{"id":70085,"date":"2018-12-06T18:41:04","date_gmt":"2018-12-06T16:41:04","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70085"},"modified":"2018-12-06T18:41:04","modified_gmt":"2018-12-06T16:41:04","slug":"viii-b-79-18-korrekturbefugnis-gemaess-par-129-ao-bei-nachtraeglichen-ermittlungen-des-finanzamts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-b-79-18-korrekturbefugnis-gemaess-par-129-ao-bei-nachtraeglichen-ermittlungen-des-finanzamts\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;B&nbsp;79\/18 &#8211; Korrekturbefugnis gem&auml;&szlig; &sect; 129 AO bei nachtr&auml;glichen Ermittlungen des Finanzamts"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 15.10.2018, VIII B 79\/18<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:B.151018.VIIIB79.18.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Korrekturbefugnis gem&auml;&szlig; &sect; 129 AO bei nachtr&auml;glichen Ermittlungen des Finanzamts<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>NV: Sachverhaltsermittlungen des Finanzamts, die erst nach Bekanntgabe eines Bescheids aufgrund einer sp&auml;ter erhaltenen Kontrollmitteilung zu bestimmten Eink&uuml;nften erfolgen, stehen der Korrekturbefugnis des Finanzamts aus &sect; 129 AO nicht entgegen, wenn diese Eink&uuml;nfte bei Erlass des Bescheids aufgrund einer Unachtsamkeit nicht in den Eingabewertbogen &uuml;bernommen wurden.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde des Kl&auml;gers wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 17. April 2018&nbsp;&nbsp;5 K 1525\/15 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde ist unbegr&uuml;ndet und die Revision nicht zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Voraussetzungen f&uuml;r eine Zulassung der Revision wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung der vom Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) aufgeworfenen Rechtsfragen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) sind nicht erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Eine Rechtssache hat grunds&auml;tzliche Bedeutung i.S. von &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO, wenn die f&uuml;r die Beurteilung des Streitfalls ma&szlig;gebliche abstrakte Rechtsfrage das (abstrakte) Interesse der Allgemeinheit an der einheitlichen Entwicklung und Handhabung des Rechts ber&uuml;hrt. Au&szlig;erdem muss die Rechtsfrage kl&auml;rungsbed&uuml;rftig und in dem angestrebten Revisionsverfahren kl&auml;rungsf&auml;hig sein. Kl&auml;rungsbed&uuml;rftig ist eine Rechtsfrage dann nicht, wenn sie anhand der gesetzlichen Grundlagen und der bereits vorliegenden Rechtsprechung beantwortet werden kann und keine neuen Gesichtspunkte erkennbar sind, die eine erneute Pr&uuml;fung und Entscheidung durch den Bundesfinanzhof (BFH) geboten erscheinen lassen (s. zum Ganzen BFH-Beschluss vom 8.&nbsp;Mai 2018 VIII&nbsp;B&nbsp;124\/17, BFH\/NV 2018, 822, Rz&nbsp;5).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>An der Kl&auml;rungsf&auml;higkeit einer vom Beschwerdef&uuml;hrer aufgeworfenen abstrakten Rechtsfrage fehlt es, wenn sie auf der Grundlage der nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindenden tats&auml;chlichen Feststellungen der Vorinstanz nicht entscheidungserheblich ist (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 8.&nbsp;Dezember 2017 VI&nbsp;B&nbsp;53\/17, BFH\/NV 2018, 338; vom 12.&nbsp;Juni 2018 VIII&nbsp;B&nbsp;154\/17, BFH\/NV 2018, 945, Rz&nbsp;5).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die vom Kl&auml;ger aufgeworfenen Rechtsfragen sind entweder nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftig oder nicht kl&auml;rungsf&auml;hig in diesem Sinne.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Kl&auml;ger sieht es sinngem&auml;&szlig; als grunds&auml;tzlich bedeutsam an und m&ouml;chte gekl&auml;rt wissen, ob eine Sachverhaltsermittlung des Beklagten und Beschwerdegegners (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) im Anschluss an den Empfang einer Kontrollmitteilung (hier: nach deren Zugang am 26.