{"id":70272,"date":"2019-02-09T10:24:18","date_gmt":"2019-02-09T08:24:18","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70272"},"modified":"2019-02-09T10:24:18","modified_gmt":"2019-02-09T08:24:18","slug":"v-r-65-17-bruchteilsgemeinschaft-in-der-umsatzsteuer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-65-17-bruchteilsgemeinschaft-in-der-umsatzsteuer\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;65\/17 &#8211; Bruchteilsgemeinschaft in der Umsatzsteuer"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 22.11.2018, V R 65\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.221118.VR65.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Bruchteilsgemeinschaft in der Umsatzsteuer<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Eine Bruchteilsgemeinschaft kann nicht Unternehmer sein. Es liegen vielmehr zivil- und umsatzsteuerrechtlich durch die Gemeinschafter als jeweiliger Unternehmer anteilig erbrachte Leistungen vor (&Auml;nderung der Rechtsprechung).<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Kl&auml;gers gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nchen vom 10. Oktober 2017&nbsp;&nbsp;14 K 1548\/17 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) hatte zusammen mit weiteren Personen Systeme zur endoskopischen Gewebecharakterisierung mitentwickelt. Die A-GmbH &#038; Co. KG (KG) schloss mit dem Kl&auml;ger, Dr.&nbsp;X, Dr.&nbsp;Y und Dr.&nbsp;Z Lizenzvertr&auml;ge f&uuml;r die Vermarktung dieser Erfindungen ab (Vertrag vom 10.&nbsp;Januar 1996 und Nachfolgevereinbarung vom 14.&nbsp;Mai 2007). Die Erfindungen betrafen die Fr&uuml;herkennung von A-Tumoren. Nach den Vorbemerkungen zum Vertrag vom 10.&nbsp;Januar 1996 haben die Lizenzgeber ein Patent in der Bundesrepublik Deutschland angemeldet, nach der Pr&auml;ambel des Vertrages vom 14.&nbsp;Mai 2007 sind Patente angemeldet\/eingetragen. Art.&nbsp;1 war jeweils mit &quot;Patentlizenz&quot; &uuml;berschrieben. Danach r&auml;umten die Lizenzgeber der KG eine weltweite Exklusivlizenz an der Erfindung ein, unabh&auml;ngig davon, ob diese patentiert wird oder nicht (Vertrag vom 10.&nbsp;Januar 1996), oder eine ausschlie&szlig;liche Lizenz zur Herstellung, zum Vertrieb und\/oder zur sonstigen weltweiten kommerziellen Nutzung der Erfindung und\/oder aller an der Erfindung gegenw&auml;rtig und\/oder zuk&uuml;nftig bestehenden Patentrechte (Vertrag vom 14.&nbsp;Mai 2007). Nach Art.&nbsp;3 des Vertrages vom 10.&nbsp;Januar 1996 (&quot;Know-how\/Unterst&uuml;tzung&quot;) &uuml;bergaben die Lizenzgeber dem Lizenznehmer s&auml;mtliche Dokumente, Unterlagen und Akten in Kopie, die sich auf die Erfindung oder Patente beziehen; der Lizenznehmer verpflichtete sich zur Verschwiegenheit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die &quot;Lizenzgeb&uuml;hr&quot; war nach Art.&nbsp;2 des Vertrages vom 10.&nbsp;Januar 1996 zu zahlen. In Art.&nbsp;3 des Vertrages vom 14.&nbsp;Mai 2007 verpflichtete sich die KG, eine Lizenzgeb&uuml;hr f&uuml;r die Patentbenutzung, das Know-how und die Benutzung des wissenschaftlichen Namens zu zahlen. Vereinbart war, dass die KG jedes Jahr &uuml;ber die H&ouml;he der vom Umsatz abh&auml;ngigen Lizenzgeb&uuml;hr abrechnete. Die Bezahlung sollte durch unmittelbare &Uuml;berweisung auf die von den Lizenzgebern bezeichneten Bankkonten zu fest im Vertrag vereinbarten Anteilen erfolgen. Die Abrechnung galt als genehmigt und eine &Uuml;berpr&uuml;fung ausgeschlossen, wenn die Lizenzgeber nicht innerhalb von 30&nbsp;Tagen oder 180&nbsp;Tagen nach Erhalt der Abrechnung schriftlich bestritten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einen Vertrag vom 6.&nbsp;Juli 1998 schlossen der Kl&auml;ger, Dr.&nbsp;Z und Dr.&nbsp;U mit der KG ab; dabei ging es um Erfindungen zur Fr&uuml;herkennung von B-Tumoren. Die Erfinder r&auml;umten der KG die weltweite Exklusivlizenz an den n&auml;her im Vertrag bezeichneten Erfindungen ein, unabh&auml;ngig davon, ob diese patentiert sind oder nicht (Art.&nbsp;1 &quot;Patentlizenz&quot;). Die Vereinbarungen zur Lizenzgeb&uuml;hr (Art.&nbsp;2), zum &quot;Know-how\/Unterst&uuml;tzung&quot; (Art.&nbsp;3), zum Namensnennungsrecht (Art.&nbsp;4) und zur weiteren Patentanmeldung (Art.&nbsp;5) und zur Abrechnung sowie Bezahlung (Art.&nbsp;6) entsprachen im Wesentlichen denen des Vertrages vom 10.