{"id":69828,"date":"2018-08-23T18:05:08","date_gmt":"2018-08-23T16:05:08","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69828"},"modified":"2018-08-23T18:05:08","modified_gmt":"2018-08-23T16:05:08","slug":"i-r-59-15-behandlung-von-gesamtproduktionen-im-rahmen-des-art-17-abs-2-dba-oesterreich-2000","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-59-15-behandlung-von-gesamtproduktionen-im-rahmen-des-art-17-abs-2-dba-oesterreich-2000\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;59\/15 &#8211; Behandlung von Gesamtproduktionen im Rahmen des Art. 17 Abs. 2 DBA-&Ouml;sterreich 2000"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.4.2018, I R 59\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.250418.IR59.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Behandlung von Gesamtproduktionen im Rahmen des Art. 17 Abs. 2 DBA-&Ouml;sterreich 2000<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die Verg&uuml;tung, die eine Produktionsgesellschaft f&uuml;r die Organisation einer k&uuml;nstlerischen Darbietung als Gesamtarrangement erh&auml;lt, unterf&auml;llt nicht notwendig in ihrer Gesamtheit dem Art. 17 Abs. 2 DBA-&Ouml;sterreich 2000, sondern ist ggf. aufzuteilen in Verg&uuml;tungsbestandteile, die eine pers&ouml;nlich ausge&uuml;bte K&uuml;nstlert&auml;tigkeit i.S. des Art. 17 Abs. 1 Satz 1 DBA-&Ouml;sterreich 2000 entgelten und in solche Verg&uuml;tungsbestandteile, die anderen Abkommensartikeln zuzuordnen sind (sog. segmentierende Betrachtungsweise).<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Der die Anwendung von Art. 17 Abs. 1 und 2 DBA-&Ouml;sterreich 2000 ausschlie&szlig;ende Tatbestand des Art. 17 Abs. 3 DBA-&Ouml;sterreich 2000 ist nicht erf&uuml;llt, wenn der Aufenthalt des K&uuml;nstlers oder Sportlers im T&auml;tigkeitsstaat aus Mitteln einer nur im T&auml;tigkeitsstaat ans&auml;ssigen und dort als gemeinn&uuml;tzig anerkannten Einrichtung unterst&uuml;tzt wird.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 10. Juni 2015 2 K 2305\/10 wird bez&uuml;glich jener Verfahren als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen, hinsichtlich derer die Klage als unzul&auml;ssig abgewiesen worden ist (Antr&auml;ge Nr. 4, 15, 21, 22, 25, 27, 29, 31, 37, 47, 61, 69 und 70 sowie Nr. 8, 10, 11, 12, 16, 17, 33, 35, 38, 44 und 53 gem&auml;&szlig; Anlage zum Urteil des Finanzgerichts).<\/p>\n<\/p>\n<p>Im &Uuml;brigen wird das Urteil auf die Revision der Kl&auml;gerin aufgehoben und die Sache an das Finanzgericht K&ouml;ln zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist eine GmbH mit Sitz und Gesch&auml;ftsleitung in der Republik &Ouml;sterreich (&Ouml;sterreich), die in den Jahren 2006 und 2007 in der Bundesrepublik Deutschland (Deutschland) &uuml;ber keine Betriebsst&auml;tte verf&uuml;gte. Ihr Unternehmensgegenstand bestand u.a. in der Veranstaltung von Konzerten und Theaterabenden sowie der Produktion und Organisation von Tourneen und Gastspielen jeder Art. In den Jahren 2006 und 2007 organisierte die Kl&auml;gerin in Deutschland Theater- und Opernauff&uuml;hrungen unter Einsatz von K&uuml;nstlern und erhielt daf&uuml;r Verg&uuml;tungen von den inl&auml;ndischen Veranstaltern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit am 27.&nbsp;September sowie am 2. und 23.&nbsp;Oktober 2006 beim Beklagten und Revisionsbeklagten (Bundeszentralamt f&uuml;r Steuern &#8211;BZSt&#8211;) eingegangenen Schreiben beantragte die Kl&auml;gerin f&uuml;r Verg&uuml;tungen, die ihr im Zusammenhang mit insgesamt 71 &#8211;in der Anlage zum angefochtenen Urteil aufgelisteten&#8211; tourneem&auml;&szlig;igen Gastspielen verschiedener K&uuml;nstlergruppen in der Zeit vom 24.&nbsp;September 2006 bis zum 29.&nbsp;Oktober 2007 in verschiedenen Auftrittsorten in Deutschland zugeflossen waren bzw. noch zuflie&szlig;en w&uuml;rden, die Freistellung vom Steuerabzug nach &sect;&nbsp;50d Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes in der im Antragszeitraum geltenden Fassung (EStG) i.V.m. Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;3 des Abkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik &Ouml;sterreich zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Verm&ouml;gen vom 24.&nbsp;August 2000 (BGBl II 2002, 735, BStBl I 2002, 585) &#8211;DBA-&Ouml;sterreich 2000&#8211;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Insgesamt 16 dieser Veranstaltungen hatten zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits stattgefunden; bei 13 dieser 16 Veranstaltungen war au&szlig;erdem die Verg&uuml;tung schon vor der Antragstellung an die Kl&auml;gerin gezahlt worden. Im Laufe des Antragsverfahrens wurden durch verschiedene deutsche Veranstalter Abzugsteuern nach &sect;&nbsp;50a EStG angemeldet oder seitens der zust&auml;ndigen Finanz&auml;mter Haftungsbescheide erlassen. Zum Teil wurde die Steuer durch die Finanz&auml;mter auf null&nbsp;EUR festgesetzt. F&uuml;r einen Teil der Veranstaltungen erhielt die Kl&auml;gerin im Laufe des Verfahrens Erstattungen von den jeweils &ouml;rtlich zust&auml;ndigen Finanz&auml;mtern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das BZSt lehnte die Antr&auml;ge auf Erteilung von Freistellungsbescheinigungen ab, weil die Kl&auml;gerin die nach Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;3 DBA-&Ouml;sterreich 2000 erforderlichen Unterlagen nicht vorgelegt habe. Mit der dagegen erhobenen Klage hat die Kl&auml;gerin auch geltend gemacht, die vereinbarten Verg&uuml;tungen f&uuml;r die Organisation der Theaterveranstaltungen seien nicht einheitlich als solche aus der Verwertung einer k&uuml;nstlerischen T&auml;tigkeit i.S. von Art.