{"id":69916,"date":"2018-10-26T15:29:18","date_gmt":"2018-10-26T13:29:18","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69916"},"modified":"2020-06-17T05:30:19","modified_gmt":"2020-06-17T03:30:19","slug":"xi-r-20-16-zur-umsatzsteuerbefreiung-von-subunternehmerleistungen-im-bereich-der-ambulanten-eingliederungshilfe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-20-16-zur-umsatzsteuerbefreiung-von-subunternehmerleistungen-im-bereich-der-ambulanten-eingliederungshilfe\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;20\/16 &#8211; Zur Umsatzsteuerbefreiung von Subunternehmerleistungen im Bereich der ambulanten Eingliederungshilfe"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.6.2018, XI R 20\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.130618.XIR20.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Zur Umsatzsteuerbefreiung von Subunternehmerleistungen im Bereich der ambulanten Eingliederungshilfe<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Leistungen im Bereich der ambulanten Eingliederungshilfe, die eine selbst&auml;ndig t&auml;tige Psychologische Beraterin als &quot;sonstige qualifizierte Person&quot; gegen&uuml;ber zugelassenen Anbietern f&uuml;r hilfsbed&uuml;rftige Personen erbringt, waren im Jahr 2010 nach &sect; 4 Nr. 16 Satz 1 Buchst. k (jetzt: Buchst. l) UStG steuerfrei, wenn diese Leistungen aufgrund eines Hilfeplans vom Tr&auml;ger der Sozialhilfe bewilligt und mittelbar verg&uuml;tet wurden.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 11. August 2016&nbsp;&nbsp;13 K 3610\/12 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin), eine ausgebildete Psychologische Beraterin mit Fortbildungen insbesondere im Bereich &quot;systemischer Beratung&quot; und &quot;analytischer Psychologie&quot;, war &#8211;wie schon in den Vorjahren&#8211; im Jahr 2010 (Streitjahr) als Subunternehmerin in der ambulanten Eingliederungshilfe i.S. von &sect;&nbsp;53 des Zw&ouml;lften Buches Sozialgesetzbuch (SGB&nbsp;XII) t&auml;tig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie betreute vollj&auml;hrige Personen (Klienten) mit einer Behinderung i.S. von &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB&nbsp;IX) im Alltag durch Beratungs-, Begleitungs-, Betreuungs- und F&ouml;rderleistungen mit dem Ziel, den Klienten einen eigenst&auml;ndigen Alltag und die Eingliederung in das soziale Leben zu erm&ouml;glichen. Hierzu z&auml;hlte beispielsweise die Sicherstellung von Wohnung, Unterhalt und hauswirtschaftlicher Versorgung, die Hilfestellung bei beh&ouml;rdlichen Antragstellungen, die Begleitung bei Beh&ouml;rdeng&auml;ngen, die Entwicklung beruflicher Perspektiven, der Aufbau und die Festigung sozialer Kontakte, die gesundheitliche Stabilisierung sowie die Bew&auml;ltigung von Krisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein unmittelbares Vertrags-, Abrechnungs- und Verg&uuml;tungsverh&auml;ltnis mit dem zust&auml;ndigen gesetzlichen Sozialhilfetr&auml;ger, A, bestand dabei nicht. Die Kl&auml;gerin besa&szlig; die von A geforderte Ausbildung f&uuml;r einen Status als &quot;Fachkraft&quot; nicht, sondern wurde als eine &quot;sonstige qualifizierte Person&quot; eingestuft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Klient, die leistungsberechtigte Person i.S. von &sect;&nbsp;53 Abs.&nbsp;1 SGB XII, besprach zun&auml;chst Art und Umfang der gew&uuml;nschten T&auml;tigkeiten im Rahmen der ambulanten Eingliederungshilfe mit der Kl&auml;gerin. Diese erarbeitete dann zusammen mit einem bei A zugelassenen Anbieter (Leistungserbringer) einen Hilfeplan, in dem sie, die Kl&auml;gerin, als vom Klienten gew&uuml;nschte Betreuerin benannt wurde. Hierauf genehmigte A bei anerkannter Hilfsbed&uuml;rftigkeit ein bestimmtes Stundenkontingent zur Betreuung, bewilligte f&uuml;r Verwaltungsaufgaben einen pauschalen Zeitaufwand und erteilte dem Klienten den Bewilligungsbescheid. Die Betreuungsleistungen erfolgten in vielen F&auml;llen nur von der Kl&auml;gerin, ohne dass der Klient mit dem im Hilfeplan benannten Leistungserbringer n&auml;her in Kontakt getreten w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin schloss mit dem jeweiligen Leistungserbringer einen Dienstvertrag als freie Mitarbeiterin, der insbesondere Art und Umfang der T&auml;tigkeiten, Schweigepflicht, Weisungsfreiheit sowie Verg&uuml;tung und K&uuml;ndigung regelte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwischen A als Sozialhilfetr&auml;ger und dem Leistungserbringer bestand daneben eine Vereinbarung, welche insbesondere Art, Inhalt, Umfang und Qualit&auml;t der Leistungen sowie die personelle und sachliche Ausstattung betraf. Die Vereinbarung sah vor, dass Leistungen grunds&auml;tzlich durch geeignete Fachkr&auml;fte erbracht wurden, wozu insbesondere Diplom-Sozialarbeiter, Diplom-Sozialp&auml;dagogen, Erzieher, Heilerziehungspfleger, Pflegefachkr&auml;fte, Ergotherapeuten und Heilp&auml;dagogen z&auml;hlten. Als &quot;sonstige Kr&auml;fte&quot; konnten geeignete Personen eingesetzt werden, ihr Anteil durfte 30&nbsp;% der besch&auml;ftigten Betreuer nicht &uuml;berschreiten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Abrechnung &uuml;bermittelte die Kl&auml;gerin klientenbezogene Daten an A, der gegen&uuml;ber dem Leistungserbringer abrechnete und ihm das vereinbarte Entgelt erstattete. Die Kl&auml;gerin erteilte dem Leistungserbringer als Subunternehmerin Rechnungen ohne Umsatzsteuerausweis, in denen sie unter Benennung des Klienten, des Zeitaufwandes und des vereinbarten Stundensatzes fakturierte. In den Rechnungen wies die Kl&auml;gerin darauf hin, dass ihre &quot;heilberufliche T&auml;tigkeit&quot; von der Umsatzsteuer befreit sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die von der Kl&auml;gerin im Rahmen der ambulanten Eingliederungshilfe erbrachten Leistungen wurden in den dem Streitjahr vorangegangenen Jahren bis einschlie&szlig;lich 2009 vom Beklagten und Revisionskl&auml;ger (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) als steuerfrei i.S. von &sect;&nbsp;4&nbsp;Nr.