{"id":70062,"date":"2018-12-06T18:32:17","date_gmt":"2018-12-06T16:32:17","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70062"},"modified":"2018-12-06T18:32:17","modified_gmt":"2018-12-06T16:32:17","slug":"xi-r-57-17-zum-einwendungsausschluss-des-par-166-ao-bei-unterlassenem-widerspruch-gegen-eine-forderungsanmeldung-des-fa-und-zur-mittelvorsorgepflicht-bei-gewaehrung-von-adv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-57-17-zum-einwendungsausschluss-des-par-166-ao-bei-unterlassenem-widerspruch-gegen-eine-forderungsanmeldung-des-fa-und-zur-mittelvorsorgepflicht-bei-gewaehrung-von-adv\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;57\/17 &#8211; Zum Einwendungsausschluss des &sect; 166 AO bei unterlassenem Widerspruch gegen eine Forderungsanmeldung des FA und zur Mittelvorsorgepflicht bei Gew&auml;hrung von AdV"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 29.8.2018, XI R 57\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:B.290818.XIR57.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Zum Einwendungsausschluss des &sect; 166 AO bei unterlassenem Widerspruch gegen eine Forderungsanmeldung des FA und zur Mittelvorsorgepflicht bei Gew&auml;hrung von AdV<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Wird eine Steuerforderung gegen&uuml;ber einer GmbH widerspruchslos zur Insolvenztabelle festgestellt, ist der als Haftungsschuldner in Anspruch genommene Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der GmbH gem&auml;&szlig; &sect; 166 AO mit Einwendungen gegen die H&ouml;he der Steuerforderung ausgeschlossen, wenn er der Forderungsanmeldung h&auml;tte widersprechen k&ouml;nnen, dies aber nicht getan hat.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Die Pflicht eines GmbH-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers, finanzielle Mittel zur Entrichtung geschuldeter Steuern bereitzuhalten, besteht auch dann, wenn das FA AdV gew&auml;hrt hat.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Kl&auml;gers gegen das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 18. Januar 2017&nbsp;&nbsp;10 K 3671\/14 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) war seit 2005 Mehrheitsgesellschafter und alleiniger Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der &#8230; GmbH (GmbH). Gegenstand des Unternehmens der GmbH war der Handel mit &#8230; und &#8230;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einen Gro&szlig;teil ihrer Waren hatte die GmbH zun&auml;chst von den pakistanischen Firmen D-Ltd. und C bezogen, die von Br&uuml;dern des Kl&auml;gers betrieben wurden. Seit Mitte 2004 unterhielt die GmbH jedoch keine Vertragsbeziehungen mehr zu den beiden Firmen; gleichwohl wies sie in ihrer Bilanz zum 31.&nbsp;Dezember 2007 noch Lieferantenschulden in H&ouml;he von 1.593.101,48&nbsp;EUR gegen&uuml;ber der D-Ltd. und 40.285,25&nbsp;EUR gegen&uuml;ber C aus. Die gegen&uuml;ber der D-Ltd. bestehenden Verbindlichkeiten waren mit 1,2&nbsp;% p.a. verzinst und der Jahresendbestand war jeweils um die Zinsen erh&ouml;ht worden. Seit Beendigung der Vertragsbeziehungen zu beiden Firmen Mitte 2004 waren von Seiten der Lieferantinnen keine feststellbaren, auf die Erf&uuml;llung der Zahlungsverpflichtungen der Kl&auml;gerin gerichteten Aktivit&auml;ten entfaltet worden. Die Firma C existierte zudem nicht mehr.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) vertrat nach Durchf&uuml;hrung einer Au&szlig;enpr&uuml;fung bei der GmbH die Auffassung, dass die zum 31.&nbsp;Dezember 2007 ausgewiesenen Verbindlichkeiten der GmbH gegen&uuml;ber C insgesamt (d.h. in H&ouml;he von 40.285,25&nbsp;EUR) und gegen&uuml;ber der D-Ltd. anteilig &#8211;soweit diese aus den Jahren 2001 und 2002 stammten (d.h. in H&ouml;he von 567.631,89&nbsp;EUR)&#8211; nicht mehr passiviert werden d&uuml;rften. Mit einer Geltendmachung durch die Gl&auml;ubiger sei insoweit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr zu rechnen. Die Verbindlichkeiten der GmbH gegen&uuml;ber der D-Ltd. aus dem Jahr 2003 seien zudem um Gutschriften in H&ouml;he von insgesamt 311.561&nbsp;EUR zu vermindern, welche die GmbH (betreffend Rechnungen aus 2002 und 2003) im Jahr 2009 vereinnahmt habe. Die Verbindlichkeiten der GmbH seien daher gewinnerh&ouml;hend zu vermindern und die Zinsen aus den Lieferantenschulden gegen&uuml;ber der D-Ltd. zu k&uuml;rzen. Es erlie&szlig; am 25.&nbsp;Februar 2011 gegen&uuml;ber der GmbH u.a. entsprechende Bescheide f&uuml;r das Jahr 2007, mit denen u.a. der verbleibende Verlustabzug zur K&ouml;rperschaftsteuer auf 0&nbsp;EUR festgestellt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r die Folgejahre 2008 und 2009 ergaben sich trotz korrespondierender Ausbuchung weiterer Verbindlichkeiten der GmbH aufgrund eines Verlustr&uuml;cktrags keine positiven K&ouml;rperschaftsteuerfestsetzungen. F&uuml;r das Jahr 2010 machten sich die Folgewirkungen der f&uuml;r die Jahre 2003 bis 2007 ergangenen &Auml;nderungsbescheide dadurch bemerkbar, dass dem von der GmbH erkl&auml;rten Gewinn kein Verlustabzug mehr gegen&uuml;ber stand. Deshalb setzte das FA am 25.&nbsp;Oktober 2011 K&ouml;rperschaftsteuer f&uuml;r das Jahr 2010 in H&ouml;he von zun&auml;chst 33.618&nbsp;EUR gegen&uuml;ber der GmbH fest. Dagegen legte die GmbH Einspruch ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Laufe des Einspruchsverfahrens erging am 17.&nbsp;Oktober 2012 ein K&ouml;rperschaftsteuer-&Auml;nderungsbescheid f&uuml;r das Jahr 2010, mit dem die festgesetzte K&ouml;rperschaftsteuer gegen&uuml;ber der GmbH auf 41.811&nbsp;EUR erh&ouml;ht wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Einspruchsentscheidung vom 7.&nbsp;November 2012 wies das FA den Einspruch der GmbH als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck. Dagegen erhob die GmbH Klage zum Finanzgericht (FG). Die Klage erhielt das Aktenzeichen 10&nbsp;K&nbsp;3725\/12.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend des Klageverfahrens 10&nbsp;K&nbsp;3725\/12 wurde auf Antrag des FA vom 10.&nbsp;Juni 2013 mit Beschluss des Amtsgerichts X vom 26.