{"id":70067,"date":"2018-12-06T18:31:57","date_gmt":"2018-12-06T16:31:57","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70067"},"modified":"2018-12-06T18:31:57","modified_gmt":"2018-12-06T16:31:57","slug":"vii-r-24-25-17-restschuldbefreiung-und-steuerstraftaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-r-24-25-17-restschuldbefreiung-und-steuerstraftaten\/","title":{"rendered":"VII&nbsp;R&nbsp;24,&nbsp;25\/17 &#8211; Restschuldbefreiung und Steuerstraftaten"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 7.8.2018, VII R 24, 25\/17; VII R 24\/17; VII R 25\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.070818.VIIR24.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Restschuldbefreiung und Steuerstraftaten<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Das FA darf durch Verwaltungsakt gem&auml;&szlig; &sect; 251 Abs. 3 AO feststellen, dass ein Steuerpflichtiger im Zusammenhang mit Verbindlichkeiten aus einem Steuerschuldverh&auml;ltnis wegen einer Steuerstraftat rechtskr&auml;ftig verurteilt worden ist.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Der Steuerpflichtige ist auch dann wegen einer Steuerstraftat rechtskr&auml;ftig verurteilt, wenn in einem Strafbefehl neben dem Schuldspruch eine Strafe bestimmt und die Verurteilung zu dieser Strafe vorbehalten worden ist.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Die Feststellung darf sich auf den Zinsanspruch beziehen, selbst wenn die strafrechtliche Verurteilung nicht wegen der Zinsen erfolgt ist.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Finanzamts wird das Urteil des Finanzgerichts Baden-W&uuml;rttemberg vom 18. Mai 2017&nbsp;&nbsp;1 K 3539\/16 aufgehoben, soweit der angefochtene Feststellungsbescheid aufgehoben wurde.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Klage wird auch insoweit abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin, Revisionskl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) gab ihre Umsatzsteuererkl&auml;rungen nicht oder erst versp&auml;tet ab. Der Beklagte, Revisionsbeklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) setzte im Anschluss an eine Au&szlig;enpr&uuml;fung in den ge&auml;nderten Bescheiden f&uuml;r die Jahre 2005 und 2006 sowie 2008 und 2009 Umsatzsteuer gegen die Kl&auml;gerin fest. Die Umsatzsteuerbescheide wurden bestandskr&auml;ftig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Verlauf der Au&szlig;enpr&uuml;fung hatte die Straf- und Bu&szlig;geldsachenstelle ein Steuerstrafverfahren gegen die Kl&auml;gerin eingeleitet. Das Amtsgericht (AG) erlie&szlig; am 4.&nbsp;Juni 2012 einen Strafbefehl wegen Hinterziehung von Umsatzsteuer 2005 und 2006 sowie 2008 und 2009 nach &sect;&nbsp;370 Abs.&nbsp;1 der Abgabenordnung (AO). Die hinterzogene Umsatzsteuer wird im Strafbefehl mit insgesamt 20.596,57&nbsp;EUR angegeben; steuerliche Nebenleistungen sind nicht aufgef&uuml;hrt. Die Kl&auml;gerin wurde gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;59 des Strafgesetzbuchs (StGB) verwarnt und die Festsetzung einer Gesamtgeldstrafe in H&ouml;he von 75&nbsp;Tagess&auml;tzen zu je 15&nbsp;EUR blieb f&uuml;r den Fall vorbehalten, dass sich die Kl&auml;gerin binnen zwei Jahren nicht bew&auml;hre. Dagegen erhob die Kl&auml;gerin keinen Einspruch. Mit Beschluss vom 25.&nbsp;Juni 2014 stellte das AG fest, dass es mit der Verwarnung im Strafbefehl sein Bewenden habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das AG (Insolvenzgericht) er&ouml;ffnete mit Beschluss vom &#8230;&nbsp;Dezember 2015 auf Antrag der Kl&auml;gerin (verbunden mit einem Antrag auf Erteilung der Restschuldbefreiung) das Insolvenzverfahren &uuml;ber deren Verm&ouml;gen. Das FA meldete Umsatzsteuerforderungen (einschlie&szlig;lich Zinsen und S&auml;umniszuschl&auml;gen) f&uuml;r die Jahre 2005 und 2006 sowie 2008 und 2009 in H&ouml;he von 24.859,50&nbsp;EUR zur Tabelle an und f&uuml;gte den Strafbefehl bei. Nach &Uuml;bersendung der Umsatzsteuerbescheide durch das FA stellte der Insolvenzverwalter die Forderungen wie angemeldet fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem die Kl&auml;gerin der &quot;Behauptung des Finanzamts&quot; widersprochen hatte, dass die Forderung in einem Rechtsgrund begr&uuml;ndet sei, der nach &sect;&nbsp;302 Nr.