{"id":69788,"date":"2018-08-10T18:15:49","date_gmt":"2018-08-10T16:15:49","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69788"},"modified":"2018-08-10T18:15:49","modified_gmt":"2018-08-10T16:15:49","slug":"viii-r-53-14-schuldzinsenabzug-bei-steuerpflichtigen-erstattungszinsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-53-14-schuldzinsenabzug-bei-steuerpflichtigen-erstattungszinsen\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;53\/14 &#8211; Schuldzinsenabzug bei steuerpflichtigen Erstattungszinsen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 28.2.2018, VIII R 53\/14<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.280218.VIIIR53.14.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Schuldzinsenabzug bei steuerpflichtigen Erstattungszinsen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Schuldzinsen f&uuml;r ein Darlehen, das zur Finanzierung einer Einkommensteuernachzahlung aufgenommen worden ist, k&ouml;nnen als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen abzugsf&auml;hig sein, wenn die Einkommensteuer sp&auml;ter wieder herabgesetzt und hierf&uuml;r steuerpflichtige Erstattungszinsen i.S. des &sect; 233a AO i.V.m. &sect; 20 Abs. 1 Nr. 7 Satz 3 EStG gezahlt werden. Insoweit liegt ein Fall erzwungener Kapital&uuml;berlassung vor, bei dem es zur Begr&uuml;ndung des wirtschaftlichen Zusammenhangs zwischen Kreditaufnahme und sp&auml;teren Zinseinnahmen ausreicht, wenn das Darlehen zu dem Zweck aufgenommen und verwendet worden ist, eine (letztlich nicht gerechtfertigte) Forderung zu erf&uuml;llen (Anschluss an das Senatsurteil vom 24. Mai 2011 VIII R 3\/09, BFHE 235, 197, BStBl II 2012, 254).<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Kl&auml;gers werden das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nchen vom 15. Oktober 2014&nbsp;&nbsp;1 K 1008\/14 sowie die Bescheide vom 1. Februar 2006 &uuml;ber die Ablehnung des Antrags auf &Auml;nderung der Einkommensteuerbescheide 2002 und 2003 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 27. November 2008 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Einkommensteuerbescheide f&uuml;r das Jahr 2002 vom 13. Februar 2006 und f&uuml;r die Jahre 2003 und 2004 vom 18. Dezember 2006, letzterer in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 27. November 2008, werden dahin ge&auml;ndert, dass ein anteiliger Zinsaufwand in H&ouml;he von 6.508,90 EUR im Jahr 2002, 10.710,70 EUR im Jahr 2003 und 9.274,50 EUR im Jahr 2004 bei den Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers aus Kapitalverm&ouml;gen als Werbungskosten ber&uuml;cksichtigt wird.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Berechnung der Steuer wird dem Beklagten &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beteiligten streiten dar&uuml;ber, ob Schuldzinsen f&uuml;r ein Darlehen, das im Zusammenhang mit der Finanzierung einer Einkommensteuernachzahlung aufgenommen worden ist, in den Streitjahren (2002 bis 2004) als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen zu ber&uuml;cksichtigen sind, da der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die Einkommensteuer sp&auml;ter wieder herabgesetzt und dem Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) steuerpflichtige Erstattungszinsen gezahlt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger ist Gesellschafter zweier Personengesellschaften, f&uuml;r die das FA im Anschluss an Betriebspr&uuml;fungen f&uuml;r die Jahre 1994 bis 1998 ge&auml;nderte Bescheide &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung der Besteuerungsgrundlagen erlie&szlig;. Auf Grundlage dieser Bescheide &auml;nderte das FA im Jahr 2002 die Einkommensteuerbescheide des Kl&auml;gers f&uuml;r die Jahre 1994 bis 1998. Die daraus resultierenden Steuernachzahlungen beglich der Kl&auml;ger am 7.