&nbsp;November 2013 &#8230; &uuml;ber das Verm&ouml;gen der GmbH das Insolvenzverfahren er&ouml;ffnet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das hierdurch unterbrochene Klageverfahren 10&nbsp;K&nbsp;3725\/12 wurde vom Insolvenzverwalter zun&auml;chst nicht aufgenommen. Im Insolvenzverfahren widersprach er zun&auml;chst den vom FA zur Insolvenztabelle angemeldeten Forderungen, nahm seinen Widerspruch jedoch im weiteren Verlauf wieder zur&uuml;ck. Ein eigener Widerspruch des Kl&auml;gers als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der GmbH gegen die vom FA zur Insolvenztabelle angemeldeten Forderungen wurde im Laufe des Insolvenzverfahrens nicht erhoben. Deshalb wurden die vom FA angemeldeten Forderungen am 3.&nbsp;Juni 2014 widerspruchslos zur Insolvenztabelle festgestellt. Das Klageverfahren 10&nbsp;K&nbsp;3725\/12 wurde von den Beteiligten &uuml;bereinstimmend in der Hauptsache f&uuml;r erledigt erkl&auml;rt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus einem Gutachten des vorl&auml;ufigen Insolvenzverwalters der GmbH vom 18.&nbsp;November 2013 geht hervor, dass von der GmbH ab 2010 konstant Ums&auml;tze von rd. 500.000&nbsp;EUR erzielt worden waren. Ausweislich des Gutachtens hatte die GmbH vermutlich Mitte 2012 ihre s&auml;mtlichen Verm&ouml;genswerte sowie das Personal auf die Firma &#8230; GmbH (Q-GmbH), deren Gesellschafter-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer ebenfalls der Kl&auml;ger war, &uuml;bertragen und ihren Gesch&auml;ftsbetrieb zum 30.&nbsp;Juni 2012 eingestellt. Die Q-GmbH nutzt seither die zuvor von der GmbH genutzten R&auml;umlichkeiten und bietet dasselbe Sortiment an. Die GmbH hatte zum Zeitpunkt des Insolvenzeintritts au&szlig;er Steuerschulden lediglich weitere Verbindlichkeiten gegen&uuml;ber Kreditinstituten in H&ouml;he von rd. 26.000&nbsp;EUR. Den Verbindlichkeiten stand eine offene Restforderung gegen&uuml;ber der Q-GmbH in H&ouml;he von rd. 171.000&nbsp;EUR aus der Ver&auml;u&szlig;erung des Inventars sowie aller vorhandenen Waren und Verm&ouml;genswerte gegen&uuml;ber, deren Realisierbarkeit aus Sicht des Insolvenzverwalters aufgrund der schwachen Bonit&auml;t der Q-GmbH allerdings zweifelhaft erschien. Jedoch war ausweislich der Buchf&uuml;hrungsunterlagen der GmbH ein Anteil von 130.000&nbsp;EUR des Kaufpreises f&uuml;r den auf die Q-GmbH &uuml;bertragenen Warenbestand an die GmbH bezahlt worden. Die materielle Insolvenzreife der GmbH trat sp&auml;testens Ende 2012 ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom 9.&nbsp;Januar 2013 teilte das FA dem Kl&auml;ger unter Hinweis auf &sect;&nbsp;69 i.V.m. &sect;&sect;&nbsp;34, 35 der Abgabenordnung (AO), die bestehenden Steuerr&uuml;ckst&auml;nde der GmbH und die bisher erfolglos gebliebenen Beitreibungsversuche mit, dass derzeit gepr&uuml;ft werde, ob und ggf. inwieweit der Kl&auml;ger in Haftung zu nehmen sei. Zugleich forderte das FA den Kl&auml;ger auf, Angaben dazu zu machen, in welchem Umfang im Haftungszeitraum zur Tilgung der Verbindlichkeiten ausreichende Mittel vorhanden gewesen und ob bzw. inwieweit damit anteilig Steuerschulden beglichen worden seien. Der Kl&auml;ger reagierte darauf nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA nahm den Kl&auml;ger durch Bescheid vom 27.&nbsp;M&auml;rz 2013 nach &sect;&nbsp;69 i.V.m. &sect;&sect;&nbsp;34, 35 AO f&uuml;r die vom FA zur Tabelle angemeldeten Steuerforderungen und S&auml;umniszuschl&auml;ge in Haftung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seinem Einspruch gegen den Haftungsbescheid machte der Kl&auml;ger im Wesentlichen Einwendungen gegen die Richtigkeit der gegen&uuml;ber der GmbH ergangenen Steuerbescheide geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem das FA die Q-GmbH mit Bescheid vom 14.&nbsp;November 2014 nach &sect;&nbsp;75 AO f&uuml;r die r&uuml;ckst&auml;ndige Umsatzsteuer der GmbH f&uuml;r Juli 2012 in Haftung genommen hatte, verringerte es die gegen&uuml;ber dem Kl&auml;ger festgesetzte Haftungssumme mit Einspruchsentscheidung vom 17.&nbsp;November 2014 um insgesamt 56.213,49&nbsp;EUR auf 48.954,08&nbsp;EUR und wies den Einspruch im &Uuml;brigen als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Klage (Aktenzeichen 10&nbsp;K&nbsp;3671\/14) machte der Kl&auml;ger Einwendungen gegen die H&ouml;he der K&ouml;rperschaftsteuer f&uuml;r das Jahr 2010 geltend. Gegen die dem Haftungsbescheid zugrunde liegende K&ouml;rperschaftsteuerfestsetzung f&uuml;r 2010 sei seinerzeit von der GmbH Klage erhoben worden. Aus nicht erkl&auml;rlichen Gr&uuml;nden habe der Insolvenzverwalter seine urspr&uuml;nglichen Einwendungen gegen die festgesetzten Steuerschulden zur&uuml;ckgenommen, ohne dass sich der Kl&auml;ger hiergegen habe zur Wehr setzen k&ouml;nnen. Weder im Insolvenzverfahren noch im Klageverfahren der GmbH (10&nbsp;K&nbsp;3725\/12) habe eine &Uuml;berpr&uuml;fung der angeblichen K&ouml;rperschaftsteuerforderung f&uuml;r das Jahr 2010 stattgefunden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Haftungszeitraum h&auml;tten dem Kl&auml;ger zudem keinerlei Mittel der GmbH zur Verf&uuml;gung gestanden, um deren Betriebssteuern zu begleichen. Der M&ouml;glichkeit des Bestehens einer gr&ouml;&szlig;eren Steuerschuld der GmbH f&uuml;r 2010 habe sich der Kl&auml;ger erst zu einem Zeitpunkt gegen&uuml;ber gesehen, als die GmbH ihren Gesch&auml;ftsbetrieb v&ouml;llig eingestellt gehabt und &uuml;ber keinerlei Mittel zu deren Begleichung mehr verf&uuml;gt habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Des Weiteren sei der subjektive Tatbestand einer Inhaftungnahme ebenfalls nicht erf&uuml;llt, da dem Kl&auml;ger weder Vorsatz noch grobe Fahrl&auml;ssigkeit vorgeworfen werden k&ouml;nnten. Mit einer K&ouml;rperschaftsteuernachzahlung f&uuml;r 2010 aufgrund einer Betriebspr&uuml;fung habe er nicht rechnen k&ouml;nnen. Bis zur Gesch&auml;ftsaufgabe zum 30.&nbsp;Juni 2012 habe keine f&auml;llige Steuerschuld der GmbH bestanden, da der zu diesem Zeitpunkt bereits ergangene und von der GmbH mit dem Einspruch angefochtene K&ouml;rperschaftsteuerbescheid f&uuml;r 2010 wegen ernstlicher Zweifel an dessen Rechtm&auml;&szlig;igkeit von der Vollziehung ausgesetzt gewesen sei. Der Kl&auml;ger habe daher davon ausgehen d&uuml;rfen, dass die K&ouml;rperschaftsteuerschuld 2010 keinen Bestand haben werde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG wies die Klage 10&nbsp;K&nbsp;3671\/14 mit seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2017, 625 ver&ouml;ffentlichten Urteil ab. Es entschied, der angefochtene Haftungsbescheid in Gestalt der Einspruchsentscheidung sei rechtm&auml;&szlig;ig. Die tatbestandlichen Voraussetzungen f&uuml;r eine Haftungsinanspruchnahme des Kl&auml;gers nach &sect;&nbsp;69 Satz&nbsp;1 AO auf erster Stufe l&auml;gen vor. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;166 AO seien dem Kl&auml;ger Einwendungen gegen die widerspruchlos zur Insolvenztabelle festgestellten Forderungen des FA im Haftungsverfahren abgeschnitten. Das FG verwies zur weiteren Begr&uuml;ndung u.a. auf die Urteile des FG M&uuml;nchen vom 10.&nbsp;M&auml;rz 2016&nbsp;&nbsp;14&nbsp;K&nbsp;2710\/13 (EFG 2016, 1931, Az. des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211;: XI&nbsp;R&nbsp;9\/16) sowie des FG Mecklenburg-Vorpommern vom 4.&nbsp;Juli 2016&nbsp;&nbsp;2&nbsp;K&nbsp;203\/16 (EFG 2016, 1766, Az. des BFH: VII&nbsp;R&nbsp;25\/16). Die weiteren Voraussetzungen f&uuml;r die Haftungsinanspruchnahme des Kl&auml;gers nach &sect;&nbsp;69 Satz&nbsp;1 AO seien ebenfalls erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger die Verletzung der &sect;&sect;&nbsp;69, 166 AO. Er macht geltend, er sei nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;166 AO mit seinen Einwendungen gegen die K&ouml;rperschaftsteuerfestsetzung f&uuml;r das Jahr 2010, die er weiter verfolgt, ausgeschlossen. Der Widerspruch des Insolvenzschuldners im Insolvenzverfahren habe zun&auml;chst keine Wirkung auf das Insolvenzverfahren und keine praktische Bedeutung. An einem Prozess gegen den Insolvenzschuldner habe in der Regel niemand ein Interesse. Der Prozess koste lediglich Geld und habe f&uuml;r das Insolvenzverfahren nur eine untergeordnete Bedeutung. Die Entscheidung des Insolvenzverwalters, der Forderungsanmeldung des FA nicht zu widersprechen, habe allenfalls praktische Gr&uuml;nde gehabt. Eine genauere rechtliche &Uuml;berpr&uuml;fung habe er mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit nicht vorgenommen. Der Zweck des &sect;&nbsp;166 AO greife deshalb nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&sect;&nbsp;166 AO schr&auml;nke au&szlig;erdem die Rechte des Dritten nicht unerheblich ein. Eine erweiternde Auslegung sei deshalb ebenso problematisch wie die Verlagerung der rechtlichen &Uuml;berpr&uuml;fung in das daf&uuml;r eigentlich nicht vorgesehene Insolvenzverfahren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sei die Auffassung des FG zutreffend, m&uuml;ssten zuk&uuml;nftig s&auml;mtliche gesetzliche Vertreter des Insolvenzschuldners f&uuml;r diesen Widerspr&uuml;che erkl&auml;ren, um zu vermeiden, vom FA in Haftung genommen zu werden. Dass dies im Insolvenzverfahren kontraproduktiv sei, liege auf der Hand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Au&szlig;erdem habe das FG &sect;&nbsp;69 AO unzutreffend angewandt. Selbst wenn man mit dem FG von einer Pflicht des Kl&auml;gers ausgehe, vorausschauend Mittel zur&uuml;ckzubehalten, gehe die Auffassung des FG zu weit, der Kl&auml;ger habe seit dem 22.&nbsp;Februar 2010 Mittel f&uuml;r die Bezahlung der K&ouml;rperschaftsteuer 2010 zur&uuml;ckbehalten m&uuml;ssen. Niemand habe im Februar 2010 vorhersehen k&ouml;nnen, wie hoch die K&ouml;rperschaftsteuer des Jahres 2010 sein werde. Au&szlig;erdem habe sich der Kl&auml;ger zu diesem Zeitpunkt in dem Rechtsirrtum befunden, dass sich die steuerlichen Ergebnisse der Pr&uuml;fung im Prinzip nicht &auml;ndern w&uuml;rden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit das FG seine Klageabweisung auf den K&ouml;rperschaftsteuerbescheid vom 25.&nbsp;Oktober 2011 st&uuml;tze, laute dieser nur auf 33.618&nbsp;EUR. Bei Aufgabe der Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit Mitte 2012 habe der Kl&auml;ger nicht damit rechnen m&uuml;ssen, dass (erst) durch Bescheid vom 17.&nbsp;Oktober 2012 die K&ouml;rperschaftsteuer auf 41.811&nbsp;EUR erh&ouml;ht werden w&uuml;rde. Jedenfalls im Hinblick auf den Bescheid vom 17.&nbsp;Oktober 2012 sei nicht festgestellt, dass noch Mittel vorhanden waren, mit denen die Steuerschuld h&auml;tte beglichen werden k&ouml;nnen. Dies sei rechtsfehlerhaft. Au&szlig;erdem habe das FG unter Versto&szlig; gegen &sect;&nbsp;96 der Finanzgerichtsordnung (FGO) i.V.m. &sect;&nbsp;162 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO und die Sachaufkl&auml;rungspflicht des &sect;&nbsp;76 FGO nicht alle Erkenntnisquellen ausgesch&ouml;pft. Aus dem Gutachten vom 18.&nbsp;November 2013 ergebe sich, dass der Betrieb der GmbH zum 30.&nbsp;Juni 2012 eingestellt gewesen sei. Die angebliche weitere Kaufpreisforderung der GmbH gegen die Q-GmbH sei im Oktober 2012 nicht existent oder realisierbar gewesen. Die GmbH habe bis 30.&nbsp;Juni 2012 s&auml;mtliche Mittel verausgabt gehabt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Drittens habe das FG zu Unrecht angenommen, dass die vom FG bejahten Pflichtverletzungen grob fahrl&auml;ssig erfolgt seien. Jedenfalls bei der K&ouml;rperschaftsteuer indiziere die Pflichtwidrigkeit nicht diesen Schuldvorwurf. Die Ermittlung der K&ouml;rperschaftsteuer sei relativ kompliziert und die festgesetzten Steuern h&auml;tten ganz erheblich geschwankt. Daher habe das FA auch sein Auswahlermessen nicht richtig ausge&uuml;bt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt, die angefochtene Vorentscheidung, den Haftungsbescheid vom 27.&nbsp;M&auml;rz 2013 und die Einspruchsentscheidung vom 17.&nbsp;November 2014 ersatzlos aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es verteidigt die angefochtene Vorentscheidung und verweist bez&uuml;glich &sect;&nbsp;166 AO erg&auml;nzend auf das BFH-Urteil vom 16.&nbsp;Mai 2017 VII&nbsp;R&nbsp;25\/16 (BFHE 257, 515, BStBl II 2017, 934).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Einwand des Kl&auml;gers zum zeitlichen Ablauf greife nicht durch, weil der Kl&auml;ger seine Mitwirkungspflicht verletzt habe, indem er keine Angaben zu den liquiden Mitteln der GmbH und deren Verwendung gemacht habe. Die Steuerschulden der GmbH h&auml;tten hieraus beglichen werden k&ouml;nnen. Auch die ger&uuml;gten Verfahrensfehler l&auml;gen daher nicht vor; das FG sei aufgrund der Verletzung der Mitwirkungspflicht durch den Kl&auml;ger nicht zu weiterer Sachverhaltsaufkl&auml;rung verpflichtet gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Pflichtverletzungen habe der Kl&auml;ger, wie der Geschehensablauf zeige, aus Sicht des FA vors&auml;tzlich begangen. Die Gew&auml;hrung von Aussetzung der Vollziehung (AdV) k&ouml;nne den Kl&auml;ger nicht entlasten. Au&szlig;erdem habe der Kl&auml;ger seine Mitwirkungspflichten verletzt. Das FA habe auch sein Auswahlermessen richtig ausge&uuml;bt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom 8.