{"id":69834,"date":"2018-08-23T18:04:59","date_gmt":"2018-08-23T16:04:59","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69834"},"modified":"2018-08-23T18:04:59","modified_gmt":"2018-08-23T16:04:59","slug":"x-r-18-16-beurteilung-einer-rueckwirkend-bewilligten-erwerbsminderungsrente-nach-vorherigem-bezug-erstattungspflichtiger-leistungen-nach-dem-sgb-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-18-16-beurteilung-einer-rueckwirkend-bewilligten-erwerbsminderungsrente-nach-vorherigem-bezug-erstattungspflichtiger-leistungen-nach-dem-sgb-ii\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;18\/16 &#8211; Beurteilung einer r&uuml;ckwirkend bewilligten Erwerbsminderungsrente nach vorherigem Bezug erstattungspflichtiger Leistungen nach dem SGB II"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 15.5.2018, X R 18\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.150518.XR18.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Beurteilung einer r&uuml;ckwirkend bewilligten Erwerbsminderungsrente nach vorherigem Bezug erstattungspflichtiger Leistungen nach dem SGB II<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Hat ein Steuerpflichtiger von einem Jobcenter Leistungen nach dem SGB II bezogen und erstattet die DRV infolge der sp&auml;teren Bewilligung einer Erwerbsminderungsrente dem Jobcenter diese Leistungen, gilt sein Rentenanspruch insoweit gem&auml;&szlig; &sect; 107 Abs. 1 SGB X als erf&uuml;llt.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Die Erwerbsminderungsrente unterliegt bereits im Zeitpunkt des Zuflusses der Leistungen nach dem SGB II im Umfang der Erf&uuml;llungsfiktion mit ihrem Besteuerungsanteil der Einkommensteuer (Best&auml;tigung des Senatsurteils vom 9. Dezember 2015 X R 30\/14, BFHE 252, 134, BStBl II 2016, 624).<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Die Erf&uuml;llungsfiktion tritt auch dann ein, wenn die Sozialleistungen nach dem SGB II ggf. zu Unrecht gew&auml;hrt worden sein sollten, sofern die Leistungen auf wirksamen und nicht offensichtlich fehlerhaften Bescheiden des Sozialleistungstr&auml;gers beruhen und tats&auml;chlich eine Erstattung zwischen den beteiligten Sozialleistungstr&auml;gern gem&auml;&szlig; &sect;&sect; 102 ff. SGB X vorgenommen wurde.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 7. April 2016&nbsp;&nbsp;9 K 9257\/13 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) war bis zum 31.&nbsp;Januar 2008 bei der B-GmbH (GmbH) besch&auml;ftigt. Von dieser erhielt sie Ende Januar 2008 eine einmalige Kapitalabfindung in H&ouml;he von 28.969&nbsp;EUR. Aufgrund zwischenzeitlich eingetretener Erwerbsunf&auml;higkeit war sie im Streitjahr 2008 nicht mehr aktiv beruflich t&auml;tig. Im Zeitraum vom 1.&nbsp;Januar 2008 bis zum 25.&nbsp;Mai 2010 bezog die Kl&auml;gerin vom Jobcenter Leistungen zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes und zur Eingliederung in Arbeit nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Bescheid vom 25.&nbsp;Mai 2010 bewilligte die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV) der Kl&auml;gerin r&uuml;ckwirkend ab dem 1.&nbsp;Januar 2008 f&uuml;r die Zeit bis zum 30.&nbsp;Juni 2011 eine Rente auf Zeit wegen voller Erwerbsminderung. Der Nachzahlungsbetrag f&uuml;r die bereits abgelaufenen Bewilligungsmonate in H&ouml;he von insgesamt 27.998&nbsp;EUR wurde &#8211;bis auf einen Restbetrag in H&ouml;he von 900&nbsp;EUR&#8211; von der DRV nicht an die Kl&auml;gerin, sondern als Erstattungsleistung nach &sect;&nbsp;103 des Zehnten Buchs Sozialgesetzbuch (SGB&nbsp;X) an das Jobcenter ausgezahlt. Von der Erstattung entfielen 11.870&nbsp;EUR auf Leistungen des Jobcenters im Streitjahr 2008. Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) unterwarf diesen Betrag 2008 gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa des Einkommensteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung (EStG) mit dem Besteuerungsanteil gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa Satz&nbsp;3 EStG der Besteuerung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin ist der Auffassung, im Hinblick auf das in &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG statuierte sog. Zuflussprinzip seien ihr die Renteneink&uuml;nfte fr&uuml;hestens im Jahr 2010, d.h. in dem Jahr, in dem der Rentenversicherungstr&auml;ger den entsprechenden Bewilligungsbescheid erlassen habe, zugeflossen und zu versteuern. Zudem h&auml;tte das Jobcenter die im Streitjahr 2008 gew&auml;hrten Leistungen nach dem SGB&nbsp;II wegen der Abfindungszahlung der GmbH zur&uuml;ckverlangen k&ouml;nnen. &sect;&sect;&nbsp;103 und 107 SGB&nbsp;X seien bei zu Unrecht gew&auml;hrten Sozialleistungen nicht anwendbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobene Klage mit dem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2016, 1245 ver&ouml;ffentlichten Urteil unter Bezugnahme auf das Senatsurteil vom 9.&nbsp;Dezember 2015 X&nbsp;R&nbsp;30\/14 (BFHE 252, 134, BStBl II 2016, 624) ab. Der Kl&auml;gerin seien die Renteneink&uuml;nfte aus der r&uuml;ckwirkend bewilligten Erwerbsminderungsrente im Umfang der von ihr im Kalenderjahr 2008 bezogenen Leistungen nach dem SGB&nbsp;II im Hinblick auf &sect;&nbsp;107 Abs.&nbsp;1 SGB&nbsp;X bereits im Streitjahr 2008 in H&ouml;he von 11.870&nbsp;EUR zugeflossen. Selbst wenn die Kl&auml;gerin wegen des Bezugs der Abfindung m&ouml;glicherweise keinen gesetzlichen Anspruch auf Leistungen nach dem SGB&nbsp;II f&uuml;r die Zeit ab 1.&nbsp;Februar 2008 gehabt haben sollte, &auml;ndere sich hieran nichts. Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (BSG) komme es nur dann zum Wegfall des gesetzlichen Erstattungsanspruchs nach &sect;&nbsp;103 SGB&nbsp;X bzw. zum Nichteintritt der Erf&uuml;llungsfiktion gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;107 Abs.&nbsp;1 SGB&nbsp;X, wenn die Leistungen auf Bescheiden beruhten, die entweder nichtig oder aber zumindest &quot;offensichtlich fehlerhaft&quot; seien. Eine derartige Konstellation liege im Streitfall indes nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin begr&uuml;ndet ihre Revision mit der Verletzung materiellen Rechts. Sie ist u.a. der Auffassung, die vom Senat in seinem Urteil in BFHE 252, 134, BStBl II 2016, 624 aufgestellten Grunds&auml;tze k&ouml;nnten auf das Verh&auml;ltnis von Leistungen nach dem SGB&nbsp;II und der r&uuml;ckwirkend bewilligten Erwerbsminderungsrente keine Anwendung finden. In dem Senatsurteil sei der Bezug von Krankengeld und einer Erwerbsminderungsrente streitgegenst&auml;ndlich gewesen; diese Leistungen schl&ouml;ssen sich gegenseitig aus. Ein solches Alternativverh&auml;ltnis liege bei den Leistungen nach dem SGB&nbsp;II und der Erwerbsminderungsrente hingegen nicht vor. Zudem sei es m&ouml;glich, dass es aufgrund der Erf&uuml;llungsfiktion des &sect;&nbsp;107 Abs.&nbsp;1 SGB&nbsp;X zu einem vom Gesetzgeber weder gesehenen noch gew&uuml;nschten Splitting der steuerrechtlichen Beurteilung von monatlichen Rentenleistungen komme, wenn die r&uuml;ckwirkend bewilligte Erwerbsminderungsrente h&ouml;her sei als die f&uuml;r denselben Zeitraum ausgezahlten Leistungen nach dem SGB&nbsp;II. Mit der Kodifizierung des &sect;&nbsp;107 Abs.&nbsp;1 SGB&nbsp;X habe der Gesetzgeber nicht beabsichtigt, eine steuerrechtliche Regelung zu treffen, insbesondere das Zuflussprinzip des &sect;&nbsp;11 EStG zu modifizieren. Der Zweck der Erf&uuml;llungsfiktion des &sect;&nbsp;107 Abs.&nbsp;1 SGB&nbsp;X bestehe im Ausschluss von Doppelleistungen an den Leistungsberechtigten (BSG-Urteil vom 12.