&nbsp;1 der Insolvenzordnung (InsO) von der Erteilung der Restschuldbefreiung ausgenommen sei, stellte das FA im streitgegenst&auml;ndlichen Feststellungsbescheid vom 17.&nbsp;August 2016 die Umsatzsteuerforderungen (einschlie&szlig;lich Zinsen und S&auml;umniszuschl&auml;gen) in H&ouml;he von insgesamt 24.859,50&nbsp;EUR als Insolvenzforderungen i.S. des &sect;&nbsp;174 Abs.&nbsp;2 InsO fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach erfolglosem Einspruchsverfahren gab das Finanzgericht (FG) der Klage statt, soweit das FA auch die Zinsen in die Feststellung zum Rechtsgrund einer Steuerhinterziehung einbezogen hatte. Das Urteil ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2018, 235 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen richten sich die Revision der Kl&auml;gerin und die Revision des FA.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin ist der Ansicht, es fehle an der Erforderlichkeit des Feststellungsbescheids und an einer Erm&auml;chtigungsgrundlage. Die Entscheidung des FG widerspreche dem Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 3.&nbsp;April 2014 IX&nbsp;ZB&nbsp;93\/13 (Zeitschrift f&uuml;r das gesamte Insolvenz- und Sanierungsrecht &#8211;ZInsO&#8211; 2014, 1055) und den Urteilen des Bundesfinanzhofs vom 18.&nbsp;August 2015 V&nbsp;R&nbsp;39\/14 (BFHE 251, 125, BStBl II 2017, 755) und vom 23.&nbsp;Februar 2010 VII&nbsp;R&nbsp;48\/07 (BFHE 228, 134, BStBl&nbsp;II 2010, 562). Der Streit um die rechtliche Einordnung der zur Tabelle festgestellten Forderungen sei vor den Zivilgerichten zu f&uuml;hren. Zudem sei sie nicht rechtskr&auml;ftig verurteilt, sondern lediglich verwarnt worden. Wenn sich der T&auml;ter &#8211;wie in ihrem Fall&#8211; bew&auml;hrt habe, entfalle die Verurteilung vollst&auml;ndig. Der Grundsatz der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit gebiete es, bei einem Schuldspruch mit Strafvorbehalt keine Forderung i.S. des &sect;&nbsp;302 Nr.&nbsp;1 InsO anzunehmen. Zudem sei die Verurteilung nach der L&ouml;schung im Bundeszentralregister nicht mehr zu ber&uuml;cksichtigen; anderenfalls liege ein Versto&szlig; gegen Art.&nbsp;2 des Grundgesetzes vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA h&auml;lt eine rechtskr&auml;ftige Verurteilung wegen einer Steuerstraftat hinsichtlich der Nebenleistungen nicht f&uuml;r erforderlich. Der Zinsanspruch kn&uuml;pfe an die Steuerschulden, wodurch der nach &sect;&nbsp;302 Nr.&nbsp;1 InsO erforderliche Zusammenhang gegeben sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt sinngem&auml;&szlig;, die Vorentscheidung und den Feststellungsbescheid vom 17.&nbsp;August 2016 in der Fassung der Einspruchsentscheidung vom 31.&nbsp;Oktober 2016 aufzuheben, soweit die Klage abgewiesen wurde, sowie die Revision des FA zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt sinngem&auml;&szlig;, die Vorentscheidung aufzuheben, soweit der Feststellungsbescheid vom 17.&nbsp;August 2016 in der Fassung der Einspruchsentscheidung vom 31.&nbsp;Oktober 2016 aufgehoben wurde, sowie die Revision der Kl&auml;gerin zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision des FA hat Erfolg, wohingegen die Revision der Kl&auml;gerin zur&uuml;ckzuweisen ist (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 und Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat zutreffend angenommen, dass das FA den streitgegenst&auml;ndlichen Feststellungsbescheid erlassen durfte. Auch die Zinsen sind jedoch einzubeziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FA war berechtigt, auf den gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;184 Abs.