&nbsp;17 DBA-&Ouml;sterreich 2000 anzusehen, sondern m&uuml;ssten &#8211;ggf. im Wege der Sch&auml;tzung&#8211; in Eink&uuml;nfte aus der Verwertung einer k&uuml;nstlerischen T&auml;tigkeit einerseits und Eink&uuml;nfte aus organisatorischer T&auml;tigkeit (Produktion, Technik, Transport) andererseits aufgeteilt werden. Bei den letztgenannten Einkunftsteilen handele es sich abkommensrechtlich um Unternehmensgewinne i.S. von Art.&nbsp;7 DBA-&Ouml;sterreich 2000, die mangels inl&auml;ndischer Betriebsst&auml;tte von der Besteuerung in Deutschland freigestellt seien und f&uuml;r die deshalb Freistellungsbescheinigungen zu erteilen seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage blieb ohne Erfolg. Das Finanzgericht (FG) K&ouml;ln hat sie mit Urteil vom 10.&nbsp;Juni 2015&nbsp;&nbsp;2&nbsp;K&nbsp;2305\/10 (abgedruckt in Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2015, 2080) als teilweise unzul&auml;ssig und im &Uuml;brigen unbegr&uuml;ndet abgewiesen. Mangels Rechtsschutzbed&uuml;rfnisses unzul&auml;ssig sei die Klage in Bezug auf<\/p>\n<p>&#8211; die Antr&auml;ge, die erst nach Zufluss der jeweiligen Verg&uuml;tung gestellt worden sind (Antr&auml;ge Nr.&nbsp;4, 15, 21, 22, 25, 27, 29, 31, 37, 47, 61, 69 und 70 gem&auml;&szlig; Anlage zum FG-Urteil) und<\/p>\n<p>&#8211; die Antr&auml;ge, bez&uuml;glich derer die &ouml;rtlich zust&auml;ndigen Finanz&auml;mter die Steuer bereits auf null&nbsp;EUR festgesetzt haben (Antr&auml;ge 8, 10, 11, 12, 16, 17, 33, 35, 38, 44 und 53 gem&auml;&szlig; Anlage zum FG-Urteil) und<\/p>\n<p>&#8211; jene Antr&auml;ge, hinsichtlich derer die Kl&auml;gerin bereits Erstattungen von den Finanz&auml;mtern erhalten hat (um welche einzelnen Verfahren es sich hierbei handelt, hat das FG nicht festgestellt).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r unbegr&uuml;ndet h&auml;lt das FG die Klage, weil die Voraussetzungen des Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;3 DBA-&Ouml;sterreich 2000 nicht vorl&auml;gen und weil nach der gegen&uuml;ber einer segmentierenden Betrachtungsweise vorzuziehenden vereinheitlichenden Sichtweise die jeweils vereinbarte Gesamtverg&uuml;tung nicht in unterschiedliche Teilverg&uuml;tungen aufzuspalten sei. Vielmehr sei zu pr&uuml;fen, welcher Teil der T&auml;tigkeit der Darstellung das Gepr&auml;ge gebe. Werde das Gepr&auml;ge &#8211;wie im Streitfall&#8211; durch die k&uuml;nstlerische Darbietung bestimmt, sei die Verg&uuml;tung insgesamt als eine solche f&uuml;r eine k&uuml;nstlerische Darbietung anzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen das FG-Urteil richtet sich die auf Verletzung materiellen Rechts gest&uuml;tzte Revision der Kl&auml;gerin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, das FG-Urteil und die angefochtenen Bescheide aufzuheben und das BZSt zu verpflichten, die von den Verg&uuml;tungsschuldnern gezahlten Verg&uuml;tungen f&uuml;r die Auff&uuml;hrungen gem&auml;&szlig; Anlage zum FG-Urteil durch Freistellungsbescheinigungen vom Steuerabzug freizustellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das BZSt beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist teilweise begr&uuml;ndet und f&uuml;hrt insoweit gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung. Im &Uuml;brigen ist das Rechtsmittel unbegr&uuml;ndet und daher gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen ist die Revision in Bezug auf jene Verfahren, hinsichtlich derer das FG die Klage als unzul&auml;ssig abgewiesen hat, weil die Antr&auml;ge erst nach dem Zufluss der jeweiligen Verg&uuml;tung gestellt worden sind oder weil die &ouml;rtlich zust&auml;ndigen Finanz&auml;mter die Steuern inzwischen auf null&nbsp;EUR festgesetzt haben. Das FG hat die diesbez&uuml;gliche Klage zu Recht als unzul&auml;ssig angesehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Kl&auml;gerin, die weder ihren Sitz noch den Ort ihrer Gesch&auml;ftsleitung im Inland hat, ist hier nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes unbeschr&auml;nkt k&ouml;rperschaftsteuerpflichtig. Jedoch sind Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb, die durch im Inland ausge&uuml;bte oder verwertete k&uuml;nstlerische, sportliche, artistische oder &auml;hnliche Darbietungen erzielt werden, einschlie&szlig;lich der Eink&uuml;nfte aus anderen mit diesen Leistungen zusammenh&auml;ngenden Leistungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;49 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;d EStG unabh&auml;ngig davon, wem die Einnahmen zuflie&szlig;en, beschr&auml;nkt steuerpflichtig. Erhoben wird die Steuer gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;50a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG im Wege des Steuerabzugs. Die Steuer entsteht in dem Zeitpunkt, in dem die Verg&uuml;tung dem Gl&auml;ubiger zuflie&szlig;t (&sect;&nbsp;50a Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 EStG). In diesem Zeitpunkt hat der Schuldner der Verg&uuml;tung den Steuerabzug f&uuml;r Rechnung des beschr&auml;nkt steuerpflichtigen Gl&auml;ubigers (Steuerschuldner) vorzunehmen (&sect;&nbsp;50a Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) K&ouml;nnen Eink&uuml;nfte, die dem Steuerabzug nach &sect;&nbsp;50a EStG unterliegen, nach einem Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung (DBA) nicht oder nur nach einem niedrigeren Steuersatz besteuert werden, sind zwar die Regeln &uuml;ber die Einbehaltung, Anmeldung und Abf&uuml;hrung der Steuer vom Verg&uuml;tungsschuldner ungeachtet des Abkommens zu beachten (&sect;&nbsp;50d Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG). Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;50d Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG kann jedoch in diesen F&auml;llen der Verg&uuml;tungsschuldner den Steuerabzug nach Ma&szlig;gabe des DBA unterlassen oder nach einem niedrigeren Steuersatz vornehmen, wenn das BZSt dem Gl&auml;ubiger aufgrund eines von ihm nach dem amtlich vorgeschriebenen Vordruck gestellten Antrags bescheinigt, dass die Voraussetzungen daf&uuml;r vorliegen (Freistellung im Steuerabzugsverfahren). Die Geltungsdauer der Freistellungsbescheinigung beginnt fr&uuml;hestens an dem Tag, an dem der Antrag beim BZSt eingeht (&sect;&nbsp;50d Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;1 EStG). Voraussetzung f&uuml;r die Abstandnahme vom Steuerabzug ist, dass dem Verg&uuml;tungsschuldner die Freistellungsbescheinigung vorliegt (&sect;&nbsp;50d Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;5 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die verfahrensgegenst&auml;ndlichen Antr&auml;ge der Kl&auml;gerin sind auf die Erteilung von Freistellungsbescheinigungen i.S. von &sect;&nbsp;50d Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG gerichtet. Soweit die in Rede stehenden Verg&uuml;tungen der Kl&auml;gerin jedoch schon vor Stellung der jeweiligen Antr&auml;ge beim BZSt zugeflossen waren (Antr&auml;ge Nummern 4, 15, 21, 22, 25, 27, 29, 31, 37, 47, 61, 69 und 70 gem&auml;&szlig; Anlage zum FG-Urteil), besteht kein f&uuml;r eine Verpflichtungsklage (&sect;&nbsp;40 Abs.&nbsp;1 FGO) erforderliches Rechtsschutzinteresse (mehr) an einer gerichtlichen Sachentscheidung. Zwar ergibt sich aus den Feststellungen der Vorinstanz zu den diesbez&uuml;glichen Antr&auml;gen nicht, ob diese Verg&uuml;tungen der Kl&auml;gerin ohne Einbehaltung der Abzugsteuer in voller H&ouml;he zugeflossen waren oder ob die jeweiligen Veranstalter (Verg&uuml;tungsschuldner) die Abzugsteuern jeweils einbehalten, angemeldet und abgef&uuml;hrt hatten. Dies kann indessen offenbleiben, weil es nach den Gegebenheiten des Streitfalls in beiden F&auml;llen an einem gegenw&auml;rtigen Rechtsschutzinteresse der Kl&auml;gerin fehlen w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Soweit der Kl&auml;gerin die Verg&uuml;tungen brutto &#8211;d.h. entgegen &sect;&nbsp;50a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG ohne Einbehaltung von Abzugsteuern&#8211; zugeflossen sein sollten, k&ouml;nnte ein Rechtsschutzinteresse allenfalls damit begr&uuml;ndet werden, dass die begehrten Freistellungsbescheinigungen im Rahmen von durch die jeweiligen Finanz&auml;mter gegen die Verg&uuml;tungsschuldner angestrengten Haftungsverfahren (&sect;&nbsp;50a Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;5 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;191 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;) oder Nachforderungsverfahren (&sect;&nbsp;167 AO) haftungs- bzw. anspruchsausschlie&szlig;end oder -mindernd geltend gemacht werden k&ouml;nnten. Das ist jedoch im Falle von vor Antragstellung geleisteten Verg&uuml;tungszahlungen ausgeschlossen, weil nach der oben dargestellten Gesetzeslage die Geltungsdauer der Freistellungsbescheinigung fr&uuml;hestens an dem Tag beginnt, an dem der Antrag beim BZSt eingegangen ist und eine Abstandnahme vom Steuerabzug voraussetzt, dass dem Verg&uuml;tungsschuldner die Freistellungsbescheinigung vorliegt (&sect;&nbsp;50d Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;4 Halbsatz&nbsp;1 und Satz&nbsp;5 EStG). Mit diesen, durch das Gesetz zur &Auml;nderung steuerlicher Vorschriften (Steuer&auml;nderungsgesetz 2001 &#8211;St&Auml;ndG 2001&#8211;) vom 20.&nbsp;Dezember 2001 (BGBl I 2001, 3794, BStBl I 2002, 4) eingef&uuml;gten Regeln sollte erreicht werden, dass das Verfahren der Abstandnahme vom Steuerabzug nur ein in die Zukunft gerichtetes Verfahren ist, das keine Berechtigung mehr hat, wenn die Verg&uuml;tungen dem Gl&auml;ubiger zugeflossen sind (Bericht des Finanzausschusses des Deutschen Bundestags zu dem Regierungsentwurf eines St&Auml;ndG 2001, BTDrucks 14\/7341, S.&nbsp;13; vgl. auch Gosch in Kirchhof, EStG, 17.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;50d Rz&nbsp;16; Bl&uuml;mich\/Wagner, &sect;&nbsp;50d EStG Rz&nbsp;55).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus dem von der Kl&auml;gerin f&uuml;r ihre gegenteilige Sichtweise herangezogenen Senatsurteil vom 17.&nbsp;April 1996 I&nbsp;R&nbsp;82\/95 (BFHE 180, 365, BStBl II 1996, 608) ergibt sich nichts anderes. Denn der jenem Urteil zugrunde liegende Sachverhalt lag so, dass der dortige Verg&uuml;tungsgl&auml;ubiger die Freistellung vom Steuerabzug bereits vor Erhalt der Verg&uuml;tungen beantragt hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Sofern die Verg&uuml;tungsschuldner die Abzugsteuern entsprechend den Vorgaben des &sect;&nbsp;50a Abs.