{"id":70262,"date":"2019-01-31T17:35:21","date_gmt":"2019-01-31T15:35:21","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70262"},"modified":"2019-01-31T17:35:21","modified_gmt":"2019-01-31T15:35:21","slug":"ii-b-51-18-flaechenerwerb-durch-alteigentuemer-im-beitrittsgebiet-grunderwerbsteuer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-b-51-18-flaechenerwerb-durch-alteigentuemer-im-beitrittsgebiet-grunderwerbsteuer\/","title":{"rendered":"II&nbsp;B&nbsp;51\/18 &#8211; Fl&auml;chenerwerb durch Alteigent&uuml;mer im Beitrittsgebiet; Grunderwerbsteuer"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 22.11.2018, II B 51\/18<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:B.221118.IIB51.18.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Fl&auml;chenerwerb durch Alteigent&uuml;mer im Beitrittsgebiet; Grunderwerbsteuer<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Der Grundst&uuml;ckserwerb durch Alteigent&uuml;mer nach &sect; 3 Abs. 5 AusglLeistG ist nicht von der Grunderwerbsteuer befreit.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Die Besteuerung des Kaufs der Fl&auml;chen nach &sect; 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG ist verfassungsrechtlich unbedenklich, selbst wenn dadurch der Kaufpreisvorteil aus dem verminderten Wertansatz der Fl&auml;chen (vgl. &sect; 3 Abs. 7 AusglLeistG) verringert wird.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde des Kl&auml;gers wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des S&auml;chsischen Finanzgerichts vom 12. April 2018 4 K 786\/17 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) erwarb durch notariell beurkundeten Kaufvertrag vom 17.&nbsp;Dezember 2014 im Freistaat Sachsen land- und forstwirtschaftliche Fl&auml;chen zu einem Gesamtkaufpreis von 1-.&#8211;&nbsp;EUR. Grundlage des Erwerbs war das Fl&auml;chenerwerbsprogramm f&uuml;r Alteigent&uuml;mer nach &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;5 des Ausgleichsleistungsgesetzes (AusglLeistG) vom 27.&nbsp;September 1994 (BGBl I 1994, 2624), zuletzt ge&auml;ndert durch das Zweite Fl&auml;chenerwerbs&auml;nderungsgesetz (2.&nbsp;FlErw&Auml;ndG) vom 21.&nbsp;M&auml;rz 2011 (BGBl I 2011, 450). Auf den Kaufpreis sowie auf den Kaufpreisaufschlag nach &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;7a Satz&nbsp;3 AusglLeistG von 12.711&nbsp;EUR setzte der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) Grunderwerbsteuer in H&ouml;he von 5.&#8211;&nbsp;EUR fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einspruch und Klage, mit der sich der Kl&auml;ger im Kern darauf berief, der Erwerb unterliege nicht der Grunderwerbsteuer, blieben erfolglos. Das Finanzgericht hat die Auffassung vertreten, es fehle an einem gesetzlichen Befreiungstatbestand. Bereits mit Urteil vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2007 II&nbsp;R&nbsp;80\/05 (BFHE 217, 269, BStBl II 2007, 611) habe der Bundesfinanzhof (BFH) erkannt, dass es an einer ausf&uuml;llungsbed&uuml;rftigen L&uuml;cke f&uuml;r den Grundst&uuml;ckserwerb durch Wiedereinrichter, die zu einer Grunderwerbsteuerbefreiung f&uuml;hren m&uuml;sse, fehle.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision macht der Kl&auml;ger geltend, an der BFH-Entscheidung in BFHE 217, 269, BStBl II 2007, 611 k&ouml;nne jedenfalls nach den grundlegenden Ver&auml;nderungen der Kaufpreisermittlung seit Inkrafttreten des 2.