&nbsp;1 InsO erhobenen Widerspruch der Kl&auml;gerin gegen die Anmeldung der Umsatzsteuerforderungen (einschlie&szlig;lich Zinsen) zur Insolvenztabelle nach &sect;&nbsp;251 Abs.&nbsp;3 AO festzustellen, dass es sich dabei um Forderungen i.S. des &sect;&nbsp;174 Abs.&nbsp;2, &sect;&nbsp;175 Abs.&nbsp;2, &sect;&nbsp;302 Nr.&nbsp;1&nbsp;&nbsp;3.&nbsp;Alternative InsO handelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Feststellung war erforderlich (&quot;erforderlichenfalls&quot;), weil die Kl&auml;gerin dem Rechtsgrund der Steuerstraftat widersprochen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r Forderungen aus vors&auml;tzlich begangener Handlung i.S. des &sect;&nbsp;302 Nr.&nbsp;1&nbsp;&nbsp;1.&nbsp;Alternative InsO hat der BGH bereits mehrfach entschieden, dass ein isolierter Widerspruch gegen den Rechtsgrund m&ouml;glich ist (BGH-Urteile vom 18.&nbsp;Mai 2006 IX&nbsp;ZR&nbsp;187\/04, Neue Juristische Wochenschrift &#8211;NJW&#8211; 2006, 2922; vom 18.&nbsp;Januar 2007 IX&nbsp;ZR&nbsp;176\/05, Neue Juristische Wochenschrift-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht &#8211;NJW-RR&#8211; 2007, 991; BGH-Beschluss in ZInsO 2014, 1055). Dies ist auf die F&auml;lle der Steuerstraftaten nach &sect;&nbsp;302 Nr.&nbsp;1&nbsp;&nbsp;3.&nbsp;Alternative InsO zu &uuml;bertragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hat der Schuldner eine Forderung bestritten, kann der Gl&auml;ubiger nach &sect;&nbsp;184 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 InsO Klage auf Feststellung der Forderung erheben. Ist f&uuml;r die Feststellung der Forderung der Rechtsweg zu den ordentlichen Gerichten nicht gegeben, kann das FA die Feststellung selbst vornehmen (&sect;&nbsp;251 Abs.&nbsp;3 AO). F&uuml;r die Verbindlichkeiten aus einem Steuerschuldverh&auml;ltnis (&sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;1 AO) sind die ordentlichen Gerichte nicht zust&auml;ndig (&sect;&nbsp;33 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wenn auch der Streit um die rechtliche Einordnung der angemeldeten Forderung als Forderung aus vors&auml;tzlich begangener unerlaubter Handlung vor den Zivilgerichten zu f&uuml;hren ist (BGH-Beschluss vom 2.&nbsp;Dezember 2010 IX&nbsp;ZB&nbsp;271\/09, ZInsO 2011, 44), ist dies nicht auf &sect;&nbsp;302 Nr.&nbsp;1&nbsp;&nbsp;3.&nbsp;Alternative InsO zu &uuml;bertragen, weil es dort nicht um die Feststellung einer Steuerstraftat, sondern um die Feststellung einer rechtskr&auml;ftigen Verurteilung geht. Diese Vorfrage haben die zust&auml;ndigen Strafgerichte bereits gekl&auml;rt. Der Gesetzgeber hat ausweislich der Gesetzesbegr&uuml;ndung auf eine rechtskr&auml;ftige Verurteilung abgestellt, um dem Gericht zu ersparen, selbst die objektiven und subjektiven Voraussetzungen der Straftat feststellen zu m&uuml;ssen (BTDrucks 17\/11268, S.&nbsp;32).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin ist auch nicht durch eine angebliche Verk&uuml;rzung des Rechtswegs benachteiligt. Gegen den Feststellungsbescheid konnte sie Einspruch einlegen und Klage zum FG erheben. H&auml;tte das FA Feststellungsklage zum Amts- bzw. Landgericht (LG) erheben m&uuml;ssen, h&auml;tte sich die Kl&auml;gerin in dem entsprechenden Gerichtsverfahren wehren k&ouml;nnen. In beiden F&auml;llen k&auml;me es zu einer richterlichen &Uuml;berpr&uuml;fung der Frage, ob eine rechtskr&auml;ftige Verurteilung wegen einer Steuerstraftat vorliegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG hat zutreffend angenommen, dass die Kl&auml;gerin in Zusammenhang mit den Umsatzsteuer-Forderungen f&uuml;r die Jahre 2005 bis 2006 und 2008 bis 2009 rechtskr&auml;ftig verurteilt worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Da die Kl&auml;gerin gegen den Strafbefehl nicht rechtzeitig Einspruch eingelegt hat, steht der Strafbefehl einem Urteil gleich (&sect;&nbsp;410 Abs.