{"id":69922,"date":"2018-10-26T15:29:25","date_gmt":"2018-10-26T13:29:25","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69922"},"modified":"2020-06-17T05:30:15","modified_gmt":"2020-06-17T03:30:15","slug":"xi-r-6-17-inhaltsgleich-mit-bfh-beschluss-vom-13062018-xi-r-5-17-eugh-vorlage-zur-umsatzsteuerrechtlichen-behandlung-einer-teilweise-durch-eu-beihilfen-subventionierten-lieferung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-6-17-inhaltsgleich-mit-bfh-beschluss-vom-13062018-xi-r-5-17-eugh-vorlage-zur-umsatzsteuerrechtlichen-behandlung-einer-teilweise-durch-eu-beihilfen-subventionierten-lieferung\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;6\/17 &#8211; Inhaltsgleich mit BFH-Beschluss vom 13.06.2018 XI R 5\/17 &#8211; EuGH-Vorlage zur umsatzsteuerrechtlichen Behandlung einer teilweise durch EU-Beihilfen subventionierten Lieferung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss (EuGH-Vorlage) vom 13.6.2018, XI R 6\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:VE.130618.XIR6.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Inhaltsgleich mit BFH-Beschluss vom 13.06.2018 XI R 5\/17 &#8211; EuGH-Vorlage zur umsatzsteuerrechtlichen Behandlung einer teilweise durch EU-Beihilfen subventionierten Lieferung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Ist unter Umst&auml;nden wie denen des Ausgangsverfahrens, in denen eine Erzeugerorganisation im Sinne des Art. 11 Abs. 1, Art. 15 der VO Nr. 2200\/96 an die ihr angeschlossenen Erzeuger Gegenst&auml;nde liefert und hierf&uuml;r von den Erzeugern eine nicht den Einkaufspreis deckende Zahlung erh&auml;lt,<\/p>\n<\/p>\n<p>a) NV: vom Vorliegen eines Tauschs mit Baraufgabe auszugehen, weil sich die Erzeuger im Gegenzug f&uuml;r den Umsatz gegen&uuml;ber der Erzeugerorganisation vertraglich verpflichtet haben, die Erzeugerorganisation f&uuml;r die Dauer der Zweckbindungsfrist mit Obst und Gem&uuml;se zu beliefern, so dass Besteuerungsgrundlage des Umsatzes der von der Erzeugerorganisation an die Vorlieferanten gezahlte Einkaufspreis f&uuml;r die Investitionsg&uuml;ter ist?<\/p>\n<\/p>\n<p>b) NV: der Betrag, den tats&auml;chlich der Betriebsfonds f&uuml;r den Umsatz an die Erzeugerorganisation zahlt, in voller H&ouml;he eine &quot;unmittelbar mit dem Preis dieser Ums&auml;tze zusammenh&auml;ngende Subvention&quot; im Sinne des Art. 11 Teil A Abs. 1 Buchst. a der Richtlinie 77\/388\/EWG, so dass die Besteuerungsgrundlage auch die finanzielle Beihilfe im Sinne des Art. 15 der VO Nr. 2200\/96 umfasst, die dem Betriebsfonds aufgrund eines operationellen Programms gew&auml;hrt worden ist?<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Falls nach der Antwort auf Frage 1 als Besteuerungsgrundlage nur die von den Erzeugern geleisteten Zahlungen, nicht aber die Lieferverpflichtung und die finanzielle Beihilfe anzusetzen sind: Steht unter den in Frage 1 genannten Umst&auml;nden Art. 11 Teil A Abs. 1 Buchst. a der Richtlinie 77\/388\/EWG einer auf Art. 27 Abs. 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG gest&uuml;tzten nationalen Sonderma&szlig;nahme wie &sect; 10 Abs. 5 Nr. 1 UStG entgegen, nach der die Besteuerungsgrundlage der Ums&auml;tze an die Erzeuger der von der Erzeugerorganisation an die Vorlieferanten gezahlte Einkaufspreis f&uuml;r die Investitionsg&uuml;ter ist, weil die Erzeuger nahestehende Personen sind?<\/p>\n<\/p>\n<p>3. NV: Falls die Frage 2 verneint wird: Gilt dies auch dann, wenn die Erzeuger zum vollen Vorsteuerabzug berechtigt sind, weil die Investitionsg&uuml;ter der Berichtigung der Vorsteuerabz&uuml;ge (Art. 20 der Richtlinie 77\/388\/EWG) unterliegen?<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>I. Dem Gerichtshof der Europ&auml;ischen Union werden folgende Fragen zur Vorabentscheidung vorgelegt:<\/p>\n<\/p>\n<\/p>\n<p>1. Ist unter Umst&auml;nden wie denen des Ausgangsverfahrens, in denen eine Erzeugerorganisation im Sinne des Art. 11 Abs. 1, Art. 15 der Verordnung (EG) Nr. 2200\/96 des Rates vom 28. Oktober 1996 &uuml;ber die gemeinsame Marktorganisation f&uuml;r Obst und Gem&uuml;se (VO Nr. 2200\/96) an die ihr angeschlossenen Erzeuger Gegenst&auml;nde liefert und hierf&uuml;r von den Erzeugern eine nicht den Einkaufspreis deckende Zahlung erh&auml;lt,<\/p>\n<\/p>\n<\/p>\n<p>a) vom Vorliegen eines Tauschs mit Baraufgabe auszugehen, weil sich die Erzeuger im Gegenzug f&uuml;r den Umsatz gegen&uuml;ber der Erzeugerorganisation vertraglich verpflichtet haben, die Erzeugerorganisation f&uuml;r die Dauer der Zweckbindungsfrist mit Obst und Gem&uuml;se zu beliefern, so dass Besteuerungsgrundlage des Umsatzes der von der Erzeugerorganisation an die Vorlieferanten gezahlte Einkaufspreis f&uuml;r die Investitionsg&uuml;ter ist?