&nbsp;Mai 2011 B&nbsp;11&nbsp;AL&nbsp;24\/10&nbsp;R, SozR 4-1300 &sect;&nbsp;107 Nr.&nbsp;4, Rz&nbsp;15). Deshalb werde gesetzlich angeordnet, dass Leistungen des zu Unrecht in Anspruch genommenen Leistungstr&auml;gers erstattet w&uuml;rden und die Erstattung gleichzeitig die Erf&uuml;llung des Leistungsanspruchs gegen&uuml;ber dem Leistungsberechtigten bewirke. Hierdurch werde eine Verwaltungsvereinfachung bezweckt, jedoch bei der Sozialverwaltung und nicht bei der Steuerverwaltung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Erf&uuml;llungsfiktion des &sect;&nbsp;107 Abs.&nbsp;1 SGB&nbsp;X k&ouml;nne vielleicht &#8211;wie im Falle des Senatsurteils in BFHE 252, 134, BStBl II 2016, 624&#8211; bei einkommensteuerrechtlich relevanten Lohnersatzleistungen herangezogen werden, nicht aber beim Bezug der Leistungen nach dem SGB&nbsp;II, da diese einkommensteuerrechtlich irrelevant seien. Der Bezieher einer solchen Leistung m&uuml;sse &#8211;anders als ein Bezieher von Krankengeld&#8211; nicht damit rechnen, dass diese sp&auml;ter r&uuml;ckwirkend als Zahlung einer Erwerbsminderungsrente angesehen und dementsprechend steuerpflichtig werden k&ouml;nne. Die vom FG angenommene Steuerpflicht habe zur Konsequenz, dass ein Bezieher von Leistungen nach dem SGB&nbsp;II entsprechende Vorsorge treffen m&uuml;sse, was f&uuml;r diesen schlichtweg unzumutbar sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dar&uuml;ber hinaus finde die Erf&uuml;llungsfiktion des &sect;&nbsp;107 Abs.&nbsp;1 SGB&nbsp;X im Streitfall bereits deshalb keine Anwendung, weil von vornherein kein Anspruch auf Leistungen eines Sozialleistungstr&auml;gers bestanden habe. Die Kl&auml;gerin habe Leistungen nach dem SGB&nbsp;II bezogen, obwohl sie von der GmbH eine Kapitalabfindung erhalten habe. Zudem habe sie die Voraussetzungen f&uuml;r eine Bewilligung von Leistungen nach dem SGB&nbsp;II auch deshalb nicht erf&uuml;llt, weil sie nicht in der Lage gewesen sei, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt unter den gew&ouml;hnlichen Bedingungen eine Arbeit auszu&uuml;ben. Darauf, dass die Bewilligungsbescheide des Jobcenters bestandskr&auml;ftig seien, komme es hingegen nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Erbringe der erstattungspflichtige Leistungstr&auml;ger seine Sozialleistung gegen&uuml;ber dem Leistungsempf&auml;nger mit befreiender Wirkung, weil er keine positive Kenntnis von der Leistung des erstattungsberechtigten Sozialleistungstr&auml;gers gehabt habe, erhalte der Leistungsberechtigte eine Doppelleistung, so dass &sect;&nbsp;107 Abs.&nbsp;1 SGB&nbsp;X keine Anwendung finde. Damit werde ein Leistungsberechtigter, der erhaltene Leistungen nach dem SGB&nbsp;II verschweige, einkommensteuerlich g&uuml;nstiger behandelt als ein gesetzestreuer Leistungsempf&auml;nger.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Durchf&uuml;hrung des Revisionsverfahrens wurden der Kl&auml;gerin mit Senatsbeschluss vom 27.&nbsp;Januar 2017 X&nbsp;S&nbsp;13\/16&nbsp;(PKH) Prozesskostenhilfe bewilligt und Rechtsanwalt X als Prozessbevollm&auml;chtigter beigeordnet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das angefochtene Urteil sowie die Einspruchsentscheidung vom 1.&nbsp;August 2013 aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid 2008 vom 4.&nbsp;M&auml;rz 2013 dergestalt zu &auml;ndern, dass die urspr&uuml;nglich als SGB&nbsp;II-Leistungen empfangenen Zahlungen nicht als sonstige Eink&uuml;nfte gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG besteuert werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat zu Recht entschieden, dass die Kl&auml;gerin die im Streitjahr vom Jobcenter zur Sicherung des Lebensunterhalts und zur Eingliederung in Arbeit nach dem SGB&nbsp;II gezahlten Leistungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa EStG insoweit der Besteuerung unterwerfen muss, als die DRV dem Jobcenter die Leistungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;107 Abs.