{"id":69915,"date":"2018-10-26T15:29:15","date_gmt":"2018-10-26T13:29:15","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69915"},"modified":"2020-06-17T05:30:20","modified_gmt":"2020-06-17T03:30:20","slug":"xi-r-20-14-zum-rechnungsmerkmal-vollstaendige-anschrift-bei-der-ausuebung-des-rechts-auf-vorsteuerabzug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-20-14-zum-rechnungsmerkmal-vollstaendige-anschrift-bei-der-ausuebung-des-rechts-auf-vorsteuerabzug\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;20\/14 &#8211; Zum Rechnungsmerkmal &quot;vollst&auml;ndige Anschrift&quot; bei der Aus&uuml;bung des Rechts auf Vorsteuerabzug"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.6.2018, XI R 20\/14<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.130618.XIR20.14.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Zum Rechnungsmerkmal &quot;vollst&auml;ndige Anschrift&quot; bei der Aus&uuml;bung des Rechts auf Vorsteuerabzug<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die Aus&uuml;bung des Rechts auf Vorsteuerabzug setzt nicht voraus, dass die wirtschaftlichen T&auml;tigkeiten des leistenden Unternehmers unter der Anschrift ausge&uuml;bt werden, die in der dem Unternehmer erteilten Rechnung, f&uuml;r dessen Unternehmen die Lieferungen oder sonstigen Leistungen ausgef&uuml;hrt worden sind, angegeben ist. Dies gilt jedenfalls dann, wenn der leistende Unternehmer unter der von ihm angegebenen Rechnungsanschrift erreichbar ist (&Auml;nderung der Rechtsprechung).<\/p>\n<\/p>\n<p>2. &sect; 17a UStDV 2005 ist mit Unionsrecht vereinbar.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;gerin wird das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 14. M&auml;rz 2014&nbsp;&nbsp;1 K 4566\/10 U aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht D&uuml;sseldorf zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin), eine im Dezember 2007 gegr&uuml;ndete GmbH, befand sich ab 2015 in Liquidation und wurde am 28.&nbsp;Februar 2017 im Handelsregister wegen Verm&ouml;genslosigkeit von Amts wegen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;394 des Gesetzes &uuml;ber das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) gel&ouml;scht. Die Kl&auml;gerin handelte im Jahr 2008 (Streitjahr) mit Kfz. Ihr alleiniger Gesellschafter und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer war A, der die Kl&auml;gerin w&auml;hrend der Liquidation auch als Liquidator vertrat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Anl&auml;sslich einer die Voranmeldungszeitr&auml;ume Januar bis Juni 2008 betreffenden Umsatzsteuer-Sonderpr&uuml;fung stellte die Pr&uuml;ferin fest, dass von der Kl&auml;gerin als umsatzsteuerfreie innergemeinschaftliche Lieferungen nach Mallorca behandelte Ums&auml;tze an die B steuerpflichtig seien, was zu Mehrsteuern in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR f&uuml;hre. Nach den Feststellungen der Steuerfahndung seien die betroffenen Fahrzeuge tats&auml;chlich nicht nach Spanien verbracht, sondern im Inland weiter vermarktet worden. Zudem seien Vorsteuerbetr&auml;ge aus Rechnungen der D in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR nicht abziehbar, weil es sich bei dieser Firma um eine Scheinfirma handele, die unter ihrer Rechnungsanschrift keinen Sitz gehabt habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen einer weiteren, nunmehr die Voranmeldungszeitr&auml;ume Juli bis Dezember 2008 betreffenden Umsatzsteuer-Sonderpr&uuml;fung stellte die Pr&uuml;ferin ferner fest, dass die Kl&auml;gerin auch in diesem Zeitraum Vorsteuerbetr&auml;ge aus Rechnungen der D in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR geltend gemacht hat, die ebenfalls nicht abziehbar seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In ihrer Umsatzsteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr vom 29.&nbsp;Januar 2010 gab die Kl&auml;gerin steuerpflichtige Lieferungen in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR und steuerpflichtige innergemeinschaftliche Erwerbe in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR sowie &#8211;entgegen den vorgenannten Pr&uuml;fungsfeststellungen&#8211; steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferungen in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR an. Sie machte Vorsteuerbetr&auml;ge von insgesamt &#8230;&nbsp;EUR geltend. Darin enthalten waren Vorsteuerbetr&auml;ge in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR, die 122 von der D erworbene Fahrzeuge betrafen. Insgesamt ergab sich eine Erstattung in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das seinerzeit zust&auml;ndige Finanzamt folgte den Angaben der Kl&auml;gerin nicht und setzte die Umsatzsteuer f&uuml;r das Streitjahr mit Bescheid vom 31.&nbsp;August 2010 entsprechend den Feststellungen der vorgenannten Umsatzsteuer-Sonderpr&uuml;fungen fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Einspruch blieb ohne Erfolg (Einspruchsentscheidung vom 19.&nbsp;November 2010).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend des Klageverfahrens wurde aufgrund eines Organisationsaktes der Finanzverwaltung der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) mit Wirkung vom 1.