{"id":69804,"date":"2018-08-10T18:15:52","date_gmt":"2018-08-10T16:15:52","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69804"},"modified":"2018-08-10T18:15:52","modified_gmt":"2018-08-10T16:15:52","slug":"ii-b-122-17-steuerwert-einer-gemischten-schenkung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-b-122-17-steuerwert-einer-gemischten-schenkung\/","title":{"rendered":"II&nbsp;B&nbsp;122\/17 &#8211; Steuerwert einer gemischten Schenkung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 5.7.2018, II B 122\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:B.050718.IIB122.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Steuerwert einer gemischten Schenkung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Der Wert der Bereicherung ist bei einer gemischten Schenkung durch Abzug der &#8211;ggf. kapitalisierten&#8211; Gegenleistung vom Steuerwert zu ermitteln. Das gilt auch dann, wenn im Einzelfall der nach dem Bewertungsgesetz ermittelte Steuerwert hinter dem gemeinen Wert zur&uuml;ckbleibt.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde des Antragstellers gegen den Beschluss des Hessischen Finanzgerichts vom 26. Oktober 2017 1 V 1165\/17 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat der Antragsteller zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Antragsteller und Beschwerdef&uuml;hrer (Antragsteller) ist Erbe seines im Dezember 2014 im Alter von 83&nbsp;Jahren verstorbenen Onkels (&Uuml;bergeber). Mit notariellem Vertrag vom 30.&nbsp;Juli 2014 &uuml;bertrug der &Uuml;bergeber sein Grundst&uuml;ck auf den Antragsteller. Als Gegenleistung wurde eine monatlich zu zahlende Rente in H&ouml;he von 300&nbsp;EUR vereinbart, die ab dem 1.&nbsp;August 2014 monatlich im Voraus zu zahlen war. Zudem verpflichtete sich der Antragsteller, den &Uuml;bergeber zu pflegen, zu verk&ouml;stigen und erforderliche G&auml;nge zum Arzt und\/oder zur Apotheke vorzunehmen. Der &Uuml;bergeber behielt sich ein lebensl&auml;ngliches unentgeltliches Wohnrecht an der Wohnung im 1.&nbsp;Obergeschoss vor. Die Mieten aus einer vermieteten Wohnung im Erdgeschoss sollten dem &Uuml;bergeber bis zu seinem Tod bzw. bis zum Auszug der 94-j&auml;hrigen Mieterin weiterhin zustehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Wert des &uuml;bertragenen Grundbesitzes wurde mit Bescheid vom 27.&nbsp;M&auml;rz 2017 &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung des Grundbesitzwerts auf den 30.&nbsp;Juli 2014 in H&ouml;he von 251.212&nbsp;EUR festgestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Antragsgegner und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) vertrat die Auffassung, bei der Grundst&uuml;cks&uuml;bertragung handele es sich um eine gemischte Schenkung, und setzte mit Bescheid vom 4.&nbsp;April 2017 Schenkungsteuer in H&ouml;he von 44.660&nbsp;EUR fest. Den steuerpflichtigen Erwerb in H&ouml;he von 223.300&nbsp;EUR ermittelte das FA, indem es vom festgestellten Steuerwert des Grundst&uuml;cks den Kapitalwert der Nutzungs- und Duldungsauflagen, den Kapitalwert der Leistungsauflage, die Erwerbsnebenkosten und den Freibetrag abzog. Die Kapitalwerte der Renten- und der Pflegeverpflichtung setzte das FA dabei mit insgesamt 3.790&nbsp;EUR an. Es ber&uuml;cksichtigte monatliche Betr&auml;ge von 300&nbsp;EUR (Rente) und 458&nbsp;EUR (Pflege) und korrigierte den Kapitalwert nach &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 des Bewertungsgesetzes (BewG) f&uuml;r die tats&auml;chliche Dauer von f&uuml;nf Monaten. Den Kapitalwert des Wohnrechts und des Nie&szlig;brauchsrechts setzte es in H&ouml;he von insgesamt 2.500&nbsp;EUR an. Es ber&uuml;cksichtigte monatliche Betr&auml;ge von jeweils 250&nbsp;EUR f&uuml;r jede Wohnung, also insgesamt 500&nbsp;EUR pro Monat, und korrigierte den Kapitalwert ebenfalls nach &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 BewG f&uuml;r die tats&auml;chliche Dauer von f&uuml;nf Monaten. Schlie&szlig;lich zog es Erwerbsnebenkosten in H&ouml;he von insgesamt 1.568&nbsp;EUR und den Freibetrag in H&ouml;he von 20.000&nbsp;EUR ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen legte der Antragsteller Einspruch ein, &uuml;ber den bislang noch nicht entschieden wurde. Einen Antrag auf Aussetzung der Vollziehung (AdV) lehnte das FA am 28.