&nbsp;1 SGB&nbsp;X f&uuml;r diesen Zeitraum erstattet hat (unter 1.). Die hiergegen vorgebrachten Argumente der Kl&auml;gerin verm&ouml;gen den Senat nicht zu &uuml;berzeugen (unter 2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Leistungen, die die Kl&auml;gerin im Streitjahr 2008 vom Jobcenter erhalten hat, unterliegen infolge der Erf&uuml;llungsfiktion des &sect;&nbsp;107 Abs.&nbsp;1 SGB&nbsp;X in H&ouml;he der von der DRV geleisteten Erstattung in diesem Jahr als Leibrente mit ihrem Besteuerungsanteil gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa Satz&nbsp;3 EStG der Einkommensteuer.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar sind der Kl&auml;gerin diese Bez&uuml;ge zun&auml;chst nicht als Erwerbsminderungsrente, sondern als Leistungen nach dem SGB&nbsp;II zugeflossen. F&uuml;r die Besteuerung ist indes entscheidend, dass sie ihr auf der Rechtsgrundlage des mit der DRV bestehenden Rentenversicherungsverh&auml;ltnisses als Erwerbsminderungsrente zustehen. Aufgrund der Erf&uuml;llungsfiktion des &sect;&nbsp;107 Abs.&nbsp;1 SGB&nbsp;X ist dieser &#8211;endg&uuml;ltige&#8211; sozialversicherungsrechtliche Rechtsgrund f&uuml;r das &quot;Behaltend&uuml;rfen&quot; der Leistungen ma&szlig;gebend f&uuml;r deren steuerliche Behandlung (anders als bei der Beurteilung des Zuflusses gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG, vgl. z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 13.&nbsp;Oktober 1989 III&nbsp;R&nbsp;30-31\/85, BFHE 159, 123, BStBl II 1990, 287, unter II.2.b&nbsp;cc).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Senat hat dieses Ergebnis in seinem Urteil vom 10.&nbsp;Juli 2002 X&nbsp;R&nbsp;46\/01, BFHE 199, 541, BStBl II 2003, 391 damit begr&uuml;ndet, dass der &quot;Austausch&quot; des sozialversicherungsrechtlichen Rechtsgrundes &#8211;Erwerbsminderungsrente statt des im dortigen Sachverhalt geleisteten Krankengeldes&#8211; betragsm&auml;&szlig;ig durch den Erstattungsanspruch konkretisiert werde, der im Falle einer zeitlichen &Uuml;berschneidung zweier Leistungen dem vorleistenden Versicherungstr&auml;ger auf der Rechtsgrundlage des &sect;&nbsp;103 SGB&nbsp;X zustehe. Mit der Erf&uuml;llungsfiktion des &sect;&nbsp;107 Abs.&nbsp;1 SGB&nbsp;X habe sich der Gesetzgeber aus Gr&uuml;nden der Rechtsklarheit und der Verwaltungs&ouml;konomie f&uuml;r eine unkomplizierte und im Rahmen des Sozialleistungsrechts einheitliche Form des internen Ausgleichs von Leistungsbewilligungen entschieden. Damit solle eine R&uuml;ckabwicklung im Verh&auml;ltnis zwischen vorleistendem Tr&auml;ger (hier: Jobcenter) und Leistungsberechtigtem (hier: Kl&auml;gerin) sowie ein Nachholen der Leistung im Verh&auml;ltnis zwischen leistungspflichtigem Tr&auml;ger (hier: DRV) und Leistungsberechtigtem (hier: Kl&auml;gerin) vermieden werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat hat zudem in seinem Urteil in BFHE 252, 134, BStBl II 2016, 624 entschieden, dass diese Grunds&auml;tze auch auf die Rechtslage nach dem Inkrafttreten des Alterseink&uuml;nftegesetzes vom 5.&nbsp;Juli 2004 (BGBl I 2004, 1427) Anwendung finden, da sich an ihren Grundlagen durch den Systemwechsel nichts ge&auml;ndert habe. So sei &#8211;auch wenn seit 2005 nicht mehr der Ertragsanteil der Rente gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a EStG a.F., sondern deren Besteuerungsanteil gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa Satz&nbsp;3 EStG besteuert werde&#8211; f&uuml;r die Ermittlung des steuerpflichtigen Anteils der Rente weiterhin das Jahr des Rentenbeginns entscheidend. Ma&szlig;geblich f&uuml;r die Senatsrechtsprechung war und ist zudem, dass durch die Zugrundelegung der Erf&uuml;llungsfiktion des &sect;&nbsp;107 Abs.