&nbsp;16 Buchst.&nbsp;e des Umsatzsteuergesetzes (UStG) in der bis zum 31.&nbsp;Dezember 2008 geltenden Fassung (a.F.) angesehen. F&uuml;r bis zum 31.&nbsp;Dezember 2009 ausgef&uuml;hrte Ums&auml;tze wurde es von der Verwaltung nicht beanstandet, wenn der Unternehmer sich f&uuml;r die Steuerbefreiung seiner Leistungen noch auf &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Buchst.&nbsp;e UStG a.F. berufen hatte (Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 20.&nbsp;Juli 2009 IV&nbsp;B&nbsp;9-S&nbsp;7172\/09\/10002, BStBl I 2009, 774, Rz&nbsp;49).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitjahr rechnete die Kl&auml;gerin gegen&uuml;ber den Leistungserbringern B, C und D Leistungen im Rahmen der ambulanten Eingliederungshilfe in H&ouml;he von insgesamt &#8230;&nbsp;EUR, &#8230;&nbsp;EUR und &#8230;&nbsp;EUR ab. Daneben erbrachte die Kl&auml;gerin im geringen Umfang auch Beratungsleistungen im Bereich des Coachings an E und erzielte hieraus Ums&auml;tze in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In ihrer Umsatzsteuer-Jahreserkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr meldete die Kl&auml;gerin steuerfreie Ums&auml;tze aus ihrer T&auml;tigkeit im Rahmen der ambulanten Eingliederungshilfe in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR an. Die Ums&auml;tze aus den Beratungsleistungen behandelte sie als der Kleinunternehmerregelung i.S. von &sect;&nbsp;19 UStG unterfallend. Dem ist das FA zun&auml;chst gefolgt. Die Erkl&auml;rung stand nach &sect;&nbsp;168 Satz&nbsp;1 der Abgabenordnung (AO) einer Steuerfestsetzung unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung (&sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;1 AO) gleich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach einer bei der Kl&auml;gerin durchgef&uuml;hrten Au&szlig;enpr&uuml;fung gelangte der Pr&uuml;fer zu der Auffassung, dass die betreffenden Ums&auml;tze steuerpflichtig seien, weil nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;k UStG i.d.F. des Jahressteuergesetzes (JStG) 2009 vom 19.&nbsp;Dezember 2008 (BGBl I 2008, 2794 &#8211;UStG 2009&#8211;) und dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 8.&nbsp;November 2007 V&nbsp;R&nbsp;2\/06 (BFHE&nbsp;219, 428, BStBl II 2008, 634) eine Subunternehmert&auml;tigkeit f&uuml;r eine Steuerbefreiung nicht ausreiche. F&uuml;r eine Befreiung nach anderen Tatbest&auml;nden privater Einrichtungen l&auml;gen keine entsprechenden Nachweise vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA setzte mit Umsatzsteuer-&Auml;nderungsbescheid vom 25.&nbsp;Juni 2012 die Umsatzsteuer f&uuml;r das Streitjahr dementsprechend auf &#8230;&nbsp;EUR fest. Vorsteuern wurden nicht ber&uuml;cksichtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen legte die Kl&auml;gerin Einspruch ein und berief sich zugleich auf Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;g der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (MwStSystRL). Hilfsweise machte sie ferner Vorsteuern in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die geltend gemachten Vorsteuern wurden vom FA ber&uuml;cksichtigt und die Umsatzsteuer f&uuml;r das Streitjahr mit Umsatzsteuer-&Auml;nderungsbescheid vom 8.&nbsp;August 2012 auf nunmehr &#8230;&nbsp;EUR herabgesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Einspruchsentscheidung vom 5.&nbsp;November 2012 wies es den Einspruch als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der Klage statt und setzte die Umsatzsteuer f&uuml;r das Streitjahr mit dem angefochtenen Urteil auf 0&nbsp;EUR fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es f&uuml;hrte zur Begr&uuml;ndung seines in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2016, 2009 ver&ouml;ffentlichten Urteils im Wesentlichen aus, die von der Kl&auml;gerin als Subunternehmerin im Rahmen der ambulanten Eingliederungshilfe an die Leistungserbringer B und C ausgef&uuml;hrten Ums&auml;tze in H&ouml;he von insgesamt &#8230;&nbsp;EUR bzw. &#8230;&nbsp;EUR seien nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009 steuerfrei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Steuerbefreiung stehe nicht entgegen, dass die betreffenden Leistungen der Kl&auml;gerin nicht unmittelbar gegen&uuml;ber A abgerechnet und von diesem verg&uuml;tet worden seien. Weder dem Wortlaut der Vorschrift noch den Gesetzesmaterialien lasse sich ein Unmittelbarkeitserfordernis entnehmen. Dem Zweck der Regelung entsprechend, im &ouml;ffentlichen Interesse liegende Dienstleistungen auch bei privater Leistungserbringung nicht zus&auml;tzlich mit Umsatzsteuer zu belasten, m&uuml;ssten auch Subunternehmerleistungen bei hinreichendem Nachweis der Kostentragung durch einen im Gesetz genannten Tr&auml;ger beg&uuml;nstigt sein, wenn die T&auml;tigkeit gemeinwohlorientiert sei, insbesondere wenn sich die Leistungen, wie die ambulanten Betreuungsleistungen der Kl&auml;gerin, direkt an die betroffenen, vom Umsatzsteuerbefreiungszweck erfassten Personen richteten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch unter Ber&uuml;cksichtigung des Urteils des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) &quot;go fair&quot; Zeitarbeit vom 12.