&nbsp;Juni 2002 (232.021,77&nbsp;EUR) und am 5.&nbsp;November 2002 (52.365,23&nbsp;EUR).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Finanzierung der Nachzahlung vom 7.&nbsp;Juni 2002 schloss der Kl&auml;ger mit seiner Bank einen Vertrag &uuml;ber ein Darlehen in H&ouml;he von 232.000&nbsp;EUR, das mit einem effektiven Jahreszinssatz in H&ouml;he von 6,06&nbsp;% zu verzinsen war. Das hierzu gef&uuml;hrte Darlehenskonto weist die Sollbuchung des Darlehensbetrags mit Wertstellung zum 6.&nbsp;Juni 2002 aus. Am 25.&nbsp;Juni 2003 wurde der Darlehensvertrag durch einen neuen Darlehensvertrag mit einem effektiven Jahreszinssatz in H&ouml;he von 5,22&nbsp;% abgel&ouml;st. Die Steuernachzahlung vom 5.&nbsp;November 2002 finanzierte der Kl&auml;ger ebenfalls durch Aufnahme eines Bankdarlehens. S&auml;mtliche Darlehensvertr&auml;ge wiesen im Verwendungszweck auf die Steuernachzahlungen hin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die gegen die ge&auml;nderten Feststellungsbescheide eingelegten Einspr&uuml;che waren teilweise erfolgreich und f&uuml;hrten im Jahr 2004 zu ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheiden f&uuml;r die Jahre 1994 bis 1998 mit Steuererstattungen in H&ouml;he von insgesamt 194.452&nbsp;EUR und der Erstattung von Nachzahlungszinsen in H&ouml;he von 37.600&nbsp;EUR. F&uuml;r die Steuererstattungen erhielt der Kl&auml;ger Erstattungszinsen i.S. des &sect;&nbsp;233a der Abgabenordnung (AO) in H&ouml;he von 33.128&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragte mit Schreiben vom 14.&nbsp;Dezember 2005, den Zinsaufwand und die Geb&uuml;hren (im Folgenden &quot;Zinsaufwand&quot;) f&uuml;r das in H&ouml;he von 232.000&nbsp;EUR aufgenommene Darlehen in den Jahren 2002 und 2003 als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen zu ber&uuml;cksichtigen, die er in Gestalt der Erstattungszinsen erzielt habe. F&uuml;r das Jahr 2004 setzte der Kl&auml;ger in der Einkommensteuererkl&auml;rung die Erstattungszinsen als Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen an und machte ebenfalls den Zinsaufwand als Werbungskosten geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA lehnte eine Ber&uuml;cksichtigung des Zinsaufwands als Werbungskosten in den Jahren 2002 bis 2004 ab, behandelte aber die Erstattungszinsen im Jahr 2004 als steuerpflichtige Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen. Die Einspr&uuml;che gegen die Ablehnung der &Auml;nderungsantr&auml;ge f&uuml;r die Jahre 2002 und 2003 sowie gegen den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r das Jahr 2004 wies das FA mit den Einspruchsentscheidungen vom 27.&nbsp;November 2008 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch die Klage, mit welcher der Kl&auml;ger nur noch den anteiligen Abzug von 84&nbsp;% des Zinsaufwands in den Streitjahren 2002 bis 2004 (entspricht dem Verh&auml;ltnis der Steuererstattung in H&ouml;he von 194.452&nbsp;EUR zur Darlehenssumme in H&ouml;he von 232.000&nbsp;EUR) sowie hilfsweise die Nichtber&uuml;cksichtigung der Erstattungszinsen bei den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen im Streitjahr 2004 forderte, blieb erfolglos. Das Finanzgericht (FG) urteilte, ein Abzug des Zinsaufwands als Werbungskosten komme bereits wegen &sect;&nbsp;12 Nr.&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes in der f&uuml;r das jeweilige Streitjahr geltenden Fassung (EStG) nicht in Betracht. Dar&uuml;ber hinaus fehle der erforderliche wirtschaftliche Zusammenhang zwischen dem streitigen Zinsaufwand und den Erstattungszinsen. Schlie&szlig;lich habe zum Zeitpunkt der Aufnahme des ersten Darlehens keine Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht bestanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision macht der Kl&auml;ger geltend, &sect;&nbsp;12 Nr.