&nbsp;April 2017 ab. Das Finanzgericht (FG) gab dem gerichtlichen Antrag auf AdV teilweise statt. Seiner Auffassung nach bestehen ernstliche Zweifel, ob der Wert der Bereicherung vom FA zutreffend ermittelt wurde. Vielmehr sei die gemischte Schenkung im Wege einer Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeitsrechnung in einen entgeltlichen und einen unentgeltlichen Teil aufzuteilen. Die Bereicherung habe unter Ber&uuml;cksichtigung der vereinbarten Gegenleistungen (gerundet) 78&nbsp;% betragen. Dies f&uuml;hre zu einem Wert der Zuwendung in H&ouml;he von 192.772,32&nbsp;EUR. Nach Ber&uuml;cksichtigung des Freibetrags in H&ouml;he von 20.000&nbsp;EUR sei die Schenkungsteuer nach einem Wert der Bereicherung in H&ouml;he von 172.700&nbsp;EUR zu berechnen und daher der Schenkungsteuerbescheid vom 4.&nbsp;April 2017 in H&ouml;he von 10.120&nbsp;EUR von der Vollziehung auszusetzen. Die Entscheidung des FG ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2018, 60 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Antragsteller vertritt die Auffassung, bei der &Uuml;bertragung handele es sich um einen voll entgeltlichen Vertrag, f&uuml;r den keine Schenkungsteuer festzusetzen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Er beantragt, den Beschluss des FG aufzuheben und die Vollziehung des Schenkungsteuerbescheids vom 4.&nbsp;April 2017 in voller H&ouml;he auszusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, den Beschluss des FG aufzuheben und die Vollziehung des Schenkungsteuerbescheids vom 4.&nbsp;April 2017 nur in H&ouml;he von 9.060&nbsp;EUR auszusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dazu vertritt das FA nunmehr die Auffassung, dass die Kapitalwerte der Pflegeverpflichtung und der Rentenverpflichtung &#8211;anders als die Kapitalwerte f&uuml;r das Wohnrecht und den Nie&szlig;brauch an der vermieteten Wohnung&#8211; nicht nach &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 BewG zu korrigieren seien. Danach kommt das FA zu einem Wert der Bereicherung in H&ouml;he von 178.000&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde des Antragstellers ist unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) kann das Gericht die Vollziehung eines angefochtenen Verwaltungsakts ganz oder teilweise aussetzen. Die AdV soll erfolgen, wenn ernstliche Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit des Verwaltungsakts bestehen (&sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 FGO). Ernstliche Zweifel sind zu bejahen, wenn bei summarischer Pr&uuml;fung des angefochtenen Steuerbescheids neben den f&uuml;r seine Rechtm&auml;&szlig;igkeit sprechenden Umst&auml;nden gewichtige Gr&uuml;nde zutage treten, die Unentschiedenheit oder Unsicherheit in der Beurteilung von Rechtsfragen bewirken (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 25.&nbsp;April 2018 IX&nbsp;B&nbsp;21\/18, BFHE 260, 431, Rz&nbsp;13, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Im Streitfall bestehen &uuml;ber die gew&auml;hrte AdV hinaus keine ernstlichen Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit des mit dem Einspruch angefochtenen Schenkungsteuerbescheids.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zutreffend hat das FA die &Uuml;bertragung des Grundst&uuml;cks als gemischte Schenkung angesehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes (ErbStG) unterliegt der Schenkungsteuer jede freigebige Zuwendung unter Lebenden, soweit der Bedachte durch sie auf Kosten des Zuwendenden bereichert wird. In objektiver Hinsicht ist erforderlich, dass die Leistung zu einer Bereicherung des Bedachten auf Kosten des Zuwendenden f&uuml;hrt und die Zuwendung (objektiv) unentgeltlich ist (BFH-Urteil vom 18.&nbsp;Juli 2013 II&nbsp;R&nbsp;37\/11, BFHE 242, 158, BStBl II 2013, 934, m.w.N.). In subjektiver Hinsicht ist es notwendig, dass die Bereicherung freigebig zugewandt wird. Bei Unausgewogenheit gegenseitiger Vertr&auml;ge reicht hierf&uuml;r regelm&auml;&szlig;ig das Bewusstsein des einseitig beteiligten Vertragspartners &uuml;ber den Mehrwert seiner Leistung aus; auf die Kenntnis des genauen Ausma&szlig;es des Wertunterschieds kommt es hingegen nicht an (BFH-Urteil vom 13.&nbsp;September 2017 II&nbsp;R&nbsp;54\/15, BFHE 260, 181, BStBl II 2018, 292, Rz&nbsp;16).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Bleibt bei einer Zuwendung gegen Gegenleistung der Wert der Gegenleistung hinter dem Wert des Zuwendungsgegenstandes zur&uuml;ck, kann eine gemischt-freigebige Zuwendung (gemischte Schenkung) vorliegen. Besteht eine auffallende, &uuml;ber ein geringes Ma&szlig; deutlich hinausgehende Diskrepanz zwischen Leistung und Gegenleistung, begr&uuml;ndet dies die widerlegbare Vermutung, dass die Zuwendung im Umfang der Bereicherung unentgeltlich war, d.h. dass dem Zuwendenden der Wertunterschied bekannt und bewusst war (Urteil des Bundesgerichtshofs vom 18.