{"id":70240,"date":"2019-01-24T19:41:50","date_gmt":"2019-01-24T17:41:50","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70240"},"modified":"2019-01-24T19:42:35","modified_gmt":"2019-01-24T17:42:35","slug":"ii-r-20-15-verwendung-eines-mietspiegels-zur-schaetzung-der-ueblichen-miete-im-ertragswertverfahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-20-15-verwendung-eines-mietspiegels-zur-schaetzung-der-ueblichen-miete-im-ertragswertverfahren\/","title":{"rendered":"II&nbsp;R&nbsp;20\/15 &#8211; Verwendung eines Mietspiegels zur Sch&auml;tzung der &uuml;blichen Miete im Ertragswertverfahren"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.9.2018, II R 20\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.190918.IIR20.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Verwendung eines Mietspiegels zur Sch&auml;tzung der &uuml;blichen Miete im Ertragswertverfahren<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Die Heranziehung eines auf den Hauptfeststellungszeitpunkt 1. Januar 1964 aufgestellten Mietspiegels f&uuml;r die Sch&auml;tzung der &uuml;blichen Miete im Ertragswertverfahren der Einheitsbewertung ist zul&auml;ssig, wenn vergleichbare vermietete Objekte nicht vorhanden waren und der Mietspiegel in seinen Aufgliederungen den vom Gesetz gestellten Anforderungen entspricht.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Der Mietspiegel soll mit einer gewissen Datenbreite nur einen Anhalt f&uuml;r die vorzunehmende Sch&auml;tzung bieten, so dass Fehler in einzelnen Datengrundlagen keinen unmittelbaren Einfluss auf die Besteuerung haben.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nchen vom 20. August 2014&nbsp;&nbsp;4 K 2970\/11 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist seit 1985 Eigent&uuml;merin eines Grundst&uuml;cks in X, auf dem 1966 ein Einfamilienhaus errichtet worden war. Im Jahr 1996 wurde das Geb&auml;ude durch einen Anbau erweitert und zu einem Zweifamilienhaus umgebaut.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) erlie&szlig; am 15.&nbsp;M&auml;rz 1996 einen Bescheid &uuml;ber die Wert- und Artfortschreibung auf den 1.&nbsp;Januar 1997 und stellte den Einheitswert auf 82.500&nbsp;DM fest. Die Jahresrohmiete ermittelte das FA aufgrund eines von ihm erstellten &quot;Mietspiegels auf den 1.1.1964 f&uuml;r Ein- und Zweifamilienh&auml;user zum Zwecke von Nachfeststellungen und Wertfortschreibungen&quot; (Mietspiegel). Grundlage dieses Mitspiegels, der Angaben &uuml;ber Quadratmeterpreise enth&auml;lt, waren vom FA gef&uuml;hrte Listen bzw. Kontrollmitteilungen der Ertragsteuerstellen &uuml;ber Mieten. Die Originalunterlagen hierzu hat das FA nicht aufbewahrt. Der Mietspiegel ist aufgeteilt in einzelne Gemeindegebiete. Hinsichtlich der Ausstattung der H&auml;user wird zwischen den Standards &quot;einfach&quot;, &quot;mittel&quot; und &quot;gut&quot; differenziert. F&uuml;r die Gemeinde X ist bei einem Ausstattungsstandard &quot;gut&quot; ein Wert von 5,20&nbsp;DM vermerkt. Nach den Feststellungen des Finanzgerichts (FG) ging das FA wegen der Ortsrandlage des streitgegenst&auml;ndlichen Grundst&uuml;cks und eines ung&uuml;nstigen Zuschnitts nur von einer &uuml;blichen Miete pro Quadratmeter in H&ouml;he von 3,20&nbsp;DM aus. Das FA folgte damit auch einem Vorschlag des Prozessbevollm&auml;chtigten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom 14.&nbsp;Dezember 2010 beantragte die Kl&auml;gerin beim FA, den Einheitswertbescheid &quot;soweit r&uuml;ckwirkend wie m&ouml;glich&quot; zu korrigieren. Die im Bescheid angesetzte Miete von 3,20&nbsp;DM pro Quadratmeter sei um 30&nbsp;% bis 50&nbsp;% zu hoch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 15.&nbsp;Februar 2011 f&uuml;hrte das FA eine fehlerbeseitigende Wertfortschreibung auf den 1.&nbsp;Januar 2011 durch und erh&ouml;hte den Einheitswert auf 51.589&nbsp;EUR. Der Einspruch blieb ohne Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat den Wertfortschreibungsbescheid auf den 1.