{"id":69911,"date":"2018-10-26T15:28:55","date_gmt":"2018-10-26T13:28:55","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69911"},"modified":"2020-06-17T05:30:31","modified_gmt":"2020-06-17T03:30:31","slug":"viii-r-14-15-berechnung-des-unterschiedsbetrags-gemaess-par-4-abs-5-satz-1-nr-6-satz-3-halbsatz-1-estg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-14-15-berechnung-des-unterschiedsbetrags-gemaess-par-4-abs-5-satz-1-nr-6-satz-3-halbsatz-1-estg\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;14\/15 &#8211; Berechnung des Unterschiedsbetrags gem&auml;&szlig; &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6 Satz 3 Halbsatz 1 EStG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.6.2018, VIII R 14\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.120618.VIIIR14.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Berechnung des Unterschiedsbetrags gem&auml;&szlig; &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6 Satz 3 Halbsatz 1 EStG<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Der positive Unterschiedsbetrag gem&auml;&szlig; &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6 Satz 3 Halbsatz 1 EStG ist bei Anwendung der 1 %-Regelung auch dann unter Ansatz von 0,03 % des inl&auml;ndischen Listenpreises des Fahrzeugs je Kalendermonat zu berechnen, wenn der Steuerpflichtige im Monat durchschnittlich weniger als 15 Fahrten zur Betriebsst&auml;tte unternommen hat.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 27. August 2014&nbsp;&nbsp;7 K 2207\/14 F aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Klage wird abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) erzielte im Streitjahr (2012) als Steuerberaterin Eink&uuml;nfte aus selbst&auml;ndiger Arbeit, die gesondert festgestellt wurden. Sie war u.a. als freie Mitarbeiterin in den Kanzleir&auml;umen eines Kollegen t&auml;tig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin unternahm im Streitjahr 85&nbsp;Fahrten zwischen ihrer Wohnung und der Kanzlei des Kollegen. Die einfache Entfernung von ihrer Wohnung bis dorthin betrug 30&nbsp;km.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Von Januar bis M&auml;rz des Streitjahres nutzte die Kl&auml;gerin den PKW 1. Der Listenpreis dieses Fahrzeugs betrug 42.600&nbsp;EUR. F&uuml;r den Zeitraum von April bis Dezember des Streitjahres nutzte sie nach der Ver&auml;u&szlig;erung des ersten Fahrzeugs den PKW&nbsp;2 (Listenpreis in H&ouml;he von 35.000&nbsp;EUR). Sie f&uuml;hrte f&uuml;r beide Fahrzeuge kein Fahrtenbuch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Einnahmen&uuml;berschussrechnung f&uuml;r das Streitjahr ermittelte die Kl&auml;gerin den Entnahmewert f&uuml;r private Fahrten mit den betrieblichen Fahrzeugen nach der 1&nbsp;%-Methode in H&ouml;he von 4.428&nbsp;EUR und erfasste diesen Betrag als Betriebseinnahme. Ihr entstanden im Streitjahr Fahrzeugkosten ohne Abschreibungen und Zinsen (Zeile&nbsp;54 der Anlage E&Uuml;R) in H&ouml;he von 6.035,60&nbsp;EUR, die sie als Betriebsausgaben geltend machte. Die f&uuml;r die Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsst&auml;tte abzugsf&auml;higen Betriebsausgaben ermittelte die Kl&auml;gerin in Zeile&nbsp;55 der Anlage E&Uuml;R f&uuml;r beide Fahrzeuge nicht durch Multiplikation des gesetzlichen Faktors 0,03&nbsp;% mit dem Listenpreis und der einfachen Wegstrecke zur Betriebsst&auml;tte. Stattdessen setzte sie einen Betrag in H&ouml;he von 1.861,50&nbsp;EUR an, der sich ergab, indem sie jeweils den Listenpreis des genutzten Fahrzeugs mit dem Faktor 0,002&nbsp;%, den gefahrenen Tagen und den Entfernungskilometern multiplizierte. Die Entfernungspauschale betrug f&uuml;r Fahrten an 85&nbsp;Tagen und bei einer einfachen Entfernung von 30&nbsp;km zur Betriebsst&auml;tte 765&nbsp;EUR (Zeile&nbsp;56 der Anlage E&Uuml;R). Die Kl&auml;gerin rechnete daher im Ergebnis dem Gewinn einen Unterschiedsbetrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes in der im Streitjahr anzuwendenden Fassung (EStG) in H&ouml;he von 1.096,50&nbsp;EUR (1.861,50&nbsp;EUR .