&nbsp;Oktober 2011 X&nbsp;ZR&nbsp;45\/10, Neue Juristische Wochenschrift 2012, 605, Rz&nbsp;19, m.w.N.; Gebel in Troll\/Gebel\/J&uuml;licher, ErbStG, &sect;&nbsp;7 Rz&nbsp;289). Ein solches Missverh&auml;ltnis wird regelm&auml;&szlig;ig angenommen, wenn die tats&auml;chliche Gegenleistung die sonst &uuml;bliche angemessene Gegenleistung um 20 bis 25&nbsp;% unterschreitet (Geck in Kapp\/Ebeling, &sect;&nbsp;7 ErbStG, Rz&nbsp;51.1).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Bei der im Aussetzungsverfahren vorzunehmenden summarischen Pr&uuml;fung sind das FA und das FG im Streitfall zu Recht von einer gemischt-freigebigen Zuwendung ausgegangen. Der Wert der im notariellen Vertrag vereinbarten Gegenleistungen steht in einem auffallenden Missverh&auml;ltnis zum Verkehrswert des Grundst&uuml;cks. Das Grundst&uuml;ck hat einen festgestellten Wert in H&ouml;he von 251.212&nbsp;EUR. Die &uuml;bernommenen Verpflichtungen haben &#8211;ohne Ber&uuml;cksichtigung des &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 BewG&#8211; zusammengerechnet einen Kapitalwert in H&ouml;he von 74.042&nbsp;EUR (Rentenverpflichtung 19.411&nbsp;EUR, Pflegeverpflichtung 29.656&nbsp;EUR, Wohnrecht 16.176&nbsp;EUR, Nie&szlig;brauch 8.799&nbsp;EUR). Danach liegt der Anteil der Gegenleistung in Form von Leistungs- und Nutzungsauflagen bei weniger als 30&nbsp;% des festgestellten Grundst&uuml;ckswerts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die mit dem Vertrag eingegangenen Risiken einer erh&ouml;hten Pflegebed&uuml;rftigkeit des &Uuml;bergebers und des daraus folgenden erh&ouml;hten Pflegeaufwands sind nicht in den Wert der Gegenleistungen einzubeziehen (&sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;1 ErbStG i.V.m. &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 BewG). Dabei handelt es sich um eine aufschiebend bedingte Leistungsauflage, die erst dann erwerbsmindernd zu ber&uuml;cksichtigen ist, wenn die jeweilige Bedingung tats&auml;chlich eingetreten ist (&sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;1 ErbStG i.V.m. &sect;&sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;2, 5 Abs.&nbsp;2 BewG; vgl. BFH-Urteil vom 8.&nbsp;Februar 2006 II&nbsp;R&nbsp;38\/04, BFHE 213, 102, BStBl II 2006, 475). Im Streitfall ist es dazu aufgrund des fr&uuml;hen Todes des &Uuml;bertragenden nicht mehr gekommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Entgegen der Auffassung des FG hat das FA zu Recht von einer gesonderten Verkehrswertberechnung abgesehen und den Wert der Bereicherung bei der gemischten Schenkung unter Ber&uuml;cksichtigung des Grundst&uuml;ckswerts unter Abzug des Kapitalwerts der Nutzungs- und Leistungsauflagen ermittelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach geltender Verwaltungsauffassung (vgl. Abschn.&nbsp;R&nbsp;E&nbsp;7.4 der Erbschafsteuer-Richtlinien 2011) und weit &uuml;berwiegender Ansicht in der Kommentarliteratur (vgl. Geck, a.a.O., &sect;&nbsp;7 ErbStG, Rz&nbsp;67; Meincke, Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz, Kommentar, 17.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;7 Rz&nbsp;37&nbsp;ff.; Gebel, a.a.O., &sect;&nbsp;7 Rz&nbsp;207&nbsp;ff.; Schuck in Viskorf\/Schuck\/W&auml;lzholz, Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetz, Bewertungsgesetz, 5.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;7 ErbStG Rz&nbsp;50; Esskandari in v.&nbsp;Oertzen\/Loose, ErbStG, &sect;&nbsp;7 ErbStG Rz&nbsp;71&nbsp;f.) ist bei einer gemischten Schenkung, f&uuml;r die die Steuer nach dem 31.&nbsp;Dezember 2008 entsteht, keine gesonderte Berechnung des Verh&auml;ltnisses zwischen dem Verkehrswert des zugewendeten Gegenstands und dem Wert der Gegenleistung mehr erforderlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Dieser Auffassung schlie&szlig;t sich der BFH an. Da sich die Bewertung des zugewandten Grundst&uuml;cks, das mit einem Zweifamilienhaus bebaut ist, seit dem 1.&nbsp;Januar 2009 an dem gemeinen Wert orientiert (&sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;3 ErbStG i.V.m. &sect;&sect;&nbsp;157 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 und Abs.&nbsp;3, 182 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3, 183 BewG), kann der Wert der Bereicherung bei einer gemischten Schenkung durch blo&szlig;en Abzug der &#8211;ggf. kapitalisierten&#8211; Gegenleistung vom Steuerwert des zugewandten Grundst&uuml;cks ermittelt werden. Das gilt auch dann, wenn im Einzelfall der nach dem BewG ermittelte Steuerwert &#8211;ausnahmsweise&#8211; hinter dem gemeinen Wert zur&uuml;ckbleibt. Nach dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 7.