{"id":69942,"date":"2018-10-26T15:30:18","date_gmt":"2018-10-26T13:30:18","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69942"},"modified":"2018-10-26T15:30:18","modified_gmt":"2018-10-26T13:30:18","slug":"vi-r-55-16-schaetzung-des-beruflich-veranlassten-anteils-von-uebernachtungskosten-bei-einer-auswaertstaetigkeit-begleitung-durch-familienangehoerige","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-55-16-schaetzung-des-beruflich-veranlassten-anteils-von-uebernachtungskosten-bei-einer-auswaertstaetigkeit-begleitung-durch-familienangehoerige\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;55\/16 &#8211; Sch&auml;tzung des beruflich veranlassten Anteils von &Uuml;bernachtungskosten bei einer Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit &#8211; Begleitung durch Familienangeh&ouml;rige"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 3.7.2018, VI R 55\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:B.030718.VIR55.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Sch&auml;tzung des beruflich veranlassten Anteils von &Uuml;bernachtungskosten bei einer Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit &#8211; Begleitung durch Familienangeh&ouml;rige<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Wird der Arbeitnehmer bei seiner Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit von Familienangeh&ouml;rigen begleitet, sind Aufwendungen f&uuml;r &Uuml;bernachtungen nur anteilig als Werbungskosten nach &sect; 9 Abs. 1 Satz 1 EStG zu ber&uuml;cksichtigen (Anschluss an Senatsurteil vom 10. April 2014 VI R 11\/13, BFHE 245, 218, BStBl II 2014, 804).<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Das FG hat die geltend gemachten &Uuml;bernachtungskosten deshalb nach den Grunds&auml;tzen des Beschlusses des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 21. September 2009 GrS 1\/06 (BFHE 227, 1, BStBl II 2010, 672) aufzuteilen.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. NV: Eine dahingehende Sch&auml;tzung ist im Revisionsverfahren nur hinsichtlich der Zul&auml;ssigkeit, der Einhaltung der verfahrensrechtlichen Voraussetzungen sowie der Schl&uuml;ssigkeit und Plausibilit&auml;t des Sch&auml;tzungsergebnisses &uuml;berpr&uuml;fbar.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts vom 30. Oktober 2015&nbsp;&nbsp;9 K 105\/12 sowie die Anschlussrevision der Kl&auml;ger werden als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Beklagte zu tragen; die Kosten der Anschlussrevision tragen die Kl&auml;ger.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Streitig ist, in welcher (gesch&auml;tzten) H&ouml;he Mietaufwendungen anl&auml;sslich einer Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit, bei der der Arbeitnehmer von Familienangeh&ouml;rigen begleitet wird, im Streitjahr (2008) &#8211;und damit vor der Neuordnung des steuerlichen Reisekostenrechts durch das Gesetz zur &Auml;nderung und Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung und des steuerlichen Reisekostenrechts vom 20.&nbsp;Februar 2013 (BGBl I 2013, 285) zum 1.&nbsp;Januar 2014&#8211; als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit zu ber&uuml;cksichtigen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger, Revisionsbeklagten und Anschlussrevisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind Eheleute und wurden im Streitjahr zur Einkommensteuer zusammen veranlagt. Der Kl&auml;ger war Angestellter der A-AG in Z. Die Kl&auml;gerin bezog im Streitjahr keine Eink&uuml;nfte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Zeit vom &#8230;&nbsp;2008 bis zum &#8230;&nbsp;2011 wurde der Kl&auml;ger von seinem inl&auml;ndischen Arbeitgeber von der Bundesrepublik Deutschland (Deutschland) in die Slowakische Republik entsandt. Hierzu schloss er am &#8230;&nbsp;2008 mit seinem Arbeitgeber einen sog. Global Assignment Vertrag, der bei einer Entsendung von Mitarbeitern im A-Konzern ins Ausland zum Einsatz kommt. Darin