{"id":69830,"date":"2018-08-23T18:05:16","date_gmt":"2018-08-23T16:05:16","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69830"},"modified":"2018-08-23T18:05:16","modified_gmt":"2018-08-23T16:05:16","slug":"x-r-39-16-bezeichnung-eines-insolvenzverwalters-in-einem-steuerbescheid","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-39-16-bezeichnung-eines-insolvenzverwalters-in-einem-steuerbescheid\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;39\/16 &#8211; Bezeichnung eines Insolvenzverwalters in einem Steuerbescheid"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 11.4.2018, X R 39\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.110418.XR39.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Bezeichnung eines Insolvenzverwalters in einem Steuerbescheid<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>NV: Ein Insolvenzverwalter muss als Inhaltsadressat eines die Insolvenzmasse betreffenden Steuerbescheids nicht ausdr&uuml;cklich in dieser Eigenschaft bezeichnet werden. Es ist ausreichend, wenn sich seine Funktion nach dem objektiven Erkl&auml;rungsgehalt des Bescheids aus der Sicht des Empf&auml;ngers im Wege der Auslegung zweifelsfrei bestimmen l&auml;sst, wobei nicht nur die dem Bescheid beigef&uuml;gten Erkl&auml;rungen, sondern dar&uuml;ber hinaus auch die dem Betroffenen bekannten Umst&auml;nde heranzuziehen sind.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Kl&auml;gers gegen das Urteil des Schleswig-Holsteinischen Finanzgerichts vom 25. Mai 2016 1 K 171\/14 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) ist seit dem 2.&nbsp;Februar 2006 Insolvenzverwalter &uuml;ber das Verm&ouml;gen des G.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 4.&nbsp;April 2008 bat der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) den Kl&auml;ger als Insolvenzverwalter des G im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung 2006 um Pr&uuml;fung und Unterzeichnung der vom FA beigef&uuml;gten, vom steuerlichen Berater des G gefertigten und von G unterschriebenen Einkommensteuererkl&auml;rung 2006 und Erkl&auml;rung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags. Der Kl&auml;ger sandte diese Erkl&auml;rung am 9.&nbsp;April 2008 mit dem von ihm unterzeichneten Zusatz &quot;Nicht gepr&uuml;ft, nur zur Kenntnis genommen&quot; zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Bescheid vom 30.&nbsp;April 2008 setzte das FA die Einkommensteuer 2006 unter der Steuernummer YYY &quot;f&uuml;r Herrn und Frau G&quot; auf 0&nbsp;EUR fest. Das Adressfeld enth&auml;lt die Angabe &quot;Herrn W, Postfach xxx, 20016 Hamburg&quot; mit dem handschriftlichen Zusatz &quot;als Insolvenzverwalter&quot;. Der Kl&auml;ger legte hiergegen am 19.&nbsp;Mai 2008 Einspruch ein. Am 9.&nbsp;Dezember 2008 wurde der Einkommensteuerbescheid 2006 &#8211;aus zwischen den Beteiligten unstreitigen Gr&uuml;nden&#8211; ge&auml;ndert, worauf in den Erl&auml;uterungen des ge&auml;nderten Steuerbescheides hingewiesen wurde. Das Adressfeld &quot;Herrn W, Postfach xxx, 20016 Hamburg&quot; enthielt diesmal keinen Zusatz. Am 13.&nbsp;Februar 2009 &auml;nderte das FA den Einkommensteuerbescheid 2006 erneut. Auch dieser Bescheid unter der identischen Steuernummer mit dem Adressfeld &quot;Herrn W, Postfach&nbsp;xxx, 20016 Hamburg&quot; und dem Hinweis &quot;f&uuml;r Herrn und Frau G&quot; nannte nicht den Grund f&uuml;r die Adressierung an W. Die Einkommensteuerbescheide 2006 ergingen unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 30.&nbsp;April 2008 erging zudem der Bescheid &uuml;ber die gesonderte Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags zur Einkommensteuer zum 31.&nbsp;Dezember 2006, auch hier unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung und der Steuernummer YYY, in dem Verlustvortr&auml;ge f&uuml;r Herrn G in H&ouml;he von 204.900&nbsp;EUR und f&uuml;r Frau G in H&ouml;he von 57.943&nbsp;EUR festgestellt wurden. Das Adressfeld enth&auml;lt lediglich die Angabe &quot;Herrn W, Postfach&nbsp;xxx, 20016&nbsp;Hamburg&quot; und die Betreffzeile den Hinweis &quot;f&uuml;r Herrn und Frau G&quot;. Der Kl&auml;ger legte hiergegen am 19.&nbsp;Mai 2008 Einspruch ein. In einem &Auml;nderungsbescheid vom 9.&nbsp;Dezember 2008 wurden f&uuml;r Herrn und Frau G &#8211;erneut unter der Adressierung &quot;Herrn W, Postfach xxx, 20016 Hamburg&quot; und ohne weiteren Zusatz&#8211; h&ouml;here Verlustvortr&auml;ge (Herr G in H&ouml;he von 206.886&nbsp;EUR und Frau G in H&ouml;he von 58.505&nbsp;EUR) festgestellt. In den Erl&auml;uterungen wurde darauf verwiesen, dass dieser Bescheid die Verlustfeststellung vom 30.&nbsp;April 2008 &auml;ndere.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Anl&auml;sslich der Einkommensteuerveranlagung 2007 bat das FA den Kl&auml;ger als Insolvenzverwalter des G am 15.&nbsp;September 2008 um Pr&uuml;fung und Unterzeichnung der beigef&uuml;gten, vom steuerlichen Berater des G gefertigten Einkommensteuererkl&auml;rung 2007. Auf dem Anschreiben des steuerlichen Beraters findet sich ein handschriftlicher Hinweis (vermutlich eines Mitarbeiters des FA) auf die Insolvenz des G sowie auf die ab dem 1.