&nbsp;3 der Strafprozessordnung &#8211;StPO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Kl&auml;gerin ist wegen einer Steuerstraftat rechtskr&auml;ftig verurteilt, obwohl neben dem Schuldspruch eine Strafe zwar bestimmt, die Verurteilung zu dieser Strafe jedoch lediglich vorbehalten blieb. F&uuml;r den Fall einer Insolvenzstraftat (&sect;&nbsp;290 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 InsO) hat der BGH diese Frage ausdr&uuml;cklich bejaht und sich mit der abweichenden Ansicht im Schrifttum auseinandergesetzt (vgl. BGH-Beschluss vom 16.&nbsp;Februar 2012 IX&nbsp;ZB&nbsp;113\/11, NJW 2012, 1215; LG Offenburg, Beschluss vom 14.&nbsp;Februar 2011&nbsp;&nbsp;4&nbsp;T&nbsp;33\/11, ZInsO 2011, 542). Da &sect;&nbsp;290 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 und &sect;&nbsp;302 Nr.&nbsp;1 InsO im Wortlaut &quot;rechtskr&auml;ftig &#8230; verurteilt&quot; &uuml;bereinstimmen, sieht der Senat keinen Anlass f&uuml;r eine abweichende Auslegung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der Grundsatz der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit erfordert keine einschr&auml;nkende Auslegung des &sect;&nbsp;302 Nr.&nbsp;1&nbsp;&nbsp;3.&nbsp;Alternative InsO, wie sie die Kl&auml;gerin fordert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Wortlaut der Vorschrift sieht keine Bagatellgrenze vor. Die Bagatellgrenze in &sect;&nbsp;290 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 InsO (Geldstrafe von mehr als 90&nbsp;Tagess&auml;tzen oder Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten) wurde durch das Gesetz zur Verk&uuml;rzung des Restschuldbefreiungsverfahrens und zur St&auml;rkung der Gl&auml;ubigerrechte vom 15.&nbsp;Juli 2013 &#8211;RestSchBefrVerfG&#8211; (BGBl I 2013, 2379) mit Wirkung zum 1.&nbsp;Juli 2014 eingef&uuml;hrt. Mit demselben Gesetz hat der Gesetzgeber &sect;&nbsp;302 Nr.&nbsp;1 InsO um die Steuerstraftaten erg&auml;nzt, ohne diesbez&uuml;glich eine Bagatellgrenze vorzusehen. Vor diesem Hintergrund kann nicht von einer planwidrigen Regelungsl&uuml;cke ausgegangen werden. Der Gesetzgeber kannte die Rechtsprechung des BGH, wonach geringf&uuml;gige Pflichtverletzungen nicht zu einer Versagung der Restschuldbefreiung f&uuml;hren sollten (BGH-Beschluss in NJW 2012, 1215, Rz&nbsp;13, m.w.N.). Die Folgen nach &sect;&nbsp;290 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 InsO sind au&szlig;erdem gravierender, weil die Restschuldbefreiung vollst&auml;ndig versagt wird, wohingegen &sect;&nbsp;302 Nr.&nbsp;1 InsO nur Ausnahmen von der Restschuldbefreiung f&uuml;r bestimmte Forderungen vorsieht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Trotz Tilgung der Eintragung im Bundeszentralregister (&sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 des Bundeszentralregistergesetzes) liegt weiterhin eine Verurteilung nach &sect;&nbsp;302 Nr.&nbsp;1&nbsp;&nbsp;3.&nbsp;Alternative InsO vor. Auch unter dem Gesichtspunkt der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit kommt es auf die Tilgung nicht an. Zwar hatte sich der BGH vor der &Auml;nderung des &sect;&nbsp;290 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 InsO durch das RestSchBefrVerfG f&uuml;r Einschr&auml;nkungen bei Tilgungsreife der Eintragungen im Bundeszentralregister ausgesprochen (BGH-Beschluss in NJW 2012, 1215). In der Folge hatte der Gesetzgeber durch die Einf&uuml;hrung einer f&uuml;nfj&auml;hrigen Frist in &sect;&nbsp;290 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 InsO klargestellt, dass eine Versagung der Restschuldbefreiung nicht mehr auf Verurteilungen gest&uuml;tzt werden kann, die l&auml;nger als f&uuml;nf Jahre zur&uuml;ckliegen. Eine solche zeitliche Einschr&auml;nkung enth&auml;lt &sect;&nbsp;302 Nr.