{"id":69829,"date":"2018-08-23T18:05:13","date_gmt":"2018-08-23T16:05:13","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69829"},"modified":"2018-08-23T18:05:13","modified_gmt":"2018-08-23T16:05:13","slug":"ix-r-9-17-anmietung-einer-als-homeoffice-genutzten-wohnung-des-arbeitnehmers-durch-den-arbeitgeber-einkuenfteerzielungsabsicht-aufwendungen-fuer-die-badrenovierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-9-17-anmietung-einer-als-homeoffice-genutzten-wohnung-des-arbeitnehmers-durch-den-arbeitgeber-einkuenfteerzielungsabsicht-aufwendungen-fuer-die-badrenovierung\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;R&nbsp;9\/17 &#8211; Anmietung einer als Homeoffice genutzten Wohnung des Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber &#8211; Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht &#8211; Aufwendungen f&uuml;r die Badrenovierung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.4.2018, IX R 9\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.170418.IXR9.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Anmietung einer als Homeoffice genutzten Wohnung des Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber &#8211; Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht &#8211; Aufwendungen f&uuml;r die Badrenovierung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Bei einer Einliegerwohnung des Steuerpflichtigen, die er zweckfremd als Homeoffice an seinen Arbeitgeber f&uuml;r dessen betriebliche Zwecke vermietet, ist stets im Einzelfall festzustellen, ob er beabsichtigt, auf die voraussichtliche Dauer der Nutzung einen &Uuml;berschuss der Einnahmen &uuml;ber die Werbungskosten zu erzielen (entgegen BMF-Schreiben vom 13. Dezember 2005 IV C 3-S 2253-112\/05, BStBl I 2006, 4).<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;ger wird das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 3. August 2016&nbsp;&nbsp;5 K 2515\/14 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht K&ouml;ln zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Streitig ist, ob die Kosten einer behindertengerechten Badrenovierung in H&ouml;he von 25.780,66&nbsp;EUR in einer als Homeoffice an den Arbeitgeber vermieteten Einliegerwohnung in einem im &Uuml;brigen zu eigenen Wohnzwecken genutzten Haus als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung nach &sect;&nbsp;21 des Einkommensteuergesetzes in der Fassung des Streitjahres 2012 (EStG) ber&uuml;cksichtigt werden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) werden im Streitjahr zusammen veranlagt. Der Kl&auml;ger ist als Vertriebsleiter f&uuml;r &#8230; bei der &#8230;&nbsp;KG in A angestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger sind jeweils zu 1\/2 Eigent&uuml;mer des bebauten Grundst&uuml;cks &#8230; in Z. Das Geb&auml;ude besteht aus der von den Kl&auml;gern selbstgenutzten Wohnung mit 119,73 qm im Obergeschoss und einer Einliegerwohnung im Erdgeschoss. Die Kl&auml;ger vermieteten diese mit Mietvertrag vom 28.&nbsp;Januar 2003 als Homeoffice an den Arbeitgeber des Kl&auml;gers. Die Gr&ouml;&szlig;e der vermieteten R&auml;ume (B&uuml;ro, Besprechungsraum, K&uuml;che, Bad\/WC) betr&auml;gt laut Mietvertrag 53,62&nbsp;qm. Der Kl&auml;ger betreibt seine T&auml;tigkeit als Vertriebsleiter f&uuml;r den Arbeitgeber von diesen R&auml;umlichkeiten aus. Der Mietvertrag ist zeitlich an den Arbeitsvertrag des Kl&auml;gers und an die Weisung des Arbeitgebers gebunden, die T&auml;tigkeit in anderen B&uuml;ror&auml;umen zu betreiben. Bei K&uuml;ndigung des Arbeitsvertrages oder bei entsprechender Weisung des Arbeitgebers endet das Mietverh&auml;ltnis. Die Miete betrug zun&auml;chst einschlie&szlig;lich Umsatzsteuer 464&nbsp;EUR und wurde laut Vertragsnachtrag vom 9.