{"id":69842,"date":"2018-08-23T18:04:36","date_gmt":"2018-08-23T16:04:36","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69842"},"modified":"2018-08-23T18:04:36","modified_gmt":"2018-08-23T16:04:36","slug":"ix-b-114-17-fortbildung-des-rechts-verfahrensfehler-wegen-unterlassener-aussetzung-nach-par-74-fgo-fall-geringer-bedeutung-is-von-par-180-abs-3-satz-1-nr-2-ao","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-b-114-17-fortbildung-des-rechts-verfahrensfehler-wegen-unterlassener-aussetzung-nach-par-74-fgo-fall-geringer-bedeutung-is-von-par-180-abs-3-satz-1-nr-2-ao\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;B&nbsp;114\/17 &#8211; Fortbildung des Rechts &#8211; Verfahrensfehler wegen unterlassener Aussetzung nach &sect; 74 FGO &#8211; Fall geringer Bedeutung i.S. von &sect; 180 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 AO"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 4.7.2018, IX B 114\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:B.040718.IXB114.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Fortbildung des Rechts &#8211; Verfahrensfehler wegen unterlassener Aussetzung nach &sect; 74 FGO &#8211; Fall geringer Bedeutung i.S. von &sect; 180 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 AO<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: In der Rechtsprechung des BFH ist gekl&auml;rt, dass bei einer teilweise selbstgenutzten Ferienwohnung im Hinblick auf f&uuml;r die Pr&uuml;fung der &Uuml;berschusserzielungsabsicht durchzuf&uuml;hrende Total&uuml;berschussprognose auf einen Zeitraum von 30 Jahren abzustellen ist.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Ein Fall geringer Bedeutung i.S. von &sect; 180 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 AO liegt nach &uuml;bereinstimmender Auffassung von Rechtsprechung und Finanzverwaltung vor, wenn es sich um Mieteink&uuml;nfte von zusammenveranlagten Eheleuten handelt, die Eink&uuml;nfte verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig einfach zu ermitteln sind und die Aufteilung feststeht.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde der Kl&auml;ger wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts vom 2. August 2017&nbsp;&nbsp;4 K 137\/15 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde hat keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Voraussetzungen f&uuml;r eine Zulassung der Revision gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) sind nicht gegeben. Die Revision ist weder zur Fortbildung des Rechts (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2&nbsp;&nbsp;1.&nbsp;Alternative FGO, dazu unter 1.) noch wegen eines Verfahrensfehlers (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 FGO, dazu unter&nbsp;2.) zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Revision ist nicht zur Fortbildung des Rechts (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2&nbsp;&nbsp;1.&nbsp;Alternative FGO) zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Revision ist zur Fortbildung des Rechts zuzulassen, wenn davon auszugehen ist, dass im Einzelfall Veranlassung besteht, Grunds&auml;tze und Leitlinien f&uuml;r die Auslegung von Gesetzesbestimmungen des materiellen Rechts oder des Verfahrensrechts aufzustellen oder Gesetzesl&uuml;cken rechtssch&ouml;pferisch auszuf&uuml;llen (vgl. z.B. Beschl&uuml;sse des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 24.&nbsp;Juni 2014 XI&nbsp;B&nbsp;45\/13, BFH\/NV 2014, 1584, unter II.2.a, und vom 24.&nbsp;Juli 2017 XI&nbsp;B&nbsp;25\/17, BFH\/NV 2017, 1591). Dieser Zulassungsgrund setzt eine kl&auml;rungsbed&uuml;rftige und kl&auml;rbare Rechtsfrage voraus (BFH-Beschluss vom 13.&nbsp;November 2012 II&nbsp;B&nbsp;123\/11, BFH\/NV 2013, 255, m.w.N.). Es gelten die zur Darlegung der grunds&auml;tzlichen Bedeutung entwickelten Anforderungen entsprechend (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 3.