{"id":70053,"date":"2018-12-06T18:31:42","date_gmt":"2018-12-06T16:31:42","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70053"},"modified":"2018-12-06T18:31:42","modified_gmt":"2018-12-06T16:31:42","slug":"ix-r-25-17-entschaedigung-wegen-erwerbsunfaehigkeit-bei-arbeitslosigkeit-erwerbsschaden-verdienstausfall-wegfall-des-anspruchs-auf-steuerfreie-sozialleistungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-25-17-entschaedigung-wegen-erwerbsunfaehigkeit-bei-arbeitslosigkeit-erwerbsschaden-verdienstausfall-wegfall-des-anspruchs-auf-steuerfreie-sozialleistungen\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;R&nbsp;25\/17 &#8211; Entsch&auml;digung wegen Erwerbsunf&auml;higkeit bei Arbeitslosigkeit, Erwerbsschaden, Verdienstausfall, Wegfall des Anspruchs auf steuerfreie Sozialleistungen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.7.2018, IX R 25\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.200718.IXR25.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Entsch&auml;digung wegen Erwerbsunf&auml;higkeit bei Arbeitslosigkeit, Erwerbsschaden, Verdienstausfall, Wegfall des Anspruchs auf steuerfreie Sozialleistungen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Erh&auml;lt ein im Zeitpunkt des sch&auml;digenden Ereignisses Erwerbsloser vom Sch&auml;diger Ersatz f&uuml;r den verletzungsbedingt erlittenen Erwerbsschaden gem&auml;&szlig; &sect; 842 BGB, kommt es f&uuml;r die Anwendung von &sect; 24 Nr. 1 Buchst. a EStG darauf an, ob mit der Zahlung steuerbare und steuerpflichtige Einnahmen ersetzt werden sollen (sog. Verdienstausfall) oder der Wegfall des Anspruchs auf steuerfreie Sozialleistungen wie das Arbeitslosengeld (&sect; 3 Nr. 2 EStG a.F., &sect; 3 Nr. 2 Buchst. a EStG n.F.) oder das Arbeitslosengeld II (&sect; 3 Nr. 2b EStG a.F., &sect; 3 Nr. 2 Buchst. d EStG n.F.).<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;ger wird das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 1. Juni 2017&nbsp;&nbsp;10 K 3444\/15 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht K&ouml;ln zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der im Januar 1964 geborene Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) war seit dem &#8230; 1986 als Arbeiter in der &#8230;produktion besch&auml;ftigt. Nach betriebsbedingter K&uuml;ndigung schied er zum 31.&nbsp;Januar 2000 gegen Zahlung einer Abfindung aus dem Betrieb aus und war seitdem arbeitslos gemeldet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Infolge einer missgl&uuml;ckten Operation am &#8230; 2003 wurde der Kl&auml;ger dauerhaft erwerbsunf&auml;hig. Seit Februar\/M&auml;rz 2004 bezog er Hartz-IV-Leistungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Jahr 2009 erkl&auml;rte sich der Haftpflichtversicherer des Sch&auml;digers bereit, zum Ausgleich s&auml;mtlicher Sch&auml;den insgesamt 490.000&nbsp;EUR an den Kl&auml;ger zu zahlen. Grundlage daf&uuml;r war die Versicherung des Kl&auml;gers, keine Leistungen eines Sozialversicherungstr&auml;gers zu erhalten. Bereits geleistete Vorsch&uuml;sse von 50.000&nbsp;EUR sollten angerechnet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Versicherung bema&szlig; den Erwerbsschaden des Kl&auml;gers f&uuml;r die Vergangenheit mit 60.000&nbsp;EUR und f&uuml;r die Zukunft mit 175.000&nbsp;EUR. Zur Ermittlung des Verdienstausfallschadens hatte der Kl&auml;ger der Versicherung die Lohnabrechnungen eines gleich qualifizierten Kollegen zur Verf&uuml;gung gestellt, der in der &#8230;produktion eine vergleichbare T&auml;tigkeit ausf&uuml;hrte. Der Kl&auml;ger stimmte der Vereinbarung am 3.