war u.a. die Verg&uuml;tung f&uuml;r den Auslandseinsatz geregelt. Weiter war bestimmt, dass das Arbeitsverh&auml;ltnis des Entsandten mit der Heimatgesellschaft mit Beginn des Auslandseinsatzes ruhte und nach Beendigung des Auslandseinsatzes wieder in Kraft trat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zeitgleich schloss der Kl&auml;ger mit der aufnehmenden A Slovakia, a.s. einen Arbeitsvertrag. Darin wurden ihm ein zus&auml;tzliches monatliches Gehalt sowie verschiedene weitere Leistungen &#8211;u.a. die &Uuml;bernahme der im Ausland anfallenden Mietkosten&#8211; zugesagt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger nahm zum &#8230; 2008 seine T&auml;tigkeit in C auf. Die Kl&auml;gerin und die gemeinsame sechsj&auml;hrige Tochter begleiteten ihn. In der Slowakischen Republik begr&uuml;ndete der Kl&auml;ger einen Zweitwohnsitz. Hierzu schloss er einen Mietvertrag &uuml;ber ein 234&nbsp;qm gro&szlig;es Haus zu einem monatlichen Mietzins von 2.500&nbsp;EUR zzgl. 150&nbsp;EUR Nebenkosten. Der Wohnsitz in Z wurde w&auml;hrend der Entsendung beibehalten. Die Mietkosten (9&nbsp;Monate &times; 2.650&nbsp;EUR + 147&nbsp;EUR Hausratversicherung Ausland = 23.997&nbsp;EUR) wurden ihm in vollem Umfang von der A Slovakia, a.s. erstattet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen ihrer Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr beantragten die Kl&auml;ger, diese Kosten als steuerfreien Reisekostenersatz nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;16 des Einkommensteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung (EStG) zu behandeln und deshalb nicht in die Ermittlung des besonderen Steuersatzes gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32b Abs.&nbsp;2 EStG einzubeziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte, Revisionskl&auml;ger und Anschlussrevisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) folgte dem bei der Festsetzung der Einkommensteuer des Streitjahres nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der nach erfolglosem Vorverfahren erhobenen Klage gab das Finanzgericht (FG) mit den in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2016, 557 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden teilweise statt. Nach der Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 10.&nbsp;April 2014 VI&nbsp;R&nbsp;11\/13 (BFHE 245, 218, BStBl II 2014, 804) sei zwischen den Beteiligten zu Recht nicht mehr in Streit, dass der Kl&auml;ger in C eine Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit ausge&uuml;bt habe. Allerdings seien die vom Arbeitgeber getragenen Kosten f&uuml;r die Miete des Hauses am ausw&auml;rtigen Besch&auml;ftigungsort nur insoweit als steuerfreier Reisekostenersatz bei der Berechnung des besonderen Steuersatzes gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32b Abs.&nbsp;2 EStG auszuscheiden, als sie beruflich und nicht durch die Mitnahme der Familie privat veranlasst seien. Dieser privat veranlasste Mehraufwand sei vorliegend zu sch&auml;tzen. Weder die vom FA vorgeschlagene Sch&auml;tzungsmethode (anteilige Kosten f&uuml;r 60&nbsp;qm) noch der von den Kl&auml;gern vorgeschlagene Ansatz des einem Single in den Entsenderichtlinien des Arbeitgebers einger&auml;umten Mietbudgets f&uuml;hrten jedoch zu einem sachgerechten Aufteilungsergebnis. Vielmehr sei der beruflich veranlasste Anteil der Unterkunftskosten im Wege einer modifizierten Aufteilung nach K&ouml;pfen zu ermitteln. Hierzu sei zun&auml;chst der Gesamtaufwand von 23.997&nbsp;EUR nach K&ouml;pfen zu verteilen. Damit betrage der familienbedingte Mehraufwand 15.998&nbsp;EUR. Dieser sei allerdings um einen Sockelbetrag f&uuml;r einen Einpersonenhaushalt, der mit 20&nbsp;% des Gesamtaufwands zu bemessen sei, zugunsten des Erwerbsaufwands zu korrigieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gen sowohl das FA als auch die Kl&auml;ger mit ihrer Anschlussrevision die Verletzung materiellen Rechts. Der vom FG gefundene Aufteilungsma&szlig;stab f&uuml;hre, weil personenbezogen, zu unzutreffenden Ergebnissen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das Urteil des Nieders&auml;chsischen FG vom 30.