&nbsp;September 2014), die nach Bekanntgabe eines Einkommensteuerbescheids (hier: f&uuml;r das Streitjahr 2013 vom 23.&nbsp;Juni 2014) vorgenommen wird, einer Berichtigung des Bescheids durch das FA gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;129 der Abgabenordnung (AO) entgegensteht, wenn das FA bei Erlass des Bescheids die erkl&auml;rten und im Zusammenhang mit der Kontrollmitteilung stehenden Eink&uuml;nfte nicht veranlagt habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Rechtsfrage kann, bei Zweifeln an ihrer hinreichenden Abstraktheit, jedenfalls anhand der Regelung des &sect;&nbsp;129 Satz&nbsp;1 AO und der damit im Zusammenhang stehenden Rechtsprechung abschlie&szlig;end beantwortet werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach dem eindeutigen Gesetzeswortlaut des &sect;&nbsp;129 Satz&nbsp;1 AO kann die Finanzbeh&ouml;rde Schreibfehler, Rechenfehler und &auml;hnliche offenbare Unrichtigkeiten jederzeit berichtigen, die beim Erlass eines Verwaltungsakts unterlaufen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die st&auml;ndige Rechtsprechung des BFH grenzt daran ankn&uuml;pfend zu der im Streitfall vorliegenden Konstellation, dass in der Einkommensteuererkl&auml;rung erkl&auml;rte Eink&uuml;nfte nicht im Einkommensteuerbescheid veranlagt werden, &auml;hnliche offenbare Unrichtigkeiten i.S. des &sect;&nbsp;129 Satz&nbsp;1 AO von die Berichtigung ausschlie&szlig;enden anderen Fehlern des FA beim Erlass des Bescheids wie folgt ab:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Offenbare Unrichtigkeiten sind insbesondere mechanische Versehen, beispielsweise Eingabe- oder &Uuml;bertragungsfehler. Dagegen z&auml;hlen zu solchen offenbaren Unrichtigkeiten nicht Fehler bei der Auslegung oder Anwendung einer Rechtsnorm, eine unrichtige Tatsachenw&uuml;rdigung oder die unzutreffende Annahme eines in Wirklichkeit nicht vorliegenden Sachverhalts. Dabei ist &sect;&nbsp;129 AO schon dann nicht anwendbar, wenn auch nur die ernsthafte M&ouml;glichkeit besteht, dass die Nichtbeachtung einer feststehenden Tatsache auf einer fehlerhaften Tatsachenw&uuml;rdigung oder einem sonstigen sachverhaltsbezogenen Denk- oder &Uuml;berlegungsfehler gr&uuml;ndet oder auf mangelnder Sachverhaltsaufkl&auml;rung beruht. Diese M&ouml;glichkeit darf allerdings nicht nur theoretischer Natur sein. Vielmehr muss sie sich durch vom Gericht festgestellte Tatsachen belegen lassen. Deuten die Gesamtumst&auml;nde des Falles auf ein mechanisches Versehen hin und liegen keine Anhaltspunkte daf&uuml;r vor, dass der Fehler auf rechtliche oder tats&auml;chliche Erw&auml;gungen zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist, so kann berichtigt werden (vgl. BFH-Urteil vom 16.&nbsp;Januar 2018 VI&nbsp;R&nbsp;41\/16, BFHE 260, 397, BStBl II 2018, 378, Rz&nbsp;13, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entsprechend ist &#8211;so der BFH&#8211; nicht jede versehentlich unber&uuml;cksichtigte Tatsache mit einer unvollst&auml;ndigen Sachverhaltsermittlung gleichzusetzen. Eine der Berichtigung entgegenstehende unvollst&auml;ndige Sachverhaltsermittlung ist erst anzunehmen, wenn f&uuml;r die Besteuerung wesentliche Tatsachen nicht durch ein mechanisches Versehen unber&uuml;cksichtigt geblieben sind. Ermittlungsfehler gehen &uuml;ber mechanische Versehen bei der Heranziehung des Sachverhalts zur Steuerfestsetzung hinaus, weil ein Teil des rechtserheblichen Sachverhalts wegen fehlerhaft unterlassener oder unrichtiger Tatsachenaufkl&auml;rung noch nicht bekannt ist. Ist dagegen ohne weitere Pr&uuml;fung erkennbar, dass ein Teil des bekannten Sachverhalts aus Unachtsamkeit bei der Steuerfestsetzung nicht erfasst worden ist, darf diese offenbare Unrichtigkeit zugunsten und zuungunsten des Steuerpflichtigen durch Berichtigung der versehentlich fehlerhaften Steuerfestsetzung korrigiert werden (BFH-Urteile in BFHE 260, 397, BStBl II 2018, 378, Rz&nbsp;14, m.w.N.; vom 26.