&nbsp;Januar 2011 in Gestalt der Einspruchsentscheidung antragsgem&auml;&szlig; aufgehoben. Soweit die Kl&auml;gerin begehrte, das FA zu verpflichten, unter &Auml;nderung des Einheitswertbescheids auf den 1.&nbsp;Januar 1997 den Einheitswert auf 39.300&nbsp;DM festzustellen sowie den Grundsteuermessbescheid entsprechend abzu&auml;ndern, hat das FG die Klage abgewiesen. Das Urteil ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2015, 969 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin den nach ihrer Auffassung zu hohen Ansatz der &uuml;blichen Miete bei der Bewertung eines Zweifamilienhauses aufgrund eines fehlerhaften Mietspiegels.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Beschluss vom 20.&nbsp;Juli 2015 hat der Senat das Ruhen des Revisionsverfahrens angeordnet, bis das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) in dem Verfahren 1&nbsp;BvL&nbsp;11\/14 entschieden hat. Diese Entscheidung ist durch Urteil vom 10.&nbsp;April 2018 (BGBl I 2018, 531, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 2018, 403) erfolgt. Das BVerfG hat entschieden, dass die &sect;&sect;&nbsp;19, 20, 21, 22, 23, 27, 76, 79 Abs.&nbsp;5, &sect;&nbsp;93 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 des Bewertungsgesetzes (BewG) i.V.m. Art.&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 und Satz&nbsp;3 des Gesetzes zur &Auml;nderung des Bewertungsgesetzes i.d.F. des Art.&nbsp;2 des Gesetzes vom 22.&nbsp;Juli 1970 (BGBl I 1970, 1118), soweit sie bebaute Grundst&uuml;cke au&szlig;erhalb des Bereichs der Land- und Forstwirtschaft und au&szlig;erhalb des in Art.&nbsp;3 des Einigungsvertrags genannten Gebiets betreffen, jedenfalls seit dem 1.&nbsp;Januar 2002 unvereinbar mit Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes (GG) sind. Der Gesetzgeber ist nach dem Urteil verpflichtet, eine Neuregelung sp&auml;testens bis zum 31.&nbsp;Dezember 2019 zu treffen. Bis zu diesem Zeitpunkt d&uuml;rfen die als unvereinbar mit Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 GG festgestellten Regeln &uuml;ber die Einheitsbewertung weiter angewandt werden. Nach Verk&uuml;ndung einer Neuregelung d&uuml;rfen die beanstandeten Regelungen f&uuml;r weitere f&uuml;nf Jahre ab der Verk&uuml;ndung, l&auml;ngstens aber bis zum 31.&nbsp;Dezember 2024 angewandt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>die Vorentscheidung aufzuheben, soweit das FG die Klage abgewiesen hat, und<br \/>das FA zu verpflichten, den Einheitswert auf den 1.&nbsp;Januar 2010 auf 39.300&nbsp;DM festzustellen.<br \/>Das FA soll weiter verpflichtet werden, Unterlagen zu dem von ihm verwendeten Mietspiegel vorzulegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist unbegr&uuml;ndet. Sie war daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der im Revisionsverfahren erstmals gestellte Antrag der Kl&auml;gerin, das FA zu verpflichten, Unterlagen zu dem von ihm verwendeten Mietspiegel vorzulegen, scheitert bereits an &sect;&nbsp;123 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO, worauf der Prozessbevollm&auml;chtigte bei Antragstellung hingewiesen wurde. Nach dieser Vorschrift sind Klage&auml;nderungen im Revisionsverfahren unzul&auml;ssig; hierzu z&auml;hlen auch Klageerweiterungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Auch das Begehren, den Einheitswert auf den 1.&nbsp;Januar 2010 auf 39.300&nbsp;DM feststellen zu lassen, hat keinen Erfolg. Das FG hat zu Recht entschieden, dass der Einheitswertbescheid auf den 1.&nbsp;Januar 1997 vom 15.&nbsp;M&auml;rz 1996 rechtm&auml;&szlig;ig ist. Die Voraussetzungen einer fehlerbeseitigenden Wertfortschreibung liegen nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;22 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 BewG in der f&uuml;r den streitigen Stichtag geltenden Fassung findet auch eine Wertfortschreibung zur Beseitigung eines Fehlers der letzten Feststellung statt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Fehlerbegriff des &sect;&nbsp;22 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 BewG bezieht sich auf alle Rechtsfehler. Dabei kommt es nicht darauf an, ob diese klarliegend, leicht feststellbar und unmittelbar einsichtig sind, sondern nur darauf, dass die getroffene Regelung geltendem Recht widerspricht (vgl. grundlegend Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 29.