&nbsp;Januar 2007 geltende Steuernummer YYZ. Der Kl&auml;ger &uuml;bersandte die von G unterschriebene Einkommensteuererkl&auml;rung 2007 unter Bezugnahme auf die neue Steuernummer YYZ und mit dem Betreff &quot;Insolvenzverfahren &uuml;ber das Verm&ouml;gen des Herrn G&quot; mit dem durch ihn unterzeichneten Zusatz &quot;Nicht gepr&uuml;ft, nur zur Kenntnis genommen&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 4.&nbsp;M&auml;rz 2009 setzte das FA die Einkommensteuer 2007 &quot;f&uuml;r Herrn G&quot; unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung und der Steuernummer YYZ auf 81.577&nbsp;EUR fest. Ma&szlig;geblicher Grund f&uuml;r die H&ouml;he der Steuer war ein Gewinn aus der Ver&auml;u&szlig;erung eines Betriebsgeb&auml;udes im Namen des G &#8211;vertreten durch den Kl&auml;ger&#8211; mit Wirkung zum 1.&nbsp;Januar 2007. Im Adressfeld dieses Bescheides ist &quot;Herrn W, Postfach xxx, 20016 Hamburg&quot; &quot;f&uuml;r Herrn G&quot; ohne weiteren Zusatz &uuml;ber den Grund dieser Adressierung genannt. Am 18.&nbsp;M&auml;rz 2009 legte der Kl&auml;ger Einspruch mit der Begr&uuml;ndung ein, die Einkommensteuerschuld sei unzutreffend als Masseverbindlichkeit behandelt und gegen ihn als Insolvenzverwalter festgesetzt worden. Von dem Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;s seien 600.000&nbsp;EUR an die Grundpfandrechtsgl&auml;ubigerin geflossen, nur 24.000&nbsp;EUR seien zur Insolvenzmasse gelangt. Das Einspruchsverfahren ruhte bis zur Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) in dem Rechtsstreit IV&nbsp;R&nbsp;23\/11. Mit Urteil vom 16.&nbsp;Mai 2013 IV&nbsp;R&nbsp;23\/11 (BFHE 241, 233, BStBl II 2013, 759) entschied der BFH, die Einkommensteuerschuld, die aus der Verwertung der zur Insolvenzmasse (und zum Betriebsverm&ouml;gen) geh&ouml;renden Wirtschaftsg&uuml;ter resultiere, sei als sonstige Masseverbindlichkeit i.S. des &sect;&nbsp;55 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Insolvenzordnung (InsO) zu qualifizieren. Das gelte selbst dann, wenn das verwertete Wirtschaftsgut mit Absonderungsrechten belastet gewesen sei und &#8211;nach Vorwegbefriedigung der absonderungsberechtigten Gl&auml;ubiger aus dem Verwertungserl&ouml;s&#8211; der (tats&auml;chlich) zur Masse gelangte Erl&ouml;s nicht ausreiche, um die aus der Verwertungshandlung resultierende Einkommensteuerforderung zu befriedigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Beendigung der Verfahrensruhe trug der Kl&auml;ger vor, der Bescheid vom 4.&nbsp;M&auml;rz 2009 sei ihm gegen&uuml;ber nicht wirksam bekanntgegeben worden, da diesem die Bezeichnung &quot;als Insolvenzverwalter&quot; gefehlt habe. Am 21.&nbsp;M&auml;rz 2014 &auml;nderte das FA den Einkommensteuerbescheid 2007. Das Adressfeld dieses Bescheides enth&auml;lt nunmehr die Angabe &quot;Herrn W, Postfach xxx, 20016 Hamburg als Insolvenzverwalter &uuml;ber das Verm&ouml;gen des G&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Einspruchsentscheidung vom 22.&nbsp;Juli 2014, die an den Kl&auml;ger als Insolvenzverwalter des G gerichtet war, verwarf das FA den Einspruch des Kl&auml;gers in Bezug auf den ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheid 2006 als unzul&auml;ssig, da wegen der Nullfestsetzung eine Beschwer nicht ersichtlich sei. Die Einspr&uuml;che gegen die gesonderte Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags zum 31.&nbsp;Dezember 2006 sowie den ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheid 2007 wies es als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung seiner Klage machte der Kl&auml;ger im Wesentlichen geltend, der ge&auml;nderte Einkommensteuerbescheid 2006 vom 13.&nbsp;Februar 2009, der Bescheid &uuml;ber die Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags zum 31.&nbsp;Dezember 2006 vom 30.&nbsp;April 2008 sowie der Einkommensteuerbescheid 2007 vom 4.&nbsp;M&auml;rz 2009 seien aufzuheben, da sie der Insolvenzmasse gegen&uuml;ber nicht ordnungsgem&auml;&szlig; bekanntgegeben worden seien. Keinem dieser Bescheide sei zu entnehmen, dass er gegen&uuml;ber dem Kl&auml;ger in dessen Eigenschaft als Insolvenzverwalter &#8211;und nicht ggf. als Rechtsanwalt&#8211; habe ergehen sollen. Der Einkommensteuerbescheid 2007 vom 21.&nbsp;M&auml;rz 2014 sei ebenfalls aufzuheben, da die Anspr&uuml;che aus dem Steuerschuldverh&auml;ltnis wegen Verj&auml;hrung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;47 der Abgabenordnung (AO) erloschen seien. Zum Zeitpunkt seines Erlasses sei bereits Festsetzungsverj&auml;hrung eingetreten gewesen. Auch der Steuerbescheid f&uuml;r 2006 vom 30.&nbsp;April 2008 sei aufzuheben, da das FA bei der Ermittlung des Gewinns des G betrieblich veranlasste Schuldzinsen nicht ber&uuml;cksichtigt habe. Der &Auml;nderungsbescheid &uuml;ber die Feststellung des verbleibenden Verlustes zum 31.&nbsp;Dezember 2006 vom 9.&nbsp;Dezember 2008 sei dem Kl&auml;ger nicht zugegangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend des finanzgerichtlichen Verfahrens ber&uuml;cksichtigte das FA die geltend gemachten Schuldzinsen, &auml;nderte am 18.&nbsp;M&auml;rz 2015 die Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags zum 31.