&nbsp;November 2006&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvL&nbsp;10\/02 (BVerfGE 117, 1, BStBl II 2007, 192) muss die Bewertung des anfallenden Verm&ouml;gens bei der Ermittlung der erbschaftsteuerrechtlichen Bemessungsgrundlage einheitlich am gemeinen Wert als dem ma&szlig;geblichen Bewertungsziel ausgerichtet sein. Diese Vorgaben hat der Gesetzgeber umgesetzt, wobei es ausreicht, dass durch die Bewertungsmethoden alle Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde in einem Ann&auml;herungswert an den gemeinen Wert erfasst werden (vgl. BVerfG-Beschluss in BVerfGE 117, 1, BStBl II 2007, 192). Soweit es im Einzelfall einen Unterschied zwischen dem nach dem BewG ermittelten Wert und dem gemeinen Wert ergibt, ist dies aufgrund der typisierenden Bewertungsmethoden hinzunehmen. Das gilt auch f&uuml;r Ermittlung der Bereicherung bei einer gemischten Schenkung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Zutreffend hat das FA bei der Ermittlung der Gegenleistung den Kapitalwert der Nutzungsauflagen nach &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 BewG gek&uuml;rzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 BewG ist der Kapitalwert von lebensl&auml;nglichen Nutzungen und Leistungen mit dem Vielfachen des Jahreswerts anzusetzen. Die Vervielf&auml;ltiger sind nach der Sterbetafel des Statistischen Bundesamtes zu ermitteln (&sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 BewG). Hat eine nach &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;1 BewG bewertete Nutzung oder Leistung bei einem Alter von mehr als 80&nbsp;Jahren bis zu 85&nbsp;Jahren nicht mehr als drei Jahre bestanden und beruht der Wegfall auf dem Tod des Berechtigten, ist nach &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 BewG die Festsetzung der nicht laufend veranlagten Steuern auf Antrag nach der wirklichen Dauer der Nutzung oder Leistung zu berichtigen. Ist eine Last weggefallen, so bedarf die Berichtigung keines Antrags (&sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 BewG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Voraussetzungen f&uuml;r die K&uuml;rzung des Kapitalwerts der Nutzungsauflagen nach &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 S&auml;tze&nbsp;1, 3 BewG liegen im Streitfall vor. Die Nutzungsauflagen bestanden hier lediglich f&uuml;nf Monate. Der bei der Vereinbarung bereits 83-j&auml;hrige &Uuml;bergeber ist im Dezember 2014, also f&uuml;nf Monate nach der Vereinbarung der Nutzungsauflagen, verstorben. Nach &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 S&auml;tze&nbsp;1, 3 BewG ist die Last lediglich f&uuml;r die tats&auml;chliche Dauer von f&uuml;nf Monaten, also in H&ouml;he von 2.500&nbsp;EUR (5 x 500&nbsp;EUR) zu ber&uuml;cksichtigen. Das mindert den Wert der Gegenleistung entsprechend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Es kann dahinstehen, ob dar&uuml;ber hinaus auch hinsichtlich der Leistungsauflagen eine K&uuml;rzung nach &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 BewG vorzunehmen ist. Der BFH pr&uuml;ft zwar im Beschwerdeverfahren die Entscheidung des FG im vollen Umfang in tats&auml;chlicher und rechtlicher Hinsicht (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 17.&nbsp;M&auml;rz 2008 IV&nbsp;B&nbsp;100,&nbsp;101\/07, BFH\/NV 2008, 1177, und vom 20.&nbsp;Juli 2012 V&nbsp;B&nbsp;82\/11, BFHE 237, 545, BStBl II 2012, 809, Rz&nbsp;31). Zu beachten ist jedoch das Verbot einer Schlechterstellung des Antragstellers (reformatio in peius), weil nur er und nicht auch das FA Beschwerde eingelegt hat (vgl. BFH-Beschluss vom 24.&nbsp;Mai 1993 V&nbsp;B&nbsp;33\/93, BFH\/NV 1994, 133; Gr&auml;ber\/Ratschow, Finanzgerichtsordnung, 8.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;132 Rz&nbsp;3). Gegenstand der Pr&uuml;fung durch den Senat ist mithin (lediglich), ob ernstliche Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit des angefochtenen Bescheids bestehen, soweit das FG die Vollziehung nicht ausgesetzt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Unter Ber&uuml;cksichtigung dieser Grunds&auml;tze ergibt sich, selbst wenn die Leistungsauflagen &#8211;wie vom FA im Schriftsatz vom 15.&nbsp;Dezember 2017 zugestanden&#8211; mit dem ungek&uuml;rzten Wert vom Grundbesitzwert abzuziehen w&auml;ren, jedenfalls keine h&ouml;here als die vom FG bereits gew&auml;hrte AdV des angefochtenen Schenkungsteuerbescheids in H&ouml;he von 10.120&nbsp;EUR. Dies zeigt folgende Berechnung der Schenkungsteuer:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left:18\"pt border=\"1\" class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table style=\"margin-left:18\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Grundbesitzwert laut Feststellungsbescheid<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table style=\"margin-left:18\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">251.212&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table style=\"margin-left:18\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">.