{"id":70241,"date":"2019-01-24T19:41:47","date_gmt":"2019-01-24T17:41:47","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70241"},"modified":"2019-01-24T19:42:33","modified_gmt":"2019-01-24T17:42:33","slug":"iv-r-6-16-betrieb-eines-blockheizkraftwerks-wohnungseigentuemergemeinschaft-als-gewerbliche-mitunternehmerschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-6-16-betrieb-eines-blockheizkraftwerks-wohnungseigentuemergemeinschaft-als-gewerbliche-mitunternehmerschaft\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;6\/16 &#8211; Betrieb eines Blockheizkraftwerks &#8211; Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft als gewerbliche Mitunternehmerschaft"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.9.2018, IV R 6\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.200918.IVR6.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Betrieb eines Blockheizkraftwerks &#8211; Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft als gewerbliche Mitunternehmerschaft<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft als Rechtssubjekt i.S. des &sect; 10 Abs. 6 Satz 1 WoEigG kann eine gewerbliche Mitunternehmerschaft i.S. des &sect; 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG begr&uuml;nden, f&uuml;r die ein Feststellungsverfahren nach &sect; 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO durchzuf&uuml;hren ist.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Es bedarf nicht der Annahme einer konkludent errichteten GbR, wenn die gewerbliche T&auml;tigkeit der Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft innerhalb des in &sect; 10 Abs. 6 Satz 1 WoEigG vorgegebenen Verbandszwecks liegt (hier bei dem Betrieb eines Blockheizkraftwerks).<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;ger wird das Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 15. Januar 2015&nbsp;&nbsp;4 K 1102\/14 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht Rheinland-Pfalz zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">A. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) sind Mitglieder der Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft der Wohnanlage &#8230; in &#8230; (WEG). Zur Wohnanlage geh&ouml;ren neben dem Reihenhaus der Kl&auml;ger zehn weitere Reihenh&auml;user und ein Blockheizkraftwerk (BHKW).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die WEG bestellte nach &Uuml;bergabe der Wohnanlage an die Eigent&uuml;mer durch den Bautr&auml;ger in einer Eigent&uuml;merversammlung Ende Juli 2009 die X-GmbH zum Verwalter der Wohnanlage. Daneben erteilte die WEG, vertreten durch den in dieser Versammlung gew&auml;hlten Verwaltungsbeirat, der X-GmbH am 18.&nbsp;August 2009 eine Hausverwaltervollmacht. Mit Schreiben vom 17.&nbsp;Februar 2010 beantragte die X-GmbH beim Finanzamt A eine Steuernummer, da die WEG ein BHKW betreibe und Strom an Versorger gegen Entgelt zur Verf&uuml;gung stelle. Nach Ansicht des Finanzamts B war die Zust&auml;ndigkeit des Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) gegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In dem Stromeinspeisevertrag mit der M-GmbH vom 22.&nbsp;Juni 2010 ist die WEG als Vertragspartner aufgef&uuml;hrt. Dieser von der X-GmbH f&uuml;r die WEG unterschriebene Vertrag wurde r&uuml;ckwirkend zum 28.&nbsp;August 2009 abgeschlossen. In der Eigent&uuml;merversammlung vom 26.&nbsp;August 2010 wurde beschlossen, dass die Umsatzsteuererkl&auml;rungen von einem selbst&auml;ndigen Berater gefertigt und die Ertr&auml;ge aus der Einspeisung des Stroms aus dem BHKW in die R&uuml;cklage eingestellt werden sollen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom 21.&nbsp;Februar 2011 teilten die Kl&auml;ger dem FA mit, sie h&auml;tten gegen den Beschluss der WEG &uuml;ber die Abrechnung des Jahres 2009 Klage beim Amtsgericht erhoben. Als Miteigent&uuml;mer legten sie vorsorglich Einspruch gegen den &#8211;noch zu erlassenden&#8211; Feststellungsbescheid 2009 ein und beantragten, diesen Bescheid auch ihnen bekanntzugeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 25.&nbsp;Februar 2011 ging beim FA die von der X-GmbH f&uuml;r die WEG abgegebene Feststellungserkl&auml;rung f&uuml;r 2009 (Streitjahr) ein, in welcher die X-GmbH als Empfangsbevollm&auml;chtigte dieser Gemeinschaft genannt war. Im Mai 2011 teilte die X-GmbH dem FA mit, dass der selbst&auml;ndige Buchhalter E von der WEG bez&uuml;glich des BHKW beauftragt worden sei, die erforderlichen Steuererkl&auml;rungen f&uuml;r 2009 zu erstellen. Der Gewinn wurde f&uuml;r das BHKW nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 des Einkommensteuergesetzes (EStG) durch Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung ermittelt. Im Juni 2011 teilte E dem FA mit, dass er das BHKW &#8211;zur Vermeidung einer kostenintensiven Ermittlung des Eigenverbrauchs&#8211; nicht voll dem unternehmerischen Bereich zugeordnet habe. Er habe den unternehmerischen Anteil auf 30&nbsp;% gesch&auml;tzt. Die Anschaffungskosten (AK) f&uuml;r das BHKW h&auml;tten sich auf 20.345&nbsp;EUR einschlie&szlig;lich der Umsatzsteuer belaufen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Feststellungsbescheid 2009 vom 21.&nbsp;M&auml;rz 2011 stellte das FA die Besteuerungsgrundlagen erkl&auml;rungsgem&auml;&szlig; fest. Es wurden laufende Eink&uuml;nfte der WEG aus dem Betrieb des BHKW in H&ouml;he von .\/. 597,30&nbsp;EUR festgestellt und jedem der elf Beteiligten ein Anteil in H&ouml;he von .\/. 54,30&nbsp;EUR zugewiesen. Der Gewinnermittlung lagen Betriebseinnahmen in H&ouml;he von 520,22&nbsp;EUR und Betriebsausgaben in H&ouml;he von 1.117,50&nbsp;EUR zugrunde. Das FA gab den Bescheid der X-GmbH als der gemeinsamen Empfangsbevollm&auml;chtigten sowie den Kl&auml;gern einzeln bekannt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen legten die Kl&auml;ger Einspruch ein. Sie wandten sich gegen die unterlassene Erfassung der durch das BHKW produzierten und von den Wohnungseigent&uuml;mern privat verbrauchten Mengen an Strom und W&auml;rme. Die X-GmbH sei nicht befugt gewesen, das BHKW nur zu 30&nbsp;% dem Betriebsverm&ouml;gen zuzuordnen. Sie begehrten, die als Betriebsausgaben abzugsf&auml;hige Vorsteuer und Absetzung f&uuml;r Abnutzung (AfA) aus den gesamten AK des BHKW auf Basis einer zehnj&auml;hrigen Nutzungsdauer zu ermitteln. Nach ihrer Auffassung h&auml;tten die laufenden Eink&uuml;nfte .\/.&nbsp;2.209,32&nbsp;EUR betragen. Das FA zog die WEG zum Einspruchsverfahren hinzu und wies den Rechtsbehelf unter teilweiser &Auml;nderung der Besteuerungsgrundlagen mit Einspruchsentscheidung vom 11.