&nbsp;3 EStG betreffe nur rechtm&auml;&szlig;ige Steuerfestsetzungen. Der f&uuml;r den Werbungskostenabzug gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG erforderliche Veranlassungszusammenhang des Zinsaufwands mit den Erstattungszinsen sei gegeben. Ohne Darlehensaufnahme seien die Steuer&uuml;berzahlung und damit auch die Begr&uuml;ndung des steuerrelevanten Quellenverh&auml;ltnisses nicht m&ouml;glich gewesen. Au&szlig;erdem sei der materiell-rechtliche Erstattungsanspruch nicht erst mit Erlass der &Auml;nderungsbescheide, sondern bereits mit der Einkommensteuernachzahlung im Jahr 2002 entstanden. Aufgrund des planm&auml;&szlig;igen Vorgehens sei bereits zu diesem Zeitpunkt seine, des Kl&auml;gers, Kenntnis &uuml;ber den Erstattungsanspruch zu unterstellen. Im &Uuml;brigen sei das Merkmal der Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht bei den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen regelm&auml;&szlig;ig irrelevant.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt, die Vorentscheidung aufzuheben und die Einkommensteuerbescheide 2002 bis 2004 dahin zu &auml;ndern, dass Zinsaufwand in H&ouml;he von 6.508,90&nbsp;EUR im Jahr 2002, in H&ouml;he von 10.710,70&nbsp;EUR im Jahr 2003 und in H&ouml;he von 9.274,50&nbsp;EUR im Jahr 2004 als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers aus Kapitalverm&ouml;gen ber&uuml;cksichtigt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision des Kl&auml;gers als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es macht geltend, die Ber&uuml;cksichtigung des Zinsaufwands als Werbungskosten sei bereits wegen &sect;&nbsp;12 Nr.&nbsp;3 EStG ausgeschlossen. Die Zahlung der Einkommensteuer sei auch unter Ber&uuml;cksichtigung etwaiger steuerpflichtiger Erstattungszinsen prim&auml;r auf die Begleichung der Steuerschuld gerichtet gewesen und geh&ouml;re damit zu den Kosten der privaten Lebensf&uuml;hrung. &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;7 Satz&nbsp;3 EStG i.d.F. des Jahressteuergesetzes 2010 (JStG 2010) vom 8.&nbsp;Dezember 2010 (BGBl I 2010, 1768, BStBl I 2010, 1394) sei eine Spezial- und Ausnahmeregelung f&uuml;r die Einnahmenseite, der keine korrespondierende Regelung auf der Ausgabenseite gegen&uuml;berstehe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und der Bescheide &uuml;ber die Ablehnung des Antrags auf &Auml;nderung der Einkommensteuerbescheide 2002 und 2003 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 27.&nbsp;November 2008 sowie zur Stattgabe der Klage (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat rechtsfehlerhaft den Abzug des anteiligen Zinsaufwands in H&ouml;he von 6.508,90&nbsp;EUR im Jahr 2002, in H&ouml;he von 10.710,70&nbsp;EUR im Jahr 2003 und in H&ouml;he von 9.274,50&nbsp;EUR im Jahr 2004 als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers aus Kapitalverm&ouml;gen abgelehnt. Vielmehr liegen in dieser H&ouml;he Werbungskosten f&uuml;r die vom Kl&auml;ger zu versteuernden Erstattungszinsen vor. Die Einkommensteuerbescheide sind entsprechend zu &auml;ndern (&sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;2 S&auml;tze&nbsp;1 und 2 FGO). Dies gilt nicht nur f&uuml;r den noch nicht bestandskr&auml;ftigen Einkommensteuerbescheid 2004, sondern auch f&uuml;r die Einkommensteuerbescheide 2002 und 2003. Insofern steht jedenfalls &sect;&nbsp;175 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 AO als &Auml;nderungsnorm zur Verf&uuml;gung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Werbungskosten sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG alle Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen. Hierzu geh&ouml;ren gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 EStG auch Schuldzinsen, soweit sie mit einer Einkunftsart in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach st&auml;ndiger Senatsrechtsprechung (Urteile vom 24.