nicht beachtet wurden oder Ermessen fehlerhaft ausge&uuml;bt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nach dem Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH (in BFHE 220, 129, BStBl II 2008, 608, unter D., Rz&nbsp;55) kann der Erbe einen vom Erblasser nicht ausgenutzten Verlustabzug nach &sect;&nbsp;10d EStG nicht bei seiner eigenen Veranlagung zur Einkommensteuer geltend machen. Er h&auml;lt es indes f&uuml;r m&ouml;glich, dass in seltenen und extrem gelagerten Konstellationen eine auf den entsprechenden Einzelfall bezogene abweichende Steuerfestsetzung (&sect;&nbsp;163 AO) oder ein Steuererlass (&sect;&nbsp;227 AO) in Betracht kommen kann (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 220, 129, BStBl II 2008, 608, unter&nbsp;D.IV.2.b&nbsp;gg, Rz&nbsp;112) und verweist hierzu auch auf den Vorlagebeschluss des I.&nbsp;Senats (BFH-Vorlagebeschluss vom 29.&nbsp;M&auml;rz 2000&nbsp;I&nbsp;R&nbsp;76\/99, BFHE 191, 353, BStBl II 2000, 622, unter III.2.d, Rz&nbsp;20). Danach mag eine abweichende Steuerfestsetzung (&sect;&nbsp;163 AO) oder ein Steuererlass (&sect;&nbsp;227 AO) in Betracht kommen, wenn sich im Einzelfall herausstellt, dass ein beim Erben angefallener steuerpflichtiger Gewinn unmittelbar mit einem vom Erblasser erlittenen und bei ihm nicht mehr ausgeglichenen Verlust korrespondiert. Auf diese Weise ist es insbesondere m&ouml;glich, eine Beg&uuml;nstigung des Erben auf diejenigen F&auml;lle zu beschr&auml;nken, in denen dieser durch die beim Erblasser &quot;verlorenen&quot; Verluste selbst in seiner Leistungsf&auml;higkeit beeintr&auml;chtigt ist (BFH-Vorlagebeschluss in BFHE 191, 353, BStBl II 2000, 622, unter III.2.d, Rz&nbsp;20).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FA hat im Streitfall &#8211;wie das FG zutreffend entschieden hat&#8211; eine seltene und extrem gelagerte Konstellation im dargestellten Sinne und damit eine sachliche Unbilligkeit rechtsfehlerfrei verneint.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Kl&auml;ger machen geltend, die seltene und extrem gelagerte Konstellation liege darin, dass der Verkauf der Betriebsgesellschaft (KG) mit Verlust im Ver&auml;u&szlig;erungsvertrag an eine gewinnbringende Ver&auml;u&szlig;erung der in der Z-KG gehaltenen und an die ver&auml;u&szlig;erte Gesellschaft vermieteten Grundst&uuml;cke gekoppelt gewesen sei. Zu der Ver&auml;u&szlig;erung der Grundst&uuml;cke sei es zun&auml;chst nur nicht wegen der Uneinigkeit &uuml;ber den endg&uuml;ltigen Kaufpreis gekommen. Da das Gesch&auml;ft jedoch f&uuml;r die K&auml;ufer unter Zeitdruck gestanden sei, seien wechselseitige Optionen mit der jeweiligen Preisvorstellung dessen vereinbart worden, demgegen&uuml;ber die Option ausge&uuml;bt werde. Das eine Gesch&auml;ft h&auml;tte nicht ohne das andere stattgefunden. Die Verluste und Gewinne stammten damit nicht nur aus einer Einkunftsquelle, sondern aus einem einzigen doppelaktigen und untrennbaren Verpflichtungsgesch&auml;ft des Erblassers, dass lediglich mit zwei zeitlich getrennten Verf&uuml;gungen erf&uuml;llt worden sei. Zwischen diesen beiden Vorg&auml;ngen sei der Erblasser verstorben. Diese wirtschaftliche Position, bereits realisierter Verlust in der Person des Erblassers und noch nicht realisierter, aber dann bei den Erben entstehender Gewinn aus derselben bereits bei dem Erblasser gesetzten Ursache, h&auml;tten die Kl&auml;ger geerbt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Vortrag der Kl&auml;ger erf&uuml;llt schon nicht die tatbestandlichen Voraussetzungen f&uuml;r eine abweichende Steuerfestsetzung (&sect;&nbsp;163 AO) oder f&uuml;r einen Steuererlass (&sect;&nbsp;227 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Insbesondere stellt die Realisierung eines Gewinns aus der Ver&auml;u&szlig;erung von Grundst&uuml;cken der Z-KG im Jahr 2014 keinen Grund dar, den zum 31.&nbsp;Dezember 2009 f&uuml;r den Erblasser festgestellten Verlustvortrag auf die Kl&auml;ger zu &uuml;bertragen. Denn Billigkeitsma&szlig;nahmen d&uuml;rfen nicht die einem gesetzlichen Steuertatbestand innewohnende Wertung des Gesetzgebers generell durchbrechen oder korrigieren. Sie k&ouml;nnen nur einem ungewollten &Uuml;berhang des gesetzlichen Steuertatbestandes abhelfen (z.B. Beschl&uuml;sse des Bundesverfassungsgerichts vom 5.&nbsp;April 1978&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;117\/73, BVerfGE 48, 102, C.II.3.; vom 11.&nbsp;Mai 2015&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;741\/14, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung 2015, 882; BFH-Urteil vom 22.