&nbsp;April 2011 f&uuml;r die Besteuerung der Kl&auml;gerin zust&auml;ndig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der Klage nur insoweit statt, als die Lieferung eines Porsche 997&nbsp;S&nbsp;Cabrio an B besteuert worden war. Im &Uuml;brigen wies es die Klage als unbegr&uuml;ndet ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinsichtlich der im Streit stehenden Vorsteuerbetr&auml;ge f&uuml;hrte das FG aus, der Vorsteuerabzug aus den Rechnungen der D sei zu versagen, weil diese nicht die nach &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) erforderliche zutreffende vollst&auml;ndige Anschrift des leistenden Unternehmers enthalten h&auml;tten. Es stellte u.a. fest, dass sich unter der von D in ihren Rechnungen angegebenen Anschrift zwar ihr statuarischer Sitz befunden habe, es sich hierbei jedoch um einen &quot;Briefkastensitz&quot;, dessen Angabe die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG nicht erf&uuml;lle, handele. Unter der betreffenden Anschrift sei D lediglich postalisch erreichbar gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das urspr&uuml;nglich zust&auml;ndige FA sei &#8211;mit Ausnahme der fraglichen Lieferung eines Porsche&nbsp;997&nbsp;S Cabrio, die das FG nicht feststellen konnte&#8211; auch zu Recht davon ausgegangen, dass es sich bei den in den Rechnungen an die B abgerechneten Ums&auml;tzen um steuerpflichtige Lieferungen gehandelt habe. Die Kl&auml;gerin habe die Voraussetzungen einer steuerfreien innergemeinschaftlichen Lieferung nicht nachgewiesen. Die Angaben in den Verbringungserkl&auml;rungen, das &quot;Fahrzeug wird am &#8230; von mir in das Zielland Spanien verbracht&quot;, seien insoweit nicht ausreichend, weil der Bestimmungsort nicht genannt sei und nicht ohne weiteres mit der Unternehmensanschrift der B gleichgesetzt werden k&ouml;nne. Zwar k&ouml;nne sich die erforderliche Angabe des Bestimmungsorts im Einzelfall unter Ber&uuml;cksichtigung aller Umst&auml;nde aus der Rechnungsanschrift des Abnehmers ergeben. Dies gelte jedoch im Grundsatz nur, wenn davon auszugehen sei, dass &#8211;was nicht vorliege&#8211; der Gegenstand der Lieferung auch zum Unternehmenssitz des Abnehmers versendet oder bef&ouml;rdert werde. An welchen Ort die streitgegenst&auml;ndlichen Fahrzeuge tats&auml;chlich verbracht worden seien, sei v&ouml;llig unklar. Daher stehe auch nicht objektiv zweifelsfrei fest, dass die Voraussetzungen der Steuerfreiheit erf&uuml;llt seien. Die Lieferungen seien schlie&szlig;lich auch nicht nach &sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 UStG steuerfrei. Die Frage des Gutglaubensschutzes stelle sich nur, wenn der Unternehmer seinen Nachweispflichten nachgekommen sei. Vorliegend fehle es an einem belegm&auml;&szlig;igen Nachweis des Bestimmungsorts der streitigen Lieferungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Vorentscheidung ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2014, 1526 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin wendet sich mit ihrer Revision gegen die Vorentscheidung und macht die Verletzung formellen und materiellen Rechts geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie hat den streitigen Vorsteuerabzug aus Rechnungen der D betreffend vorgebracht, die Anschrift i.S. von &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG und i.S. von Art.&nbsp;226 Nr.&nbsp;5 der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (MwStSystRL) diene der Identifikation des Rechnungsausstellers. Sie setze (nur) postalische Erreichbarkeit voraus, die gegeben sei, wenn &#8211;wie hier&#8211; Schriftst&uuml;cke zugestellt werden k&ouml;nnten. Das FG habe dagegen rechtsfehlerhaft auf gesch&auml;ftliche Aktivit&auml;ten des leistenden Unternehmers unter der von ihm in seinen Rechnungen angegebenen Anschrift abgestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinsichtlich der Versagung der Steuerbefreiung innergemeinschaftlicher Lieferungen hat die Kl&auml;gerin im Kern vorgetragen, dass sich der jeweilige Zielort bereits aus den in den Ausgangsrechnungen angegebenen Anschriften ergebe, die Teile des Buch- und Belegnachweises seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin hat ferner geltend gemacht, dass das Urteil der Vorinstanz im &Uuml;brigen verfahrensfehlerhaft zustande gekommen sei, weil das FG ihren Beweisantr&auml;gen nicht nachgegangen sei, was sie, die Kl&auml;gerin, auch ger&uuml;gt habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat hat mit Beschluss vom 6.&nbsp;April 2016 XI&nbsp;R&nbsp;20\/14 (BFHE 254, 152, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2016, 604) das Revisionsverfahren ausgesetzt und dem Gerichtshof der Europ&auml;ischen Union (EuGH) folgende Fragen zur Vorabentscheidung vorgelegt:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;1. Enth&auml;lt eine zur Aus&uuml;bung des Rechts auf Vorsteuerabzug nach Art.&nbsp;168 Buchst.&nbsp;a i.V.m. Art.&nbsp;178 Buchst.&nbsp;a MwStSystRL erforderliche Rechnung die &#8218;vollst&auml;ndige Anschrift&#8216; i.S. von Art.&nbsp;226 Nr.&nbsp;5 MwStSystRL, wenn der leistende Unternehmer in der von ihm &uuml;ber die Leistung ausgestellten Rechnung eine Anschrift angibt, unter der er zwar postalisch zu erreichen ist, wo er jedoch keine wirtschaftliche T&auml;tigkeit aus&uuml;bt?<br \/>2. Steht Art.&nbsp;168 Buchst.&nbsp;a i.V.m. Art.&nbsp;178 Buchst.&nbsp;a MwStSystRL unter Beachtung des Effektivit&auml;tsgebots einer nationalen Praxis entgegen, die einen guten Glauben des Leistungsempf&auml;ngers an die Erf&uuml;llung der Vorsteuerabzugsvoraussetzungen nur au&szlig;erhalb des Steuerfestsetzungsverfahrens im Rahmen eines gesonderten Billigkeitsverfahrens ber&uuml;cksichtigt? Ist Art.&nbsp;168 Buchst.&nbsp;a i.V.m. Art.&nbsp;178 Buchst.&nbsp;a MwStSystRL insoweit berufbar?&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hierauf und auf das gleichfalls die Anforderungen an eine zum Vorsteuerabzug berechtigende Rechnung betreffende Vorabentscheidungsersuchen des V.&nbsp;Senats des Bundesfinanzhofs (BFH) mit Beschluss vom 6.&nbsp;April 2016 V&nbsp;R&nbsp;25\/15 (BFHE 254, 139, UR 2016, 598) hat der EuGH mit seinem Urteil Geissel vom 15.&nbsp;November 2017 C-374\/16 und C-375\/16 (EU:C:2017:867, UR 2017, 970) wie folgt geantwortet:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;1. Es ist f&uuml;r die Aus&uuml;bung des Rechts auf Vorsteuerabzug durch den Empf&auml;nger von Gegenst&auml;nden oder Dienstleistungen nicht erforderlich, dass die wirtschaftlichen T&auml;tigkeiten des leistenden Unternehmers unter der Anschrift ausge&uuml;bt werden, die in der von ihm ausgestellten Rechnung angegeben ist.<br \/>2. In Anbetracht dessen waren die zweite Frage in der Rechtssache C-374\/16 und die dritte Frage in der Rechtssache C-375\/16 nicht zu beantworten.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Nachgang zu diesem Urteil hatten die Beteiligten Gelegenheit zur Stellungnahme.