&nbsp;Mai 2011 VIII&nbsp;R&nbsp;46\/09, BFHE 234, 49, BStBl II 2011, 920, Rz&nbsp;12, und vom 16.&nbsp;M&auml;rz 2010 VIII&nbsp;R&nbsp;20\/08, BFHE 229, 151, BStBl II 2010, 787, unter II.3.a&nbsp;aa, jeweils m.w.N.) kommt es f&uuml;r die Qualifizierung als Werbungskosten darauf an, ob die Aufwendungen durch die Erzielung steuerpflichtiger &Uuml;berschusseink&uuml;nfte veranlasst sind, d.h. zu einer dieser Einkunftsarten in einem steuerrechtlich anzuerkennenden Zurechnungszusammenhang stehen. Ma&szlig;gebend ist hierf&uuml;r zum einen die wertende Beurteilung des die betreffenden Aufwendungen &quot;ausl&ouml;senden Moments&quot; und zum anderen dessen Zuweisung zur einkommensteuerrechtlich relevanten Erwerbssph&auml;re (Gro&szlig;er Senat des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211;, Beschluss vom 21.&nbsp;September 2009 GrS&nbsp;1\/06, BFHE 227, 1, BStBl II 2010, 672, unter C.III.1.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob Schuldzinsen mit Eink&uuml;nften in einem gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 EStG erforderlichen wirtschaftlichen Zusammenhang stehen, richtet sich nach der tats&auml;chlichen Verwendung des Darlehens (Gro&szlig;er Senat des BFH, Beschluss vom 8.&nbsp;Dezember 1997 GrS&nbsp;1-2\/95, BFHE 184, 7, BStBl II 1998, 193, unter B.I.2.; Schmidt\/Kr&uuml;ger, 37.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;9 Rz&nbsp;140). Ein blo&szlig;er rechtlicher Zusammenhang reicht nicht aus (Senatsurteil vom 2.&nbsp;September 2008 VIII&nbsp;R&nbsp;2\/07, BFHE 223, 15, BStBl II 2010, 25, unter II.1.b&nbsp;bb, m.w.N.). Auch kann der wirtschaftliche Zusammenhang nicht allein durch einen blo&szlig;en Willensakt des Steuerpflichtigen hergestellt oder ge&auml;ndert werden (Senatsurteil in BFHE 223, 15, BStBl II 2010, 25, unter II.1.b&nbsp;bb; Senatsbeschluss vom 30.&nbsp;Juni 2009 VIII&nbsp;B&nbsp;8\/09, BFH\/NV 2009, 1977, unter II.1.a, jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei erzwungenen Kapital&uuml;berlassungen reicht es zur Begr&uuml;ndung des wirtschaftlichen Zusammenhangs zwischen Kreditaufnahme und sp&auml;teren Zinseinnahmen aus, wenn das Darlehen zu dem Zweck aufgenommen und verwendet worden ist, eine (letztlich nicht gerechtfertigte) Forderung zu erf&uuml;llen (vgl. Senatsurteil vom 24.&nbsp;Mai 2011 VIII&nbsp;R&nbsp;3\/09, BFHE 235, 197, BStBl II 2012, 254, Rz&nbsp;18 zu einer fremdfinanzierten B&uuml;rgschaftsinanspruchnahme &quot;auf erstes Anfordern&quot;, sowie Senatsbeschluss in BFH\/NV 2009, 1977, unter II.1.b). Denn bei erzwungenen Kapital&uuml;berlassungen liegt darin kein willk&uuml;rlicher Wechsel des Finanzierungszwecks, sondern der wirtschaftliche Zusammenhang ergibt sich aus den objektiven Umst&auml;nden (Senatsurteil in BFHE 235, 197, BStBl II 2012, 254, Rz&nbsp;20).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach Ma&szlig;gabe dieser Grunds&auml;tze hat das FG zu Unrecht den erforderlichen Veranlassungszusammenhang des f&uuml;r die Streitjahre 2002 bis 2004 geltend gemachten Zinsaufwands mit den Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers aus Kapitalverm&ouml;gen verneint. Der Zinsaufwand ist vielmehr bei den vom Kl&auml;ger erzielten Erstattungszinsen (&sect;&nbsp;233a AO), die gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;7 Satz&nbsp;3 EStG i.d.F. des JStG 2010 zu den steuerpflichtigen Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen geh&ouml;ren (vgl. auch Senatsurteile vom 12.&nbsp;November 2013 VIII&nbsp;R&nbsp;36\/10, BFHE 243, 506, BStBl II 2014, 168, und VIII&nbsp;R&nbsp;1\/11, BFH\/NV 2014, 830, Verfassungsbeschwerde anh&auml;ngig unter 2&nbsp;BvR&nbsp;482\/14; vom 24.