&nbsp;M&auml;rz 2015 C-594\/13 (EU:C:2015:164, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2015, 351), demzufolge Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;g MwStSystRL eng auszulegen sei und die Gestellung von Arbeitnehmern als solche keine im sozialen Bereich erbrachte Gemeinwohldienstleistung darstelle, lasse sich nicht herleiten, dass eine nur mittelbare Vertrags- und Verg&uuml;tungsbeziehung zum &ouml;ffentlichen Leistungstr&auml;ger sch&auml;dlich sei. Vielmehr spr&auml;chen die vom EuGH dort aufgestellten Grunds&auml;tze daf&uuml;r, prim&auml;r auf die tats&auml;chliche Leistungserbringung abzustellen und der Vertrags- und Verg&uuml;tungsbeziehung nur eine untergeordnete Bedeutung zuzumessen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die an B und C erbrachten Leistungen seien, wie sich aus den erteilten Bescheinigungen dieser Leistungserbringer sowie der von der Kl&auml;gerin erl&auml;uterten und durch Unterlagen substantiiert dargelegten Abl&auml;ufe feststehe, vollst&auml;ndig (mittelbar) von A als Sozialhilfetr&auml;ger verg&uuml;tet worden. Die gesetzliche Mindestquote in H&ouml;he von 40&nbsp;% sei in jedem Fall erreicht bzw. &uuml;berschritten worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin habe nur von A anerkannte Leistungen der ambulanten Eingliederungshilfe erbracht und insoweit auch die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;2 UStG 2009 erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit den verbleibenden an D sowie E ausgef&uuml;hrten Ums&auml;tzen in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR und &#8230;&nbsp;EUR, f&uuml;r die keine Bescheinigung &uuml;ber die Kostenerstattung durch A vorhanden sei bzw. die Beratungsleistungen betr&auml;fen, liege die Kl&auml;gerin unter dem ma&szlig;geblichen Gesamtumsatz gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;19&nbsp;Abs.&nbsp;1,&nbsp;Abs.&nbsp;3 (Satz&nbsp;1) Nr.&nbsp;1 UStG, weshalb nach der Kleinunternehmerregelung auch insoweit keine Umsatzsteuer festzusetzen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen wendet sich das FA mit seiner Revision und r&uuml;gt die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG verkenne, dass &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz 1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009 auf die betreffenden Leistungen der Kl&auml;gerin nicht anwendbar sei. Deshalb entfalle auch die Anwendung der Kleinunternehmerregelung i.S. von &sect;&nbsp;19 UStG hinsichtlich der von der Kl&auml;gerin im &Uuml;brigen ausgef&uuml;hrten Ums&auml;tze.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die von einem Subunternehmer an eine beg&uuml;nstigte Einrichtung erbrachten Leistungen seien nicht nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009 steuerfrei, weil es in diesem Fall, anders als es der Wortlaut des Gesetzes fordere, an einer Verg&uuml;tung durch die Sozialversicherungs- oder Sozialhilfetr&auml;ger fehle.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus den Gesetzesmaterialien sei nicht zu entnehmen, dass der Gesetzgeber im Rahmen des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz 1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009 eine mittelbare Verg&uuml;tung durch die gesetzlichen Sozialversicherungs- oder Sozialhilfetr&auml;ger habe ausreichen lassen wollen. Daher sei es nicht geboten, etwas anderes durch richtlinienkonforme Auslegung herbeizuf&uuml;hren oder der Kl&auml;gerin eine unmittelbar auf Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;g MwStSystRL gest&uuml;tzte Umsatzsteuerbefreiung zu gew&auml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der BFH habe in seinem Urteil in BFHE&nbsp;219, 428, BStBl II 2008, 634 entschieden, dass die Anerkennung als Einrichtung mit sozialem Charakter auch aus der &Uuml;bernahme der Kosten durch einen Sozialversicherungstr&auml;ger abgeleitet werden k&ouml;nne, dies aber eine unmittelbare vertragliche Beziehung und Verg&uuml;tung voraussetze, weshalb hierf&uuml;r ein blo&szlig;es T&auml;tigwerden als Subunternehmer nicht ausreiche. Diese Rechtsprechung sei nicht aufgegeben, sondern durch das nachfolgende BFH-Urteil vom 6.&nbsp;April 2016 V&nbsp;R&nbsp;55\/14 (BFHE 253, 466, BFH\/NV 2016, 1126) lediglich dahingehend eingeschr&auml;nkt worden, dass nicht nur bei Vorliegen unmittelbarer vertraglicher Beziehungen eine Anerkennung als Einrichtung mit sozialem Charakter in Betracht kommen k&ouml;nne.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit der BFH in seinen Urteilen vom 18.&nbsp;August 2015 V&nbsp;R&nbsp;13\/14 (BFHE&nbsp;251, 282, BFH\/NV 2015, 1784) und vom 22.&nbsp;Juni 2016 V&nbsp;R&nbsp;46\/15 (BFHE&nbsp;254, 272, BFH\/NV 2016, 1530) eine mittelbare Kostentragung als ausreichend angesehen habe, h&auml;tten die Unternehmer in diesen F&auml;llen die M&ouml;glichkeit gehabt, unmittelbar Vertr&auml;ge mit den Pflegekassen bzw. mit dem Jugendamt zu schlie&szlig;en. Die Kl&auml;gerin sei dagegen nicht berechtigt gewesen, selbst eine Vereinbarung mit dem Sozialhilfetr&auml;ger zu treffen, weil es ihr hierf&uuml;r an der erforderlichen Qualifikation fehle.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Auslegung von &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz 1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009 i.S. der Kl&auml;gerin stehe schon entgegen, dass, soweit diese Vorschrift &uuml;berhaupt auslegungsf&auml;hig sei, der EuGH in st&auml;ndiger Rechtsprechung die Auffassung vertrete, die in Art.&nbsp;132 MwStSystRL genannten Steuerbefreiungen seien ihrerseits eng auszulegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgegen der Vorentscheidung sei weder der MwStSystRL noch der dazu ergangenen Rechtsprechung des EuGH zu entnehmen, dass hinsichtlich gemeinwohlorientierter T&auml;tigkeiten Subunternehmerleistungen bei mittelbarer Kostentragung durch einen im Gesetz genannten Tr&auml;ger zu beg&uuml;nstigen seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar sei es nach der Rechtsprechung des EuGH zul&auml;ssig, die Anerkennung als Einrichtung mit sozialem Charakter i.S. von Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;g MwStSystRL aus Vorschriften aus dem Bereich der sozialen Sicherheit herzuleiten. Die Kl&auml;gerin k&ouml;nne aber nicht als Einrichtung mit sozialem Charakter anerkannt werden, weil es nach &sect;&nbsp;75 SGB&nbsp;XII und &sect;&nbsp;21 SGB&nbsp;IX dem zust&auml;ndigen Tr&auml;ger der Sozialhilfe nicht gestattet sei, mit fachlich nicht hinreichend qualifizierten Personen, wie hier der Kl&auml;gerin, eine unmittelbare vertragliche Beziehung einzugehen und Leistungen unmittelbar zu verg&uuml;ten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Vorentscheidung aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie tritt der Revision des FA entgegen und verteidigt die Vorentscheidung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision des FA ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat zu Recht entschieden, dass die von der Kl&auml;gerin als Subunternehmerin im Rahmen der ambulanten Eingliederungshilfe an die Leistungserbringer B und C ausgef&uuml;hrten Ums&auml;tze steuerfrei sind. Dabei ist es zutreffend davon ausgegangen, dass die Steuerfreiheit der im Rahmen der ambulanten Eingliederungshilfe an B und C erbrachten Leistungen aus einer richtlinienkonformen Auslegung von &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009 folgt. Hinsichtlich der verbleibenden an D sowie E ausgef&uuml;hrten Ums&auml;tze in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR und &#8230;&nbsp;EUR kommt die Kleinunternehmerregelung zur Anwendung, so dass es die Umsatzsteuer f&uuml;r das Streitjahr zu Recht auf 0&nbsp;EUR festgesetzt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Kl&auml;gerin war im Streitjahr &#8211;was das FG konkludent vorausgesetzt hat und zwischen den Beteiligten nicht im Streit steht&#8211; im Bereich der ambulanten Eingliederungshilfe selbst&auml;ndig t&auml;tig. Sie hat als Unternehmerin i.S. von &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 UStG steuerbare Leistungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG im Rahmen ihres Unternehmens ausgef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die im Rahmen der ambulanten Eingliederungshilfe erbrachten Leistungen der Kl&auml;gerin sind nicht nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz 1 Buchst.&nbsp;h UStG 2009 steuerfrei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz 1 Buchst.&nbsp;h UStG 2009 sind die Leistungen der Einrichtungen, mit denen eine Vereinbarung nach &sect;&nbsp;75 SGB&nbsp;XII besteht, unter den weiteren Voraussetzungen des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz 2 UStG 2009 steuerfrei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG hat &#8211;f&uuml;r den Senat i.S. von &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindend&#8211; festgestellt, dass zwischen der Kl&auml;gerin und dem A kein unmittelbares Vertrags-, Abrechnungs- und Verg&uuml;tungsverh&auml;ltnis bestand. Danach fehlt es f&uuml;r den streitigen Zeitraum jedenfalls an Vereinbarungen i.S. von &sect;&nbsp;75 SGB&nbsp;XII, so dass eine Steuerfreiheit nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;h UStG 2009 aufgrund derartiger Vereinbarungen nicht in Betracht kommen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Kl&auml;gerin, die nach den weiteren unstreitigen Feststellungen des FG die von A geforderte Ausbildung f&uuml;r einen Status als &quot;Fachkraft&quot; nicht besa&szlig;, sondern als eine &quot;sonstige qualifizierte Person&quot; eingestuft wurde, kann sich zur Steuerfreiheit &uuml;ber den Anwendungsbereich dieser Vorschrift hinaus nicht auf das Unionsrecht berufen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der V.&nbsp;Senat des BFH hat in seinen Urteilen vom 9.&nbsp;M&auml;rz 2017 V&nbsp;R&nbsp;39\/16 (BFHE 257, 456, BFH\/NV 2017, 1141, Rz&nbsp;11&nbsp;ff.) und vom 21.&nbsp;Juni 2017 V&nbsp;R&nbsp;29\/16 (BFH\/NV 2017, 1465, Rz&nbsp;12) zur Umsatzsteuerfreiheit von Eingliederungsleistungen entschieden, dass die Beschr&auml;nkung der Umsatzsteuerfreiheit f&uuml;r Eingliederungsleistungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;h UStG 2009 unionsrechtskonform auf die Leistungen von Unternehmern beschr&auml;nkt ist, mit denen eine Vereinbarung nach &sect;&nbsp;75 SGB&nbsp;XII besteht, und eine &uuml;ber den Anwendungsbereich dieser Vorschrift hinausgehende Steuerfreiheit unter Berufung auf Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;g MwStSystRL unionsrechtlich nicht geboten ist. Dem schlie&szlig;t sich der erkennende Senat an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die von der Kl&auml;gerin ausgef&uuml;hrten steuerbaren Ums&auml;tze sind jedoch &#8211;soweit sie ihre Leistungen an B und C ausgef&uuml;hrt hat&#8211; nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009 steuerfrei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) F&uuml;r die Steuerfreiheit der hier fraglichen Leistungen kommt neben &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;h UStG 2009 auch &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009 in Betracht, der keine vertragliche Vereinbarung nach dem Sozialrecht erfordert. Der Gesetzgeber hat auf der Grundlage der ihm in Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;g MwStSystRL einger&auml;umten Befugnis der Mitgliedstaaten mit &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009 einen ausdr&uuml;cklich als solchen bezeichneten &quot;Auffangtatbestand&quot; geschaffen, der bei Einrichtungen, die nicht unter &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a bis j UStG fallen, zur Anwendung kommt (vgl. BTDrucks 16\/11108, S.&nbsp;38). Danach sind die Kriterien des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009 f&uuml;r die Anerkennung als Einrichtung mit sozialem Charakter f&uuml;r Einrichtungen heranzuziehen, &quot;deren Leistungen nicht schon nach den Buchstaben a bis j befreit sind&quot; (vgl. BTDrucks 16\/11108, S.&nbsp;37).