{"id":69762,"date":"2018-07-26T16:37:44","date_gmt":"2018-07-26T14:37:44","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69762"},"modified":"2018-07-26T16:37:44","modified_gmt":"2018-07-26T14:37:44","slug":"v-r-20-17-eugh-vorlage-zur-umsatzbesteuerung-von-vereinen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-20-17-eugh-vorlage-zur-umsatzbesteuerung-von-vereinen\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;20\/17 &#8211; EuGH-Vorlage zur Umsatzbesteuerung von Vereinen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss (EuGH-Vorlage) vom 21.6.2018, V R 20\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:VE.210618.VR20.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">EuGH-Vorlage zur Umsatzbesteuerung von Vereinen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Dem EuGH werden folgende Fragen zur Vorabentscheidung vorgelegt:<\/p>\n<\/p>\n<p>1. Kommt Art. 132 Abs. 1 Buchst. m MwStSystRL, nach dem &quot;bestimmte, in engem Zusammenhang mit Sport und K&ouml;rperert&uuml;chtigung stehende Dienstleistungen, die Einrichtungen ohne Gewinnstreben an Personen erbringen, die Sport oder K&ouml;rperert&uuml;chtigung aus&uuml;ben&quot;, unmittelbare Wirkung zu, so dass sich Einrichtungen ohne Gewinnstreben bei fehlender Umsetzung unmittelbar auf diese Bestimmung berufen k&ouml;nnen?<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Bei Bejahung der ersten Frage: Handelt es sich bei der &quot;Einrichtung ohne Gewinnstreben&quot; i.S. von Art. 132 Abs. 1 Buchst. m MwStSystRL um<\/p>\n<\/p>\n<p>&#8211; einen autonom unionsrechtlich auszulegenden Begriff oder<\/p>\n<\/p>\n<p>&#8211; sind die Mitgliedstaaten befugt, das Vorliegen einer derartigen Einrichtung von Bedingungen wie &sect; 52 i.V.m. &sect; 55 AO (oder den &sect;&sect; 51 ff. AO in ihrer Gesamtheit) abh&auml;ngig zu machen?<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Falls es sich um einen autonom unionsrechtlich auszulegenden Begriff handelt: Muss eine Einrichtung ohne Gewinnstreben i.S. von Art. 132 Abs. 1 Buchst. m MwStSystRL &uuml;ber Regelungen f&uuml;r den Fall ihrer Aufl&ouml;sung verf&uuml;gen, nach denen sie ihr dann vorhandenes Verm&ouml;gen auf eine andere Einrichtung ohne Gewinnstreben zur F&ouml;rderung von Sport und K&ouml;rperert&uuml;chtigung zu &uuml;bertragen hat?<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>I. Dem Gerichtshof der Europ&auml;ischen Union werden folgende Fragen zur Vorabentscheidung vorgelegt:<\/p>\n<\/p>\n<p>1. Kommt Art. 132 Abs. 1 Buchst. m der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28. November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem nach dem &quot;bestimmte, in engem Zusammenhang mit Sport und K&ouml;rperert&uuml;chtigung stehende Dienstleistungen, die Einrichtungen ohne Gewinnstreben an Personen erbringen, die Sport oder K&ouml;rperert&uuml;chtigung aus&uuml;ben&quot; unmittelbare Wirkung zu, so dass sich Einrichtungen ohne Gewinnstreben bei fehlender Umsetzung unmittelbar auf diese Bestimmung berufen k&ouml;nnen?<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Bei Bejahung der ersten Frage: Handelt es sich bei der &quot;Einrichtung ohne Gewinnstreben&quot; i.S. von Art. 132 Abs. 1 Buchst. m der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28. November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem um<\/p>\n<\/p>\n<p>&#8211; einen autonom unionsrechtlich auszulegenden Begriff oder<\/p>\n<\/p>\n<p>&#8211; sind die Mitgliedstaaten befugt, das Vorliegen einer derartigen Einrichtung von Bedingungen wie &sect; 52 i.V.m. &sect; 55 der Abgabenordnung (oder den &sect;&sect; 51 ff. der Abgabenordnung in ihrer Gesamtheit) abh&auml;ngig zu machen?<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Falls es sich um einen autonom unionsrechtlich auszulegenden Begriff handelt: Muss eine Einrichtung ohne Gewinnstreben i.S. von Art. 132 Abs. 1 Buchst. m der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28. November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem &uuml;ber Regelungen f&uuml;r den Fall ihrer Aufl&ouml;sung verf&uuml;gen, nach denen sie ihr dann vorhandenes Verm&ouml;gen auf eine andere Einrichtung ohne Gewinnstreben zur F&ouml;rderung von Sport und K&ouml;rperert&uuml;chtigung zu &uuml;bertragen hat?<\/p>\n<\/p>\n<p>II. Das Verfahren wird bis zur Entscheidung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union ausgesetzt.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Beim Kl&auml;ger und Revisionsbeklagten (Kl&auml;ger) handelt es sich um einen eingetragenen Verein, der im Streitjahr 2011 nicht als gemeinn&uuml;tzig im Sinne (i.S.) der &sect;&sect;&nbsp;51&nbsp;fortfolgende (ff.) der Abgabenordnung (AO) anerkannt war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zweck des Vereins ist nach seiner Satzung die Pflege und F&ouml;rderung des Golfsports. Dieser Zweck wird durch den Betrieb eines Golfplatzes und der dazugeh&ouml;rigen Anlagen in eigener Regie auf den Grundst&uuml;cken, Geb&auml;uden und Anlagen verwirklicht, die von der Golfplatz-Y-Betriebs-GmbH (Gesellschaft mit beschr&auml;nkter Haftung &#8211;GmbH&#8211;) gepachtet wurden. Nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;3 der Vereinssatzung durften die Mittel des Vereins nur f&uuml;r