{"id":69831,"date":"2018-08-23T18:05:11","date_gmt":"2018-08-23T16:05:11","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69831"},"modified":"2018-08-23T18:05:11","modified_gmt":"2018-08-23T16:05:11","slug":"ix-r-27-17-bindungswirkung-einer-rechtswidrigen-bescheinigung-par-7h-abs-2-estg-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-27-17-bindungswirkung-einer-rechtswidrigen-bescheinigung-par-7h-abs-2-estg-2\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;R&nbsp;27\/17 &#8211; Bindungswirkung einer rechtswidrigen Bescheinigung (&sect; 7h Abs. 2 EStG)"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.4.2018, IX R 27\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.170418.IXR27.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Bindungswirkung einer rechtswidrigen Bescheinigung (&sect; 7h Abs. 2 EStG)<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Hat die zust&auml;ndige Gemeindebeh&ouml;rde eine bindende Entscheidung &uuml;ber die von ihr nach &sect; 7h Abs. 1 EStG zu pr&uuml;fenden Voraussetzungen getroffen, hat das FA diese im Besteuerungsverfahren ohne weitere Rechtm&auml;&szlig;igkeitspr&uuml;fung zugrunde zu legen, es sei denn, die Bescheinigung wird f&ouml;rmlich zur&uuml;ckgenommen, widerrufen oder ist nach &sect; 44 VwVfG nichtig und deshalb unwirksam.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;ger wird das Urteil des Th&uuml;ringer Finanzgerichts vom 22. August 2017&nbsp;&nbsp;2 K 688\/16, die Einspruchsentscheidung vom 3. August 2011 und der ablehnende Bescheid vom 28. Juli 2010 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Der Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2007 vom 2. Februar 2010 wird dahingehend ge&auml;ndert, dass bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung f&uuml;r das Geb&auml;ude &#8230; anstelle der bisher ber&uuml;cksichtigten Absetzungen f&uuml;r Abnutzungen in H&ouml;he von 8.466,97 EUR erh&ouml;hte Absetzungen nach &sect; 7h des Einkommensteuergesetzes in H&ouml;he von 38.101,38 EUR abzuziehen sind.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Berechnung der Steuer wird dem Beklagten &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens tr&auml;gt der Beklagte.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind Eigent&uuml;mer des mit einem vermieteten Mehrfamilienhaus bebauten Grundst&uuml;cks &#8230; im Sanierungsgebiet &quot;Altstadt&quot; der Stadt &#8230; . Sie haben das Geb&auml;ude in den Jahren 2006 und 2007 saniert und modernisiert. Es wurde im Streitjahr 2007 fertiggestellt. Die Herstellungskosten betrugen 450.370,95&nbsp;EUR. Die baulichen Ma&szlig;nahmen beruhten weder auf einem Modernisierungs- und Instandsetzungsgebot i.S. des &sect;&nbsp;177 des Baugesetzbuches (BauGB) noch existierte eine Verpflichtung der Kl&auml;ger gegen&uuml;ber der Stadt zur Durchf&uuml;hrung der Arbeiten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragten im Rahmen ihrer Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr erh&ouml;hte Absetzungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7h des Einkommensteuergesetzes (EStG). Nachdem der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) diese mit dem unter Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung stehenden Einkommensteuerbescheid vom 2.&nbsp;Februar 2010 ablehnte, weil die Kl&auml;ger nicht die hierf&uuml;r nach &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;2 EStG erforderliche Bescheinigung der Gemeindebeh&ouml;rde vorgelegt hatten, beantragten sie am 21.