&nbsp;1 SGB&nbsp;X der steuerbare Anteil der Rentenzahlungen in dem Veranlagungszeitraum erfasst wird, in dem die Leistungen dem Steuerpflichtigen tats&auml;chlich zugeflossen sind und seine wirtschaftliche Leistungsf&auml;higkeit erh&ouml;ht haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dies gilt auch dann, wenn die Leistungsgew&auml;hrung durch das Jobcenter ggf. materiell rechtswidrig gewesen sein sollte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) F&uuml;r die Besteuerung ist entscheidend, dass die der Kl&auml;gerin gew&auml;hrten SGB&nbsp;II-Leistungen und die Erwerbsminderungsrente auf wirksamen Bescheiden des Jobcenters bzw. der DRV beruhen. Diese Bescheide sind von ihr weder angefochten noch vom Jobcenter bzw. der DRV aufgehoben worden. Zudem hat das Jobcenter der Kl&auml;gerin die Leistungen zur Sicherung ihres Lebensunterhaltes und zur Eingliederung in Arbeit gew&auml;hrt und ihr belassen, genauso wie die DRV dem Jobcenter dessen Zahlungen gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;102&nbsp;ff. SGB&nbsp;X tats&auml;chlich erstattet hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA hat die wirksamen Bescheide der Sozialleistungstr&auml;ger sowie die vorgenommene Erstattung an den vorleistenden Sozialleistungstr&auml;ger zu respektieren und sie auch im Rahmen der Besteuerung zu beachten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Bereits nach der Rechtsprechung des VI.&nbsp;Senats des BFH zu &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;62 EStG sind Entscheidungen der zust&auml;ndigen Sozialversicherungstr&auml;ger im Besteuerungsverfahren zu beachten, soweit sie verbindlich, wirksam und nicht offensichtlich rechtswidrig sind. Dies folgt aus der Tatbestandswirkung dieser Entscheidungen, die insofern eine Bindungswirkung entfalten, als sie ein eigenes Pr&uuml;fungsrecht der Finanzverwaltung und Finanzgerichtsbarkeit ausschlie&szlig;en. Diese Tatbestandswirkung ist Ausfluss des Art.&nbsp;20 Abs.&nbsp;3 des Grundgesetzes und bezweckt, dass die Entscheidung &uuml;ber Rechtm&auml;&szlig;igkeit und Bestand eines beh&ouml;rdlichen Bescheids den dazu berufenen Spezialgerichten vorbehalten bleibt. Durch diese ressortbezogene Betrachtung werden die Rechtsschutzm&ouml;glichkeiten des Betroffenen nicht vermindert, da es den Betroffenen freisteht, sich gegen die Bescheide zu wenden bzw. auf ihre m&ouml;gliche Rechtswidrigkeit hinzuweisen (s. hierzu BFH-Urteil vom 21.&nbsp;Januar 2010 VI&nbsp;R&nbsp;52\/08, BFHE 228, 295, BStBl II 2010, 703, Rz&nbsp;15, 17 und 19&nbsp;f., m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Diese Rechtsprechung ist auch der Beantwortung der streitgegenst&auml;ndlichen Frage zugrunde zu legen, ob bei Besteuerung von erhaltenen Sozialleistungen eine Erstattungsfiktion gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;107 Abs.&nbsp;1 SGB&nbsp;X angenommen werden kann. Die Interessenlage ist vergleichbar: Auch hier ist eine steuerliche Frage unter R&uuml;ckgriff auf eine sozialversicherungsrechtliche Vorfrage zu beantworten. Insoweit verf&uuml;gen die sozialrechtlichen Leistungstr&auml;ger &uuml;ber eine gr&ouml;&szlig;ere Sach- und Fachkunde als die Finanzbeh&ouml;rden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Tatbestandswirkung der Bescheide der zur Entscheidung berufenen Beh&ouml;rde stimmt auch mit der Rechtsprechung des BSG zu dem &quot;Akzeptierenm&uuml;ssen&quot; der jeweiligen Bescheide der beteiligten Sozialversicherungstr&auml;ger bei Anwendung der &sect;&sect;&nbsp;102&nbsp;ff. SGB&nbsp;X &uuml;berein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach der Rechtsprechung des BSG ist es zwar im Bereich der Erstattungsanspr&uuml;che der Leistungstr&auml;ger gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;102&nbsp;ff. SGB&nbsp;X erforderlich, dass die Sozialleistungen materiell rechtm&auml;&szlig;ig erbracht worden sind (vgl. z.B. Urteile vom 27.