&nbsp;August 2018 haben die Prozessbevollm&auml;chtigten des Kl&auml;gers erkl&auml;rt, sie legten das Mandat nieder.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Entscheidung ergeht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126a FGO. Der Senat h&auml;lt einstimmig die Revision f&uuml;r unbegr&uuml;ndet und eine m&uuml;ndliche Verhandlung nicht f&uuml;r erforderlich. Die Beteiligten sind davon unterrichtet worden und hatten Gelegenheit zur Stellungnahme.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG ist zu Recht davon ausgegangen, dass der Kl&auml;ger f&uuml;r die vom FA zur Insolvenztabelle angemeldeten und widerspruchslos festgestellten Steuerforderungen haftet. Der Kl&auml;ger hat es pflichtwidrig unterlassen, die widerspruchslos zur Tabelle angemeldeten Steuerforderungen rechtzeitig zu erf&uuml;llen (1.). Die Pflichtwidrigkeit des Verhaltens indiziert den Schuldvorwurf (2.). Die erforderliche Kausalit&auml;t liegt vor (3.). Mit seinen materiellen Einwendungen gegen die K&ouml;rperschaftsteuer 2010 ist der Kl&auml;ger gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;166 AO ausgeschlossen (5.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Wer kraft Gesetzes f&uuml;r eine Steuer haftet (Haftungsschuldner), kann nach &sect;&nbsp;191 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO durch Haftungsbescheid in Anspruch genommen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;69 i.V.m. &sect;&nbsp;34 AO haften die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer einer GmbH, soweit Anspr&uuml;che aus dem Steuerschuldverh&auml;ltnis (&sect;&nbsp;37 AO) infolge vors&auml;tzlicher oder grob fahrl&auml;ssiger Verletzung der ihnen auferlegten Pflichten nicht oder nicht rechtzeitig festgesetzt oder erf&uuml;llt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dies hat das FG im Streitfall zu Recht bejaht, indem es angenommen hat, dass der Kl&auml;ger als gesetzlicher Vertreter der GmbH pflichtwidrig die hier streitigen Steuerforderungen nicht rechtzeitig erf&uuml;llt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Ebenfalls zu Recht ist das FG davon ausgegangen, dass eine objektive Pflichtwidrigkeit den gegen&uuml;ber dem Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer &#8211;hier dem Kl&auml;ger&#8211; zu erhebenden Schuldvorwurf indiziert (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 11.&nbsp;November 2008 VII&nbsp;R&nbsp;19\/08, BFHE 223, 303, BStBl II 2009, 342; vom 22.&nbsp;April 2015 XI&nbsp;R&nbsp;43\/11, BFHE 249, 315, BStBl II 2015, 755, Rz&nbsp;20; Loose in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;69 AO Rz&nbsp;29; Nacke, Haftung f&uuml;r Steuerschulden, 4.&nbsp;Aufl. 2017, Rz&nbsp;2.133).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Dies gilt &#8211;anders als der Kl&auml;ger meint&#8211; auch bei der nicht rechtzeitigen Entrichtung der K&ouml;rperschaftsteuer (vgl. BFH-Urteile vom 4.&nbsp;Dezember 2007 VII&nbsp;R&nbsp;18\/06, BFH\/NV 2008, 521, unter II.1., Rz&nbsp;13; vom 27.&nbsp;September 2017 XI&nbsp;R&nbsp;9\/16, BFHE 259, 221, BStBl II 2018, 515, Rz&nbsp;9 und 24; BFH-Beschluss vom 2.&nbsp;November 2007 VII&nbsp;B&nbsp;72\/07, juris, Rz&nbsp;8).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die vom Kl&auml;ger vorgetragenen Argumente rechtfertigen keine andere Beurteilung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zwar k&ouml;nnen besondere, vom Kl&auml;ger glaubhaft zu machende Gr&uuml;nde im Einzelfall die Pflichtverletzung entschuldigen oder nur den Vorwurf leichter Fahrl&auml;ssigkeit rechtfertigen (vgl. BFH-Urteil vom 23.&nbsp;September 2008 VII&nbsp;R&nbsp;27\/07, BFHE 222, 228, BStBl II 2009, 129, unter II.2., Rz&nbsp;23).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das FG hat allerdings in seinem Urteil (juris, Rz&nbsp;54&nbsp;ff.) ausgef&uuml;hrt, dass Gr&uuml;nde f&uuml;r ein fehlendes Verschulden des Kl&auml;gers insoweit nicht erkennbar seien. Insbesondere k&ouml;nne sich der Kl&auml;ger nicht damit exkulpieren, dass er nicht gewusst habe, dass sich Steuerschulden f&uuml;r die GmbH ergeben w&uuml;rden, f&uuml;r deren Erf&uuml;llung er Vorsorge h&auml;tte treffen m&uuml;ssen. Aufgrund des Bescheids vom 25.&nbsp;Februar 2011 &uuml;ber die Feststellung des verbleibenden Verlustabzugs zur K&ouml;rperschaftsteuer auf den 31.&nbsp;Dezember 2007 in H&ouml;he von 0&nbsp;EUR habe sich der Kl&auml;ger als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der GmbH mit den daraus f&uuml;r die GmbH resultierenden steuerlichen Folgen &#8211;auch soweit diese die Folgejahre betrafen&#8211; und den mit diesen verbundenen Pflichten seines Amtes vertraut machen und diesbez&uuml;glich im Zweifelsfall selbst aktiv fachkundigen Rat einholen m&uuml;ssen. Mit einer k&uuml;nftigen Steuerschuld der GmbH aufgrund des Wegfalls des Verlustvortrags habe er danach bereits bei Erlass des Verlustfeststellungsbescheids 2007 rechnen m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Diese W&uuml;rdigung des FG ist aufgrund der vom FG festgestellten Tatsachen m&ouml;glich und verst&ouml;&szlig;t weder gegen Denkgesetze noch gegen Erfahrungss&auml;tze; sie bindet daher gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO den Senat (vgl. zur eingeschr&auml;nkten &Uuml;berpr&uuml;fung im Revisionsverfahren BFH-Beschluss vom 18.&nbsp;Januar 2008 VII&nbsp;B&nbsp;63\/07, BFH\/NV 2008, 754, unter II., Rz&nbsp;5 und 7, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Es ist auch &#8211;entgegen dem Vorbringen der Revision&#8211; unsch&auml;dlich, dass das FG weiter angenommen hat, sp&auml;testens mit der Bekanntgabe des K&ouml;rperschaftsteuerbescheides f&uuml;r das Jahr 2010 vom 25.&nbsp;Oktober 2011, aus welchem sich eine Steuerfestsetzung in H&ouml;he von 33.618&nbsp;EUR ergab, w&auml;re ein etwaig zuvor bestehender entschuldbarer Rechtsirrtum des Kl&auml;gers &uuml;ber die Entstehung einer Steuerschuld der GmbH und seine diesbez&uuml;glichen steuerlichen Pflichten jedenfalls beseitigt worden, ohne darauf einzugehen, dass dieser Betrag erst durch &Auml;nderungsbescheid vom 17.