&nbsp;Dezember 2006 und stellte nunmehr einen verbleibenden Verlustvortrag f&uuml;r Herrn G in H&ouml;he von 211.448&nbsp;EUR und f&uuml;r Frau G in H&ouml;he von 59.795&nbsp;EUR fest. Der Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2007 wurde ebenfalls ge&auml;ndert und die Einkommensteuer f&uuml;r Herrn G auf 49.230&nbsp;EUR herabgesetzt. In beiden Bescheiden wurde auf die Funktion des Kl&auml;gers als Insolvenzverwalter hingewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) hat die Klage mit dem in Entscheidungen der Finanzgerichte 2017, 177 (EFG) ver&ouml;ffentlichten Urteil abgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In seiner Revisionsbegr&uuml;ndung erg&auml;nzt der Kl&auml;ger sein erstinstanzliches Vorbringen. Sei der Insolvenzverwalter als Bekanntgabeadressat nicht mit dem Inhaltsadressaten identisch, sei er zus&auml;tzlich zum Inhaltsadressaten anzugeben (vgl. den Anwendungserlass zur Abgabenordnung &#8211;AEAO&#8211; zu &sect;&nbsp;122, Nr.&nbsp;1.4.3 Satz&nbsp;1). Hinsichtlich der eindeutigen Bezeichnung g&auml;lten dieselben Grunds&auml;tze wie f&uuml;r die Bezeichnung des Inhaltsadressaten (AEAO zu &sect;&nbsp;122, Nr.&nbsp;1.4.3 Satz&nbsp;2). Insbesondere sei das Vertretungsverh&auml;ltnis (vgl. AEAO zu &sect;&nbsp;122 Nr.&nbsp;1.4.2) im Bescheid anzugeben (vgl. AEAO zu &sect;&nbsp;122, Nr.&nbsp;1.6).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Ansicht des BFH in seinem Beschluss vom 22.&nbsp;Juni 1999 VII&nbsp;B&nbsp;244\/98 (BFH\/NV 1999, 1583) sei es nicht notwendig, dass sich die Funktion des Insolvenzverwalters aus dem Anschriftenfeld selbst ergebe; ausreichend sei vielmehr, dass sich diese aus dem &uuml;brigen Inhalt des Bescheids erschlie&szlig;e. Dazu m&uuml;sste aber auf dem Bescheid an irgendeiner Stelle vermerkt sein, dass der Bescheid entweder an den Insolvenzverwalter ergehe, ein Insolvenzverfahren &uuml;berhaupt betroffen sei oder aber ggf. Masseverbindlichkeiten im Insolvenzverfahren geltend gemacht werden sollten. Im Streitfall enthielten die Bescheide keinen Hinweis darauf, dass ein Insolvenzverfahren betroffen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Notwendigkeit, den Bezug zum Insolvenzverfahren im Bescheid selbst herzustellen, spr&auml;chen zudem rein praktische Erw&auml;gungen. Durch die Er&ouml;ffnung eines Insolvenzverfahrens werde das Verm&ouml;gen des Insolvenzschuldners in drei Verm&ouml;gensmassen aufgeteilt. Zum einen entstehe ein vorinsolvenzlicher Teil. Forderungen, die aus diesem Teil resultierten, k&ouml;nnten durch den jeweiligen Gl&auml;ubiger nur als Insolvenzforderung i.S. des &sect;&nbsp;38 InsO zur Insolvenztabelle angemeldet werden. Des Weiteren entstehe ein nachinsolvenzlicher Teil, der sich wiederum in die Insolvenzmasse und in einen insolvenzfreien Bereich aufspalte. Sofern die Insolvenzmasse betroffen sei, k&ouml;nnten Forderungen mit dem Rang von Masseverbindlichkeiten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;55 InsO dem Insolvenzverwalter gegen&uuml;ber geltend gemacht werden. Sofern daneben insolvenzfreies Verm&ouml;gen bestehe, seien die daraus resultierenden Forderungen als Neuverbindlichkeiten gegen&uuml;ber dem Insolvenzschuldner selbst festzusetzen. Damit reiche es nicht aus, wenn der Bescheid dem Insolvenzverwalter ohne diese Bezeichnung zugestellt werde, da sich aus ihm nicht ergebe, welche Verm&ouml;gensmasse tats&auml;chlich betroffen sei. Werde der Steuerschuldner im Steuerbescheid gar nicht oder so ungenau bezeichnet, dass Verwechslungen m&ouml;glich seien, sei der Verwaltungsakt wegen inhaltlicher Unbestimmtheit nichtig und damit gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;124 Abs.&nbsp;3 AO unwirksam. Eine Heilung sei nicht m&ouml;glich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Einkommensteuerbescheide f&uuml;r 2007 vom 21.&nbsp;M&auml;rz 2014 und vom 18.&nbsp;M&auml;rz 2015 sowie der Bescheid &uuml;ber die Feststellung des verbleibenden Verlustabzugs zum 31.&nbsp;Dezember 2006 vom 18.&nbsp;M&auml;rz 2015 seien aufzuheben. Mit diesen Bescheiden sei erstmalig eine ordnungsgem&auml;&szlig;e Bekanntgabe gegen&uuml;ber dem Kl&auml;ger und damit eine Festsetzung zu Lasten der Insolvenzmasse als Masseverbindlichkeit erfolgt. Zu diesem Zeitpunkt sei aber bereits Festsetzungsverj&auml;hrung gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;169&nbsp;ff. AO eingetreten; die Anspr&uuml;che aus dem Steuerschuldverh&auml;ltnis seien gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;47 AO erloschen. Wenn das FG meine, durch die Einspr&uuml;che des Kl&auml;gers sei gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;3a AO eine Ablaufhemmung eingetreten, &uuml;bersehe es, dass die vorherigen Bescheide gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;124 Abs.&nbsp;3 AO unwirksam seien. Durch die Anfechtung eines unwirksamen Verwaltungsaktes werde der Ablauf der Festsetzungsfrist nicht unterbrochen, da nur ein rechtswirksamer Bescheid geeignet sei, die Festsetzungsfrist zu wahren und eine Ablaufhemmung herbeizuf&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das angefochtene Urteil, die Einspruchsentscheidungen vom 22.&nbsp;Juli 2014 sowie den Einkommensteuerbescheid 2006 vom 13.&nbsp;Februar 2009, die Einkommensteuerbescheide 2007 vom 4.&nbsp;M&auml;rz 2009, vom 21.&nbsp;M&auml;rz 2014 und vom 18.&nbsp;M&auml;rz 2015 und die Bescheide zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags zur Einkommensteuer zum 31.&nbsp;Dezember 2006 vom 30.&nbsp;April 2008 und vom 18.&nbsp;M&auml;rz 2015 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA hat keinen Revisionsantrag gestellt, schlie&szlig;t sich aber den Ausf&uuml;hrungen des FG an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat zu Recht erkannt, dass die Klage in Bezug auf den Einkommensteuerbescheid 2006 vom 13.