\/.&nbsp;765&nbsp;EUR) hinzu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) folgte dem im gesonderten Feststellungsbescheid f&uuml;r das Streitjahr vom 28.&nbsp;Januar 2014 nicht. Es ermittelte einen Unterschiedsbetrag in H&ouml;he von 3.220,20&nbsp;EUR, den es dem Gewinn hinzurechnete. F&uuml;r den Zeitraum von Januar bis M&auml;rz des Streitjahres multiplizierte das FA den Listenpreis des PKW&nbsp;1 (42.600&nbsp;EUR) mit dem Faktor 0,03&nbsp;% und der einfachen Wegstrecke von 30&nbsp;km (Ergebnis: 1.150,20&nbsp;EUR). F&uuml;r den Zeitraum April bis Dezember des Streitjahres multiplizierte es den Listenpreis des PKW&nbsp;2 (35.000&nbsp;EUR) ebenfalls mit dem Faktor 0,03&nbsp;% und der einfachen Wegstrecke (Ergebnis: 2.835&nbsp;EUR). Davon zog es den als Entfernungspauschale ermittelten Betrag in H&ouml;he von 765&nbsp;EUR ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der hiergegen gerichtete Einspruch der Kl&auml;gerin blieb erfolglos. Das Finanzgericht (FG) gab der anschlie&szlig;end erhobenen Klage mit Urteil vom 27.&nbsp;August 2014&nbsp;&nbsp;7&nbsp;K&nbsp;2207\/14&nbsp;F statt. Die Entscheidung ist nicht ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision macht das FA eine Verletzung materiellen Bundesrechts in Gestalt des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz 1 Nr.&nbsp;6 Satz 3 EStG geltend. Der Wortlaut der Vorschrift stehe der Auslegung des FG entgegen. Der Steuerpflichtige k&ouml;nne die typisierende Berechnung nach dem Gesetz nur vermeiden, wenn er ein Fahrtenbuch f&uuml;hre.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es bestehe kein Bed&uuml;rfnis f&uuml;r eine teleologische Reduktion des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 S&auml;tze&nbsp;1 bis 3 EStG, wie der VI.&nbsp;Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) sie zur Ermittlung des Zuschlags gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStG vorgenommen habe. Die Gleichbehandlung eines Einnahmen&uuml;berschuss-Rechners (Gewinnermittlers) und eines Arbeitnehmers, der an weniger als 15&nbsp;Tagen des Monats die feste Arbeits- oder Betriebsst&auml;tte aufsuche, sei insoweit nicht geboten. Die durch die Verwaltung und Rechtsprechung f&uuml;r Arbeitnehmer anerkannte ausnahmsweise fahrtenbezogene Berechnung des Zuschlags gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz 3 EStG solle allein gew&auml;hrleisten, dass es durch die Pauschalierung nicht zum Ansatz zus&auml;tzlicher Einnahmen des Arbeitnehmers f&uuml;r die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte komme. Diese Gefahr stelle sich beim Gewinnermittler, der s&auml;mtliche Betriebsausgaben f&uuml;r Wege zwischen Wohnung und Betriebsst&auml;tte abziehen k&ouml;nne und dessen abzugsf&auml;hige Aufwendungen lediglich in H&ouml;he des Unterschiedsbetrags gek&uuml;rzt w&uuml;rden, nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das angefochtene Urteil der Vorinstanz aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision des FA ist begr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat zu Unrecht eine Ermittlung des Hinzurechnungsbetrags gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;3 Halbsatz&nbsp;1 EStG im Streitjahr in der Weise f&uuml;r zul&auml;ssig erachtet, dass der Listenpreis des genutzten Fahrzeugs unter Ansatz eines Faktors von 0,002&nbsp;% mit der Anzahl der Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsst&auml;tte und den Entfernungskilometern multipliziert und hiervon der Betrag der Entfernungspauschale abgezogen wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Sache ist auch spruchreif. Die Vorentscheidung wird aufgehoben und die Klage abgewiesen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Fahrten eines Gewinnermittlers zwischen Wohnung und Betriebsst&auml;tte z&auml;hlen zu dessen betrieblichen Fahrten (BFH-Beschluss vom 20.