&nbsp;Juni 2014 VIII&nbsp;R&nbsp;29\/12, BFHE 246, 306, BStBl II 2014, 998, Verfassungsbeschwerde anh&auml;ngig unter 2&nbsp;BvR&nbsp;2674\/14, und vom 15.&nbsp;April 2015 VIII&nbsp;R&nbsp;30\/13, Verfassungsbeschwerde anh&auml;ngig unter 2&nbsp;BvR&nbsp;1711\/15, wonach die Ablehnung der Steuerpflicht von Erstattungszinsen im Senatsurteil vom 15.&nbsp;Juni 2010 VIII&nbsp;R&nbsp;33\/07, BFHE 230, 109, BStBl II 2011, 503 mit der Einf&uuml;hrung des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;7 Satz&nbsp;3 EStG durch das JStG 2010 &uuml;berholt ist und dessen r&uuml;ckwirkende Anwendung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;52a Abs.&nbsp;8 Satz&nbsp;2 EStG nicht gegen die Verfassung verst&ouml;&szlig;t; zustimmend BFH-Beschluss vom 9.&nbsp;Oktober 2014 I&nbsp;R&nbsp;34\/13, BFH\/NV 2015, 167, Rz&nbsp;21; BFH-Urteil vom 10.&nbsp;April 2014 III&nbsp;R&nbsp;20\/13, BFHE 244, 530, BStBl II 2016, 583, Rz&nbsp;31), als Werbungskosten i.S. des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 i.V.m. Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 EStG zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zwar hat der Kl&auml;ger das zugrunde liegende Darlehen im Jahr 2002 zur Zahlung festgesetzter Einkommensteuernachzahlungen f&uuml;r die Jahre 1994 bis 1998 verwendet, wobei Einkommensteuerschulden sowie die hierauf entfallenden Nebenleistungen i.S. des &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;4 AO der steuerlich unbeachtlichen privaten Einkommensverwendung zuzuordnen sind (vgl. &sect;&nbsp;12 Nr.&nbsp;3 EStG). Dies spricht grunds&auml;tzlich f&uuml;r eine private Veranlassung des Zinsaufwands (zur fehlenden Abzugsf&auml;higkeit der Zinsen bei fremdfinanzierten Einkommensteuerzahlungen vgl. auch BFH-Urteil vom 21.&nbsp;Februar 1991 IV&nbsp;R&nbsp;46\/86, BFHE 163, 551, BStBl II 1991, 514, unter II.1.; Senatsurteil vom 10.&nbsp;Juli 1991 VIII&nbsp;R&nbsp;241\/80, BFH\/NV 1992, 171, Rz&nbsp;14; BFH-Urteil vom 6.&nbsp;Oktober 2009 I&nbsp;R&nbsp;39\/09, BFH\/NV 2010, 470, unter II.2.f&nbsp;aa; Senatsurteile in BFHE 243, 506, BStBl II 2014, 168, Rz&nbsp;24; in BFH\/NV 2014, 830, Rz&nbsp;26; vom 15.&nbsp;April 2015 VIII&nbsp;R&nbsp;30\/13, Rz&nbsp;28; Arndt in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;12 Rz&nbsp;D&nbsp;12; Fissenewert in Herrmann\/Heuer\/Raupach &#8211;HHR&#8211;, &sect;&nbsp;12 EStG Rz&nbsp;136).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Soweit die Einkommensteuerbescheide f&uuml;r die Jahre 1994 bis 1998 im Jahr 2004 zu Gunsten des Kl&auml;gers ge&auml;ndert worden sind und der Kl&auml;ger eine entsprechende Erstattung erhielt, stellen sich die Zahlungen des Kl&auml;gers im Jahr 2002 aber im Ergebnis als eine erzwungene Kapital&uuml;berlassung an das FA dar. Der Kl&auml;ger war trotz Rechtswidrigkeit der im Jahr 2002 erlassenen Nachzahlungsbescheide zun&auml;chst zur Zahlung der Steuerschulden verpflichtet. Dass er (bewusst) keinen Antrag auf Aussetzung der Vollziehung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;361 AO bzw. &sect;&nbsp;69 FGO gestellt hat, &auml;ndert nichts an dem Charakter einer erzwungenen Kapital&uuml;berlassung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unter Anwendung der im Senatsurteil in BFHE 235, 197, BStBl II 2012, 254, Rz&nbsp;17 entwickelten Grunds&auml;tze reicht es deshalb zur Begr&uuml;ndung des wirtschaftlichen Zusammenhangs zwischen Kreditaufnahme und sp&auml;teren Erstattungszinsen aus, dass das Darlehen zu dem Zweck aufgenommen und verwendet worden ist, eine (letztlich nicht gerechtfertigte) Forderung zu erf&uuml;llen. Nach den bindenden Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) ist in den Darlehensvertr&auml;gen als Verwendungszweck auf die Steuernachzahlungen Bezug genommen worden. Diese Steuernachzahlungen haben sich unter Ber&uuml;cksichtigung der &Auml;nderungsbescheide des Jahres 2004 auch als teilweise nicht gerechtfertigt herausgestellt. Ob der daraus resultierende Erstattungsanspruch bereits mit Erlass der materiell rechtswidrigen Bescheide im Jahr 2002 oder erst mit deren formeller Korrektur im Jahr 2004 entstand (vgl. zum Streitstand Klein\/Ratschow, AO, 13.