&nbsp;FlErw&Auml;ndG 2011 nicht mehr einschr&auml;nkungslos festgehalten werden, und beruft sich mittels eines nach Ablauf der Beschwerdebegr&uuml;ndungsfrist eingegangenen Schriftsatzes auf die grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) sowie das Erfordernis einer Fortbildung des Rechts nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Postulat der Gleichbehandlung von Alteigent&uuml;mern und Wieder-\/Neueinrichtern beruhe auf falschen Voraussetzungen. Die Erwerber nach &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;2 AusglLeistG (Wiedereinrichter und Neueinrichter) und die Erwerber nach &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;5 AusglLeistG (Alteigent&uuml;mer) h&auml;tten seit jeher f&uuml;r den Erwerb ganz unterschiedliche Voraussetzungen erf&uuml;llen m&uuml;ssen. Auch die Kaufpreisermittlung sei seit der Einf&uuml;gung der besonderen Wertermittlungsvorschrift f&uuml;r Alteigent&uuml;mer in &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;7a AusglLeistG durch das 2.&nbsp;FlErw&Auml;ndG nicht mehr identisch. Die Erwerbsm&ouml;glichkeit nach dem AusglLeistG sei f&uuml;r Alteigent&uuml;mer eine Form der Entsch&auml;digung, die als solche steuerfrei sein m&uuml;sse.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Vorstellung, die in &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;7 AusglLeistG liegende Beihilfe durch einen verminderten Wertansatz d&uuml;rfe nicht mehr durch weitere Steuererleichterungen ausgedehnt werden, trage f&uuml;r Entsch&auml;digungsleistungen nicht. Anders als bei Neueinrichtern handele es sich gerade nicht um Beihilfen, so dass die parallele steuerrechtliche Behandlung auch insoweit nicht geboten sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vielmehr habe das AusglLeistG von Beginn an f&uuml;r beide Personenkreise ganz unterschiedliche Ziele verfolgt. Folgerichtig habe die Europ&auml;ische Union die in der Verl&auml;ngerung des F&ouml;rderprogramms f&uuml;r Neueinrichter liegende erneute Beihilfema&szlig;nahme gepr&uuml;ft, f&uuml;r Alteigent&uuml;mer nicht. Hintergrund der Gesetzes&auml;nderung, die u.a. die Wertermittlung f&uuml;r Alteigent&uuml;mer auf das Jahr 2004 eingefroren habe, sei das Bestreben nach Gleichbehandlung der Alteigent&uuml;mer untereinander unabh&auml;ngig von dem Datum des jeweiligen Ausgleichsleistungsbescheids gewesen. Dies illustriere die Verschiedenartigkeit der im AusglLeistG geregelten Sachverhalte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dementsprechend seien zun&auml;chst im Gesetzgebungsverfahren das Landerwerbsprogramm f&uuml;r Alteigent&uuml;mer und das Siedlungsprogramm f&uuml;r Neueinrichter unterschieden (im Einzelnen beschrieben im Bericht des Finanzausschusses zum Gesetzesentwurf &#8211;BTDrucks 12\/7588&#8211;, dort S.&nbsp;16) und erst sp&auml;ter zusammengefasst worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Schlie&szlig;lich sei &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a des Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG) zu beachten, der den Eigentums&uuml;bergang durch die Abfindung in Land von der Besteuerung ausnehme. Der Erwerbsanspruch sowie die Entsch&auml;digung in Land f&uuml;r die durch die Bodenreform Enteigneten seien aber &#8211;ebenso wie die Geldentsch&auml;digungen&#8211; Abfindungen anstelle des im Gesetz zur Regelung offener Verm&ouml;gensfragen (VermG) im &Uuml;brigen geltenden R&uuml;ckgabeanspruchs. Selbst wenn die Vorschrift nicht unmittelbar anwendbar w&auml;re, w&auml;re hier eine Regelungsl&uuml;cke zu schlie&szlig;en. Dies gelte sp&auml;testens mit Inkrafttreten des 2.&nbsp;FlErw&Auml;ndG, zumal der Gesetzgeber in &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;3 VermG eine vergleichbare Befreiung von der Grunderwerbsteuer geschaffen habe. Mit diesen Neuregelungen sei eine Gleichbehandlung der sich in der Sache eklatant unterscheidenden Personengruppen (Alteigent&uuml;mer und Neueinrichter) nicht mehr gerechtfertigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA h&auml;lt die Beschwerde f&uuml;r unzul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde ist zumindest unbegr&uuml;ndet, so dass die Erf&uuml;llung der Darlegungsanforderungen des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO und die Frage, inwieweit der letzte Schriftsatz des Kl&auml;gers in diesem Zusammenhang noch zu ber&uuml;cksichtigen ist, dahingestellt bleiben k&ouml;nnen. Der Senat versteht die Beschwerde in der Weise, dass der Kl&auml;ger sowohl die einfachrechtliche Auslegung einschlie&szlig;lich etwaiger analoger Anwendung der grunderwerbsteuerrechtlichen Befreiungsvorschriften als auch hilfsweise die Verfassungskonformit&auml;t einer &#8211;etwaig&#8211; einfachrechtlich nicht zu gew&auml;hrenden Grunderwerbsteuerbefreiung f&uuml;r grunds&auml;tzlich bedeutend erachtet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Grunds&auml;tzliche Bedeutung i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO kommt einer Rechtssache nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH zu, wenn die f&uuml;r die Beurteilung des Streitfalls ma&szlig;gebliche Rechtsfrage das (abstrakte) Interesse der Allgemeinheit an der einheitlichen Entwicklung und Handhabung des Rechts ber&uuml;hrt. Au&szlig;erdem muss die Rechtsfrage kl&auml;rungsbed&uuml;rftig und in einem k&uuml;nftigen Revisionsverfahren kl&auml;rungsf&auml;hig sein. Ist die Rechtslage eindeutig, bedarf es keiner Kl&auml;rung in einem Revisionsverfahren (vgl. BFH-Beschluss vom 30.&nbsp;August 2017 II&nbsp;B&nbsp;16\/17, BFH\/NV 2017, 1611). Das gilt auch dann, wenn sie bereits durch den BFH gekl&auml;rt ist und keine neuen Gesichtspunkte erkennbar sind, die eine erneute Pr&uuml;fung und Entscheidung dieser Frage durch den BFH geboten erscheinen lassen (vgl. BFH-Beschluss vom 21.&nbsp;Dezember 2017 III&nbsp;B&nbsp;27\/17, BFH\/NV 2018, 432, Rz&nbsp;10).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da die Rechtsfortbildungsrevision nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;1 FGO ein Spezialfall der Grundsatzrevision ist (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 5.&nbsp;Oktober 2017 IV&nbsp;B&nbsp;59\/16, BFH\/NV 2018, 229), gilt insoweit dasselbe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben kommt der Rechtssache grunds&auml;tzliche Bedeutung nicht zu. Wesentliche Aspekte des seitens des Kl&auml;gers f&uuml;r kl&auml;rungsbed&uuml;rftig erachteten Regelungskomplexes sind in der Rechtsprechung des BFH bereits gekl&auml;rt. Der Grundst&uuml;ckserwerb durch Alteigent&uuml;mer nach &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;5 AusglLeistG unterliegt der Grunderwerbsteuer (BFH-Urteile vom 26.&nbsp;Oktober 2006 II&nbsp;R&nbsp;49\/05, BFHE 215, 292, BStBl II 2007, 324, und in BFHE 217, 269, BStBl II 2007, 611). An den tragenden Gr&uuml;nden dieser Rechtsprechung hat sich durch das 2.&nbsp;FlErw&Auml;ndG nichts ge&auml;ndert. Es bestehen auch sonst keine neuen Aspekte, die eine erneute Befassung mit der Sache in einem Revisionsverfahren angezeigt erscheinen lie&szlig;en.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Kl&auml;ger beruft sich auf die Verschiedenheit der Erwerbergruppen nach dem AusglLeistG, sowohl hinsichtlich der Erwerbsvoraussetzungen als auch hinsichtlich der unionsrechtlichen Beihilfeproblematik.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die rechtliche und sozio&ouml;konomische Verschiedenheit der Erwerbergruppen hat der BFH bereits in den beiden Urteilen in BFHE 215, 292, BStBl II 2007, 324 (unter II.4.b a.E. und unter II.4.b&nbsp;dd) und in BFHE 217, 269, BStBl II 2007, 611 (unter II.3., II.3.c und II.3.d) gew&uuml;rdigt. Er hat es nicht f&uuml;r geboten erachtet, die verschiedenen Erwerbstatbest&auml;nde auch grunderwerbsteuerrechtlich verschieden zu behandeln. Er hat vielmehr ausdr&uuml;cklich ausgef&uuml;hrt, dass gerade die Gleichbehandlung der unterschiedlichen Erwerbergruppen Ziel des Gesetzgebers war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Kl&auml;ger m&ouml;chte aus den unbestrittenen Unterschieden eine Verpflichtung herleiten, die