&nbsp;Oktober 2015&nbsp;&nbsp;9&nbsp;K&nbsp;105\/12 insoweit aufzuheben, als die beruflich veranlassten Mietaufwendungen nicht anteilig auf einen 60&nbsp;qm gro&szlig;en Wohnraum begrenzt und entsprechend mit 6.153&nbsp;EUR ber&uuml;cksichtigt werden, und die Anschlussrevision der Kl&auml;ger zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen und im Wege der Anschlussrevision das Urteil des Nieders&auml;chsischen FG vom 30.&nbsp;Oktober 2015&nbsp;&nbsp;9&nbsp;K&nbsp;105\/12 aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2008 vom &#8230; 2011 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom &#8230; 2012 dergestalt zu &auml;ndern, dass ein Betrag von 17.247&nbsp;EUR, mithin weitere 4.448,60&nbsp;EUR &uuml;ber den vom FG bereits zugesprochenen Betrag hinaus, als steuerfreie Reisekosten im Rahmen des Progressionsvorbehaltes ber&uuml;cksichtigt und die Einkommensteuer 2008 entsprechend herabgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Die Entscheidung ergeht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126a der Finanzgerichtsordnung (FGO). Der Senat h&auml;lt Revision und Anschlussrevision einstimmig f&uuml;r unbegr&uuml;ndet und eine m&uuml;ndliche Verhandlung nicht f&uuml;r erforderlich. Die Beteiligten sind davon unterrichtet worden und hatten Gelegenheit zur Stellungnahme.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision des FA und die Anschlussrevision der Kl&auml;ger sind unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO). Die Sch&auml;tzung des beruflichen Anteils der dem Kl&auml;ger im Rahmen seiner Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit entstandenen Mietkosten ist revisionsrechtlich nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG hat zutreffend darauf erkannt, dass die Einnahmen des Kl&auml;gers aus seiner T&auml;tigkeit als Angestellter in C von der deutschen Besteuerung freizustellen sind, da Geh&auml;lter aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 des Abkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Verm&ouml;gen vom 19.&nbsp;Dezember 1980 (zur Weitergeltung in der Slowakei s. Bekanntmachung vom 24.&nbsp;M&auml;rz 1993, BGBl II 1993, 762) &#8211;DBA-Slowakei&#8211; in der Slowakischen Republik besteuert werden k&ouml;nnen. Sie unterliegen jedoch dem Progressionsvorbehalt (&sect;&nbsp;32b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG i.V.m. Art.&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a Satz&nbsp;2 DBA-Slowakei). Dies steht zwischen den Beteiligten nicht im Streit. Der Senat sieht deshalb insoweit von weiteren Ausf&uuml;hrungen ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Hat ein unbeschr&auml;nkt Steuerpflichtiger Eink&uuml;nfte bezogen, die nach einem Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung steuerfrei sind, so ist auf das nach &sect;&nbsp;32a Abs.&nbsp;1 EStG zu versteuernde Einkommen ein besonderer Steuersatz anzuwenden (&sect;&nbsp;32b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG). Der besondere Steuersatz f&uuml;r die im Wohnsitzstaat zu besteuernden Eink&uuml;nfte ermittelt sich gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32b Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG nach dem zu versteuernden Einkommen, das sich erg&auml;be, wenn die ausl&auml;ndischen Eink&uuml;nfte der deutschen Besteuerung unterl&auml;gen. Diese Eink&uuml;nfte sind daher nach den einschl&auml;gigen Vorschriften des deutschen Steuerrechts zu bestimmen (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteile vom 20.&nbsp;September 2006 I&nbsp;R&nbsp;59\/05, BFHE 215, 130, BStBl II 2007, 756; vom 11.&nbsp;Februar 2009 I&nbsp;R&nbsp;25\/08, BFHE 224, 498, BStBl II 2010, 536; vom 25.