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;37 Rz&nbsp;25&nbsp;ff.), ist f&uuml;r die wertende Betrachtung des Veranlassungszusammenhangs letztlich ebenso unerheblich wie die formelle Bescheidlage zum Zeitpunkt der erstmaligen Verwendung des Darlehens. Ma&szlig;gebend sind allein die objektiven Umst&auml;nde, wie sie sich nach Korrektur der Einkommensteuerbescheide 1994 bis 1998 und Zahlung der Erstattungszinsen im Jahr 2004 darstellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Soweit das FG die Versagung des Werbungskostenabzugs unmittelbar auf &sect;&nbsp;12 Nr.&nbsp;3 EStG gest&uuml;tzt hat, ist seine Entscheidung ebenfalls rechtsfehlerhaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) &sect;&nbsp;12 Nr.&nbsp;3 EStG ordnet an, dass Steuern vom Einkommen sowie die auf diese Steuern entfallenden Nebenleistungen weder bei den einzelnen Einkunftsarten noch vom Gesamtbetrag der Eink&uuml;nfte abgezogen werden d&uuml;rfen. Zu den steuerlichen Nebenleistungen geh&ouml;ren gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;4 AO auch Nachzahlungszinsen i.S. des &sect;&nbsp;233a AO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die damit geregelte Zuordnung der Einkommensteuer einschlie&szlig;lich der auf diese Steuer entfallenden Nebenleistungen zur steuerlich unbeachtlichen Privatsph&auml;re hat grunds&auml;tzlich nur klarstellende Bedeutung (BFH-Beschluss vom 21.&nbsp;Oktober 2010 IV&nbsp;R&nbsp;6\/08, BFH\/NV 2011, 430, Rz&nbsp;14; BFH-Urteil in BFH\/NV 2010, 470, unter II.2.f&nbsp;aa; BFH-Beschluss vom 15.&nbsp;Februar 2012 I&nbsp;B&nbsp;97\/11, BFHE 236, 458, BStBl II 2012, 697, Rz&nbsp;7). Denn Personensteuern wie die Einkommensteuer w&auml;ren wegen ihrer Ankn&uuml;pfung an pers&ouml;nliche Verh&auml;ltnisse auch ohne die Regelung des &sect;&nbsp;12 Nr.&nbsp;3 EStG nicht der durch die einzelnen Einkunftsarten definierten Erwerbssph&auml;re, sondern der Sph&auml;re der privaten Einkommensverwendung zuzuordnen (HHR\/Fissenewert, &sect;&nbsp;12 EStG Rz&nbsp;122; Bl&uuml;mich\/Th&uuml;rmer, &sect;&nbsp;12 EStG, Rz&nbsp;195).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall sind die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;12 Nr.&nbsp;3 EStG nach dessen Wortlaut nicht erf&uuml;llt. Denn es geht weder um den Abzug der (nachgeforderten) Einkommensteuer noch um den Abzug der darauf entfallenden Nachzahlungszinsen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;233a AO, sondern allein um den Abzug des Zinsaufwands f&uuml;r ein Darlehen, das der Kl&auml;ger zur Refinanzierung der Zahlung der nachgeforderten Einkommensteuer und der darauf entfallenden Nachzahlungszinsen aufgenommen hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob ein solcher Zinsaufwand durch weite Auslegung der Vorschrift vom unmittelbaren Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;12 Nr.&nbsp;3 EStG erfasst wird (so HHR\/Bergkemper, &sect;&nbsp;9 EStG Rz&nbsp;385; a.A. Arndt in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;12 Rz&nbsp;D 12; HHR\/ Fissenewert, &sect;&nbsp;12 EStG Rz&nbsp;136; Schmieszek in Bordewin\/Brandt, &sect;&nbsp;12 EStG Rz&nbsp;239; vgl. auch BFH-Beschluss vom 1.&nbsp;August 2008 IV&nbsp;B&nbsp;45\/04, BFH\/NV 2005, 2186 zur Einbeziehung von Rechtsverfolgungskosten, sowie BFH-Urteil in BFHE 163, 551, BStBl II 1991, 514, unter II., in dem zwar ausdr&uuml;cklich auf &sect;&nbsp;12 Nr.