&nbsp;August 1987&nbsp;&nbsp;2&nbsp;RU&nbsp;49\/86, BSGE 62, 118, und vom 31.&nbsp;Oktober 2012 B 13&nbsp;R&nbsp;11\/11&nbsp;R, SozR 4-1300 &sect;&nbsp;106 Nr.&nbsp;1, unter 3., m.w.N.; s.a. Becker, in Hauck\/Noftz, SGB&nbsp;X, K &sect;&sect;&nbsp;102-114, Rz&nbsp;63; B&ouml;ttiger, in Diering\/Timme, Vor &sect;&sect;&nbsp;102-114, Rz&nbsp;24; Roos, in Sch&uuml;tze, SGB&nbsp;X , &sect;&nbsp;103, Rz&nbsp;5). Die Rechtsbeziehungen zwischen unterschiedlichen Sozialleistungstr&auml;gern in einem gegliederten Sozialleistungssystem erfordern aber auch, dass jeder Leistungstr&auml;ger die Regelungsbefugnis des zust&auml;ndigen Tr&auml;gers respektiert und seinen eigenen Entscheidungen zugrunde legt. Deshalb sind Entscheidungen des zust&auml;ndigen Tr&auml;gers grunds&auml;tzlich von anderen Tr&auml;gern hinzunehmen (st&auml;ndige Rechtsprechung des BSG, vgl. z.B. Urteile vom 30.&nbsp;Mai 2006 B&nbsp;1&nbsp;KR&nbsp;17\/05 R, SozR 4-3100 &sect;&nbsp;18c Nr.&nbsp;2, Rz&nbsp;30; vom 26.&nbsp;Juni 2008 B&nbsp;13&nbsp;R&nbsp;37\/07&nbsp;R, BSGE 101, 86, Rz&nbsp;14, jeweils m.w.N.; vgl. auch Becker, in Hauck\/ Noftz, a.a.O., K&nbsp;&sect;&sect;&nbsp;102-114 Rz&nbsp;117, m.w.N. aus der fr&uuml;heren Rechtsprechung des BSG). Dem steht auch nicht entgegen, dass ein derartiger Verwaltungsakt nur die Leistung an den Berechtigten, nicht aber die Erstattung durch den anderen Leistungstr&auml;ger regelt. Ebenso wenig f&auml;llt insoweit ins Gewicht, dass die durch &sect;&sect;&nbsp;102&nbsp;ff. SGB&nbsp;X geregelten Erstattungsanspr&uuml;che unabh&auml;ngig von und selbst&auml;ndig neben dem Anspruch des Leistungsberechtigten gegen den zur Erstattung herangezogenen Leistungstr&auml;ger bestehen. Die Eigenst&auml;ndigkeit des Erstattungsanspruchs f&uuml;hrt n&auml;mlich nicht dazu, dass &uuml;ber Grund und H&ouml;he der Leistung zum Zwecke der Erstattung noch einmal entschieden werden m&uuml;sste. Der auf Erstattung in Anspruch genommene Leistungstr&auml;ger kann sich in der Regel auf die bindende Entscheidung einschlie&szlig;lich ihrer Tatbestandswirkung berufen, was im Grundsatz auch f&uuml;r den Fall gilt, dass der die Leistung bewilligende oder ablehnende Verwaltungsakt fehlerhaft ist (so BSG-Urteil vom 1.&nbsp;September 1999 B&nbsp;13&nbsp;RJ&nbsp;49\/98&nbsp;R, SozR 3-1300 &sect;&nbsp;86 Nr.&nbsp;3, Rz&nbsp;21).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wenn aber bereits in einem sozialrechtlichen Erstattungsverfahren der eine Sozialleistungstr&auml;ger den Bescheid des anderen grunds&auml;tzlich zu akzeptieren hat, muss dies umso mehr f&uuml;r eine fachfremde Finanzbeh&ouml;rde in einem Besteuerungsverfahren gelten. Diese hat die Bescheide der beiden betroffenen Sozialleistungstr&auml;ger sowie die zwischen ihnen vorgenommene Erstattung der Besteuerung zugrunde zu legen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Bindung an die Bescheide des Jobcenters und der DRV sowie die darauf beruhende Erstattung ist im Streitfall gegeben, da die Bescheide wirksam und auch nicht offensichtlich fehlerhaft sind. Die Fragen, ob und inwieweit die erhaltene Abfindung sich im konkreten Streitfall anspruchsmindernd auf die SGB&nbsp;II-Leistungen auswirken k&ouml;nnte und welche Bedeutung die &#8211;m&ouml;glicherweise&#8211; fehlende Erwerbsf&auml;higkeit der Kl&auml;gerin f&uuml;r ihre Anspr&uuml;che gem&auml;&szlig; dem SGB&nbsp;II haben k&ouml;nnte, sind sozialrechtlich nicht evident falsch beantwortet worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinzu kommt, dass das tats&auml;chliche Ergebnis der Erstattung den zwei &quot;Eckpfeilern&quot; des Erstattungsrechts entspricht: Danach soll der erstattungsberechtigte Leistungstr&auml;ger im Wege des Erstattungsanspruchs nicht mehr erhalten k&ouml;nnen als er selbst dem Sozialleistungsempf&auml;nger an Leistungen erbracht hat; der erstattungspflichtige Leistungstr&auml;ger soll aber auf der anderen Seite &#8211;abgesehen von der hier nicht einschl&auml;gigen Sonderregelung in &sect;&nbsp;102 Abs.