{"id":70260,"date":"2019-01-31T17:35:15","date_gmt":"2019-01-31T15:35:15","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70260"},"modified":"2019-01-31T17:35:15","modified_gmt":"2019-01-31T15:35:15","slug":"v-r-21-17-verwaltung-von-fonds-im-drittlandsgebiet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-21-17-verwaltung-von-fonds-im-drittlandsgebiet\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;21\/17 &#8211; Verwaltung von Fonds im Drittlandsgebiet"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 22.11.2018, V R 21\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.221118.VR21.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Verwaltung von Fonds im Drittlandsgebiet<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>&sect; 4 Nr. 8 Buchst. h UStG a.F. bezog sich mit seiner Verweisung auf das InvG nur auf die Verwaltung inl&auml;ndischer Investmentverm&ouml;gen, nicht aber auch auf ausl&auml;ndische Investmentverm&ouml;gen, die dem InvG nur in Bezug auf den Anteilsvertrieb unterlagen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;gerin wird das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 7. April 2017&nbsp;&nbsp;8 K 1890\/14 aufgehoben und der Umsatzsteuerbescheid 2009 vom 21. Februar 2014 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 3. Juni 2014 dahingehend ge&auml;ndert, dass ein Vorsteuerabzug in H&ouml;he von &#8230; EUR zu gew&auml;hren ist.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist eine Investmentberatungsgesellschaft i.S. des in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) geltenden Investmentberatungsgesetzes. Sie ist in den USA ans&auml;ssig. Kunden der Kl&auml;gerin waren US-amerikanische Investmentfonds, bei denen es sich um rechtsf&auml;hige Investmentverm&ouml;gen handelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin schloss mit ihren Kunden zwei Vertr&auml;ge ab. Es handelte sich zum einen um einen Administrationsvertrag, nach dem die Kl&auml;gerin Verwaltungsleistungen wie etwa bei der Fondsbuchhaltung zu erbringen hatte. Diese T&auml;tigkeiten &uuml;bte die Kl&auml;gerin &uuml;ber Betriebe in den USA aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zum anderen handelte es sich um einen Anlageverwaltungsvertrag. Die Kunden beauftragten die Kl&auml;gerin mit der Anlageverwaltung nach Ma&szlig;gabe der jeweiligen Anlageziele, Anlagerichtlinien und Anlagebeschr&auml;nkungen. Die Kl&auml;gerin erbrachte diese Leistungen &uuml;ber ihre im Inland gelegene Zweigniederlassung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Anschluss an eine Au&szlig;enpr&uuml;fung ging der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) f&uuml;r das Streitjahr 2009 davon aus, dass die Kl&auml;gerin &uuml;ber ihre inl&auml;ndische Zweigniederlassung an ihre in den USA ans&auml;ssigen Kunden Leistungen am Empf&auml;ngerort in den USA und damit im Inland nichtsteuerbar erbracht habe. Diese Leistungen seien aber bei einer Erbringung an inl&auml;ndische Kunden steuerfrei, so dass die Kl&auml;gerin nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage zum Finanzgericht (FG) hatten keinen Erfolg. Nach dem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2017, 1629 ver&ouml;ffentlichten Urteil des FG ist die Kl&auml;gerin nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;h des Umsatzsteuergesetzes (UStG) und &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;3 und Abs.&nbsp;4 Nr.&nbsp;6 Buchst.&nbsp;a UStG nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt, da sie mit den Leistungen an die US-amerikanischen Investmentfonds ausl&auml;ndische Investmentverm&ouml;gen verwaltet habe. Aus dem Unionsrecht ergebe sich nichts anderes. Die Kl&auml;gerin erbringe auf der Grundlage der zu Art.