&nbsp;Oktober 2012 auf 41.811&nbsp;EUR erh&ouml;ht wurde, wof&uuml;r der Kl&auml;ger ebenfalls in Haftung genommen wird. Erstens indiziert auch insoweit die Pflichtwidrigkeit das Verschulden und zweitens hat das FG bereits aus dem Ergehen des auf 0&nbsp;EUR lautenden Verlustfeststellungsbescheids 2007 vom 25.&nbsp;Februar 2011, der sp&auml;ter nicht mehr ge&auml;ndert wurde, abgeleitet, dass sich der Kl&auml;ger nicht exkulpieren k&ouml;nne.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FG hat auch zutreffend angenommen, dass das Verhalten des Kl&auml;gers &#8211;anders als die Revision meint&#8211; ad&auml;quat kausal f&uuml;r den Verm&ouml;gensschaden des Fiskus war. Der Einwand des Kl&auml;gers, der GmbH h&auml;tten bei F&auml;lligkeit keine Mittel zur Tilgung der Steuerforderungen mehr zur Verf&uuml;gung gestanden, greift nicht durch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Grunds&auml;tzlich setzt die Haftung nach den &sect;&sect;&nbsp;34, 69 AO wegen ihres Schadensersatzcharakters voraus, dass zwischen der Pflichtverletzung und dem mit dem Haftungsanspruch geltend gemachten Schaden eine ad&auml;quate Kausalit&auml;t besteht; eine Haftung kommt dann in Betracht, wenn zwischen der Pflichtverletzung und dem Steuerausfall als dem auszugleichenden Schaden ein ad&auml;quater Kausalzusammenhang besteht (vgl. BFH-Urteile vom 6.&nbsp;M&auml;rz 2001 VII&nbsp;R&nbsp;17\/00, BFH\/NV 2001, 1100, unter II.1., Rz&nbsp;19; in BFH\/NV 2008, 521, unter II.2.a&nbsp;aa, Rz&nbsp;16), wobei solche Pflichtverletzungen f&uuml;r den Erfolg urs&auml;chlich sind, die allgemein oder erfahrungsgem&auml;&szlig; geeignet sind, den Erfolg zu verursachen (vgl. BFH-Urteile vom 17.&nbsp;November 1992 VII&nbsp;R&nbsp;13\/92, BFHE 170, 295, BStBl II 1993, 471, unter II.2.c&nbsp;aa, Rz&nbsp;16; in BFHE 223, 303, BStBl II 2009, 342, unter II.2., Rz&nbsp;10).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der erforderliche Kausalzusammenhang ist insbesondere nicht gegeben, wenn der Steuerausfall als Verm&ouml;gensschaden des Fiskus mangels ausreichender Zahlungsmittel und vollstreckbaren Verm&ouml;gens des Steuerpflichtigen unabh&auml;ngig davon eingetreten ist, ob Steueranmeldungen fristgerecht eingereicht und die geschuldeten Steuerbetr&auml;ge innerhalb der gesetzlich hierf&uuml;r bestimmten Fristen entrichtet worden sind (vgl. BFH-Urteile vom 19.&nbsp;September 2007 VII&nbsp;R&nbsp;39\/05, BFH\/NV 2008, 18, unter II.2.a&nbsp;aa, Rz&nbsp;13; vom 26.&nbsp;Januar 2016 VII&nbsp;R&nbsp;3\/15, BFH\/NV 2016, 893, Rz&nbsp;13; BFH-Beschluss vom 11.&nbsp;November 2015 VII&nbsp;B&nbsp;57\/15, BFH\/NV 2016, 372, Rz&nbsp;7).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Pflichten eines gesetzlichen Vertreters einer GmbH beschr&auml;nken sich allerdings nicht nur darauf, die im Zeitpunkt der F&auml;lligkeit der Steuern vorhandenen Mittel anteilm&auml;&szlig;ig zur Befriedigung des Steuergl&auml;ubigers und der anderen Gl&auml;ubiger einzusetzen, sondern er ist bereits vor F&auml;lligkeit der Steuern ganz allgemein verpflichtet, die Mittel des Steuerschuldners so zu verwalten, dass dieser zur p&uuml;nktlichen Tilgung auch der erst k&uuml;nftig f&auml;llig werdenden Steuerschulden in der Lage ist (vgl. BFH-Urteile vom 5.&nbsp;Februar 1985 VII&nbsp;R&nbsp;124\/80, BFH\/NV 1987, 2, unter 2.a, Rz&nbsp;20; vom 9.&nbsp;Januar 1997 VII&nbsp;R&nbsp;51\/96, BFH\/NV 1997, 324, unter 1.b, Rz&nbsp;18).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Welche Anforderungen an die einem Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer obliegende Mittelvorsorgepflicht zu stellen sind, h&auml;ngt von den Umst&auml;nden des Einzelfalls ab (vgl. BFH-Beschluss vom 25.&nbsp;April 2013 VII&nbsp;B&nbsp;245\/12, BFH\/NV 2013, 1063, Rz&nbsp;19). Von ihm ist zu verlangen, dass er vorausschauend plant und insbesondere in der Krise finanzielle Mittel zur Entrichtung der geschuldeten Steuern bereith&auml;lt; vom Eintritt der F&auml;lligkeit der Steuern ist diese Pflicht unabh&auml;ngig (vgl. BFH-Urteil vom 26.&nbsp;September 2017 VII&nbsp;R&nbsp;40\/16, BFHE 259, 423, BFH\/NV 2018, 304, Rz&nbsp;11). Ein Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer einer GmbH verletzt seine ihm gegen&uuml;ber dem Steuergl&auml;ubiger obliegenden Pflichten deshalb auch dann, wenn er sich durch Vorwegbefriedigung anderer Gl&auml;ubiger oder in sonstiger Weise schuldhaft au&szlig;erstande setzt, k&uuml;nftig f&auml;llig werdende Steuerschulden, deren Entstehung ihm bekannt ist, zu tilgen (vgl. BFH-Urteile in BFH\/NV 1987, 2, unter 2.a, Rz&nbsp;20; in BFH\/NV 1997, 324, Rz&nbsp;23; vom 28.&nbsp;November 2002 VII&nbsp;R&nbsp;41\/01, BFHE 200, 482, BStBl II 2003, 337, unter II.2.b, Rz&nbsp;15; vom 16.&nbsp;Dezember 2003 VII&nbsp;R&nbsp;77\/00, BFHE 204, 391, BStBl II 2005, 249, unter II.3.a, Rz&nbsp;14). Dies gilt (auch) f&uuml;r Steuerforderungen, mit denen der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer rechnen muss (vgl. BFH-Urteil vom 23.&nbsp;April 2014 VII&nbsp;R&nbsp;30\/13, BFH\/NV 2014, 1492, Rz&nbsp;21 und 22) bzw. deren Entstehung absehbar ist (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 1987, 2, unter 2.d, Rz&nbsp;26; BFH-Beschluss in BFH\/NV 2013, 1063, Rz&nbsp;17).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Anh&auml;ngigkeit eines Antrages auf AdV und ein unt&auml;tiges Abwarten des FA entheben den Vertreter nicht von seiner Pflicht, f&uuml;r die Erf&uuml;llung der Steueranspr&uuml;che entsprechende Vorsorge zu treffen (vgl. BFH-Urteil vom 11.&nbsp;M&auml;rz 2004 VII&nbsp;R&nbsp;19\/02, BFHE 205, 335, BStBl II 2004, 967; FG M&uuml;nchen, Urteil vom 22.&nbsp;Februar 2010&nbsp;&nbsp;14&nbsp;K&nbsp;3114\/08, juris, Rz&nbsp;24; Nacke, a.a.O., Rz&nbsp;2.118, m.w.N.; Jatzke in Gosch, AO &sect;&nbsp;69 Rz&nbsp;27).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Entgegen der Auffassung der Revision gilt Gleiches, wenn das FA die der Haftung zugrunde liegenden Steuerbescheide von der Vollziehung ausgesetzt hat; solange die Verwaltung die streitigen Bescheide nicht aufhebt, muss mit einem negativen Ausgang des Verfahrens gerechnet werden (vgl. BFH-Urteil in BFHE 205, 335, BStBl II 2004, 967, Rz&nbsp;14; BFH-Beschl&uuml;sse vom 4.&nbsp;Mai 1998 I&nbsp;B&nbsp;116\/96, BFH\/NV 1998, 1460, unter II.3.c, Rz&nbsp;17; vom 12.&nbsp;Mai 2000 I&nbsp;B&nbsp;51\/99, juris, Rz&nbsp;9; Nacke, a.a.O., Rz&nbsp;2.119, m.w.N.; Klein\/R&uuml;sken, AO, 13.