&nbsp;Juni 2014 I&nbsp;R&nbsp;24\/13, BFHE 246, 404, BStBl II 2015, 141; vom 18.&nbsp;April 2012 X&nbsp;R&nbsp;62\/09, BFHE 237, 434, BStBl II 2012, 721, und vom 16.&nbsp;September 2015 I&nbsp;R&nbsp;61\/13, BFH\/NV 2016, 401, Rz&nbsp;12). Dies gilt sowohl f&uuml;r die Ermittlung der Einnahmen aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit als auch f&uuml;r die damit zusammenh&auml;ngenden Werbungskosten (BFH-Urteile in BFHE 224, 498, BStBl II 2010, 536, m.w.N., und vom 25.&nbsp;September 2014 III&nbsp;R&nbsp;61\/12, BFHE 247, 146, BStBl II 2015, 182). Deshalb ist der vom Arbeitgeber neben der laufenden Verg&uuml;tung gezahlte Aufwendungsersatz nicht in die Ermittlung der dem Progressionsvorbehalt unterliegenden Eink&uuml;nfte einzubeziehen, wenn er nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;16 EStG steuerfrei ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;16 EStG sind die Verg&uuml;tungen, die Arbeitnehmer au&szlig;erhalb des &ouml;ffentlichen Dienstes von ihrem Arbeitgeber zur Erstattung von Reisekosten, Umzugskosten oder Mehraufwendungen bei doppelter Haushaltsf&uuml;hrung erhalten, grunds&auml;tzlich steuerfrei. Die Steuerfreiheit tritt jedoch nur ein, wenn damit ein Aufwand abgegolten wird, der, h&auml;tte ihn der Arbeitnehmer selbst getragen, als Werbungskosten abziehbar w&auml;re (z.B. Senatsurteil vom 21.&nbsp;Oktober 1996 VI&nbsp;R&nbsp;71\/93, BFH\/NV 1997, 286; vgl. auch Senatsurteile vom 30.&nbsp;Juni 1995 VI&nbsp;R&nbsp;26\/95, BFHE 178, 171, BStBl II 1995, 744; vom 27.&nbsp;April 2001 VI&nbsp;R&nbsp;2\/98, BFHE 195, 298, BStBl II 2001, 601, und vom 12.&nbsp;April 2007 VI&nbsp;R&nbsp;53\/04, BFHE 217, 551, BStBl II 2007, 536). Dieses Normverst&auml;ndnis hat durch das Gesetz zur &Auml;nderung und Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung und des steuerlichen Reisekostenrechts vom 20.&nbsp;Februar 2013 (BGBl I 2013, 285) Eingang in den Gesetzeswortlaut des &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;16 EStG gefunden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Werbungskosten sind Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz 1 EStG). Hierzu z&auml;hlen auch Aufwendungen f&uuml;r &Uuml;bernachtungen anl&auml;sslich einer Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit (Senatsurteile in BFHE 245, 218, BStBl II 2014, 804, und vom 28.&nbsp;M&auml;rz 2012 VI&nbsp;R&nbsp;48\/11, BFHE 237, 82, BStBl II 2012, 926, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eine Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit liegt u.a. vor, wenn der Arbeitnehmer vor&uuml;bergehend au&szlig;erhalb seiner Wohnung und seiner regelm&auml;&szlig;igen Arbeitsst&auml;tte (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz 3 Nr.&nbsp;4 EStG) beruflich t&auml;tig wird. Dies ist nach der Rechtsprechung des Senats u.a. der Fall, wenn ein Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber f&uuml;r drei Jahre befristet (Senatsurteil vom 8.&nbsp;August 2013 VI&nbsp;R&nbsp;72\/12, BFHE 242, 358, BStBl II 2014, 68) oder wiederholt im Wege der &quot;Kettenabordnung&quot; (Senatsurteil vom 24.&nbsp;September 2013 VI&nbsp;R&nbsp;51\/12, BFHE 243, 215, BStBl II 2014, 342) an einem anderen Betriebsteil des Arbeitgebers als seinem bisherigen T&auml;tigkeitsort eingesetzt wird. Eine regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte i.S. des &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz 3 Nr.&nbsp;4 EStG begr&uuml;ndet er dort dann nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Bezug einer Unterkunft am Ort der Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit begr&uuml;ndet keine doppelte Haushaltsf&uuml;hrung (Senatsurteile in BFHE 245, 218, BStBl II 2014, 804, und vom 13.&nbsp;Juni 2012 VI&nbsp;R&nbsp;47\/11, BFHE 238, 53, BStBl II 2013, 169; jeweils m.w.N.). Die Kosten hierf&uuml;r sind deshalb in der im Streitjahr geltenden Fassung des Einkommensteuergesetzes als &Uuml;bernachtungskosten in tats&auml;chlicher H&ouml;he abzugsf&auml;hig, wenn sie beruflich veranlasst sind; bei einer privaten Mitveranlassung sind sie nach den Grunds&auml;tzen des Beschlusses des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 21.