&nbsp;Oktober 2011 im &Uuml;brigen als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck. Die X-GmbH sei befugt gewesen, den Gewinn durch Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung zu ermitteln und das BHKW dem steuerrechtlichen Privatverm&ouml;gen zuzuordnen. Das FA ber&uuml;cksichtigte jedoch &#8211;anders als im Ausgangsbescheid&#8211; mangels Zuflusses im Streitjahr keine Betriebseinnahmen. Es &auml;nderte auch die Betriebsausgaben. Bei der AfA auf das BHKW nahm es nur noch eine betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer von zehn &#8211;anstelle von bisher 15&#8211; Jahren an. Zudem werde das BHKW nur zu 25&nbsp;% f&uuml;r betriebliche Zwecke genutzt. Es ermittelte danach einen abzugsf&auml;higen AfA-Betrag in H&ouml;he von 178&nbsp;EUR (=&nbsp;AK netto 17.096,64&nbsp;EUR x 1\/10 x 5\/12 x 25&nbsp;%) und eine abzugsf&auml;hige Vorsteuer aus der Anschaffung des BHKW in H&ouml;he von 812&nbsp;EUR (=&nbsp;AK netto 17.096,64&nbsp;EUR x 19&nbsp;% x 25&nbsp;%). Es stellte f&uuml;r die WEG laufende Eink&uuml;nfte in H&ouml;he von .\/.&nbsp;990&nbsp;EUR fest und rechnete jedem der elf Beteiligten einen Anteil in H&ouml;he von .\/.&nbsp;90&nbsp;EUR zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die dagegen von den Kl&auml;gern erhobene Klage wies das Finanzgericht (FG) im ersten Rechtsgang als unzul&auml;ssig ab. Die Klagebefugnis habe allein der X-GmbH nach &sect;&nbsp;48 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1, Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) als Klagebevollm&auml;chtigte der WEG zugestanden. Auf die Nichtzulassungsbeschwerde der Kl&auml;ger hob der Senat das FG-Urteil mit Beschluss vom 19.&nbsp;Dezember 2013 IV&nbsp;B&nbsp;73\/13 auf und verwies die Sache an das FG zur&uuml;ck, weil die Klage zul&auml;ssig gewesen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im zweiten Rechtsgang wies das FG die Klage mit Urteil vom 15.&nbsp;Januar 2015&nbsp;&nbsp;4&nbsp;K&nbsp;1102\/14 &#8211;berichtigt durch Beschluss vom 27.&nbsp;Februar 2015&#8211; als unbegr&uuml;ndet ab. Es lud den neuen Verwalter der WEG &#8211;die Y-GmbH&#8211; als Empfangsbevollm&auml;chtigte zum Klageverfahren bei. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte das FG aus, die WEG selbst und nicht eine neben ihr errichtete GbR sei Betreiber des BHKW gewesen. Aus der M&ouml;glichkeit, Gebrauchsregeln i.S. des &sect;&nbsp;15 des Wohnungseigentumsgesetzes (WoEigG) zu treffen, ergebe sich, dass die Mitglieder einer solchen Gemeinschaft unternehmerisch t&auml;tig sein k&ouml;nnten. Au&szlig;erdem habe die Erzeugung und Vermarktung des Stroms zu den Verwaltungsangelegenheiten der WEG nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 WoEigG geh&ouml;rt. Eine GbR k&ouml;nne zwar auch konkludent errichtet werden. Hierf&uuml;r best&uuml;nden im Streitfall aber keine Anhaltspunkte. Zutreffend seien auch die H&ouml;he der laufenden Eink&uuml;nfte und der Anteil der Kl&auml;ger daran festgestellt worden. Insbesondere habe das FA zu Recht eine betriebliche Nutzung des BHKW in H&ouml;he von 25&nbsp;% angenommen. Das BHKW produziere nach den Leistungsangaben auf dem Datenblatt eine elektrische Leistung von 4,7 bis 4,4&nbsp;kW und eine thermische Leistung von 12,5 bis 11,8&nbsp;kW. Danach liege der betriebliche Nutzungsanteil bei einem Wirkungsgrad von 90&nbsp;% zwischen 24,59 bis 24,44&nbsp;%.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung ihrer Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung materiellen und formellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie beantragen,<br \/>das FG-Urteil sowie den Feststellungsbescheid 2009 vom 21.&nbsp;M&auml;rz 2011 und die hierzu ergangene Einspruchsentscheidung vom 11.&nbsp;Oktober 2011 aufzuheben,<br \/>hilfsweise das FG-Urteil aufzuheben und die angegriffenen Bescheide dahingehend zu &auml;ndern, dass der laufende Gewinn der WEG unter Beachtung der von den Kl&auml;gern erhobenen Einw&auml;nde entsprechend niedriger festgestellt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">B.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision der Kl&auml;ger ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angegriffenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG-Urteil war nicht schon deshalb als verfahrensfehlerhaft aufzuheben, weil das FG (auch) die Frage gepr&uuml;ft hat, ob das FA den laufenden Gemeinschaftsgewinn der H&ouml;he nach zutreffend festgestellt hat (dazu I.). Ebenso kann dahinstehen, ob das FG es verfahrensfehlerhaft unterlassen hat, zwischenzeitlich aus der WEG ausgeschiedene Wohnungseigent&uuml;mer nach &sect;&nbsp;60 Abs.&nbsp;3 FGO notwendig zum Klageverfahren beizuladen (dazu II.). Das FG hat zu Recht entschieden, dass f&uuml;r eine Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft ein Feststellungsverfahren nach &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a der Abgabenordnung (AO) durchgef&uuml;hrt werden kann (dazu III.) und dies im Streitfall auch so zu geschehen hatte (dazu IV.). Im &Uuml;brigen ist die Feststellungserkl&auml;rung 2009 von einer hierzu befugten Person abgegeben worden (dazu V.). Das FG-Urteil ist jedoch deshalb aufzuheben, weil die vom FA und FG durchgef&uuml;hrte Ermittlung des Vorsteuerbetrags aus der Lieferung des BHKW, die bei der Feststellung des laufenden Gemeinschaftsgewinns der WEG als Betriebsausgabe in H&ouml;he von 812&nbsp;EUR ber&uuml;cksichtigt wurde, gegen &sect;&nbsp;9b Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 EStG verst&ouml;&szlig;t (dazu VI.). Die Sache ist nicht spruchreif, weil es hierzu weiterer tats&auml;chlicher Feststellungen bedarf (dazu VII.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>I. Das FG hat zu Recht gepr&uuml;ft, ob das FA die H&ouml;he des laufenden Gemeinschaftsgewinns der WEG zutreffend festgestellt hat. Insoweit liegt kein Versto&szlig; gegen &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 FGO vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 FGO darf das FG &uuml;ber das Klagebegehren nicht hinausgehen, ist aber an die Fassung der Antr&auml;ge nicht gebunden. Dabei ist &#8211;wie sich &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 FGO entnehmen l&auml;sst&#8211; zwischen Klagebegehren und Klageantrag zu unterscheiden. Das FG verst&ouml;&szlig;t gegen &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 FGO, wenn es die w&ouml;rtliche Fassung des Klageantrags als ma&szlig;geblich ansieht, obwohl diese dem erkennbaren Klageziel nicht entspricht. Die Verletzung des &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 FGO ist ein von Amts wegen zu beachtender Versto&szlig; gegen die Grundordnung des Verfahrens (z.B. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 14.&nbsp;September 2017 IV&nbsp;R&nbsp;34\/15, Rz&nbsp;16).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Auch wenn nach dem in der Sitzungsniederschrift vom 15.&nbsp;Januar 2015 protokollierten Antrag die Kl&auml;ger allein die Aufhebung der angegriffenen Bescheide begehrten, haben sie in dem Verfahren vor dem FG zahlreiche Einw&auml;nde gegen die Ermittlung der laufenden Eink&uuml;nfte der WEG erhoben. Die Kl&auml;ger begehren daher zumindest hilfsweise auch die Herabsetzung des festgestellten laufenden Gewinns. Bei Au&szlig;engesellschaften mit Gesamthandsverm&ouml;gen stellt der festgestellte laufende Gesamthandsgewinn eine selbst&auml;ndig anfechtbare Regelung des Gewinnfeststellungsbescheids dar (z.B. BFH-Urteil vom 30.