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">b)<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Von den nach unter &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG fallenden Ums&auml;tzen waren nach &sect;&nbsp;4 UStG 2009 steuerfrei:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;16. die mit dem Betrieb von Einrichtungen zur Betreuung oder Pflege k&ouml;rperlich, geistig oder seelisch hilfsbed&uuml;rftiger Personen eng verbundenen Leistungen, die von<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">(&#8230;)&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">k) Einrichtungen, bei denen im vorangegangenen Kalenderjahr die Betreuungs- oder Pflegekosten in mindestens 40&nbsp;% der F&auml;lle von den gesetzlichen Tr&auml;gern der Sozialversicherung oder der Sozialhilfe oder der f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung der Kriegsopferversorgung zust&auml;ndigen Versorgungsverwaltung einschlie&szlig;lich der Tr&auml;ger der Kriegsopferf&uuml;rsorge ganz oder zum &uuml;berwiegenden Teil verg&uuml;tet worden sind,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">erbracht werden. Leistungen im Sinne des Satzes&nbsp;1, die von Einrichtungen nach den Buchstaben&nbsp;b bis k erbracht werden, sind befreit, soweit es sich ihrer Art nach um Leistungen handelt, auf die sich die Anerkennung, der Vertrag oder die Vereinbarung nach Sozialrecht oder die Verg&uuml;tung jeweils bezieht.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Vorschrift &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz 1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009 ist mit Ausnahme der Mindestverg&uuml;tungsquote, die nunmehr mindestens 25&nbsp;% betr&auml;gt, identisch mit &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;l UStG in der derzeit geltenden Fassung. Auch &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz 2 UStG 2009 entspricht inhaltlich &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;2 UStG der aktuellen Fassung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Sie beruht unionsrechtlich auf Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;g MwStSystRL, der inhaltlich dem bis zum 31.&nbsp;Dezember 2006 geltenden Art.&nbsp;13 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;g der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern (Richtlinie 77\/388\/EWG) entspricht (vgl. dazu BFH-Urteil vom 3.&nbsp;August 2017 V&nbsp;R&nbsp;52\/16, BFHE&nbsp;259, 160, BFH\/NV&nbsp;2018, 165, Rz&nbsp;18). Danach befreien die Mitgliedstaaten &quot;eng mit der Sozialf&uuml;rsorge und der sozialen Sicherheit verbundene Dienstleistungen und Lieferungen von Gegenst&auml;nden, einschlie&szlig;lich derjenigen, die durch Altenheime, Einrichtungen des &ouml;ffentlichen Rechts oder andere von dem betreffenden Mitgliedstaat als Einrichtungen mit sozialem Charakter anerkannte Einrichtungen bewirkt werden&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der Gesetzgeber war grunds&auml;tzlich berechtigt, die Steuerbefreiung nach Ma&szlig;gabe des f&uuml;r das Streitjahr geltenden &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009 im Einklang mit dem Unionsrecht davon abh&auml;ngig zu machen, ob bei der betreffenden Einrichtung &#8211;was den Streitfall betrifft&#8211; im (vorangegangenen) Kalenderjahr die Betreuungskosten in mindestens 40&nbsp;% der F&auml;lle von den gesetzlichen Tr&auml;gern der Sozialhilfe ganz oder zum &uuml;berwiegenden Teil verg&uuml;tet worden sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Voraussetzungen und Modalit&auml;ten der Anerkennung als soziale Einrichtung werden in Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;g MwStSystRL nicht festgelegt. Vielmehr ist es Sache des innerstaatlichen Rechts jedes Mitgliedstaats, die Regeln aufzustellen, nach denen Einrichtungen die erforderliche Anerkennung gew&auml;hrt werden kann (vgl. dazu BFH-Urteil vom 28.&nbsp;Juni 2017 XI&nbsp;R&nbsp;23\/14, BFHE 258, 517, BFH\/NV 2017, 1561, Rz&nbsp;39, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Zu den im Einklang mit dem Unionsrecht f&uuml;r die Anerkennung als soziale Einrichtung ma&szlig;geblichen Gesichtspunkten geh&ouml;rt u.a. die &Uuml;bernahme der Kosten f&uuml;r die fraglichen Leistungen zum gro&szlig;en Teil durch Krankenkassen oder durch andere Einrichtungen der sozialen Sicherheit (vgl. dazu z.B. BFH-Urteile vom 7.&nbsp;Dezember 2016 XI&nbsp;R&nbsp;5\/15, BFHE 256, 550, BFH\/NV 2017, 863, Rz&nbsp;29; in BFHE 258, 517, BFH\/NV 2017, 1561, Rz&nbsp;40; jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Der nationale Gesetzgeber hat bei der Ausgestaltung der Anerkennung einer Einrichtung i.S. von &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz 1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009 die Grenzen des ihm zustehenden Ermessens zwar insoweit nicht beachtet, als er bez&uuml;glich der Einhaltung der Sozialquote in H&ouml;he von 40&nbsp;% auf das vorangegangene Kalenderjahr abgestellt hat (vgl. dazu BFH-Urteile vom 19.&nbsp;M&auml;rz 2013 XI&nbsp;R&nbsp;47\/07, BFHE 240, 439, BFH\/NV 2013, 1204, Rz&nbsp;36&nbsp;ff.; in BFHE 258, 517, BFH\/NV 2017, 1561, Rz&nbsp;42; jeweils m.w.N.). Der Senat hat deshalb entsprechende gesetzliche Grenzen in st&auml;ndiger Rechtsprechung nur insoweit als mit dem Unionsrecht unvereinbar beanstandet, als bei der Pr&uuml;fung der Grenze auf die Ums&auml;tze des Vorjahres zur&uuml;ckgegriffen wird, und im &Uuml;brigen unbeanstandet gelassen (vgl. dazu BFH-Urteil in BFHE 258, 517, BFH\/NV 2017, 1561, Rz&nbsp;43, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die Annahme des FG, die Kl&auml;gerin sei eine nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz 1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009 anerkannte Einrichtung, trifft zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Begriff &quot;Einrichtung&quot; i.S. von &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009 umfasst auch &#8211;wie das FG zu Recht erkannt hat&#8211; nat&uuml;rliche Personen wie hier die Kl&auml;gerin. Dabei ist davon auszugehen, dass das nationale Recht insoweit an die Begrifflichkeit des Unionsrechts ankn&uuml;pft (vgl. BTDrucks 16\/11108, S.&nbsp;37). Der Begriff ist grunds&auml;tzlich weit genug, um auch nat&uuml;rliche Personen (vgl. dazu EuGH-Urteil Gregg vom 7.&nbsp;September 1999 C-216\/97, EU:C:1999:390, UR 1999, 419, Rz&nbsp;21) und private Einheiten mit Gewinnerzielungsabsicht (vgl. dazu EuGH-Urteile Kingscrest Associates und Montecello vom 26.&nbsp;Mai 2005 C-498\/03, EU:C:2005:322, UR 2005, 453, Rz&nbsp;35 und 40; MDDP vom 28.