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;69 Rz&nbsp;55; Boeker in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;69 AO Rz&nbsp;28a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Ausgehend davon hat das FG in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise im Streitfall einen Versto&szlig; gegen die Mittelvorsorgepflicht bejaht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das FG hat unter I.3.b&nbsp;bb (juris, Rz&nbsp;48&nbsp;ff.) der Urteilsgr&uuml;nde angenommen, bereits seit der Schlussbesprechung vom 22.&nbsp;Februar 2010, an der der Kl&auml;ger pers&ouml;nlich teilgenommen habe, sei dem Grunde nach absehbar gewesen, dass k&uuml;nftig gegen die GmbH gerichtete Steueranspr&uuml;che entstehen w&uuml;rden. Jedenfalls ab dem Erlass des auf 0&nbsp;EUR lautenden Verlustfeststellungsbescheids f&uuml;r das Jahr 2007 am 25. Februar 2011 habe der Kl&auml;ger f&uuml;r deren sp&auml;tere Tilgung Sorge tragen und Gesellschaftsmittel zur&uuml;cklegen m&uuml;ssen. Dass die Liquidit&auml;tslage der GmbH dies nicht zugelassen h&auml;tte, sei angesichts des Gutachtens des Insolvenzverwalters vom 18.&nbsp;November 2013, wonach von der GmbH ab 2010 konstant Ums&auml;tze von rd. 500.000&nbsp;EUR erzielt worden seien, nicht ersichtlich. Einen substantiierten Vortrag, aus welchen Gr&uuml;nden die GmbH ungeachtet dessen nicht in der Lage gewesen sein sollte, finanzielle Mittel zur Begleichung der bereits absehbaren k&uuml;nftigen Steuerschulden zur&uuml;ckzulegen, habe der Kl&auml;ger nicht vorgebracht. Auch der Umstand, dass zum Zeitpunkt der Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens &uuml;ber das Verm&ouml;gen der GmbH im November 2013 au&szlig;er Steuerschulden nahezu keine Verbindlichkeiten gegen&uuml;ber Dritten vorhanden gewesen seien, indiziere, dass die GmbH im Zeitraum bis zur Aufgabe und &Uuml;bertragung ihres Betriebs auf die Q-GmbH Ende Juni 2012 &uuml;ber die n&ouml;tige Liquidit&auml;t zur Bedienung der Verbindlichkeiten gegen&uuml;ber anderen Schuldnern verf&uuml;gt haben m&uuml;sse. Offensichtlich habe der Kl&auml;ger diese Verbindlichkeiten aus den vorhandenen Gesellschaftsmitteln erf&uuml;llt, ohne zumindest im gleichen Ma&szlig;e ebenso Mittel zur Begleichung der bereits zu diesem Zeitpunkt erkennbaren k&uuml;nftigen, aus den im Rahmen der Betriebspr&uuml;fung f&uuml;r 2003 bis 2007 getroffenen Pr&uuml;fungsfeststellungen resultierenden Steuerschulden vorzuhalten. Soweit der Kl&auml;ger das Vorhandensein ausreichender finanzieller Mittel der GmbH im Haftungszeitraum und insbesondere den Zufluss des in dem Gutachten des vorl&auml;ufigen Insolvenzverwalters angesprochenen Kaufpreises in H&ouml;he von 130.000&nbsp;EUR bestreite, fehle es an einer entsprechenden Substantiierung seines Vortrags.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Auch diese W&uuml;rdigung aufgrund der festgestellten Tatsachen ist m&ouml;glich, verst&ouml;&szlig;t nicht gegen Denkgesetze oder Erfahrungss&auml;tze und bindet daher den Senat (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO). Auch der Umstand, dass AdV gew&auml;hrt worden war, steht der W&uuml;rdigung nicht entgegen (s.o. unter II.3.c&nbsp;cc).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Dies gilt &#8211;entgegen dem Vorbringen der Revision&#8211; auch f&uuml;r den erst durch &Auml;nderungsbescheid vom 17.&nbsp;Oktober 2012 festgesetzten Differenzbetrag der K&ouml;rperschaftsteuer 2010.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das FG hat zwar lediglich begr&uuml;ndet, warum allersp&auml;testens mit Ergehen des K&ouml;rperschaftsteuerbescheids 2010 vom 25.&nbsp;Oktober 2011 f&uuml;r den Kl&auml;ger ersichtlich war, dass die GmbH einer K&ouml;rperschaftsteuernachforderung f&uuml;r 2010 in H&ouml;he von 33.618&nbsp;EUR ausgesetzt gewesen sei, f&uuml;r deren Erf&uuml;llung er Sorge h&auml;tte tragen m&uuml;ssen. Warum dies auch f&uuml;r den erst durch &Auml;nderungsbescheid vom 17.&nbsp;Oktober 2012 festgesetzten Mehrbetrag gilt, l&auml;sst sich dem Urteil nicht ausdr&uuml;cklich entnehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Dies verhilft der Revision gleichwohl nicht zum Erfolg. Das FG hat n&auml;mlich au&szlig;erdem zu Recht angenommen, dass, soweit der Kl&auml;ger das Vorhandensein ausreichender finanzieller Mittel der GmbH im Haftungszeitraum bestreite, es an einer entsprechenden Substantiierung seines Vortrags fehlt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) F&uuml;r die in der Nichtverwendung vorhandener Mittel zur vollen oder anteiligen Befriedigung des FA liegenden Pflichtverletzung tr&auml;gt, wie das FG zutreffend erkannt hat, das FA die objektive Beweislast (vgl. BFH-Urteil vom 8.&nbsp;Juli 1982 V&nbsp;R&nbsp;7\/76, BFHE 136, 194, BStBl II 1983, 249, Rz&nbsp;9).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Im Rahmen seiner Mitwirkungs- und Auskunftspflicht (vgl. dazu BFH-Urteil vom 11.&nbsp;Juli 1989 VII&nbsp;R&nbsp;81\/87, BFHE 157, 315, BStBl II 1990, 357) ist der Haftungsschuldner jedoch gehalten, Daten zur Mittelverwendung w&auml;hrend des Haftungszeitraumes, zu dem Bestand an Eigen- und Fremdkapital der GmbH sowie zu Art und Umfang der Zahlungseing&auml;nge und Zahlungsausg&auml;nge, insbesondere insoweit als die Zahlungen zur Gl&auml;ubigerbefriedigung gedient haben, beizubringen (vgl. BFH-Beschluss vom 8.&nbsp;Mai 2001 VII&nbsp;B&nbsp;253\/00, juris, Rz&nbsp;13). Solange der Haftungsschuldner die vorgenannten Daten nicht selbst ermittelt oder vorlegt, kann das FA von seiner Sch&auml;tzungsbefugnis Gebrauch machen (vgl. BFH-Urteile vom 25.&nbsp;Mai 2004 VII&nbsp;R&nbsp;8\/03, BFH\/NV 2004, 1498; vom 26.&nbsp;Oktober 2011 VII&nbsp;R&nbsp;22\/10, BFH\/NV 2012, 777, Rz&nbsp;13, 23). Aufgrund der fehlenden Mitwirkung des Haftungsschuldners kann dem FA auch ein Sch&auml;tzungsfehler nicht vorgeworfen werden; es ist vielmehr w&auml;hrend dieser Zeit zu einer f&uuml;r den Haftungsschuldner ggf. nachteiligen Sch&auml;tzung der Haftungssumme berechtigt (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 31.&nbsp;M&auml;rz 2000 VII&nbsp;B&nbsp;187\/99, BFH\/NV 2000, 1322, unter II.3.b, Rz&nbsp;21; vom 19.&nbsp;November 2012 VII&nbsp;B&nbsp;126\/12, BFH\/NV 2013, 504, Rz&nbsp;12).