\/. Pflegeverpflichtung<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table style=\"margin-left:18\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">29.656&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table style=\"margin-left:18\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">.\/. Rentenverpflichtung<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table style=\"margin-left:18\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">19.411&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table style=\"margin-left:18\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">.\/. nach &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 BewG gek&uuml;rzte Kapitalwerte der Nutzungsauflagen laut FA und FG<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table style=\"margin-left:18\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">2.500&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table style=\"margin-left:18\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">.\/. Erwerbsnebenkosten<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table style=\"margin-left:18\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">1.568&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table style=\"margin-left:18\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Wert der Bereicherung<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table style=\"margin-left:18\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;198.077&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table style=\"margin-left:18\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">.\/. Freibetrag<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table style=\"margin-left:18\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">20.000&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table style=\"margin-left:18\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Steuerpflichtiger Erwerb (abgerundet auf volle hundert EUR)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table style=\"margin-left:18\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">178.000&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table style=\"margin-left:18\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Schenkungsteuer 20&nbsp;%<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table style=\"margin-left:18\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">35.600&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table style=\"margin-left:18\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Bisher festgesetzte Schenkungsteuer<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table style=\"margin-left:18\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">44.660&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table style=\"margin-left:18\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Auszusetzender Betrag<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"bottom\">\n<table style=\"margin-left:18\"pt width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">9.060&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 5.7.2018, II B 122\/17ECLI:DE:BFH:2018:B.050718.IIB122.17.0 Steuerwert einer gemischten Schenkung Leits&auml;tze Der Wert der Bereicherung ist bei einer gemischten Schenkung durch Abzug der &#8211;ggf. kapitalisierten&#8211; Gegenleistung vom Steuerwert zu ermitteln. Das gilt auch dann, wenn im Einzelfall der nach dem Bewertungsgesetz ermittelte Steuerwert hinter dem gemeinen Wert zur&uuml;ckbleibt. Tenor Die Beschwerde des Antragstellers gegen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-b-122-17-steuerwert-einer-gemischten-schenkung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;B&nbsp;122\/17 &#8211; Steuerwert einer gemischten Schenkung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69804","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69804","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69804"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69804\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69804"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69804"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69804"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}