<\/p>\n<\/p>\n<\/p>\n<p>b) der Betrag, den tats&auml;chlich der Betriebsfonds f&uuml;r den Umsatz an die Erzeugerorganisation zahlt, in voller H&ouml;he eine &quot;unmittelbar mit dem Preis dieser Ums&auml;tze zusammenh&auml;ngende Subvention&quot; im Sinne des Art. 11 Teil A Abs. 1 Buchst. a der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern (Richtlinie 77\/388\/EWG), so dass die Besteuerungsgrundlage auch die finanzielle Beihilfe im Sinne des Art. 15 der VO Nr. 2200\/96 umfasst, die dem Betriebsfonds aufgrund eines operationellen Programms gew&auml;hrt worden ist?<\/p>\n<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Falls nach der Antwort auf Frage 1 als Besteuerungsgrundlage nur die von den Erzeugern geleisteten Zahlungen, nicht aber die Lieferverpflichtung und die finanzielle Beihilfe anzusetzen sind: Steht unter den in Frage 1 genannten Umst&auml;nden Art. 11 Teil A Abs. 1 Buchst. a der Richtlinie 77\/388\/EWG einer auf Art. 27 Abs. 1 der Richtlinie 77\/388\/EWG gest&uuml;tzten nationalen Sonderma&szlig;nahme wie &sect; 10 Abs. 5 Nr. 1 des Umsatzsteuergesetzes entgegen, nach der die Besteuerungsgrundlage der Ums&auml;tze an die Erzeuger der von der Erzeugerorganisation an die Vorlieferanten gezahlte Einkaufspreis f&uuml;r die Investitionsg&uuml;ter ist, weil die Erzeuger nahestehende Personen sind?<\/p>\n<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Falls die Frage 2 verneint wird: Gilt dies auch dann, wenn die Erzeuger zum vollen Vorsteuerabzug berechtigt sind, weil die Investitionsg&uuml;ter der Berichtigung der Vorsteuerabz&uuml;ge (Art. 20 der Richtlinie 77\/388\/EWG) unterliegen?<\/p>\n<\/p>\n<\/p>\n<p>II. Das Revisionsverfahren wird bis zu einer abschlie&szlig;enden Entscheidung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union ausgesetzt.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">A.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist eine GmbH&nbsp;&#038;&nbsp;Co. KG. Gesellschafterin war in den Streitjahren (2005 und 2006) u.a. die C-eG, die Kl&auml;gerin des Verfahrens XI&nbsp;R&nbsp;5\/17, bzw. deren Rechtsvorg&auml;ngerin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin war in den Streitjahren als Gro&szlig;h&auml;ndlerin f&uuml;r Obst und Gem&uuml;se t&auml;tig, indem sie die von den ihr angeschlossenen Erzeugern produzierten und an sie gelieferten Produkte weiter vermarktete. Die Kl&auml;gerin ist au&szlig;erdem eine anerkannte Erzeugerorganisation im Sinne der VO&nbsp;Nr.&nbsp;2200\/96.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Art.&nbsp;15 der VO&nbsp;Nr.&nbsp;2200\/96 k&ouml;nnen derartige Erzeugerorganisationen einen sogenannten Betriebsfonds einrichten. Dieser Fonds ist ein Zweckverm&ouml;gen des privaten Rechts im Sinne des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes (KStG) und speist sich je zur H&auml;lfte aus Beitr&auml;gen der in der Erzeugerorganisation zusammengeschlossenen Erzeuger und der finanziellen Beihilfe im Sinne des Art.&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 der VO&nbsp;Nr.&nbsp;2200\/96 (finanzielle Beihilfe).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit den Mitteln des Betriebsfonds k&ouml;nnen sogenannte operationelle Programme, die den zust&auml;ndigen innerstaatlichen Beh&ouml;rden vorgelegt und von diesen genehmigt werden m&uuml;ssen (Art.&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b, Art.&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 der VO&nbsp;Nr.&nbsp;2200\/96), finanziert werden. Inhalt von operationellen Programmen k&ouml;nnen unter anderem Investitionen in Einzelbetrieben von Mitgliedern der Erzeugerorganisation sein (vergleiche Art.&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 in Verbindung mit Anhang&nbsp;I Ziffer&nbsp;17 der Verordnung (EG) Nr.&nbsp;1433\/2003 der Kommission vom 11.&nbsp;August 2003 mit Durchf&uuml;hrungsbestimmungen zur Verordnung (EG) Nr.&nbsp;2200\/96 des Rates hinsichtlich der Betriebsfonds, der operationellen Programme und der finanziellen Beihilfe &#8211;VO&nbsp;Nr.&nbsp;1433\/2003&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entsprechende Investitionen in Einzelbetrieben wurden in den Streitjahren durchgef&uuml;hrt. Dazu schloss die Kl&auml;gerin mit verschiedenen Erzeugern sogenannte Projektvertr&auml;ge (Vertrag). Diese lauten auszugsweise wie folgt (vergleiche zum Beispiel Projektvertrag mit Herrn X vom 4.&nbsp;Februar 2005):<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&quot;<strong>1. Projekt<\/strong><br \/>Gegenstand des Vertrags ist das Projekt&nbsp;32 (innovative Produktionsverfahren im Bereich des gesch&uuml;tzten Anbaus; hier: Erstellung einer Hagelschutzanlage) als Bestandteil des operationellen Programms &#8230; [der Kl&auml;gerin] im Sinne des Art.&nbsp;15 der VO&nbsp;(EG) Nr.&nbsp;2200\/96 in Verbindung mit der VO&nbsp;(EG) Nr.&nbsp;1433\/2003.