&nbsp;August 2009 zu; die Versicherung leistete die Abschlusszahlung von 440.000&nbsp;EUR im August 2009.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 16.&nbsp;Juni 2009 hatte sich der Kl&auml;ger bei dem Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) pers&ouml;nlich danach erkundigt, ob die Zahlung der Versicherung versteuert werden m&uuml;sse und die Auskunft erhalten, dass dies in Bezug auf den Verdienstausfall der Fall sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA forderte den Kl&auml;ger mit Schreiben vom 20.&nbsp;Juli 2010 und 13.&nbsp;September 2010 vergeblich zur Abgabe der Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r 2009 auf. Nachdem der Kl&auml;ger mitgeteilt hatte, es handele sich um reines Schmerzensgeld, ging das FA der Sache nicht weiter nach und nahm auch keine Sch&auml;tzung vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach einer Pr&uuml;fung bei der Versicherung erfuhr das FA, dass der Kl&auml;ger auch f&uuml;r Verdienstausf&auml;lle entsch&auml;digt worden sei und forderte ihn auf, die Unterlagen vorzulegen. Dem kam der Kl&auml;ger nicht nach, sondern teilte stattdessen mit, er halte die Entsch&auml;digung insgesamt f&uuml;r nicht steuerpflichtig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Einkommensteuerbescheid vom 20.&nbsp;Januar 2014 setzte das FA die Einkommensteuer f&uuml;r 2009 auf 37.050&nbsp;EUR fest. Es sch&auml;tzte Eink&uuml;nfte aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit mit 235.000&nbsp;EUR und unterwarf sie dem erm&auml;&szlig;igten Tarif gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes (EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dagegen erhoben der Kl&auml;ger und seine mit ihm zusammen veranlagte Ehefrau, die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin, Einspruch. Im Einspruchsverfahren reduzierte das FA die festgesetzte Einkommensteuer auf 30.970&nbsp;EUR und wies den Einspruch im &Uuml;brigen zur&uuml;ck. Die steuerbare und steuerpflichtige Verdienstausfallentsch&auml;digung sei zum Teil schon in den Vorschusszahlungen enthalten gewesen (Einspruchsentscheidung vom 15.&nbsp;Dezember 2015).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die dagegen gerichtete Klage hatte keinen Erfolg. Das Finanzgericht (FG) hat zur Begr&uuml;ndung u.a. ausgef&uuml;hrt, der Besteuerung stehe nicht entgegen, dass der Kl&auml;ger im Zeitpunkt des sch&auml;digenden Ereignisses nicht (mehr) in einem Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis gestanden habe, denn er habe dem Arbeitsmarkt zur Verf&uuml;gung gestanden. Die Entsch&auml;digung f&uuml;r Verdienstausfall sei danach bemessen worden, was der Kl&auml;ger ohne das sch&auml;digende Ereignis in seinem Beruf h&auml;tte verdienen k&ouml;nnen, wenn er Arbeit gehabt h&auml;tte. Daraus ergebe sich zugleich die eindeutige Zurechnung zu einer Einkunftsart, denn der Kl&auml;ger h&auml;tte den entgangenen Verdienst nur im Angestelltenverh&auml;ltnis erzielen k&ouml;nnen. Weitere Werbungskosten k&ouml;nnten mangels Nachweises nicht ber&uuml;cksichtigt werden. Die Besteuerung sei auch nicht nach Treu und Glauben ausgeschlossen. Eine verbindliche Auskunft &uuml;ber die Nichtbesteuerung habe der Kl&auml;ger vom FA nicht erhalten. Der Einkommensteuerbescheid sei auch in unverj&auml;hrter Zeit erlassen worden. Die Steuererkl&auml;rungspflicht ergebe sich aus &sect;&nbsp;46 