&nbsp;November 2013 C-319\/12, EU:C:2013:778, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 2014, 177, Rz&nbsp;28 und 31) zu erfassen (vgl. dazu ferner BFH-Urteile in BFHE 256, 550, BFH\/NV 2017, 863, Rz&nbsp;28; in BFHE 258, 517, BFH\/NV 2017, 1561, Rz&nbsp;38, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die sachbezogenen Voraussetzungen des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz 1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009 sind vorliegend gleichfalls erf&uuml;llt. Die Kl&auml;gerin hat im Streitjahr Leistungen erbracht, die mit dem Betrieb von Einrichtungen zur Betreuung k&ouml;rperlich, geistig oder seelisch hilfsbed&uuml;rftiger Personen eng verbunden waren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Die von der Kl&auml;gerin im Rahmen der ambulanten Eingliederungshilfe betreuten Klienten waren hilfsbed&uuml;rftige Personen i.S. von &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009. Denn es handelt sich hierbei um i.S. von &sect;&nbsp;53 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 SGB&nbsp;XII anspruchsberechtigte Personen, die durch eine Behinderung i.S. von &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 SGB&nbsp;IX &#8211;mithin durch k&ouml;rperliche, seelische, geistige oder Sinnesbeeintr&auml;chtigungen&#8211; wesentlich in ihrer F&auml;higkeit, an der Gesellschaft teilzuhaben, eingeschr&auml;nkt oder von einer solchen wesentlichen Behinderung bedroht sind (vgl. BTDrucks 16\/11108, S.&nbsp;37).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Die Leistungen der Kl&auml;gerin waren zudem mit dem Betrieb von Einrichtungen zur Betreuung dieser Personen eng verbunden. Zu den beg&uuml;nstigten Leistungen der Betreuung hilfsbed&uuml;rftiger Personen z&auml;hlen insbesondere Leistungen zum Erwerb praktischer Kenntnisse und F&auml;higkeiten, die erforderlich und geeignet sind, Behinderten oder von Behinderung bedrohten Menschen die f&uuml;r sie erreichbare Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft zu erm&ouml;glichen, und Leistungen, die im Rahmen der Eingliederungshilfe nach &sect;&nbsp;54 SGB&nbsp;XII erbracht werden (vgl. Abschn.&nbsp;4.16.5 Abs.&nbsp;21 Satz&nbsp;2 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses &#8211;UStAE&#8211;; BTDrucks 16\/11108, S.&nbsp;37). Danach sind die betreffenden Leistungen der Kl&auml;gerin als Leistungen der Betreuung hilfsbed&uuml;rftiger Personen zu behandeln. Denn sie hat ihre im Rahmen der ambulanten Eingliederungshilfe erbrachten Leistungen mit dem Ziel erbracht, den Klienten einen eigenst&auml;ndigen Alltag und die Eingliederung in das soziale Leben zu erm&ouml;glichen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Nach den i.S. von &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindenden Feststellungen des FG handelt es sich vorliegend &#8211;was zwischen den Beteiligten im &Uuml;brigen nicht im Streit steht&#8211; ihrer Art nach um Leistungen i.S. von &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;2 UStG 2009, auf die sich die von A geleistete Verg&uuml;tung jeweils bezieht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Die von der Kl&auml;gerin an B und C erbrachten Leistungen sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz 1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009 &#8211;jedenfalls im Streitjahr&#8211; mindestens in H&ouml;he von 40&nbsp;% von A, einem gesetzlichen Tr&auml;ger der Sozialhilfe, verg&uuml;tet worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Ob Betreuungs- oder Pflegekosten in mindestens 40&nbsp;% der F&auml;lle i.S. von &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009 von den gesetzlichen Tr&auml;gern der Sozialversicherung oder der Sozialhilfe ganz oder zum &uuml;berwiegenden Teil verg&uuml;tet wurden, entscheidet sich nach Ma&szlig;gabe sozialversicherungsrechtlicher Regelungen. Die Steuerbefreiung nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009 wird daher insbesondere dann ausgel&ouml;st, wenn der Unternehmer die Erstattung der Kosten, die seinen Leistungsempf&auml;ngern aufgrund seiner Leistung entstanden sind, durch Sozialversicherungs- oder &#8211;wie hier&#8211; Sozialhilfetr&auml;ger konkret nachweisen kann (vgl. dazu BFH-Urteil in BFHE&nbsp;259, 160, BFH\/NV 2018, 165, Rz&nbsp;20). Dies ist hier geschehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Die Kl&auml;gerin hat &#8211;wie das FG u.a. mit Bezug auf die von B und C erteilten Bescheinigungen vom 10.&nbsp;Oktober 2010 und 12.&nbsp;Oktober 2011 unwidersprochen festgestellt hat&#8211; den Nachweis daf&uuml;r erbracht, dass alle ihre an B und C im Rahmen der ambulanten Eingliederungshilfe ausgef&uuml;hrten Leistungen vollst&auml;ndig von A, dem Sozialhilfetr&auml;ger, mittelbar verg&uuml;tet worden sind. Die mittelbare Kostentragung durch den Sozialhilfetr&auml;ger reicht &#8211;anders als das FA meint&#8211; in einem Fall wie diesem aus (dazu nachfolgend unter II.4.a). Damit ist die nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009 vorausgesetzte Sozialquote, die erfordert, dass in mindestens 40&nbsp;% der F&auml;lle die Betreuungskosten vom &#8211;was den Streitfall betrifft&#8211; Sozialhilfetr&auml;ger verg&uuml;tet worden sind, nicht nur erreicht, sondern &uuml;berschritten. Dies gilt jedenfalls f&uuml;r das Streitjahr.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Auf die Verh&auml;ltnisse in dem dem Streitjahr vorangegangenen Kalenderjahr 2009, zu denen das FG keine Feststellungen getroffen hat, kommt es im Lichte des Unionsrechts entgegen dem Wortlaut von &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009 f&uuml;r die Steuerbefreiung der im Streitjahr erbrachten Leistungen nicht an (vgl. dazu BFH-Urteile in BFHE 240, 439, BFH\/NV 2013, 1204, Rz&nbsp;37&nbsp;f.; in BFHE 256, 550, BFH\/NV 2017, 863, Rz&nbsp;36; vorstehend unter II.3.c&nbsp;cc).