&nbsp;Juli 2010 erneut die Ber&uuml;cksichtigung der erh&ouml;hten Absetzungen. Dazu legten sie dem FA eine von der zust&auml;ndigen Gemeindebeh&ouml;rde ausgestellte &quot;Bescheinigung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7h EStG&quot; vom 7.&nbsp;Juli 2010 vor, wonach das Geb&auml;ude &#8230; im f&ouml;rmlich festgelegten Sanierungsgebiet liege, &quot;Modernisierungs- und Instandhaltungsma&szlig;nahmen i.S.d. &sect;&nbsp;177 BauGB&quot; an diesem Geb&auml;ude durchgef&uuml;hrt und diese nicht mit St&auml;dtebauf&ouml;rdermitteln oder Zusch&uuml;ssen der Stadt unterst&uuml;tzt worden seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unter dem Datum 28.&nbsp;Juli 2010 lehnte das FA den &Auml;nderungsantrag ab, da die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;7h EStG nicht vorl&auml;gen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen die Nichtanerkennung der erh&ouml;hten Absetzungen wendeten sich die Kl&auml;ger mit ihrem Einspruch. W&auml;hrend des Einspruchsverfahrens remonstrierte das FA mit Schreiben vom 12.&nbsp;Oktober 2010 gegen die f&uuml;r rechtswidrig erachtete Bescheinigung der Stadt. Diese nahm sie unter dem Datum 21.&nbsp;Oktober 2010 zur&uuml;ck. Das FA wies daraufhin den Einspruch mit Einspruchsentscheidung vom 3.&nbsp;August 2011 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen erhoben die Kl&auml;ger Klage. Das Verfahren wurde vom Th&uuml;ringer Finanzgericht (FG) zun&auml;chst ausgesetzt, weil sich die Kl&auml;ger dar&uuml;ber hinaus mit einer Klage vor dem Verwaltungsgericht (VG) gegen die R&uuml;cknahme der Bescheinigung wandten. Mit rechtskr&auml;ftigem Urteil des VG vom &#8230; 2014 wurde der Klage stattgegeben und der R&uuml;cknahmebescheid der Stadt vom 21.&nbsp;Oktober 2010 aufgehoben. Zwar sei die von der Stadt erteilte Bescheinigung rechtswidrig, soweit darin die Feststellung enthalten sei, dass an dem Geb&auml;ude Modernisierungs- und Instandsetzungsma&szlig;nahmen i.S. des &sect;&nbsp;177 BauGB durchgef&uuml;hrt worden seien. Allerdings habe es die Stadt bei der R&uuml;cknahme der Bescheinigung pflichtwidrig unterlassen, eine Ermessensentscheidung zu treffen. Mit Beschluss vom &#8230; 2016 hat das Th&uuml;ringer Oberverwaltungsgericht (OVG) die gegen dieses Urteil von der Stadt beantragte Zulassung der Berufung abgelehnt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und das FA haben eine tats&auml;chliche Verst&auml;ndigung getroffen, dass im Streitjahr die Bemessungsgrundlage f&uuml;r etwaige erh&ouml;hte Absetzungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7h EStG 423.348,69&nbsp;EUR betr&auml;gt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat die Klage mit dem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2017, 1506 ver&ouml;ffentlichten Urteil abgewiesen. Die Kl&auml;ger h&auml;tten die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 EStG nicht durch eine Bescheinigung der zust&auml;ndigen Gemeindebeh&ouml;rde nachgewiesen. Die Bescheinigung der Stadt sei zwar &#8211;wie das VG gekl&auml;rt habe&#8211; rechtswirksam, entfalte aber aus Gr&uuml;nden des Rechtsmissbrauchs f&uuml;r das FA keine Bindungswirkung, weil in ihr wahrheitswidrig bescheinigt werde, dass an dem Geb&auml;ude Modernisierungs- und Instandsetzungsma&szlig;nahmen i.S. des &sect;&nbsp;177 BauGB durchgef&uuml;hrt worden seien, obwohl objektiv feststehe, dass es ein solches Modernisierungs- und Instandsetzungsgebot niemals gegeben habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung des &sect;&nbsp;7h EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das angefochtene Urteil des FG, die Einspruchsentscheidung vom 3.