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung von Bundesrecht (&sect;&nbsp;24 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a EStG). Die Entsch&auml;digung k&ouml;nne den Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit nicht zugerechnet werden, weil der Kl&auml;ger solche Einnahmen schon lange vor dem sch&auml;digenden Ereignis nicht mehr erzielt habe. Dass der Kl&auml;ger dem Arbeitsmarkt zur Verf&uuml;gung gestanden habe, ersetze die fehlende Zuordnung nicht. Au&szlig;erdem sei der angefochtene Einkommensteuerbescheid nach Ablauf der Festsetzungsfrist erlassen worden. Es habe keine Erkl&auml;rungspflicht bestanden. &sect;&nbsp;46 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 EStG sei nicht anwendbar, da die Schadenersatzleistung nicht steuerbar gewesen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen,<br \/>die Vorentscheidung aufzuheben und die Einkommensteuer f&uuml;r 2009 unter &Auml;nderung des angefochtenen Steuerbescheids und der dazu ergangenen Einspruchsentscheidung auf 0&nbsp;EUR festzusetzen bzw. den angefochtenen Steuerbescheid und die dazu ergangene Einspruchsentscheidung aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Zu den Eink&uuml;nften i.S. des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 EStG geh&ouml;ren auch Entsch&auml;digungen, die gew&auml;hrt worden sind als Ersatz f&uuml;r entgangene oder entgehende Einnahmen (&sect;&nbsp;24 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Erleidet der Steuerpflichtige infolge einer schuldhaften K&ouml;rperverletzung (&sect;&nbsp;823 Abs.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&sect;&nbsp;842&nbsp;ff. des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs &#8211;BGB&#8211;) eine Minderung seiner Erwerbsf&auml;higkeit, kommt eine Entsch&auml;digung i.S. des &sect;&nbsp;24 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a EStG nur im Hinblick auf Zahlungen in Betracht, die zivilrechtlich den Erwerbs- und Fortkommensschaden (&sect;&nbsp;842 BGB) ausgleichen sollen. Nur insoweit wird Ersatz f&uuml;r entgangene oder entgehende Einnahmen geleistet. Betr&auml;ge mit denen Ersatz f&uuml;r Arzt- und Heilungskosten oder andere verletzungsbedingte Mehraufwendungen oder Schmerzensgeld geleistet werden soll, fallen von vornherein nicht unter die Vorschrift (Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 21.&nbsp;Januar 2004 XI&nbsp;R&nbsp;40\/02, BFHE 205, 129, BStBl II 2004, 716, und vom 11.&nbsp;Oktober 2017 IX&nbsp;R&nbsp;11\/17, BFHE 259, 529).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Bei den Einnahmen, deren Ausfall ersetzt werden soll, muss es sich um steuerbare und steuerpflichtige Einnahmen handeln; sie m&uuml;ssen (hypothetisch) einer bestimmten Einkunftsart (&sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 EStG) unterfallen. &sect;&nbsp;24 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a EStG schafft keine eigene Einkunftsart (statt aller: Mellinghoff in Kirchhof, EStG, 17.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;24 Rz&nbsp;3). Leistungen, die nicht steuerbare oder steuerfreie Einnahmen ersetzen sollen, sind (auch) nicht nach &sect;&nbsp;24 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a EStG steuerbar. Kommen mehrere Einkunftsarten in Betracht oder kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Entsch&auml;digung auch als Ersatz f&uuml;r entgangene nicht steuerbare oder steuerfreie Einnahmen gew&auml;hrt worden sein k&ouml;nnte, ist die Vorschrift nicht anwendbar (BFH-Urteil vom 12.