Erwerbsvorg&auml;nge grunderwerbsteuerrechtlich unterschiedlich zu behandeln. Damit macht er jedoch lediglich die vermeintliche Fehlerhaftigkeit der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung geltend, ohne erkennen zu lassen, warum gerade die Verschiedenheit der Sachverhalte eine erneute Befassung des BFH mit dieser Frage erforderlich machte. Vielmehr ist ein Grund hierf&uuml;r nicht erkennbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Eine erneute Befassung mit der aufgeworfenen Rechtsfrage ist auch nicht deshalb geboten, weil &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;7a AusglLG i.d.F. des 2.&nbsp;FlErw&Auml;ndG nunmehr auch eine Verschiedenheit der Kaufpreisermittlung f&uuml;r Alteigent&uuml;mer einerseits und Wieder- und Neueinrichter andererseits mit sich bringt. Wenn weder die unterschiedlichen Erwerbsvoraussetzungen noch die unterschiedliche beihilferechtliche Lage eine unterschiedliche grunderwerbsteuerrechtliche Behandlung erfordert, gilt dies erst recht f&uuml;r eine divergierende Kaufpreisermittlungsmethode.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Frage, ob einfachrechtlich aus den bestehenden Befreiungsvorschriften eine Grunderwerbsteuerbefreiung auch f&uuml;r den Erwerb nach &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;5 AusglLeistG herzuleiten ist, bedarf ebenfalls keiner erneuten revisionsrechtlichen Pr&uuml;fung. Der BFH hat dies mit den Urteilen in BFHE 215, 292, BStBl II 2007, 324 und in BFHE 217, 269, BStBl II 2007, 611 ausdr&uuml;cklich verneint und hierzu ausgef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es ist nicht erkennbar, was der Kl&auml;ger in diesem Zusammenhang aus den &Auml;nderungen des AusglLeistG durch das 2.&nbsp;FlErw&Auml;ndG und aus &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;3 VermG herleiten m&ouml;chte. Einen Anhaltspunkt f&uuml;r eine ge&auml;nderte Beurteilung der hier streitigen Rechtsfrage bieten diese Vorschriften nicht. Das Zusammenspiel der verschiedenen Vorschriften betreffend die Verm&ouml;gensverh&auml;ltnisse in dem in Art.&nbsp;3 des Vertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik &uuml;ber die Herstellung der Einheit Deutschlands (Einigungsvertrag) bezeichneten Gebiet hat sich durch die ver&auml;nderte Kaufpreisermittlung in &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;7a AusglLeistG nicht ge&auml;ndert. Mit &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;3 VermG schlie&szlig;lich hat sich der BFH in den beiden Urteilen bereits befasst (Urteile in BFHE 217, 269, BStBl II 2007, 611, unter II.2.b, betreffend die Rechtslage des Jahres 1996; in BFHE 215, 292, BStBl II 2007, 324, unter II.3.b, betreffend die Rechtslage des Jahres 2001). Es ist nicht ersichtlich, aus welchen Gr&uuml;nden sich insbesondere an der Beurteilung f&uuml;r das Jahr 2001 bis zum vorliegenden Streitjahr 2014 etwas ge&auml;ndert haben sollte. &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;3 VermG hat sich seither nicht ge&auml;ndert. Die in &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;2 AusglLeistG enthaltene Verweisung auf das VermG hat sich seit der &Auml;nderung durch das Verm&ouml;gensrechtserg&auml;nzungsgesetz vom 15.&nbsp;September 2000 (BGBl I 2000, 1382), das diese Verweisung auf die Durchf&uuml;hrung der &sect;&sect;&nbsp;1, 2 und 5 AusglLeistG beschr&auml;nkte, ebenfalls nicht mehr ge&auml;ndert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Ebenso wenig erfordert schlie&szlig;lich der seitens des Kl&auml;gers reklamierte Entsch&auml;digungscharakter der Erwerbsm&ouml;glichkeit durch Alteigent&uuml;mer eine erneute revisionsrechtliche Pr&uuml;fung. Das gilt sowohl f&uuml;r das Begehren, einfachrechtlich ggf. im Wege verfassungskonformer Auslegung mit R&uuml;cksicht auf die Entsch&auml;digungsfunktion aus den bestehenden