&nbsp;2 SGB&nbsp;X&#8211; nicht mehr erstatten m&uuml;ssen, als er nach dem f&uuml;r ihn ma&szlig;gebenden Recht zu leisten gehabt h&auml;tte (s. BSG-Urteil in SozR 4-3100 &sect;&nbsp;18c Nr.&nbsp;2, Rz&nbsp;45). Im Streitfall hat die Kl&auml;gerin aufgrund der Leistungen des Jobcenters im Ergebnis Zahlungen genau in der H&ouml;he und in dem Veranlagungszeitraum erhalten, wie sie ihr als Erwerbsminderungsrente ab dem 1.&nbsp;Januar 2008 zustanden. Die DRV hat durch die Verrechnung mit dem Erstattungsanspruch des Jobcenters und der sp&auml;teren Nachzahlung im Jahr 2010 Leistungen in der von ihr geschuldeten H&ouml;he erbracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die von der Kl&auml;gerin gegen dieses Ergebnis geltend gemachten Einwendungen k&ouml;nnen den Senat nicht &uuml;berzeugen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Soweit die Kl&auml;gerin vorbringt, die Senatsrechtsprechung k&ouml;nne auf das Verh&auml;ltnis von Leistungen nach dem SGB&nbsp;II und der r&uuml;ckwirkend bewilligten Erwerbsminderungsrente keine Anwendung finden, da ein Alternativverh&auml;ltnis der Leistungen nach dem SGB&nbsp;II und der Erwerbsminderungsrente nicht gegeben sei, kann der Senat diesen Erw&auml;gungen nicht folgen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entscheidend ist &#8211;wie bereits dargestellt&#8211;, dass ein Sozialleistungstr&auml;ger einem anderen Sozialleistungstr&auml;ger dessen Leistungen gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;102&nbsp;ff. SGB&nbsp;X erstattet hat, die dieser vorher einem Leistungsempf&auml;nger gew&auml;hrt hat. Um welche konkrete Vorleistung es sich gehandelt hat, ob die Erstattung zu Recht erfolgt ist und\/oder ob die materiellen Voraussetzungen der &sect;&sect;&nbsp;102&nbsp;ff. SGB&nbsp;X gegeben sind, ist f&uuml;r die Besteuerung so lange ohne Bedeutung, so lange die Leistungen auf wirksamen und nicht offensichtlich unrichtigen Bescheiden beruhen und die Erstattung zwischen den Sozialleistungstr&auml;gern tats&auml;chlich Bestand hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Auch das Argument der Kl&auml;gerin, es sei einem Bezieher von Leistungen nach dem SGB&nbsp;II nicht zuzumuten, Vorsorge f&uuml;r Steuernachzahlungen zu treffen, weil er nicht damit rechnen m&uuml;sse, dass eine sp&auml;ter bewilligte Erwerbsminderungsrente nachtr&auml;glich zu steuerpflichtigen Eink&uuml;nften f&uuml;hren k&ouml;nne, &uuml;berzeugt den Senat nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine tats&auml;chliche Steuerpflicht kann nur eintreten, wenn das zu versteuernde Einkommen den Grundfreibetrag &uuml;bersteigt. Sind demgegen&uuml;ber die Sozialleistungen selbst bzw. die Sozialleistungen zuz&uuml;glich weiterer Eink&uuml;nfte des Steuerpflichtigen so hoch, dass es zu einer tats&auml;chlichen Steuerzahlungspflicht kommt, ist eine Vorsorge zumutbar, da auch andere Steuerpflichtige mit einem vergleichbar hohen zu versteuernden Einkommen diese Steuerlast tragen m&uuml;ssen. Dies zeigt exemplarisch der Streitfall: H&auml;tte die Kl&auml;gerin im Streitjahr 2008 lediglich ihre Erwerbsminderungsrente in H&ouml;he von 11.870&nbsp;EUR versteuern m&uuml;ssen, w&auml;re keine Steuer angefallen, da der steuerpflichtige Teil ihrer Rente in H&ouml;he von 6.409&nbsp;EUR unter dem Grundfreibetrag lag, der im Jahr 2008&nbsp;&nbsp;7.664&nbsp;EUR betrug. Die von ihr geschuldete Steuer beruht auf dem Zusammentreffen mit der in diesem Jahr erhaltenen Abfindungszahlung. Insoweit ist sie jedoch leistungs- und zahlungsf&auml;hig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Dass es aufgrund der Erf&uuml;llungsfiktion des &sect;&nbsp;107 SGB&nbsp;X zu einer &quot;gesplitteten Besteuerung&quot;, d.h. einer Besteuerung der Rentennachzahlung in zwei Veranlagungszeitr&auml;umen kommen kann, steht in Einklang mit dem Leistungsf&auml;higkeitsprinzip.