&nbsp;November 2017 IV&nbsp;R&nbsp;33\/14, Rz&nbsp;22, m.w.N.). Entsprechendes muss f&uuml;r Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaften gelten, wenn &#8211;wie hier&#8211; im Gewinnfeststellungsbescheid ein laufender Gewinn der Gemeinschaft (Gemeinschaftsgewinn) festgestellt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>II. Der Senat muss nicht entscheiden, ob es das FG verfahrensfehlerhaft vers&auml;umt hat, aus der WEG zwischenzeitlich ausgeschiedene Wohnungseigent&uuml;mer nach &sect;&nbsp;60 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 FGO notwendig zum Klageverfahren beizuladen. Denn das Urteil des FG ist schon deshalb aufzuheben, weil &#8211;wie unter VI. n&auml;her ausgef&uuml;hrt&#8211; der als Betriebsausgabe abzugsf&auml;hige Vorsteuerbetrag aus der Lieferung des BHKW rechtsfehlerhaft ermittelt wurde. Im &Uuml;brigen w&auml;re der Senat nicht nach &sect;&nbsp;123 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 FGO gehalten, eine ggf. unterlassene Beiladung selbst vorzunehmen, weil die Berechnung des als Betriebsausgabe abzugsf&auml;higen Vorsteuerbetrags weitere Ermittlungen zum Sachverhalt erfordert (dazu unter VI.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>III. Das FG ist zutreffend davon ausgegangen, dass die Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft als Rechtssubjekt i.S. des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 WoEigG eine gewerbliche Mitunternehmerschaft i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG begr&uuml;nden kann, f&uuml;r die ein Feststellungsverfahren nach &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a AO durchzuf&uuml;hren ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;179 Abs.&nbsp;1, Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 und &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a AO werden gesondert und einheitlich festgestellt die k&ouml;rperschaft- und einkommensteuerpflichtigen Eink&uuml;nfte, wenn an den Eink&uuml;nften mehrere Personen beteiligt und die Eink&uuml;nfte diesen Personen steuerlich zuzurechnen sind. Diese Voraussetzungen sind insbesondere dann erf&uuml;llt, wenn ein Gewerbebetrieb von mehreren Personen als Unternehmer (Mitunternehmer) i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG gef&uuml;hrt wird (z.B. BFH-Urteil vom 13.&nbsp;Juli 2017 IV&nbsp;R&nbsp;41\/14, BFHE 258, 459, BStBl II 2017, 1133, Rz&nbsp;19). F&uuml;r ein nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes (KStG) steuerpflichtiges Gebilde hat hingegen ein Feststellungsverfahren mangels gemeinschaftlicher Tatbestandsverwirklichung zu unterbleiben (S&ouml;hn in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler &#8211;HHSp&#8211;, &sect;&nbsp;180 AO Rz&nbsp;175&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG sind Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb u.a. die Gewinnanteile der Gesellschafter einer Offenen Handelsgesellschaft, einer Kommanditgesellschaft und einer anderen Gesellschaft, bei der der Gesellschafter als Mitunternehmer des Betriebs anzusehen ist (Mitunternehmerschaft). Der BFH legt diese Vorschrift in st&auml;ndiger Rechtsprechung dahingehend aus, dass eine Mitunternehmerschaft steuerlich nur durch ein Gesellschaftsverh&auml;ltnis oder ein wirtschaftlich vergleichbares Gemeinschaftsverh&auml;ltnis begr&uuml;ndet wird, das den Mitunternehmern ein Unternehmerrisiko auferlegt und Unternehmerinitiative einr&auml;umt (z.B. BFH-Urteil vom 25.&nbsp;September 2008 IV&nbsp;R&nbsp;16\/07, BFHE 224, 490, BStBl II 2009, 989, unter II.2., m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft kann ein dem Gesellschaftsverh&auml;ltnis wirtschaftlich vergleichbares Gemeinschaftsverh&auml;ltnis i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG sein, welches den Wohnungseigent&uuml;mern (Mitgliedern) nach dem gesetzlichen Regelstatut eine Mitunternehmerstellung einr&auml;umt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der BFH hat bereits f&uuml;r den Fall der Vermietung des Sondereigentums auf Grundlage einer Gebrauchsregelung nach &sect;&nbsp;15 WoEigG entschieden, dass die Mitglieder der Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft gemeinschaftlich unternehmerisch t&auml;tig sein k&ouml;nnen, ohne dass sie sich dazu zus&auml;tzlich zu einer GbR zusammenschlie&szlig;en m&uuml;ssten. Dies gelte unabh&auml;ngig davon, ob diese Gemeinschaft als Bruchteilsgemeinschaft oder &#8211;wegen ihrer h&ouml;heren Organisationsform&#8211; als vereins&auml;hnliches Gebilde anzusehen sei. Denn das Gesetz verweise hinsichtlich der Zuordnung der gemeinsamen Eink&uuml;nfte auf die f&uuml;r Bruchteilsgemeinschaften geltende Regelung (&sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 WoEigG, &sect;&nbsp;743 Abs.&nbsp;1 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs &#8211;BGB&#8211;; BFH-Urteil vom 10.&nbsp;April 1997 IV&nbsp;R&nbsp;73\/94, BFHE 183, 127, BStBl II 1997, 569, unter 1.b, zur Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft als Besitzunternehmen im Rahmen einer Betriebsaufspaltung). An dieser M&ouml;glichkeit der gemeinschaftlichen Eink&uuml;nfteerzielung hat sich durch den Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 2.&nbsp;Juni 2005 V&nbsp;ZB&nbsp;32\/05 (BGHZ 163, 154) und den mit Wirkung zum 1.&nbsp;Juli 2007 eingef&uuml;gten &#8211;diesen BGH-Beschluss best&auml;tigenden&#8211; &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 WoEigG (vgl. Gesetz zur &Auml;nderung des Wohnungseigentumsgesetzes und anderer Gesetze vom 26.&nbsp;M&auml;rz 2007, BGBl I 2007, 370) nichts ge&auml;ndert (gleicher Ansicht Kahlen, Zeitschrift f&uuml;r Miet- und Raumrecht &#8211;ZMR&#8211; 2006, 838, 840). &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 WoEigG bestimmt zwar, dass die Gemeinschaft der Wohnungseigent&uuml;mer im Rahmen der gesamten Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums gegen&uuml;ber Dritten und Wohnungseigent&uuml;mern selbst Rechte erwerben und Pflichten eingehen kann. Diese Teilrechtsf&auml;higkeit f&uuml;hrt aber nicht dazu, dass die Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft ein nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 KStG steuerpflichtiges Gebilde ist. Auch wenn sie ein sich von der GbR in wesentlichen Punkten unterscheidender, Elemente verschiedener Verbandstypen vereinigender &quot;Verband sui generis&quot; ist (BGH-Beschluss in BGHZ 163, 154, unter III.8.c; Suilmann in B&auml;rmann, WEG, 14.