&nbsp;August 2011 und den ablehnenden Bescheid vom 28.&nbsp;Juli 2010 aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2007 vom 2.&nbsp;Februar 2010 dahingehend zu &auml;ndern, dass bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung f&uuml;r das Objekt &#8230; von den Gesamtherstellungskosten in H&ouml;he von 450.370,95&nbsp;EUR f&uuml;r einen Teilbetrag in H&ouml;he von 423.348,70&nbsp;EUR anstelle der bisher ber&uuml;cksichtigten Absetzungen f&uuml;r Abnutzungen in H&ouml;he von (2&nbsp;%&nbsp;=) 8.466,97&nbsp;EUR erh&ouml;hte Absetzungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7h EStG in H&ouml;he von (9&nbsp;%&nbsp;=) 38.101,38&nbsp;EUR abzusetzen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Der Senat entscheidet nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) in der Sache selbst. Die Bemessungsgrundlage f&uuml;r die Beg&uuml;nstigung nach &sect;&nbsp;7h EStG betr&auml;gt dem Antrag entsprechend 423.348,70&nbsp;EUR. Die Bescheinigung der Stadt vom 7.&nbsp;Juli 2010 entfaltet f&uuml;r die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 EStG Bindungswirkung; weitere Voraussetzungen stehen nicht im Streit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Bei einem im Inland belegenen Geb&auml;ude in einem f&ouml;rmlich festgelegten Sanierungsgebiet oder st&auml;dtebaulichen Entwicklungsbereich kann der Steuerpflichtige nach Ma&szlig;gabe des &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG &#8211;abweichend von &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;4 und 5 EStG&#8211; im Jahr der Herstellung und in den folgenden sieben Jahren jeweils bis zu 9&nbsp;% der Herstellungskosten f&uuml;r Modernisierungs- und Instandsetzungsma&szlig;nahmen i.S. des &sect;&nbsp;177 BauGB absetzen. &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG ist entsprechend anzuwenden auf Herstellungskosten f&uuml;r Ma&szlig;nahmen, die der Erhaltung, Erneuerung und funktionsgerechten Verwendung eines Geb&auml;udes i.S. des Satzes&nbsp;1 dienen, das wegen seiner geschichtlichen, k&uuml;nstlerischen oder st&auml;dtebaulichen Bedeutung erhalten bleiben soll, und zu deren Durchf&uuml;hrung sich der Eigent&uuml;mer neben bestimmten Modernisierungsma&szlig;nahmen gegen&uuml;ber der Gemeinde verpflichtet hat (&sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG). Der Steuerpflichtige kann die erh&ouml;hten Absetzungen im Jahr des Abschlusses der Ma&szlig;nahme und in den folgenden elf Jahren auch f&uuml;r Anschaffungskosten in Anspruch nehmen, die auf Ma&szlig;nahmen i.S. der S&auml;tze&nbsp;1 und 2 entfallen, soweit diese nach dem rechtswirksamen Abschluss eines obligatorischen Erwerbsvertrags oder eines gleichstehenden Rechtsakts durchgef&uuml;hrt worden sind (&sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG kann der Steuerpflichtige die erh&ouml;hten Absetzungen jedoch nur in Anspruch nehmen, wenn er durch eine Bescheinigung der zust&auml;ndigen Gemeindebeh&ouml;rde die Voraussetzungen des Abs.&nbsp;1 f&uuml;r das Geb&auml;ude und die Ma&szlig;nahmen nachweist. Die Bescheinigung ist materiell-rechtliche Abzugsvoraussetzung f&uuml;r die Beg&uuml;nstigung des &sect;&nbsp;7h EStG und Grundlagenbescheid i.S. des &sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;10, &sect;&nbsp;175 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Abgabenordnung (Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 22.&nbsp;September 2005 IX&nbsp;R&nbsp;13\/04, BFHE 215, 158, BStBl II 2007, 373; vom 6.