&nbsp;Februar 2009 trotz der Nullfestsetzung zul&auml;ssig war (unter 1.). Ebenfalls zutreffend hat das FG entschieden, dass der Einkommensteuerbescheid 2006 vom 13.&nbsp;Februar 2009, der Bescheid zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags zur Einkommensteuer zum 31.&nbsp;Dezember 2006 vom 30.&nbsp;April 2008 sowie der Einkommensteuerbescheid 2007 vom 4.&nbsp;M&auml;rz 2009 nicht nichtig waren (unter&nbsp;2.). Die Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags zur Einkommensteuer zum 31.&nbsp;Dezember 2006 vom 18.&nbsp;M&auml;rz 2015 sowie die Einkommensteuerbescheide 2007 vom 21.&nbsp;M&auml;rz 2014 und vom 18.&nbsp;M&auml;rz 2015 sind rechtm&auml;&szlig;ig und verletzen den Kl&auml;ger nicht in seinen Rechten (unter 3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach der Rechtsprechung des BFH leidet ein Verwaltungsakt an einem besonders schwerwiegenden Fehler, der gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;125 Abs.&nbsp;1 AO zur Nichtigkeit f&uuml;hrt, wenn er nicht hinreichend bestimmt ist. Zur Beseitigung des Rechtsscheins kann ein nichtiger Verwaltungsakt mit der Anfechtungsklage angegriffen und vom FG ausdr&uuml;cklich aufgehoben werden (vgl. z.B. BFH-Entscheidungen vom 19.&nbsp;August 1999 IV&nbsp;R&nbsp;34\/98, BFH\/NV 2001, 409, m.w.N., und vom 16.&nbsp;September 2004 VII&nbsp;B&nbsp;20\/04, BFH\/NV 2005, 231). Damit hat das FG zu Recht entschieden, dass die Klage, in der die Aufhebung des Einkommensteuerbescheids 2006 vom 13.&nbsp;Februar 2009 wegen seiner Nichtigkeit begehrt wird, zul&auml;ssig ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies gilt ungeachtet dessen, dass in dem Steuerbescheid eine Steuer in H&ouml;he von Null festgesetzt wurde, da die Steuerfestsetzung unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung erfolgte. Dieser Vorbehalt stellt eine vom Steuerbescheid trennbare eigenst&auml;ndige Belastung des Steuerpflichtigen wegen der Unsicherheit aufgrund der umfassenden &Auml;nderungsm&ouml;glichkeiten der Finanzverwaltung dar, dessen Rechtswidrigkeit den Kl&auml;ger in seinen Rechten verletzen kann (&auml;hnlich auch Oellerich in Gosch, AO &sect;&nbsp;164 Rz&nbsp;81; Seer in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;164 AO Rz&nbsp;57). Ein Vorbehaltsbescheid ist damit auch dann anfechtbar, wenn sich der Steuerpflichtige nur durch den Vorbehalt beschwert f&uuml;hlt (vgl. Klein\/R&uuml;sken, AO, 13.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;164 Rz&nbsp;54; Koenig\/C&ouml;ster, Abgabenordnung, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;164 Rz&nbsp;81; Heuermann in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;164 AO Rz&nbsp;44). Eine isolierte Anfechtung des Vorbehalts der Nachpr&uuml;fung als unselbst&auml;ndige Nebenbestimmung des Steuerbescheids ist demgegen&uuml;ber nicht zul&auml;ssig (BFH-Urteil vom 30.&nbsp;Oktober 1980 IV&nbsp;R&nbsp;170\/79, BFHE 132, 5, BStBl II 1981, 150, unter II.2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der Einkommensteuerbescheid 2006 vom 13.&nbsp;Februar 2009, der Bescheid zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags zur Einkommensteuer zum 31.&nbsp;Dezember 2006 vom 30.&nbsp;April 2008 sowie der Einkommensteuerbescheid 2007 vom 4.&nbsp;M&auml;rz 2009 waren nicht nichtig, obwohl ihnen der Hinweis auf die Funktion des Kl&auml;gers als Insolvenzverwalter fehlte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Durch die Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens geht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;80 Abs.&nbsp;1 InsO das Recht des Schuldners, das zur Insolvenzmasse geh&ouml;rende Verm&ouml;gen (&sect;&nbsp;35 InsO) zu verwalten und &uuml;ber es zu verf&uuml;gen, auf den Insolvenzverwalter &uuml;ber. Dieser hat als Verm&ouml;gensverwalter gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;3 i.V.m. Abs.&nbsp;1 AO auch die steuerlichen Pflichten des Insolvenzschuldners zu erf&uuml;llen, soweit seine Verwaltung reicht (BFH-Urteil vom 10.&nbsp;Februar 2015 IX&nbsp;R&nbsp;23\/14, BFHE 249, 202, BStBl II 2017, 367, Rz 39). Nach h&ouml;chstrichterlicher Rechtsprechung ist der Insolvenzverwalter als Verm&ouml;gensverwalter Steuerpflichtiger und damit richtiger Bekanntgabe- und Inhaltsadressat von Steuerbescheiden, mit denen eine Finanzbeh&ouml;rde bestehende Masseverbindlichkeiten geltend macht. Demgegen&uuml;ber sind Steuerforderungen, die sich gegen das insolvenzfreie Verm&ouml;gen des Schuldners richten, gegen diesen festzusetzen (BFH-Urteile vom 13.&nbsp;April 2011 II&nbsp;R&nbsp;49\/09, BFHE 234, 97, BStBl II 2011, 944, Rz&nbsp;10; vom 8.&nbsp;September 2011 II&nbsp;R&nbsp;54\/10, BFHE 235, 1, BStBl II 2012, 149, Rz&nbsp;9; vom 1.&nbsp;August 2012 II&nbsp;R&nbsp;28\/11, BFHE 238, 319, BStBl II 2013, 131, Rz&nbsp;14, und in BFHE 249, 202, BStBl II 2017, 367, Rz&nbsp;39). Damit war der Kl&auml;ger sowohl Inhalts- als auch Bekanntgabeadressat der im Streit stehenden Steuerbescheide.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Einkommensteuerbescheide 2006 und 2007 und der Verlustfeststellungsbescheid auf den 31.