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Besteuerung der Rentenzahlungen unter Ber&uuml;cksichtigung der Erf&uuml;llungsfiktion des &sect;&nbsp;107 Abs.&nbsp;1 SGB&nbsp;X findet in dem Jahr und in genau der H&ouml;he statt, in dem der Kl&auml;gerin die Zahlungen tats&auml;chlich zugeflossen sind und sich ihre Leistungsf&auml;higkeit erh&ouml;ht hat. Die verbleibende Rentennachzahlung in H&ouml;he von 900&nbsp;EUR, die von der DRV nach Verrechnung mit den SGB&nbsp;II-Leistungen an die Kl&auml;gerin ausgezahlt wurde, ist dieser 2010 zugeflossen und infolgedessen auch erst dann von ihr zu versteuern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Wenn die Kl&auml;gerin meint, der Leistungsberechtigte, der Leistungen nach dem SGB&nbsp;II verschweige, werde infolge der Senatsrechtsprechung einkommensteuerrechtlich g&uuml;nstiger behandelt als ein gesetzestreuer Leistungsempf&auml;nger, ist ihr nicht zuzustimmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In einem solchen Fall m&uuml;sste der Leistungsberechtigte die Rentennachzahlungen der DRV vollst&auml;ndig in dem Jahr der Nachzahlung versteuern. Die R&uuml;ckzahlung der zu Unrecht gew&auml;hrten Zahlungen nach dem SGB&nbsp;II w&auml;re demgegen&uuml;ber einkommensteuerrechtlich unbeachtlich, da es sich um die R&uuml;ckzahlung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;2b EStG (&sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;d EStG 2018) steuerfreier Leistungen handelte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dass sich die Senatsrechtsprechung bei der Kl&auml;gerin im Streitjahr nachteilig auswirkt, liegt allein an der Besonderheit, dass sie in diesem Jahr weitere Eink&uuml;nfte in Form der Kapitalabfindung erzielt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung ergibt sich aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 15.5.2018, X R 18\/16ECLI:DE:BFH:2018:U.150518.XR18.16.0 Beurteilung einer r&uuml;ckwirkend bewilligten Erwerbsminderungsrente nach vorherigem Bezug erstattungspflichtiger Leistungen nach dem SGB II Leits&auml;tze 1. Hat ein Steuerpflichtiger von einem Jobcenter Leistungen nach dem SGB II bezogen und erstattet die DRV infolge der sp&auml;teren Bewilligung einer Erwerbsminderungsrente dem Jobcenter diese Leistungen, gilt sein Rentenanspruch insoweit gem&auml;&szlig; &sect; &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-18-16-beurteilung-einer-rueckwirkend-bewilligten-erwerbsminderungsrente-nach-vorherigem-bezug-erstattungspflichtiger-leistungen-nach-dem-sgb-ii\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;18\/16 &#8211; Beurteilung einer r&uuml;ckwirkend bewilligten Erwerbsminderungsrente nach vorherigem Bezug erstattungspflichtiger Leistungen nach dem SGB II<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69834","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69834","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69834"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69834\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69834"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69834"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69834"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}