&nbsp;4 und 5 EStG einbehalten, angemeldet und an die Finanz&auml;mter abgef&uuml;hrt hatten, w&auml;re ein Rechtsschutzinteresse der Kl&auml;gerin nur gegeben, wenn die nachtr&auml;gliche Erteilung der Freistellungsbescheinigungen zu einer &Auml;nderung der gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;168 AO einer Steuerfestsetzung unter Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung gleichstehenden Steueranmeldungen f&uuml;hren k&ouml;nnte. Das ist indessen nicht (mehr) der Fall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Zwar kann eine unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung stehende Steuerfestsetzung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO ge&auml;ndert werden, solange der Vorbehalt wirksam ist. Jedoch entf&auml;llt der Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung, wenn die Festsetzungsfrist abl&auml;uft (&sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 AO). Und von einem zwischenzeitlichen Ablauf der Festsetzungsfristen ist hier auszugehen: Die Festsetzungsfrist f&uuml;r die in Rede stehenden Steuern betr&auml;gt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;169 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 AO vier Jahre. Die Festsetzungsfrist beginnt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;170 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO in den F&auml;llen, in denen eine Steuererkl&auml;rung oder eine Steueranmeldung einzureichen oder eine Anzeige zu erstatten ist, grunds&auml;tzlich mit Ablauf des Kalenderjahrs, in dem die Steuererkl&auml;rung, die Steueranmeldung oder die Anzeige eingereicht wird. Da die Abzugsteuern im Jahr 2006 angemeldet worden sind, begann die Festsetzungsfrist mithin mit Ablauf des 31.&nbsp;Dezember 2006 und endete mit Ablauf des 31.&nbsp;Dezember 2010. Zu dem letztgenannten Zeitpunkt sind demnach auch der Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung und die &Auml;nderungsm&ouml;glichkeit nach &sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO entfallen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit zum Zeitpunkt der Klageerhebung im Juli 2010 mit Blick auf die seinerzeit noch bestehende &Auml;nderungsm&ouml;glichkeit der Steueranmeldungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO zun&auml;chst ein Rechtsschutzinteresse bestanden hat, ist dieses mit dem Wegfall des Vorbehalts der Nachpr&uuml;fung nachtr&auml;glich entfallen. Das Rechtsschutzinteresse als Sachurteilsvoraussetzung muss jedoch noch zum Zeitpunkt der gerichtlichen Sachentscheidung vorliegen; der Kl&auml;ger muss ggf. die Hauptsache f&uuml;r erledigt erkl&auml;ren, um einer Klageabweisung durch Prozessurteil zu entgehen (vgl. Senatsurteil in BFHE 180, 365, BStBl II 1996, 608). Dies ist im Streitfall ebenso wenig geschehen wie eine Umstellung des Klageantrags auf Feststellung der Rechtswidrigkeit der Antragsablehnung (Fortsetzungsfeststellungsklage, s. &sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;4 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Auch k&ouml;nnte der nachtr&auml;gliche Erlass einer Freistellungsbescheinigung nicht zu einer &Auml;nderung der Steueranmeldung nach &sect;&nbsp;175 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 AO f&uuml;hren. Nach dieser Vorschrift ist ein Steuerbescheid zu erlassen, aufzuheben oder zu &auml;ndern, soweit ein Ereignis eintritt, das steuerliche Wirkung f&uuml;r die Vergangenheit hat (r&uuml;ckwirkendes Ereignis). Der Erlass eines Freistellungsbescheids kommt schon deshalb nicht als r&uuml;ckwirkendes Ereignis in Betracht, weil die nachtr&auml;gliche Erteilung oder Vorlage einer Bescheinigung oder Best&auml;tigung gem&auml;&szlig; der durch das Gesetz zur Umsetzung von EU-Richtlinien in nationales Steuerrecht und zur &Auml;nderung weiterer Vorschriften (Richtlinien-Umsetzungsgesetz) vom 9.&nbsp;Dezember 2004 (BGBl I 2004, 3310, BStBl I 2004, 1158) eingef&uuml;gten Regelung des &sect;&nbsp;175 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 AO nicht als r&uuml;ckwirkendes Ereignis gilt (zutreffend Urteil des Nieders&auml;chsischen FG vom 30.&nbsp;April 2015&nbsp;&nbsp;6&nbsp;K&nbsp;209\/14, EFG 2015, 1900; Gosch in Kirchhof, a.a.O., &sect;&nbsp;50d Rz&nbsp;19).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Zu Recht hat die Vorinstanz die Klage auch insoweit als unzul&auml;ssig abgewiesen, als die f&uuml;r die jeweiligen Verg&uuml;tungsschuldner &ouml;rtlich zust&auml;ndigen Finanz&auml;mter die Abzugsteuern inzwischen auf null&nbsp;EUR festgesetzt haben (Antr&auml;ge Nr.&nbsp;8, 10, 11, 12, 16, 17, 33, 35, 38, 44 und 53 gem&auml;&szlig; Anlage zum FG-Urteil), weil die Einnahmen nicht mehr als 250&nbsp;EUR betragen und der Abzugsteuersatz daher bei null&nbsp;% liegt (&sect;&nbsp;50a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;5 Nr.&nbsp;1 EStG). Mit Bestandskraft der diesbez&uuml;glichen Festsetzungsbescheide steht fest, dass die betreffenden Verg&uuml;tungsschuldner keine Abzugsteuern einzubehalten und abzuf&uuml;hren haben; Haftungs- oder Nachforderungsverfahren gegen die Verg&uuml;tungsschuldner drohen daher nicht. Welchen rechtlichen Vorteil die Kl&auml;gerin in diesen F&auml;llen mit der zus&auml;tzlichen Erteilung von Freistellungsbescheinigungen noch erzielen k&ouml;nnte, ist nicht ersichtlich und wird von der Kl&auml;gerin nicht schl&uuml;ssig dargetan.