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>2. Durchf&uuml;hrung<\/strong><br \/>2.1 [Die Kl&auml;gerin] erteilt in Erf&uuml;llung ihrer Verpflichtung gegen&uuml;ber dem Betriebsfonds in eigener Verantwortung und in eigenem Namen die notwendigen Auftr&auml;ge zur Realisierung des Projekts auf dem Grundst&uuml;ck &#8230;<br \/>2.3 Die Auftragserteilung durch [die Kl&auml;gerin] erfolgt nach Sicherung der Finanzierung gem&auml;&szlig; Ziffer&nbsp;4 dieses Vertrages &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>3. Miteigentum und Verwaltung<\/strong><br \/>3.1 Die Vertragspartner sind sich einig, dass die zur Realisierung des Projekts auf das in Ziffer&nbsp;2.1 bezeichnete Grundst&uuml;ck verbrachten Gegenst&auml;nde nur zu einem vor&uuml;bergehenden Zweck mit dem Grund und Boden verbunden werden und somit Scheinbestandteile im Sinne des &sect;&nbsp;95 [des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuches (BGB)] sind.<br \/>3.2 Die Vertragspartner sind sich einig, dass an den Projektgegenst&auml;nden Miteigentum beider Vertragspartner zu gleichen Teilen entsteht (in Bruchteilsgemeinschaft [gem&auml;&szlig;] &sect;&sect;&nbsp;741&nbsp;ff. BGB). &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>4. Finanzierung<\/strong><br \/>4.1 Die Investitionssumme betr&auml;gt vorl&auml;ufig &#8230;<br \/>4.2 Die erforderlichen Mittel zur Durchf&uuml;hrung der Ma&szlig;nahme werden aufgebracht<br \/>a) zu 50&nbsp;% durch Zuzahlung des Erzeugers entsprechend seinem h&auml;lftigen Miteigentumsanteil<br \/>b) zu 50&nbsp;% &uuml;ber den Betriebsfonds der Erzeugerorganisation, davon<br \/>aa) zur H&auml;lfte aus Mitteln der finanziellen Beihilfe und<br \/>bb) zur anderen H&auml;lfte aus einem besonderen Finanzbeitrag des Erzeugers zum Betriebsfonds. &#8230;<br \/>4.4 Von der F&ouml;rderstelle zugesagte finanzielle Beihilfen im Sinne der Ziffer 4.2.b)aa) werden vom Betriebsfonds vorfinanziert.<br \/>4.5 Die vom Erzeuger gem&auml;&szlig; Ziffer 4.2.b)bb) aufzubringenden Mittel werden als besondere Finanzbeitr&auml;ge zum Betriebsfonds in H&ouml;he von 1,75&nbsp;% des Nettovermarktungserl&ouml;ses erhoben. &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>6. Zweckbindung, Andienungsrecht und &Uuml;berlassungspflicht<\/strong><br \/>6.1 F&uuml;r die Zweckbindung und deren Frist gilt: Bauten und bauliche Anlagen sind f&uuml;r den gef&ouml;rderten Zweck 12&nbsp;Jahre zu nutzen. Die Frist beginnt mit der Fertigstellung &#8230; Technische Einrichtungen und Ger&auml;te sind f&uuml;r den gef&ouml;rderten Zweck 5&nbsp;Jahre ab dem Zeitpunkt der Lieferung oder bei Einbauten ab dem Zeitpunkt der Fertigstellung zu nutzen. Ma&szlig;geblich f&uuml;r die Bemessung der Zweckbindungsfrist sind die Vorgaben der zust&auml;ndigen Beh&ouml;rde. F&uuml;r das in Ziffer&nbsp;1 beschriebene Projekt betr&auml;gt die Frist demnach 5&nbsp;Jahre.<br \/>6.2 Der Projektgegenstand darf f&uuml;r die Dauer der Zweckbindungsfrist nur f&uuml;r den gef&ouml;rderten Zweck und zum gemeinsamen Nutzen der Vertragspartner eingesetzt werden. &#8230;<br \/>6.3 Der Erzeuger ist f&uuml;r die Dauer der Zweckbindungsfrist verpflichtet &#8230;, seine gesamte Produktion auf der Grundlage des bestehenden Anlieferungsvertrags der [Kl&auml;gerin] zum Zwecke der Vermarktung anzudienen.<br \/>6.4 Auf Verlangen &#8230; [der Kl&auml;gerin] ist der Teil der Produktion, der durch diesen Vertrag gef&ouml;rdert wird, zum Zwecke der Anlieferung bei der Erzeugerorganisation jederzeit bereitzustellen. Soweit es die Marktsituation erfordert, kann [die Kl&auml;gerin] auch eine zentrale Aufbereitung der Ware durchf&uuml;hren. &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>9. Eigentums&uuml;bertragung<\/strong><br \/>9.1 Nach Ablauf der Zweckbindungsfrist &uuml;bertr&auml;gt [die Kl&auml;gerin] ihren Miteigentumsanteil ohne weitere Gegenleistung auf den Erzeuger. Dabei geht [die Kl&auml;gerin] davon aus, dass der Erzeuger auch nach Ablauf der Zweckbindungsfrist weiterhin an der Umsetzung der Zielverfolgung der Marktordnung Obst und Gem&uuml;se durch [die Kl&auml;gerin] mitwirkt. &#8230;&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei Vertr&auml;gen, bei denen die Zweckbindungsfrist 12&nbsp;Jahre (f&uuml;r Bauten und bauliche Anlagen) betrug, fehlen die unter 3. und 9. genannten Vertragsklauseln. Dies hat folgenden rechtlichen Hintergrund: Wird eine bewegliche Sache mit einem Grundst&uuml;ck dergestalt verbunden, dass sie wesentlicher Bestandteil des Grundst&uuml;cks wird, so erstreckt sich nach nationalem Zivilrecht (&sect;&nbsp;946 BGB) das Eigentum an dem Grundst&uuml;ck auf diese Sache.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Bestellung des jeweiligen Vertragsgegenstands erfolgte durch die Kl&auml;gerin; ihr gegen&uuml;ber stellten die Lieferanten der Vertragsgegenst&auml;nde (Vorlieferanten) Rechnungen aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin stellte in der &uuml;berwiegenden Zahl der F&auml;lle dem jeweiligen Erzeuger 75&nbsp;% ihrer Nettoanschaffungskosten zuz&uuml;glich Umsatzsteuer in Rechnung. Die restlichen 25&nbsp;% wurden durch die finanzielle Beihilfe finanziert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Jahr 2006 erfolgte allerdings teilweise die Finanzierung auch ausschlie&szlig;lich durch den Betriebsfonds. Die Kl&auml;gerin stellte dann dem jeweiligen Erzeuger nur 50&nbsp;% ihrer Nettoanschaffungskosten zuz&uuml;glich Umsatzsteuer in Rechnung. Die restlichen 50&nbsp;% der Anschaffungskosten wurden durch die finanzielle Beihilfe finanziert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin machte in ihren Umsatzsteuererkl&auml;rungen f&uuml;r die Jahre 2005 vom 8.