&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;g der Richtlinie des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem 2006\/112\/EG (MwStSystRL) und zur Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern &#8211; Gemeinsames Mehrwertsteuersystem: einheitliche steuerpflichtige Bemessungsgrundlage (Richtlinie 77\/388\/EWG) ergangenen Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) steuerfreie Leistungen. Sie k&ouml;nne auch nach Art.&nbsp;169 Buchst.&nbsp;c MwStSystRL keinen Vorsteuerabzug beanspruchen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen wendet sich die Kl&auml;gerin mit ihrer Revision. Es bestehe keine fiktive Steuerfreiheit der Ausgangsums&auml;tze nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;h UStG. Das nationale Investmentgesetz (InvG) umfasse nur den Vertrieb ausl&auml;ndischer Investmentverm&ouml;gen. Die Verweisung des nationalen Steuerrechts auf das InvG beziehe sich bei der Verwaltung nur auf inl&auml;ndische Investmentverm&ouml;gen. Hierf&uuml;r spreche auch die Entwicklungsgeschichte des nationalen Rechts. Auch aus dem Unionsrecht ergebe sich eine derartige Einschr&auml;nkung, da den Mitgliedstaaten nur eine Definitionsbefugnis f&uuml;r jeweils inl&auml;ndische Sonderverm&ouml;gen zustehe. Ansonsten sei auch keine staatliche Aufsicht gew&auml;hrleistet. Auch der Bundesfinanzhof (BFH) habe so schon entschieden. Gegebenenfalls sei eine Vorlage an den EuGH erforderlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>das Urteil des FG aufzuheben und den Umsatzsteuerbescheid 2009 vom 21.&nbsp;Februar 2014 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 3.&nbsp;Juni 2014 dahingehend zu &auml;ndern, dass ein Vorsteuerabzug in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR gew&auml;hrt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit sich der EuGH auf das Erfordernis einer Aufsicht nach nationalem Recht bezogen habe, sei dies den Besonderheiten der Vorlagefrage geschuldet. F&uuml;r Zwecke des Vorsteuerabzugs sei die Frage der Steuerfreiheit zu ber&uuml;cksichtigen. Der Anwendungsbereich des InvG kn&uuml;pfe auch an formale Kriterien an. Bei ausl&auml;ndischen Fonds komme es auf das Bestehen einer Investmentaufsicht oder die Gew&auml;hrung von R&uuml;ckgaberechten an. Es sei nicht nach der von den Sonderverm&ouml;gen gew&auml;hlten operativen Form zu unterscheiden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision der Kl&auml;gerin ist begr&uuml;ndet. Das Urteil des FG ist aufzuheben und der Klage stattzugeben (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Die Kl&auml;gerin ist zum Vorsteuerabzug berechtigt, da ihre Leistungen im Inland steuerpflichtig sind. Im Hinblick auf die Unionsrechtswidrigkeit des nationalen Rechts zur Leistungsortbestimmung kann sie sich auf das Unionsrecht berufen, nach dem sich der Leistungsort in das Drittlandsgebiet verlagert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Im Streitfall ist das Urteil des FG aufzuheben, da es den Vorsteuerabzug zu Unrecht nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 UStG verneint hat. Entgegen dem FG-Urteil sind die Leistungen der Kl&auml;gerin nicht nach &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;h UStG steuerfrei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 UStG ist vom Vorsteuerabzug die Steuer f&uuml;r die Lieferungen, die Einfuhr und den innergemeinschaftlichen Erwerb von Gegenst&auml;nden sowie f&uuml;r die sonstigen Leistungen ausgeschlossen, die der Unternehmer zur Ausf&uuml;hrung von Ums&auml;tzen im Ausland verwendet, die steuerfrei w&auml;ren, wenn sie im Inland ausgef&uuml;hrt w&uuml;rden. Unionsrechtlich beruht dies auf Art.&nbsp;169 Buchst.&nbsp;a MwStSystRL. Danach besteht der Vorsteuerabzug auch f&uuml;r die Leistungsbez&uuml;ge, die der Unternehmer f&uuml;r steuerpflichtige Ums&auml;tze au&szlig;erhalb des Mitgliedstaats des Leistungsbezugs zu verwenden beabsichtigt. Das nationale Recht f&uuml;hrt im Zusammenhang mit &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 UStG zu dem unionsrechtlich vorgegebenen Ergebnis.