&nbsp;Januar 2006 wegen der Umsatzsteuererh&ouml;hung auf 476&nbsp;EUR angepasst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr erkl&auml;rten die Kl&auml;ger die &quot;gewerbliche&quot; Vermietung der Wohnung und machten einen Werbungskosten&uuml;berschuss aus Vermietung und Verpachtung in H&ouml;he von 29.900&nbsp;EUR geltend. Darin enthalten waren sofort abzugsf&auml;hige Erhaltungsaufwendungen in H&ouml;he von insgesamt 31.073&nbsp;EUR. Davon entfielen 25.780,66&nbsp;EUR auf die in Rede stehende Renovierung des Badezimmers mit Dusche und Badewanne in der vermieteten Wohnung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) ordnete nach einer Ortsbesichtigung das Badezimmer dem privaten Bereich zu und ber&uuml;cksichtigte im Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2012 vom 4.&nbsp;Dezember 2013 die geltend gemachten Aufwendungen f&uuml;r die Renovierung des Badezimmers nicht als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die hiergegen erhobenen Einspr&uuml;che blieben erfolglos.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) hat der hiergegen erhobenen Klage teilweise stattgegeben und f&uuml;hrt in seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2017, 831 ver&ouml;ffentlichten Urteil im Wesentlichen aus, die Kl&auml;ger erzielten aus der &Uuml;berlassung des Homeoffice an den Arbeitgeber des Kl&auml;gers Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung; die in Rede stehenden Werbungskosten f&uuml;r die Badezimmerrenovierung seien jedoch nur anteilig bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung zu ber&uuml;cksichtigen. Die Anmietung eines vollst&auml;ndigen behindertengerechten Badezimmers mit Dusche und Badewanne sei nicht von den Arbeitgeberinteressen gedeckt. Vielmehr sei lediglich das Vorhandensein einer Toilette nebst Waschbecken betrieblich erforderlich. Da somit die Kosten f&uuml;r die Renovierung des Bades nicht in vollem Umfang ber&uuml;cksichtigt werden k&ouml;nnten, sei eine sachgerechte Sch&auml;tzung erforderlich. Ein angemessener, zu ber&uuml;cksichtigender Betrag f&uuml;r die Anschaffung eines WC nebst Waschbecken sowie Handtuchhalter und Seifenspender w&auml;ren 1.350&nbsp;EUR. Zudem sei die Rechnung der Schreinerei vom 20.&nbsp;Februar 2012 betreffend Badezimmerfenster, T&uuml;r und Rollladen &uuml;ber 558&nbsp;EUR in vollem Umfang anzusetzen. Die dar&uuml;ber hinaus geltend gemachten Kosten, insbesondere f&uuml;r die Dusche und die Badewanne nebst Zubeh&ouml;r k&ouml;nnten keine Ber&uuml;cksichtigung finden. Im Sch&auml;tzungswege sei davon auszugehen, dass 1\/3 der Gesamtfl&auml;che des 6,6&nbsp;qm gro&szlig;en Badezimmers, mithin 2,2&nbsp;qm f&uuml;r die Nutzung als Toilette erforderlich seien und deshalb dem Bereich der Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung zugeordnet werden k&ouml;nnten. Daher seien die &uuml;brigen Kosten f&uuml;r die Badrenovierung mit 1\/3 als Werbungskosten zu ber&uuml;cksichtigen. Die Absetzung f&uuml;r Abnutzung sei insoweit zu erh&ouml;hen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts (&sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;1 Satz 1 Nr.&nbsp;1 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Ergehen des angefochtenen Urteils hat das FA am 14.