&nbsp;August 2015 III&nbsp;B&nbsp;108\/14, BFH\/NV 2015, 1575, Rz&nbsp;11, m.w.N.). Die mit diesen Fahrten zusammenh&auml;ngenden Aufwendungen sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 EStG grunds&auml;tzlich als Betriebsausgaben abzugsf&auml;hig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz 1 Nr.&nbsp;6 Satz 1 EStG d&uuml;rfen die Aufwendungen f&uuml;r die Wege des Steuerpflichtigen zwischen Wohnung und Betriebsst&auml;tte abweichend vom Grundsatz unter II.1. den Gewinn nicht mindern, soweit in den folgenden S&auml;tzen der Vorschrift nichts anderes bestimmt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Werden die Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsst&auml;tte mit einem zu mehr als 50&nbsp;% betrieblich genutzten Kfz zur&uuml;ckgelegt, dessen Privatnutzung pauschal nach der sog. 1&nbsp;%-Regelung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG zu besteuern ist, d&uuml;rfen aufgrund der R&uuml;ckausnahme des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;3 Halbsatz&nbsp;1 EStG Aufwendungen f&uuml;r die Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsst&auml;tte den Gewinn nicht mindern, soweit sich ein positiver Unterschiedsbetrag zwischen 0,03&nbsp;% des inl&auml;ndischen Listenpreises i.S. des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG des Kfz im Zeitpunkt der Erstzulassung je Kalendermonat f&uuml;r jeden Entfernungskilometer und dem sich nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 EStG (der Entfernungspauschale) ergebenden Betrag ergibt. Ermittelt der Steuerpflichtige den Entnahmewert f&uuml;r die private Nutzung des Kfz nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 oder Satz&nbsp;3 EStG nach der sog. Fahrtenbuchmethode, treten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;3 Halbsatz&nbsp;2 EStG an die Stelle des mit 0,03&nbsp;% des inl&auml;ndischen Listenpreises ermittelten Betrags f&uuml;r Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsst&auml;tte die auf diese Fahrten entfallenden tats&auml;chlichen Aufwendungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zweck dieser Gewinnzurechnungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;3 EStG ist, dass Gewinnermittler f&uuml;r Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsst&auml;tte nicht mehr als die nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 EStG pro Entfernungskilometer zu ber&uuml;cksichtigenden Betr&auml;ge abziehen k&ouml;nnen. Dies wird technisch &uuml;ber ein Betriebsausgabenabzugsverbot erreicht, das die Aufwendungen f&uuml;r die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte nicht zum Abzug zul&auml;sst, soweit diese die nach der Entfernungspauschale abzugsf&auml;higen Betr&auml;ge &uuml;bersteigen (BFH-Entscheidungen vom 12.&nbsp;Juni 2002 XI&nbsp;R&nbsp;55\/01, BFHE 199, 342, BStBl II 2002, 751; vom 22.&nbsp;September 2010 VI&nbsp;R&nbsp;57\/09, BFHE 231, 139, BStBl II 2011, 359, Rz&nbsp;15; in BFH\/NV 2015, 1575, Rz&nbsp;12). Die Gewinnzurechnung tritt neben die mit der 1&nbsp;%-Regelung nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG besteuerte Privatnutzung des Kfz (BFH-Beschluss in BFH\/NV 2015, 1575, Rz&nbsp;11, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Senat geht mit den Beteiligten davon aus, dass im Streitfall ein positiver Unterschiedsbetrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz 1 Nr.&nbsp;6 Satz 3 Halbsatz 1 EStG zu ermitteln ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zwischen den Beteiligten ist unstreitig, dass die Fahrzeuge 1 und 2 im Streitjahr jeweils zu mehr als 50&nbsp;% betrieblich genutzt wurden und zum (notwendigen) freiberuflichen Betriebsverm&ouml;gen der Kl&auml;gerin geh&ouml;rten. Die Kl&auml;gerin hat f&uuml;r ihre Privatfahrten zutreffend eine pauschale Betriebseinnahme (Entnahme) nach Ma&szlig;gabe der sog. 1&nbsp;%-Regelung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG in H&ouml;he von 4.428&nbsp;EUR in der Gewinnermittlung erfasst (s. zur Anwendung und Rechtfertigung der 1&nbsp;%-Regelung BFH-Urteil vom 9.