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Soweit die Revision nicht aus den geschilderten Gr&uuml;nden zur&uuml;ckzuweisen ist, ist sie begr&uuml;ndet und f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG. Die Begr&uuml;ndung, mit der das FG die Klage insoweit abgewiesen hat, h&auml;lt rechtlicher Pr&uuml;fung nicht stand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Keinen Erfolg hat die Kl&auml;gerin allerdings mit dem Einwand, es habe ihr in den Streitjahren an der Absicht gefehlt, Gewinne zu erzielen, sodass die von ihr erzielten Eink&uuml;nfte mangels Gewerblichkeit nicht der beschr&auml;nkten Steuerpflicht nach &sect;&nbsp;49 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;d EStG unterfielen. Im Freistellungsverfahren nach &sect;&nbsp;50d EStG ist nur dar&uuml;ber zu befinden, ob aus den dort genannten Gr&uuml;nden eine Freistellung von der deutschen Steuer geboten ist. Die Frage, ob steuerpflichtige Eink&uuml;nfte vorliegen oder ob diese Eink&uuml;nfte aus anderen Gr&uuml;nden von der Besteuerung freizustellen sind, ist demgegen&uuml;ber au&szlig;erhalb des Verfahrens nach &sect;&nbsp;50d EStG zu entscheiden. Diese Entscheidung obliegt nicht dem BZSt, sondern dem nach den allgemeinen Regeln zust&auml;ndigen Finanzamt (Senatsurteil vom 19.&nbsp;November 2003 I&nbsp;R&nbsp;22\/02, BFHE 205, 37, BStBl II 2004, 560).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG hat jedoch zu Unrecht angenommen, dass der Kl&auml;gerin aus materiellem Recht kein Anspruch auf Erteilung von Freistellungsbescheinigungen zustehe, weil die Verg&uuml;tungen einheitlich behandelt werden m&uuml;ssten und daher insgesamt Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 DBA-&Ouml;sterreich 2000 unterfielen. Vielmehr kommt auch die Erteilung partieller Freistellungsbescheinigungen f&uuml;r jene Verg&uuml;tungsteile in Betracht, die auf die Bezahlung von anderen Leistungen als die pers&ouml;nlich ausge&uuml;bte T&auml;tigkeit von K&uuml;nstlern entfallen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eine Freistellungsbescheinigung ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;50d Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG zu erteilen, sofern die Verg&uuml;tung nach Ma&szlig;gabe eines DBA nicht oder nur nach einem niedrigeren Steuersatz besteuert werden darf. Die der Kl&auml;gerin zustehenden Verg&uuml;tungen unterliegen nach dem DBA-&Ouml;sterreich 2000 teilweise &#8211;n&auml;mlich soweit sie nicht anteilig auf die Bezahlung von K&uuml;nstlern nach Ma&szlig;gabe von Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 i.V.m. Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 DBA-&Ouml;sterreich 2000 entfallen&#8211; nicht der deutschen Besteuerung. Insoweit handelt es sich abkommensrechtlich um Unternehmensgewinne, f&uuml;r die Deutschland gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 DBA-&Ouml;sterreich 2000 kein Besteuerungsrecht zusteht, weil die Kl&auml;gerin hier keine Betriebsst&auml;tte unterhalten hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 DBA-&Ouml;sterreich 2000 d&uuml;rfen Eink&uuml;nfte, die eine in einem Vertragsstaat ans&auml;ssige Person als K&uuml;nstler, wie B&uuml;hnen-, Film-, Rundfunk- und Fernsehk&uuml;nstler sowie Musiker oder als Sportler aus ihrer im anderen Vertragsstaat pers&ouml;nlich ausge&uuml;bten T&auml;tigkeit bezieht, im anderen Staat besteuert werden. Flie&szlig;en Eink&uuml;nfte der bezeichneten Art nicht dem K&uuml;nstler oder Sportler selbst, sondern einer anderen Person zu, so d&uuml;rfen deren Eink&uuml;nfte ungeachtet der Art.&nbsp;7, 12, 14 und 15 DBA-&Ouml;sterreich 2000 in dem Vertragsstaat besteuert werden, aus dem sie stammen (Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 DBA-&Ouml;sterreich 2000).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin sind die Verg&uuml;tungen nicht gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;3 DBA-&Ouml;sterreich 2000 insgesamt dem deutschen Besteuerungsrecht entzogen. Nach dieser Bestimmung gelten Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 und 2 DBA-&Ouml;sterreich 2000 nicht f&uuml;r Eink&uuml;nfte aus der von K&uuml;nstlern oder Sportlern in einem Vertragsstaat ausge&uuml;bten T&auml;tigkeit, wenn der Aufenthalt in diesem Staat ganz oder &uuml;berwiegend aus &ouml;ffentlichen Mitteln des anderen Staates oder einem seiner L&auml;nder oder einer seiner Gebietsk&ouml;rperschaften oder von einer als gemeinn&uuml;tzig anerkannten Einrichtung unterst&uuml;tzt wird (Satz&nbsp;1); in diesem Fall d&uuml;rfen die Eink&uuml;nfte nur in dem Staat besteuert werden, in dem die Person ans&auml;ssig ist (Satz&nbsp;2).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Voraussetzungen des Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;3 DBA-&Ouml;sterreich 2000 liegen hier nicht vor. Den Feststellungen des FG ist kein Anhalt daf&uuml;r zu entnehmen, dass Auftritte der von der Kl&auml;gerin in Deutschland eingesetzten K&uuml;nstler vom &ouml;sterreichischen Staat oder einem seiner L&auml;nder oder einer seiner Gebietsk&ouml;rperschaften oder von einer in &Ouml;sterreich als gemeinn&uuml;tzig anerkannten Einrichtung unterst&uuml;tzt worden sind. Soweit die Kl&auml;gerin meint, auch eine F&ouml;rderung der K&uuml;nstler durch eine nur im Quellenstaat ans&auml;ssige und von diesem als gemeinn&uuml;tzig anerkannte Einrichtung k&ouml;nne einen Ausschluss des Besteuerungsrechts des Quellenstaats nach Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 und 2 DBA-&Ouml;sterreich 2000 bewirken, trifft das nicht zu. Zweck des Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;3 DBA-&Ouml;sterreich 2000 ist es &#8211;&auml;hnlich dem sog. Kassenstaatsprinzip gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;19 DBA-&Ouml;sterreich 2000&#8211;, im Falle einer ma&szlig;geblichen Unterst&uuml;tzung des K&uuml;nstlers oder Sportlers aus &ouml;ffentlichen Mitteln oder von gemeinn&uuml;tzigen Einrichtungen des Ans&auml;ssigkeitsstaats diesem auch das Besteuerungsrecht f&uuml;r das K&uuml;nstler- bzw. Sportlerhonorar zuzuweisen; die gemeinn&uuml;tzige Einrichtung i.S. von Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;3 DBA-&Ouml;sterreich 2000 muss daher eine solche des Ans&auml;ssigkeitsstaats sein (vgl. Stefaner in Wassermeyer, &Ouml;sterreich Art.