&nbsp;September 2016 den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r das Streitjahr ge&auml;ndert. Der Streitstoff des vorliegenden Verfahrens wird dadurch nicht ber&uuml;hrt, weil die Besteuerungsgrundlagen im Bescheid vom 14.&nbsp;September 2016 denen entsprechen, die bereits in dem von den Kl&auml;gern urspr&uuml;nglich angefochtenen Einkommensteuerbescheid angesetzt worden sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das Urteil des FG aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2012 vom 14.&nbsp;September 2016 mit der Ma&szlig;gabe zu &auml;ndern, dass bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung Werbungskosten aus der Badrenovierung in der H&ouml;he von 25.780,66&nbsp;EUR ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des finanzgerichtlichen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat nicht erkannt, dass es sich bei den vermieteten R&auml;umlichkeiten um eine Gewerbeimmobilie handelt, und hat dementsprechend die Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht der Kl&auml;ger nicht durch eine objektbezogene &Uuml;berschussprognose im Einzelfall &uuml;berpr&uuml;ft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG erzielt, wer ein Grundst&uuml;ck, Geb&auml;ude oder Geb&auml;udeteil gegen Entgelt zur Nutzung &uuml;berl&auml;sst und beabsichtigt, auf die voraussichtliche Dauer der Nutzung einen &Uuml;berschuss der Einnahmen &uuml;ber die Werbungskosten zu erzielen (z.B. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 25.&nbsp;M&auml;rz 2003 IX&nbsp;R&nbsp;56\/00, BFH\/NV 2003, 1170, und vom 19.&nbsp;Dezember 2007 IX&nbsp;R&nbsp;30\/07, BFH\/NV 2008, 1300).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach dem Regelungszweck des &sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG ist bei einer auf Dauer angelegten Vermietungst&auml;tigkeit grunds&auml;tzlich und typisierend davon auszugehen, dass der Steuerpflichtige beabsichtigt, einen Einnahmen&uuml;berschuss zu erwirtschaften, auch wenn sich &uuml;ber l&auml;ngere Zeitr&auml;ume Werbungskosten&uuml;bersch&uuml;sse ergeben (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Urteile vom 1.&nbsp;April 2009 IX&nbsp;R&nbsp;39\/08, BFHE 224, 538, BStBl II 2009, 776, und vom 16.&nbsp;September 2015&nbsp;IX&nbsp;R&nbsp;31\/14, BFH\/NV&nbsp;2016, 188). Dies gilt jedoch nur f&uuml;r die Vermietung von Wohnungen, nicht indes f&uuml;r die Vermietung von Gewerbeimmobilien (BFH-Urteil vom 20.&nbsp;Juli 2010 IX&nbsp;R&nbsp;49\/09, BFHE 230, 385, BStBl II 2010, 1038, und dieser Entscheidung folgend BFH-Urteile vom 17.&nbsp;Oktober 2013 III&nbsp;R&nbsp;27\/12, BFHE 243, 327, BStBl II 2014, 372; vom 9.&nbsp;Oktober 2013 IX&nbsp;R&nbsp;2\/13, BFHE 244, 247, BStBl II 2014, 527, und in BFH\/NV&nbsp;2016, 188; der 2.&nbsp;Leitsatz des BFH-Urteils in BFHE 224, 538, BStBl II 2009, 776 ist durch die soeben genannte Rechtsprechung insoweit &uuml;berholt).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Abweichend von vorstehendem Grundsatz ist bei Gewerbeimmobilien die &Uuml;berschusserzielungsabsicht stets ohne typisierende Vermutung im Einzelfall festzustellen (BFH-Urteil vom 19.