{"id":70239,"date":"2019-01-24T19:41:53","date_gmt":"2019-01-24T17:41:53","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70239"},"modified":"2019-01-24T19:42:38","modified_gmt":"2019-01-24T17:42:38","slug":"vii-r-9-17-zur-einreihung-von-hochdosierten-vitaminpraeparaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-r-9-17-zur-einreihung-von-hochdosierten-vitaminpraeparaten\/","title":{"rendered":"VII&nbsp;R&nbsp;9\/17 &#8211; Zur Einreihung von hochdosierten Vitaminpr&auml;paraten"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.9.2018, VII R 9\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.180918.VIIR9.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Zur Einreihung von hochdosierten Vitaminpr&auml;paraten<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>NV: F&uuml;r die Einreihung einer Ware als Arzneimittel ist es nicht erforderlich, dass auf dem Etikett, der Verpackung oder dem Beipackzettel ein &quot;Wirkmechanismus&quot; beschrieben wird.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Finanzamts wird das Urteil des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts vom 14. April 2016&nbsp;&nbsp;11 K 10239\/15 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Nieders&auml;chsische Finanzgericht zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) wendet sich gegen ein Urteil, in dem das Finanzgericht (FG) entschieden hat, f&uuml;r entgeltliche Lieferungen der von der Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagten (Kl&auml;gerin) vertriebenen N&auml;hrstoffmischung mit Vitaminen und Spurenelementen in Kapseln gelte gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) und dessen Anlage&nbsp;2 Nr.&nbsp;33 der erm&auml;&szlig;igte Umsatzsteuersatz, weil es sich um eine Ware des Kap.&nbsp;21 der Kombinierten Nomenklatur (KN) &#8211;um eine Lebensmittelzubereitung i.S. der Pos.&nbsp;2106 KN&#8211; und keine Arzneiware i.S. der Pos.&nbsp;3004 KN handele. Die Angaben auf der Verpackung und dem Beipackzettel seien zu allgemein, als dass man ihnen genau umschriebene therapeutische oder prophylaktische Eigenschaften der Ware entnehmen k&ouml;nnte; insbesondere werde kein &quot;Wirkmechanismus&quot; beschrieben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA hat hiergegen Revision eingelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision des FA ist begr&uuml;ndet. Das Urteil des FG verletzt Bundesrecht (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;), da es zur Abgrenzung von Arzneiwaren und Lebensmittelzubereitungen zu Unrecht darauf abstellt, ob auf der Verpackung oder dem Beipackzettel ein &quot;Wirkmechanismus&quot; genannt wird. Die Entscheidung ist auch nicht im Ergebnis richtig (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;4 FGO). Den Feststellungen des FG kann nicht entnommen werden, ob die Ware eine Arzneiware i.S. der Pos.&nbsp;3004 KN ist &#8211;dann w&uuml;rde die Lieferung der Ware in den Streitjahren 2011 und 2012 dem Regelsteuersatz unterliegen&#8211; oder eine Lebensmittelzubereitung i.S. der Pos.&nbsp;2106 KN, f&uuml;r die der erm&auml;&szlig;igte Umsatzsteuersatz gilt. Die Vorentscheidung ist deshalb aufzuheben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung zur&uuml;ckzuverweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. F&uuml;r die Auslegung des &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 UStG und seiner Anlage&nbsp;2 kommt es allein auf die zolltariflichen Vorschriften und Begriffe an (Senatsurteil vom 7.