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;10 Rz&nbsp;201&nbsp;f.) und sich damit zivilrechtlich keinem bestehenden Typus einer Personengesellschaft oder juristischen Person zuordnen l&auml;sst (Krampen-Lietzke, Rheinische Notar-Zeitschrift &#8211;RNotZ&#8211; 2013, 575, 576), unterf&auml;llt die Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft keinem der in &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nrn.&nbsp;1 bis 5 KStG genannten K&ouml;rperschaftsteuersubjekte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Vielmehr sind die Mitglieder einer Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft, die gemeinschaftlich unternehmerisch t&auml;tig werden, nach dem gesetzlichen Regelstatut als Mitunternehmer i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 EStG anzusehen. Sie entfalten kumulativ Mitunternehmerinitiative und tragen Mitunternehmerrisiko (zu diesen beiden Merkmalen z.B. BFH-Urteil in BFHE 258, 459, BStBl II 2017, 1133, Rz&nbsp;20, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Wohnungseigent&uuml;mer k&ouml;nnen das Merkmal der Mitunternehmerinitiative erf&uuml;llen. Sie sind es, die nach &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;1 WoEigG die eigentlichen Herren und Tr&auml;ger der Verwaltung sind und bleiben (vgl. Becker in B&auml;rmann, a.a.O., &sect;&nbsp;27 Rz&nbsp;5), auch wenn ein Verwalter nach &sect;&nbsp;26 WoEigG bestellt ist. Denn der Verwalter ist ein weisungsgebundener Sachwalter fremden Verm&ouml;gens und daher stets den rechtm&auml;&szlig;igen Weisungen der Wohnungseigent&uuml;mer unterworfen (Engelhardt in M&uuml;nchKommBGB, Band&nbsp;7, 7.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;27 WEG Rz&nbsp;1). Daneben stehen den Wohnungseigent&uuml;mern ausreichende Stimm- (&sect;&nbsp;23 WoEigG) und Kontrollrechte (z.B. &sect;&nbsp;24 Abs.&nbsp;6, &sect;&nbsp;28 Abs.&nbsp;4 WoEigG) zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ebenso k&ouml;nnen die Wohnungseigent&uuml;mer Mitunternehmerrisiko tragen. Sie sind &#8211;ankn&uuml;pfend an die Regelungen &uuml;ber die Bruchteilsgemeinschaft (&sect;&nbsp;743 Abs.&nbsp;1 BGB)&#8211; nach &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 WoEigG anteilig am Gewinn und Verlust der Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft beteiligt. Dies gilt unabh&auml;ngig davon, ob das zur Erzielung der Eink&uuml;nfte eingesetzte Verm&ouml;gen gemeinschaftliches Eigentum der Wohnungseigent&uuml;mer (&sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 WoEigG) oder Verwaltungsverm&ouml;gen der Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft (&sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;7 Satz&nbsp;1 WoEigG) ist. F&uuml;r die Eink&uuml;nfte aus dem gemeinschaftlichen Eigentum ergibt sich dies unmittelbar aus &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2, &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 WoEigG, wonach jedem Wohnungseigent&uuml;mer ein seinem Anteil entsprechender Bruchteil der Nutzungen des gemeinschaftlichen Eigentums zusteht. Ebenso werden die Eink&uuml;nfte aus dem Verwaltungsverm&ouml;gen wie Nutzungen des gemeinschaftlichen Eigentums i.S. des &sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 WoEigG behandelt, so dass auch diese den Wohnungseigent&uuml;mern gemeinschaftlich zustehen (vgl. BGH-Urteil vom 11.&nbsp;Oktober 2013 V&nbsp;ZR&nbsp;271\/12, Rz&nbsp;7; Timme in Beck`scher Online-Kommentar, &sect;&nbsp;16 WEG Rz&nbsp;6). Daneben haftet nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;8 Satz&nbsp;1 WoEigG jeder Wohnungseigent&uuml;mer einem Gl&auml;ubiger nach dem Verh&auml;ltnis seines Miteigentumsanteils (&sect;&nbsp;16 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 WoEigG) f&uuml;r Verbindlichkeiten der Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft (quotale Au&szlig;enhaftung mit eigenem Verm&ouml;gen).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>IV. Zutreffend hat das FG entschieden, dass im Streitfall das Feststellungsverfahren f&uuml;r die WEG und nicht f&uuml;r eine personengleiche GbR durchzuf&uuml;hren ist (dazu 1. und 2.). Auf dieses Feststellungsverfahren kann nicht nach &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 AO verzichtet werden (dazu 3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das Feststellungsverfahren ist f&uuml;r diejenige Mitunternehmerschaft durchzuf&uuml;hren, die zivilrechtlich errichtet wurde, um die entsprechende gewerbliche T&auml;tigkeit i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 EStG auszu&uuml;ben. Im Streitfall ist dies die WEG als mitunternehmerische Personenmehrheit selbst und kein daneben bestehender Zusammenschluss der Wohnungseigent&uuml;mer zu einer GbR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach der Rechtsprechung des BGH ist die Rechtsf&auml;higkeit einer Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft nicht umfassend, sondern auf die Teilbereiche des Rechtslebens beschr&auml;nkt, bei denen die Wohnungseigent&uuml;mer im Rahmen der Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums als Gemeinschaft am Rechtsverkehr teilnehmen (BGH-Urteil vom 18.&nbsp;M&auml;rz 2016 V&nbsp;ZR&nbsp;75\/15, Rz&nbsp;27, m.w.N.); hiernach markiert &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 WoEigG die Grenze ihrer Rechtsf&auml;higkeit (weiter gehend f&uuml;r uneingeschr&auml;nkte Rechtsf&auml;higkeit z.B. Suilmann in B&auml;rmann, a.a.O., &sect;&nbsp;10 Rz&nbsp;210; Weber, Zeitschrift f&uuml;r Wohnungseigentumsrecht &#8211;ZWE&#8211; 2017, 68, 69). Nach Ma&szlig;gabe dieses zivilrechtlichen Vorverst&auml;ndnisses ist das Feststellungsverfahren jedenfalls dann f&uuml;r die am Rechtsverkehr teilnehmende Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft durchzuf&uuml;hren, wenn sie innerhalb ihres in &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 WoEigG vorgegebenen Verbandszwecks t&auml;tig wird. Denn eine unternehmerische T&auml;tigkeit innerhalb des Verbandszwecks schlie&szlig;t es ohne anderslautende Vereinbarungen der Wohnungseigent&uuml;mer aus, dass die Mitglieder einer derartigen Gemeinschaft in der Rechtsform einer daneben bestehenden Gesellschaft t&auml;tig geworden sind. Dabei wird ein &Uuml;berschreiten des Verbandszwecks im Hinblick auf den weiten Verwaltungsbegriff und das Erfordernis des Schutzes des Rechtsverkehrs erst dann anzunehmen sein, wenn offenkundig kein Verwaltungshandeln mehr gegeben ist (vgl. BGH-Urteil vom 18.&nbsp;M&auml;rz 2016 V&nbsp;ZR&nbsp;75\/15, Rz&nbsp;27). Dies ist regelm&auml;&szlig;ig erst dann anzunehmen, wenn das Verwaltungshandeln ein v&ouml;llig untergeordneter Nebenzweck ist (vgl. Weber, ZWE 2017, 68, 70).