&nbsp;Dezember 2006 benennen den Kl&auml;ger zutreffend mit seiner Adresse im Adressfeld und weisen darauf hin, dass sie f&uuml;r &quot;Herrn G bzw. Herrn und Frau G&quot; ergangen sind. Es fehlt ihnen zwar der Hinweis darauf, dass der Kl&auml;ger diese Bescheide als Insolvenzverwalter erh&auml;lt; diese Funktion ist aber aufgrund der Umst&auml;nde des Einzelfalls im Wege der Auslegung zweifelsfrei erkennbar, so dass die Bescheide &#8211;im Gegensatz zur Auffassung des Kl&auml;gers&#8211; nicht nichtig sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach &sect;&nbsp;125 Abs.&nbsp;1 AO ist ein Verwaltungsakt nichtig, soweit er an einem besonders schwerwiegenden Fehler leidet und dies bei verst&auml;ndiger W&uuml;rdigung aller in Betracht kommenden Umst&auml;nde offenkundig ist. Diese Voraussetzungen sind erf&uuml;llt, wenn der Verwaltungsakt inhaltlich nicht so bestimmt ist (&sect;&nbsp;119 Abs.&nbsp;1 AO), dass ihm hinreichend sicher entnommen werden kann, was von wem verlangt wird (BFH-Urteil in BFH\/NV 2001, 409, unter II.1.). Fehler in der Bezeichnung des Steuerschuldners im Bescheid k&ouml;nnen nicht durch Richtigstellung im weiteren Verfahren geheilt werden. Die rechtliche Notwendigkeit, in einem Steuerbescheid den Steuerschuldner richtig zu bezeichnen, ist zudem ausdr&uuml;cklich in &sect;&nbsp;157 AO verankert. Sie wird dadurch unterstrichen, dass der Steuerbescheid Grundlage f&uuml;r die Zwangsvollstreckung gegen den Steuerschuldner ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Auslegung ist entscheidend, wie der Betroffene selbst nach den ihm bekannten Umst&auml;nden den materiellen Gehalt der Erkl&auml;rung unter Ber&uuml;cksichtigung der Grunds&auml;tze von Treu und Glauben verstehen konnte (BFH-Urteil vom 30.&nbsp;September 1988 III&nbsp;R&nbsp;218\/84, BFH\/NV 1989, 749, unter 1.b). Demgegen&uuml;ber kommt es nicht darauf an, ob sich der Empf&auml;nger eines Bescheids, in dem der Steuerschuldner unrichtig bezeichnet ist, im konkreten Einzelfall tats&auml;chlich als Adressat angesehen hat. Denn das objektive Verst&auml;ndnis eines Bescheids kann nicht vom Verhalten der jeweiligen Beteiligten abh&auml;ngig sein, da ein Steuerbescheid unter Umst&auml;nden nicht nur Wirkungen zwischen dem Steuerpflichtigen und dem FA, sondern auch gegen&uuml;ber Dritten entfalten kann, z.B. gegen&uuml;ber einem Vertreter, der f&uuml;r die Steuerschuld haftet (so der Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 21.&nbsp;Oktober 1985 GrS&nbsp;4\/84, BFHE 145, 110, BStBl II 1986, 230, unter C.II.1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Danach muss der Steuerschuldner in dem Bescheid nicht ausdr&uuml;cklich als solcher bezeichnet werden. Ausreichend ist vielmehr, wenn er sich nach dem objektiven Erkl&auml;rungsgehalt des Bescheids aus der Sicht des Empf&auml;ngers im Wege der Auslegung zweifelsfrei bestimmen l&auml;sst (z.B. BFH-Urteil vom 19.&nbsp;M&auml;rz 2009 IV&nbsp;R&nbsp;78\/06, BFHE 224, 428, BStBl II 2009, 803, unter II.1.b&nbsp;bb&nbsp;(1)). Heranzuziehen sind hierbei nicht nur die dem Bescheid beigef&uuml;gten Erkl&auml;rungen (BFH-Entscheidungen vom 19.&nbsp;Februar 1992 II&nbsp;B&nbsp;100\/91, BFH\/NV 1992, 784, und vom 27.&nbsp;August 2003 II&nbsp;R&nbsp;18\/02, BFH\/NV 2004, 203, unter II.), sondern dar&uuml;ber hinaus auch die dem Betroffenen bekannten Umst&auml;nde (BFH-Urteile in BFH\/NV 2001, 409, unter II.1.a; in BFHE 224, 428, BStBl II 2009, 803, unter II.1.b; vom 29.&nbsp;August 2012 XI&nbsp;R&nbsp;40\/10, BFH\/NV 2013, 182, unter II.1.a; vom 17.&nbsp;November 2005 III&nbsp;R&nbsp;8\/03, BFHE 212, 72, BStBl II 2006, 287, unter II.1.b; vom 15.&nbsp;April 2010 IV&nbsp;R&nbsp;67\/07, BFH\/NV 2010, 1606, Rz&nbsp;23, und vom 23.&nbsp;August 2017 I&nbsp;R&nbsp;52\/15, BFH\/NV 2018, 401, Rz&nbsp;18) oder zeitlich vorhergehende Bescheide (z.B. BFH-Urteil vom 25.&nbsp;September 1990 IX&nbsp;R&nbsp;84\/88, BFHE 162, 4, BStBl II 1991, 120, unter B.III.1.a, m.w.N.). Notwendig ist aber, dass diese Umst&auml;nde einen eindeutigen R&uuml;ckschluss erlauben. Das Risiko, dass dem nicht so ist, tr&auml;gt die Finanzverwaltung, deren Aufgabe es ist, den Bescheid ordnungsgem&auml;&szlig; zu adressieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Legt man diese Grunds&auml;tze der Beurteilung der konkreten Umst&auml;nde des Streitfalls zugrunde, konnte und musste der Kl&auml;ger ohne Weiteres erkennen, dass er die Steuer- und Feststellungsbescheide in seiner Eigenschaft als Insolvenzverwalter erhalten hat. Dies ist eindeutig den Bescheiden und den mit ihrem Ergehen verbundenen konkreten Gegebenheiten zu entnehmen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Der Einkommensteuerbescheid 2006 vom 13.&nbsp;Februar 2009 &auml;nderte ausweislich seiner Erl&auml;uterungen den Einkommensteuerbescheid vom 30.&nbsp;April 2008. Dieser Bescheid war dem Kl&auml;ger ausdr&uuml;cklich als Insolvenzverwalter bekanntgegeben worden. F&uuml;r den Kl&auml;ger konnten daher keine Zweifel bestehen, dass er den &Auml;nderungsbescheid ebenfalls in dieser Funktion erhalten hat. Es reicht insoweit aus, dass in dem streitgegenst&auml;ndlichen Bescheid auf einen anderen Bescheid verwiesen wird, in dem die entsprechende Bezeichnung ausdr&uuml;cklich enthalten ist (vgl. dazu auch BFH-Entscheidungen vom 28.&nbsp;M&auml;rz 1973 I&nbsp;R&nbsp;100\/71, BFHE 109, 123, BStBl II 1973, 544, unter II.1.; vom 8.&nbsp;April 1986 VIII&nbsp;R&nbsp;343\/82, BFH\/NV 1986, 647, unter II.1.b; vom 29.