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin sieht sich durch das EuGH-Urteil Geissel (EU:C:2017:867, UR 2017, 970) in ihrer Auffassung best&auml;tigt, dass die Voraussetzungen f&uuml;r den streitigen Vorsteuerabzug vorliegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Betreffend die gleichfalls streitige Besteuerung der fraglichen Ausgangsums&auml;tze h&auml;lt die Kl&auml;gerin ihre Revision ebenso aufrecht und f&uuml;hrt erg&auml;nzend dazu aus, dass der Belegnachweis nicht zwingend deshalb als nicht gef&uuml;hrt zu beurteilen sei, weil eine der in &sect;&nbsp;17a Abs.&nbsp;2 der Umsatzsteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung (UStDV) in der f&uuml;r den Streitfall ma&szlig;geblichen Fassung vom 21.&nbsp;Februar 2005 genannten Voraussetzungen fehle.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Jedenfalls sei der Begriff &quot;Bestimmungsort&quot; i.S. von &sect;&nbsp;17a Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStDV 2005 unionsrechtskonform dahingehend auszulegen, dass die Angabe des Ziellandes ausreiche. Die Angabe einer Stadt oder Gemeinde bringe gegen&uuml;ber der des Ziellandes keinen weiteren Nutzen im Hinblick auf die in Art.&nbsp;131 MwStSystRL abschlie&szlig;end benannten Zwecke, insbesondere Steuerhinterziehung zu vermeiden. Au&szlig;erdem sei die Angabe eines St&auml;dtenamens h&auml;ufig doppeldeutig, weil es St&auml;dte gleichen Namens auch in verschiedenen Staaten mehrfach gebe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG unterstelle rechtsfehlerhaft, dass die fraglichen Fahrzeuge nicht f&uuml;r den jeweils in der Adresse der Ausgangsrechnungen genannten Ort bestimmt gewesen seien. Es sei nicht festgestellt, dass ihr, der Kl&auml;gerin, bekannt gewesen sei oder ihr auch nur Anhaltspunkte daf&uuml;r vorgelegen h&auml;tten, dass der Abnehmer und dessen Fahrer die Fahrzeuge entgegen der ausdr&uuml;cklichen Erkl&auml;rung nicht in das innergemeinschaftliche Ausland verbringen werde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Vorentscheidung sowie die Einspruchsentscheidung vom 19.&nbsp;November 2010 aufzuheben und den Umsatzsteuerbescheid 2008 vom 31.&nbsp;August 2010 dahingehend zu &auml;ndern, dass die Umsatzsteuer f&uuml;r das Streitjahr auf &#8230;&nbsp;EUR herabgesetzt wird, hilfsweise das Revisionsverfahren auszusetzen und dem EuGH die Frage zur Vorabentscheidung vorzulegen, ob Art.&nbsp;131 und Art.&nbsp;138 MwStSystRL einer nationalen Regelung wie &sect;&nbsp;17a Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStDV 2005 entgegensteht, wonach die Umsatzsteuerbefreiung einer innergemeinschaftlichen Lieferung die Angabe des Bestimmungsorts bedingt, wenn das Gelangen in das &uuml;brige Gemeinschaftsgebiet nicht in anderer Weise bewiesen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen. Es tritt der Revision entgegen und bezieht sich im Wesentlichen auf die Gr&uuml;nde des FG-Urteils.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf eine Stellungnahme im Nachgang zum EuGH-Urteil Geissel (EU:C:2017:867, UR 2017, 970) hat das FA verzichtet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet; sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat den Abzug der aus den Rechnungen der D geltend gemachten Vorsteuerbetr&auml;ge zu Unrecht mit der Begr&uuml;ndung versagt, dass die fraglichen Rechnungen nicht die nach &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG erforderliche zutreffende vollst&auml;ndige Anschrift des leistenden Unternehmers enthielten. Die Feststellungen des FG lassen keine Beurteilung zu, ob die materiellen Voraussetzungen des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG erf&uuml;llt sind. Es steht nicht fest, ob s&auml;mtlichen Rechnungen der D tats&auml;chlich Fahrzeuglieferungen zugrunde gelegen haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen hat das FG zu Recht entschieden, dass es sich bei den Lieferungen an B mit Ausnahme eines Porsche&nbsp;997&nbsp;S Cabrio um steuerpflichtige Lieferungen gehandelt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Senat ist nicht gehindert, &uuml;ber die Revision zu entscheiden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Wurde &#8211;wie im Streitfall die Kl&auml;gerin&#8211; eine GmbH im Laufe des Revisionsverfahrens wegen Verm&ouml;genslosigkeit von Amts wegen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;394 Abs.&nbsp;1 FamFG gel&ouml;scht, kann in der Sache dennoch entschieden werden. In diesem Fall ist die gel&ouml;schte GmbH noch beteiligungsf&auml;hig i.S. von &sect;&nbsp;57 Nr.&nbsp;1 FGO. Steuerrechtlich wird eine gel&ouml;schte GmbH n&auml;mlich als fortbestehend angesehen, solange sie noch steuerrechtliche Pflichten zu erf&uuml;llen hat oder &#8211;wie hier&#8211; gegen sie ergangene Steuerbescheide oder Haftungsbescheide angreift (vgl. dazu z.B. BFH-Urteile vom 27.&nbsp;April 2000 I&nbsp;R&nbsp;65\/98, BFHE 191, 494, BStBl II 2000, 500, unter III.1., Rz&nbsp;10; vom 8.&nbsp;Oktober 2008 V&nbsp;R&nbsp;63\/07, BFH\/NV 2009, 1473, unter II., Rz&nbsp;32; FG M&uuml;nchen, Urteil vom 4.&nbsp;September 2017&nbsp;&nbsp;7&nbsp;K&nbsp;1379\/17, nicht ver&ouml;ffentlicht &#8211;n.v.&#8211;, juris, Rz&nbsp;11; zur Parteif&auml;higkeit i.S. von &sect;&nbsp;50 Abs.&nbsp;1 der Zivilprozessordnung &#8211;ZPO&#8211; ferner Beschluss des Bundesgerichtshofs &#8211;BGH&#8211; vom 8.&nbsp;Oktober 2013 II&nbsp;ZR&nbsp;281\/12, n.v., juris, Rz&nbsp;2; jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Allerdings hat die L&ouml;schung einer GmbH zur Folge, dass ihr bisheriger gesetzlicher Vertreter (Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer bzw. Liquidator) seine Vertretungsbefugnis (&sect;&nbsp;35 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschr&auml;nkter Haftung &#8211;GmbHG&#8211; bzw. &sect;&nbsp;70 Satz&nbsp;1 GmbHG) verliert (vgl. dazu z.B. BFH-Urteil in BFHE 191, 494, BStBl II 2000, 500, unter III.2., Rz&nbsp;11, m.w.N.). Daher wird das gerichtliche Verfahren gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;155 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;241 Abs.