&nbsp;September 2009 GrS&nbsp;1\/06 (BFHE 227, 1, BStBl II 2010, 672) &#8211;notfalls durch Sch&auml;tzung&#8211; aufzuteilen (Senatsurteil in BFHE 245, 218, BStBl II 2014, 804). &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz 3 Nr.&nbsp;4, Abs.&nbsp;2, Abs.&nbsp;4 EStG i.d.F. des Art.&nbsp;1 Nr.&nbsp;4 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;aa, Buchst.&nbsp;b und Buchst.&nbsp;d des Gesetzes zur &Auml;nderung und Vereinfachung der Unternehmensbesteuerung und des steuerlichen Reisekostenrechts vom 20.&nbsp;Februar 2013 (BGBl I 2013, 285) tritt nach dessen Art.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 erst am 1.&nbsp;Januar 2014 in Kraft und ist daher im Streitjahr noch nicht anwendbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Vorentscheidung entspricht diesen Rechtsgrunds&auml;tzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG hat zu Recht entschieden, dass der Kl&auml;ger an seinem neuen Besch&auml;ftigungsort in C keine regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte begr&uuml;ndet hat, sondern von Anbeginn im Rahmen einer Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit t&auml;tig wurde. Die Entsendung des Kl&auml;gers war im Streitfall von vornherein zeitlich begrenzt. Der vor&uuml;bergehende Charakter der Entsendung zeigt sich auch daran, dass der Arbeitsvertrag mit der A-AG w&auml;hrend der Auslandst&auml;tigkeit nur ruhte und diese berechtigt war, den Kl&auml;ger jederzeit von der ausl&auml;ndischen Arbeitsstelle abzuberufen. Hiervon gehen inzwischen auch die Beteiligten aus, so dass der Senat insoweit von weiteren Ausf&uuml;hrungen absieht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ebenfalls zutreffend hat das FG die Mietkosten des Einfamilienhauses in C insoweit nicht als Werbungskosten beurteilt, als sie auf die Mitnahme der Familie des Kl&auml;gers entfallen, und im Wege der Sch&auml;tzung nach ihrem Erwerbsbezug aufgeteilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nimmt das FG &#8211;wie im Streitfall&#8211; gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Halbsatz 2 FGO, &sect;&nbsp;162 der Abgabenordnung (AO) eine eigene Sch&auml;tzung von Besteuerungsgrundlagen (hier: des beruflich veranlassten Anteils an Aufwendungen f&uuml;r &Uuml;bernachtungen im Rahmen der Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit) vor, ist nur diese Sch&auml;tzung Gegenstand des Revisionsverfahrens und geh&ouml;rt zu den tats&auml;chlichen Feststellungen, an die der BFH als Revisionsinstanz nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO gebunden ist. Eine Bindung entf&auml;llt nur, wenn bei der Sch&auml;tzung gegen anerkannte Sch&auml;tzungsgrunds&auml;tze, allgemeine Erfahrungss&auml;tze oder die Denkgesetze versto&szlig;en wurde (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteile vom 20.&nbsp;M&auml;rz 2017 X&nbsp;R&nbsp;11\/16, BFHE 258, 272, BStBl II 2017, 992, Rz&nbsp;51; vom 12.&nbsp;Dezember 2017 VIII&nbsp;R&nbsp;6\/14, BFH\/NV 2018, 606, Rz&nbsp;60). Nach &sect;&nbsp;162 Abs.&nbsp;1 Satz 2 AO sind bei einer Sch&auml;tzung der Besteuerungsgrundlagen durch das FG alle Umst&auml;nde zu ber&uuml;cksichtigen, die f&uuml;r die Sch&auml;tzung von Bedeutung sind. Das gewonnene Sch&auml;tzungsergebnis muss schl&uuml;ssig, wirtschaftlich m&ouml;glich, vern&uuml;nftig und plausibel sein (z.B. BFH-Urteile vom 17.&nbsp;Oktober 2001 I&nbsp;R&nbsp;103\/00, BFHE 197, 68, BStBl II 2004, 171; vom 24.&nbsp;Juni 2014 VIII&nbsp;R&nbsp;54\/10, BFH\/NV 2014, 1501, Rz&nbsp;23; vom 23.&nbsp;April 2015 V&nbsp;R&nbsp;32\/14, BFH\/NV 2015, 1106, Rz&nbsp;13; vom 25.&nbsp;April 2017 VIII&nbsp;R&nbsp;52\/13, BFHE 258, 53, BStBl II 2017, 949; in BFHE 258, 272, BStBl II 2017, 992).