&nbsp;M&auml;rz 2007 und 2006 vom 9.&nbsp;November 2007 den vollen Vorsteuerabzug aus den Rechnungen der Vorlieferanten geltend und unterwarf (nur) die den Erzeugern in Rechnung gestellten Betr&auml;ge der Umsatzsteuer. Die vom Betriebsfonds ausgezahlten Betr&auml;ge sah sie nicht als Entgelt f&uuml;r die Ums&auml;tze an, soweit sie aus der finanziellen Beihilfe stammten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Durchf&uuml;hrung einer Au&szlig;enpr&uuml;fung bei der Kl&auml;gerin vertrat der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) in den Umsatzsteuer-&Auml;nderungsbescheiden f&uuml;r die Streitjahre vom 4.&nbsp;Februar 2013 die Auffassung, die Kl&auml;gerin habe den jeweiligen Erzeugern von vornherein die Verf&uuml;gungsmacht an dem gesamten Vertragsgegenstand &#8211;und nicht nur hinsichtlich des h&auml;lftigen Anteils&#8211; verschafft und damit eine Lieferung ausgef&uuml;hrt; denn die Lieferung und Inbetriebnahme des Vertragsgegenstands erfolge unmittelbar an bzw. durch den Erzeuger. Es handele sich au&szlig;erdem zwar bei der finanziellen Beihilfe an den Betriebsfonds um einen nicht steuerbaren (&quot;echten&quot;) Zuschuss. Da es sich bei den Erzeugern um Genossenschaftsmitglieder der C-eG handele, sei jedoch auf die Ausgangsums&auml;tze der Kl&auml;gerin an die jeweiligen Erzeuger die Mindestbemessungsgrundlage des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;1 in Verbindung mit Abs.&nbsp;4 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) anzuwenden. Einkaufspreis der Kl&auml;gerin seien die an die Vorlieferanten gezahlten (Netto-) Betr&auml;ge. Der Einspruch blieb erfolglos (Einspruchsentscheidung vom 14.&nbsp;Mai 2013).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die Klage ab. Es nahm an, das FA sei im Ergebnis zu Recht davon ausgegangen, dass die Bemessungsgrundlage f&uuml;r die im Rahmen der operationellen Programme ausgef&uuml;hrten Lieferungen an die Erzeuger nicht nur das von den Erzeugern gezahlte Entgelt umfasse. Dies ergebe sich aber nicht aus &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;1 in Verbindung mit Abs.&nbsp;4 UStG (Mindestbemessungsgrundlage), sondern aus &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 UStG; die Zahlung aus dem Betriebsfonds sei ein Entgelt von dritter Seite.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin Verletzung materiellen Rechts. Die von der Europ&auml;ischen Union (EU) an die Kl&auml;gerin gezahlte finanzielle Beihilfe diene nach den VO&nbsp;Nr.&nbsp;2200\/96 und VO&nbsp;Nr.&nbsp;1433\/2003 strukturpolitischen und umweltpolitischen Zielen. Auch Investitionen in Einzelbetrieben seien Teil der &quot;nationalen Strategie f&uuml;r nachhaltige operationelle Programme der Erzeugerorganisation f&uuml;r Obst und Gem&uuml;se&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Vorentscheidung und die Einspruchsentscheidung vom 14.&nbsp;Mai 2013 aufzuheben sowie die Umsatzsteuerbescheide f&uuml;r die Jahre 2005 und 2006 vom 4.&nbsp;Februar 2013 dahin gehend zu &auml;ndern, dass die Umsatzsteuer f&uuml;r das Jahr 2005 um &#8230;&nbsp;EUR und die Umsatzsteuer f&uuml;r das Jahr 2006 um &#8230;&nbsp;EUR niedriger festgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es verteidigt die angefochtene Vorentscheidung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">B.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat setzt das Verfahren gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;74, 121 der Finanzgerichtsordnung (FGO) aus und legt dem Gerichtshof der Europ&auml;ischen Union (EuGH) die im Tenor genannten Fragen gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;267 Abs.&nbsp;3 des Vertrages &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ischen Union (AEUV) zur Vorabentscheidung vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>I. Die ma&szlig;geblichen Rechtsvorschriften<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>1. Nationales Recht<\/strong><br \/>Die ma&szlig;geblichen Rechtsvorschriften des nationalen Rechts lauten wie folgt:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>&quot;&sect;&nbsp;1 UStG Steuerbare Ums&auml;tze<\/strong><br \/>(1) Der Umsatzsteuer unterliegen die folgenden Ums&auml;tze:<br \/>1. die Lieferungen und sonstigen Leistungen, die ein Unternehmer im Inland gegen Entgelt im Rahmen seines Unternehmens ausf&uuml;hrt. &#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>&sect;&nbsp;3 UStG Lieferung, sonstige Leistung<\/strong><br \/>(1) Lieferungen eines Unternehmers sind Leistungen, durch die er oder in seinem Auftrag ein Dritter den Abnehmer oder in dessen Auftrag einen Dritten bef&auml;higt, im eigenen Namen &uuml;ber einen Gegenstand zu verf&uuml;gen (Verschaffung der Verf&uuml;gungsmacht).