Befreiungsvorschriften eine Grunderwerbsteuerbefreiung auch f&uuml;r den streitigen Erwerb herzuleiten, als auch f&uuml;r die Frage, ob das Fehlen einer solchen Befreiung verfassungswidrig ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der BFH hat bei seinen Entscheidungen auch den Entsch&auml;digungscharakter der den Alteigent&uuml;mern er&ouml;ffneten Erwerbsm&ouml;glichkeiten gesehen (namentlich Urteile in BFHE 215, 292, BStBl II 2007, 324, unter II.3.a, II.4.b und II.4.b&nbsp;dd; in BFHE 217, 269, BStBl II 2007, 611, unter II.2.a, II.3. und II.3.d). Er hat mehrfach betont, dass das AusglLeistG in erster Linie auf Wiedergutmachung zielt. Er hat hieraus indes keine Pflicht abgeleitet, den Vorgang grunderwerbsteuerfrei zu stellen. Der BFH hat in beiden Urteilen nicht nur ausgef&uuml;hrt, dass das einfache Recht eine entsprechende Befreiung nicht vorsieht, sondern ist auch davon ausgegangen, dass dies verfassungsrechtlich nicht geboten ist. Auf Letzteres n&auml;mlich bezieht sich die Bemerkung, dass dem Gesetzgeber auf dem Gebiet der Wiedergutmachung auch im Rahmen des Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes (GG) ein besonders weites Beurteilungsermessen zukommt (BFH-Urteile in BFHE 215, 292, BStBl II 2007, 324, unter II.4.b&nbsp;dd, und in BFHE 217, 269, BStBl II 2007, 611, unter II.3.d). Diese Bemerkung ist ihrerseits dem Wortlaut und dem Inhalt nach der dort zitierten Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) entlehnt, das eine Schranke f&uuml;r das Ermessen bei der Wiedergutmachung des durch eine andere Staatsgewalt zu verantwortenden Unrechts lediglich in dem aus Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 GG abgeleiteten Willk&uuml;rverbot gesehen hat (BVerfG-Urteil vom 22.&nbsp;November 2000&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;2307\/94, 1&nbsp;BvR&nbsp;1120\/95, 1&nbsp;BvR&nbsp;1408\/95, 1&nbsp;BvR&nbsp;2460\/95, 1&nbsp;BvR&nbsp;2471\/95, BVerfGE 102, 254, dort unter C.I.3., Rz&nbsp;216). Einen Versto&szlig; gegen das Willk&uuml;rverbot hat der BFH angesichts des Bestrebens des Gesetzgebers, alle Erwerbsf&auml;lle gleich zu behandeln, verneint.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Nachdem die Rechtsfrage, ob die Entsch&auml;digungsfunktion des verg&uuml;nstigten Fl&auml;chenerwerbs mit einer Grunderwerbsteuerpflicht unvereinbar ist, in der Rechtsprechung des BFH bereits gekl&auml;rt ist, besteht kein Anlass, diese nochmals einer revisionsrechtlichen Pr&uuml;fung zu unterziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Soweit der Kl&auml;ger auf die Steuerfreiheit von Abfindungen nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a GrEStG im Flurbereinigungsverfahren u.&auml;. hinweist, ist offenkundig, dass dieser Befreiungstatbestand im Streitfall nicht eingreift.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Der Kl&auml;ger h&auml;lt den Rechtsausf&uuml;hrungen des BFH im Wesentlichen seine Annahme entgegen, eine Leistung mit Entsch&auml;digungscharakter m&uuml;sse jedenfalls von der Grunderwerbsteuer befreit werden. Damit macht er in der Sache nur geltend, die Auffassung des BFH sei unrichtig. Dies rechtfertigt eine Zulassung der Revision nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein besonderer Rechtssatz, dem zufolge eine Leistung, hier eine Ankaufsm&ouml;glichkeit, allein wegen ihres Entsch&auml;digungscharakters keiner Grunderwerbsteuer unterworfen werden d&uuml;rfte, ist der Rechtsordnung nicht zu entnehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Bereits mit Urteil vom 23.