&nbsp;Februar 2016 XI&nbsp;B&nbsp;53\/15, BFH\/NV 2016, 954, unter II.1.c).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ausgehend davon sind die von den Kl&auml;gern und Beschwerdef&uuml;hrern (Kl&auml;ger) aufgeworfenen Rechtsfragen gekl&auml;rt und lassen sich aus der bisherigen Rechtsprechung herleiten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>So ist in der Rechtsprechung des BFH unstreitig, dass in die f&uuml;r die Pr&uuml;fung der &Uuml;berschusserzielungsabsicht bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung durchzuf&uuml;hrende Total&uuml;berschussprognose auf einen typisierten Zeitraum von 30&nbsp;Jahren abzustellen ist (vgl. BFH-Urteile vom 6.&nbsp;November 2001 IX&nbsp;R&nbsp;97\/00, BFHE 197, 151, BStBl&nbsp;II 2002, 726, unter II.1.e&nbsp;cc, und IX&nbsp;R&nbsp;34\/97, BFH\/NV 2002, 768, unter II.2.; Schallmoser in Spiegelberger\/Schallmoser, Immobilien im Zivil- und Steuerrecht, 3.&nbsp;Aufl., Rz&nbsp;1.422). Liegt der Anschaffungszeitpunkt im streitigen Veranlagungsjahr bereits einige Zeit zur&uuml;ck, sind damit auch Eink&uuml;nfte vergangener Jahre in die Berechnung einzubeziehen. Selbst wenn sich aus Sicht des streitigen Veranlagungszeitraums in zuk&uuml;nftigen Jahren positive Eink&uuml;nfte ergeben, f&uuml;hren diese nicht zu einer Aufteilung oder &Auml;nderung des Zeitraums f&uuml;r die Total&uuml;berschussprognose und damit einer gesonderten Prognoseberechnung beginnend ab dem Streitjahr.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit die Kl&auml;ger vorbringen, dass dies anders zu handhaben sei, wenn &#8211;wie dies bei ihnen der Fall gewesen sei&#8211; bei Anschaffung der Immobilie aufgrund der geplanten schnellen R&uuml;ckf&uuml;hrung der Darlehensverbindlichkeiten mit einem &Uuml;berschuss zu rechnen gewesen sei, f&uuml;hrt dies zu keinem anderen Ergebnis. Insoweit ist es in der Rechtsprechung des BFH gekl&auml;rt, dass die &Uuml;berschussprognose aus der Sicht ex ante und auf den Schluss des jeweils streitigen Veranlagungszeitraums aufzustellen ist (vgl. BFH-Urteile vom 12.&nbsp;Juli 2016 IX&nbsp;R&nbsp;21\/15, BFH\/NV&nbsp;2016, 1695, unter II.3.d, und vom 31.&nbsp;Januar&nbsp;2017 IX&nbsp;R&nbsp;23\/16, BFH\/NV&nbsp;2017, 897, unter II.1.d). Im &Uuml;brigen hat das Finanzgericht (FG) bei seiner Berechnung im Rahmen der &Uuml;berschussprognose ber&uuml;cksichtigt, dass die Kl&auml;ger zun&auml;chst eine fr&uuml;hzeitige vollst&auml;ndige Tilgung der Darlehensverbindlichkeiten bis zum Jahr 2006 und damit eine Reduzierung der Schuldzinsen beabsichtigt hatten. Im Einklang mit der vorgenannten BFH-Rechtsprechung hat das FG jedoch die im Streitjahr vorliegenden ge&auml;nderten tats&auml;chlichen Umst&auml;nde, n&auml;mlich die aufgrund der ge&auml;nderten Einkunftsverh&auml;ltnisse im Jahr 2004 erfolgte Umfinanzierung mit einer Verl&auml;ngerung der Laufzeit der Finanzierung bis zum Jahr 2014, ber&uuml;cksichtigt und auf dieser Grundlage das Vorliegen eines Total&uuml;berschusses verneint.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch die Frage, ob und in welchem Umfang im Rahmen der Prognose Sicherheitszuschl&auml;ge und -abschl&auml;ge f&uuml;r Einnahmen und Werbungskosten anzusetzen sind, ist in der Rechtsprechung des BFH gekl&auml;rt (vgl. BFH-Urteil in BFHE&nbsp;197, 151, BStBl&nbsp;II 2002, 726, unter II.1.f; zur Berechnung vgl. Schreiben des Bundesministerium der Finanzen vom 8.&nbsp;Oktober&nbsp;2004, BStBl&nbsp;I 2004, 933, Rz&nbsp;33&nbsp;f.; Thiele, Finanz-Rundschau 2017, 904, 907&nbsp;f.). Daher bedarf es insoweit keiner h&ouml;chstrichterlichen Entscheidung. Soweit die Kl&auml;ger unter Verweis auf die Entscheidung des FG M&uuml;nster vom 8.