&nbsp;17 Rz&nbsp;22, 26). Hinzu kommt, dass allein in dem Umstand, dass eine gemeinn&uuml;tzige Einrichtung eine Veranstaltung durchf&uuml;hrt, auf der K&uuml;nstler gegen ein Honorar auftreten, noch keine ganze oder &uuml;berwiegende Unterst&uuml;tzung des Aufenthalts dieser K&uuml;nstler im Quellenstaat gesehen werden k&ouml;nnte. Das FG hatte daher keinen Anlass, der Frage nachzugehen, inwiefern es sich bei den Verg&uuml;tungsschuldnern um gemeinn&uuml;tzige Einrichtungen gehandelt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Soweit die der Kl&auml;gerin zustehenden Verg&uuml;tungen daf&uuml;r geleistet wurden, dass die Kl&auml;gerin K&uuml;nstler f&uuml;r deren pers&ouml;nlich ausge&uuml;bte T&auml;tigkeit im Inland verpflichtet hat, besteht somit gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 i.V.m. Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 DBA-&Ouml;sterreich 2000 ein abkommensrechtliches Besteuerungsrecht Deutschlands. Auf den Inhalt des Rechtsverh&auml;ltnisses zwischen der Kl&auml;gerin und den K&uuml;nstlern kommt es in diesem Zusammenhang nicht an (s. Wassermeyer in Wassermeyer, MA Art.&nbsp;17 Rz&nbsp;73).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Nach den tatrichterlichen Feststellungen der Vorinstanz werden die von der Kl&auml;gerin mit den Veranstaltern vereinbarten Verg&uuml;tungen jedoch f&uuml;r ein &quot;Gesamtarrangement&quot; gezahlt, welches neben dem im Vordergrund stehenden k&uuml;nstlerischen Auftritt als solchem auch damit zusammenh&auml;ngende anderweitige Leistungen organisatorischer oder technischer Natur (z.B. Produktion, Technik, Organisation, Transport) umfasst. Die diesen Teilleistungen zuzuordnenden Verg&uuml;tungsteile unterfallen jedoch nicht Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 i.V.m. Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 DBA-&Ouml;sterreich 2000, weil sie kein Entgelt f&uuml;r eine pers&ouml;nlich ausge&uuml;bte K&uuml;nstlert&auml;tigkeit darstellen. Im Unterschied zum Tatbestand der beschr&auml;nkten Steuerpflicht nach &sect;&nbsp;49 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;d EStG umfasst Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 i.V.m. Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 DBA-&Ouml;sterreich 2000 keine Eink&uuml;nfte aus anderen Leistungen, die mit den k&uuml;nstlerischen Leistungen in Zusammenhang stehen (vgl. auch Nr.&nbsp;3 des Musterkommentars der Organisation for Economic Cooperation and Development &#8211;OECD&#8211; zu dem Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 und 2 DBA-&Ouml;sterreich 2000 vergleichbaren Art.&nbsp;17 des OECD-Musterabkommens &#8211;OECD-MustAbk&#8211;, wonach Art.&nbsp;17 OECD-MustAbk nicht f&uuml;r Personen mit verwaltungsm&auml;&szlig;iger oder unterst&uuml;tzender Funktion gilt).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>So sind z.B mitverg&uuml;tete Aufwendungen der Kl&auml;gerin f&uuml;r Reise, Unterkunft und Verpflegung der auftretenden K&uuml;nstler von Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 DBA-&Ouml;sterreich 2000 umfasst, weil es sich hierbei um Verg&uuml;tungen der pers&ouml;nlich ausge&uuml;bten K&uuml;nstlert&auml;tigkeit handelt, die in dem Fall, dass sie direkt an den K&uuml;nstler geleistet w&uuml;rden, unter Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 DBA-&Ouml;sterreich 2000 fallen w&uuml;rden (vgl. Senatsurteil in BFHE 205, 37, BStBl II 2004, 560). Anders w&auml;ren hingegen Leistungen wie z.B. die Gestellung und der Transport von Kost&uuml;men oder Requisiten zu beurteilen, die von der Kl&auml;gerin als Produktionsgesellschaft &uuml;bernommen worden sind und die keine pers&ouml;nlich ausge&uuml;bte K&uuml;nstlert&auml;tigkeit darstellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ff) Der Senat teilt nicht die vom FG vertretene Auffassung, der zufolge bei derartigen Gesamtarrangements &#8211;je nach vorrangiger Pr&auml;gung&#8211; nur eine einheitliche Zuordnung der Verg&uuml;tung entweder zu Art.&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 oder zu Art.&nbsp;7 DBA-&Ouml;sterreich 2000 m&ouml;glich und eine Aufteilung in verschiedene Einzelleistungen (&quot;segmentierende Betrachtungsweise&quot;) ausgeschlossen ist (wie hier: Grossmann, Die Besteuerung des K&uuml;nstlers und Sportlers im internationalen Verh&auml;ltnis, 1992, S.&nbsp;72; Wassermeyer in Wassermeyer, MA Art.&nbsp;17 Rz&nbsp;37; Kempermann in Flick\/ Wassermeyer\/Kempermann, Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland-Schweiz, Art.&nbsp;17 Rz&nbsp;18; Stockmann in Vogel\/Lehner, DBA, 6.&nbsp;Aufl., Art.&nbsp;17 Rz&nbsp;37; Schlotter in Sch&ouml;nfeld\/Ditz, DBA, Art.&nbsp;17 Rz&nbsp;62; Mody in Strunk\/Kaminski\/K&ouml;hler, AStG\/DBA, Art.&nbsp;17 OECD-MA Rz&nbsp;37; Ma&szlig;baum in Gosch\/Kroppen\/Grotherr, DBA, Art.&nbsp;17 OECD-MA Rz&nbsp;67).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin verweist insoweit zu Recht darauf, dass die Aufteilung einer Gesamtverg&uuml;tung in anteilige Verg&uuml;tungsteile f&uuml;r bestimmte Einzelleistungen f&uuml;r steuerliche Zwecke nicht ungew&ouml;hnlich ist (vgl. z.B. Senatsbeschluss vom 7.