<br \/>&#8230;<br \/>(12) Ein Tausch liegt vor, wenn das Entgelt f&uuml;r eine Lieferung in einer Lieferung besteht. Ein tausch&auml;hnlicher Umsatz liegt vor, wenn das Entgelt f&uuml;r eine sonstige Leistung in einer Lieferung oder sonstigen Leistung besteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>&sect;&nbsp;10 UStG Bemessungsgrundlage f&uuml;r Lieferungen, sonstige Leistungen und innergemeinschaftliche Erwerbe<\/strong><br \/>(1) Der Umsatz wird bei Lieferungen und sonstigen Leistungen (&sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1) &#8230; nach dem Entgelt bemessen. Entgelt ist alles, was der Leistungsempf&auml;nger aufwendet, um die Leistung zu erhalten, jedoch abz&uuml;glich der Umsatzsteuer. Zum Entgelt geh&ouml;rt auch, was ein anderer als der Leistungsempf&auml;nger dem Unternehmer f&uuml;r die Leistung gew&auml;hrt. &#8230;<br \/>(2) &#8230; Beim Tausch (&sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;12 Satz&nbsp;1), bei tausch&auml;hnlichen Ums&auml;tzen (&sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;12 Satz&nbsp;2) und bei Hingabe an Zahlungs statt gilt der Wert jedes Umsatzes als Entgelt f&uuml;r den anderen Umsatz. Die Umsatzsteuer geh&ouml;rt nicht zum Entgelt.<br \/>&#8230;<br \/>(4) Der Umsatz wird bemessen<br \/>1. bei dem Verbringen eines Gegenstands im Sinne des &sect;&nbsp;1a Abs.&nbsp;2 und des &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1a sowie bei Lieferungen im Sinne des &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1b nach dem Einkaufspreis zuz&uuml;glich der Nebenkosten f&uuml;r den Gegenstand oder f&uuml;r einen gleichartigen Gegenstand oder mangels eines Einkaufspreises nach den Selbstkosten, jeweils zum Zeitpunkt des Umsatzes;<br \/>2. &#8230;<br \/>3. &#8230;<br \/>Die Umsatzsteuer geh&ouml;rt nicht zur Bemessungsgrundlage.<\/p>\n<p>(5) Absatz&nbsp;4 gilt entsprechend f&uuml;r<br \/>1. Lieferungen und sonstige Leistungen, die K&ouml;rperschaften und Personenvereinigungen im Sinne des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 bis 5 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes, nichtrechtsf&auml;hige Personenvereinigungen sowie Gemeinschaften im Rahmen ihres Unternehmens an ihre Anteilseigner, Gesellschafter, Mitglieder, Teilhaber oder diesen nahe stehende Personen sowie Einzelunternehmer an ihnen nahe stehende Personen ausf&uuml;hren;<br \/>2. &#8230;,<br \/>wenn die Bemessungsgrundlage nach Absatz&nbsp;4 das Entgelt nach Absatz&nbsp;1 &uuml;bersteigt. &#8230;&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>&quot;&sect;&nbsp;1 KStG Unbeschr&auml;nkte Steuerpflicht<\/strong><br \/>(1) Unbeschr&auml;nkt k&ouml;rperschaftsteuerpflichtig sind die folgenden K&ouml;rperschaften, Personenvereinigungen und Verm&ouml;gensmassen, die ihre Gesch&auml;ftsleitung oder ihren Sitz im Inland haben:<br \/>&#8230;<br \/>5. nichtrechtsf&auml;hige Vereine, Anstalten, Stiftungen und andere Zweckverm&ouml;gen des privaten Rechts; &#8230;&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>2. Unionsrecht<\/strong><br \/>Die ma&szlig;geblichen Bestimmungen des Unionsrechts sind im Streitfall die Art.&nbsp;2, 11 und 27 Abs.&nbsp;1 der (in den Streitjahren noch anwendbaren) Richtlinie 77\/388\/EWG, f&uuml;r Ums&auml;tze ab dem 13.&nbsp;August 2006 in der Fassung der Richtlinie 2006\/69\/EG des Rates vom 24.&nbsp;Juli 2006 zur &Auml;nderung der Richtlinie 77\/388\/EWG hinsichtlich bestimmter Ma&szlig;nahmen zur Bek&auml;mpfung der Steuerhinterziehung oder -umgehung, zur Vereinfachung der Erhebung der Mehrwertsteuer sowie zur Aufhebung bestimmter Entscheidungen &uuml;ber die Genehmigung von Ausnahmeregelungen (Richtlinie 2006\/69\/EG) sowie die VO&nbsp;Nr.&nbsp;2200\/96 und die VO&nbsp;Nr.&nbsp;1433\/2003.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>II. Beurteilung nach nationalem Recht<\/strong><br \/>Bei isolierter Betrachtung nach nationalem Recht ist die Klage aus mehreren (voneinander unabh&auml;ngigen) Gr&uuml;nden abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Beteiligten und das FG gehen zu Recht &uuml;bereinstimmend davon aus, dass die Kl&auml;gerin die Vertragsgegenst&auml;nde bereits in den Streitjahren an die betreffenden Erzeuger geliefert (und diesen nicht nur einen h&auml;lftigen Miteigentumsanteil &uuml;bertragen) hat (vergleiche dazu Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 16.&nbsp;April 2008 XI&nbsp;R&nbsp;56\/06, Sammlung der Entscheidungen des Bundesfinanzhofs &#8211;BFHE&#8211; 221, 475, Bundessteuerblatt &#8211;BStBl&#8211; II 2008, 909; vom 24.&nbsp;Oktober 2013 V&nbsp;R&nbsp;17\/13, BFHE 243, 456, BStBl II 2015, 513; EuGH-Urteil Mercedes-Benz Financial Services&nbsp;UK vom 4.&nbsp;Oktober 2017 C-164\/16, EU:C:2017:734, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 2017, 2215, Rz&nbsp;33 und 34). Diese Lieferungen erfolgten &#8211;was zwischen den Beteiligten unstreitig ist&#8211; gegen Entgelt (vergleiche auch FG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 21.