&nbsp;Februar 2013 IX&nbsp;R&nbsp;7\/10, BFHE 240, 258, BStBl II 2013, 436). Denn die Vermietung zu gewerblichen Zwecken ist wegen ihres Einflusses auf den Gebrauchswert der Immobilie nicht mit einer auf Dauer ausgerichteten Wohnraumvermietung vergleichbar. Dabei sind Gewerbeimmobilien &#8211;in Abgrenzung zu einer Wohnung&#8211; alle Immobilien, die nicht Wohnzwecken dienen (BFH-Urteil in BFHE 244, 247, BStBl II 2014, 527; Bl&uuml;mich\/ Schallmoser, &sect;&nbsp;21 EStG Rz&nbsp;226). Zu diesen Immobilien z&auml;hlen auch R&auml;umlichkeiten des Arbeitnehmers, die dieser dem Arbeitgeber zur ausschlie&szlig;lichen Erf&uuml;llung von dessen betrieblichen Zwecken vermietet. Dabei ist es unerheblich, ob diese R&auml;ume in oder au&szlig;erhalb der Privatwohnung des Arbeitnehmers belegen sind. Entscheidend ist die im Mietvertrag vereinbarte und damit verbindlich festgelegte Art der Nutzung. Wenn urspr&uuml;nglich f&uuml;r Wohnzwecke vorgesehene Wohnr&auml;ume zu gewerblichen Zwecken vermietet werden, dann tritt mit dem Abschluss des Mietverh&auml;ltnisses die den Gebrauchswert beeinflussende Zweck&auml;nderung ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Da das FG von anderen Rechtsgrunds&auml;tzen ausgegangen ist, ist sein Urteil aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG hat zwar zutreffend angenommen, dass sich die Mietzahlungen des Arbeitgebers ihrem wirtschaftlichen Gehalt nach als Gegenleistung f&uuml;r die Nutzung der &uuml;berlassenen Wohnung darstellen und diese daher dem Anwendungsbereich der Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung (&sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG) und nicht den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit (&sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG) zuzurechnen sind. Dies folgt aus den Grunds&auml;tzen, die der BFH in st&auml;ndiger Rechtsprechung f&uuml;r die Vermietung von selbstgenutzten B&uuml;ror&auml;umen in der Wohnung des Arbeitnehmers an den Arbeitgeber aufgestellt hat (vgl. BFH-Urteile vom 19.&nbsp;Oktober 2001 VI&nbsp;R&nbsp;131\/00, BFHE&nbsp;197, 98, BStBl II&nbsp;2002, 300, unter II.2.g,&nbsp;h; vom 20.&nbsp;M&auml;rz 2003 VI&nbsp;R&nbsp;147\/00, BFHE&nbsp;201, 311,&nbsp;BStBl II&nbsp;2003, 519, zu einem 35&nbsp;qm gro&szlig;en Kellerraum im eigenen Haus; vom 16.&nbsp;September 2004 VI&nbsp;R&nbsp;25\/02, BFHE&nbsp;207, 457, BStBl II&nbsp;2006, 10, unter II.1.c, zu einem Kellerraum im eigenen Haus; vom 11.&nbsp;Januar 2005 IX&nbsp;R&nbsp;72\/01, BFH\/NV 2005, 882, unter II.2.a, zu einem 35&nbsp;qm gro&szlig;en Kellerraum im eigenen Haus; vom 9.&nbsp;Juni 2005 IX&nbsp;R&nbsp;4\/05, BFH\/NV 2005, 2180, unter II.1., zu zwei R&auml;umen im eigenen Haus; vom 8.&nbsp;M&auml;rz 2006 IX&nbsp;R&nbsp;76\/01, BFH\/NV 2006, 1810, unter II.1.a; BFH-Beschluss vom 5.&nbsp;Dezember 2011&nbsp;IX&nbsp;B&nbsp;131\/11, BFH\/NV 2012, 415, zur Frage, ob Gemeinschaftsfl&auml;chen mitvermietet worden sind; BFH-Urteil vom 13.&nbsp;Dezember 2016 X&nbsp;R&nbsp;18\/12, BFHE 256, 323, BStBl II 2017, 450, unter II.2.b&nbsp;aa, zu einem Raum im Obergeschoss des eigenen Hauses). Denn nach den nicht mit Verfahrensr&uuml;gen angegriffenen und daher insoweit bindenden Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) ist das die gesamte Einliegerwohnung umfassende Mietverh&auml;ltnis im vorrangigen betrieblichen Interesse des Arbeitgebers vereinbart worden; dieses ist mithin &uuml;ber die Entlohnung des Kl&auml;gers als Arbeitnehmer und seine Arbeitsleistung im Rahmen des Dienstverh&auml;ltnisses hinausgegangen. Der Kl&auml;ger verf&uuml;gt nicht &uuml;ber einen weiteren Arbeitsplatz in einer Betriebsst&auml;tte des Arbeitgebers. Die Vermietung stellt zudem keine der&nbsp;&nbsp;nichtselbst&auml;ndigen Arbeit zuzuordnende Nebent&auml;tigkeit dar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ebenso wie die bisherige Rechtsprechung des BFH betrifft auch der Streitfall die Vermietung von im Wohnhaus des Kl&auml;gers gelegenen B&uuml;ror&auml;umlichkeiten einschlie&szlig;lich Nebenr&auml;ume an dessen Arbeitgeber.