&nbsp;Mai 2014 IX&nbsp;R&nbsp;15\/13, BFHE 246, 61, BStBl II 2015, 581; IX&nbsp;R&nbsp;16\/13, BFH\/NV 2014, 1729, und IX&nbsp;R&nbsp;17\/13, BFH\/NV 2014, 1731, sowie vom 22.&nbsp;Oktober 2014 X&nbsp;R&nbsp;15\/13, BFHE 247, 562, BStBl II 2015, 367, Anschluss an die Rechtsprechung des IX.&nbsp;Senats; BFH-Beschluss vom 6.&nbsp;Oktober 2016&nbsp;IX&nbsp;B&nbsp;81\/16, BFHE 254, 514, BStBl II 2017, 196; BFH-Urteil vom 6.&nbsp;Dezember 2016 IX&nbsp;R&nbsp;17\/15, BFHE 256, 301, BStBl II 2017, 523). Dies folgt aus dem Zweck des &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;2 EStG. Denn mangels eigener Sachkunde ist es den Finanzbeh&ouml;rden nicht m&ouml;glich zu &uuml;berpr&uuml;fen, ob Ma&szlig;nahmen i.S. des &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 EStG durchgef&uuml;hrt worden sind. Die Finanzverwaltung erkennt an, dass die Bescheinigung der Gemeindebeh&ouml;rde keiner Nachpr&uuml;fung unterliegt (vgl. R&nbsp;7h&nbsp;(4) Satz&nbsp;2 der Einkommensteuer-Richtlinien &#8211;EStR&#8211; und H&nbsp;7h &quot;Bindungswirkung der Bescheinigung&quot; des Amtlichen Einkommensteuer-Handbuchs 2017).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Bescheinigung ist bindend, und zwar unabh&auml;ngig von ihrer Rechtm&auml;&szlig;igkeit (so schon BFH-Urteile vom 10.&nbsp;Oktober 2017 X&nbsp;R&nbsp;6\/16, BFHE 260, 55, Rz&nbsp;25; X&nbsp;R&nbsp;1\/17, BFH\/NV 2018, 416, Rz&nbsp;22; FG Baden-W&uuml;rttemberg, Urteil vom 29.&nbsp;Juli 2010&nbsp;&nbsp;2&nbsp;K&nbsp;5606\/08, EFG 2011, 457, rechtskr&auml;ftig). Die Bindungswirkung der Bescheinigung erstreckt sich auf die in &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 EStG benannten Tatbestandsmerkmale, n&auml;mlich auf die Feststellung, ob das Geb&auml;ude in einem Sanierungsgebiet belegen ist, ob Modernisierungs- und Instandsetzungsma&szlig;nahmen i.S. des &sect;&nbsp;177 BauGB bzw. Ma&szlig;nahmen i.S. des &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG durchgef&uuml;hrt und ob Zusch&uuml;sse aus Sanierungs- oder Entwicklungsf&ouml;rdermitteln gew&auml;hrt worden sind. Allein die Gemeinde pr&uuml;ft, ob Modernisierungs- und Instandsetzungsma&szlig;nahmen i.S. des &sect;&nbsp;177 BauGB durchgef&uuml;hrt wurden, und entscheidet insbesondere nach Ma&szlig;gabe des BauGB, wie die Begriffe &quot;Modernisierung&quot; und &quot;Instandsetzung&quot; zu verstehen sind (BFH-Urteil in BFHE 256, 301, BStBl II 2017, 523, Rz&nbsp;16).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hat die Bescheinigungsbeh&ouml;rde &#8211;im Streitfall die Stadt&#8211; eine bindende Entscheidung &uuml;ber eine der in &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 EStG genannten Voraussetzungen getroffen, hat das FA diese im Besteuerungsverfahren ohne weitere Rechtm&auml;&szlig;igkeitspr&uuml;fung zugrunde zu legen, es sei denn, sie w&auml;re von der Bescheinigungsbeh&ouml;rde f&ouml;rmlich zur&uuml;ckgenommen oder widerrufen worden oder nach &sect;&nbsp;44 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) nichtig und deshalb unwirksam (vgl. auch BFH-Urteile in BFHE 260, 55, Rz&nbsp;29; in BFH\/NV 2018, 416, Rz&nbsp;26). Besteht eine wirksame Bescheinigung, entfaltet diese die Bindungswirkung eines Grundlagenbescheids. Ist die Bescheinigung hinsichtlich der von der Gemeinde zu pr&uuml;fenden Voraussetzungen inhaltlich unrichtig, &auml;ndert auch dies &#8211;ungeachtet der etwaigen Rechtswidrigkeit&#8211; nichts an der Bindungswirkung des Grundlagenbescheids (s. schon FG Baden-W&uuml;rttemberg, Urteil in EFG 2011, 457, rechtskr&auml;ftig).