&nbsp;September 2011 I&nbsp;B&nbsp;157\/10, BFHE 235, 215, BStBl II 2012, 590 zur Zuordnung von Verg&uuml;tungsteilen zu einer Rechte&uuml;berlassung; Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 25.&nbsp;November 2010, BStBl I 2010, 1350, Rz&nbsp;87 zur Aufteilung einer Gesamtverg&uuml;tung in einerseits eine Verg&uuml;tung f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Auftritt eines K&uuml;nstlers und andererseits in eine solche f&uuml;r die Verwertung auf Bild- und Tontr&auml;gern). Auch unter praktischen Gesichtspunkten erscheint eine solche Aufteilung &#8211;ggf. im Wege der Sch&auml;tzung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;162 AO&#8211; in der vorliegenden Konstellation nicht undurchf&uuml;hrbar. So k&ouml;nnte die Kl&auml;gerin z.B. durch Vorlage von Kostenaufstellungen und sonstige Darlegungen ihrer Kalkulationsgrundlagen eine hinreichende Basis f&uuml;r eine Zuordnung von Verg&uuml;tungsteilen im Sch&auml;tzungswege schaffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Vorinstanz ist von einer anderen Auffassung ausgegangen. Das angefochtene Urteil ist daher &#8211;soweit die Klage nicht als unzul&auml;ssig abgewiesen worden ist&#8211; aufzuheben. Insoweit ist der Rechtsstreit nicht entscheidungsreif. Es bedarf weiterer tatrichterlicher Feststellungen sowohl zur Zul&auml;ssigkeit als auch zur Begr&uuml;ndetheit der diesbez&uuml;glichen Klage.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Klage ist in gr&ouml;&szlig;erem Umfang unzul&auml;ssig, als vom FG angenommen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Insofern sind zun&auml;chst die F&auml;lle zu nennen, in denen die durch Steuerabzug einbehaltenen abgef&uuml;hrten Verg&uuml;tungen im Rahmen des Erstattungsverfahrens (&sect;&nbsp;50d Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG) bereits erstattet worden sind. Zu Recht hat das FG auch in diesen F&auml;llen ein Rechtsschutzinteresse der Kl&auml;gerin an der Erteilung von Freistellungsbescheinigungen verneint. Nach Abschluss des Erstattungsverfahrens ginge eine das Abzugsverfahren erster Stufe betreffende Freistellungsbescheinigung ins Leere. Allerdings hat das FG keine Feststellungen dazu getroffen, welche der verfahrensgegenst&auml;ndlichen Antr&auml;ge von diesem Zul&auml;ssigkeitsmangel betroffen sind. Dies wird im zweiten Rechtsgang nachzuholen sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Des Weiteren fehlt es &#8211;entgegen der Auffassung der Vorinstanz&#8211; auch in jenen F&auml;llen an einem Rechtsschutzinteresse der Kl&auml;gerin, in denen diese die Verg&uuml;tungen zwar erst nach Beantragung der Freistellungsbescheinigungen im September bzw. Oktober 2006 erhalten hat, die Verg&uuml;tungsschuldner die Abzugsteuern jedoch entsprechend den Vorgaben des &sect;&nbsp;50a Abs.&nbsp;4 und 5 EStG einbehalten, angemeldet und an die Finanz&auml;mter abgef&uuml;hrt hatten und die in den Steueranmeldungen zu sehenden Steuerfestsetzungen unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung nicht mehr gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO ge&auml;ndert werden k&ouml;nnen, weil der Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung inzwischen wegen Ablaufs der Festsetzungsfrist entfallen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) F&uuml;r diese Fallgruppe gelten die oben zu II.1.c&nbsp;bb dargelegten Erw&auml;gungen in gleicher Weise. F&uuml;r die Frage, ob die nachtr&auml;gliche Erteilung einer Freistellungsbescheinigung noch zu einer &Auml;nderung einer als Steuerfestsetzung wirkenden Steueranmeldung f&uuml;hren kann, kommt es vornehmlich auf den Zeitpunkt an, in dem die gesetzlichen &Auml;nderungsm&ouml;glichkeiten hinsichtlich der Steuerfestsetzung entfallen sind. Das gilt auch, wenn dem Verg&uuml;tungsgl&auml;ubiger die (Netto-)Verg&uuml;tung erst nach Beantragung der Freistellungsbescheinigung zuflie&szlig;t. Der Zeitpunkt des Zuflusses der nach Einbehaltung der Abzugsteuer gezahlten Netto-Verg&uuml;tung ist insoweit f&uuml;r die Frage des Rechtsschutzinteresses an der Erteilung einer Freistellungsbescheinigung nicht von Relevanz.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Soweit das FG ein Rechtsschutzinteresse in dieser Konstellation damit begr&uuml;ndet hat, der Erlass der Freistellungsbescheinigung w&uuml;rde zum Wegfall des Rechtsgrunds f&uuml;r die Abf&uuml;hrung der Steuer und zur Entstehung eines Erstattungsanspruchs des Verg&uuml;tungsgl&auml;ubigers gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;2 AO f&uuml;hren, ist dem nicht beizupflichten. Die Entstehung eines allgemeinen Erstattungsanspruchs nach &sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;2 AO w&uuml;rde voraussetzen, dass eine Steuer ohne rechtlichen Grund gezahlt worden ist (Satz&nbsp;1) oder der rechtliche Grund sp&auml;ter wegf&auml;llt (Satz&nbsp;2). An einem Wegfall des Rechtsgrunds f&uuml;r den Steuerabzug fehlt es hier indessen. Denn eine Steueranmeldung, die wie eine Steuerfestsetzung wirkt, die nicht mehr nach &sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO ge&auml;ndert werden kann, h&auml;tte als Rechtsgrund f&uuml;r die Einbehaltung und Abf&uuml;hrung der Abzugsteuer durch den Verg&uuml;tungsschuldner auch dann noch Bestand, wenn nachtr&auml;glich eine Freistellungsbescheinigung erlassen w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus dem vom FG f&uuml;r seine Sichtweise herangezogenen, jedoch in wesentlichen Punkten anders gelagerten Senatsurteil vom 29.