&nbsp;November 2017 III&nbsp;R&nbsp;20\/16, BFHE 260, 113, BStBl II 2018, 278, Rz&nbsp;11 bis 14).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Es ist zwischen den Beteiligten ferner unstreitig und bedarf hier keiner besonderen Vertiefung, dass es sich bei der Kanzlei des Kollegen um die Betriebsst&auml;tte der Kl&auml;gerin i.S. des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 EStG handelte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach der im Streitjahr noch geltenden Begriffsbestimmung &#8211;vor den &Auml;nderungen durch die Neuordnung des steuerlichen Reisekostenrechts ab dem Veranlagungszeitraum 2014 durch das Gesetz zur &Auml;nderung und Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung und des steuerlichen Reisekostenrechts vom 20.&nbsp;Februar 2013 (BStBl I 2013, 188)&#8211; ist der Begriff der Betriebsst&auml;tte schon wegen der Verweisung in &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 EStG auf die Regelung in &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 EStG gleicherma&szlig;en wie der dort f&uuml;r Arbeitnehmer verwendete Begriff der &quot;Arbeitsst&auml;tte&quot; dadurch gekennzeichnet, dass er eine ortsfeste dauerhafte betriebliche Einrichtung voraussetzt, die der Steuerpflichtige nicht nur gelegentlich, sondern mit einer gewissen Nachhaltigkeit, d.h. fortdauernd und immer wieder zur Aus&uuml;bung seiner beruflichen T&auml;tigkeit aufsucht; dies erfordert, den ortsgebundenen Mittelpunkt der dauerhaft angelegten T&auml;tigkeit zu bestimmen (BFH-Urteile vom 29.&nbsp;April 2014 VIII&nbsp;R&nbsp;33\/10, BFHE 246, 53, BStBl II 2014, 777, Rz&nbsp;27, 28; vom 23.&nbsp;Oktober 2014 III&nbsp;R&nbsp;19\/13, BFHE 248, 1, BStBl II 2015, 323, Rz&nbsp;12).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dieser Ort lag im Streitjahr nach der &uuml;bereinstimmenden Sichtweise der Beteiligten und des FG am Kanzleisitz des Kollegen, f&uuml;r den die Kl&auml;gerin als freie Mitarbeiterin t&auml;tig war. Soweit die Kl&auml;gerin nach den Feststellungen des FG auch eigene Mandanten unmittelbar an deren Betriebssitzen betreut hat, handelte es sich bei diesen nach dem Verst&auml;ndnis des FG und der Beteiligten jeweils nicht um die &quot;Betriebsst&auml;tte&quot; der Kl&auml;gerin gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Entgegen der Auffassung des FG ist im Streitfall der Hinzurechnungsbetrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz 1 Nr.&nbsp;6 Satz 3 Halbsatz&nbsp;1 EStG f&uuml;r jeden Kalendermonat so zu ermitteln, dass der gesetzliche Faktor von 0,03&nbsp;% mit dem Listenpreis des Fahrzeugs und den Entfernungskilometern multipliziert und hiervon der Betrag der Entfernungspauschale abgezogen wird. Eine teleologische Reduktion der Regelung ist &#8211;auch im Hinblick auf die abweichende Auslegung des &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStG durch den VI.&nbsp;Senat des BFH&#8211; nicht geboten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Bei Arbeitnehmern gelten f&uuml;r Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte mit einem betrieblichen Fahrzeug des Arbeitgebers die folgenden Grunds&auml;tze.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz 2 EStG f&uuml;hrt die &Uuml;berlassung eines betrieblichen PKW des Arbeitgebers zur privaten Nutzung zu Arbeitslohn gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;19 EStG, der nach &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 S&auml;tze&nbsp;2 bis 5 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG entweder nach der 1&nbsp;%-Regelung oder nach der Fahrtenbuchmethode zu bewerten ist (BFH-Urteil vom 30.