&nbsp;Juli 2015 VII&nbsp;R&nbsp;65\/13, BFH\/NV 2015, 1605, Rz&nbsp;9). Hiernach ist das entscheidende Kriterium f&uuml;r die Tarifierung von Waren allgemein in deren objektiven Merkmalen und Eigenschaften zu suchen, wie sie im Wortlaut der Positionen und Unterpositionen der KN und in den Anmerkungen zu den Abschnitten oder Kapiteln festgelegt sind, und nach den Allgemeinen Vorschriften f&uuml;r die Auslegung der Kombinierten Nomenklatur. Daneben gibt es Erl&auml;uterungen und Einreihungsavise, die ein wichtiges, wenn auch nicht verbindliches Erkenntnismittel f&uuml;r die Auslegung der einzelnen Tarifpositionen sind (vgl. etwa Senatsurteil vom 26.&nbsp;September 2017 VII&nbsp;R&nbsp;17\/16, BFH\/NV&nbsp;2018, 249, Zeitschrift f&uuml;r Z&ouml;lle und Verbrauchsteuern &#8211;ZfZ&#8211; 2018, 139; Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union &#8211;EuGH&#8211; Metherma vom 27.&nbsp;November 2008 C-403\/07, EU:C:2008:657, ZfZ 2009, 15). Auf den Verwendungszweck einer Ware darf abgestellt werden, wenn im Wortlaut der Bestimmungen oder in den Erl&auml;uterungen hierauf Bezug genommen wird und sich dieser in den objektiven Eigenschaften und Merkmalen der Ware niedergeschlagen hat. Auf den Verwendungszweck, den der Zollbeteiligte selbst seiner Ware beimisst, kommt es dagegen nicht an (vgl. etwa Senatsurteile in BFH\/NV 2018, 249, ZfZ 2018, 139; vom 31.&nbsp;Mai 2005 VII&nbsp;R&nbsp;49\/04, BFH\/NV 2005, 2067, ZfZ 2006, 262).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Umst&auml;nde des Vertriebs, die Beschreibung in Verkaufs- oder Herstellerprospekten, der Umfang der tats&auml;chlichen Verwendung und die Bezeichnung im Handelsverkehr sind grunds&auml;tzlich keine Kriterien, aus denen die Einreihung einer Ware folgt. Gleichwohl lassen sich aus den genannten Unterlagen, insbesondere bei Waren, bei denen der Verwendungszweck nicht auf der Hand liegt, Anhaltspunkte f&uuml;r die Pr&uuml;fung und Ermittlung der objektiven Beschaffenheitsmerkmale gewinnen; insoweit k&ouml;nnen auch die Verpackung und der Beipackzettel, detaillierte Auftrags- oder Lieferunterlagen, Baupl&auml;ne, Zeichnungen und Skizzen f&uuml;r die Ermittlung der f&uuml;r die Zweckbestimmung artspezifischen, charakteristischen Merkmale zu ber&uuml;cksichtigen sein (vgl. Senatsurteil vom 8.&nbsp;November 2016 VII&nbsp;R&nbsp;9\/15, BFHE 256, 286, ZfZ&nbsp;2017, 103).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach der st&auml;ndigen Rechtsprechung des EuGH kommt es nicht darauf an, aus welchen (arznei- oder lebensmittelrechtlichen) Gr&uuml;nden der Erzeuger die Bezeichnung, Darbietung oder Kennzeichnung der Ware als &quot;di&auml;tetisches Lebensmittel f&uuml;r besondere medizinische Zwecke&quot;, &quot;Nahrungserg&auml;nzungsmittel&quot;, &quot;zur erg&auml;nzenden bilanzierten Di&auml;t&quot;, &quot;zur di&auml;tetischen Behandlung&quot; u.&Auml;. gew&auml;hlt oder die Indikationen f&uuml;r das Pr&auml;parat angegeben hat (vgl. Erl&auml;uterungen zur Kombinierten Nomenklatur 01.1 zu Kap.&nbsp;30; EuGH-Beschluss Juers Pharma vom 9.&nbsp;Januar 2007 C-40\/06, EU:C:2007:2, Rz&nbsp;28&nbsp;f., Slg.&nbsp;2007, I-55, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 2007, 409; Senatsurteil vom 5.&nbsp;Mai 2015 VII&nbsp;R&nbsp;10\/13, BFH\/NV 2015, 1449, HFR&nbsp;2015, 1082). Ebenso ist es irrelevant, ob die Ware die Tatbestandsvoraussetzungen eines Arzneimittels, einer Zubereitung f&uuml;r besondere Ern&auml;hrungszwecke oder besondere di&auml;tetische Zwecke etc. der Verordnung &uuml;ber di&auml;tetische Lebensmittel (Di&auml;tverordnung) oder &auml;hnlicher Vorschriften erf&uuml;llt (vgl. Senatsurteil in BFH\/NV 2015, 1449, HFR 2015, 1082; EuGH-Urteil LEK vom 15.