satzungsgem&auml;&szlig;e Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhielten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es durfte keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hohe Verg&uuml;tungen beg&uuml;nstigt werden. Nach &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;3 der im Streitjahr geltenden Satzung sollte das Verm&ouml;gen des Vereins bei dessen Aufl&ouml;sung oder Aufhebung an eine von der Mitgliederversammlung bestimmte Person oder Institution fallen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitjahr 2011 hatte der Kl&auml;ger 320&nbsp;Mitglieder. Ordentliche Mitglieder zahlten einen Jahresbeitrag von 950&nbsp;EUR zuz&uuml;glich Nutzungszertifikat (pauschale Geb&uuml;hr f&uuml;r Spielberechtigung f&uuml;r einen bestimmten Zeitraum) und einen einmaligen Aufnahmebeitrag von 199&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 25.&nbsp;Januar 2011 erwarb der Kl&auml;ger zum Kaufpreis von 380.000&nbsp;EUR alle Gesch&auml;ftsanteile an der GmbH. Alleinige Gesellschafterin und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der GmbH war bis zur Ver&auml;u&szlig;erung der Gesch&auml;ftsanteile Frau A. Diese war auch Mitglied des Vereins. Zum Zeitpunkt der Anteils&uuml;bertragung bestanden offene Forderungen von Mitgliedern gegen&uuml;ber der GmbH aus langfristigen Darlehen (so genannte Altdarlehen) in H&ouml;he von 316.796,49&nbsp;EUR. Diese Darlehen beruhten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;2 der Satzung auf der gegen&uuml;ber neu eintretenden Mitgliedern festgesetzten Verpflichtung zur Hingabe von zinslosen Darlehen. Die Darlehen durften von der GmbH ausschlie&szlig;lich f&uuml;r Investitionen in den Golfplatz und die Verwaltung des Golfplatzes einschlie&szlig;lich der Bestreitung der Personal- und sonstigen Kosten und Nebenkosten nebst Steuern verwendet werden. Zur Finanzierung des Kaufpreises nahm der Verein bei seinen Mitgliedern Darlehen (sogenannte Neudarlehen) auf, die mit 4&nbsp;% pro anno (p.a.) verzinst wurden und mit 5&nbsp;% p.a. getilgt werden sollten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitjahr vereinnahmte der Kl&auml;ger Mitgliedsbeitr&auml;ge in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR. Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) sah die Mitgliedsbeitr&auml;ge als Verg&uuml;tung f&uuml;r eine Leistung an, die au&szlig;erhalb des Anwendungsbereichs der Mehrwertsteuer i.S. von Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;c der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (MwStSystRL; zuvor: Art.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern &#8211; Gemeinsames Mehrwertsteuersystem: einheitliche steuerpflichtige Bemessungsgrundlage &#8211;Richtlinie 77\/388\/EWG&#8211;) liege, so dass hierf&uuml;r unabh&auml;ngig von der Frage einer Steuerfreiheit &#8211;aus Sicht des FA&#8211; keine Umsatzsteuer entstand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dar&uuml;ber hinaus erbrachte der Kl&auml;ger eine Reihe von Leistungen, &#8211;die auch aus Sicht des FA&#8211; in den Anwendungsbereich der Mehrwertsteuer i.S. von Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;c MwStSystRL fallen und bei denen streitig ist, ob sie nach Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;m MwStSystRL steuerfrei sein k&ouml;nnen. Bei diesen Leistungen handelte es sich um die Berechtigung zur Nutzung des Golfspielplatzes (Greenfee), die leihweise &Uuml;berlassung von Golfb&auml;llen f&uuml;r das Abschlagstraining mittels eines Ballautomaten (Ballautomat), die Durchf&uuml;hrung von Golfturnieren und Veranstaltungen, bei denen der Kl&auml;ger Startgelder f&uuml;r die Teilnahme vereinnahmte (Startgelder), die mietweise &Uuml;berlassung von Caddys (Caddys) und um den Verkauf eines Golfschl&auml;gers (Verkauf). Der Kl&auml;ger vereinnahmte Verg&uuml;tungen in folgender H&ouml;he: Greenfee: &#8230;&nbsp;EUR, Ballautomat: &#8230;&nbsp;EUR, Startgelder: &#8230;&nbsp;EUR, Caddys: &#8230;&nbsp;EUR und Verkauf: &#8230;&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unter Ber&uuml;cksichtigung der gesamten Einnahmen ergab sich im Streitjahr ein Gewinn von &#8230;&nbsp;EUR, der nicht &quot;ausgesch&uuml;ttet&quot; wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die streitigen Ums&auml;tze aus den Bereichen Greenfee, Ballautomat, Startgelder, Caddys und Verkauf hielt das FA f&uuml;r umsatzsteuerpflichtig. F&uuml;r den Bereich der Startgelder f&uuml;r Veranstaltungen ergab sich dies daraus, dass das FA die Voraussetzungen f&uuml;r eine Steuerfreiheit nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;22 Buchst.&nbsp;b des Umsatzsteuergesetzes (UStG) mangels Gemeinn&uuml;tzigkeit des Kl&auml;gers nach &sect;&sect;&nbsp;51&nbsp;ff. AO als nicht gegeben ansah. Die Gemeinn&uuml;tzigkeit verneinte das FA, da die Satzung des Kl&auml;gers keine hinreichenden Regelungen zur Verm&ouml;gensbindung aufwies. Es begr&uuml;ndete dies auch mit dem Erwerb der Gesch&auml;ftsanteile an der GmbH. F&uuml;r die anderen Leistungen besteht im nationalen Recht kein Befreiungstatbestand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA erlie&szlig; entsprechend seiner Rechtsauffassung einen sp&auml;ter ge&auml;nderten Umsatzsteuerbescheid. Nach dem ma&szlig;geblichen &Auml;nderungsbescheid waren die Leistungen des Kl&auml;gers in den Bereichen Greenfee, Ballautomat, Startgelder, Caddys und Verkauf umsatzsteuerpflichtig. Der hiergegen eingelegte Einspruch blieb erfolglos.