&nbsp;Oktober 2014 II&nbsp;R&nbsp;4\/14, BFHE 247, 170, BStBl II 2015, 237, Rz&nbsp;15); ein derartiger Fall liegt hier allerdings nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Im Streitfall korrespondiert der im Jahr 2014 aus den Grundst&uuml;cksver&auml;u&szlig;erungen der Z-KG angefallene, steuerpflichtige Gewinn nicht unmittelbar mit dem vom Erblasser erlittenen und bei ihm nicht mehr ausgeglichenen Verlust aus der Ver&auml;u&szlig;erung der KG. Anders als die Kl&auml;ger geltend machen, ist die Ver&auml;u&szlig;erung der Anteile an der KG schon nicht zwingend an die gewinnbringende Ver&auml;u&szlig;erung der von der Z-KG an die KG vermieteten Grundst&uuml;cke gekoppelt gewesen. Vielmehr ist die Ver&auml;u&szlig;erung der Grundst&uuml;cke im Dezember 2008 zun&auml;chst an unterschiedlichen Preisvorstellungen der Vertragsparteien gescheitert. Daher wurde lediglich ein unwiderrufliches Verkaufsangebot einger&auml;umt, bei dem jedoch unsicher war, ob die Annahme erkl&auml;rt wird. Soweit zwischen der Z-KG und der KG bis zur Ver&auml;u&szlig;erung der Anteile an der KG im Dezember 2008 eine Betriebsaufspaltung vorgelegen haben sollte, f&uuml;hrt dies entgegen der Auffassung der Kl&auml;ger auch nicht zur Existenz &quot;einer Einkunftsquelle&quot;. Zum einen bleiben auch im Fall einer Betriebsaufspaltung Besitz- und Betriebsunternehmen zwei selbst&auml;ndige Unternehmen (grundlegend Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 8.&nbsp;November 1971 GrS&nbsp;2\/71, BFHE 103, 440, BStBl II 1972, 63, unter V.4.). Die sachliche und personelle Verflechtung der beiden Betriebe f&uuml;hrt nicht dazu, dass Besitz- und Betriebsunternehmen im steuerrechtlichen Sinne als ein einziges Unternehmen zu qualifizieren w&auml;ren mit der Folge, dass der in beiden Organisationseinheiten erzielte und z.B. additiv ermittelte Gesamtgewinn einheitlich der Einkommen- oder K&ouml;rperschaftsteuer unterworfen w&uuml;rde (so bereits BFH-Urteil vom 29.&nbsp;M&auml;rz 2006 X&nbsp;R&nbsp;59\/00, BFHE 213, 50, BStBl II 2006, 661, II.3.e&nbsp;aa, Rz&nbsp;36). Zum anderen war eine etwaige Betriebsaufspaltung bereits zu Lebzeiten des E durch die Ver&auml;u&szlig;erung der Anteile an der KG beendet worden und lag daher im Zeitpunkt des Erbfalles nicht mehr vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Eine im Billigkeitswege erfolgende &Uuml;bertragung des Verlustabzugs des E auf die Erben kann zudem nicht mit etwaigen im Zeitpunkt des Erbfalles in den Grundst&uuml;cken vorhandenen stillen Reserven begr&uuml;ndet werden. Denn der &Uuml;bergang der stillen Reserven ist gerade nicht mit dem &Uuml;bergang eines etwaigen Verlustvortrags des Rechtsvorg&auml;ngers verkn&uuml;pft (s. bereits Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 220, 129, BStBl II 2008, 608, D.III.6.a&nbsp;ee, Rz&nbsp;85). Demgem&auml;&szlig; ist es auch ausgeschlossen, eine auf dem &Uuml;bergang der stillen Reserven beruhende Besteuerung hier als ungewollte und &quot;&uuml;berschie&szlig;ende&quot; Folge einer typisierenden gesetzlichen Regelung zu qualifizieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ohne Erfolg bleibt schlie&szlig;lich die Verfahrensr&uuml;ge der Kl&auml;ger. Deren Beanstandung, das FG habe gegen &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 FGO versto&szlig;en, weil es die sich aus dem Akteninhalt ergebende Betriebsaufspaltung zwischen der Z-KG und der KG au&szlig;er Acht gelassen habe, ist bereits aus den unter II.2.b&nbsp;bb dargestellten Gr&uuml;nden nicht erheblich. Der erkennende Senat sieht insoweit von einer weiteren Begr&uuml;ndung ab (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.4.2018, IX R 24\/17ECLI:DE:BFH:2018:U.170418.IXR24.17.0 Keine &Uuml;bertragung eines f&uuml;r den Erblasser festgestellten Verlustvortrags zum 31. Dezember 2009 auf die Erben aus Billigkeitsgr&uuml;nden &#8211; Gerichtliche &Uuml;berpr&uuml;fung von Billigkeitsma&szlig;nahmen der Verwaltung Leits&auml;tze NV: Liegt im Einzelfall kein ungewollter &Uuml;berhang des gesetzlichen Steuertatbestandes vor, scheiden sachliche Billigkeitsma&szlig;nahmen aus. Tenor Die Revision der Kl&auml;ger gegen das Urteil &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-24-17-keine-uebertragung-eines-fuer-den-erblasser-festgestellten-verlustvortrags-zum-31-dezember-2009-auf-die-erben-aus-billigkeitsgruenden-gerichtliche-ueberpruefung-von-billigkeitsmassnahmen-de\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IX&nbsp;R&nbsp;24\/17 &#8211; Keine &Uuml;bertragung eines f&uuml;r den Erblasser festgestellten Verlustvortrags zum 31. 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