&nbsp;September 1985 VIII&nbsp;R&nbsp;306\/81, BFHE 145, 320, BStBl II 1986, 252).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Erh&auml;lt ein im Zeitpunkt des sch&auml;digenden Ereignisses Erwerbsloser vom Sch&auml;diger Ersatz f&uuml;r den verletzungsbedingt erlittenen Erwerbsschaden gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;842 BGB, kommt es f&uuml;r die Anwendung von &sect;&nbsp;24 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a EStG darauf an, ob mit der Zahlung steuerbare und steuerpflichtige Einnahmen ersetzt werden sollen (sog. Verdienstausfall) oder der Wegfall des Anspruchs auf steuerfreie Sozialleistungen wie das Arbeitslosengeld (&sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG a.F., &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a EStG n.F.) oder das Arbeitslosengeld&nbsp;II (&sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;2b EStG a.F., &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;d EStG n.F.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Einem Erwerbslosen, der Arbeitslosengeld oder Arbeitslosenhilfe bezieht, entsteht nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) ein Erwerbsschaden i.S. des &sect;&nbsp;842 BGB, wenn er infolge einer K&ouml;rperverletzung dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verf&uuml;gung steht und dadurch den Anspruch auf die Arbeitslosenunterst&uuml;tzung verliert. Dem steht nicht entgegen, wenn er aufgrund seiner verletzungsbedingten Arbeitsunf&auml;higkeit einen Anspruch auf Krankengeld aus der Sozialversicherung in gleicher H&ouml;he erwirbt (BGH-Urteile vom 20.&nbsp;M&auml;rz 1984 VI&nbsp;ZR&nbsp;14\/82, BGHZ 90, 334, Neue Juristische Wochenschrift &#8211;NJW&#8211; 1984, 1811; vom 8.&nbsp;April 2008 VI&nbsp;ZR&nbsp;49\/07, BGHZ 176, 109, NJW 2008, 2185). Dasselbe gilt f&uuml;r Sozialleistungen, die keinen &quot;Lohnersatzcharakter&quot; haben, deren Bezug jedoch voraussetzt, dass der Arbeitslose dem Arbeitsmarkt zur Verf&uuml;gung steht. Ein Erwerbsschaden i.S. des &sect;&nbsp;842 BGB entsteht deshalb auch demjenigen, der infolge des verletzungsbedingten Wegfalls seiner Erwerbsf&auml;higkeit seinen Anspruch auf Arbeitslosengeld II aus &sect;&nbsp;19 des Sozialgesetzbuchs Zweites Buch &#8211; Grundsicherung f&uuml;r Arbeitsuchende &#8211; verliert (BGH-Urteil vom 25.&nbsp;Juni 2013 VI&nbsp;ZR&nbsp;128\/12, BGHZ 197, 316, NJW 2014, 303). Leistet der Sch&auml;diger Ersatz f&uuml;r den verletzungsbedingten Wegfall solcher Anspr&uuml;che, kommt &sect;&nbsp;24 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a EStG nicht in Betracht. Der Ersatz des Erwerbsschadens ist in diesem Fall ebenso steuerfrei wie die durch ihn ersetzten Leistungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Leistet der Sch&auml;diger hingegen Ersatz f&uuml;r erlittenen Verdienstausfall, weil er davon ausgeht, dass der Gesch&auml;digte bei ungest&ouml;rtem Verlauf (alsbald) wieder eine Anstellung gefunden h&auml;tte, unterf&auml;llt die Zahlung &sect;&nbsp;24 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a EStG, wenn aufgrund der Umst&auml;nde des Einzelfalls eine eindeutige Zuordnung zu einer bestimmten Einkunftsart in Betracht kommt. Unerheblich ist, dass mangels Vertrags noch keine gesicherte Erwartung auf bestimmte Einnahmen bestand. Nicht nur der Ersatz f&uuml;r &quot;entgangene&quot;, sondern auch f&uuml;r (zuk&uuml;nftig) &quot;entgehende&quot; Einnahmen wird von &sect;&nbsp;24 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a