&nbsp;November 1989 II&nbsp;R&nbsp;53\/87, BFHE 159, 215, BStBl II 1990, 149, unter 1.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall scheidet die fehlerbeseitigende Wertfortschreibung aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eine Rechtswidrigkeit des Einheitswertbescheids wegen eines Verfassungsversto&szlig;es scheidet aus. Die im Streitfall anwendbaren Vorschriften &uuml;ber die Einheitsbewertung waren zwar jedenfalls seit dem 1.&nbsp;Januar 2002 nicht mehr verfassungsgem&auml;&szlig;. Sie d&uuml;rfen aber nach dem BVerfG-Urteil in BGBl I 2018, 531, HFR 2018, 403 im dargestellten Umfang auch im Streitfall weiter angewandt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der vom FA festgestellte Einheitswert auf den 1.&nbsp;Januar 1997 steht in Einklang mit den ma&szlig;gebenden Vorschriften.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Die Bewertung bebauter Grundst&uuml;cke erfolgt abh&auml;ngig von der Grundst&uuml;cksart (&sect;&nbsp;75 BewG) nach Ma&szlig;gabe des &sect;&nbsp;76 BewG im Regelfall im Ertragswertverfahren, in Ausnahmef&auml;llen im Sachwertverfahren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Das Ertragswertverfahren gilt nach &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;5 BewG f&uuml;r Zweifamilienh&auml;user. Die H&ouml;he des Einheitswerts basiert gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;78 Satz&nbsp;1 BewG auf dem Grundst&uuml;ckswert. Der Grundst&uuml;ckswert ergibt sich nach &sect;&nbsp;78 Satz&nbsp;2 BewG durch Anwendung eines im Anhang zum BewG enthaltenen Vervielf&auml;ltigers auf die Jahresrohmiete unter Ber&uuml;cksichtigung gewisser pauschaler Erm&auml;&szlig;igungen und Erh&ouml;hungen (&sect;&sect;&nbsp;81 und 82 BewG). Durch diese Bewertungsmethode soll in einem vereinfachten, typisierten Verfahren der Bodenwert wie auch der Geb&auml;udewert in einem Rechenschritt ermittelt und so der gemeine Wert, also der Verkehrswert, des jeweiligen Grundst&uuml;cks ann&auml;hernd abgebildet werden (BVerfG-Urteil in BGBl I 2018, 531, HFR 2018, 403, Rz&nbsp;11).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die ma&szlig;gebliche Jahresrohmiete richtet sich gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;79 Abs.&nbsp;1 BewG nach der f&uuml;r das Grundst&uuml;ck aufgrund vertraglicher Vereinbarungen im Hauptfeststellungszeitpunkt gezahlten tats&auml;chlichen Miete. Unmittelbar anwendbar ist diese Vorgabe nur f&uuml;r Grundst&uuml;cke, die im Hauptfeststellungszeitpunkt am 1.&nbsp;Januar 1964 bereits vermietet waren. Andernfalls bestimmt sich die Jahresrohmiete gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;79 Abs.&nbsp;2 BewG nach der &uuml;blichen Miete (BVerfG-Urteil in BGBl I 2018, 531, HFR 2018, 403, Rz&nbsp;112). Die &uuml;bliche Miete ist nach &sect;&nbsp;79 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 BewG in Anlehnung an die Jahresrohmiete zu sch&auml;tzen, die f&uuml;r R&auml;ume gleicher oder &auml;hnlicher Art, Lage und Ausstattung regelm&auml;&szlig;ig gezahlt wird. Ma&szlig;geblich bleiben f&uuml;r die H&ouml;he der Miete auch bei Fortschreibungen und Nachfeststellungen immer die Wertverh&auml;ltnisse im Hauptfeststellungszeitpunkt zum 1.&nbsp;Januar 1964 (&sect;&sect;&nbsp;27, 79 Abs.&nbsp;5 BewG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Zur Ermittlung der &uuml;blichen Miete ziehen die Finanzbeh&ouml;rden &uuml;berwiegend Mietspiegel heran, die regelm&auml;&szlig;ig nach Baujahren, mietpreisrechtlichen Gegebenheiten, Ausstattungsgruppen und Gemeindegr&ouml;&szlig;en gegliederte Quadratmeter-Mieten zum Stand vom 1.