&nbsp;1 ZPO bis zur Bestellung eines &#8211;im Streitfall&#8211; Nachtragsliquidators i.S. von &sect;&nbsp;66 Abs.&nbsp;5 GmbHG grunds&auml;tzlich unterbrochen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Unterbrechung des Verfahrens tritt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;155 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;246 Abs.&nbsp;1 ZPO jedoch nicht ein, wenn die Gesellschaft durch einen Prozessbevollm&auml;chtigten vertreten ist. Im Streitfall wird die Kl&auml;gerin seit Beginn des Klageverfahrens und dar&uuml;ber hinaus im Revisionsverfahren durch die Prozessbevollm&auml;chtigten vertreten. Die diesen erteilte Prozessvollmacht dauert &uuml;ber den Zeitpunkt der L&ouml;schung der Kl&auml;gerin und des Verlustes der gesetzlichen Vertretungsmacht ihres Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers bzw. Liquidators fort (&sect;&nbsp;155 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;86 ZPO). Eine Unterbrechung des Verfahrens ist deshalb gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;246 Abs.&nbsp;1 ZPO nicht eingetreten (vgl. dazu BFH-Urteile in BFHE 191, 494, BStBl II 2000, 500, unter III.2., Rz&nbsp;11; ferner vom 29.&nbsp;August 2017 VIII&nbsp;R&nbsp;32\/15, BFHE 260, 1, BStBl II 2018, 223).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Feststellungen des FG reichen nicht aus, um zu entscheiden, ob die Kl&auml;gerin ein Recht zum Abzug der aus den Rechnungen der D geltend gemachten Vorsteuerbetr&auml;ge hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Unternehmer kann die gesetzlich geschuldete Steuer f&uuml;r Lieferungen und sonstige Leistungen, die von einem anderen Unternehmer f&uuml;r sein Unternehmen ausgef&uuml;hrt worden sind, als Vorsteuer abziehen (&sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG). Die Aus&uuml;bung des Vorsteuerabzugs setzt nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG voraus, dass der Unternehmer eine nach &sect;&sect;&nbsp;14, 14a UStG ausgestellte Rechnung besitzt. Fehlen die f&uuml;r den Vorsteuerabzug nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 i.V.m. &sect;&sect;&nbsp;14, 14a UStG erforderlichen Rechnungsangaben oder sind sie unzutreffend, besteht f&uuml;r den Leistungsempf&auml;nger kein Anspruch auf Vorsteuerabzug (vgl. dazu BFH-Urteile vom 2.&nbsp;September 2010 V&nbsp;R&nbsp;55\/09, BFHE 231, 332, BStBl II 2011, 235, Rz&nbsp;12, m.w.N.; vom 17.&nbsp;Dezember 2008 XI&nbsp;R&nbsp;62\/07, BFHE 223, 535, BStBl II 2009, 432, unter II.2., Rz&nbsp;21; vom 22.&nbsp;Juli 2015 V&nbsp;R&nbsp;23\/14, BFHE 250, 559, BStBl II 2015, 914, Rz&nbsp;22).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Kl&auml;gerin besitzt &#8211;entgegen der Auffassung der Vorinstanz&#8211; nach &sect;&sect;&nbsp;14, 14a UStG ausgestellte Rechnungen der D. Die Vorentscheidung ist deshalb aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eine nach den &sect;&sect;&nbsp;14, 14a UStG ausgestellte Rechnung erfordert, dass die Rechnung den Anforderungen des &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 UStG entspricht, was gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG die Angabe des vollst&auml;ndigen Namens und der vollst&auml;ndigen Anschrift des leistenden Unternehmers sowie des Leistungsempf&auml;ngers notwendig macht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Nach bisheriger Rechtsprechung des BFH wird das Merkmal &quot;vollst&auml;ndige Anschrift&quot; in &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG nur durch die Angabe der zutreffenden Anschrift des leistenden Unternehmers erf&uuml;llt, unter der er seine wirtschaftlichen Aktivit&auml;ten entfaltet. Die Angabe eines &quot;Briefkastensitzes&quot; mit nur postalischer Erreichbarkeit, an dem im Zeitpunkt der Rechnungsstellung keinerlei gesch&auml;ftliche Aktivit&auml;ten stattfinden, reichte danach als zutreffende Anschrift nicht aus (vgl. dazu BFH-Urteile vom 27.&nbsp;Juni 1996 V&nbsp;R&nbsp;51\/93, BFHE 181, 197, BStBl II 1996, 620, unter II.1., Rz&nbsp;15; vom 19.&nbsp;April 2007 V&nbsp;R&nbsp;48\/04, BFHE 217, 194, BStBl II 2009, 315, unter II.C.1.a, Rz&nbsp;50; vom 6.&nbsp;Dezember 2007 V&nbsp;R&nbsp;61\/05, BFHE 221, 55, BStBl II 2008, 695, unter II.3.b, Rz&nbsp;33; vom 30.&nbsp;April 2009 V&nbsp;R&nbsp;15\/07, BFHE 225, 254, BStBl II 2009, 744, unter II.1.b bis d, Rz&nbsp;32&nbsp;ff.; vom 8.&nbsp;Juli 2009 XI&nbsp;R&nbsp;51\/07, BFH\/NV 2010, 256, unter II.1.c, Rz&nbsp;16; in BFHE 250, 559, BStBl II 2015, 914, Rz&nbsp;25).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Hieran h&auml;lt der Senat nach Ergehen des EuGH-Urteils Geissel (EU:C:2017:867, UR 2017, 970) nicht mehr fest. &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG sind vielmehr richtlinienkonform dahingehend auszulegen, dass der Vorsteuerabzug nicht den Besitz einer Rechnung mit der Anschrift des leistenden Unternehmers voraussetzt, unter der er seine wirtschaftlichen T&auml;tigkeiten aus&uuml;bt. Vielmehr reicht jede Art von Anschrift einschlie&szlig;lich einer Briefkastenanschrift aus, sofern der Unternehmer unter dieser Anschrift erreichbar ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Im Streitfall sind diese Anforderungen an eine zur Aus&uuml;bung des Rechts auf Vorsteuerabzug berechtigenden Rechnung erf&uuml;llt. Denn die D hat unter der von ihr angegebenen Rechnungsanschrift Post erhalten. Das FG hat dazu u.a. unwidersprochen und f&uuml;r den Senat i.S. von &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindend festgestellt, dass D unter der von ihr in ihren Rechnungen angegebenen Anschrift postalisch erreichbar gewesen ist. Unter dieser Anschrift befand sich u.a. der statuarische Sitz der D und ein Buchhaltungsb&uuml;ro, das die Post f&uuml;r D entgegengenommen und f&uuml;r sie Buchhaltungsarbeiten erledigt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Der Senat kann den Streitfall unter Zugrundelegung des EuGH-Urteils Geissel (EU:C:2017:867, UR 2017, 970) abweichend von der Rechtsprechung des V.