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demgegen&uuml;ber gab das Finanzgericht (FG) der Klage mit dem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2017, 1030 ver&ouml;ffentlichten Urteil statt. Dabei ging das FG davon aus, dass es sich beim Kl&auml;ger um eine Einrichtung ohne Gewinnstreben handele, die sich f&uuml;r die Steuerfreiheit der streitigen Ums&auml;tze auf Art.&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;m MwStSystRL berufen k&ouml;nne.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>1. Rechtlicher Rahmen<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>a) Unionsrecht<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Nach Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;m MwStSystRL befreien die Mitgliedstaaten von der Steuer<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">bestimmte, in engem Zusammenhang mit Sport und K&ouml;rperert&uuml;chtigung stehende Dienstleistungen, die Einrichtungen ohne Gewinnstreben an Personen erbringen, die Sport oder K&ouml;rperert&uuml;chtigung aus&uuml;ben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Nach Art.&nbsp;133 Buchst.&nbsp;a MwStSystRL k&ouml;nnen die Mitgliedstaaten die Gew&auml;hrung der Befreiungen nach Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b, g, h, i, l, m und n MwStSystRL f&uuml;r Einrichtungen, die keine Einrichtungen des &ouml;ffentlichen Rechts sind, im Einzelfall von der Erf&uuml;llung einer oder mehrerer der folgenden Bedingungen abh&auml;ngig machen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Die betreffenden Einrichtungen d&uuml;rfen keine systematische Gewinnerzielung anstreben; etwaige Gewinne, die trotzdem anfallen, d&uuml;rfen nicht verteilt, sondern m&uuml;ssen zur Erhaltung oder Verbesserung der erbrachten Leistungen verwendet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Art.&nbsp;134 MwStSystRL bestimmt:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;In folgenden F&auml;llen sind Lieferungen von Gegenst&auml;nden und Dienstleistungen von der Steuerbefreiung des Artikels&nbsp;132 Absatz&nbsp;1 Buchstaben&nbsp;b, g, h, i, l, m und n ausgeschlossen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">a)&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">sie sind f&uuml;r die Ums&auml;tze, f&uuml;r die die Steuerbefreiung gew&auml;hrt wird, nicht unerl&auml;sslich;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">b)&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">sie sind im Wesentlichen dazu bestimmt, der Einrichtung zus&auml;tzliche Einnahmen durch Ums&auml;tze zu verschaffen, die in unmittelbarem Wettbewerb mit Ums&auml;tzen von der Mehrwertsteuer unterliegenden gewerblichen Unternehmen bewirkt werden.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>b) Nationales Recht<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Steuerfrei sind nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;22 UStG<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&quot;a)&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">die Vortr&auml;ge, Kurse und anderen Veranstaltungen wissenschaftlicher oder belehrender Art, die von juristischen Personen des &ouml;ffentlichen Rechts, von Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien, von Volkshochschulen oder von Einrichtungen, die gemeinn&uuml;tzigen Zwecken oder dem Zweck eines Berufsverbandes dienen, durchgef&uuml;hrt werden, wenn die Einnahmen &uuml;berwiegend zur Deckung der Kosten verwendet werden,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">b)&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">andere kulturelle und sportliche Veranstaltungen, die von den in Buchstabe&nbsp;a genannten Unternehmern durchgef&uuml;hrt werden, soweit das Entgelt in Teilnehmergeb&uuml;hren besteht.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu den Einrichtungen, die gemeinn&uuml;tzigen Zwecken dienen, enth&auml;lt die Abgabenordnung im Streitjahr Regelungen in den &sect;&sect;&nbsp;51&nbsp;ff. AO. Dabei handelt es sich um folgende Vorschriften:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;&sect;&nbsp;51 Allgemeines<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">(1) Gew&auml;hrt das Gesetz eine Steuerverg&uuml;nstigung, weil eine K&ouml;rperschaft ausschlie&szlig;lich und unmittelbar gemeinn&uuml;tzige, mildt&auml;tige oder kirchliche Zwecke (steuerbeg&uuml;nstigte Zwecke) verfolgt, so gelten die folgenden Vorschriften.