&nbsp;April 1989 VI&nbsp;R&nbsp;39\/85, BFH\/NV 1989, 619).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Danach steht fest, dass Sachverhaltsermittlungen des FA, die erst nach Bekanntgabe eines Bescheids aufgrund einer sp&auml;ter erhaltenen Kontrollmitteilung erfolgen und sich auf bestimmte Eink&uuml;nfte beziehen, einer Berichtigung des Bescheids durch das FA gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;129 Satz&nbsp;1 AO nicht entgegenstehen k&ouml;nnen, wenn dieselben Eink&uuml;nfte vom Steuerpflichtigen erkl&auml;rt, aber bei Erlass des Bescheids aufgrund einer Unachtsamkeit des Bearbeiters nicht in den Eingabewertbogen &uuml;bernommen wurden. Die vom Kl&auml;ger aufgeworfene Rechtsfrage ist nicht kl&auml;rungsbed&uuml;rftig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ferner wirft der Kl&auml;ger sinngem&auml;&szlig; die Frage auf, ob eine die Berichtigung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;129 Satz&nbsp;1 AO ausschlie&szlig;ende unrichtige Tatsachenw&uuml;rdigung des FA vorliege, wenn das FA erkl&auml;rte Eink&uuml;nfte nicht in die Veranlagung einbeziehe und dabei eine mit diesen Eink&uuml;nften im Zusammenhang stehende Kontrollmitteilung &uuml;bersehe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Rechtsfrage ist im Streitfall aber nicht kl&auml;rungsf&auml;hig. Nach den den Senat gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindenden Feststellungen des Finanzgerichts (FG) lag dem FA die Kontrollmitteilung zu dem Verm&auml;chtnis des Kl&auml;gers, aus dem dieser im Streitjahr die erkl&auml;rten und versehentlich nicht veranlagten Kapitaleink&uuml;nfte erzielt hatte, erst ab dem 26.&nbsp;September 2014 vor. Der Einkommensteuerbescheid f&uuml;r das Streitjahr stammte bereits vom 23.&nbsp;Juni 2014. Auf Grundlage der Feststellungen des FG ist die aufgeworfene Rechtsfrage im Streitfall nicht entscheidungserheblich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Revision ist auch nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;1 FGO zur Fortbildung des Rechts erforderlich. Dieser Zulassungsgrund stellt einen Spezialfall des Zulassungsgrundes der grunds&auml;tzlichen Bedeutung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO dar und setzt ebenfalls das Vorliegen einer hinreichend bestimmten und im Allgemeininteresse liegenden kl&auml;rungsbed&uuml;rftigen und kl&auml;rbaren Rechtsfrage voraus, die hier fehlt (BFH-Beschluss in BFH\/NV 2018, 822, Rz&nbsp;15).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 15.10.2018, VIII B 79\/18ECLI:DE:BFH:2018:B.151018.VIIIB79.18.0 Korrekturbefugnis gem&auml;&szlig; &sect; 129 AO bei nachtr&auml;glichen Ermittlungen des Finanzamts Leits&auml;tze NV: Sachverhaltsermittlungen des Finanzamts, die erst nach Bekanntgabe eines Bescheids aufgrund einer sp&auml;ter erhaltenen Kontrollmitteilung zu bestimmten Eink&uuml;nften erfolgen, stehen der Korrekturbefugnis des Finanzamts aus &sect; 129 AO nicht entgegen, wenn diese Eink&uuml;nfte bei Erlass des Bescheids &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-b-79-18-korrekturbefugnis-gemaess-par-129-ao-bei-nachtraeglichen-ermittlungen-des-finanzamts\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;B&nbsp;79\/18 &#8211; Korrekturbefugnis gem&auml;&szlig; &sect; 129 AO bei nachtr&auml;glichen Ermittlungen des Finanzamts<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70085","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70085","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70085"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70085\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70085"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70085"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70085"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}