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>62<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Einwendungen des FA gegen diese Beurteilung greifen nicht durch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>63<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG ist zu Recht davon ausgegangen, dass &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009 richtlinienkonform dahingehend auszulegen ist, dass eine Verg&uuml;tung durch den Tr&auml;ger der Sozialhilfe nicht nur im Falle einer unmittelbaren, sondern auch bei einer nur mittelbaren (durchgeleiteten) Kostentragung vorliegt. Entgegen der vom FA vertretenen Ansicht fehlt es hinsichtlich gemeinwohlorientierter Leistungen eines Subunternehmers bei nur mittelbarer Kostentragung nicht an einer Verg&uuml;tung durch den Sozialhilfetr&auml;ger.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>64<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Befreiungsvorschriften sind zwar &#8211;worauf das FA zutreffend hinweist&#8211; grunds&auml;tzlich eng auszulegen (vgl. dazu BFH-Urteile vom 5.&nbsp;August 2010 V&nbsp;R&nbsp;54\/09, BFHE 231, 289, BStBl II 2011, 191, Rz&nbsp;22; in BFHE&nbsp;254, 272, BFH\/NV 2016, 1530, Rz&nbsp;49; jeweils m.w.N.). Hinsichtlich &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009 w&uuml;rde eine enge Auslegung aber dazu f&uuml;hren, dass die Befreiungsnorm nur dann eingriffe, wenn bezogen auf den Streitfall der Tr&auml;ger der Sozialhilfe die von der Kl&auml;gerin im Rahmen der ambulanten Eingliederungshilfe erbrachten Leistungen unmittelbar, d.h. direkt an diese bezahlen w&uuml;rde (vgl. Abschn.&nbsp;4.16.3 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 UStAE zu der nach der Verwaltungsauffassung erforderlichen unmittelbaren Leistungs- und Verg&uuml;tungsbeziehung). In diesem Falle w&auml;re die Norm jedoch unionsrechtswidrig, da sich &#8211;anders als das FA meint&#8211; aus Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;g MwStSystRL eine Steuerbefreiung f&uuml;r die betreffenden Leistungen auch bei mittelbarer Kostentragung ergibt. Zur Vermeidung von Wiederholungen verweist der Senat dazu auf die noch zu Art.&nbsp;13 Teil A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;g der Richtlinie 77\/388\/EWG ergangenen Ausf&uuml;hrungen in seinem Urteil in BFHE 256, 550, BFH\/NV 2017, 863, unter Rz&nbsp;27&nbsp;ff., die den mit dem Streitfall vergleichbaren Fall der Leistungen im Rahmen der Eingliederungshilfe, die eine Pflegekraft auf der Grundlage von &sect;&nbsp;77 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 SGB&nbsp;XI gegen&uuml;ber einem auf dem Gebiet der Pflege von Menschen t&auml;tigen Verein erbringt, betrifft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>65<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der BFH hat mit Urteil in BFHE 254, 272, BFH\/NV 2016, 1530 zur richtlinienkonformen Auslegung von &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;25 Buchst.&nbsp;b Doppelbuchst.&nbsp;bb UStG in der seit 1.&nbsp;Januar 2008 geltenden Fassung (n.F.) ferner entschieden, dass eine Verg&uuml;tung durch den Tr&auml;ger der &ouml;ffentlichen Jugendhilfe auch bei einer nur mittelbaren Kostentragung vorliegt (Rz&nbsp;51). F&uuml;r den Streitfall kann nichts anderes gelten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>66<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das bedeutet aber nicht, dass jede nur mittelbare Kostentragung ausreicht, um die Voraussetzungen f&uuml;r die Steuerbefreiung zu erf&uuml;llen. Denn nach dem ausdr&uuml;cklichen Wortlaut von &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz 1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009 muss es sich um Leistungen handeln, die &quot;verg&uuml;tet worden sind&quot;. Dies setzt zumindest voraus, dass der zust&auml;ndige Tr&auml;ger (hier: der Sozialhilfe) die an einen anderen Unternehmer im Rahmen der ambulanten Eingliederungshilfe erbrachten Leistungen kennt und die Kosten hierf&uuml;r, wenn auch mittelbar, tragen will.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>67<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Hinsichtlich der nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;25 Buchst.&nbsp;b Doppelbuchst.&nbsp;bb UStG n.F. steuerfreien Leistungen eines selbst&auml;ndigen Erziehungsbeistandes liegt eine solche mittelbare Kostentragung z.B. vor, wenn dem die Verg&uuml;tung zahlenden Jugendamt unter Mitteilung des jeweiligen Subunternehmers ein Kostenvoranschlag des Anbieters unterbreitet und auf dieser Grundlage der Auftrag erteilt wird. In diesem Fall sagt das Jugendamt in Kenntnis der Person des Subunternehmers zu und &uuml;bernimmt die Kosten f&uuml;r dessen Leistungen (vgl. dazu BFH-Urteil in BFHE 254, 272, BFH\/NV 2016, 1530, Rz&nbsp;31). Genauso liegt es, wenn sich der Leistungserbringer gegen&uuml;ber dem Tr&auml;ger zum Einsatz von &#8211;namentlich nicht benannten&#8211; in bestimmter Weise qualifiziertem Personal verpflichtet hat, dieses auch tats&auml;chlich einsetzt und patientenbezogene Leistungsabrechnungen vom Subunternehmer an den Leistungserbringer und vom Leistungserbringer an den zust&auml;ndigen Tr&auml;ger erfolgen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>68<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Verg&uuml;tet der Kostentr&auml;ger dagegen nicht Leistungen des Subunternehmers, sondern lediglich Leistungen des Leistungserbringers, werden die Leistungen des Subunternehmers gerade nicht, wie es auch &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009 verlangt, von einem dort n&auml;her bezeichneten Tr&auml;ger verg&uuml;tet. Es bleiben dann lediglich Leistungen an den Leistungserbringer (Auftraggeber), die dieser verg&uuml;tet (vgl. zur Steuerfreiheit von Leistungen eines Sozialtrainers BFH-Urteil vom 30.