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8230;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&sect;&nbsp;52 Gemeinn&uuml;tzige Zwecke<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">(1) Eine K&ouml;rperschaft verfolgt gemeinn&uuml;tzige Zwecke, wenn ihre T&auml;tigkeit darauf gerichtet ist, die Allgemeinheit auf materiellem, geistigem oder sittlichem Gebiet selbstlos zu f&ouml;rdern. Eine F&ouml;rderung der Allgemeinheit ist nicht gegeben, wenn der Kreis der Personen, dem die F&ouml;rderung zugute kommt, fest abgeschlossen ist, zum Beispiel Zugeh&ouml;rigkeit zu einer Familie oder zur Belegschaft eines Unternehmens, oder infolge seiner Abgrenzung, insbesondere nach r&auml;umlichen oder beruflichen Merkmalen, dauernd nur klein sein kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8230;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">(2) Unter den Voraussetzungen des Absatzes&nbsp;1 sind als F&ouml;rderung der Allgemeinheit anzuerkennen: &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">21. die F&ouml;rderung des Sports (Schach gilt als Sport) &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&sect;&nbsp;55 Selbstlosigkeit<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">(1) Eine F&ouml;rderung oder Unterst&uuml;tzung geschieht selbstlos, wenn dadurch nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke &#8211; zum Beispiel gewerbliche Zwecke oder sonstige Erwerbszwecke &#8211; verfolgt werden und wenn die folgenden Voraussetzungen gegeben sind:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">1. Mittel der K&ouml;rperschaft d&uuml;rfen nur f&uuml;r die satzungsm&auml;&szlig;igen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder oder Gesellschafter (Mitglieder im Sinne dieser Vorschriften) d&uuml;rfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln der K&ouml;rperschaft erhalten. Die K&ouml;rperschaft darf ihre Mittel weder f&uuml;r die unmittelbare noch f&uuml;r die mittelbare Unterst&uuml;tzung oder F&ouml;rderung politischer Parteien verwenden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2. Die Mitglieder d&uuml;rfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Aufl&ouml;sung oder Aufhebung der K&ouml;rperschaft nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zur&uuml;ckerhalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">3. Die K&ouml;rperschaft darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der K&ouml;rperschaft fremd sind, oder durch unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig hohe Verg&uuml;tungen beg&uuml;nstigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">4. Bei Aufl&ouml;sung oder Aufhebung der K&ouml;rperschaft oder bei Wegfall ihres bisherigen Zwecks darf das Verm&ouml;gen der K&ouml;rperschaft, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen &uuml;bersteigt, nur f&uuml;r steuerbeg&uuml;nstigte Zwecke verwendet werden (Grundsatz der Verm&ouml;gensbindung). Diese Voraussetzung ist auch erf&uuml;llt, wenn das Verm&ouml;gen einer anderen steuerbeg&uuml;nstigten K&ouml;rperschaft oder einer juristischen Person des &ouml;ffentlichen Rechts f&uuml;r steuerbeg&uuml;nstigte Zwecke &uuml;bertragen werden soll.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">5. Die K&ouml;rperschaft muss ihre Mittel grunds&auml;tzlich zeitnah f&uuml;r ihre steuerbeg&uuml;nstigten satzungsm&auml;&szlig;igen Zwecke verwenden. Verwendung in diesem Sinne ist auch die Verwendung der Mittel f&uuml;r die Anschaffung oder Herstellung von Verm&ouml;gensgegenst&auml;nden, die satzungsm&auml;&szlig;igen Zwecken dienen. Eine zeitnahe Mittelverwendung ist gegeben, wenn die Mittel sp&auml;testens in dem auf den Zufluss folgenden Kalender- oder Wirtschaftsjahr f&uuml;r die steuerbeg&uuml;nstigten satzungsm&auml;&szlig;igen Zwecke verwendet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8230;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&sect;&nbsp;56 Ausschlie&szlig;lichkeit<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Ausschlie&szlig;lichkeit liegt vor, wenn eine K&ouml;rperschaft nur ihre steuerbeg&uuml;nstigten satzungsm&auml;&szlig;igen Zwecke verfolgt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&sect;&nbsp;57 Unmittelbarkeit<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">(1) Eine K&ouml;rperschaft verfolgt unmittelbar ihre steuerbeg&uuml;nstigten satzungsm&auml;&szlig;igen Zwecke, wenn sie selbst diese Zwecke verwirklicht. Das kann auch durch Hilfspersonen geschehen, wenn nach den Umst&auml;nden des Falls, insbesondere nach den rechtlichen und tats&auml;chlichen Beziehungen, die zwischen der K&ouml;rperschaft und der Hilfsperson bestehen, das Wirken der Hilfsperson wie eigenes Wirken der K&ouml;rperschaft anzusehen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8230;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&sect;&nbsp;58 Steuerlich unsch&auml;dliche Bet&auml;tigungen<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Die Steuerverg&uuml;nstigung wird nicht dadurch ausgeschlossen, dass &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">6. eine K&ouml;rperschaft ihre Mittel ganz oder teilweise einer R&uuml;cklage zuf&uuml;hrt, soweit dies erforderlich ist, um ihre steuerbeg&uuml;nstigten satzungsm&auml;&szlig;igen Zwecke nachhaltig erf&uuml;llen zu k&ouml;nnen,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">7. a) eine K&ouml;rperschaft h&ouml;chstens ein Drittel des &Uuml;berschusses der Einnahmen &uuml;ber die Unkosten aus Verm&ouml;gensverwaltung und dar&uuml;ber hinaus h&ouml;chstens 10 Prozent ihrer sonstigen nach &sect;&nbsp;55 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 zeitnah zu verwendenden Mittel einer freien R&uuml;cklage zuf&uuml;hrt,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">b) eine K&ouml;rperschaft Mittel zum Erwerb von Gesellschaftsrechten zur Erhaltung der prozentualen Beteiligung