&nbsp;November 2016 VI&nbsp;R&nbsp;2\/15, BFHE 256, 116, BStBl II 2017, 1014, Rz&nbsp;11, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Kann das Kfz auch f&uuml;r Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte genutzt werden, erh&ouml;ht sich der aufgrund der &Uuml;berlassung des Fahrzeugs zur Privatnutzung anzusetzende Arbeitslohn gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStG f&uuml;r jeden Kalendermonat um 0,03&nbsp;% des Listenpreises i.S. des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG f&uuml;r jeden Kilometer der Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte. Der Zuschlag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStG stellt einen Korrekturposten f&uuml;r den pauschalen Werbungskostenabzug des Arbeitnehmers nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 EStG dar (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteile vom 4.&nbsp;April 2008 VI&nbsp;R&nbsp;68\/05, BFHE 221, 17, BStBl II 2008, 890; in BFHE 231, 139, BStBl II 2011, 359). Denn soweit vom Arbeitnehmer Werbungskosten f&uuml;r Wege zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte abgezogen werden, handelt es sich wegen der Kostentragung des Arbeitgebers f&uuml;r den Dienstwagen um den Arbeitnehmer tats&auml;chlich nicht belastende Aufwendungen. Ein &#8211;weiterer&#8211; geldwerter Vorteil f&uuml;r Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte wird durch den Zuschlag nach &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStG hingegen nicht erfasst, da eine private Nutzung des Dienstwagens mit unterschiedlicher Intensit&auml;t (f&uuml;r reine Privatfahrten zum einen und f&uuml;r gemischt veranlasste Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte zum anderen) nicht vorstellbar ist (BFH-Urteile in BFHE 221, 17, BStBl II 2008, 890; in BFHE 231, 139, BStBl II 2011, 359).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ccc) Die pauschale Ermittlung des Korrekturbetrags gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz 3 EStG mit dem Faktor 0,03&nbsp;% je Kalendermonat und Entfernungskilometer ist nach der gefestigten Rechtsprechung des VI.&nbsp;Senats des BFH aber nur gerechtfertigt, soweit sie die dem Werbungskostenabzug nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 EStG zugrundeliegende Typisierung folgerichtig umsetzt und nachvollzieht. Der Faktor 0,03&nbsp;%, auf den &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStG abstellt, geht von einer durchschnittlichen Anzahl von 15&nbsp;Fahrten je Monat zur ersten Arbeitsst&auml;tte aus. Bei einer deutlich geringeren Anzahl von Fahrten steht nach der Rechtsprechung des VI.&nbsp;Senats des BFH die pauschalierende Ermittlung des Korrekturbetrags im Widerspruch zur Grundannahme der f&uuml;r die Ausgabenseite geltenden Pauschalierung des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;4 EStG nach der Entfernungspauschale, die eine fahrtenbezogene Ermittlung des Werbungskostenabzugs vorsieht und durch den Zuschlag des &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStG korrigiert werden soll. Wird der Dienstwagen in erheblich geringerem Umfang f&uuml;r Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst&auml;tte genutzt, h&auml;ngt die H&ouml;he des Zuschlags gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStG von der Anzahl der tats&auml;chlich durchgef&uuml;hrten Fahrten ab. Zur Ermittlung des Korrekturbetrags ist in diesen F&auml;llen eine Einzelbewertung der Fahrten mit 0,002&nbsp;% des Listenpreises i.S. des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG je Entfernungskilometer vorzunehmen. Eine taggenaue Ermittlung hat der VI.&nbsp;Senat des BFH bislang bejaht, wenn ein Arbeitnehmer ein dienstliches Kfz nur einmal pro Woche f&uuml;r Fahrten zur Arbeit nutzt (BFH-Entscheidungen vom 4.