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Leistungen der Kl&auml;gerin unterlagen nicht &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;h UStG. Denn diese Vorschrift bezog sich nur auf inl&auml;ndische Investmentverm&ouml;gen, nicht aber auch auf ausl&auml;ndische Investmentverm&ouml;gen, die dem InvG nur in Bezug auf den Anteilsvertrieb unterlagen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;h UStG befreite im Streitjahr die Verwaltung von Investmentverm&ouml;gen nach dem InvG. Unionsrechtliche Grundlage hierf&uuml;r ist Art.&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;g MwStSystRL. Die Mitgliedstaaten befreien danach die Verwaltung von durch die Mitgliedstaaten als solche definierten Sonderverm&ouml;gen. Zuvor galt diese Befreiung nach Art.&nbsp;13 Teil&nbsp;B Buchst.&nbsp;d Nr.&nbsp;6 der Richtlinie 77\/388\/EWG f&uuml;r die Verwaltung von durch die Mitgliedstaaten als solche definierten Sonderverm&ouml;gen durch Kapitalanlagegesellschaften.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei richtlinienkonformer Auslegung von &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;h UStG entsprechend Art.&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;g MwStSystRL besteht f&uuml;r die &quot;Mitgliedstaaten bei der Definition der in ihrem Hoheitsgebiet angesiedelten Fonds, die f&uuml;r die Zwecke der nach dieser Bestimmung vorgesehenen Befreiung unter den Begriff &#8218;Sonderverm&ouml;gen&#8216; fallen, ein Ermessen&quot;. Bei ihrer Ermessensaus&uuml;bung m&uuml;ssen die Mitgliedstaaten das Ziel beachten, &quot;den Anlegern die Anlage in Wertpapiere &uuml;ber Organismen f&uuml;r Anlagen zu erleichtern&quot; und den Grundsatz der steuerlichen Neutralit&auml;t gew&auml;hrleisten (EuGH-Urteil JP Morgan Fleming Claverhouse Investment Trust und The Association of Investment Trust Companies vom 28.&nbsp;Juni 2007 C-363\/05, EU:C:2007:391, BStBl II 2010, 573, Rz&nbsp;41 und 54).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das InvG, auf das &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;h UStG im Streitjahr verwies, differenzierte zwischen inl&auml;ndischen und ausl&auml;ndischen Investmentverm&ouml;gen. Dabei regelte das InvG die Verwaltung inl&auml;ndischer Investmentverm&ouml;gen, w&auml;hrend es f&uuml;r ausl&auml;ndische Investmentverm&ouml;gen lediglich Regelungen f&uuml;r den Vertrieb von Anteilen an diesen Verm&ouml;gen (&quot;ausl&auml;ndischen Investmentanteile&quot; und &quot;Anteilen an ausl&auml;ndischen Investmentverm&ouml;gen&quot;) enthielt. &sect;&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 InvG ordnete die Anwendung des InvG auf inl&auml;ndische Investmentverm&ouml;gen an, soweit diese in Form von Investmentfonds i.S. des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 InvG oder Investmentaktiengesellschaften i.S. des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;5 InvG gebildet wurden. Nach &sect;&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 InvG war das Gesetz auch anzuwenden auf den (beabsichtigten und den tats&auml;chlichen) &ouml;ffentlichen Vertrieb von ausl&auml;ndischen Investmentanteilen i.S. des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;9 InvG sowie den beabsichtigten und tats&auml;chlichen Vertrieb von Anteilen an ausl&auml;ndischen Investmentverm&ouml;gen, die hinsichtlich der Anlagepolitik Anforderungen unterliegen, die denen nach &sect;&nbsp;112 Abs.