&nbsp;Januar 2015 I&nbsp;R&nbsp;11\/13 (BFH\/NV 2015, 950) ergibt sich nichts Gegenteiliges. Jenes Urteil betraf einen Fall, in dem die (im Wege des Steuerabzugs erhobene) Kapitalertragsteuer vom Schuldner der Kapitalertr&auml;ge nicht einbehalten, angemeldet und abgef&uuml;hrt, sondern erst aufgrund eines beh&ouml;rdlichen Nachforderungsbescheids an das Finanzamt gezahlt worden war. Jenen Nachforderungsbescheid hatte das Finanzamt sp&auml;ter jedoch ersatzlos aufgehoben, nachdem nachtr&auml;glich ein Freistellungsbescheid ergangen war. In dem Urteilsfall hat der Senat einen Erstattungsanspruch des Gl&auml;ubigers der Kapitalertr&auml;ge gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 AO bejaht, weil der den Rechtsgrund f&uuml;r die Steuerentrichtung bildende Nachforderungsbescheid aufgehoben worden war. Im Unterschied zur vorliegenden Konstellation fehlte es im damaligen Urteilsfall an einer als Steuerfestsetzung wirkenden Anmeldung der Abzugsteuer als Rechtsgrund f&uuml;r die Abf&uuml;hrung der Abzugsteuer.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ccc) Die Erteilung einer Freistellungsbescheinigung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;50d Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG, die den Verg&uuml;tungsschuldner von der Abzugspflicht befreit, w&auml;re auch nicht geeignet, einen Erstattungsanspruch der Kl&auml;gerin nach &sect;&nbsp;50d Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG auszul&ouml;sen. Hierf&uuml;r bed&uuml;rfte es vielmehr eines Freistellungsbescheids gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;50d Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 EStG, mit dem das BZSt ggf. auf zweiter Stufe im Rahmen des Erstattungsverfahrens abschlie&szlig;end &uuml;ber die Freistellung von der Steuer entscheidet (s. zur Unterscheidung zwischen Freistellungsbescheinigung und Freistellungsbescheid Senatsurteile vom 11.&nbsp;Oktober 2000 I&nbsp;R&nbsp;34\/99, BFHE 193, 336, BStBl II 2001, 291; in BFH\/NV 2015, 950, und Buciek, Internationales Steuerrecht 2001, 102). Die verfahrensgegenst&auml;ndlichen Antr&auml;ge der Kl&auml;gerin beziehen sich ausschlie&szlig;lich auf die Erteilung von Freistellungsbescheinigungen nach &sect;&nbsp;50d Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG und nicht auf den Erlass von Freistellungsbescheiden i.S. von &sect;&nbsp;50d Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ddd) Da das FG &#8211;nach seiner Rechtsauffassung konsequent&#8211; keine Feststellungen dazu getroffen hat, hinsichtlich welcher konkreten Antr&auml;ge die beschriebene Konstellation vorliegt, ist auch dies im zweiten Rechtsgang nachzuholen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Schlie&szlig;lich wird das FG hinsichtlich jener Verfahren, in denen die Abzugsteuer nicht einbehalten, angemeldet und abgef&uuml;hrt worden ist, zu pr&uuml;fen haben, ob unter Ber&uuml;cksichtigung der maximal m&ouml;glichen Festsetzungsfristen (&sect;&nbsp;170 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;169 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 und Satz&nbsp;2 AO) eine Nachforderung oder Haftungsinanspruchnahme im Prinzip noch denkbar ist (vgl. Senatsurteil in BFHE 180, 365, BStBl II 1996, 608). W&auml;re das nicht mehr der Fall, w&uuml;rde es auch insoweit an einem Rechtsschutzinteresse f&uuml;r die Verpflichtungsklage fehlen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Soweit die Klage danach zul&auml;ssig ist, wird das FG &#8211;ggf. im Sch&auml;tzungswege&#8211; festzustellen haben, in welchem Umfang die jeweiligen Verg&uuml;tungen auf Leistungen entfallen, die nicht die pers&ouml;nlich ausge&uuml;bte T&auml;tigkeit der K&uuml;nstler betreffen. Dar&uuml;ber hinaus wird sich das FG ggf. n&auml;her mit dem Einwand des BZSt befassen m&uuml;ssen, die Kl&auml;gerin habe im Hinblick auf die von ihr an einzelne K&uuml;nstler gezahlten Honorare ihrerseits die Anmeldepflicht nach &sect;&nbsp;50a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;49 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;d EStG verletzt. Mangels tats&auml;chlicher Feststellungen zu diesem Punkt fehlt es an einer Grundlage f&uuml;r die Er&ouml;rterung der Rechtsfolgen etwaiger Pflichtverletzungen durch den Senat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.4.2018, I R 59\/15ECLI:DE:BFH:2018:U.250418.IR59.15.0 Behandlung von Gesamtproduktionen im Rahmen des Art. 17 Abs. 2 DBA-&Ouml;sterreich 2000 Leits&auml;tze 1. Die Verg&uuml;tung, die eine Produktionsgesellschaft f&uuml;r die Organisation einer k&uuml;nstlerischen Darbietung als Gesamtarrangement erh&auml;lt, unterf&auml;llt nicht notwendig in ihrer Gesamtheit dem Art. 17 Abs. 2 DBA-&Ouml;sterreich 2000, sondern ist ggf. aufzuteilen in Verg&uuml;tungsbestandteile, die &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-59-15-behandlung-von-gesamtproduktionen-im-rahmen-des-art-17-abs-2-dba-oesterreich-2000\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;59\/15 &#8211; Behandlung von Gesamtproduktionen im Rahmen des Art. 17 Abs. 2 DBA-&Ouml;sterreich 2000<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69828","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69828","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69828"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69828\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69828"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69828"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69828"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}