&nbsp;April 2008 VI&nbsp;R&nbsp;85\/04, BFHE 221, 11, BStBl II 2008, 887; in BFHE 221, 17, BStBl II 2008, 890; vom 31.&nbsp;Januar 2011 VI&nbsp;B&nbsp;130\/10, BFH\/NV 2010, 792). Dem folgt die Finanzverwaltung mit einer noch weitergehenden Regelung (Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen &#8211;BMF&#8211; vom 1.&nbsp;April 2011 IV&nbsp;C&nbsp;5&#8211;S&nbsp;2334\/08\/10010, BStBl I 2011, 301, unter 2.2, f&uuml;r die Jahre ab 2011).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Eine &Uuml;bertragung dieser Rechtsprechung des VI.&nbsp;Senats des BFH auf die Regelung des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz 1 Nr.&nbsp;6 Satz 3 Halbsatz 1 EStG kommt nicht in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Nach dem unmissverst&auml;ndlichen Gesetzeswortlaut ist der Unterschiedsbetrag f&uuml;r Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsst&auml;tte unabh&auml;ngig von der Anzahl der get&auml;tigten Fahrten mit dem Faktor &quot;0,03&nbsp;%&quot; des Listenpreises je Kalendermonat und Entfernungskilometer zu ermitteln. F&uuml;r eine fahrtenbezogene Ermittlung i.S. der Rechtsprechung des VI.&nbsp;Senats des BFH l&auml;sst das Gesetz keinen Raum. Es handelt sich bei der f&uuml;r Fahrzeuge des notwendigen Betriebsverm&ouml;gens anzuwendenden 1&nbsp;%-Regelung des &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;2 EStG um eine grunds&auml;tzlich zwingende, grob typisierende und pauschalierende Bewertungsregelung, die nur dann nicht gilt, wenn der Steuerpflichtige von dem in &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 EStG vorgesehenen Wahlrecht Gebrauch macht und die f&uuml;r das Kfz insgesamt entstehenden Aufwendungen durch Belege und das Verh&auml;ltnis der privaten zu den &uuml;brigen Fahrten durch ein ordnungsgem&auml;&szlig;es Fahrtenbuch nachweist (BFH-Urteil in BFHE 260, 113, BStBl II 2018, 278, Rz&nbsp;11, 16). Dies gilt auch f&uuml;r die Ermittlung des K&uuml;rzungsbetrags gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;3 Halbsatz&nbsp;1 EStG, die gleicherma&szlig;en pauschalierend und typisierend ausgestaltet ist. Um die pauschale Ermittlung nichtabzugsf&auml;higer Betriebsausgaben mit 0,03&nbsp;% des Listenpreises f&uuml;r Wegeaufwendungen zwischen Wohnung und Betriebsst&auml;tte zu vermeiden, r&auml;umt das Gesetz dem Steuerpflichtigen in &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;3 i.V.m. &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 EStG nur die M&ouml;glichkeit ein, ein Fahrtenbuch zu f&uuml;hren (s. FG D&uuml;sseldorf, Urteil vom 24.&nbsp;Juli 2014&nbsp;&nbsp;11&nbsp;K&nbsp;1586\/13&nbsp;F, Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2014, 1770; BMF-Schreiben vom 18.&nbsp;November 2009 IV&nbsp;C&nbsp;6-S&nbsp;2177\/07\/10004, BStBl I 2009, 1326, Rz&nbsp;8; Bl&uuml;mich\/Wied, &sect;&nbsp;4 EStG Rz&nbsp;813; Schmidt\/Loschelder, EStG, 37.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;584; Meyer in Beck&#8217;scher Online-Kommentar EStG, &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;2767.7; Spilker, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;L&nbsp;56; wohl auch Bode in Kirchhof, EStG, 17.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;212; f&uuml;r eine taggenaue Ermittlung beim Gewinnermittler wie im Rahmen des &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStG hingegen Schober in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;4 EStG Rz&nbsp;1372; Schiffers\/K&ouml;ster\/Rindelaub, eKommentar Stollfu&szlig; EStG, &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;200; Seifert in Korn, &sect;&nbsp;4 EStG Rz&nbsp;1037.1; Hallerbach in Kanzler\/Kraft\/B&auml;uml\/Marx\/Hechtner, EStG, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;711).