{"id":69943,"date":"2018-10-26T15:30:42","date_gmt":"2018-10-26T13:30:42","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=69943"},"modified":"2018-10-26T15:30:42","modified_gmt":"2018-10-26T13:30:42","slug":"vi-b-113-17-anforderungen-an-eine-wirksame-fristsetzung-gemaess-par-79b-abs-1-und-abs-2-fgo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-b-113-17-anforderungen-an-eine-wirksame-fristsetzung-gemaess-par-79b-abs-1-und-abs-2-fgo\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;B&nbsp;113\/17 &#8211; Anforderungen an eine wirksame Fristsetzung gem&auml;&szlig; &sect; 79b Abs. 1 und Abs. 2 FGO"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 9.7.2018, VI B 113\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:B.090718.VIB113.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Anforderungen an eine wirksame Fristsetzung gem&auml;&szlig; &sect; 79b Abs. 1 und Abs. 2 FGO<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Eine wirksame Fristsetzung nach &sect; 79b Abs. 1 und Abs. 2 FGO erfordert, dass die die Frist anordnende Verf&uuml;gung des Vorsitzenden oder des Berichterstatters von diesem unterschrieben worden ist, so dass ein Namensk&uuml;rzel (Paraphe) nicht ausreicht.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Soll einem Beteiligten nach &sect; 79b Abs. 2 FGO aufgegeben werden, zu bestimmten Vorg&auml;ngen entweder Tatsachen anzugeben oder Beweismittel zu bezeichnen oder Urkunden oder andere bewegliche Sachen vorzulegen, muss der Vorsitzende oder der Berichterstatter zum einen die bestimmten Vorg&auml;nge und zum anderen die Tatsachen und Beweismittel oder die vorzulegenden Sachen in der Verf&uuml;gung &uuml;ber die Fristsetzung m&ouml;glichst genau bezeichnen, um es dem Beteiligten zu erm&ouml;glichen, die Anordnung zu befolgen und so eine Pr&auml;klusion zu vermeiden.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Beschwerde des Kl&auml;gers wegen Nichtzulassung der Revision wird das Urteil des Finanzgerichts Baden-W&uuml;rttemberg vom 19. Mai 2017&nbsp;&nbsp;9 K 1624\/16 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht Baden-W&uuml;rttemberg zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Beschwerdeverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde ist wegen eines Verfahrensfehlers des Finanzgerichts (FG) i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 der Finanzgerichtsordnung (FGO) begr&uuml;ndet. Das angefochtene Urteil wird gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;6 FGO aufgehoben und der Rechtsstreit zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an die Vorinstanz zur&uuml;ckverwiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG hat &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;3 FGO und damit zugleich den Anspruch des Kl&auml;gers und Beschwerdef&uuml;hrers (Kl&auml;ger) auf rechtliches Geh&ouml;r (Art.&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes) verletzt, indem es die vom Kl&auml;ger vorgelegten Beweismittel zu Unrecht zur&uuml;ckgewiesen hat. Die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;3 FGO f&uuml;r die Zur&uuml;ckweisung lagen nicht vor, wie der Kl&auml;ger mit seiner Beschwerde zu Recht ger&uuml;gt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) &sect;&nbsp;79b FGO l&auml;sst es zu, dem Kl&auml;ger eine Frist zu setzen zur Angabe der Tatsachen, durch deren Ber&uuml;cksichtigung oder Nichtber&uuml;cksichtigung im Verwaltungsverfahren er sich beschwert f&uuml;hlt (Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1), und einem Beteiligten unter Fristsetzung aufzugeben, zu bestimmten Vorg&auml;ngen Tatsachen anzugeben oder Beweismittel zu bezeichnen oder Urkunden oder andere bewegliche Sachen vorzulegen, soweit der Beteiligte dazu verpflichtet ist (Abs.&nbsp;2).