&nbsp;Senats des BFH (vgl. dazu vorstehend unter II.2.b&nbsp;bb) entscheiden, der die zum Merkmal &quot;vollst&auml;ndige Anschrift&quot; bisher vertretene Rechtsansicht (noch) nicht aufgegeben hat. Es bedarf dazu keiner Divergenzanfrage gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 FGO beim V.&nbsp;Senat des BFH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Wenn ein Senat des BFH in einer Rechtsfrage von der Entscheidung eines anderen Senats abweichen will, entscheidet dar&uuml;ber nach &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 FGO der Gro&szlig;e Senat des BFH. Eine Vorlage an den Gro&szlig;en Senat des BFH ist nur zul&auml;ssig, wenn der Senat, von dessen Entscheidung abgewichen werden soll, auf Anfrage des erkennenden Senats erkl&auml;rt hat, dass er an seiner Rechtsauffassung festh&auml;lt (&sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Ein solches Verfahren ist im Streitfall jedoch nicht erforderlich, denn nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des EuGH bindet ein Urteil des Gerichtshofs im Vorabentscheidungsverfahren das nationale Gericht bei seiner Entscheidung des Ausgangsrechtsstreits (vgl. dazu BFH-Urteil vom 28.&nbsp;Mai 2013 XI&nbsp;R&nbsp;11\/09, BFHE 242, 84, UR 2013, 756, Rz&nbsp;66, m.w.N. zur Rechtsprechung des EuGH).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Auslegung der MwStSystRL ist nach Art.&nbsp;267 des Vertrags &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ischen Union (AEUV) abschlie&szlig;end dem EuGH vorbehalten. Der erkennende Senat ist deshalb nicht befugt, die Frage, welchen Inhalt das durch die MwStSystRL geregelte Unionsrecht hat, abweichend vom EuGH zu entscheiden oder diese Entscheidung einem anderen Spruchk&ouml;rper zu &uuml;berlassen. Auch der Gro&szlig;e Senat des BFH d&uuml;rfte insoweit nicht anders entscheiden. Eine Vorlage an den Gro&szlig;en Senat des BFH ist deshalb in F&auml;llen dieser Art weder n&ouml;tig noch zul&auml;ssig (vgl. dazu BGH-Urteil vom 14.&nbsp;Mai 1998 IX&nbsp;ZR&nbsp;56\/95, BGHZ 139, 21, Betriebs-Berater 1998, 1441, unter I.5.a; Urteil des Bundessozialgerichts vom 29.&nbsp;Januar 1974&nbsp;&nbsp;8\/2&nbsp;RU&nbsp;226\/72, BSGE 37, 88, Neue Juristische Wochenschrift &#8211;NJW&#8211; 1974, 1063, Leitsatz&nbsp;1; BFH-Urteil in BFHE 242, 84, UR 2013, 756, Rz&nbsp;67).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine von der FGO in &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 nur in Zusammenhang mit einer Anrufung des Gro&szlig;en Senats des BFH nach &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 FGO vorgesehene Divergenzanfrage scheidet daher vorliegend aus (vgl. dazu BFH-Urteil in BFHE 242, 84, UR 2013, 756, Rz&nbsp;68, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Sache ist jedoch nicht spruchreif. Der Senat vermag auf Grundlage der Feststellungen des FG nicht zu entscheiden, ob die Kl&auml;gerin den geltend gemachten Vorsteuerabzug aus den streitigen Eingangsleistungen zu Recht beansprucht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach den von der Vorentscheidung getroffenen Feststellungen ist es fraglich, ob die Kl&auml;gerin durch den Bezug der betreffenden Kfz von D die materiellen Voraussetzungen nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG erf&uuml;llt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG konnte &#8211;aus seiner Sicht zu Recht&#8211; f&uuml;r die Frage des Vorsteuerabzugs bisher dahingestellt bleiben lassen, ob s&auml;mtlichen Rechnungen der D tats&auml;chliche Fahrzeuglieferungen zugrunde gelegen haben. Es hat dazu ausgef&uuml;hrt (FG-Urteil, S.&nbsp;21), dass Zweifel hieran insbesondere im Hinblick auf die Fahrzeugrechnungen mit Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) best&uuml;nden, die nach den Angaben der jeweiligen Hersteller nicht existierten. Angesichts der von der Kl&auml;gerin vorgelegten Fotos und Ablichtungen von EG-&Uuml;bereinstimmungsbescheinigungen (COC) vermochte das FG aber auch nicht mit Sicherheit auszuschlie&szlig;en, dass insoweit gleichwohl Lieferungen von Fahrzeugen &#8211;ggf. mit gef&auml;lschten FIN&#8211; erfolgt seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Danach ist nicht gekl&auml;rt, ob die materiellen Voraussetzungen des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG &uuml;berhaupt vorliegen. Denn es ist fraglich, ob und in welchem Umfang die Kl&auml;gerin Fahrzeuge von D bezogen hat. Das FG wird im zweiten Rechtsgang die noch fehlenden Feststellungen nachzuholen haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Auf die von der Kl&auml;gerin ferner aufgeworfenen Verfahrensr&uuml;gen kommt es danach nicht mehr an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Bei den im Revisionsverfahren noch streitbefangenen Lieferungen an B hat es sich &#8211;wie das FG zu Recht entschieden hat&#8211; um steuerpflichtige Lieferungen gehandelt. Die Steuerbefreiung nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b, &sect;&nbsp;6a UStG kommt f&uuml;r diese Lieferungen nicht in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Innergemeinschaftliche Lieferungen (&sect;&nbsp;6a) sind nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;b UStG steuerfrei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eine steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung setzt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG u.a. voraus, dass der Unternehmer oder der Abnehmer den Gegenstand der Lieferung in das &uuml;brige Gemeinschaftsgebiet bef&ouml;rdert oder versendet hat. Unionsrechtlich beruht die Steuerfreiheit der innergemeinschaftlichen Lieferung auf Art.&nbsp;131 und Art.