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Der Senat hat auch keine verfassungsrechtlichen Bedenken hinsichtlich dieser Gesetzeslage. Der pauschalierenden Ermittlung des Hinzurechnungsbetrags in &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;3 Halbsatz&nbsp;1 EStG liegt die Annahme zugrunde, dass der Steuerpflichtige die Betriebsst&auml;tte durchschnittlich an mindestens 15&nbsp;Tagen je Monat aufsucht. Der gesetzlichen Typisierung und Pauschalierung liegt damit als Leitbild kein atypischer Fall zugrunde, sondern die Regelung orientiert sich realit&auml;tsgerecht an einem typischen Fall. Angesichts der vielf&auml;ltigen Lebenssachverhalte, die die Abzugsbeschr&auml;nkung erfasst, des weiten Gestaltungsspielraums des Gesetzgebers und der M&ouml;glichkeit, Nachteile durch das F&uuml;hren eines Fahrtenbuchs vermeiden zu k&ouml;nnen, erweist sich die Regelung damit als verfassungskonform (vgl. zu den verfassungsrechtlichen Ma&szlig;st&auml;ben der Typisierungs- und Pauschalierungsbefugnis Beschl&uuml;sse des Bundesverfassungsgerichts vom 29.&nbsp;M&auml;rz 2017&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvL&nbsp;6\/11, BVerfGE 145, 106, Rz&nbsp;127; vom 6.&nbsp;Juli 2010&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvL&nbsp;13\/09, BVerfGE 126, 268, Rz&nbsp;46 bis 48).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ccc) Eine teleologische Reduktion der Regelung des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz 1 Nr.&nbsp;6 Satz 3 Halbsatz 1 EStG nach dem Vorbild des &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz 3 EStG, wenn die Betriebsst&auml;tte an deutlich weniger als 15&nbsp;Tagen im Monat aufgesucht wird, h&auml;lt der Senat angesichts dessen nicht f&uuml;r zul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Eine teleologische Reduktion zielt darauf ab, den Geltungsbereich einer Norm mit R&uuml;cksicht auf ihren Gesetzeszweck gegen&uuml;ber dem zu weit gefassten Wortlaut einzuschr&auml;nken (BFH-Urteile vom 20.&nbsp;M&auml;rz 2003 IV&nbsp;R&nbsp;42\/00, BFHE 202, 438, BStBl II 2003, 798; vom 4.&nbsp;Dezember 2001 III&nbsp;R&nbsp;47\/00, BFHE 197, 233, BStBl II 2002, 195; vom 20.&nbsp;November 2006 VIII&nbsp;R&nbsp;47\/05, BFHE 216, 103, BStBl II 2008, 69). Gegen&uuml;ber einer vom Wortlaut einer Rechtsnorm abweichenden Auslegung ist allerdings besondere Zur&uuml;ckhaltung geboten; sie kann nur in Betracht kommen, wenn die auf den Wortlaut abgestellte Auslegung zu einem sinnwidrigen Ergebnis f&uuml;hren w&uuml;rde. Dagegen ist es nicht Aufgabe einer l&uuml;ckenf&uuml;llenden Interpretation &#8211;zu der auch die teleologische Reduktion geh&ouml;rt&#8211;, rechtspolitische Fehler zu korrigieren, d.h. das Gesetz zu verbessern, obwohl es sich &#8211;gemessen an seinem Zweck&#8211; noch nicht als planwidrig unvollst&auml;ndig oder zu weitgehend erweist (BFH-Urteil vom 7.&nbsp;April 1992 VIII&nbsp;R&nbsp;79\/88, BFHE 168, 111, BStBl II 1992, 786, Rz&nbsp;32, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Die Anwendung des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz 3 Halbsatz&nbsp;1 EStG f&uuml;hrt aber nicht zu sinnwidrigen Ergebnissen, wenn sie auch in F&auml;llen angewendet wird, in denen der Steuerpflichtige die Betriebsst&auml;tte in einem Kalendermonat an deutlich weniger als 15 Tagen aufsucht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat verkennt nicht, dass es sich bei den Regelungen in &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz 3 EStG und &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;3 EStG im Kern um vergleichbare Werbungskosten- und Betriebsausgabenabzugsverbote handelt (BFH-Urteil in BFHE 231, 139, BStBl II 2011, 359, Rz&nbsp;14&nbsp;ff.). Schlie&szlig;lich wird &#8211;aufgrund der f&uuml;r den Unterhalt des Fahrzeugs unabh&auml;ngig von der Laufleistung anfallenden Gesamtkosten&#8211; bei Ansatz des Faktors 0,03&nbsp;% die Differenz zwischen dem Betrag der Entfernungspauschale und dem Betrag der nicht abzugsf&auml;higen Betriebsausgaben umso gr&ouml;&szlig;er, je weniger Fahrten im Monat unternommen werden; sie wird hingegen umso kleiner, je mehr Fahrten unternommen werden. Sachlich richtig w&auml;re es aber, wenn der nichtabzugsf&auml;hige Teil der Kosten geringer w&uuml;rde, je weniger Fahrten unternommen werden (Frotscher\/Watrin in Frotscher\/Geurts, EStG, &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;750).