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG hat aber rechtsfehlerhaft nicht erkannt, dass es sich bei den vermieteten R&auml;umlichkeiten &#8211;wie die Kl&auml;ger selbst zutreffend erkl&auml;rt haben&#8211; um eine Gewerbeimmobilie handelt und die Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht der Kl&auml;ger daher durch eine objektbezogene &Uuml;berschussprognose &uuml;berpr&uuml;ft werden muss.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit das Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 13.&nbsp;Dezember 2005 IV&nbsp;C&nbsp;3-S&nbsp;2253-112\/05 (BStBl I 2006, 4) f&uuml;r die Vermietung eines im Haus oder der Wohnung des Arbeitnehmers gelegenen B&uuml;ros an den Arbeitgeber typisierend vom Vorliegen der Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht ausgeht, ist dieser Auffassung nicht zu folgen. Sie &uuml;bersieht, dass der erkennende Senat in st&auml;ndiger Rechtsprechung bestimmte Fallgruppen von der Typisierungswirkung ausnimmt (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 30.&nbsp;September 1997 IX&nbsp;R&nbsp;80\/94, BFHE 184, 406, BStBl II 1998, 771, dort 2.d, Rz&nbsp;23; vom 6.&nbsp;November 2001 IX&nbsp;R&nbsp;97\/00, BFHE 197, 151, BStBl II 2002, 726 &#8211;Ferienwohnung&#8211;; vom 5.&nbsp;November 2002 IX&nbsp;R&nbsp;48\/01, BFHE 201, 46, BStBl II 2003, 646 &#8211;verbilligte Vermietung&#8211;; vom 9.&nbsp;Juli 2002 IX&nbsp;R&nbsp;57\/00, BFHE 199, 422, BStBl II 2003, 695; vom 9.&nbsp;Juli 2002 IX&nbsp;R&nbsp;47\/99, BFHE 199, 417, BStBl II 2003, 580 &#8211;befristete Vermietungst&auml;tigkeit&#8211;; vom 6.&nbsp;Oktober 2004 IX&nbsp;R&nbsp;30\/03, BFHE 208, 142, BStBl II 2005, 386 &#8211;aufwendig gestaltetes Wohngeb&auml;ude&#8211;; in BFHE 244, 247, BStBl II 2014, 527, und in BFH\/NV&nbsp;2016, 188 &#8211;Gewerbeimmobilien&#8211;, dazu bereits oben unter II.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die besonderen, der Vermietung von im Wohnhaus gelegenen B&uuml;ror&auml;umen an den Arbeitgeber zugrunde liegenden Umst&auml;nde sind im Streitfall zudem aus der Koppelung des Mietvertrages an das Bestehen des Dienstverh&auml;ltnisses erkennbar. Anders als bei einem &uuml;blichen Wohnraummietverh&auml;ltnis wird der Mietvertrag zeitlich an den Arbeitsvertrag mit dem Arbeitnehmer und an die Weisung des Arbeitgebers gebunden, die T&auml;tigkeit in anderen B&uuml;ror&auml;umen zu betreiben. Bei K&uuml;ndigung des Arbeitsvertrages oder bei entsprechender Weisung des Arbeitgebers endet in der Regel das Mietverh&auml;ltnis. Zwar stellt eine solche Koppelung keine zivilrechtliche Befristung im engeren Sinne dar, aber sie spricht gegen die Gleichbehandlung mit einem Wohnraummietvertrag.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die dargestellten Umst&auml;nde f&uuml;hren im Streitfall dazu, dass die Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht ohne typisierende Vermutung anhand einer &Uuml;berschussprognose festzustellen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der Senat weicht damit nicht von der Rechtsprechung des VI.&nbsp;Senats ab. Soweit der VI.