an Kapitalgesellschaften ansammelt oder im Jahr des Zuflusses verwendet; diese Betr&auml;ge sind auf die nach Buchstabe&nbsp;a in demselben Jahr oder k&uuml;nftig zul&auml;ssigen R&uuml;cklagen anzurechnen,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">8. eine K&ouml;rperschaft gesellige Zusammenk&uuml;nfte veranstaltet, die im Vergleich zu ihrer steuerbeg&uuml;nstigten T&auml;tigkeit von untergeordneter Bedeutung sind,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">9. ein Sportverein neben dem unbezahlten auch den bezahlten Sport f&ouml;rdert, &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&sect;&nbsp;59 Voraussetzung der Steuerverg&uuml;nstigung<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Die Steuerverg&uuml;nstigung wird gew&auml;hrt, wenn sich aus der Satzung, dem Stiftungsgesch&auml;ft oder der sonstigen Verfassung (Satzung im Sinne dieser Vorschriften) ergibt, welchen Zweck die K&ouml;rperschaft verfolgt, dass dieser Zweck den Anforderungen der &sect;&sect;&nbsp;52 bis 55 entspricht und dass er ausschlie&szlig;lich und unmittelbar verfolgt wird; die tats&auml;chliche Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung muss diesen Satzungsbestimmungen entsprechen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&sect;&nbsp;60 Anforderungen an die Satzung<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">(1) Die Satzungszwecke und die Art ihrer Verwirklichung m&uuml;ssen so genau bestimmt sein, dass auf Grund der Satzung gepr&uuml;ft werden kann, ob die satzungsm&auml;&szlig;igen Voraussetzungen f&uuml;r Steuerverg&uuml;nstigungen gegeben sind. Die Satzung muss die in der Anlage&nbsp;1 bezeichneten Festlegungen enthalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8230;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&sect;&nbsp;61 Satzungsm&auml;&szlig;ige Verm&ouml;gensbindung<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">(1) Eine steuerlich ausreichende Verm&ouml;gensbindung (&sect;&nbsp;55 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4) liegt vor, wenn der Zweck, f&uuml;r den das Verm&ouml;gen bei Aufl&ouml;sung oder Aufhebung der K&ouml;rperschaft oder bei Wegfall ihres bisherigen Zwecks verwendet werden soll, in der Satzung so genau bestimmt ist, dass auf Grund der Satzung gepr&uuml;ft werden kann, ob der Verwendungszweck steuerbeg&uuml;nstigt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">(2) (weggefallen)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">(3) Wird die Bestimmung &uuml;ber die Verm&ouml;gensbindung nachtr&auml;glich so ge&auml;ndert, dass sie den Anforderungen des &sect;&nbsp;55 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 nicht mehr entspricht, so gilt sie von Anfang an als steuerlich nicht ausreichend. &sect;&nbsp;175 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 ist mit der Ma&szlig;gabe anzuwenden, dass Steuerbescheide erlassen, aufgehoben oder ge&auml;ndert werden k&ouml;nnen, soweit sie Steuern betreffen, die innerhalb der letzten zehn Kalenderjahre vor der &Auml;nderung der Bestimmung &uuml;ber die Verm&ouml;gensbindung entstanden sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&sect;&nbsp;63 Anforderungen an die tats&auml;chliche Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">(1) Die tats&auml;chliche Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der K&ouml;rperschaft muss auf die ausschlie&szlig;liche und unmittelbare Erf&uuml;llung der steuerbeg&uuml;nstigten Zwecke gerichtet sein und den Bestimmungen entsprechen, die die Satzung &uuml;ber die Voraussetzungen f&uuml;r Steuerverg&uuml;nstigungen enth&auml;lt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8230;&quot;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>2. Vorbemerkungen zu den sich im vorliegenden Fall stellenden Streitfragen<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Im Streitfall sind Besonderheiten in Bezug auf die Art der Leistungen zu beachten, die dem Anwendungsbereich der Steuer unterliegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach Auffassung der deutschen Finanzverwaltung fallen die Leistungen, die Sportvereine an ihre Mitglieder gegen Mitgliedsbeitr&auml;ge erbringen, nicht in den Anwendungsbereich des Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;c MwStSystRL. Dies steht zwar nach der &Uuml;berzeugung des erkennenden Senats (vergleiche &#8211;vgl.&#8211; zum Beispiel &#8211;z.B.&#8211; Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 20.&nbsp;M&auml;rz 2014 V&nbsp;R&nbsp;4\/13, Sammlung der Entscheidung des Bundesfinanzhofs &#8211;BFHE&#8211; 245, 397, unter II.1.a) im Widerspruch zum Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union &#8211;EuGH&#8211; Kennemer Golf vom 21.&nbsp;M&auml;rz 2002 C-174\/00 (EU:C:2002:200, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2002, 320, Randziffer &#8211;Rz&#8211;&nbsp;42), ist aber f&uuml;r den vorliegenden Rechtsstreit unbeachtlich. Denn in der Annahme einer nicht steuerbaren Leistung hat das FA insoweit f&uuml;r diese Leistungen keine Steuer festgesetzt, so dass sich die Folgefrage einer Steuerbefreiung nicht stellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Demgegen&uuml;ber sind die hier streitigen Leistungen in den Bereichen Greenfee, Ballautomat, Startgelder, Caddys und Verkauf unstreitig als im Anwendungsbereich der Steuer liegend anzusehen. Hier stellt sich somit die Frage nach einer Steuerfreiheit dieser Leistungen, die das FA f&uuml;r alle der vorstehend genannten Bereiche verneint.