&nbsp;April 1991&nbsp;&nbsp;1&nbsp;BvR&nbsp;1170\/90, 1&nbsp;BvR&nbsp;1174\/90, 1&nbsp;BvR&nbsp;1175\/90 (BVerfGE 84, 90) hat das BVerfG entschieden, dass die Ma&szlig;gabe des GG und des Einigungsvertrages, die Enteignungen auf besatzungsrechtlicher bzw. besatzungshoheitlicher Grundlage (1945 bis 1949) nicht mehr r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen, mit der Verfassung vereinbar ist. Es hat au&szlig;erdem entschieden, dass zwar eine Ausgleichsregelung zu schaffen ist, der Gesetzgeber insoweit jedoch &uuml;ber einen Gestaltungsspielraum verf&uuml;gt und insbesondere dem GG ein Gebot voller Entsch&auml;digung f&uuml;r diese Enteignungen nicht zu entnehmen ist (im Einzelnen unter C.III., Rz&nbsp;143 bis Rz&nbsp;151, insbesondere Rz&nbsp;149). Auf dieser Grundlage beruht die durch das BVerfG-Urteil in BVerfGE 102, 254 aufgestellte Willk&uuml;rgrenze mit ihrem weiten verfassungsrechtlichen Rahmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben bestehen keinerlei verfassungsrechtliche Bedenken gegen die Wiedergutmachungsregelung, in der die in dem Preisvorteil liegende Entsch&auml;digung um die Grunderwerbsteuer geschm&auml;lert wird. Dies &uuml;berschreitet den Gestaltungsspielraum des Gesetzgebers nicht. Ob andernfalls &uuml;berhaupt die Erhebung der Grunderwerbsteuer oder vielmehr die Preisklauseln des AusglLeistG verfassungswidrig w&auml;ren, kann deshalb auf sich beruhen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit der Kl&auml;ger sich auf die &Auml;nderungen der Preisermittlung durch das 2.&nbsp;FlErw&Auml;ndG in Gestalt des &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;7a AusglLeistG beruft, ist auch in diesem Zusammenhang eine erneute revisionsrechtliche Pr&uuml;fung nicht geboten. Nicht erkennbar ist, warum die in &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;7a S&auml;tze 1, 2 AusglLeistG enthaltene besondere Preisregelung f&uuml;r Alteigent&uuml;mer zu einer abweichenden verfassungsrechtlichen Beurteilung f&uuml;hren sollte. Es ist n&auml;mlich schon nicht ersichtlich, dass die auf den Wertermittlungsstichtag 1.&nbsp;Januar 2004 eingefrorene Wertermittlung die Alteigent&uuml;mer pauschal benachteiligen w&uuml;rde. Im &Uuml;brigen hat damit der Gesetzgeber lediglich in einem gewissen Rahmen die Kaufpreisermittlung an die Bestandskraft des Ausgleichsleistungs- oder Entsch&auml;digungsbescheids angekn&uuml;pft, was offenkundig nicht willk&uuml;rlich ist. Der Kaufpreisaufschlag nach &sect;&nbsp;3 Abs.&nbsp;7a Satz&nbsp;3 AusglLeistG ist in der Sache eine Kompensation f&uuml;r die letztlich nicht vollzogene Wiedergutmachung in Geld und l&auml;sst Willk&uuml;r ebenfalls nicht erkennen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Von einer weiteren Begr&uuml;ndung sieht der Senat nach &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 FGO ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 22.11.2018, II B 51\/18ECLI:DE:BFH:2018:B.221118.IIB51.18.0 Fl&auml;chenerwerb durch Alteigent&uuml;mer im Beitrittsgebiet; Grunderwerbsteuer Leits&auml;tze 1. NV: Der Grundst&uuml;ckserwerb durch Alteigent&uuml;mer nach &sect; 3 Abs. 5 AusglLeistG ist nicht von der Grunderwerbsteuer befreit. 2. NV: Die Besteuerung des Kaufs der Fl&auml;chen nach &sect; 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG ist verfassungsrechtlich unbedenklich, selbst wenn dadurch der &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-b-51-18-flaechenerwerb-durch-alteigentuemer-im-beitrittsgebiet-grunderwerbsteuer\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;B&nbsp;51\/18 &#8211; Fl&auml;chenerwerb durch Alteigent&uuml;mer im Beitrittsgebiet; Grunderwerbsteuer<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70262","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70262","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70262"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70262\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70262"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70262"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70262"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}