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 FGO kann das Gericht Erkl&auml;rungen und Beweismittel, die erst nach Ablauf einer nach den Abs&auml;tzen&nbsp;1 und 2 gesetzten Frist vorgebracht werden, zur&uuml;ckweisen und ohne weitere Ermittlungen entscheiden, wenn (1.) ihre Zulassung nach der freien &Uuml;berzeugung des Gerichts die Erledigung des Rechtsstreits verz&ouml;gern w&uuml;rde und (2.) der Beteiligte die Versp&auml;tung nicht gen&uuml;gend entschuldigt und (3.) der Beteiligte &uuml;ber die Folgen einer Fristvers&auml;umung belehrt worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Senat kann bereits nicht feststellen, dass das Schreiben des Berichterstatters vom 4.&nbsp;Januar 2017 in formeller Hinsicht den Anforderungen an eine wirksame Fristsetzung nach &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;1 und Abs.&nbsp;2 FGO gen&uuml;gt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&sect;&nbsp;79b FGO erfordert insoweit nach allgemeiner Meinung insbesondere, dass die eine Frist anordnende Verf&uuml;gung des Vorsitzenden oder des Berichterstatters (&sect;&nbsp;79 FGO) unterschrieben worden ist, so dass ein Namensk&uuml;rzel (Paraphe) nicht ausreicht (s. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 26.&nbsp;August 1982 IV&nbsp;R&nbsp;31\/82, BFHE 136, 351, BStBl II 1983, 23; vom 16.&nbsp;M&auml;rz 1983 IV&nbsp;R&nbsp;147\/80, BFHE 138, 143, BStBl II 1983, 476, und vom 30.&nbsp;Juni 1983 IV&nbsp;R&nbsp;23\/81, juris; BFH-Beschluss vom 25.&nbsp;Januar 2016 VII&nbsp;B&nbsp;97\/15, BFH\/NV 2016, 764; Stalbold in Gosch, FGO &sect;&nbsp;79b Rz&nbsp;38; Seer und Brandis in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;79b FGO Rz&nbsp;11 und &sect;&nbsp;65 FGO Rz&nbsp;26; Th&uuml;rmer in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;79b FGO Rz&nbsp;115).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die sich in der FG-Akte befindliche Verf&uuml;gung vom 4.&nbsp;Januar 2017 &uuml;ber die Fristsetzung nach &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;1 und Abs.&nbsp;2 FGO tr&auml;gt jedoch keine Unterschrift des Berichterstatters. Allenfalls ist das Namenszeichen des Berichterstatters im oberen rechten Bereich der Verf&uuml;gung erkennbar. Das Namenszeichen deckt dar&uuml;ber hinaus auch r&auml;umlich nicht, wie es eine Unterschrift erfordert, die vollst&auml;ndige Anordnung &uuml;ber die Fristsetzung ab (s. dazu auch Stalbold in Gosch, FGO &sect;&nbsp;79b Rz&nbsp;38).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Zur&uuml;ckweisung des Vorbringens des Kl&auml;gers gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;3 FGO erweist sich damit schon wegen des Fehlens einer formell wirksamen Fristsetzung nach &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;1 und Abs.&nbsp;2 FGO als verfahrensfehlerhaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Das FG durfte die vom Kl&auml;ger vorgelegten Beweismittel aber auch dann nicht &#8211;wie geschehen&#8211; gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;3 FGO zur&uuml;ckweisen, wenn die Fristsetzung nach &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;1 und Abs.&nbsp;2 FGO formell wirksam gewesen w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Verf&uuml;gung des Berichterstatters vom 4.&nbsp;Januar 2017 enth&auml;lt ihrem Wortlaut nach sowohl eine Fristsetzung nach &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;1 FGO als auch eine Fristsetzung nach &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Fristsetzung konnte inhaltlich indessen allenfalls auf &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;1 FGO gest&uuml;tzt werden, nicht jedoch auch auf &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soll einem Beteiligten nach &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;2 FGO aufgegeben werden, zu bestimmten Vorg&auml;ngen entweder Tatsachen anzugeben oder Beweismittel zu bezeichnen oder aber Urkunden oder andere bewegliche Sachen vorzulegen, muss der Vorsitzende oder der Berichterstatter zum einen die bestimmten Vorg&auml;nge und zum anderen die Tatsachen und Beweismittel oder die vorzulegenden Sachen in der Verf&uuml;gung &uuml;ber die Fristsetzung m&ouml;glichst genau bezeichnen, um es dem Beteiligten zu erm&ouml;glichen, die Anordnung ohne weiteres zu befolgen und so eine Pr&auml;klusion zu vermeiden (s. BFH-Urteil vom 25.