&nbsp;3 EStG verwiesen wird, aber wohl nur im Rahmen der Pr&uuml;fung des Veranlassungszusammenhangs der Betriebsausgaben gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 EStG), braucht im Streitfall letztlich nicht abschlie&szlig;end entschieden zu werden. Denn soweit das FA im Jahr 2004 die Einkommensteuerbescheide wieder ge&auml;ndert und f&uuml;r die urspr&uuml;nglichen Nachforderungen Steuererstattungen festgesetzt hat, liegen bereits keine nachtr&auml;glichen Einkommensteuerzahlungen oder Nachzahlungszinsen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;233a AO (mehr) vor. Auch insoweit sind im Fall der erzwungenen Kapital&uuml;berlassung allein die objektiven Umst&auml;nde ma&szlig;geblich, wie sie sich nach &Auml;nderung der Einkommensteuerbescheide im Jahr 2004 darstellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Dar&uuml;ber hinaus hat das FG den beantragten Werbungskostenabzug zu Unrecht wegen fehlender Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht des Kl&auml;gers abgelehnt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den F&auml;llen erzwungener Kapital&uuml;berlassungen kommt es letztlich nicht auf die Feststellung der subjektiven Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht an. Ma&szlig;gebend ist allein die objektive Steigerung der finanziellen Leistungsf&auml;higkeit (Senatsurteile vom 8.&nbsp;November 2005 VIII&nbsp;R&nbsp;105\/03, BFH\/NV 2006, 527, unter II.3.; in BFHE 230, 109, BStBl II 2011, 503, Rz&nbsp;17; in BFHE 235, 197, BStBl II 2012, 254, Rz&nbsp;18; Senatsbeschluss in BFH\/NV 2009, 1977, unter II.2.), d.h. die Frage, ob die Erstattungszinsen nach Abzug des als Werbungskosten zu ber&uuml;cksichtigenden Zinsaufwands bei objektiver (nachtr&auml;glicher) Betrachtung zu einem Total&uuml;berschuss f&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall kommt es zu einem solchen Total&uuml;berschuss, da die vom Kl&auml;ger insgesamt geltend gemachten Werbungskosten nicht den Betrag der erzielten Erstattungszinsen erreichen. Hierf&uuml;r kommt es auf den objektiven perioden&uuml;bergreifenden Total&uuml;berschuss an (vgl. Senatsurteil in BFHE 235, 197, BStBl II 2012, 254, Rz&nbsp;12 und&nbsp;24). Deshalb ist es unerheblich, ob der Zinsaufwand bei isolierter Betrachtung einzelner Darlehen oder Zeitabschnitte &uuml;ber den erzielten Erstattungszinsen liegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Schlie&szlig;lich ist die Entscheidung des FG auch nicht aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden im Ergebnis richtig (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;4 FGO). Zwar hat das FG &#8211;ausgehend von seiner Rechtsansicht&#8211; nicht die verfahrensrechtlichen &Auml;nderungsm&ouml;glichkeiten der angegriffenen Bescheide gepr&uuml;ft. Auf Grundlage der Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) steht hinsichtlich des beantragten Werbungskostenabzugs auch f&uuml;r die bereits bestandskr&auml;ftigen Einkommensteuerbescheide 2002 und 2003 jedenfalls die &Auml;nderungsnorm des &sect;&nbsp;175 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 AO zur Verf&uuml;gung. Danach ist ein Steuerbescheid zu &auml;ndern, wenn ein Ereignis eintritt, das steuerliche Wirkung f&uuml;r die Vergangenheit hat (r&uuml;ckwirkendes Ereignis).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall stand erst durch die zur Steuererstattung f&uuml;hrenden &Auml;nderungsbescheide und die anschlie&szlig;ende Zahlung der Erstattungszinsen im Jahr 2004 fest, dass die Einkommensteuernachzahlung im Jahr 2002 zum Teil als erzwungene Kapital&uuml;berlassung zu qualifizieren ist und der Zinsaufwand f&uuml;r das Refinanzierungsdarlehen in einem wirtschaftlichen Zusammenhang mit den erzielten Erstattungszinsen steht. Darin liegt ein r&uuml;ckwirkendes Ereignis i.S. des &sect;&nbsp;175 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 AO (vgl. auch BFH-Urteile vom 18.