&nbsp;Dezember 2016 C-700\/15, EU:C:2016:959, Rz&nbsp;37, ZfZ 2017, 268). Aus diesen Umst&auml;nden lassen sich allenfalls Anhaltspunkte f&uuml;r die Pr&uuml;fung und Ermittlung der objektiven Beschaffenheitsmerkmale der Ware gewinnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Pos.&nbsp;3004 KN erfasst Arzneiwaren (ausgenommen Erzeugnisse der Pos.&nbsp;3002, 3005 oder 3006 KN), die aus gemischten oder ungemischten Erzeugnissen zu therapeutischen oder prophylaktischen Zwecken bestehen, dosiert oder in Aufmachungen f&uuml;r den Einzelverkauf; bei der Einreihung ist auch der Verwendungszweck zu ber&uuml;cksichtigen (Senatsbeschluss vom 22.&nbsp;Dezember 2005 VII&nbsp;B&nbsp;62\/05, BFH\/NV 2006, 985, unter II.1.d&nbsp;bb). Demgegen&uuml;ber werden gem&auml;&szlig; der Anm.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a zu Kap.&nbsp;30 KN &quot;Nahrungsmittel oder Getr&auml;nke (wie di&auml;tetische, diabetische oder angereicherte Lebensmittel, Nahrungserg&auml;nzungsmittel, &#8230;), andere nicht intraven&ouml;s zu verabreichende N&auml;hrstoffzubereitungen&quot; aus&nbsp;Kap.&nbsp;30&nbsp;KN (und damit aus der Pos.&nbsp;3004 KN) ausgewiesen und dem Abschn.&nbsp;IV KN (zu dem die Pos.&nbsp;2106 KN geh&ouml;rt) zugeordnet. Dieser Anmerkung entspricht &#8211;was das FG nicht erw&auml;hnt&#8211; die Anm.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;f zu Kap.&nbsp;21 KN, wonach Arzneiwaren der Pos.&nbsp;3003 und 3004 KN aus Kap.&nbsp;21 KN ausgewiesen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Arzneiwaren sind im Allgemeinen Erzeugnisse, die eindeutig bestimmbare oder genau umschriebene therapeutische oder prophylaktische Eigenschaften aufweisen, deren Wirkung sich auf bestimmte Funktionen des menschlichen Organismus konzentriert und die zur Verh&uuml;tung oder Behandlung einer (spezifischen) Krankheit oder eines (spezifischen) Leidens angewandt werden k&ouml;nnen (vgl. etwa EuGH-Urteil LEK, EU:C:2016:959, Rz&nbsp;35, ZfZ 2017, 268; zu einer anderen Warengruppe vgl. Roth in Au&szlig;enwirtschaft, Verbrauchsteuern und Zoll im 21.&nbsp;Jahrhundert, Festschrift f&uuml;r Hans-Michael Wolffgang zum 65.&nbsp;Geburtstag &#8211;Festschrift Wolffgang&#8211;, S.&nbsp;380). Kein ma&szlig;gebliches Kriterium ist die Darreichungsform in Gestalt von Kapseln, Tabletten o.&Auml;. (Begriff s. EuGH-Urteil Abcur vom 16.&nbsp;Juli 2015 C-544\/13, C-545\/13, EU:C:2015:481, Rz&nbsp;57, Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union &#8211;ABlEU&#8211; 2015, Nr.&nbsp;C&nbsp;302, 3, Europ&auml;ische Zeitschrift f&uuml;r Wirtschaftsrecht 2015, 707), da auch Lebensmittel in dieser Form angeboten werden, um dem Verbraucher den Verzehr bequemer zu machen. Die Zus&auml;tzliche Anm.&nbsp;5 zu Kap.&nbsp;21 KN geht gleichfalls davon aus, dass Lebensmittelzubereitungen Kapsel-, Tabletten-, Pastillen- oder Pillenform haben k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Auch Vitamine, Spurenelemente, Mineralsalze und andere N&auml;hrstoffe k&ouml;nnen &#8211;mittelbar oder unmittelbar&#8211; Krankheiten entgegenwirken. Dennoch ist nicht jedes Nahrungsmittel oder Pr&auml;parat, das solche Stoffe enth&auml;lt und der Behebung oder Vermeidung pathogener Mangelzust&auml;nde dient, eine Arzneiware i.S. der Pos.&nbsp;3004 KN (vgl. Senatsurteile vom 5.&nbsp;Oktober 1999 VII&nbsp;R&nbsp;42\/98, BFHE 190, 501, ZfZ 2000, 56; vom 28.&nbsp;Januar 1997 VII&nbsp;R&nbsp;72\/96, BFH\/NV 1997, 914, ZfZ 1997, 379; EuGH-Urteil LEK, EU:C:2016:959, ZfZ 2017, 268). Nach dem Senatsurteil vom 4.