&nbsp;138 MwStSystRL (vgl. BFH-Urteil in BFHE 250, 559, BStBl II 2015, 914, Rz&nbsp;39&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Voraussetzungen einer innergemeinschaftlichen Lieferung i.S. von &sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG sind vorliegend schon deshalb nicht erf&uuml;llt, weil nicht feststeht, dass die betreffenden Fahrzeuge im Rahmen einer Lieferung in das &uuml;brige Gemeinschaftsgebiet gelangt sind. Denn nach den den Senat im Revisionsverfahren bindenden Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) ist der Verbleib der streitgegenst&auml;ndlichen Fahrzeuge &quot;v&ouml;llig unklar&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Au&szlig;erdem hat die Kl&auml;gerin im Streitfall den erforderlichen Belegnachweis nicht gef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Unternehmer hat u.a. die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;1 UStG gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;3 UStG i.V.m. &sect;&sect;&nbsp;17a&nbsp;ff. UStDV 2005 beleg- und buchm&auml;&szlig;ig nachzuweisen (vgl. dazu BFH-Urteile vom 25.&nbsp;April 2013 V&nbsp;R&nbsp;28\/11, BFHE 242, 77, BStBl II 2013, 656, Rz&nbsp;15; in BFHE 250, 559, BStBl II 2015, 914, Rz&nbsp;38).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Er soll gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;17a Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStDV 2005 in den F&auml;llen, in denen er oder &#8211;wie hier&#8211; der Abnehmer den Gegenstand der Lieferung in das &uuml;brige Gemeinschaftsgebiet bef&ouml;rdert, den Nachweis f&uuml;hren, u.a. durch einen handels&uuml;blichen Beleg, aus dem sich der Bestimmungsort ergibt, insbesondere durch einen Lieferschein. Die Nachweispflichten i.S. von &sect;&nbsp;17a Abs.&nbsp;2 UStDV 2005 sind mit dem Unionsrecht vereinbar (vgl. dazu BFH-Urteil vom 10.&nbsp;August 2016 V&nbsp;R&nbsp;45\/15, BFHE 254, 453, UR 2016, 888, Rz&nbsp;13).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Im Streitfall fehlt es an einem Belegnachweis i.S. von &sect;&nbsp;17a Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStDV 2005.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) In den die Lieferungen an B betreffenden als &quot;Ausfuhrbescheinigung &#8211; &Uuml;bernahmebest&auml;tigung f&uuml;r Umsatzsteuerzwecke&quot; bezeichneten Verbringungserkl&auml;rungen fehlt jeweils die nach &sect;&nbsp;17a Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStDV 2005 erforderliche Angabe des Bestimmungsorts. Aus der dort jeweils get&auml;tigten Angabe, das &quot;Fahrzeug wird am &#8230; von mir in das Zielland Spanien verbracht&quot;, geht jedenfalls kein Bestimmungsort i.S. von &sect;&nbsp;17a Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStDV 2005 hervor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Zwar kann sich die gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;17a Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2, &sect;&nbsp;17c Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;9 UStDV 2005 erforderliche Angabe des Bestimmungsorts unter Ber&uuml;cksichtigung aller Umst&auml;nde im Einzelfall aus der Rechnungsanschrift des Abnehmers ergeben (vgl. BFH-Urteile vom 14.&nbsp;November 2012 XI&nbsp;R&nbsp;17\/12, BFHE 239, 516, BStBl II 2013, 407, Rz&nbsp;34, m.w.N.; in BFHE 250, 559, BStBl II 2015, 914, Rz&nbsp;42). Das gilt jedoch im Grundsatz nur, wenn davon auszugehen ist, dass der Gegenstand der Lieferung auch zum Unternehmenssitz des Abnehmers versendet oder bef&ouml;rdert wird (vgl. BFH-Urteile in BFHE 239, 516, BStBl II 2013, 407, Rz&nbsp;34, m.w.N.; in BFHE 250, 559, BStBl II 2015, 914, Rz&nbsp;42; in BFHE 254, 453, UR 2016, 888, Rz&nbsp;15). Davon kann im Streitfall jedoch aus den unter II.3.a&nbsp;bb genannten Gr&uuml;nden nicht ausgegangen werden. Wie bereits ausgef&uuml;hrt, ist der Verbleib der betreffenden Fahrzeuge vorliegend &#8211;wie es das FG festgestellt hat&#8211; &quot;v&ouml;llig unklar&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>62<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die betreffenden Lieferungen sind auch nicht nach &sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 UStG steuerfrei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>63<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Hat der Unternehmer eine Lieferung als steuerfrei behandelt, obwohl die Voraussetzungen nach &sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG nicht vorliegen, so ist die Lieferung gleichwohl als steuerfrei anzusehen, wenn die Inanspruchnahme der Steuerbefreiung auf unrichtigen Angaben des Abnehmers beruht und der Unternehmer die Unrichtigkeit dieser Angaben auch bei Beachtung der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns nicht erkennen konnte (&sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 UStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>64<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Frage des Gutglaubensschutzes stellt sich allerdings erst dann, wenn der Unternehmer seinen Nachweispflichten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;3 UStG i.V.m. &sect;&sect;&nbsp;17a&nbsp;ff. UStDV 2005 ihrer Art nach nachgekommen ist. Ma&szlig;geblich ist hierf&uuml;r die formelle Vollst&auml;ndigkeit, nicht aber die inhaltliche Richtigkeit der Beleg- und Buchangaben, da &sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 UStG das Vertrauen auf unrichtige Abnehmerangaben sch&uuml;tzt (vgl. BFH-Urteile vom 15.&nbsp;Februar 2012 XI&nbsp;R&nbsp;42\/10, BFH\/NV 2012, 1188, Rz&nbsp;32; in BFHE 250, 559, BStBl II 2015, 914, Rz&nbsp;43; in BFHE 254, 453, UR 2016, 888, Rz&nbsp;21; jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>65<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Im Streitfall fehlt es aber an einem belegm&auml;&szlig;igen Nachweis des Bestimmungsorts, weil dieser nicht ohne weiteres mit der Unternehmensanschrift der B gleichgesetzt werden kann (dazu vorstehend unter II.3.b&nbsp;cc).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>66<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Kommt der Unternehmer &#8211;wie hier&#8211; seinen Nachweispflichten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;6a Abs.