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Auch die Erzeugung und Vermarktung von Strom durch eine Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft kann innerhalb ihres Verbandszwecks liegen. Zwar geht ein derartiges Handeln &uuml;ber die Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums hinaus, soweit Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaften nicht dazu bestimmt sind, Wirtschaftsg&uuml;ter zu vermarkten und als Unternehmen am Wirtschaftsleben teilzunehmen (Suilmann, ZWE 2014, 302, 304). Gleichwohl ist es der Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft mit Blick auf den weiten Verwaltungsbegriff nicht von vornherein verwehrt, durch den Betrieb eines BHKW als Stromerzeugerin gewerblich t&auml;tig zu sein (so im Ergebnis auch Richter\/Haats, Infrastrukturrecht 2011, 125, 127; Schmidt, Neue Wirtschafts-Briefe 2012, 1140, 1146; Krampen-Lietzke, RNotZ 2013, 575, 595; Suilmann, ZWE 2014, 302, 303; anderer Ansicht wohl die Finanzverwaltung). Dies gilt jedenfalls dann, wenn das BHKW vornehmlich der Erzeugung von W&auml;rme f&uuml;r das Wohnungseigentum dient und der zus&auml;tzlich erzeugte Strom ein zwangsl&auml;ufig entstehendes Nebenprodukt ist. Ob sich eine Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft mit einer gewerblichen T&auml;tigkeit noch innerhalb ihres Verbandszwecks bewegt, hat das FG unter W&uuml;rdigung der Umst&auml;nde des Einzelfalls zu entscheiden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben ist die W&uuml;rdigung des FG, dass es im Streitfall zivilrechtlich keiner neben der WEG gegr&uuml;ndeten GbR bedurfte und eine solche von den Wohnungseigent&uuml;mern auch nicht freiwillig errichtet worden ist, frei von Rechtsfehlern.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Da zwischen den Beteiligten zu Recht nicht in Streit steht, dass die Erzeugung und Vermarktung des Stroms eine gewerbliche T&auml;tigkeit i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 EStG ist (dazu BFH-Urteil vom 7.&nbsp;Februar 2018 X&nbsp;R&nbsp;10\/16, BFHE 260, 490, BStBl II 2018, 630, Rz&nbsp;43&nbsp;ff.), sieht der Senat insoweit von weiteren Ausf&uuml;hrungen ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Auch unter Zugrundelegung der Rechtsprechung des BGH, wonach die Rechtsf&auml;higkeit der Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft nicht uneingeschr&auml;nkt ist, besteht im Streitfall zivilrechtlich kein Anlass, f&uuml;r den Betrieb des BHKW eine ggf. konkludent errichtete GbR anzunehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG ist aufgrund einer m&ouml;glichen und damit f&uuml;r den Senat bindenden Tatsachenw&uuml;rdigung (vgl. &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) zu dem Ergebnis gekommen, dass der Betrieb des BHKW und die damit einhergehende Erzeugung und Vermarktung des Stroms vom Verbandszweck des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 WoEigG gedeckt ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach den Feststellungen des FG dient das BHKW im Streitfall als integraler Bestandteil der Heizungsanlage &uuml;berwiegend der Beheizung und damit der Wohnanlage selbst und nicht in erster Linie der Stromerzeugung, weil das BHKW zu 3\/4 Energie in Form von W&auml;rme und nur zu 1\/4 Energie in Form von Strom gewinnt. Das FG hat hieraus geschlossen, dass die Stromeinspeisung in das Netz gegen Entgelt von untergeordneter Bedeutung gewesen sei. Diese Tatsachenw&uuml;rdigung ist nicht nur m&ouml;glich, sondern gut vertretbar; sie verst&ouml;&szlig;t weder gegen Denkgesetze noch gegen Erfahrungss&auml;tze. Etwas anderes ergibt sich auch nicht daraus, dass f&uuml;r Zwecke des Vorsteuerabzugs aus der Lieferung des BHKW ein anderer Aufteilungsma&szlig;stab gew&auml;hlt werden muss (dazu unter VI.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Das FG ist in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise auch davon ausgegangen, dass sich die Wohnungseigent&uuml;mer im Streitfall auch nicht freiwillig zu einer GbR zusammengeschlossen haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das FG hat f&uuml;r den Senat bindend festgestellt, dass der Stromeinspeisevertrag mit der M-GmbH von der WEG, vertreten durch den Verwalter, abgeschlossen wurde. Damit ist die WEG entsprechend den Anforderungen des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;4 WoEigG als teilrechtsf&auml;higer Verband nach au&szlig;en im eigenen Namen und f&uuml;r eigene Rechnung aufgetreten. Schon dies spricht gegen einen neben der WEG bestehenden freiwilligen Zusammenschluss zu einer GbR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die Wohnungseigent&uuml;mer haben sich nach den f&uuml;r den Senat bindenden Feststellungen des FG f&uuml;r den Betrieb des BHKW auch nicht im Wege einer konkludenten oder ausdr&uuml;cklichen Vereinbarung freiwillig zu einer GbR zusammengeschlossen. Soweit die Kl&auml;ger in ihrer Revisionsbegr&uuml;ndung ausf&uuml;hren, dass mittlerweile auch die anderen Wohnungseigent&uuml;mer davon ausgingen, der Betrieb des BHKW sei im Rahmen einer GbR erfolgt, liegt hierin keine ordnungsgem&auml;&szlig; erhobene Verfahrensr&uuml;ge.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass die Mitglieder der WEG &#8211;darunter die Kl&auml;ger&#8211; im Rahmen des streitbefangenen Betriebs eines BHKW keine Mitunternehmer sind, bestehen nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das Feststellungsverfahren ist nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 AO wegen geringer Bedeutung entbehrlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein Fall von geringer Bedeutung liegt vor, wenn leicht &uuml;berschaubare Verh&auml;ltnisse zu beurteilen sind (BFH-Urteil vom 9.&nbsp;Juni 2015 X&nbsp;R&nbsp;38\/12, Rz&nbsp;32). Diese Voraussetzungen sind nach Ansicht der Finanzverwaltung bei einer Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft z.B. dann gegeben, wenn Zinsen aus der Anlage der Instandhaltungsr&uuml;cklage erzielt werden (Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 20.&nbsp;Dezember 2012 IV&nbsp;C&nbsp;1&nbsp;&#8211;&nbsp;S&nbsp;2401\/08\/10001:008, BStBl I 2013, 36, Tz&nbsp;18; vgl. auch Kahlen, ZMR 2006, 838, 840). Bei einem Fall von geringer Bedeutung hat das Feststellungsverfahren zu unterbleiben (BFH-Urteil vom 12.&nbsp;April 2016 VIII&nbsp;R&nbsp;24\/13, Rz&nbsp;15). Ein solcher Fall ist hier aber schon deshalb nicht gegeben, weil die Kl&auml;ger von vornherein bestritten haben, dass das FA das Feststellungsverfahren f&uuml;r das zutreffende Gewinnermittlungssubjekt durchgef&uuml;hrt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>V. Auch wenn nach Auffassung des Senats die Abgabe der Feststellungserkl&auml;rung 2009 durch eine unbefugte Person keine Auswirkungen auf die inhaltliche Richtigkeit des angegriffenen Feststellungsbescheides 2009 hat, weist der Senat darauf hin, dass die X-GmbH zur Abgabe dieser Erkl&auml;rung befugt war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die X-GmbH geh&ouml;rt zu den nach &sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;4, &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1 AO erkl&auml;rungspflichtigen Personen. Sie hat mit Abgabe der Feststellungserkl&auml;rung 2009 keine fremde, sondern als Organ der WEG eine eigene Erkl&auml;rungspflicht erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;181 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 AO sind in den F&auml;llen des &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a AO erkl&auml;rungspflichtig jeder Feststellungsbeteiligte, dem ein Anteil an den einkommensteuerpflichtigen oder k&ouml;rperschaftsteuerpflichtigen Eink&uuml;nften zuzurechnen ist (Nr.