&nbsp;Juli 1990 I&nbsp;R&nbsp;165\/86, BFH\/NV 1991, 212, und vom 22.&nbsp;Mai 1991 I&nbsp;R&nbsp;26\/89, BFH\/NV 1992, 150 zur &Auml;nderung der Stundungszinsen nach Herabsetzung der Einkommensteuerschuld), da die Ereignisse im Jahr 2004 nicht nur den steuerlich erheblichen Sachverhalt ge&auml;ndert haben, sondern dieser ver&auml;nderte Sachverhalt auch f&uuml;r die Vergangenheit der wertenden Pr&uuml;fung des Veranlassungszusammenhangs zugrunde zu legen ist, d.h. den Ereignissen im Jahr 2004 nicht nur eine indizielle Bedeutung zukommt (zu dieser Abgrenzung vgl. Senatsurteil vom 6.&nbsp;Juli 1999 VIII&nbsp;R&nbsp;17\/97, BFHE 189, 302, BStBl II 2000, 306).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Vorentscheidung beruht auf anderen Grunds&auml;tzen und ist deshalb aufzuheben. Die Sache ist spruchreif. Der Klage ist nach den vorstehenden Ausf&uuml;hrungen stattzugeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Spruchreife umfasst auch die H&ouml;he des Werbungskostenabzugs. Dabei kann dahingestellt bleiben, ob hierf&uuml;r eine perioden&uuml;bergreifende Verh&auml;ltnisrechnung vorzunehmen ist, um zum einen denjenigen Zinsaufwand vom Abzug auszuschlie&szlig;en, der auf die Nachzahlungszinsen i.S. des &sect;&nbsp;233a AO entf&auml;llt, da f&uuml;r deren Erstattung keine Erstattungszinsen anfallen (vgl. Senatsbeschluss vom 23.&nbsp;Juni 2014 VIII&nbsp;B&nbsp;75\/13, BFH\/NV 2014, 1713), und um zum anderen auch denjenigen Zinsaufwand auszuschlie&szlig;en, der auf Steuernachzahlungen entf&auml;llt, die nicht durch die Steuererstattungen im Jahr 2004 r&uuml;ckg&auml;ngig gemacht worden sind und somit ebenfalls nicht zu Erstattungszinsen gef&uuml;hrt haben. Denn der Kl&auml;ger hat mit seiner Klage von vorneherein nur den anteiligen Zinsaufwand geltend gemacht, der auf die tats&auml;chliche Steuererstattung in H&ouml;he von 194.452&nbsp;EUR entfiel. Dabei geht der Senat auf Grundlage der bindenden Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) von einer vollst&auml;ndigen Fremdfinanzierung der im Jahr 2002 f&uuml;r die Jahre 1994 bis 1998 gezahlten Betr&auml;ge aus, so dass es nicht zu beanstanden ist, wenn die Verh&auml;ltnisrechnung nur hinsichtlich der Darlehenssumme in H&ouml;he von 232.000&nbsp;EUR vorgenommen wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Dem FA wird gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 FGO die Berechnung der Steuer &uuml;bertragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>8. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 28.2.2018, VIII R 53\/14ECLI:DE:BFH:2018:U.280218.VIIIR53.14.0 Schuldzinsenabzug bei steuerpflichtigen Erstattungszinsen Leits&auml;tze Schuldzinsen f&uuml;r ein Darlehen, das zur Finanzierung einer Einkommensteuernachzahlung aufgenommen worden ist, k&ouml;nnen als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen abzugsf&auml;hig sein, wenn die Einkommensteuer sp&auml;ter wieder herabgesetzt und hierf&uuml;r steuerpflichtige Erstattungszinsen i.S. des &sect; 233a AO i.V.m. &sect; 20 Abs. 1 Nr. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-53-14-schuldzinsenabzug-bei-steuerpflichtigen-erstattungszinsen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;53\/14 &#8211; Schuldzinsenabzug bei steuerpflichtigen Erstattungszinsen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69788","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69788","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69788"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69788\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69788"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69788"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69788"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}