&nbsp;Juni 1988 IV&nbsp;B&nbsp;70\/88, BFH\/NV 1989, 613, und in BFHE 162, 4, BStBl II 1991, 120, unter B.III.1.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Der Bescheid &uuml;ber die gesonderte Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags auf den 31.&nbsp;Dezember 2006 vom 30.&nbsp;April 2008 wurde am selben Tag und unter der identischen Steuernummer wie der Einkommensteuerbescheid 2006 erlassen, in dem das FA den Kl&auml;ger ausdr&uuml;cklich als Insolvenzverwalter bezeichnet hat. Die identische Steuernummer reicht im Streitfall zusammen mit den weiteren Umst&auml;nden aus, um den Kl&auml;ger eindeutig in seiner Funktion zu bezeichnen. Das FA hatte den Kl&auml;ger am 4.&nbsp;April 2008 als Insolvenzverwalter gebeten, die von ihm beigef&uuml;gte Einkommensteuererkl&auml;rung zu pr&uuml;fen und unterschrieben zur&uuml;ckzusenden. Der Kl&auml;ger hat dementsprechend die mit der Einkommensteuererkl&auml;rung 2006 verbundene Erkl&auml;rung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags nach Kenntnisnahme am 9.&nbsp;April 2008 an das FA zur&uuml;ckgesandt. Es unterliegt damit im Streitfall keinen Zweifeln, dass der Kl&auml;ger den Verlustfeststellungsbescheid vom 30.&nbsp;April 2008 als Insolvenzverwalter erhalten hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem steht auch nicht das Urteil des I. Senats des BFH in BFH\/NV 2018, 401 entgegen, in dem dieser entschieden hat, Steuer- und Feststellungsbescheide erf&uuml;llten nicht die Voraussetzungen an die hinreichende Bestimmtheit oder Bestimmbarkeit ihres Inhaltsadressaten, wenn sie die Adressaten lediglich in einem Bescheidkopf mit der jeweiligen Steuernummer bezeichneten und weder eine (vollst&auml;ndige oder abgek&uuml;rzte) Firmenbezeichnung noch eine Anschrift tr&uuml;gen (&quot;leeres Adressfeld&quot;). Der Streitfall unterscheidet sich von dem dortigen Sachverhalt grundlegend, denn der Kl&auml;ger ist sowohl mit seinem Namen, seiner Adresse als auch mit dem Hinweis auf die Person des Insolvenzschuldners genannt worden. Die Steuernummer ist lediglich ein weiteres Merkmal zur Identifizierung des Adressaten und seiner Funktion.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Auch in Bezug auf die Veranlagung 2007 hatte das FA am 15.&nbsp;September 2008 unter Nutzung der neuen Steuernummer den Kl&auml;ger &quot;als Insolvenzverwalter&quot; gebeten, die beigef&uuml;gte Einkommensteuererkl&auml;rung 2007 f&uuml;r Herrn G zu pr&uuml;fen und unterschrieben zur&uuml;ckzusenden. In seinem Antwortschreiben an das FA vom 1.&nbsp;Oktober 2008 hat der Kl&auml;ger sowohl Bezug auf das Insolvenzverfahren des G genommen als auch die neue Steuernummer genannt. Der Einkommensteuerbescheid 2007 vom 4.&nbsp;M&auml;rz 2009 erging unter dieser Steuernummer, so dass dem Bescheid zweifelsfrei zu entnehmen ist, dass Inhaltsadressat der Kl&auml;ger in seiner Eigenschaft als Insolvenzverwalter &uuml;ber das Verm&ouml;gen des G ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die im Streitfall ausreichende Bestimmtheit der Bescheide steht &#8211;im Gegensatz zur Auffassung des Kl&auml;gers&#8211; nicht im Widerspruch zur spezifischen T&auml;tigkeit eines Insolvenzverwalters, aufgrund derer es notwendig sein k&ouml;nnte, den Bezug zum Insolvenzverfahren im Bescheid selbst ausdr&uuml;cklich herzustellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Dem Kl&auml;ger ist zwar zuzugestehen, dass es aufgrund der Er&ouml;ffnung eines Insolvenzverfahrens zu einer &quot;Aufteilung des Unternehmens in mehrere Unternehmensteile&quot; kommt (so BFH-Urteil vom 9.&nbsp;Dezember 2010 V&nbsp;R&nbsp;22\/10, BFHE 232, 301, BStBl II 2011, 996, Rz&nbsp;28&nbsp;f.), die es auch steuerlich zu unterscheiden gilt. Hieraus ergibt sich aber nicht die Notwendigkeit, auf die Funktion als Insolvenzverwalter ausschlie&szlig;lich im Bescheid konkret hinweisen zu m&uuml;ssen. Diese muss nur nach allgemeinen Auslegungsgrunds&auml;tzen (s.o. unter II.2.b&nbsp;aa) erkennbar sein. Ist diese Voraussetzung gegeben, k&ouml;nnen die durch den Bescheid angesprochenen Unternehmensteile nicht mehr verwechselt werden. Der Insolvenzverwalter ist nur dann Adressat eines Festsetzungs- oder Feststellungsbescheids, wenn dieser die Insolvenzmasse betrifft. Demgegen&uuml;ber sind Steuerforderungen, die sich gegen das insolvenzfreie Verm&ouml;gen des Schuldners richten, gegen diesen festzusetzen (BFH-Urteile in BFHE 234, 97, BStBl II 2011, 944, Rz&nbsp;10; in BFHE 235, 1, BStBl II 2012, 149, Rz&nbsp;9; in BFHE 238, 319, BStBl II 2013, 131, Rz&nbsp;14, und in BFHE 249, 202, BStBl II 2017, 367, Rz&nbsp;39), so dass der Insolvenzschuldner sowohl Inhalts- als auch Bekanntgabeadressat der Steuerbescheide ist, die das insolvenzfreie Verm&ouml;gen betreffen. Hinsichtlich der Insolvenzforderungen nach Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens d&uuml;rfen hingegen grunds&auml;tzlich keine Bescheide mehr erlassen werden, in denen Besteuerungsgrundlagen festgestellt oder Steuern festgesetzt werden, die die H&ouml;he der zur Insolvenztabelle anzumeldenden Steuerforderungen beeinflussen k&ouml;nnen (s. BFH-Urteil vom 18.&nbsp;Dezember 2002 I&nbsp;R&nbsp;33\/01, BFHE 201, 392, BStBl II 2003, 630).