EStG erfasst. Es kommt f&uuml;r die Besteuerung auch nicht darauf an, wie wahrscheinlich die Erzielung der (weggefallenen) Einnahmen bei objektiver Betrachtung war. Ma&szlig;geblich ist, dass der Sch&auml;diger sie als hinreichend wahrscheinlich erachtet und deshalb Ersatz f&uuml;r zuk&uuml;nftigen Verdienstausfall geleistet hat. Beruht die Leistung auf einer Vereinbarung, muss im Zweifel durch Auslegung unter Ber&uuml;cksichtigung der Umst&auml;nde, die zum Zustandekommen der Vereinbarung gef&uuml;hrt haben, ermittelt werden, ob der Sch&auml;diger den zuk&uuml;nftigen Verdienstausfall oder nur den Schaden ersetzen wollte, der darin besteht, dass der Anspruch auf steuerfreie Sozialleistungen weggefallen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) &sect;&nbsp;24 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a EStG erfasst auch Entsch&auml;digungen, die nicht vom Sch&auml;diger, sondern von dritter Seite, z.B. von einer Versicherung geleistet werden, wenn der leistende Dritte dem Gesch&auml;digten gegen&uuml;ber zur Leistung verpflichtet ist (vgl. BFH-Urteil vom 12.&nbsp;Juli 2016 IX&nbsp;R&nbsp;33\/15, BFHE 254, 568, BStBl II 2017, 158).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG ist davon ausgegangen, dass die Versicherung sowohl f&uuml;r die Vergangenheit (in H&ouml;he von 60.000&nbsp;EUR) als auch f&uuml;r die Zukunft (in H&ouml;he von 175.000&nbsp;EUR) den Verdienstausfall des Kl&auml;gers habe ersetzen wollen. Seine tats&auml;chlichen Feststellungen rechtfertigen diesen Schluss jedoch nicht. Das Urteil kann deshalb keinen Bestand haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ohne Rechtsfehler ist das FG davon ausgegangen, dass die Entsch&auml;digung, wenn sie steuerpflichtig w&auml;re, den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit (&sect;&nbsp;19 EStG) zuzurechnen w&auml;re. Nach den Feststellungen des FG hat der Kl&auml;ger bis zu seiner K&uuml;ndigung im Jahr 2000 in seinem Beruf nur nichtselbst&auml;ndig gearbeitet. Dass dies auch in Zukunft nicht anders gewesen w&auml;re, hat das FG zu Recht angenommen. Unerheblich ist in diesem Zusammenhang die rein hypothetische Frage, ob der Kl&auml;ger bei ungest&ouml;rtem Verlauf m&ouml;glicherweise seine Erwerbsf&auml;higkeit auch in anderer Weise h&auml;tte nutzen k&ouml;nnen. Wenn der Kl&auml;ger f&uuml;r den Verdienstausfall in seinem (erlernten und fr&uuml;her ausge&uuml;bten) Beruf entsch&auml;digt worden ist, weil der Sch&auml;diger angenommen hat, der Kl&auml;ger h&auml;tte in diesem Beruf wieder Arbeit gefunden, kommt es nur noch darauf an, ob der Kl&auml;ger in diesem Beruf auch Eink&uuml;nfte einer anderen Einkunftsart h&auml;tte erzielen k&ouml;nnen. Das ist weder vorgetragen noch ersichtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ohne hinreichende tats&auml;chliche Grundlage hat das FG jedoch angenommen, dass der Kl&auml;ger f&uuml;r Verdienstausfall entsch&auml;digt worden ist. Dazu gen&uuml;gt es nicht, dass die Versicherung die Leistung in ihrem Schreiben vom 10.&nbsp;August 2009 als &quot;Verdienstausfallschaden&quot; bezeichnet hat. Ma&szlig;geblich ist der Zweck der Leistung. Weder aus der Vergleichs- und Abfindungserkl&auml;rung, die der Kl&auml;ger am 3.&nbsp;August 2009 unterzeichnet hat, noch aus dem Schreiben der Versicherung vom 10.