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gleichwohl sind die unter II.2.b&nbsp;bb&nbsp;ccc&nbsp;(1) dargelegten Voraussetzungen f&uuml;r eine teleologische Reduktion nicht gegeben. Denn f&uuml;r Gewinnermittler, die ohnehin Aufzeichnungs- und Aufbewahrungspflichten unterliegen (vgl. z.B. zur Gewinnermittlung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 EStG BFH-Urteile vom 12.&nbsp;Dezember 2017 VIII&nbsp;R&nbsp;5\/14, BFH\/NV 2018, 602; VIII&nbsp;R&nbsp;6\/14, BFH\/NV 2018, 606), ist es weder unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig noch unzumutbar, die F&uuml;hrung eines Fahrtenbuches zu verlangen, um die Nachteile der pauschalen Betriebsausgabenk&uuml;rzung in H&ouml;he von 0,03&nbsp;% des Listenpreises pro Monat und Entfernungskilometer zu vermeiden, die sich bei weniger als 15&nbsp;monatlichen Fahrten von der Wohnung zur Betriebsst&auml;tte ergeben. Dies gilt auch, obwohl in diesem Fall die Anforderungen an ein ordnungsgem&auml;&szlig;es Fahrtenbuch insgesamt zu erf&uuml;llen sind und das Wahlrecht zur Fahrtenbuchmethode einheitlich auszu&uuml;ben ist (s. auch FG D&uuml;sseldorf, Urteil in EFG 2014, 1770, Rz&nbsp;42; andere Auffassung zur Regelung des &sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 EStG f&uuml;r Arbeitnehmer BFH-Urteil in BFHE 221, 17, BStBl II 2008, 890, unter 2.e). Da der Steuerpflichtige dieses gesetzliche Wahlrecht hat, stellen sich bei der Anwendung des Gesetzes keine sinnwidrigen Ergebnisse ein und es bedarf keiner l&uuml;ckenf&uuml;llenden Erg&auml;nzung des Gesetzes durch den Senat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Sache ist auch spruchreif. Der K&uuml;rzungsbetrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz 3 Halbsatz 1 EStG ist vom FA im Feststellungsbescheid f&uuml;r das Streitjahr vom 28.&nbsp;Januar 2014 in H&ouml;he von 3.220,20&nbsp;EUR und der Gewinn des Streitjahres damit zutreffend in H&ouml;he von 35.107&nbsp;EUR gesondert festgestellt worden. Der angefochtene Feststellungsbescheid ist rechtm&auml;&szlig;ig und verletzt die Kl&auml;gerin nicht in ihren Rechten (&sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO). Die Klage ist abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 12.6.2018, VIII R 14\/15ECLI:DE:BFH:2018:U.120618.VIIIR14.15.0 Berechnung des Unterschiedsbetrags gem&auml;&szlig; &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6 Satz 3 Halbsatz 1 EStG Leits&auml;tze Der positive Unterschiedsbetrag gem&auml;&szlig; &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6 Satz 3 Halbsatz 1 EStG ist bei Anwendung der 1 %-Regelung auch dann unter Ansatz von 0,03 % &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-14-15-berechnung-des-unterschiedsbetrags-gemaess-par-4-abs-5-satz-1-nr-6-satz-3-halbsatz-1-estg\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;14\/15 &#8211; Berechnung des Unterschiedsbetrags gem&auml;&szlig; &sect; 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6 Satz 3 Halbsatz 1 EStG<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69911","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69911","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69911"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69911\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69911"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69911"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69911"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}