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Da der Kl&auml;ger nach den tats&auml;chlichen Feststellungen des FG (juris, Rz&nbsp;53) weder im Klageverfahren noch in dem vorausgegangenen Verwaltungsverfahren substantiierte Angaben zu der finanziellen Situation der GmbH im Zeitraum nach Abschluss der Betriebspr&uuml;fung im Februar 2010 gemacht hat, durfte das FA auf Seite&nbsp;3 der Einspruchsentscheidung vom 17.&nbsp;November 2014 zu Lasten des Kl&auml;gers davon ausgehen, dass die Liquidit&auml;tslage der GmbH es dem Kl&auml;ger erm&ouml;glicht h&auml;tte, s&auml;mtliche Steuerschulden zu bezahlen, das hei&szlig;t auch die mit Bescheid vom 17.&nbsp;Oktober 2012 (und damit vor Ende des Haftungszeitraums) h&ouml;her festgesetzte K&ouml;rperschaftsteuer f&uuml;r das Jahr 2010, bzw. ausreichende Mittel zu deren vollst&auml;ndiger Bezahlung zur&uuml;ckzulegen. Soweit der Kl&auml;ger sowohl im Klageverfahren als auch im Revisionsverfahren anderes vortr&auml;gt, h&auml;tte es ihm oblegen, dazu bis zum Schluss der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG Aufzeichnungen und Belege beizubringen. Dies ist jedoch seitens des Kl&auml;gers nicht geschehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Soweit der Kl&auml;ger dazu mit der Revision weiter vorbringt, das FG habe unter Versto&szlig; gegen &sect;&nbsp;96 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;162 AO das Gutachten des vorl&auml;ufigen Insolvenzverwalters au&szlig;er Acht gelassen, trifft es zwar zu, dass auch bei einer &#8211;dem Grunde nach berechtigten&#8211; Sch&auml;tzung der Tilgungsquote das FG gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;162 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 AO verpflichtet ist, s&auml;mtliche bekannten Umst&auml;nde, insbesondere ein Insolvenzgutachten, im Rahmen der Sch&auml;tzung zu ber&uuml;cksichtigen (vgl. BFH-Urteil vom 20.&nbsp;Mai 2014 VII&nbsp;R&nbsp;12\/12, BFH\/NV 2014, 1353, Rz&nbsp;13). Dies haben jedoch sowohl das FA als auch das FG getan. FA und FG haben daraus lediglich andere Schl&uuml;sse gezogen als der Kl&auml;ger. Das FG hat angenommen, dass sich aus dem Gutachten des vorl&auml;ufigen Insolvenzverwalters vom 18.&nbsp;November 2013, nach dem die GmbH ab 2010 konstant Ums&auml;tze von rd. 500.000&nbsp;EUR erzielt habe und von der Q-GmbH an die GmbH ein Anteil vom Kaufpreis in H&ouml;he von 130.000&nbsp;EUR bezahlt worden sei, hinreichende Anhaltspunkte f&uuml;r vorhandene Gesellschaftsmittel ergeben. Deshalb habe es dem Kl&auml;ger oblegen, diese Annahme durch substantiierte Angaben und geeignete Belege zu widerlegen, was nicht geschehen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Soweit die Revision pauschal r&uuml;gt, das Auswahlermessen sei unrichtig ausge&uuml;bt, sind Rechtsfehler der angefochtenen Vorentscheidung nicht erkennbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Das FG hat schlie&szlig;lich zutreffend angenommen, dass der Kl&auml;ger die widerspruchslose Feststellung zur Insolvenztabelle gegen sich gelten lassen muss; er ist aufgrund von &sect;&nbsp;166 AO gehindert, Einwendungen gegen die H&ouml;he der zur Insolvenztabelle festgestellten Steuern zu erheben, die dem Haftungsbescheid zugrunde liegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ist die Steuer dem Steuerpflichtigen gegen&uuml;ber unanfechtbar festgesetzt, so hat dies nach &sect;&nbsp;166 AO neben einem Gesamtrechtsnachfolger auch gegen sich gelten zu lassen, wer in der Lage gewesen w&auml;re, den gegen den Steuerpflichtigen erlassenen Bescheid als dessen Vertreter, Bevollm&auml;chtigter oder kraft eigenen Rechts anzufechten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>62<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Zu Recht ist das FG davon ausgegangen, dass die widerspruchslose Feststellung einer Steuerforderung im Insolvenzverfahren als unanfechtbare Steuerfestsetzung i.S. des &sect;&nbsp;166 AO anzusehen ist. Der Senat verweist insoweit zur Vermeidung von Wiederholungen auf die Ausf&uuml;hrungen in den BFH-Urteilen in BFHE 257, 515, BStBl II 2017, 934 und in BFHE 259, 221, BStBl II 2018, 515, denen er auch insoweit folgt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>63<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nichts anderes ergibt sich im Streitfall daraus, dass die GmbH bereits Klage wegen K&ouml;rperschaftsteuer 2010 erhoben hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>64<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Bleibt die angemeldete Forderung im Pr&uuml;fungstermin (&sect;&nbsp;176 der Insolvenzordnung &#8211;InsO&#8211;) unbestritten, ist ein vom Insolvenzschuldner eingeleitetes Klageverfahren durch die widerspruchslose Feststellung zur Insolvenztabelle in der Hauptsache erledigt (vgl. BFH-Beschluss vom 14.&nbsp;Mai 2013 X&nbsp;B&nbsp;134\/12, BFHE 240, 534, BStBl II 2013, 585, Rz&nbsp;20, m.w.N.). Entsprechend haben die Beteiligten das Klageverfahren 10&nbsp;K&nbsp;3725\/12 auch tats&auml;chlich in der Hauptsache f&uuml;r erledigt erkl&auml;rt. Die Feststellung zur Insolvenztabelle, die als Steuerfestsetzung wirkt, ist dadurch unanfechtbar i.S. des &sect;&nbsp;166 AO geworden; sie ist mit einem f&ouml;rmlichen Rechtsbehelf (Einspruch, Klage, Nichtzulassungsbeschwerde, Revision) nicht mehr anfechtbar (vgl. BFH-Urteil in BFHE 259, 221, BStBl II 2018, 515, Rz&nbsp;35).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>65<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Widerspricht hingegen der Insolvenzschuldner der Forderungsanmeldung des FA (&sect;&nbsp;174 InsO) gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;178, &sect;&nbsp;184 InsO, liegen Steuerbescheide als vollstreckbare Schuldtitel vor, so dass nach &sect;&nbsp;184 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 InsO in der seit 1.&nbsp;Juli 2007 geltenden Fassung des Gesetzes zur Vereinfachung des Insolvenzverfahrens (BGBl I 2007, 509) der Insolvenzschuldner nach seinem Widerspruch das Verfahren aufnehmen muss (vgl. BFH-Beschluss vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2013 VII&nbsp;B&nbsp;49\/12, BFH\/NV 2013, 1451, Rz&nbsp;7; BFH-Urteil vom 16.