&nbsp;1) und die in &sect;&nbsp;34 AO bezeichneten Personen (Nr.&nbsp;4). Nach &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO haben die gesetzlichen Vertreter nat&uuml;rlicher und juristischer Personen und die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer von nicht rechtsf&auml;higen Personenvereinigungen und Verm&ouml;gensmassen deren steuerliche Pflichten zu erf&uuml;llen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Bezeichnung &quot;nicht rechtsf&auml;hig&quot; sind solche Personenvereinigungen und Verm&ouml;gensmassen gemeint, die keine juristischen Personen sind, aber Tr&auml;ger steuerrechtlicher Rechte und Pflichten (wie z.B. OHG, KG, GbR) sein k&ouml;nnen (Boeker in HHSp, &sect;&nbsp;34 AO Rz&nbsp;32; Loose in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;34 AO Rz&nbsp;10). Der Begriff &quot;Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer&quot; ist nicht i.S. des BGB oder des Handelsgesetzbuchs (HGB) zu verstehen. Er regelt das Verh&auml;ltnis zur Finanzbeh&ouml;rde (Boeker in HHSp, &sect;&nbsp;34 AO Rz&nbsp;35; Jatzke in Gosch, AO &sect;&nbsp;34 Rz&nbsp;14). Gemeint sind damit &#8211;unabh&auml;ngig von der Bezeichnung&#8211; alle Personen, die dazu berufen sind, die Gesch&auml;fte von nicht rechtsf&auml;higen Personenvereinigungen und Verm&ouml;gensmassen zu f&uuml;hren (Boeker in HHSp, &sect;&nbsp;34 AO Rz&nbsp;35; Jatzke in Gosch, AO &sect;&nbsp;34 Rz&nbsp;14). Zu diesen Personen k&ouml;nnen auch die von der Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft bestellten Verwalter geh&ouml;ren (vgl. &sect;&nbsp;23, &sect;&nbsp;26 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 WoEigG). Dies gilt jedenfalls dann, wenn der Verwalter gegen&uuml;ber den Finanzbeh&ouml;rden in den Grenzen des &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1, &sect;&nbsp;27 WoEigG als gesch&auml;ftsf&uuml;hrungs- und vertretungsberechtigtes Organ auftritt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) So verh&auml;lt es sich im Streitfall.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach den f&uuml;r den Senat bindenden Feststellungen des FG wurde in der Wohnungseigent&uuml;merversammlung am 31.&nbsp;Juli 2009 die X-GmbH &#8211;wie es &sect;&nbsp;26 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 WoEigG vorsieht&#8211; mit Mehrheitsbeschluss zum Verwalter bestellt. Einer einstimmigen Beschlussfassung bedurfte es &#8211;anders als bei einer GbR&#8211; gerade nicht. &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 WoEigG normiert eine gesetzliche Vertretungsmacht des Verwalters als Organ der Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft, auch wenn diese Vorschrift dem Verwalter keine umfassende Vertretungsmacht einr&auml;umt (Becker in B&auml;rmann, a.a.O., &sect;&nbsp;27 Rz&nbsp;187). Allerdings l&auml;sst sich nach &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;7 WoEigG der Umfang der Vertretungsmacht durch Vereinbarung oder Beschluss der Wohnungseigent&uuml;mer mit Stimmenmehrheit erweitern. Auch hierbei handelt es sich um einen Fall der gesetzlichen Vertretungsmacht (Becker in B&auml;rmann, a.a.O., &sect;&nbsp;27 Rz&nbsp;189, Rz&nbsp;253). Zugleich steht dem Verwalter im Umfang der einger&auml;umten gesetzlichen Vertretungsmacht eine entsprechende Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungsbefugnis zu (Becker in B&auml;rmann, a.a.O., &sect;&nbsp;27 Rz&nbsp;1, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die X-GmbH hat sich im Rahmen ihrer gesetzlichen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrungs- und Vertretungsmacht bewegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dabei kann dahinstehen, ob der Vortrag der Kl&auml;ger zutrifft, wonach die der X-GmbH von den Mitgliedern des Verwaltungsbeirats erteilte Erm&auml;chtigung &#8211;die Hausverwaltervollmacht vom 18.&nbsp;August 2009&#8211; zun&auml;chst unwirksam war, weil der Verwaltungsbeirat hierzu nicht durch Mehrheitsbeschluss der Wohnungseigent&uuml;mer nach &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 WoEigG erm&auml;chtigt war (vgl. Becker in B&auml;rmann, a.a.O., &sect;&nbsp;29 Rz&nbsp;90). Nach dieser Vollmacht w&auml;re die X-GmbH befugt gewesen, die WEG gegen&uuml;ber den zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden, damit auch gegen&uuml;ber den Finanzbeh&ouml;rden zu vertreten (vgl. &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1, Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;7 WoEigG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Jedenfalls erfolgte eine ausreichende Erm&auml;chtigung der X-GmbH in der Eigent&uuml;merversammlung am 26.&nbsp;August 2010 und damit noch vor Abgabe der Feststellungserkl&auml;rung 2009. Dort wurde mehrheitlich beschlossen, dass die Umsatzsteuererkl&auml;rungen von einem selbst&auml;ndigen Berater gefertigt und die Ertr&auml;ge aus der Einspeisung des Stroms aus dem BHKW in die R&uuml;cklage eingestellt werden sollen. Hieraus ergibt sich, dass die Wohnungseigent&uuml;mer die steuerlichen Pflichten gegen&uuml;ber den Finanzbeh&ouml;rden im Zusammenhang mit dem BHKW &#8211;auch wenn in dem Beschluss ausdr&uuml;cklich nur die Umsatzsteuererkl&auml;rungen genannt sind&#8211; nicht selbst erf&uuml;llen wollten. Eine andere Auslegung erscheint dem Senat lebensfremd. In diesem Sinne hat auch die X-GmbH die Erm&auml;chtigung verstanden. Sie hat dem FA im Juni 2011 mitgeteilt, dass die Steuererkl&auml;rungen von E abgegeben werden. Zudem wird (nochmals) deutlich, dass die Wohnungseigent&uuml;mer den Betrieb des BHKW als eine in den Zust&auml;ndigkeitsbereich der X-GmbH fallende Verwaltungsangelegenheit betrachtet haben. So sollen die Ertr&auml;ge aus der Stromeinspeisung in die &quot;R&uuml;cklage&quot; &#8211;damit ist offensichtlich die Instandhaltungsr&uuml;ckstellung nach &sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;5 Nr.&nbsp;4 WoEigG gemeint&#8211; eingestellt werden. Diese &quot;R&uuml;cklage&quot; geh&ouml;rt zum Verwaltungsverm&ouml;gen, das nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;7 Satz&nbsp;1 WoEigG der WEG zusteht (Merle in B&auml;rmann, a.a.O., &sect;&nbsp;21 Rz&nbsp;146).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die X-GmbH hat im &Uuml;brigen &#8211;entgegen der Auffassung der Kl&auml;ger&#8211; mit der Abgabe der Feststellungserkl&auml;rung nicht gegen &sect;&nbsp;2 des Steuerberatungsgesetzes (StBerG) versto&szlig;en.