&nbsp;August 2012&nbsp;&nbsp;6&nbsp;K&nbsp;1193\/10, Deutsches Steuerrecht\/Entscheidungsdienst &#8211;DStRE&#8211; 2013, 1047; FG Baden-W&uuml;rttemberg, Urteil vom 14.&nbsp;Januar 2015&nbsp;&nbsp;14&nbsp;K&nbsp;975\/13, juris, jeweils zu F&auml;llen der Nutzungs&uuml;berlassung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Allerdings haben die Beteiligten und das FG nicht beachtet, dass die Erzeuger f&uuml;r die Lieferung neben der Pflicht zur Zahlung ihres Anteils in Tz.&nbsp;6.3 des Vertrages die Verpflichtung eingegangen sind, die Kl&auml;gerin w&auml;hrend des Investitionszeitraums mit Obst und Gem&uuml;se zu beliefern. Der Senat verweist insoweit zur Vermeidung von Wiederholungen auf seinen Vorlagebeschluss vom gleichen Tag XI&nbsp;R&nbsp;5\/17.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Sollte gleichwohl kein Tausch mit Baraufgabe vorliegen, hat das FG zu Recht angenommen, dass nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 UStG (vergleiche dazu BFH-Urteile vom 18.&nbsp;Februar 2016 V&nbsp;R&nbsp;46\/14, BFHE 253, 421, Sammlung amtlich nicht ver&ouml;ffentlichter Entscheidungen des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH\/NV&#8211; 2016, 1120, Rz&nbsp;20&nbsp;f.; vom 10.&nbsp;August 2016 XI&nbsp;R&nbsp;41\/14, BFHE 255, 300, BStBl II 2017, 590, Rz&nbsp;50, mit weiteren Nachweisen) zum Entgelt f&uuml;r diese Lieferungen nicht nur die den Erzeugern in Rechnung gestellten Betr&auml;ge, sondern auch die Zahlungen aus dem Betriebsfonds geh&ouml;ren. Der Senat verweist insoweit zur Vermeidung von Wiederholungen auf seinen Vorlagebeschluss vom gleichen Tag XI&nbsp;R&nbsp;5\/17.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. W&auml;re weder ein Tausch mit Baraufgabe zu bejahen noch der Auffassung des FG, dass die Zahlung des Betriebsfonds ein Entgelt von dritter Seite ist, zu folgen, w&auml;re das FA zu Recht davon ausgegangen, dass nach nationalem Recht im Streitfall die Einkaufspreise der Kl&auml;gerin bei den Vorlieferanten die Bemessungsgrundlage f&uuml;r die Lieferungen der Kl&auml;gerin an die Erzeuger bilden. Dies ergibt sich, wie das FA zu Recht angenommen hat, aus &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;1 in Verbindung mit Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG. Der Senat verweist insoweit zur Vermeidung von Wiederholungen auf seinen Vorlagebeschluss vom gleichen Tag XI&nbsp;R&nbsp;5\/17.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>III. Beurteilung nach Unionsrecht<\/strong><br \/>Allerdings ist die Vereinbarkeit der unter B.II. dargestellten und auf das nationale Recht gest&uuml;tzten Beurteilung mit Unionsrecht in mehrfacher Hinsicht im Sinne des Art.&nbsp;267 Abs.&nbsp;3 AEUV zweifelhaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Sollte der EuGH aufgrund der in Tz 6.3 des Vertrages &uuml;bernommenen Verpflichtung, die zeitlich &uuml;ber die in Art.&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;c Nr.&nbsp;3 der VO&nbsp;Nr.&nbsp;2200\/96 enthaltene Verpflichtung hinausgeht, zu der Auffassung gelangen, dass unter Umst&auml;nden wie denen des Ausgangsverfahrens unionsrechtlich ein Tausch mit Baraufgabe vorliegt, w&auml;re, da das Unionsrecht keine dem &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 UStG vergleichbare Sonderregelung zur Bemessungsgrundlage beim Tausch enth&auml;lt, die Bemessungsgrundlage nach Art.&nbsp;11 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a der Richtlinie 77\/388\/EWG zu bestimmen (vergleiche EuGH-Urteile Bertelsmann vom 3.&nbsp;Juli 2001 C-380\/99, EU:C:2001:372, BFH\/NV 2001, Beilage&nbsp;3, 192, Rz&nbsp;17; Serebryannay&nbsp;vek vom 26.&nbsp;September 2013 C-283\/12, EU:C:2013:599, DStRE 2014, 476, Rz&nbsp;38). Besteuerungsgrundlage ist danach alles, was den Wert der Gegenleistung bildet, die der Lieferer f&uuml;r die Lieferung vom Abnehmer oder Dienstleistungsempf&auml;nger oder von einem Dritten erh&auml;lt oder erhalten soll, einschlie&szlig;lich der unmittelbar mit dem Preis dieser Ums&auml;tze zusammenh&auml;ngenden Subventionen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Dabei w&auml;re die von den Erzeugern eingegangene Lieferverpflichtung zu ber&uuml;cksichtigen, da die Erzeuger diese nur aufgrund der Lieferung eingegangen sind, und Besteuerungsgrundlage einer Lieferung von Gegenst&auml;nden alles ist, was der Lieferer in unmittelbarem Zusammenhang mit der Lieferung als Gegenleistung erh&auml;lt, wenn es in Geld ausgedr&uuml;ckt werden kann und einen subjektiven Wert darstellt (vergleiche EuGH-Urteil Naturally Yours Cosmetics vom 23.&nbsp;November 1988 C-230\/87, EU:C:1988:508, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 1990, 276, Rz&nbsp;12 und 16).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dies ist vorliegend in Bezug auf die verbilligte Lieferung durch die Kl&auml;gerin und die Verpflichtung der Erzeuger, das erzeugte Obst und Gem&uuml;se an die Kl&auml;gerin zu liefern, der Fall. Die Kl&auml;gerin hat im Streitfall f&uuml;r die Lieferung der Gegenst&auml;nde vom jeweiligen Erzeuger die Baraufgabe und eine Lieferverpflichtung erhalten; Bemessungsgrundlage f&uuml;r die weitere Leistung w&auml;re die Differenz zum Einkaufspreis der Kl&auml;gerin (vergleiche EuGH-Urteil Empire Stores vom 2.