&nbsp;September 2015 XI&nbsp;R&nbsp;47\/13, BFH\/NV 2016, 428, Rz&nbsp;31; Leipold, Deutsche Steuer-Zeitung 2012, 103, 112). Auch in diesem Fall wird die materielle Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Prim&auml;rschuld gegen&uuml;ber dem Insolvenzschuldner gekl&auml;rt, der dabei Einwendungen vorbringen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>66<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Ausgehend davon ist der Kl&auml;ger im vorliegenden Haftungsverfahren gehindert, Einwendungen gegen die H&ouml;he der vom FA angemeldeten und widerspruchslos festgestellten Forderungen zu erheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>67<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger hatte durch die Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens seine Befugnis, f&uuml;r die GmbH zu handeln, nicht verloren (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs &#8211;BGH&#8211; vom 26.&nbsp;Januar 2006 IX&nbsp;ZR&nbsp;282\/03, Zeitschrift f&uuml;r das gesamte Insolvenzrecht 2006, 260, Rz&nbsp;6&nbsp;f.; BFH-Urteil in BFHE 259, 221, BStBl II 2018, 515, Rz&nbsp;39, m.w.N.). Als gesetzlicher Vertreter der GmbH (&sect;&nbsp;35 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschr&auml;nkter Haftung) hat er weder der Forderungsanmeldung des FA namens der GmbH widersprochen noch namens der GmbH das Klageverfahren der GmbH als widersprechende Insolvenzschuldnerin aufgenommen; dadurch hat er es zugelassen, dass sich die Klage der GmbH in der Hauptsache erledigte. Die Forderung wurde widerspruchslos in die Insolvenztabelle eingetragen und damit i.S. des &sect;&nbsp;166 AO unanfechtbar festgesetzt. Die materielle Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Steuerforderungen wurde nur aufgrund des unterlassenen Widerspruchs und der unterlassenen Aufnahme des Klageverfahrens namens der GmbH nicht im Klageverfahren 10&nbsp;K&nbsp;3725\/12 gekl&auml;rt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>68<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Da der Kl&auml;ger die M&ouml;glichkeit hatte, mit seinen Einwendungen gegen seine Haftung vor Gericht geh&ouml;rt zu werden, ist seine Haftung verfassungsgem&auml;&szlig; (vgl. dazu Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 29.&nbsp;November 1996&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;1157\/93, BStBl II 1997, 415, Rz&nbsp;28, m.w.N.; Krumm, Steuer und Wirtschaft 2012, 329, 331&nbsp;ff., 333).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>69<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die vom Kl&auml;ger ger&uuml;gten Verst&ouml;&szlig;e gegen &sect;&nbsp;76 FGO sind nicht hinreichend dargelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>70<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Es fehlt bereits die substantiierte Darlegung (vgl. zu deren Erforderlichkeit BFH-Urteil vom 4.&nbsp;Mai 2011 II&nbsp;R&nbsp;55\/09, BFH\/NV 2011, 1702, Rz&nbsp;9, m.w.N.), inwiefern die angefochtene Vorentscheidung &#8211;ausgehend von der materiell-rechtlichen Auffassung des FG&#8211; auf der unterlassenen Beweiserhebung beruhen k&ouml;nne und was das voraussichtliche Ergebnis der Beweisaufnahme gewesen w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>71<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Da es sich bei der R&uuml;ge, das FG habe seine Pflicht zur Aufkl&auml;rung des Sachverhalts (&sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO) verletzt, um einen verzichtbaren Verfahrensfehler handelt (&sect;&nbsp;155 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;295 der Zivilprozessordnung), fehlt au&szlig;erdem der erforderliche Vortrag, dass die Verletzung der betreffenden Verfahrensvorschrift in der Vorinstanz ger&uuml;gt wurde (vgl. BFH-Urteil vom 14.&nbsp;November 2012 XI&nbsp;R&nbsp;8\/11, BFH\/NV 2013, 596, Rz&nbsp;68, m.w.N.) oder weshalb ihm eine solche R&uuml;ge nicht m&ouml;glich gewesen ist (vgl. BFH-Urteil vom 13.&nbsp;November 2014 III&nbsp;R&nbsp;38\/12, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung 2015, 584, Rz&nbsp;31). Ausweislich der Niederschrift &uuml;ber die m&uuml;ndliche Verhandlung hat der fachkundig vertretene Kl&auml;ger weder Beweisantr&auml;ge gestellt noch das Unterlassen einer Beweisaufnahme ger&uuml;gt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>72<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Trotz der Niederlegung des Mandats durch die bisherigen Prozessbevollm&auml;chtigten kann der Senat &uuml;ber die Sache entscheiden (vgl. BFH-Urteil vom 11.&nbsp;April 2013 V&nbsp;R&nbsp;32\/12, BFH\/NV 2013, 1426, Rz&nbsp;10); denn angesichts des beim BFH bestehenden Vertretungszwangs (&sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;4 FGO) wird die Mandatsniederlegung erst mit der Anzeige der Bestellung eines anderen Prozessbevollm&auml;chtigten wirksam (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 8.&nbsp;Oktober 2014 I&nbsp;B&nbsp;197\/13, BFH\/NV 2015, 224, Rz&nbsp;3; vom 10.&nbsp;November 2015 VII&nbsp;B&nbsp;91\/15, BFH\/NV 2016, 219, Rz&nbsp;3).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>73<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>8. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 29.8.2018, XI R 57\/17ECLI:DE:BFH:2018:B.290818.XIR57.17.0 Zum Einwendungsausschluss des &sect; 166 AO bei unterlassenem Widerspruch gegen eine Forderungsanmeldung des FA und zur Mittelvorsorgepflicht bei Gew&auml;hrung von AdV Leits&auml;tze 1. NV: Wird eine Steuerforderung gegen&uuml;ber einer GmbH widerspruchslos zur Insolvenztabelle festgestellt, ist der als Haftungsschuldner in Anspruch genommene Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der GmbH gem&auml;&szlig; &sect; 166 AO &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-57-17-zum-einwendungsausschluss-des-par-166-ao-bei-unterlassenem-widerspruch-gegen-eine-forderungsanmeldung-des-fa-und-zur-mittelvorsorgepflicht-bei-gewaehrung-von-adv\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;57\/17 &#8211; Zum Einwendungsausschluss des &sect; 166 AO bei unterlassenem Widerspruch gegen eine Forderungsanmeldung des FA und zur Mittelvorsorgepflicht bei Gew&auml;hrung von AdV<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70062","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70062","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70062"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70062\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70062"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70062"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70062"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}