&nbsp;1&nbsp;&nbsp;3.&nbsp;Alternative InsO jedoch nicht. Das ist nicht unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig, weil &sect;&nbsp;302 Nr.&nbsp;1 InsO nur den Ausschluss einzelner Forderungen aus der Restschuldbefreiung betrifft und zeitliche Grenzen der Geltendmachung durch Festsetzungs- und Zahlungsverj&auml;hrung bestehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Schlie&szlig;lich liegt auch keine unzul&auml;ssige R&uuml;ckwirkung vor, obwohl die in dem Strafbefehl festgelegte Bew&auml;hrungszeit im Juni 2014 &#8211;somit vor der Neufassung des &sect;&nbsp;302 Nr.&nbsp;1&nbsp;&nbsp;3.&nbsp;Alternative InsO ab 1.&nbsp;Juli 2014&#8211; bereits abgelaufen war. Abzustellen ist nicht auf die Verwirklichung der Steuerstraftaten bzw. die Verurteilung, sondern auf den Zeitpunkt der Insolvenzantragstellung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die neue Gesetzesfassung ist auf Insolvenzverfahren anzuwenden, die nach dem 30.&nbsp;Juni 2014 beantragt worden sind (Art.&nbsp;103h des Einf&uuml;hrungsgesetzes zur Insolvenzordnung). Die Kl&auml;gerin hat am 11.&nbsp;Oktober 2015 die Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens beantragt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Allerdings hat das FG zu Unrecht die Zinsen nicht ber&uuml;cksichtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Obgleich in dem Strafbefehl die Zinsen nicht aufgef&uuml;hrt worden sind, fallen sie unter &sect;&nbsp;302 Nr.&nbsp;1&nbsp;&nbsp;3.&nbsp;Alternative InsO. Das ergibt sich bereits aus dem Wortlaut des Gesetzes. Zu den Verbindlichkeiten aus einem Steuerschuldverh&auml;ltnis geh&ouml;ren nach &sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;4 AO nicht nur der Steueranspruch selbst, sondern auch die steuerlichen Nebenleistungen wie Verz&ouml;gerungsgelder, S&auml;umniszuschl&auml;ge, Zwangsgelder und Zinsen. Durch die Formulierung &quot;sofern der Schuldner in Zusammenhang damit wegen einer Steuerstraftat &#8230; rechtskr&auml;ftig verurteilt worden ist&quot; sollen auch Nebenleistungen ber&uuml;cksichtigt werden. Die Gesetzgebungsgeschichte bekr&auml;ftigt dieses Ergebnis. In der Begr&uuml;ndung des Regierungsentwurfs zu &sect;&nbsp;302 InsO (BTDrucks 17\/11268, S.&nbsp;32) hei&szlig;t es: &quot;Der Unrechtsgehalt der genannten Straftaten rechtfertigt es, die <span style=\"text-decoration:underline\">in diesem Zusammenhang bestehenden Verbindlichkeiten<\/span> des Schuldners dem unbegrenzten Nachforderungsrecht des Fiskus zu unterwerfen.&quot; Der Gesetzgeber wollte sich mithin nicht auf die hinterzogenen Steuern beschr&auml;nken.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 7.8.2018, VII R 24, 25\/17; VII R 24\/17; VII R 25\/17ECLI:DE:BFH:2018:U.070818.VIIR24.17.0 Restschuldbefreiung und Steuerstraftaten Leits&auml;tze 1. Das FA darf durch Verwaltungsakt gem&auml;&szlig; &sect; 251 Abs. 3 AO feststellen, dass ein Steuerpflichtiger im Zusammenhang mit Verbindlichkeiten aus einem Steuerschuldverh&auml;ltnis wegen einer Steuerstraftat rechtskr&auml;ftig verurteilt worden ist. 2. Der Steuerpflichtige ist auch dann wegen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-r-24-25-17-restschuldbefreiung-und-steuerstraftaten\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VII&nbsp;R&nbsp;24,&nbsp;25\/17 &#8211; Restschuldbefreiung und Steuerstraftaten<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70067","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70067","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70067"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70067\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70067"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70067"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70067"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}