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Danach h&auml;lt das vom FG gefundene Sch&auml;tzungsergebnis vorliegend revisionsrechtlicher &Uuml;berpr&uuml;fung stand. Die Vorinstanz hat bei der Sch&auml;tzung des beruflich veranlassten Anteils der vom Kl&auml;ger getragenen &Uuml;bernachtungskosten alle Umst&auml;nde, insbesondere die Anzahl der Bewohner und das Fehlen repr&auml;sentativer Aufgaben des Kl&auml;gers, ber&uuml;cksichtigt, die f&uuml;r die vorliegende Sch&auml;tzung von Bedeutung sind. &Uuml;berdies hat das FG bei der Sch&auml;tzung beachtet, dass der Wohnbedarf des Steuerpflichtigen steigt, wenn er von seiner Familie an den Ort der Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit begleitet wird und in einem solchen Fall Wohnfl&auml;che und Familiengr&ouml;&szlig;e einander bedingen. Ferner hat es einen Mindestaufwand f&uuml;r die Bewirtschaftung eines Einpersonenhaushalts angesetzt, der durch die Mitnahme der Familie nicht ber&uuml;hrt wird. Damit hat es dem Umstand Rechnung getragen, dass die Kosten der Unterkunft nicht proportional zur Personenzahl im Haushalt steigen. Angesichts dessen kann keine Rede davon sein, dass das FG mit seiner &quot;modifizierten Aufteilung nach K&ouml;pfen&quot; im Streitfall gegen anerkannte Sch&auml;tzungsgrunds&auml;tze, gegen Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungss&auml;tze versto&szlig;en hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem ist das gewonnene Sch&auml;tzungsergebnis (53,3&nbsp;% berufliche Veranlassung) vorliegend schl&uuml;ssig, wirtschaftlich m&ouml;glich und plausibel. So entspricht dieser Anteil in etwa dem statistisch belastbaren Verh&auml;ltnis der privaten Konsumaufwendungen eines Alleinstehenden f&uuml;r Wohnen, Energie, Wohnungsinstandhaltung und den Kosten eines Paares mit Kind(ern) im Streitjahr (vgl. z.B. Statistisches Bundesamt, Statistisches Jahrbuch 2010, S.&nbsp;552).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Damit ist die Sch&auml;tzung des FG f&uuml;r den Senat im Streitfall gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindend und die Ermittlung der steuerfreien Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers, die gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;32b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG i.V.m. Art.&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a Satz&nbsp;2 DBA-Slowakei dem Progressionsvorbehalt unterliegen, zutreffend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 3.7.2018, VI R 55\/16ECLI:DE:BFH:2018:B.030718.VIR55.16.0 Sch&auml;tzung des beruflich veranlassten Anteils von &Uuml;bernachtungskosten bei einer Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit &#8211; Begleitung durch Familienangeh&ouml;rige Leits&auml;tze 1. NV: Wird der Arbeitnehmer bei seiner Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit von Familienangeh&ouml;rigen begleitet, sind Aufwendungen f&uuml;r &Uuml;bernachtungen nur anteilig als Werbungskosten nach &sect; 9 Abs. 1 Satz 1 EStG zu ber&uuml;cksichtigen (Anschluss an Senatsurteil vom &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-55-16-schaetzung-des-beruflich-veranlassten-anteils-von-uebernachtungskosten-bei-einer-auswaertstaetigkeit-begleitung-durch-familienangehoerige\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;R&nbsp;55\/16 &#8211; Sch&auml;tzung des beruflich veranlassten Anteils von &Uuml;bernachtungskosten bei einer Ausw&auml;rtst&auml;tigkeit &#8211; Begleitung durch Familienangeh&ouml;rige<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69942","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69942","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69942"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69942\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69942"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69942"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69942"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}