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wird ein Steuerbescheid an den Insolvenzverwalter gerichtet &#8211;unabh&auml;ngig davon, ob sich dies aus dem Bescheid selbst oder zweifelsfrei aus den damit verbundenen Umst&auml;nden ergibt&#8211;, bedeutet dies demzufolge automatisch, dass nach Auffassung des FA die Insolvenzmasse betroffen ist und es sich um Masseverbindlichkeiten handelt. Eine spezifische Verwechslungsgefahr vermag der Senat damit nicht zu erkennen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) An dieser Einsch&auml;tzung &auml;ndert sich auch nichts, sollte das Vorbringen des Kl&auml;gers zutreffen, dass Finanzbeh&ouml;rden in anderen Insolvenzverfahren Steuerbescheide, die das insolvenzfreie Verm&ouml;gen betreffen, aufgrund einer unterbliebenen Anpassung der elektronisch erfassten Daten nicht dem Insolvenzschuldner bekannt gegeben h&auml;tten, sondern dem Insolvenzverwalter. Die fehlerhafte Bekanntgabe der Bescheide beruht dann nicht auf der (fehlenden) ausdr&uuml;cklichen Funktionsbezeichnung des Adressaten, sondern &#8211;wie der Kl&auml;ger selbst dargelegt hat&#8211; auf der nicht erfolgten Aktualisierung der Steuerdaten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Zwar kann es im Einzelfall &#8211;sofern ein entsprechendes Mandatsverh&auml;ltnis besteht&#8211; bei einem fehlenden Hinweis auf die Funktion des Adressaten zun&auml;chst unsicher sein, ob der betroffene Insolvenzverwalter den Bescheid als Verm&ouml;gensverwalter i.S. des &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;3 AO erh&auml;lt oder als Bevollm&auml;chtigter des Insolvenzschuldners. Diese Unklarheit kann aber durch eine den unter II.2.b&nbsp;aa dargestellten Grunds&auml;tzen entsprechende Auslegung beseitigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG hat zutreffend den Bescheid &uuml;ber die Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags zum 31.&nbsp;Dezember 2006 vom 18.&nbsp;M&auml;rz 2015 sowie die Einkommensteuerbescheide 2007 vom 21.&nbsp;M&auml;rz 2014 und vom 18.&nbsp;M&auml;rz 2015, die s&auml;mtlich unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung standen, sowie die Einspruchsentscheidungen vom 22.&nbsp;Juli 2014 als rechtm&auml;&szlig;ig angesehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FA konnte diese Bescheide &auml;ndern, da &#8211;im Gegensatz zur Auffassung des Kl&auml;gers&#8211; in den Jahren 2014 und 2015 keine Festsetzungsverj&auml;hrung gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;169&nbsp;ff. AO eingetreten war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA hatte den verbleibenden Verlustvortrag zum 31.&nbsp;Dezember 2006 dem Kl&auml;ger gegen&uuml;ber am 30.&nbsp;April 2008 wirksam festgestellt (s. oben unter II.2.b&nbsp;bb&nbsp;(2)). Hiergegen hat sich der Kl&auml;ger am 19.&nbsp;Mai 2008 mit seinem Einspruch gewandt. Damit konnte die Festsetzungsfrist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;3a AO nicht ablaufen, bevor &uuml;ber den Rechtsbehelf unanfechtbar entschieden worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entsprechendes gilt f&uuml;r den Einkommensteuerbescheid 2007, den das FA am 4.&nbsp;M&auml;rz 2009 wirksam erlassen hatte (s. oben unter II.2.b&nbsp;bb&nbsp;(3)) und gegen den der Kl&auml;ger am 18.&nbsp;M&auml;rz 2009 Einspruch eingelegt hat. Insofern konnte auch hier gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;3a AO keine Verj&auml;hrung eintreten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im &Uuml;brigen weist der erkennende Senat in Bezug auf die Steuerfestsetzung 2007 darauf hin, dass selbst dann, wenn der Einkommensteuerbescheid vom 4.&nbsp;M&auml;rz 2009 nichtig w&auml;re, es dem FA dennoch m&ouml;glich gewesen w&auml;re, mit Bescheid vom 21.&nbsp;M&auml;rz 2014 die Einkommensteuer 2007 erstmals festzusetzen. Zu diesem Zeitpunkt war noch keine Festsetzungsverj&auml;hrung eingetreten, da nach Auffassung des Senats die R&uuml;cksendung der Steuererkl&auml;rung mit dem unterschriebenen Vermerk &quot;Nicht gepr&uuml;ft, nur zur Kenntnis genommen&quot; keine wirksame Steuererkl&auml;rung darstellte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach &sect;&nbsp;169 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO betr&auml;gt die Festsetzungsfrist f&uuml;r die Einkommensteuer &#8211;vorbehaltlich der S&auml;tze&nbsp;2 und 3 des &sect;&nbsp;169 Abs.&nbsp;2 AO&#8211; vier Jahre. Sie beginnt nach &sect;&nbsp;170 Abs.&nbsp;2 Satz 1 Nr.&nbsp;1 AO mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Steuer entstanden oder eine bedingt entstandene Steuer unbedingt geworden ist. Ist eine Steuererkl&auml;rung einzureichen, beginnt die Festsetzungsfrist mit Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Steuerkl&auml;rung eingereicht wird, sp&auml;testens jedoch mit Ablauf des dritten Kalenderjahres, das auf das Kalenderjahr folgt, in dem die Steuer entstanden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da im Streitfall keine wirksame Steuererkl&auml;rung eingereicht worden ist, begann die Festsetzungsfrist f&uuml;r die Einkommensteuer 2007 erst nach einer dreij&auml;hrigen Anlaufhemmung, d.h. mit Ablauf des Jahres 2010. Die regul&auml;re vierj&auml;hrige Festsetzungsfrist war danach bei Erlass des Bescheids vom 21.