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Im Streitfall liegt eine wirksame Bescheinigung i.S. des &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG vor. Diese entfaltet f&uuml;r die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 EStG Bindungswirkung f&uuml;r die Finanzbeh&ouml;rden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die zust&auml;ndige Stadt hat entschieden, dass die Kl&auml;ger an dem Geb&auml;ude Modernisierungs- und Instandsetzungsma&szlig;nahmen i.S. des &sect;&nbsp;177 BauGB durchgef&uuml;hrt haben. Das FA muss diese Entscheidung infolge der Bindungswirkung der Bescheinigung hinnehmen, auch wenn es sie f&uuml;r unzutreffend h&auml;lt. Das VG hat den R&uuml;cknahmebescheid der Stadt vom 21.&nbsp;Oktober 2010 aufgehoben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Bescheinigung ist auch nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;44 VwVfG nichtig. Dieses Ergebnis steht im Einklang mit den Entscheidungen des VG und des OVG, die von der Wirksamkeit des Verwaltungsakts ausgehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Insbesondere unterliegt die Bescheinigung im Streitfall nicht wegen eines kollusiven Zusammenwirkens zwischen einem Amtstr&auml;ger der Stadt und den Kl&auml;gern zum Nachteil der Finanzbeh&ouml;rden als Versto&szlig; gegen die guten Sitten der Nichtigkeitsfolge des &sect;&nbsp;44 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;6 VwVfG. Es kann dahinstehen, ob die Rechtsfigur der Kollusion in dem hier ma&szlig;geblichen Zusammenhang &uuml;berhaupt Anwendung finden w&uuml;rde. Es liegen jedenfalls keine Anhaltspunkte f&uuml;r ein einverst&auml;ndliches Zusammenwirken zwischen einem Vertreter der Stadt und den Kl&auml;gern zum finanziellen Nachteil der Finanzbeh&ouml;rden vor. Vielmehr geht das FG von der Unwissenheit der Kl&auml;ger &uuml;ber die inhaltliche Unrichtigkeit der Bescheinigung aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Anders als das FG und das FA meinen, ist die Berufung der Kl&auml;ger auf die Bindungswirkung der Bescheinigung zudem nicht rechtsmissbr&auml;uchlich. Vielmehr ist das FA aufgrund der Bindungswirkung der Bescheinigung verpflichtet, seiner Entscheidung die von der Stadt gepr&uuml;ften Voraussetzungen des &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 EStG zugrunde zu legen. Die Voraussetzungen f&uuml;r einen Rechtsmissbrauch liegen nicht vor. Soweit das FG meint, die Bindungswirkung der unzutreffenden Bescheinigung w&uuml;rde zur Legitimation einer (versuchten) Steuerhinterziehung der Kl&auml;ger f&uuml;hren, ist dies schon nicht nachvollziehbar, da es selbst den daf&uuml;r erforderlichen subjektiven Tatbestand verneint. Nach seinen Feststellungen geht das FG &#8211;wie bereits dargelegt&#8211; von der Unwissenheit der Kl&auml;ger &uuml;ber die inhaltliche Unrichtigkeit der Bescheinigung aus. Zudem l&auml;sst das FG die Entscheidungsgr&uuml;nde des rechtskr&auml;ftigen verwaltungsgerichtlichen Urteils au&szlig;er Acht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Da das FG-Urteil den vorgenannten Grunds&auml;tzen nicht entspricht, ist es aufzuheben. Die Sache ist spruchreif. Der Klage ist stattzugeben. Die Bemessungsgrundlage f&uuml;r die Beg&uuml;nstigung nach &sect;&nbsp;7h EStG betr&auml;gt 423.348,70&nbsp;EUR. Daher betragen die erh&ouml;hten Absetzungen 38.101,38&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Entgegen der Auffassung des FA ist auch erkennbar, dass mit den in der Bescheinigung genannten &quot;Modernisierungs- und Instandhaltungsma&szlig;nahmen