&nbsp;3 UStG, &sect;&sect;&nbsp;17a, 17c UStDV 2005 nicht nach, ist grunds&auml;tzlich davon auszugehen, dass die Voraussetzungen einer innergemeinschaftlichen Lieferung nicht erf&uuml;llt sind. Etwas anderes gilt &#8211;was vorliegend schon aufgrund des &quot;v&ouml;llig unklaren&quot; Verbleibs der noch streitgegenst&auml;ndlichen Fahrzeuge nicht der Fall ist&#8211; ausnahmsweise dann, wenn zweifelsfrei feststeht, dass die Voraussetzungen der Steuerfreiheit erf&uuml;llt sind (vgl. z.B. BFH-Urteile in BFHE 239, 516, BStBl II 2013, 407, Rz&nbsp;22; in BFHE 250, 559, BStBl II 2015, 914, Rz&nbsp;44; jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>67<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die mit der Revision hiergegen erhobenen Einwendungen der Kl&auml;gerin greifen nicht durch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>68<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Kl&auml;gerin f&uuml;hrt mit Bezug auf das BFH-Urteil vom 7.&nbsp;Dezember 2006 V&nbsp;R&nbsp;52\/03 (BFHE 216, 367, BStBl II 2007, 420, unter II.2.c, Rz&nbsp;40) zwar zutreffend aus, dass der Belegnachweis nicht zwingend deshalb als nicht gef&uuml;hrt zu beurteilen sei, weil eine der in &sect;&nbsp;17a Abs.&nbsp;2 UStDV 2005 genannten Voraussetzungen fehle, und es in F&auml;llen, in denen &#8211;wie hier&#8211; der Abnehmer den Gegenstand beim Unternehmer abholt, in der Regel nicht den in &sect;&nbsp;17a Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStDV geforderten handels&uuml;blichen Beleg gebe, aus dem sich der Bestimmungsort ergibt. In dem Fall des von der Kl&auml;gerin in Bezug genommenen BFH-Urteils in BFHE 216, 367, BStBl II 2007, 420 ergab sich der Bestimmungsort jedoch aus der auf den Rechnungen ausgewiesenen Anschrift des betreffenden Abnehmers, f&uuml;r den deren Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer die Fahrzeuge abgeholt hat. Da dies jedoch im Grundsatz nur gilt, wenn &#8211;wie vorstehend unter II.3.b&nbsp;cc ausgef&uuml;hrt&#8211; davon auszugehen ist, dass der Gegenstand der Lieferung auch zum Unternehmenssitz des Abnehmers versendet oder bef&ouml;rdert wird, ergibt sich daraus f&uuml;r den Streitfall, bei dem der Verbleib der streitgegenst&auml;ndlichen Fahrzeuge &quot;v&ouml;llig unklar&quot; ist, nichts anderes.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>69<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Soweit die Kl&auml;gerin meint, dass die nationalen Anforderungen an den Belegnachweis nicht mit Unionsrecht vereinbar sind, hat der BFH bereits entschieden, dass die Vorschriften &uuml;ber den Belegnachweis nicht unionsrechtswidrig sind (vgl. BFH-Urteile vom 8.&nbsp;November 2007 V&nbsp;R&nbsp;71\/05, BFHE 219, 417, BStBl II 2009, 52; vom 6.&nbsp;Dezember 2007 V&nbsp;R&nbsp;59\/03, BFHE 219, 469, BStBl II 2009, 57; vom 12.&nbsp;Mai 2009 V&nbsp;R&nbsp;65\/06, BFHE 225, 164, BStBl II 2010, 511, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>70<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Der Begriff &quot;Bestimmungsort&quot; i.S. von &sect;&nbsp;17a Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStDV 2005 ist &#8211;anders als die Kl&auml;gerin meint&#8211; unionsrechtskonform nicht dahingehend auszulegen, dass die Angabe des Ziellandes ausreicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>71<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Die unionsrechtliche Befugnis zur gesetzlichen Anordnung des Belegnachweises ergibt sich aus Art.&nbsp;131 MwStSystRL (vgl. dazu z.B. BFH-Urteile vom 11.&nbsp;August 2011 V&nbsp;R&nbsp;50\/09, BFHE 235, 32, BStBl II 2012, 151, Rz&nbsp;20, noch zu Art.&nbsp;28c Teil&nbsp;A Buchst.&nbsp;a Unterabs.&nbsp;1 der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern; in BFHE 254, 453, UR 2016, 888, Rz&nbsp;13). Danach wird die Steuerfreiheit f&uuml;r die innergemeinschaftliche Lieferung nur &quot;unter den Bedingungen angewandt, die die Mitgliedstaaten zur Gew&auml;hrleistung einer korrekten und einfachen Anwendung dieser Befreiungen und zur Verhinderung von Steuerhinterziehung, Steuerumgehung und Missbrauch festlegen&quot;. Daneben l&auml;sst Art.&nbsp;273 MwStSystRL es zu, dass die Mitgliedstaaten zur genauen Erhebung der Steuer oder zur Vermeidung von Steuerhinterziehung weitere Pflichten vorsehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>72<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Zu den Beweisanforderungen, die gegen&uuml;ber einem Lieferanten f&uuml;r den Nachweis der Erf&uuml;llung der Voraussetzungen der Mehrwertsteuerbefreiung bei einer innergemeinschaftlichen Lieferung von Gegenst&auml;nden gestellt werden d&uuml;rfen, ist der Rechtsprechung des EuGH zu entnehmen, dass in Ermangelung einer konkreten Bestimmung in der MwStSystRL, welche Beweise Steuerpflichtige erbringen m&uuml;ssen, um in den Genuss der Mehrwertsteuerbefreiung zu gelangen, die Mitgliedstaaten daf&uuml;r zust&auml;ndig sind, gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;131 MwStSystRL die Bedingungen festzulegen, unter denen sie innergemeinschaftliche Lieferungen befreien, um eine korrekte und einfache Anwendung der Befreiungen zu gew&auml;hrleisten und um Steuerhinterziehung, Steuerumgehung und jeglichen Missbrauch zu verhindern. Die Mitgliedstaaten m&uuml;ssen jedoch bei der Aus&uuml;bung ihrer Befugnisse die allgemeinen Rechtsgrunds&auml;tze beachten, die Bestandteil der Rechtsordnung der Union sind (vgl. dazu z.B. EuGH-Urteile Mecsek-Gabona vom 6.&nbsp;September 2012 C-273\/11, EU:C:2012:547, UR 2012, 796, Rz&nbsp;36, m.w.N.; Traum vom 9.&nbsp;Oktober 2014 C-492\/13, EU:C:2014:2267, UR 2014, 943, Rz&nbsp;27; Euro Tyre vom 9.&nbsp;Februar 2017 C-21\/16, EU:C:2017:106, UR 2017, 271, Rz&nbsp;33).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>73<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit danach der Grundsatz der steuerlichen Neutralit&auml;t erfordert, dass die Mehrwertsteuerbefreiung gew&auml;hrt wird, wenn die materiellen Voraussetzungen erf&uuml;llt sind, selbst wenn der Steuerpflichtige bestimmten formellen Anforderungen nicht gen&uuml;gt hat (vgl. dazu EuGH-Urteil Euro Tyre, EU:C:2017:106, UR 2017, 271, Rz&nbsp;36, m.w.N.), kommt dies im Streitfall, in dem der Verbleib der betreffenden Fahrzeuge &quot;v&ouml;llig unklar&quot; ist, nicht in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>74<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen hat der EuGH bereits entschieden, dass in einem Fall, in dem &#8211;wie hier&#8211; die Steuerverwaltung keine Gewissheit dar&uuml;ber hat, ob die Gegenst&auml;nde tats&auml;chlich den Liefermitgliedstaat verlassen haben, Art.