&nbsp;M&auml;rz 2014 noch nicht abgelaufen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) &sect;&nbsp;170 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO regelt nicht ausdr&uuml;cklich, welche Anforderungen an eine Steuererkl&auml;rung in formeller Hinsicht zu stellen sind. Dieses gesetzliche Tatbestandsmerkmal bedarf daher der Auslegung unter Ber&uuml;cksichtigung von Wortlaut sowie Sinn und Zweck dieser Bestimmung. So hat der erkennende Senat bereits entschieden, dass das Einreichen einer nicht unterschriebenen Einkommensteuererkl&auml;rung den Beginn der regul&auml;ren Festsetzungsfrist hindert, da eine Steuererkl&auml;rung die Anlaufhemmung nur beenden kann, wenn sie wirksam ist. Sie muss deshalb insbesondere der gesetzlich vorgeschriebenen Form gen&uuml;gen, vgl. z.B. die Notwendigkeit der eigenh&auml;ndigen Unterschrift gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;25 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;4 des Einkommensteuergesetzes in der im Jahr der Abgabe der Steuererkl&auml;rung geltenden Fassung. Die Steuererkl&auml;rung ist eine formalisierte Auskunft des Steuerpflichtigen oder seines Vertreters, die dem FA die Festsetzung der Steuer oder die Feststellung von Besteuerungsgrundlagen erm&ouml;glichen soll und in der Regel zum Erlass eines Steuerbescheides f&uuml;hrt. Mit der Abgabe der formell und materiell ordnungsm&auml;&szlig;igen Steuererkl&auml;rung kommt der Steuerpflichtige seiner Pflicht zur Offenlegung insbesondere des seiner Wissenssph&auml;re zuzurechnenden Sachverhalts nach (zu dem Vorstehenden s. Senatsurteil vom 14.&nbsp;Januar 1998 X&nbsp;R&nbsp;84\/95, BFHE 185, 111, BStBl II 1999, 203, unter II.2.a). Durch die Normierung der Steuererkl&auml;rungspflicht, die in &sect;&nbsp;150 Abs.&nbsp;2 und 3 AO konkretisiert wird, hat der Gesetzgeber die Eigenart der Steuererkl&auml;rung als grunds&auml;tzlich pers&ouml;nlich abzugebende Wissenserkl&auml;rung hervorgehoben, indem er dem Steuerpflichtigen selbst diese Verpflichtung auferlegt, Angaben in Steuerkl&auml;rungen nach bestem Wissen und Gewissen zu machen und dies, wenn der amtlich vorgeschriebene Vordruck solches vorsieht, schriftlich zu versichern. Der Steuerpflichtige soll die Verantwortung f&uuml;r seine tats&auml;chlichen Angaben in der Erkl&auml;rung &uuml;bernehmen. Durch die auf dem Erkl&auml;rungsvordruck geleistete Unterschrift wird sichergestellt, dass er sich &uuml;ber die L&uuml;ckenlosigkeit und die Richtigkeit der ggf. von einer dritten Person, insbesondere einem steuerlichen Berater, vorgenommenen Eintragungen und den Umfang der im Vordruck vorgesehenen Angaben vergewissern kann (st&auml;ndige BFH-Rechtsprechung, vgl. z.B. Entscheidungen vom 8.&nbsp;Juli 1983 VI&nbsp;R&nbsp;80\/81, BFHE 139, 158, BStBl II 1984, 13; in BFHE 185, 111, BStBl II 1999, 203, unter II.2.b; vom 26.&nbsp;M&auml;rz 1999 X&nbsp;B&nbsp;196\/98, BFH\/NV 1999, 1309, unter 2.; vom 10.&nbsp;November 2004 II&nbsp;R&nbsp;1\/03, BFHE 208, 33, BStBl II 2005, 244, unter II.1.b f&uuml;r die Erbschaftsteuererkl&auml;rung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit einer Unterschrift, die ausdr&uuml;cklich mit der Einschr&auml;nkung geleistet wird, die in der Erkl&auml;rung enthaltenen Angaben seien nicht gepr&uuml;ft, sondern nur zur Kenntnis genommen worden, lehnt der Erkl&auml;rende &#8211;wie der Kl&auml;ger im Streitfall&#8211; indes die &Uuml;bernahme der Verantwortung f&uuml;r das Erkl&auml;rte explizit ab. Damit fehlt seiner Erkl&auml;rung die notwendige Voraussetzung f&uuml;r eine wirksame Steuererkl&auml;rung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;170 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO i.V.m. &sect;&nbsp;150 Abs.&nbsp;2 AO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Gr&uuml;nde daf&uuml;r, dass die angefochtenen Bescheide und die Einspruchsentscheidungen vom 22.&nbsp;Juli 2014 materiell unrichtig sind, wurden vom Kl&auml;ger weder vorgetragen noch sind sie f&uuml;r den Senat erkennbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung ergibt sich aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Mit Einverst&auml;ndnis der Beteiligten (&sect;&nbsp;90 Abs.&nbsp;2 FGO) hat der erkennende Senat ohne m&uuml;ndliche Verhandlung entschieden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 11.4.2018, X R 39\/16ECLI:DE:BFH:2018:U.110418.XR39.16.0 Bezeichnung eines Insolvenzverwalters in einem Steuerbescheid Leits&auml;tze NV: Ein Insolvenzverwalter muss als Inhaltsadressat eines die Insolvenzmasse betreffenden Steuerbescheids nicht ausdr&uuml;cklich in dieser Eigenschaft bezeichnet werden. Es ist ausreichend, wenn sich seine Funktion nach dem objektiven Erkl&auml;rungsgehalt des Bescheids aus der Sicht des Empf&auml;ngers im Wege der Auslegung zweifelsfrei &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-39-16-bezeichnung-eines-insolvenzverwalters-in-einem-steuerbescheid\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;39\/16 &#8211; Bezeichnung eines Insolvenzverwalters in einem Steuerbescheid<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69830","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69830","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69830"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69830\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69830"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69830"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69830"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}