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;2 Satz&nbsp;1 StBerG darf die Hilfeleistung in Steuersachen gesch&auml;ftsm&auml;&szlig;ig nur von Personen und Vereinigungen ausge&uuml;bt werden, die hierzu befugt sind. Die Erledigung eigener Steuerangelegenheiten stellt hingegen keine Hilfeleistung in Steuersachen dar (BFH-Beschluss vom 8.&nbsp;Oktober 2010 II&nbsp;B&nbsp;111\/10, Rz&nbsp;16, m.w.N.). Mit der Abgabe einer Feststellungserkl&auml;rung durch ein hierzu befugtes Organ des Gewinnermittlungssubjekts wird &#8211;so wie hier&#8211; eine eigene und keine fremde Steuerangelegenheit besorgt. Dem steht auch nicht das BFH-Urteil vom 10.&nbsp;M&auml;rz 2015 VII&nbsp;R&nbsp;12\/14 (BFHE 249, 572, BStBl II 2016, 246) entgegen. Diesem Urteil liegt offensichtlich ein anderer Sachverhalt zugrunde. Dort war die Abgabe einer Feststellungserkl&auml;rung durch einen von einer Grundst&uuml;cksgemeinschaft (nicht Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft) rechtsgesch&auml;ftlich bestellten Hausverwalter zu beurteilen. Ein derartiger Hausverwalter ist nicht Organ der Grundst&uuml;cksgemeinschaft i.S. des &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;1 AO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>VI. Gleichwohl ist die Vorentscheidung aufzuheben. Denn die H&ouml;he der vom FA und FG als Betriebsausgaben ber&uuml;cksichtigten Vorsteuern aus der Lieferung des BHKW h&auml;lt einer revisionsrechtlichen Pr&uuml;fung nicht stand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;9b Abs.&nbsp;1 EStG geh&ouml;rt der Vorsteuerbetrag nach &sect;&nbsp;15 des Umsatzsteuergesetzes (UStG), soweit er bei der Umsatzsteuer abgezogen werden kann, nicht zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten des Wirtschaftsguts, auf dessen Anschaffung oder Herstellung er entf&auml;llt. Wird ein Gegenstand angeschafft, der zur Erzielung gewerblicher Eink&uuml;nfte genutzt werden soll, ist die dem Unternehmer in Rechnung gestellte abzugsf&auml;hige Umsatzsteuer (Vorsteuer) bei der Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung im Jahr ihrer Zahlung als Betriebsausgabe gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 EStG abziehbar. Ob ein Vorsteuerbetrag abgezogen werden kann, richtet sich allein nach dem Umsatzsteuerrecht (BFH-Urteil vom 25.&nbsp;Januar 1994 IX&nbsp;R&nbsp;97, 98\/90, BFHE 174, 386, BStBl II 1994, 738, unter 2.a), d.h. nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1, &sect;&sect;&nbsp;14, 14a UStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Bei gemischter Verwendung (zur Ausf&uuml;hrung teils steuerpflichtiger, teils steuerfreier Ums&auml;tze ohne Vorsteuerabzug) des gelieferten Gegenstandes im unternehmerischen (steuerbaren) Bereich sind die Vorsteuern nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;4 UStG aufzuteilen (Heidner in Bunjes, UStG, 17.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;15 Rz&nbsp;355). Nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;4 UStG ist eine wirtschaftliche Zuordnung der Ums&auml;tze vorzunehmen (Satz&nbsp;1). Der Unternehmer kann die nicht abziehbaren Teilbetr&auml;ge im Wege einer sachgerechten Sch&auml;tzung ermitteln (Satz&nbsp;2). Eine Aufteilung nach dem sog. Umsatzschl&uuml;ssel ist nur zul&auml;ssig, wenn keine andere wirtschaftliche Zuordnung m&ouml;glich ist (Satz&nbsp;3).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) F&uuml;r den Streitfall bedeutet dies:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit die WEG &#8211;was nahe liegt&#8211; von vornherein beabsichtigt haben sollte, die W&auml;rmelieferungen an die Wohnungs- und Teileigent&uuml;mer entgeltlich zu erbringen (z.B. gegen Selbstkosten), k&auml;me &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;4 UStG unmittelbar zur Anwendung. Die Lieferung des Stroms an die M-GmbH stellt eine steuerbare und -pflichtige Lieferung nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG dar (vgl. BFH-Urteile vom 18.&nbsp;Dezember 2008 V&nbsp;R&nbsp;80\/07, BFHE 225, 163, BStBl II 2011, 292, Rz&nbsp;24&nbsp;ff.; vom 12.&nbsp;Dezember 2012 XI&nbsp;R&nbsp;3\/10, BFHE 239, 377, BStBl II 2014, 809, Rz&nbsp;16; s.a. Urteil des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union Finanzamt Freistadt Rohrbach Urfahr vom 20.&nbsp;Juni 2013 C-219\/12, EU:C:2013:413, Rz&nbsp;16&nbsp;ff.), w&auml;hrend die steuerbare Lieferung der W&auml;rme an die Wohnungs- und Teileigent&uuml;mer nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;13 UStG steuerfrei w&auml;re und nicht zum Vorsteuerabzug berechtigte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit die WEG von vornherein beabsichtigt haben sollte, das BHKW zu 70&nbsp;% f&uuml;r unentgeltliche W&auml;rmelieferungen an die Wohnungs- und Teileigent&uuml;mer zu verwenden, w&uuml;rde im Ergebnis f&uuml;r die Aufteilung Gleiches gelten. Beabsichtigt n&auml;mlich der Unternehmer bereits bei Leistungsbezug, die bezogene Leistung nicht f&uuml;r seine wirtschaftliche T&auml;tigkeit, sondern ausschlie&szlig;lich f&uuml;r eine unentgeltliche Entnahme i.S. von &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;1b Satz&nbsp;1 Nrn.&nbsp;1 bis 3 UStG (vgl. BFH-Urteil vom 31.&nbsp;Mai 2017 XI&nbsp;R&nbsp;2\/14, BFHE 258, 191, BStBl II 2017, 1024) zu verwenden, ist er insoweit nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt (vgl. BFH-Urteil vom 13.&nbsp;Januar 2011 V&nbsp;R&nbsp;12\/08, BFHE 232, 261, BStBl II 2012, 61, Rz&nbsp;26).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. a) Im Streitfall sind das FA und das FG zwar zu Recht davon ausgegangen, dass die WEG als Stromerzeugerin Unternehmerin i.S. des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG ist. Weiter haben FA und FG (stillschweigend) unterstellt, dass die WEG das BHKW, soweit Strom erzeugt und vermarktet wird, f&uuml;r ihr Unternehmen bezogen hat. Als Ma&szlig;stab f&uuml;r die Aufteilung der Vorsteuer haben sie &#8211;wie bei der Ermittlung des abzugsf&auml;higen AfA-Betrags&#8211; jedoch die Leistungsdaten aus dem Datenblatt herangezogen und eine umsatzsteuerpflichtige Nutzung in H&ouml;he von 25&nbsp;% zugrunde gelegt; danach hat die abzugsf&auml;hige Betriebsausgabe 812&nbsp;EUR (=&nbsp;AK netto 17.096,64&nbsp;EUR x 19&nbsp;% x 25&nbsp;%) betragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dieser Aufteilungsma&szlig;stab h&auml;lt einer revisionsrechtlichen Nachpr&uuml;fung nicht stand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die im Streitfall erfolgte Aufteilung der Vorsteuer nach dem Verh&auml;ltnis der auf dem Datenblatt angegebenen Strom- und W&auml;rmemengen in kWh verst&ouml;&szlig;t gegen &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;4 UStG. Denn bei gebotener wirtschaftlicher Zuordnung der Ums&auml;tze ist die Aufteilung nach dem Verh&auml;ltnis der im Streitjahr bestehenden Marktpreise f&uuml;r Strom und W&auml;rme vorzunehmen (BFH-Urteil vom 16.