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach nationalem Recht kann nur der Bereich Startgelder nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;22 Buchst.&nbsp;b UStG steuerfrei sein. Die anderen Leistungen werden von dieser Vorschrift von vornherein nicht erfasst. Im Streitfall versagt das FA allerdings nicht nur f&uuml;r die anderen Leistungen, sondern auch f&uuml;r den Bereich Startgelder bei Veranstaltungen die Steuerfreiheit nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;22 Buchst&nbsp;b UStG, da es sich beim Kl&auml;ger wegen des Erwerbs der Anteile an der GmbH wie auch im Hinblick auf das Fehlen einer hinreichenden Satzungsreglung f&uuml;r den Fall der Aufl&ouml;sung nicht um eine gemeinn&uuml;tzige Einrichtung nach den &sect;&sect;&nbsp;51&nbsp;ff. AO handele.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Unionsrechtlich k&ouml;nnen die streitigen Leistungen in den Bereichen Greenfee, Ballautomat, Startgelder und Caddys nach Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;m MwStSystRL steuerfrei sein. F&uuml;r die Greenfee hat der EuGH dies bereits entschieden (vgl. EuGH-Urteil Bridport and West Dorset Golf Club vom 19.&nbsp;Dezember 2013 C-495\/12, EU:C:2013:861, Rz&nbsp;30 und 32). F&uuml;r diese Leistungen stellen sich daher die im Streitfall entscheidungserheblichen Fragen, ob Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;m MwStSystRL unmittelbare Wirkung hat (erste Rechtsfrage) sowie welche Bedeutung dem Begriff der Einrichtung ohne Gewinnstreben als unternehmerbezogener Voraussetzung zukommt (zweite und dritte Rechtsfrage).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu beachten ist auch, dass eine Steuerfreiheit nach der Richtlinie f&uuml;r den Bereich Verkauf als Lieferung eines Gegenstandes nicht in Betracht kommt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Art.&nbsp;133 Buchst.&nbsp;a und Art.&nbsp;134 MwStSystRL stehen dem nach Auffassung des erkennenden Senats nicht entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zu Art.&nbsp;133 Buchst.&nbsp;a MwStSystRL (zuvor Art.&nbsp;13 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a erster Gedankenstrich der Richtlinie 77\/388\/EWG) hat der EuGH entschieden, dass das Verbot systematischer Gewinnerzielung in der gleichen Weise wie der Begriff der Einrichtung ohne Gewinnstreben in Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;m MwStSystRL (Art.&nbsp;13 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;m der Richtlinie 77\/388\/EWG) auszulegen ist (EuGH-Urteil Kennemer Golf, EU:C:2002:200, UR 2002, 320, Rz&nbsp;35).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Zu Art.&nbsp;134 MwStSystRL hat der EuGH entschieden, dass diese Bestimmung Dienstleistungen, die darin bestehen, dass eine ohne Gewinnstreben t&auml;tige Einrichtung, die einen Golfplatz betreibt und mitgliedschaftlich verfasst ist, Nichtmitgliedern als Gast der Einrichtung das Recht gew&auml;hrt, diesen Platz zu benutzen, nicht von der Steuerbefreiung des Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;m MwStSystRL ausschlie&szlig;t (EuGH-Urteil Bridport and West Dorset Golf Club, EU:C:2013:861, Rz&nbsp;32).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Zur Reihenfolge der Vorlagefragen geht der erkennende Senat davon aus, dass vorrangig die erste Vorlagefrage zu beantworten ist, da sich ohne unmittelbare Wirkung von Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;m MwStSystRL die zweite und dritte Frage zur Bedeutung der unternehmerbezogenen Voraussetzung nicht stellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>3. Zur ersten Rechtsfrage<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Mit der ersten Rechtsfrage soll gekl&auml;rt werden, ob Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;m MwStSystRL unmittelbare Wirkung zukommt, so dass sich Einrichtungen ohne Gewinnstreben bei fehlender Umsetzung unmittelbar auf diese Bestimmung berufen k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der BFH hat diese unmittelbare Wirkung in der Vergangenheit bejaht (BFH-Urteile vom 3.&nbsp;April 2008 V&nbsp;R&nbsp;74\/07, BFHE 221, 451, Leitsatz&nbsp;1; vom 2.&nbsp;M&auml;rz 2011 XI&nbsp;R&nbsp;21\/09, BFHE 233, 269, unter II.3.b; vom 16.&nbsp;Oktober 2013 XI&nbsp;R&nbsp;34\/11, BFHE 243, 435, unter II.1.b, und in BFHE 245, 397, unter II.2.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ob diese unmittelbare Wirkung tats&auml;chlich besteht, ist aber im Hinblick auf das EuGH-Urteil British Film Institute vom 15.&nbsp;Februar 2017 C-592\/15 (EU:C:2017:117) zweifelhaft geworden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der EuGH hat hier entschieden, dass Art.&nbsp;13 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;n der Richtlinie 77\/388\/EWG, nach dem &quot;bestimmte kulturelle Dienstleistungen&quot; von der Steuer befreit sind, dahin auszulegen ist, dass ihm keine unmittelbare Wirkung zukommt, so dass sich Einrichtungen des &ouml;ffentlichen Rechts oder andere von dem betreffenden Mitgliedstaat anerkannte kulturelle Einrichtungen, die kulturelle Dienstleistungen erbringen, bei fehlender Umsetzung nicht unmittelbar auf ihn berufen k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies begr&uuml;ndet der EuGH damit, dass Art.