&nbsp;August 2009 ergibt sich aber, auf welcher Grundlage die Entsch&auml;digung errechnet worden ist, welchen Schaden die Versicherung also ersetzen wollte. Keine Grundlage hat die Annahme des FG, die konkrete Ermittlung des zu ersetzenden Verdienstausfalls sei auf die Lohnabrechnung eines Berufskollegen gest&uuml;tzt und es sei dabei ber&uuml;cksichtigt worden, dass der Kl&auml;ger in den Jahren 2000 bis 2002 in seinem Beruf fortgebildet worden sei. Zwar hat der Kl&auml;ger diese Umst&auml;nde durch seinen Anwalt gegen&uuml;ber der Versicherung vorgebracht und geltend gemacht, es sei der &quot;vollst&auml;ndige und ungek&uuml;rzte Erwerbsschaden&quot; zu ersetzen. Das FG hat jedoch keine Feststellungen dazu getroffen, dass die Versicherung die vom Kl&auml;ger geltend gemachten Umst&auml;nde auch tats&auml;chlich ber&uuml;cksichtigt hat. Dabei hat das FG auch nicht beachtet, dass die Versicherungsleistung der H&ouml;he nach eher am Grundbedarf orientiert zu sein scheint als an einem Verdienstausfall. Im August 2009 hatte der im Januar 1964 geborene Kl&auml;ger bis zu seiner Pensionierung noch etwa 20&nbsp;Erwerbsjahre vor sich. Ohne Ber&uuml;cksichtigung einer eventuellen Abzinsung ergibt sich danach eine Ersatzleistung von weniger als 9.000&nbsp;EUR pro Jahr.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Sache ist nicht spruchreif. Auf der Grundlage der tats&auml;chlichen Feststellungen des FG kann der Senat nicht erkennen, ob der Kl&auml;ger f&uuml;r entgangene Verdienste entsch&auml;digt worden ist, was die Annahme der Weiterbesch&auml;ftigung in seinem erlernten und fr&uuml;her ausge&uuml;bten Beruf voraussetzt, oder f&uuml;r den Wegfall des Anspruchs auf Arbeitslosengeld II. Das FG wird im 2.&nbsp;Rechtsgang die erforderlichen Feststellungen treffen und den Sachverhalt neu w&uuml;rdigen. Dabei wird es auch der Frage nachgehen m&uuml;ssen, bis wann der Kl&auml;ger Sozialleistungen bezogen hat und auf welcher rechtlichen Grundlage er gleichwohl in der Lage war, die Vereinbarung mit der Versicherung im eigenen Namen abzuschlie&szlig;en (gesetzlicher Forderungs&uuml;bergang, Versicherung des Kl&auml;gers, keine Leistungen aus der gesetzlichen Sozialversicherung zu erhalten).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.7.2018, IX R 25\/17ECLI:DE:BFH:2018:U.200718.IXR25.17.0 Entsch&auml;digung wegen Erwerbsunf&auml;higkeit bei Arbeitslosigkeit, Erwerbsschaden, Verdienstausfall, Wegfall des Anspruchs auf steuerfreie Sozialleistungen Leits&auml;tze Erh&auml;lt ein im Zeitpunkt des sch&auml;digenden Ereignisses Erwerbsloser vom Sch&auml;diger Ersatz f&uuml;r den verletzungsbedingt erlittenen Erwerbsschaden gem&auml;&szlig; &sect; 842 BGB, kommt es f&uuml;r die Anwendung von &sect; 24 Nr. 1 Buchst. a EStG darauf &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-25-17-entschaedigung-wegen-erwerbsunfaehigkeit-bei-arbeitslosigkeit-erwerbsschaden-verdienstausfall-wegfall-des-anspruchs-auf-steuerfreie-sozialleistungen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IX&nbsp;R&nbsp;25\/17 &#8211; Entsch&auml;digung wegen Erwerbsunf&auml;higkeit bei Arbeitslosigkeit, Erwerbsschaden, Verdienstausfall, Wegfall des Anspruchs auf steuerfreie Sozialleistungen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70053","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70053","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70053"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70053\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70053"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70053"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70053"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}