&nbsp;138 Abs.&nbsp;1 MwStSystRL es nicht verwehrt, dem Lieferer den Anspruch auf Steuerbefreiung einer innergemeinschaftlichen Lieferung u.a. dann zu versagen, wenn aufgrund der objektiven Sachlage feststeht, dass er seinen Nachweispflichten nicht nachgekommen ist (vgl. dazu EuGH-Urteil Mecsek-Gabona, EU:C:2012:547, UR 2012, 796, Rz&nbsp;55).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>75<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Da sich der Mitgliedstaat der Erwerbsbesteuerung nach dem Bestimmungsort der Lieferung richtet, ist diese Angabe zur Wahrung der Korrespondenz von innergemeinschaftlicher Lieferung und innergemeinschaftlichem Erwerb nicht verzichtbar (vgl. dazu BFH-Urteil in BFHE 254, 453, UR 2016, 888, Rz&nbsp;14). Anders als die Kl&auml;gerin meint, reicht die blo&szlig;e Nennung eines Bestimmungslands in den Verbringungserkl&auml;rungen zur Angabe des Bestimmungsorts daher nicht aus (vgl. dazu BFH-Urteil in BFHE 254, 453, UR 2016, 888, Rz&nbsp;15).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>76<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Die Angabe des Bestimmungsorts im &uuml;brigen Gemeinschaftsgebiet dient entgegen dem Revisionsvorbringen auch den in Art.&nbsp;131 MwStSystRL benannten Zwecken, insbesondere Steuerhinterziehung zu vermeiden. Sie ist u.a. f&uuml;r die Verifikation der vom Lieferer nach &sect;&nbsp;17c Abs.&nbsp;1 UStDV 2005 buchm&auml;&szlig;ig nachzuweisenden Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Abnehmers erforderlich. Die Kenntnis &uuml;ber den Bestimmungsort ist dar&uuml;ber hinaus unverzichtbar, um die Finanzverwaltung in die Lage zu versetzen, die behauptete steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung im Rahmen eines Auskunftsersuchens nach Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 der Verordnung (EG) Nr.&nbsp;1798\/2003 des Rates vom 7.&nbsp;Oktober 2003 &uuml;ber die Zusammenarbeit der Verwaltungsbeh&ouml;rden auf dem Gebiet der Mehrwertsteuer und zur Aufhebung der Verordnung (EWG) Nr.&nbsp;218\/92 (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Gemeinschaften Nr.&nbsp;L&nbsp;264, S.&nbsp;1) &uuml;berpr&uuml;fen lassen zu k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>77<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Soweit die Kl&auml;gerin vorbringt, das FG unterstelle rechtsfehlerhaft, dass die fraglichen Fahrzeuge nicht f&uuml;r den jeweils in der Adresse der Ausgangsrechnungen genannten Ort bestimmt gewesen seien, trifft dies &#8211;wie sich vorstehend unter II.3.b&nbsp;cc ergibt&#8211; nicht zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>78<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die von der Kl&auml;gerin ferner hilfsweise beantragte Aussetzung des Revisionsverfahrens und Vorlage der von ihr n&auml;her bezeichneten Frage an den EuGH zur Vorabentscheidung kommt nicht in Betracht, weil die unionsrechtliche Rechtslage hinreichend gekl&auml;rt ist (dazu vorstehend unter II.3.d&nbsp;bb&nbsp;(2)). F&uuml;r einen vern&uuml;nftigen Zweifel verbleibt daher keinerlei Raum.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>79<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Vorlagepflicht gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;267 Abs.&nbsp;3 AEUV besteht danach nicht (vgl. dazu z.B. Beschl&uuml;sse des Bundesverfassungsgerichts vom 30.&nbsp;August 2010&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;1631\/08, NJW 2011, 288, unter B.II.1.; vom 6.&nbsp;September 2016&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;1305\/13, Neue Zeitschrift f&uuml;r Verwaltungsrecht 2017, 53, Rz&nbsp;7; vom 6.&nbsp;Oktober 2017&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;987\/16, NJW 2018, 606, Rz&nbsp;4&nbsp;ff.; ferner BFH-Urteile vom 13.&nbsp;Juli 2016 VIII&nbsp;K&nbsp;1\/16, BFHE 254, 481, BStBl II 2017, 198, Rz&nbsp;26&nbsp;ff.; vom 31.&nbsp;Mai 2017 XI&nbsp;R&nbsp;40\/14, BFHE 258, 495, UR 2017, 718, Rz&nbsp;59; jeweils m.w.N.). Allein der Umstand, dass der EuGH einen Fall wie den vorliegenden noch nicht entschieden hat, rechtfertigt jedenfalls keine EuGH-Vorlage (vgl. dazu BFH-Urteil in BFHE 258, 495, UR 2017, 718, Rz&nbsp;59, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>80<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung auf das FG beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.6.2018, XI R 20\/14ECLI:DE:BFH:2018:U.130618.XIR20.14.0 Zum Rechnungsmerkmal &quot;vollst&auml;ndige Anschrift&quot; bei der Aus&uuml;bung des Rechts auf Vorsteuerabzug Leits&auml;tze 1. Die Aus&uuml;bung des Rechts auf Vorsteuerabzug setzt nicht voraus, dass die wirtschaftlichen T&auml;tigkeiten des leistenden Unternehmers unter der Anschrift ausge&uuml;bt werden, die in der dem Unternehmer erteilten Rechnung, f&uuml;r dessen Unternehmen die Lieferungen oder sonstigen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-20-14-zum-rechnungsmerkmal-vollstaendige-anschrift-bei-der-ausuebung-des-rechts-auf-vorsteuerabzug\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;20\/14 &#8211; Zum Rechnungsmerkmal &quot;vollst&auml;ndige Anschrift&quot; bei der Aus&uuml;bung des Rechts auf Vorsteuerabzug<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69915","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69915","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69915"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69915\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69915"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69915"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69915"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}