&nbsp;1 InvG vergleichbar sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Unter Beachtung des EuGH-Urteils JP Morgan Fleming Claverhouse Investment Trust und The Association of Investment Trust Companies (EU:C:2007:391, BStBl II 2010, 573, Rz&nbsp;41 und 54), nach dem sich die den Mitgliedstaaten einger&auml;umte Regelungsbefugnis auf &quot;in ihrem Hoheitsgebiet angesiedelte Fonds&quot; bezieht, handelte es sich bei der Verweisung in &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;h UStG auf die Investmentverm&ouml;gen nach dem InvG nur um eine Verweisung auf die Verwaltung inl&auml;ndischer Investmentverm&ouml;gen, nicht aber auch um eine Verweisung auf ausl&auml;ndische Investmentverm&ouml;gen, die dem InvG nur in Bezug auf den Anteilsvertrieb unterlagen. Hierf&uuml;r spricht auch das gesonderte Kriterium einer staatlichen Aufsicht (EuGH-Urteil Fiscale Eenheid X vom 9.&nbsp;Dezember 2015 C-595\/13, EU:C:2015:801, Rz&nbsp;48).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dementsprechend hat der erkennende Senat bereits entschieden, dass &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;h UStG in seiner bis 2003 geltenden Fassung, nach der sich die Steuerfreiheit auf die Verwaltung von Sonderverm&ouml;gen nach dem Gesetz &uuml;ber Kapitalanlagegesellschaften bezog, nicht Leistungen an Empf&auml;nger im Drittlandsgebiet erfasste und somit nicht zu einem Vorsteuerausschluss nach dem damals geltenden &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStG f&uuml;hrte (BFH-Urteil vom 11.&nbsp;Oktober 2007 V&nbsp;R&nbsp;22\/04, BFHE 219, 257, BStBl II 2008, 993, insoweit nicht aufgehoben durch BFH-Urteil vom 11.&nbsp;Oktober 2012 V&nbsp;R&nbsp;9\/10, BFHE 238, 570, BStBl II 2014, 279). Daher kommt es entgegen der Auffassung des FA hier nicht darauf an, ob nach der von den Sonderverm&ouml;gen gew&auml;hlten operativen Form zu unterscheiden sein k&ouml;nnte oder nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Damit kann offenbleiben, ob die Leistungen der Kl&auml;gerin als Leistungen eines sog. au&szlig;enstehenden Verwalters bei der Verwaltung von Investmentverm&ouml;gen steuerfrei sein k&ouml;nnten (vgl. hierzu EuGH-Urteile Abbey National vom 4.&nbsp;Mai 2006 C-169\/04, EU:C:2006:289, Rz&nbsp;72, und GfBk vom 7.&nbsp;M&auml;rz 2013 C-275\/11, EU:C:2013:141, Rz&nbsp;21). Denn beschr&auml;nkt sich die Verwaltung von Investmentverm&ouml;gen auf die Verwaltung inl&auml;ndischer Investmentverm&ouml;gen, kann die Kl&auml;gerin mit ihrer T&auml;tigkeit f&uuml;r ein Investmentverm&ouml;gen in einem Drittland nicht in den Genuss der Steuerfreiheit kommen. Offenbleiben kann im Streitfall auch, ob der nationale Gesetzgeber Leistungen von Investmentverm&ouml;gen, deren Verwaltung nach dem Recht anderer Mitgliedstaaten steuerfrei ist, im Inland von der Steuer zu befreien hat, wenn diese Investmentverm&ouml;gen z.B. Leistungen an Anleger im Inland erbringen, die dem Empf&auml;ngerortprinzip unterliegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ebenso hat der erkennende Senat nach den Verh&auml;ltnissen des Streitfalls nicht zu entscheiden, ob er sich dem nach dem Streitjahr ergangenen Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 6.&nbsp;Mai 2010 (BStBl I 2010, 563, Rz&nbsp;2) anschlie&szlig;en k&ouml;nnte, wonach unter die Steuerbefreiung auch die Verwaltung ausl&auml;ndischer Investmentverm&ouml;gen i.S. des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;8 InvG f&auml;llt, f&uuml;r die Investmentanteile ausgegeben werden, die die Bedingungen von &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;9 oder 10 InvG erf&uuml;llen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Sache ist spruchreif. Der Klage ist stattzugeben. Die Kl&auml;gerin ist nicht nur zum Vorsteuerabzug berechtigt, sondern hat zudem keine im Inland steuerbaren Leistungen erbracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Zwar liegen nach nationalem Recht entgegen dem FG-Urteil im Inland steuerpflichtige Leistungen vor, da die Kl&auml;gerin danach ihre Leistungen am Ort ihrer Inlandsbetriebsst&auml;tte gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG zu versteuern hat. Denn die Kl&auml;gerin hat nach nationalem Recht keine dem Empf&auml;ngerortprinzip unterliegenden Leistungen nach &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;4 Nr.