&nbsp;Juni 1994 C-33\/93, EU:C:1994:225, Betriebs-Berater 1994, 1621, Rz&nbsp;19); denn die Erzeuger verpflichteten sich im genannten Vertrag, in der Zukunft Lieferungen auszuf&uuml;hren (vergleiche dazu EuGH-Urteile RCI Europe vom 3.&nbsp;September 2009 C-37\/08, EU:C:2009:507, DStR 2009, 2003, Rz&nbsp;31 und 33; Serebryannay&nbsp;vek, EU:C:2013:599, DStRE 2014, 476, Rz&nbsp;41).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Allerdings ist unionsrechtlich bereits das Vorliegen eines Tauschs mit Baraufgabe zweifelhaft, da ohnehin eine (k&uuml;rzere) Lieferverpflichtung der Erzeuger aufgrund der auf Unionsrecht beruhenden Satzung besteht (vergleiche Art.&nbsp;11 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;c Nr.&nbsp;3 der VO&nbsp;Nr.&nbsp;2200\/96).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Au&szlig;erdem k&ouml;nnte dieser Beurteilung entgegenstehen, dass der Steueranspruch f&uuml;r die zuk&uuml;nftigen Lieferungen von Obst und Gem&uuml;se erst entstehen kann, wenn alle ma&szlig;geblichen Elemente des Steuertatbestands, das hei&szlig;t der k&uuml;nftigen Lieferung, bekannt sind. Der Senat verweist zur Vermeidung von Wiederholungen auf seinen Vorlagebeschluss vom gleichen Tag XI&nbsp;R&nbsp;5\/17.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Unabh&auml;ngig davon ist als Buchstabe&nbsp;b der ersten Vorlagefrage zu kl&auml;ren, ob unter Umst&auml;nden wie denen des Ausgangsverfahrens eine aufgrund der Lieferung vom Betriebsfonds an die Erzeugerorganisation ausgezahlte finanzielle Beihilfe im Sinne des Art.&nbsp;15 der VO&nbsp;Nr.&nbsp;2200\/96 eine &quot;mit dem Preis der Lieferung zusammenh&auml;ngende Subvention&quot; eines &quot;Dritten&quot; ist. Der Senat verweist zur Vermeidung von Wiederholungen auf seinen Vorlagebeschluss vom gleichen Tag XI&nbsp;R&nbsp;5\/17.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Falls nach Auffassung des EuGH unter Umst&auml;nden wie denen des Ausgangsverfahrens im Falle der Gew&auml;hrung von finanziellen Beihilfen zur Besteuerungsgrundlage nur die vom Erzeuger gezahlten Betr&auml;ge geh&ouml;ren, ist weiter fraglich, ob das Unionsrecht der Anwendung der Mindestbemessungsgrundlage des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 UStG entgegensteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Diese Vorschrift ist &#8211;auch soweit im vorliegenden Verfahren Ums&auml;tze nach dem 12.&nbsp;August 2006 betroffen sind&#8211; eine abweichende nationale Sonderma&szlig;nahme im Sinne des Art.&nbsp;27 Abs.&nbsp;1 der Richtlinie 77\/388\/EWG (vergleiche zuletzt BFH-Urteil vom 28.&nbsp;Juni 2017 XI&nbsp;R&nbsp;12\/15, BFHE 258, 532, BFH\/NV 2017, 1400, Rz&nbsp;71). Sie wird deshalb weiterhin von der Kommission in ihrer &Uuml;bersicht der geltenden Ausnahmeregelungen zum 1.&nbsp;Januar 2018 (http:\/\/ec.europa.eu\/taxation_customs\/sites\/taxation\/files\/resources\/documents\/taxation\/vat\/key_documents\/table_derogations\/vat_index_derogations_en.pdf) als Ausnahme zu Art.&nbsp;11 Teil&nbsp;A Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a der Richtlinie 77\/388\/EWG aufgef&uuml;hrt. Sie darf deshalb auch weiterhin nur angewandt werden, soweit dies zur Vermeidung von Missbr&auml;uchen und Steuerhinterziehungen unbedingt erforderlich ist (vergleiche EuGH-Urteil Skripalle vom 29.&nbsp;Mai 1997 C-63\/95, EU:C:1997:263, BStBl II 1997, 841, Rz&nbsp;22&nbsp;f., 25&nbsp;f.; BFH-Urteil vom 5.&nbsp;Juni 2014 XI&nbsp;R&nbsp;44\/12, BFHE 245, 473, BStBl II 2016, 187, Rz&nbsp;28, mit weiteren Nachweisen).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Grunds&auml;tzlich besteht bei Rechtsgesch&auml;ften zwischen einander nahestehenden Personen eine gewisse Gefahr der Steuerhinterziehung oder -umgehung, die die Anwendung der Mindestbemessungsgrundlage zul&auml;sst. Im vorliegenden Fall ist das von den Erzeugern zu zahlende Entgelt nicht markt&uuml;blich, so dass sich die Mehrwertsteuereinnahmen (und damit auch die Mehrwertsteuer-Eigenmittel der EU) vermindern w&uuml;rden, wenn die Subvention nicht Teil der Besteuerungsgrundlage w&auml;re, sondern nur der um die Subvention geminderte Verkaufspreis.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Gefahr des Rechtsmissbrauchs oder der Steuerhinterziehung besteht indes nicht, wenn sich aus den objektiven Umst&auml;nden ergibt, dass der Steuerpflichtige korrekt gehandelt hat (vergleiche EuGH-Urteil Skripalle, EU:C:1997:263, BStBl II 1997, 841, Rz&nbsp;26).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Deshalb k&ouml;nnte die Anwendung der Mindestbemessungsgrundlage des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;1 UStG unzul&auml;ssig sein, wenn der Umstand, dass die Lieferung verbilligt erfolgt, darauf beruht, dass der Lieferer daf&uuml;r eine finanzielle Beihilfe erh&auml;lt. Daraus ergibt sich die zweite Vorlagefrage.