&nbsp;April 1995 IX&nbsp;R&nbsp;6\/94, BFHE 177, 233, BStBl II 1995, 545, unter 2.b, m.w.N.). Es ist insoweit Aufgabe des Richters, aufgrund des bisherigen Vorbringens der Beteiligten und seiner Einsch&auml;tzung der Rechtslage die seiner Ansicht nach noch aufkl&auml;rungs- und\/oder beweisbed&uuml;rftigen Punkte zu ermitteln und in der Aufkl&auml;rungsverf&uuml;gung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;2 FGO genau anzugeben (BFH-Urteil vom 23.&nbsp;April 2003 IX&nbsp;R&nbsp;22\/00, BFH\/NV 2003, 1198).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Berichterstatter hat in seiner Verf&uuml;gung vom 4.&nbsp;Januar 2017 aber keine n&auml;heren Angaben zu den Beweismitteln, Urkunden und sonstigen Dokumenten gemacht, die der Kl&auml;ger nach der Verf&uuml;gung dem Gericht h&auml;tte &uuml;bermitteln sollen. Deshalb war die Verf&uuml;gung des Berichterstatters vom 4.&nbsp;Januar 2017 auch aus diesem Grund nicht geeignet, gegen&uuml;ber dem Kl&auml;ger wirksam eine Frist nach &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;2 FGO zu setzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Konnte die Verf&uuml;gung des Berichterstatters hiernach allenfalls auf &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;1 FGO gest&uuml;tzt werden, hat der Kl&auml;ger mit seinem Schreiben vom 15.&nbsp;Mai 2017 und der gleichzeitigen Vorlage der Belege, deren (steuermindernde) Ber&uuml;cksichtigung er hiernach begehrte, innerhalb der vom Berichterstatter bis zum 15.&nbsp;Mai 2017 verl&auml;ngerten Frist die Tatsachen angegeben, durch deren Nichtber&uuml;cksichtigung im Verwaltungsverfahren er sich beschwert f&uuml;hlte. Sowohl das Schreiben des Kl&auml;gers vom 15.&nbsp;Mai 2017 als auch der Ordner mit den Belegen gingen dem FG vor Ablauf der verl&auml;ngerten Frist am 15.&nbsp;Mai 2017 zu. Damit wurden die entsprechenden Tatsachen nicht &quot;nach Ablauf&quot; einer nach &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;1 FGO gesetzten Frist vorgebracht, was Grundvoraussetzung einer Zur&uuml;ckweisung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 FGO ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG h&auml;tte sich daher mit der Frage besch&auml;ftigen m&uuml;ssen, ob sich aus den vorgelegten Unterlagen steuermindernd zu ber&uuml;cksichtigende Aufwendungen des Kl&auml;gers ergaben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Von einer Darstellung des Sachverhalts sowie einer weiteren Begr&uuml;ndung sieht der Senat gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 FGO ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung auf das FG ergibt sich aus &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 9.7.2018, VI B 113\/17ECLI:DE:BFH:2018:B.090718.VIB113.17.0 Anforderungen an eine wirksame Fristsetzung gem&auml;&szlig; &sect; 79b Abs. 1 und Abs. 2 FGO Leits&auml;tze 1. NV: Eine wirksame Fristsetzung nach &sect; 79b Abs. 1 und Abs. 2 FGO erfordert, dass die die Frist anordnende Verf&uuml;gung des Vorsitzenden oder des Berichterstatters von diesem unterschrieben worden ist, so dass &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-b-113-17-anforderungen-an-eine-wirksame-fristsetzung-gemaess-par-79b-abs-1-und-abs-2-fgo\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;B&nbsp;113\/17 &#8211; Anforderungen an eine wirksame Fristsetzung gem&auml;&szlig; &sect; 79b Abs. 1 und Abs. 2 FGO<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-69943","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69943","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=69943"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/69943\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=69943"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=69943"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=69943"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}