&nbsp;November 2016 V&nbsp;R&nbsp;10\/16, BFH\/NV&nbsp;2017, 627, Rz&nbsp;13, m.w.N.). Dies ist im Streitfall jedoch nicht geschehen. Deshalb greift auch der Einwand des FA, dass der Klient neben der Kl&auml;gerin auch andere qualifizierte Personen in Anspruch h&auml;tte nehmen k&ouml;nnen, nicht durch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>69<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Ferner l&auml;sst sich dem EuGH-Urteil &quot;go fair&quot; Zeitarbeit (EU:C:2015:164, UR 2015, 351) nicht entnehmen, dass eine nur mittelbare Verg&uuml;tungsbeziehung zum &ouml;ffentlichen Leistungstr&auml;ger einer Anerkennung des Subunternehmers als soziale Einrichtung entgegensteht. Die Gestellung von Arbeitnehmern, die als solche keine im sozialen Bereich erbrachte Gemeinwohldienstleistung darstellt (vgl. dazu EuGH-Urteil &quot;go fair&quot; Zeitarbeit, EU:C:2015:164, UR 2015, 351, Rz&nbsp;28; BFH-Beschluss vom 22.&nbsp;Juli 2015 V&nbsp;R&nbsp;20\/12, HFR 2015, 1079, UR 2015, 877), liegt im Streitfall nicht vor; denn von der Kl&auml;gerin wird kein Personal gestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>70<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Aus den Gesetzesmaterialien ergibt sich &#8211;entgegen der Ansicht des FA&#8211; nichts anderes. Aus der Gesetzesbegr&uuml;ndung zu &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 UStG 2009 (BTDrucks 16\/11108, S.&nbsp;37&nbsp;ff.) ist zwar nicht ausdr&uuml;cklich zu entnehmen, dass der Gesetzgeber im Rahmen des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009 eine mittelbare Verg&uuml;tung u.a. durch den Sozialhilfetr&auml;ger hat ausreichen lassen wollen. Da aber davon auszugehen ist, dass der Gesetzgeber mit der Neufassung von &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 UStG 2009 durch das JStG 2009 den von ihm in Bezug genommenen Art.&nbsp;132 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;g MwStSystRL richtlinienkonform umsetzen wollte, umfasst der gesetzgeberische Wille auch die mittelbare Verg&uuml;tung, weil nach dem Unionsrecht die mittelbare Kostentragung ausreichend ist (dazu vorstehend unter II.4.a&nbsp;aa).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>71<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Das FA verkennt, dass zur Gew&auml;hrung der Steuerbefreiung an Subunternehmer eine mittelbare oder durchgeleitete Kostentragung nach der j&uuml;ngeren Rechtsprechung des BFH (vgl. dazu BFH-Urteile in BFHE 251, 282, BFH\/NV 2015, 1784, Rz&nbsp;21; in BFHE 253, 466, BFH\/NV 2016, 1126, Rz&nbsp;36; in BFHE&nbsp;254, 272, BFH\/NV 2016, 1530, Rz&nbsp;36; in BFHE 256, 550, BFH\/NV 2017, 863, Rz&nbsp;35) ausreicht, soweit es darauf abstellt, dass ein blo&szlig;es T&auml;tigwerden als Subunternehmer f&uuml;r die Anerkennung als soziale Einrichtung nicht ausreicht. Sie erf&uuml;llt entgegen der von der Finanzverwaltung in Abschn.&nbsp;4.16.3 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 UStAE vertretenen Auffassung das Merkmal der Kostentragung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>72<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Es kommt &#8211;anders als das FA mit Bezug auf die BFH-Urteile in BFHE&nbsp;251, 282, BFH\/NV 2015, 1784 und in BFHE&nbsp;254, 272, BFH\/NV 2016, 1530 ferner meint&#8211; nicht darauf an, dass die Kl&auml;gerin mangels erforderlicher Qualifikation als &quot;Fachkraft&quot; selbst keine Vereinbarung mit dem Sozialhilfetr&auml;ger hatte treffen k&ouml;nnen. Die Anerkennung als soziale Einrichtung setzt bei &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;16 Satz&nbsp;1 Buchst.&nbsp;k UStG 2009 allein die Kostentragung u.a. durch den Sozialhilfetr&auml;ger voraus. Im &Uuml;brigen war die Kl&auml;gerin als &quot;sonstige qualifizierte Person&quot; zur Erbringung der beg&uuml;nstigten Leistungen geeignet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>73<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Mit den verbleibenden an D sowie E ausgef&uuml;hrten Ums&auml;tzen in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR und &#8230;&nbsp;EUR, f&uuml;r die keine Bescheinigung &uuml;ber die Kostenerstattung durch A vorliegt bzw. die Beratungsleistungen betreffen, unterschreitet die Kl&auml;gerin, die in den dem Streitjahr vorangegangenen Kalenderjahren bis einschlie&szlig;lich 2009 nach &sect;&nbsp;4&nbsp;Nr.&nbsp;16 Buchst.&nbsp;e UStG a.F. steuerfreie Leistungen im Rahmen der ambulanten Eingliederungshilfe erbracht hat, die Umsatzgrenzen nach &sect;&nbsp;19&nbsp;Abs.&nbsp;1,&nbsp;Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG in H&ouml;he von 17.500&nbsp;EUR bzw. 50.000&nbsp;EUR. Daher ist &#8211;wie das FG zutreffend erkannt hat und zwischen den Beteiligten nicht im Streit steht&#8211; nach der Kleinunternehmerregelung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG auch insoweit keine Umsatzsteuer festzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>74<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.6.2018, XI R 20\/16ECLI:DE:BFH:2018:U.130618.XIR20.16.0 Zur Umsatzsteuerbefreiung von Subunternehmerleistungen im Bereich der ambulanten Eingliederungshilfe Leits&auml;tze Leistungen im Bereich der ambulanten Eingliederungshilfe, die eine selbst&auml;ndig t&auml;tige Psychologische Beraterin als &quot;sonstige qualifizierte Person&quot; gegen&uuml;ber zugelassenen Anbietern f&uuml;r hilfsbed&uuml;rftige Personen erbringt, waren im Jahr 2010 nach &sect; 4 Nr. 16 Satz 1 Buchst. k (jetzt: Buchst. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-20-16-zur-umsatzsteuerbefreiung-von-subunternehmerleistungen-im-bereich-der-ambulanten-eingliederungshilfe\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;20\/16 &#8211; Zur Umsatzsteuerbefreiung von Subunternehmerleistungen im Bereich der ambulanten Eingliederungshilfe<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69916","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69916","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69916"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69916\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69916"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69916"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69916"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}