&nbsp;November 2016 V&nbsp;R&nbsp;1\/15, BFHE 255, 354, Rz&nbsp;23&nbsp;ff.). Entscheidend hierf&uuml;r ist, dass sich die erzeugten Produkte W&auml;rme und Strom erheblich voneinander unterscheiden. Zur weiteren Begr&uuml;ndung verweist der Senat auf das BFH-Urteil in BFHE 255, 354 (Rz&nbsp;23&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>VII. Die Sache ist nicht spruchreif. Das FG hat aus seiner Sicht zu Recht keine tats&auml;chlichen Feststellungen dazu getroffen, wie hoch die Marktpreise f&uuml;r eine kWh-Strom und eine kWh-W&auml;rme im Streitjahr waren. Dem FG wird Gelegenheit gegeben, die unter VI.1.b angesprochene umsatzsteuerrechtliche Einordnung vorzunehmen und die dazu erforderlichen Feststellungen nunmehr nachzuholen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>62<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>VIII. Der Senat gibt f&uuml;r den n&auml;chsten Rechtsgang &#8211;ohne Bindungswirkung&#8211; folgende Hinweise:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>63<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. a) Das FG wird aufzukl&auml;ren haben, ob der Vortrag der Kl&auml;ger zutrifft, wonach mehrere Wohnungseigent&uuml;mer zwischenzeitlich aus der WEG ausgeschieden seien. Sollte dies der Fall sein, m&uuml;ssten diese Personen, sofern sie im Streitjahr Mitglieder der WEG waren, notwendig zum Klageverfahren nach &sect;&nbsp;60 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 FGO beigeladen werden. Denn diesen Personen steht nach &sect;&nbsp;48 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 FGO eine eigene Klagebefugnis zu. Dies gilt selbst dann, wenn sie erst w&auml;hrend des Revisionsverfahrens ausgeschieden sein sollten (vgl. BFH-Beschluss vom 1.&nbsp;Oktober 2010 IV&nbsp;R&nbsp;32\/07, Rz&nbsp;23).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>64<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Eine notwendige Beiladung der &uuml;brigen Wohnungseigent&uuml;mer des Streitjahres ist nicht erforderlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>65<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die X-GmbH hatte zwar mit Wirkung zum 31.&nbsp;Dezember 2011 &#8211;wie auch dem FA mitgeteilt&#8211; die Verwaltert&auml;tigkeit niedergelegt, so dass sie als Empfangsbevollm&auml;chtigte i.S. des &sect;&nbsp;183 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 AO und damit zugleich als Klagebevollm&auml;chtigte nach &sect;&nbsp;48 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Alternative&nbsp;2 FGO kurz nach Klageerhebung ausgeschieden war. Bei Fehlen von Personen nach &sect;&nbsp;48 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 FGO ist zwar nach &sect;&nbsp;48 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 FGO (wieder) jeder Gesellschafter\/Gemeinschafter klagebefugt. Hier ist aber die Y-GmbH zur neuen gemeinsamen Empfangsbevollm&auml;chtigten bestellt worden. Das FG hat zu Recht diesen Verwalter und nicht die Mitglieder der WEG notwendig zum Klageverfahren beigeladen. Denn klagebefugt ist derjenige Empfangsbevollm&auml;chtigte, der im Zeitpunkt der Vornahme der ma&szlig;geblichen Handlung &#8211;hier der Beiladung&#8211; nach &sect;&nbsp;183 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO empfangsbevollm&auml;chtigt ist. Dies muss nicht derjenige sein, dem der Feststellungsbescheid bekanntgegeben wurde (von Beckerath in Gosch, FGO &sect;&nbsp;48 Rz&nbsp;144; Heinke, Deutsche Steuer-Zeitung 1997, 558, 560). Die Situation ist insoweit mit einem prozessvertretungsberechtigten Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer bei Fortbestand des Personenzusammenschlusses vergleichbar; dort ist stets der im Zeitpunkt der Vornahme der ma&szlig;geblichen Prozesshandlung vorhandene Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer vertretungsbefugt (vgl. Brandis in Tipke\/Kruse, a.a.O., &sect;&nbsp;48 FGO Rz&nbsp;20; Steinhauff in HHSp, &sect;&nbsp;48 FGO Rz&nbsp;166).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>66<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Betreffend die Gewinnermittlung weist der Senat auf Folgendes hin: Die WEG hat ihren Gewinn zutreffend nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG ermittelt. Sie geh&ouml;rt zu dem in dieser Vorschrift genannten Personenkreis. Mangels Kaufmannseigenschaft besteht keine Buchf&uuml;hrungspflicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;140 AO i.V.m. &sect;&nbsp;238 HGB. Offensichtlich ist auch keine Buchf&uuml;hrungspflicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;140 AO i.V.m. &sect;&nbsp;6b des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) n.F. (vormals &sect;&nbsp;10 EnWG a.F.) gegeben. Nach dieser Vorschrift m&uuml;ssen vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen i.S. des &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;38 EnWG, rechtlich selbst&auml;ndige Netzbetreiber (vgl. &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;27 EnWG) sowie Betreiber von Speicheranlagen (vgl. &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;9, Nr.&nbsp;31 EnWG) einen Jahresabschluss aufstellen. Es fehlt jeglicher substantiierte Vortrag, weshalb eine Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft ein derartiges Unternehmen sein soll. Im &Uuml;brigen wurde das Gewinnermittlungswahlrecht wirksam durch die X-GmbH und E zugunsten der Einnahmen-&Uuml;berschussrechnung ausge&uuml;bt. Sie haben in dieser Frage die WEG wirksam vertreten (s.o. V.1.b&nbsp;bb).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>67<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>IX. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.9.2018, IV R 6\/16ECLI:DE:BFH:2018:U.200918.IVR6.16.0 Betrieb eines Blockheizkraftwerks &#8211; Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft als gewerbliche Mitunternehmerschaft Leits&auml;tze 1. Die Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft als Rechtssubjekt i.S. des &sect; 10 Abs. 6 Satz 1 WoEigG kann eine gewerbliche Mitunternehmerschaft i.S. des &sect; 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG begr&uuml;nden, f&uuml;r die ein Feststellungsverfahren nach &sect; 180 Abs. 1 &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-6-16-betrieb-eines-blockheizkraftwerks-wohnungseigentuemergemeinschaft-als-gewerbliche-mitunternehmerschaft\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;6\/16 &#8211; Betrieb eines Blockheizkraftwerks &#8211; Wohnungseigent&uuml;mergemeinschaft als gewerbliche Mitunternehmerschaft<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70241","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70241","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70241"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70241\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70241"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70241"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70241"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}