&nbsp;November 2003 VII&nbsp;R&nbsp;58\/02 (BFHE 204, 375, ZfZ&nbsp;2004, 165, unter II.2.c) setzt dies vielmehr voraus, dass die zur Verh&uuml;tung oder Behandlung einer bestimmten Krankheit eingesetzten Wirkstoffe in der Ware in einer Weise vorhanden sind, die &uuml;ber das f&uuml;r die Ern&auml;hrung notwendige oder &uuml;blicherweise empfohlene Ma&szlig; deutlich hinausgeht und die der Mensch in dieser Dosierung selbst nicht erzeugen kann (vgl. hierzu auch EuGH-Urteil Glob-Sped vom 10.&nbsp;Dezember 1998 C-328\/97, EU:C:1998:601, Rz&nbsp;28&nbsp;f., Slg.&nbsp;1998, I-8357, ZfZ 1999, 124).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nach der Zus&auml;tzlichen Anm.&nbsp;1 zu Kap.&nbsp;30 KN geh&ouml;ren pflanzliche Arzneizubereitungen und Zubereitungen auf der Grundlage von Vitaminen, Mineralstoffen, essentiellen Aminos&auml;uren oder Fetts&auml;uren, in Aufmachungen f&uuml;r den Einzelverkauf, zu Pos.&nbsp;3004 KN, wenn &quot;auf dem Etikett, der Verpackung oder dem Beipackzettel&quot; bestimmte Angaben gemacht werden und u.a. die spezifischen Krankheiten, Leiden oder deren Symptome, bei denen diese Erzeugnisse verwendet werden sollen, genannt werden. Bei Zubereitungen auf der Grundlage von Vitaminen, Mineralstoffen, essentiellen Aminos&auml;uren oder Fetts&auml;uren kommt es zus&auml;tzlich darauf an, dass die Menge eines dieser Stoffe pro auf dem Etikett angegebener empfohlener Tagesdosis au&szlig;erdem deutlich h&ouml;her ist, als die f&uuml;r den Erhalt der allgemeinen Gesundheit oder des allgemeinen Wohlbefindens empfohlene Tagesdosis.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Danach k&ouml;nnen zur Ermittlung der objektiven Beschaffenheitsmerkmale der Ware die Angaben auf dem Etikett, der Verpackung und dem Beipackzettel herangezogen werden. Derjenige, der seinen Zubereitungen dort bez&uuml;glich bestimmter Krankheiten therapeutische oder prophylaktische Eigenschaften zuschreibt, muss sich nach Treu und Glauben an diesen Angaben festhalten lassen. Weder die Finanzbeh&ouml;rden noch die Gerichte sind verpflichtet, die Richtigkeit solcher Angaben zu pr&uuml;fen. Denn es liegt in der Natur der Sache, dass die therapeutische und prophylaktische Wirksamkeit des Mittels oft nur durch Studien glaubhaft gemacht werden kann, die denjenigen zug&auml;nglich sind, die die Ware herstellen oder sie vertreiben, nicht notwendig aber den Beh&ouml;rden oder Gerichten. In diesem Sinn sind auch der Senatsbeschluss in BFH\/NV 2006, 985 und das Senatsurteil in BFH\/NV 2015, 1449, HFR 2015, 1082 zu verstehen bzw. zu relativieren, zumal auch der EuGH weiterhin &#8211;nach Erlass der Zus&auml;tzlichen Anm.&nbsp;1 zu Kap.&nbsp;30 KN&#8211; auf die objektiven Merkmale und Eigenschaften der Ware abstellt (vgl. EuGH-Urteil Salutas Pharma vom 17.&nbsp;Februar 2016 C-124\/15, EU:C:2016:87, Rz&nbsp;30, Pharma&nbsp;Recht &#8211;PharmR&#8211; 2016, 125).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Weder der KN noch der Zus&auml;tzlichen Anm.&nbsp;1 zu Kap.&nbsp;30 KN l&auml;sst sich entnehmen, dass auf dem Etikett, der Verpackung oder dem Beipackzettel ein &quot;Wirkmechanismus&quot; genau beschrieben sein muss, worauf das FG jedoch ma&szlig;geblich abgestellt hat. Es erleichtert zwar eine Einreihungsentscheidung, wenn die Wirkungsweise des Produkts bekannt ist und im Beipackzettel beschrieben wird (vgl. etwa Senatsurteil in BFH\/NV 2015, 1449, HFR&nbsp;2015, 1082). Es gibt jedoch zweifellos auch Stoffe mit pharmakologischer Wirkung, deren Wirkungsmechanismus nicht vollst&auml;ndig gekl&auml;rt ist, die aber dennoch zur Behandlung spezifischer Krankheiten geeignet und bestimmt sind (vgl. etwa Urteil des Oberverwaltungsgerichts L&uuml;neburg vom 2.