&nbsp;13 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;n der Richtlinie 77\/388\/EWG durch die Bezugnahme auf &quot;bestimmte kulturelle Dienstleistungen&quot; nicht verlangt, dass alle kulturellen Dienstleistungen befreit werden, so dass die Mitgliedstaaten &quot;bestimmte&quot; unter ihnen befreien k&ouml;nnen, w&auml;hrend sie andere der Mehrwertsteuer unterwerfen. Da diese Bestimmung den Mitgliedstaaten bei der Bestimmung der steuerbefreiten kulturellen Dienstleistungen ein Ermessen einr&auml;umt, erf&uuml;llt sie nicht die Voraussetzungen, um vor einem nationalen Gericht unmittelbar geltend gemacht werden zu k&ouml;nnen (EuGH-Urteil British Film Institute, EU:C:2017:117, Rz&nbsp;23&nbsp;folgende).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Damit stellt sich aus Sicht des Senats die Frage, ob die EuGH-Rechtsprechung zu bestimmten kulturellen Dienstleistungen dazu f&uuml;hrt, dass auch Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;m MwStSystRL, nach dem &quot;bestimmte, in engem Zusammenhang mit Sport und K&ouml;rperert&uuml;chtigung stehende Dienstleistungen, die Einrichtungen ohne Gewinnstreben an Personen erbringen, die Sport oder K&ouml;rperert&uuml;chtigung aus&uuml;ben&quot;, keine unmittelbare Wirkung zukommt. Einrichtungen ohne Gewinnstreben k&ouml;nnten sich dann nicht auf diese Bestimmung berufen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen eine unmittelbare Wirkung k&ouml;nnte dabei sprechen, dass der Unionsgesetzgeber offenbar die Mitgliedstaaten nicht dazu verpflichten wollte, alle in engem Zusammenhang mit Sport und K&ouml;rperert&uuml;chtigung stehende Dienstleistungen, die Einrichtungen ohne Gewinnstreben an Personen erbringen, die Sport oder K&ouml;rperert&uuml;chtigung aus&uuml;ben, von der Steuer befreien zu m&uuml;ssen. Eben hierzu kommt es aber letztlich bei einer Bejahung der unmittelbaren Wirkung, wie sich daran zeigt, dass der BFH in seiner bisherigen Rechtsprechung Leistungen aller Art mit Sportbezug als nach der Richtlinie steuerfrei angesehen hat. So hat der BFH zum Beispiel entschieden, dass die Pensionspferdehaltung (Gestellung von Einstellpl&auml;tzen f&uuml;r Pferde einschlie&szlig;lich Entmistung, Lieferung von Streu und stall&uuml;blicher F&uuml;tterung, Pflege und Betreuung der Pferde, regelm&auml;&szlig;ige Besuche von Tier&auml;rzten, Physiotherapeuten und Hufschmieden sowie Anlagenbenutzung) als an Reiter erbrachte Leistung nach Art.&nbsp;13 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;m der Richtlinie 77\/388\/EWG (heute: Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;m MwStSystRL) steuerfrei sein kann (BFH-Urteil in BFHE 243, 435; vgl. hierzu z.B. Heuermann, UR 2014, 877&nbsp;ff., 881; W&auml;ger, Deutsches Steuerrecht 2014, 1517&nbsp;ff., 1521). Im Hinblick hierauf kann sich de lege ferenda unter Umst&auml;nden die Frage nach einer konkreteren Neufassung dieser Bestimmungen stellen (vgl. zur Entstehungsgeschichte der Befreiungstatbest&auml;nde z.B. Fischer in juris PraxisReport Steuerrecht 19\/2017 Anmerkung&nbsp;1).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>4. Zur zweiten Rechtsfrage<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Mit der hilfsweise gestellten zweiten Rechtsfrage soll f&uuml;r den Fall, dass Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;m MwStSystRL unmittelbare Wirkung zukommt, gekl&auml;rt werden, welche Anforderungen an den von dieser Bestimmung vorausgesetzten Begriff der Einrichtung ohne Gewinnstreben zu stellen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dabei geht es darum, ob es sich hierbei um einen autonom unionsrechtlich auszulegenden Begriff handelt, so dass die Verweisung in &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;22 Buchst.&nbsp;b UStG auf &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;22 Buchst.&nbsp;a UStG und damit auf das Gemeinn&uuml;tzigkeitsrecht als unionsrechtswidrig anzusehen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Dabei ist auch zu beachten, dass sich der BFH (vgl. hierzu auch BFH-Urteile vom 25.&nbsp;Juli 1996 V&nbsp;R&nbsp;7\/95, BFHE 181, 222, Bundessteuerblatt &#8211;BStBl&#8211; II 1997, 154, unter II.2.a; vom 21.&nbsp;August 1997 V&nbsp;R&nbsp;65\/94, Sammlung amtlich nicht ver&ouml;ffentlichter Entscheidungen des Bundesfinanzhofs 1998, 971, unter II.2.d, und vom 30.&nbsp;M&auml;rz 2000 V&nbsp;R&nbsp;30\/99, BFHE 191, 434, BStBl II 2000, 705, unter II.1.b) noch nicht in entscheidungserheblicher Weise mit der Frage befassen musste, ob sich die Verweisung in &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;22 Buchst.&nbsp;a und b UStG auf das Gemeinn&uuml;tzigkeitsrecht nur<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">aa)&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">auf &sect;&nbsp;52 i.V.m. &sect;&nbsp;55 AO (sowohl Tehler in Rau\/D&uuml;rrw&auml;chter, &sect;&nbsp;4 UStG Nr.