&nbsp;Senat unter vergleichbaren Umst&auml;nden bei einer auf Dauer angelegten Vermietung von B&uuml;ror&auml;umen an den Arbeitgeber grunds&auml;tzlich und typisierend davon ausging, dass der Steuerpflichtige beabsichtigt, einen Einnahmen&uuml;berschuss zu erwirtschaften (BFH-Urteile in BFHE 201, 311, BStBl II 2003, 519, unter II.3., Rz&nbsp;11 und 12, und in BFHE 207, 457, BStBl II 2006, 10, unter II.3., Rz&nbsp;22), hat er auf Anfrage mitgeteilt, hieran nicht mehr festzuhalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Sache ist nicht spruchreif. Der BFH kann als Revisionsgericht die fehlenden tats&auml;chlichen Feststellungen nicht selbst vornehmen. Daher wird das FG im zweiten Rechtsgang die Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht zu beurteilen haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Als Werbungskosten sind insbesondere die von den Kl&auml;gern f&uuml;r die Renovierung des Bades geleisteten Renovierungsaufwendungen insgesamt in die &Uuml;berschussprognoserechnung einzubeziehen. Ausweislich des Mietvertrags und dem aus den Vorgaben des Arbeitgebers f&uuml;r den in den R&auml;umlichkeiten stattfindenden Kundenverkehr zum Ausdruck kommenden Willen und der Interessenlage des Arbeitgebers war auch das Badezimmer wegen der der im Gesch&auml;ftsverkehr notwendig vorzuhaltenden sanit&auml;ren Einrichtungen angemietet. Da in diesem w&auml;hrend der Vermietungszeit Renovierungs- oder Instandsetzungsarbeiten ausgef&uuml;hrt worden sind, geht der Senat in st&auml;ndiger Rechtsprechung typisierend davon aus, dass sie der Eink&uuml;nfteerzielung dienen und die dadurch entstandenen Aufwendungen grunds&auml;tzlich als Werbungskosten zu ber&uuml;cksichtigen sind (vgl. BFH-Urteile vom 10.&nbsp;Oktober 2000&nbsp;IX&nbsp;R&nbsp;15\/96, BFHE 193, 318, BStBl II 2001, 787; vom 14.&nbsp;Dezember 2004 IX&nbsp;R&nbsp;34\/03, BFHE 208, 232, BStBl II 2005, 343; vom 1.&nbsp;April 2009 IX&nbsp;R&nbsp;51\/08, BFH\/NV&nbsp;2009, 1259; Bl&uuml;mich\/Schallmoser, &sect;&nbsp;21 EStG Rz&nbsp;277).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.4.2018, IX R 9\/17ECLI:DE:BFH:2018:U.170418.IXR9.17.0 Anmietung einer als Homeoffice genutzten Wohnung des Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber &#8211; Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht &#8211; Aufwendungen f&uuml;r die Badrenovierung Leits&auml;tze Bei einer Einliegerwohnung des Steuerpflichtigen, die er zweckfremd als Homeoffice an seinen Arbeitgeber f&uuml;r dessen betriebliche Zwecke vermietet, ist stets im Einzelfall festzustellen, ob er beabsichtigt, auf die voraussichtliche &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-9-17-anmietung-einer-als-homeoffice-genutzten-wohnung-des-arbeitnehmers-durch-den-arbeitgeber-einkuenfteerzielungsabsicht-aufwendungen-fuer-die-badrenovierung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IX&nbsp;R&nbsp;9\/17 &#8211; Anmietung einer als Homeoffice genutzten Wohnung des Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber &#8211; Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht &#8211; Aufwendungen f&uuml;r die Badrenovierung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69829","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69829","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69829"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69829\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69829"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69829"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69829"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}