i.S. des &sect;&nbsp;177 BauGB&quot; offensichtlich solche i.S. des &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG bescheinigt werden. Aus der Bezugnahme auf &sect;&nbsp;177 BauGB ergibt sich zweifelsfrei, dass sie sich nur auf i.S. des &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG f&ouml;rderungsf&auml;hige Ma&szlig;nahmen bezieht. Die in der Bescheinigung ebenfalls enthaltene Aussage, dass eine gesonderte schriftliche Vereinbarung zu den genannten Ma&szlig;nahmen nicht vorliegt, steht dem nicht entgegen, da eine solche Vereinbarung lediglich Voraussetzung f&uuml;r Aufwendungen i.S. des &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG ist. Ohnehin ist die Gemeindebeh&ouml;rde nicht zur Unterscheidung zwischen Modernisierungs- und Instandsetzungsma&szlig;nahmen i.S. des &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG und solchen i.S. des &sect;&nbsp;7h Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG verpflichtet (BFH-Urteil in BFHE 215, 158, BStBl II 2007, 373, unter II.1.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Anders als die Finanzverwaltung (R&nbsp;7h Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStR) meint, muss die Bescheinigung keine Angaben zur H&ouml;he der beg&uuml;nstigten Herstellungsaufwendungen enthalten. Bei Ma&szlig;nahmen i.S. des &sect;&nbsp;7h EStG ist n&auml;mlich &#8211;anders als bei den nach &sect;&nbsp;7i EStG gef&ouml;rderten Bauma&szlig;nahmen an Baudenkm&auml;lern&#8211; nicht gesetzlich vorgeschrieben, dass sich aus der Bescheinigung selbst auch die H&ouml;he der beg&uuml;nstigten Herstellungskosten ergeben muss (BFH-Urteile vom 4.&nbsp;Mai 2004 XI&nbsp;R&nbsp;38\/01, BFHE 207, 100, BStBl II 2005, 171, zur Vorg&auml;ngervorschrift des &sect;&nbsp;82g der Einkommensteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung; in BFHE 247, 562, BStBl II 2015, 367, Rz&nbsp;21, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Weitere Voraussetzungen stehen nicht im Streit, so dass der Einkommensteuerbescheid antragsgem&auml;&szlig; zu &auml;ndern ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Die Ermittlung und Berechnung des festzusetzenden Einkommensteuerbetrags nach Ma&szlig;gabe der Gr&uuml;nde dieser Entscheidung wird dem FA &uuml;bertragen (&sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 17.4.2018, IX R 27\/17ECLI:DE:BFH:2018:U.170418.IXR27.17.0 Bindungswirkung einer rechtswidrigen Bescheinigung (&sect; 7h Abs. 2 EStG) Leits&auml;tze Hat die zust&auml;ndige Gemeindebeh&ouml;rde eine bindende Entscheidung &uuml;ber die von ihr nach &sect; 7h Abs. 1 EStG zu pr&uuml;fenden Voraussetzungen getroffen, hat das FA diese im Besteuerungsverfahren ohne weitere Rechtm&auml;&szlig;igkeitspr&uuml;fung zugrunde zu legen, es sei denn, die Bescheinigung &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-27-17-bindungswirkung-einer-rechtswidrigen-bescheinigung-par-7h-abs-2-estg-2\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IX&nbsp;R&nbsp;27\/17 &#8211; Bindungswirkung einer rechtswidrigen Bescheinigung (&sect; 7h Abs. 2 EStG)<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69831","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69831","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69831"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69831\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69831"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69831"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69831"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}