&nbsp;M&auml;rz 2012&nbsp;&nbsp;9&nbsp;K&nbsp;1889\/09&nbsp;F, Entscheidungen der Finanzgerichte 2012, 1661 r&uuml;gen, dass auch hinsichtlich der Einnahmen und Werbungskosten der vergangenen Jahre 1996 bis 2009 Sicherheitszuschl&auml;ge und -abschl&auml;ge anzusetzen seien, fehlt es an der Entscheidungserheblichkeit dieses Vorbringens. Denn die Kl&auml;ger legen nicht konkret dar, dass sich bei Ber&uuml;cksichtigung der Zu- und Abschl&auml;ge auf der Grundlage der Feststellungen des FG ein Total&uuml;berschuss ergibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der von den Kl&auml;gern behauptete Verfahrensfehler (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 FGO) in Gestalt eines Versto&szlig;es gegen die Grundordnung des Verfahrens liegt nicht vor. Das FG hat nicht gegen die Verpflichtung versto&szlig;en, das Verfahren gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;74 FGO auszusetzen, bis eine bestands- oder rechtskr&auml;ftige Entscheidung in einem positiven oder negativen Feststellungsbescheid vorliegt. Denn die Eink&uuml;nfte der Kl&auml;ger aus der Vermietung der Immobilie &#8230; waren nicht gesondert und einheitlich festzustellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a der Abgabenordnung (AO) werden die einkommensteuerpflichtigen Eink&uuml;nfte gesondert festgestellt, wenn an den Eink&uuml;nften mehrere Personen beteiligt sind und die Eink&uuml;nfte diesen zuzurechnen sind. Die vorstehende Regelung gilt nach Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 der Vorschrift nicht, wenn es sich lediglich um einen Fall von geringf&uuml;giger Bedeutung handelt. Ein Fall geringer Bedeutung liegt nach &uuml;bereinstimmender Auffassung von Rechtsprechung und Finanzverwaltung vor, wenn es sich um Mieteink&uuml;nfte von zusammenveranlagten Eheleuten handelt, wenn die Eink&uuml;nfte verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig einfach zu ermitteln sind und die Aufteilung feststeht (BFH-Urteile vom 26.&nbsp;Oktober 1971 VIII&nbsp;R&nbsp;137\/70, BFHE&nbsp;104, 67, BStBl&nbsp;II 1972, 215; vom 20.&nbsp;Januar 1976 VIII&nbsp;R&nbsp;253\/71, BFHE&nbsp;117, 437, BStBl&nbsp;II 1976, 305, unter 3.a, und vom 26.&nbsp;Juli 1983 VIII&nbsp;R&nbsp;28\/79, BFHE&nbsp;139, 335, BStBl&nbsp;II 1984, 290, unter 1.c; vom 17.&nbsp;Mai 1995 X&nbsp;R&nbsp;64\/92, BFHE&nbsp;177, 478, BStBl&nbsp;II 1995, 640, unter II.2.; Nr.&nbsp;4 des Anwendungserlasses zur Abgabenordnung zu &sect;&nbsp;180; H&nbsp;26b des Amtlichen Einkommensteuer-Handbuchs &quot;Feststellung gemeinsamer Eink&uuml;nfte&quot;; Brandis in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;180 AO Rz&nbsp;50).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dies ist vorliegend der Fall. Es handelt sich bezogen auf das Streitjahr um der H&ouml;he nach feststehende Eink&uuml;nfte, deren Aufteilung unstreitig ist. Dass allein die Frage der &Uuml;berschusserzielungsabsicht streitig ist, f&uuml;hrt nicht zur Durchf&uuml;hrung einer gesonderten und einheitlichen Feststellung. Im &Uuml;brigen haben die Kl&auml;ger weder im Veranlagungs- und Einspruchsverfahren noch im erstinstanzlichen Verfahren die unterlassene gesonderte und einheitliche Feststellung der Vermietungseink&uuml;nfte ger&uuml;gt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Von einer weiter gehenden Begr&uuml;ndung wird gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;116&nbsp;Abs.&nbsp;5 Satz 2 FGO abgesehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 4.7.2018, IX B 114\/17ECLI:DE:BFH:2018:B.040718.IXB114.17.0 Fortbildung des Rechts &#8211; Verfahrensfehler wegen unterlassener Aussetzung nach &sect; 74 FGO &#8211; Fall geringer Bedeutung i.S. von &sect; 180 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 AO Leits&auml;tze 1. 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