&nbsp;Januar 1964 ausweisen. Im Hinblick auf die Ausstattungsgruppen unterteilen die Mietspiegel meist in einfache, mittlere, gute und sehr gute Ausstattung und legen hierf&uuml;r Rahmens&auml;tze f&uuml;r die anzuwendenden Mietwerte fest (BVerfG-Urteil in BGBl I 2018, 531, HFR 2018, 403, Rz&nbsp;12, 113).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Heranziehung dieser auf den Hauptfeststellungszeitpunkt 1.&nbsp;Januar 1964 aufgestellten Mietspiegel f&uuml;r die Sch&auml;tzung der &uuml;blichen Miete gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;79 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 BewG auf diesen Zeitpunkt ist zul&auml;ssig, wenn eine Sch&auml;tzung der &uuml;blichen Miete im unmittelbaren Vergleich daran scheitert, dass nach Art, Lage und Ausstattung vergleichbare vermietete Objekte am 1.&nbsp;Januar 1964 nicht oder nicht in hinreichender Zahl vorhanden waren und die Mietspiegel in ihren Aufgliederungen nach Mietpreisregelungen und den anderen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;79 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 BewG ma&szlig;gebenden Kriterien (insbesondere Baujahr und Ausstattung) den vom Gesetz gestellten Anforderungen f&uuml;r die Sch&auml;tzung der &uuml;blichen Miete entsprechen (BFH-Urteil vom 16.&nbsp;Mai 2018 II&nbsp;R&nbsp;37\/14, BFHE 261, 364, BStBl II 2018, 692, Rz&nbsp;17, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;162 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 der Abgabenordnung (AO) sind, soweit die Finanzbeh&ouml;rde die Besteuerungsgrundlagen nicht ermitteln oder berechnen kann, alle Umst&auml;nde zu ber&uuml;cksichtigen, die f&uuml;r die Sch&auml;tzung von Bedeutung sind. Dabei ist eine Sch&auml;tzung nicht schon deswegen rechtswidrig, weil sie von den tats&auml;chlichen Verh&auml;ltnissen abweicht. Solche Abweichungen sind notwendig mit einer Sch&auml;tzung verbunden, die in Unkenntnis der wahren Gegebenheiten erfolgt. Die Sch&auml;tzung erweist sich vielmehr erst dann als rechtswidrig, wenn sie den durch die Umst&auml;nde des Falles gezogenen Sch&auml;tzungsrahmen verl&auml;sst. In einem Streitverfahren m&uuml;ssen die Sch&auml;tzungsgrundlagen von der Finanzbeh&ouml;rde so dargelegt werden, dass ihre Nachpr&uuml;fbarkeit m&ouml;glich ist. Das zahlenm&auml;&szlig;ige Ergebnis der Sch&auml;tzung muss auf Schl&uuml;ssigkeit hin kontrollierbar sein (vgl. BFH-Beschluss vom 19.&nbsp;Februar 2018 II&nbsp;B&nbsp;75\/16, BFH\/NV 2018, 706, Rz&nbsp;49, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(5) Die Sch&auml;tzung ist vom Gericht voll &uuml;berpr&uuml;fbar, weil sie keine Ermessensentscheidung darstellt (BFH-Beschluss in BFH\/NV 2018, 706, Rz&nbsp;50, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(6) Nach diesen Ma&szlig;gaben ist die Erkenntnis des FG &#8211;das keine eigene Sch&auml;tzung vorgenommen, sondern die Ermittlung des FA gepr&uuml;ft hat&#8211; nicht zu beanstanden, der mit Bescheid vom 15.&nbsp;M&auml;rz 1996 vom FA auf den 1.&nbsp;Januar 1997 auf 82.500&nbsp;DM festgestellte Einheitswert f&uuml;r das Grundst&uuml;ck der Kl&auml;gerin sei zutreffend und das FA habe im Rahmen der angegriffenen Fortschreibung die f&uuml;r den Einheitswert ma&szlig;gebende Jahresrohmiete richtig ermittelt. Das FA konnte sich bei der Bewertung des Zweifamilienhauses an dem Mietspiegel orientieren, den es bezogen auf den Hauptfeststellungszeitpunkt (1.&nbsp;Januar 1964) f&uuml;r die in seinem Bezirk belegenen Ein- und Zweifamilienh&auml;user aufgestellt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(a) Die Sch&auml;tzung der &uuml;blichen Miete nach &sect;&nbsp;79 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 BewG war zul&auml;ssig, weil nach den bindenden Feststellungen (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) des FG bezogen auf den Stichtag 1.