&nbsp;22, Rz&nbsp;102&nbsp;ff., und Kulmsee, in Rei&szlig;\/Kraeusel\/ Langer, UStG &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;22, Rz&nbsp;26) oder<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">bb)&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">auf die Gesamtheit der &sect;&sect;&nbsp;51&nbsp;ff. AO (so das FA im Streitfall) bezieht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der erkennende Senat geht zur zweiten Vorlagefrage in &Uuml;bereinstimmung mit dem FG davon aus, dass Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;m MwStSystRL &#8211;mangels einer den Mitgliedstaaten wie etwa durch Art.&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;g MwStSystRL einger&auml;umten Definitionserm&auml;chtigung&#8211; den Mitgliedstaaten nicht die Befugnis einr&auml;umt, den Begriff der Einrichtung ohne Gewinnstreben eigenst&auml;ndig zu definieren. Danach kommt eine Auslegung dieses Begriffs weder nach Ma&szlig;gabe von &sect;&nbsp;52 i.V.m. &sect;&nbsp;55 AO (siehe &#8211;s.&#8211; oben aa) noch nach den &sect;&sect;&nbsp;51&nbsp;ff. AO insgesamt (s. oben bb) in Betracht. Der BFH hatte dabei bereits allgemein entschieden, dass &quot;die Steuerbefreiungen nach Artikel&nbsp;13 der Richtlinie 77\/388\/EWG autonome unionsrechtliche Begriffe sind, die eine von Mitgliedstaat zu Mitgliedstaat unterschiedliche Anwendung des Mehrwertsteuersystems vermeiden sollen&quot; (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 16.&nbsp;Oktober 2013 XI&nbsp;R&nbsp;34\/11, BFHE 243, 435, Rz&nbsp;38, mit weiteren Nachweisen zur EuGH-Rechtsprechung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gleichwohl handelt es sich im Hinblick auf den f&uuml;r Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;m MwStSystRL spezifischen Begriff der Einrichtung ohne Gewinnstreben um eine vorrangig aus Sicht des Unionsrechts zu beantwortende Frage, mit der gekl&auml;rt werden soll, ob f&uuml;r die Mitgliedstaaten hier das Recht zu einer eigenst&auml;ndigen Begriffsbildung besteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>5. Zur dritten Rechtsfrage<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die dritte Rechtsfrage stellt sich f&uuml;r den Fall, dass Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;m MwStSystRL unmittelbare Wirkung zukommt, ohne dass den Mitgliedstaaten dabei eine Definitionsbefugnis zur Bestimmung des Begriffs der Einrichtung ohne Gewinnstreben zusteht. Es ist dann zu kl&auml;ren, welche Anforderungen unionsrechtlich an diesen Begriff zu stellen sind (s. auch oben unter II.2.d&nbsp;aa).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dabei ist es bedeutsam, ob eine Einrichtung ohne Gewinnstreben voraussetzt, dass die Verwendung ihres Verm&ouml;gens f&uuml;r den von Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;m MwStSystRL beg&uuml;nstigten Zweck auch f&uuml;r den Fall ihrer Aufl&ouml;sung gesichert ist, so dass sich auch bei Aufl&ouml;sung f&uuml;r die Mitglieder keine finanziellen Vorteile ergeben (vgl. hierzu allgemein EuGH-Urteil Kennemer Golf, EU:C:2002:200, UR 2002, 320, Rz&nbsp;33). Auf der Grundlage der vom FG getroffenen Feststellungen d&uuml;rfte demgegen&uuml;ber im Erwerb der Anteile an der GmbH keine Verm&ouml;gensverwendung zugunsten eines Vereinsmitglieds zu sehen sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall geht der erkennende Senat zudem davon aus, dass der im Streitjahr tats&auml;chlich angefallene Gewinn nicht gegen das Vorliegen einer Einrichtung ohne Gewinnstreben spricht (vgl. auch EuGH-Urteil Kennemer Golf, EU:C:2002:200, UR 2002, 320, Rz&nbsp;35).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>6. Zum Rechtsgrund der Vorlage<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Einleitung des Vorabentscheidungsersuchens an den EuGH beruht auf Art.&nbsp;267 des Vertrags &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ischen Union.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>7. Verfahrensaussetzung<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Aussetzung des Verfahrens beruht auf &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 i.V.m. mit &sect;&nbsp;74 der Finanzgerichtsordnung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss (EuGH-Vorlage) vom 21.6.2018, V R 20\/17ECLI:DE:BFH:2018:VE.210618.VR20.17.0 EuGH-Vorlage zur Umsatzbesteuerung von Vereinen Leits&auml;tze Dem EuGH werden folgende Fragen zur Vorabentscheidung vorgelegt: 1. Kommt Art. 132 Abs. 1 Buchst. m MwStSystRL, nach dem &quot;bestimmte, in engem Zusammenhang mit Sport und K&ouml;rperert&uuml;chtigung stehende Dienstleistungen, die Einrichtungen ohne Gewinnstreben an Personen erbringen, die Sport oder K&ouml;rperert&uuml;chtigung aus&uuml;ben&quot;, &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-20-17-eugh-vorlage-zur-umsatzbesteuerung-von-vereinen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;20\/17 &#8211; EuGH-Vorlage zur Umsatzbesteuerung von Vereinen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69762","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69762","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69762"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69762\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69762"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69762"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69762"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}