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Mit der dritten Vorlagefrage soll gekl&auml;rt werden, ob es zul&auml;ssig ist, die Mindestbemessungsgrundlage anzuwenden, obwohl der Leistungsempf&auml;nger zum vollen Vorsteuerabzug berechtigt ist, wenn es um die verbilligte Lieferung von Investitionsg&uuml;tern geht, die der Berichtigung der Vorsteuerabz&uuml;ge (Art.&nbsp;20 der Richtlinie 77\/388\/EWG) unterliegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der BFH &uuml;bertr&auml;gt insoweit zwar &#8211;auch f&uuml;r Ums&auml;tze bis zum 12.&nbsp;August 2006&#8211; die zu Art.&nbsp;80 der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem ergangene Rechtsprechung, nach der bei Leistungen an einen zum vollen Vorsteuerabzug berechtigten Unternehmer die Mindestbemessungsgrundlage nicht anwendbar ist (vergleiche EuGH-Urteil Balkan and Sea Properties und Provadinvest vom 26.&nbsp;April 2012 C-621\/10 und C-129\/11, EU:C:2012:248, HFR 2012, 675, mit Anmerkung Klenk), grunds&auml;tzlich auch auf die &#8211;auch f&uuml;r Ums&auml;tze ab 13.&nbsp;August 2006 auf Art.&nbsp;27 Abs.&nbsp;1 der Richtlinie 77\/388\/EWG gest&uuml;tzte&#8211; nationale Sonderma&szlig;nahme des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 UStG (vergleiche BFH-Urteil in BFHE 245, 473, BStBl II 2016, 187).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Allerdings geht der BFH bisher davon aus, dass die Anwendung der Mindestbemessungsgrundlage des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 UStG auch bei Lieferungen an einen zum vollen Vorsteuerabzug berechtigten Leistungsempf&auml;nger zul&auml;ssig ist, wenn der vom Leistungsempf&auml;nger in Anspruch genommene Vorsteuerabzug der Vorsteuerberichtigung im Sinne des &sect;&nbsp;15a UStG unterliegt (BFH-Urteil vom 24.&nbsp;Januar 2008 V&nbsp;R&nbsp;39\/06, BFHE 221, 388, BStBl II 2009, 786). Er nimmt an, diesbez&uuml;glich k&ouml;nnten Missbr&auml;uche und Steuerhinterziehungen drohen (vergleiche BFH-Urteil in BFHE 221, 388, BStBl II 2009, 786, unter II.2.b, Rz&nbsp;13&nbsp;f.). Gehe zum Beispiel ein regelbesteuernder Landwirt nach Erwerb des Investitionsguts von der Regelbesteuerung zur Durchschnittssatzbesteuerung &uuml;ber, w&uuml;rde dies gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;7 UStG zu einer Vorsteuerberichtigung f&uuml;hren (vergleiche BFH-Urteile vom 12.&nbsp;Juni 2008 V&nbsp;R&nbsp;22\/06, BFHE 222, 106, BStBl II 2009, 165; vom 14.&nbsp;Juli 2010 XI&nbsp;R&nbsp;9\/09, BFHE 231, 253, BStBl II 2010, 1086), die dann auf der Grundlage eines Vorsteuerbetrags vorgenommen w&uuml;rde, der auf einer verbilligten Bemessungsgrundlage beruht. Hieraus hat der BFH die Gefahr von Steuerumgehungen abgeleitet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Es ist unionsrechtlich zweifelhaft, ob diese Sichtweise dem EuGH-Urteil Balkan and Sea Properties und Provadinvest (EU:C:2012:248, HFR 2012, 675) entspricht, das eine derartige Einschr&auml;nkung nicht enth&auml;lt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Alle Vorlagefragen sind aufgrund der selbst&auml;ndig tragenden Begr&uuml;ndungsstr&auml;nge entscheidungserheblich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Rechtsgrundlage f&uuml;r die Anrufung des EuGH ist Art.&nbsp;267 Abs.&nbsp;3 AEUV.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td><strong>IV.<\/strong> Das Revisionsverfahren wird bis zu einer Entscheidung des EuGH ausgesetzt (&sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;74 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss (EuGH-Vorlage) vom 13.6.2018, XI R 6\/17ECLI:DE:BFH:2018:VE.130618.XIR6.17.0 Inhaltsgleich mit BFH-Beschluss vom 13.06.2018 XI R 5\/17 &#8211; EuGH-Vorlage zur umsatzsteuerrechtlichen Behandlung einer teilweise durch EU-Beihilfen subventionierten Lieferung Leits&auml;tze 1. NV: Ist unter Umst&auml;nden wie denen des Ausgangsverfahrens, in denen eine Erzeugerorganisation im Sinne des Art. 11 Abs. 1, Art. 15 der VO Nr. 2200\/96 an &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-6-17-inhaltsgleich-mit-bfh-beschluss-vom-13062018-xi-r-5-17-eugh-vorlage-zur-umsatzsteuerrechtlichen-behandlung-einer-teilweise-durch-eu-beihilfen-subventionierten-lieferung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;6\/17 &#8211; Inhaltsgleich mit BFH-Beschluss vom 13.06.2018 XI R 5\/17 &#8211; EuGH-Vorlage zur umsatzsteuerrechtlichen Behandlung einer teilweise durch EU-Beihilfen subventionierten Lieferung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69922","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69922","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69922"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69922\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69922"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69922"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69922"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}