&nbsp;Januar 1964 tats&auml;chlich f&uuml;r das Objekt gezahlte Mieten fehlen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(b) Das FA durfte als Sch&auml;tzungshilfe den von ihm erstellten Mietspiegel verwenden. Ein m&ouml;gliches Abweichen von tats&auml;chlichen Verh&auml;ltnissen ist unsch&auml;dlich, da das FA den sich aus dem Mietspiegel ergebenden Sch&auml;tzungsrahmen nicht &uuml;berschritten hat. Zur Rechtm&auml;&szlig;igkeit der vorgenommenen Sch&auml;tzung geh&ouml;rt es auch, dass das FA &#8211;wie vom FG festgestellt&#8211; bei der Bewertung des Grundst&uuml;cks nicht den Wert des Mietspiegels in H&ouml;he von 5,20&nbsp;DM unver&auml;ndert &uuml;bernommen, sondern Abschl&auml;ge f&uuml;r Ortsrandlage und Grundst&uuml;ckszuschnitt vorgenommen hat. Das FA hat damit seine M&ouml;glichkeiten ausgesch&ouml;pft, Besteuerungsgrundlagen wenigstens teilweise zu ermitteln. Auch wurden die Sch&auml;tzungsgrundlagen &#8211;soweit vorhanden&#8211; der Kl&auml;gerin dargelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(c) Der vom FA als Sch&auml;tzungsrahmen herangezogene Mietspiegel ist hinsichtlich der Belegenheit der Grundst&uuml;cke und der Ausstattungsvarianten der Geb&auml;ude hinreichend differenziert, um einen Sch&auml;tzungsrahmen zu gew&auml;hrleisten. Zwar bestehen offenbar Unzul&auml;nglichkeiten hinsichtlich der Dokumentation einzelner Datenquellen. Das FA hat jedoch nach den Feststellungen des FG Listen &uuml;ber Mietpreise gefertigt, aus denen der Mietspiegel erstellt wurde. &Uuml;berdies soll der Mietspiegel mit einer gewissen Datenbreite nur einen Anhalt f&uuml;r die vorzunehmende Sch&auml;tzung bieten, so dass Fehler in einzelnen Datengrundlagen keinen unmittelbaren Einfluss auf die Besteuerung haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen hat die Kl&auml;gerin im Zusammenhang mit ihrer Kritik am Mietspiegel auch nicht erkl&auml;ren k&ouml;nnen, warum sie bzw. der Prozessbevollm&auml;chtigte im Jahr 1996 einen Mietwert von 3,20&nbsp;DM selbst vorgeschlagen hat und nunmehr der Meinung ist, dass dieser Wert nicht zutrifft. Auch diese Tatsache st&uuml;tzt das Ergebnis, dass der Mietspiegel zu Recht der Bewertung zugrunde gelegt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(d) Die Kl&auml;gerin hat zwar mit dem sinngem&auml;&szlig;en Hinweis Recht, das Fehlen von Dokumentationen trage nicht zur &Uuml;berzeugungskraft des Mietspiegels bei. Diese Einwendungen der Kl&auml;gerin reichen jedoch nicht aus, den Mietspiegel als ungeeignete Sch&auml;tzungsgrundlage anzusehen. Angesichts der vielf&auml;ltigen Erkenntnisquellen des FA kann &#8211;wie bereits dargelegt&#8211; nicht davon ausgegangen werden, dass die Unrichtigkeit oder Ungenauigkeit einzelner Belege den Mietspiegel an sich unbrauchbar macht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 19.9.2018, II R 20\/15ECLI:DE:BFH:2018:U.190918.IIR20.15.0 Verwendung eines Mietspiegels zur Sch&auml;tzung der &uuml;blichen Miete im Ertragswertverfahren Leits&auml;tze 1. NV: Die Heranziehung eines auf den Hauptfeststellungszeitpunkt 1. Januar 1964 aufgestellten Mietspiegels f&uuml;r die Sch&auml;tzung der &uuml;blichen Miete im Ertragswertverfahren der Einheitsbewertung ist zul&auml;ssig, wenn vergleichbare vermietete Objekte nicht vorhanden waren und der Mietspiegel in seinen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-20-15-verwendung-eines-mietspiegels-zur-schaetzung-der-ueblichen-miete-im-ertragswertverfahren\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;R&nbsp;20\/15 &#8211; Verwendung eines Mietspiegels zur Sch&auml;tzung der &uuml;blichen Miete im Ertragswertverfahren<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70240","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70240","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70240"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70240\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70240"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70240"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70240"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}