&nbsp;November 2017&nbsp;&nbsp;13&nbsp;LB&nbsp;31\/14, PharmR 2018, 24, Rz&nbsp;83). Es ist auch anerkannt, dass Erzeugnisse, die keine eigene therapeutische oder prophylaktische Wirkung haben, unter bestimmten Voraussetzungen dennoch in die Pos.&nbsp;3004 KN eingereiht werden k&ouml;nnen, wenn sie bei der Verh&uuml;tung oder Behandlung einer Krankheit oder eines Leidens Anwendung finden und nach ihren objektiven Merkmalen und Eigenschaften eigens f&uuml;r diese Verwendung bestimmt sind (Senatsurteil vom 24.&nbsp;September 2014 VII&nbsp;R&nbsp;54\/11, BFHE 247, 378, BStBl II 2015, 169, zu Sondennahrung; EuGH-Urteile Nutricia vom 30.&nbsp;April 2014 C-267\/13, EU:C:2014:277, HFR 2014, 570, ZfZ 2014, 191, auch zu Sondennahrung; TNT Freight Management vom 12.&nbsp;Juli 2012 C-291\/11, EU:C:2012:459, Rz&nbsp;40 und 42, ABlEU 2012, Nr.&nbsp;C&nbsp;287, 15, zu Blutalbumin; Bioforce vom 15.&nbsp;Mai 1997 C-405\/95, EU:C:1997:242, Rz&nbsp;15, Slg.&nbsp;1997, I-2581, ZfZ 1997, 347, zu Tropfen auf der Grundlage von Ausz&uuml;gen aus Echinacea purpurea; Roth in Festschrift Wolffgang, S.&nbsp;380). Auch hom&ouml;opathische Arzneiwaren k&ouml;nnen (unter bestimmten Voraussetzungen, vgl. Zus&auml;tzliche Anm.&nbsp;1 zu Kap.&nbsp;30 KN; Senatsurteil in BFH\/NV 2015, 1449, HFR&nbsp;2015, 1082, Rz&nbsp;15; Urteil des FG Hamburg vom 27.&nbsp;April 2012&nbsp;&nbsp;4&nbsp;K&nbsp;24\/11) ohne Darstellung eines &quot;Wirkmechanismus&quot; in die Pos.&nbsp;3004 KN eingereiht werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Senatsurteil in BFH\/NV 2015, 1449, HFR&nbsp;2015, 1082, auf das sich das FG (insoweit zu Unrecht) st&uuml;tzt, hat der Senat nicht den Rechtssatz aufgestellt, eine Einreihung in die Pos.&nbsp;3004 KN komme nur dann in Betracht, wenn ein bestimmter &quot;Wirkmechanismus&quot; auf dem Etikett, der Verpackung oder dem Beipackzettel dargestellt worden ist. Im Senatsbeschluss in BFH\/NV 2006, 985 wurde zwar bem&auml;ngelt, dass Angaben &uuml;ber &quot;Wirkungsmechanismen&quot; der eingesetzten Stoffe nicht spezifisch auf das konkrete Produkt bezogen gewesen und durch die produktbezogenen Aussagen relativiert und entwertet worden seien. Dabei ging es nicht darum, die Darstellung eines Wirkmechanismus auf der Verpackung oder dem Beipackzettel zu fordern, sondern darum, dass es trotz entsprechender, jedoch nicht auf das konkrete Produkt bezogener Angaben an der Erkennbarkeit der Bestimmung der Ware zur Behandlung spezifischer Krankheiten mangeln kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Da das FG &#8211;ausgehend von seiner unzutreffenden Rechtsansicht&#8211; keine weiter gehenden Feststellungen getroffen und insbesondere nicht festgestellt hat, welche Angaben das Etikett, die Verpackung und der Beipackzettel enthalten, ist die Sache zur erneuten Verhandlung und Entscheidung zur&uuml;ckzuverweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 FGO). Die in der Akte abgelegte Verpackung und der dortige Beipackzettel enthalten voneinander abweichende Angaben zur Dosierung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im zweiten Rechtsgang wird das FG festzustellen haben, ob die Voraussetzungen der Zus&auml;tzlichen Anm.&nbsp;1 zu Kap.