&nbsp;6 Buchst.&nbsp;a i.V.m. &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;a bis h UStG in seiner im Streitjahr geltenden Fassung erbracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die nach der Rechtsprechung des erkennenden Senats nicht richtlinienkonform auslegbare Regelung in &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;4 Nr.&nbsp;6 Buchst.&nbsp;a i.V.m. &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;a bis h UStG war aber im Streitjahr unionsrechtswidrig (BFH-Urteil in BFHE 238, 570, BStBl II 2014, 279). Wurde z.B. die Verm&ouml;gensverwaltung mit Wertpapieren an im Drittlandsgebiet ans&auml;ssige Privatanleger erbracht, ist diese nach Art.&nbsp;56 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;e MwStSystRL am Empf&auml;ngerort zu besteuern, da sich der Steuerpflichtige auf den Anwendungsvorrang des Unionsrechts gegen&uuml;ber der richtlinienwidrigen Regelung in &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;4 Nr.&nbsp;6 Buchst.&nbsp;a UStG berufen kann (Senatsurteil in BFHE 238, 570, BStBl II 2014, 279, Leitsatz&nbsp;2).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>So ist es auch im Streitfall. Art.&nbsp;56 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;e MwStSystRL erfasste &quot;Bank-, Finanz- und Versicherungsums&auml;tze, einschlie&szlig;lich R&uuml;ckversicherungsums&auml;tze, ausgenommen die Vermietung von Schlie&szlig;f&auml;chern&quot;. Nach dem EuGH-Urteil Deutsche Bank vom 19.&nbsp;Juli 2012 C-44\/11 (EU:C:2012:484, BStBl II 2012, 945) erstreckte sich Art.&nbsp;56 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;e MwStSystRL nicht nur auf die in Art.&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a bis g dieser Richtlinie genannten Leistungen, sondern auch auf die Verm&ouml;gensverwaltung mit Wertpapieren. Gleiches gilt f&uuml;r die Leistungen der Kl&auml;gerin, die wie ein au&szlig;enstehender Verwalter f&uuml;r Investmentfonds t&auml;tig geworden ist (vgl. auch die Erweiterung von &sect;&nbsp;3a Abs.&nbsp;4 Nr.&nbsp;6 Buchst.&nbsp;a UStG durch das Zollkodexanpassungsgesetz vom 30.&nbsp;Dezember 2014, BGBl I 2014, 2417, auf &quot;Bank- und Finanzums&auml;tze, insbesondere der in &sect;&nbsp;4 Nummer&nbsp;8 Buchstabe&nbsp;a bis h bezeichneten Art&quot;). Damit kommt es f&uuml;r die Ortsverlagerung an den Empf&auml;ngerort nicht darauf an, dass die Leistungen dem Grunde nach steuerfrei sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar kann sich die Kl&auml;gerin nicht in Bezug auf die Leistungsortbestimmung, aber doch allgemein auf das Unionsrecht berufen, so dass ihrer Besteuerung die zu ihren Gunsten unmittelbar wirkende Regelung des Unionsrechts zugrunde zu legen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 22.11.2018, V R 21\/17ECLI:DE:BFH:2018:U.221118.VR21.17.0 Verwaltung von Fonds im Drittlandsgebiet Leits&auml;tze &sect; 4 Nr. 8 Buchst. h UStG a.F. bezog sich mit seiner Verweisung auf das InvG nur auf die Verwaltung inl&auml;ndischer Investmentverm&ouml;gen, nicht aber auch auf ausl&auml;ndische Investmentverm&ouml;gen, die dem InvG nur in Bezug auf den Anteilsvertrieb unterlagen. Tenor Auf die Revision &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-21-17-verwaltung-von-fonds-im-drittlandsgebiet\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;21\/17 &#8211; Verwaltung von Fonds im Drittlandsgebiet<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70260","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70260","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70260"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70260\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70260"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70260"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70260"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}