&nbsp;30 KN erf&uuml;llt sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Sollte sich im zweiten Rechtsgang der der Akte beiliegende Beipackzettel als der ma&szlig;gebliche erweisen, wird dort als Zweck der Ware angesprochen, u.a. zur Regeneration der Sehzellen beizutragen und damit aktiv zumindest der Vorbeugung gegen die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) &#8211;einer jedenfalls hinreichend schweren Krankheit (vgl. Senatsbeschluss in BFH\/NV 2006, 985, unter II.1.b)&#8211; zu dienen. Damit wird &#8211;unabh&auml;ngig von der Bedeutung des von der Kl&auml;gerin nach ihren Angaben lediglich aus Rechtsgr&uuml;nden verwendeten Ausdrucks &quot;Behandlung&quot;&#8211; klargestellt, dass mit der Ware ein bestimmter, konkret bezeichneter prophylaktischer Zweck verfolgt wird und es wird pr&auml;zise angegeben, bei welcher spezifischen Krankheit das Erzeugnis verwendet werden soll. Dies geht weit &uuml;ber die Angabe &quot;Mikron&auml;hrstoffe, Vitamine und Mineralstoffe f&uuml;r die gesunde Sehkraft&quot; o.&Auml;. hinaus, die auf manchen Nahrungserg&auml;nzungsmitteln zu finden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Sollte sich au&szlig;erdem best&auml;tigen, dass das Etikett, der Beipackzettel und die Verpackung die weiteren in der Zus&auml;tzlichen Anm.&nbsp;1 zu Kap.&nbsp;30 KN geforderten Angaben enthalten, kann davon ausgegangen werden, dass in der Ware (bezogen auf die auf dem Etikett angegebene Tagesdosis) ein deutlich Vielfaches der &uuml;blichen Dosis Vitamin E und C enthalten ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Eine Pflicht des FG, die Richtigkeit der Angaben der Kl&auml;gerin auf der Verpackung und im Beipackzettel zugunsten der Kl&auml;gerin von Amts wegen zu &uuml;berpr&uuml;fen oder gar die Wirksamkeit der N&auml;hrstoffzubereitung zur Behandlung der AMD oder zur Vorbeugung nachzuweisen, besteht, wie ausgef&uuml;hrt nicht. Umst&auml;nde, die es im Streitfall rechtfertigen k&ouml;nnten, die Kl&auml;gerin nicht an den von ihr gemachten Angaben festzuhalten, sind nicht ersichtlich. Im Gegenteil hat die Kl&auml;gerin im Klageverfahren u.a. angegeben, dass durch die Aufnahme der N&auml;hrstoffe die Wahrscheinlichkeit eines Sehverlusts durch die AMD nach der Studie, auf deren Grundlage die streitgegenst&auml;ndliche Ware entwickelt wurde, um 19&nbsp;% gesenkt werden k&ouml;nne und die Wahrscheinlichkeit einer Entstehung einer &quot;Neovaskularisationsmembran&quot; um 25&nbsp;%. In der m&uuml;ndlichen Verhandlung hat sich die Kl&auml;gerin gleichfalls darauf bezogen, dass die Zusammensetzung der Ware an Studien zur AMD &#8211;wohl u.a. an der &quot;Age-Related Eye Disease Study&quot;&#8211; orientiert bzw. neueren Studien angepasst wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 18.9.2018, VII R 9\/17ECLI:DE:BFH:2018:U.180918.VIIR9.17.0 Zur Einreihung von hochdosierten Vitaminpr&auml;paraten Leits&auml;tze NV: F&uuml;r die Einreihung einer Ware als Arzneimittel ist es nicht erforderlich, dass auf dem Etikett, der Verpackung oder dem Beipackzettel ein &quot;Wirkmechanismus&quot; beschrieben wird. Tenor Auf die Revision des Finanzamts wird das Urteil des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts vom 14. April 2016&nbsp;&nbsp;11 K &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vii-r-9-17-zur-einreihung-von-hochdosierten-vitaminpraeparaten\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VII&nbsp;R&nbsp;9\/17 &#8211; Zur Einreihung von hochdosierten Vitaminpr&auml;paraten<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70239","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70239","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70239"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70239\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70239"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70239"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70239"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}