&nbsp;Januar 1996.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die KG erstellte als Leistungsempf&auml;ngerin j&auml;hrliche Gutschriften, die an den jeweiligen Erfinder adressiert waren, seinen Anteil an den Lizenzgeb&uuml;hren auff&uuml;hrten und Umsatzsteuer nach dem allgemeinen Steuersatz auswiesen. Der Kl&auml;ger wurde in seinen Gutschriften pers&ouml;nlich angesprochen, wobei auf den Lizenzvertrag Bezug genommen wurde. Abschlie&szlig;end wurde darauf hingewiesen, dass der Betrag auf ein bestimmtes Konto des Kl&auml;gers &uuml;berwiesen werde, was auch geschah. Die KG war der Auffassung, dass die einzelnen Erfinder die Leistenden seien. Der Kl&auml;ger widersprach diesen Gutschriften nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den Streitjahren erkl&auml;rte der Kl&auml;ger die Lizenzgeb&uuml;hren als Einzelunternehmer und wandte den erm&auml;&szlig;igten Steuersatz an. Er gab die Steuererkl&auml;rungen f&uuml;r die Jahre 1998 bis 2002 in 2004, f&uuml;r das Jahr 2003 in 2005, f&uuml;r das Jahr 2004 in 2006, f&uuml;r das Jahr 2005 in 2007 und f&uuml;r die &uuml;brigen Jahre sp&auml;ter ab. Als Art des Unternehmens gab er &quot;&Uuml;berlassung von Lizenzrechten&quot; an. Sie f&uuml;hrten f&uuml;r alle Streitjahre zu Festsetzungen unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung, die bestandskr&auml;ftig wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Jahr 2004 hatte das Finanzamt S die Auffassung vertreten, der Kl&auml;ger bilde zusammen mit anderen Erfindern eine Gesellschaft b&uuml;rgerlichen Rechts (GbR). Daher hatte es f&uuml;r die Jahre 1997 bis 2002 einheitlich ertragsteuerrechtliche Besteuerungsgrundlagen durch Bescheide festgestellt und gegen&uuml;ber der vermeintlichen GbR Umsatzsteuerbescheide f&uuml;r diese Jahre erlassen. Gegen diese Bescheide waren Rechtsbehelfe eingelegt worden. Im Rahmen des Rechtsbehelfsverfahrens gegen die Feststellungsbescheide hatte der Kl&auml;ger vorgetragen, dass zwischen den Erfindern keine gesellschaftliche Verbindung bestanden habe und zu keiner Zeit einheitlich abgerechnet worden sei. Die vereinnahmten Betr&auml;ge seien sowohl ertragsteuerrechtlich als auch umsatzsteuerrechtlich von diesen in ihren pers&ouml;nlichen Steuererkl&auml;rungen angesetzt worden. Das Finanzamt S hob die angegriffenen Bescheide f&uuml;r die vermeintliche GbR wieder auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Durchf&uuml;hrung einer Au&szlig;enpr&uuml;fung bei der KG &uuml;bersandte das Finanzamt T dem Beklagten und Revisionsbeklagten (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) eine Kontrollmitteilung mit der Feststellung, dass die Leistungen in Form von Gutschriften durch den Lizenznehmer mit dem Regelsteuersatz abgerechnet worden seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA &auml;nderte daraufhin die teilweise noch unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung stehenden Umsatzsteuerfestsetzungen f&uuml;r die Jahre 1998 bis 2010 unter Anwendung des Regelsteuersatzes. Mit Bescheiden vom 12.&nbsp;September 2011 f&uuml;r die Jahre 1998 bis 2000 und 2002 bis 2010 sowie mit Bescheid vom 19.&nbsp;September 2011 f&uuml;r das Jahr 2001 setzte das FA die Umsatzsteuer fest. Im dagegen gerichteten Einspruchsverfahren legte der Kl&auml;ger erstmals Lizenzvertr&auml;ge vor, aus denen hervorging, dass es um die &Uuml;berlassung von Patenten ging.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA &auml;nderte mit Einspruchsentscheidung vom 11.&nbsp;Februar 2013 die Steuer f&uuml;r 2007 wegen eines &Uuml;bertragungsfehlers auf &#8230;&nbsp;EUR und wies ihn im &Uuml;brigen als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage zum Finanzgericht (FG) hatte keinen Erfolg. Nach dem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2016, 1379 ver&ouml;ffentlichten Urteil sei nicht der Kl&auml;ger, sondern die aus den Erfindern bestehende Bruchteilsgemeinschaft die Unternehmerin, die die Leistungen gegen&uuml;ber der KG erbracht habe. Der Kl&auml;ger habe daher keine steuerpflichtigen Ums&auml;tze zu versteuern. Er sei aber Steuerschuldner aufgrund eines unberechtigten Steuerausweises. Der Bundesfinanzhof (BFH) hob das FG-Urteil auf und verwies den Rechtsstreit an das FG zur&uuml;ck (BFH-Urteil vom 16.&nbsp;M&auml;rz 2017 V&nbsp;R&nbsp;27\/16, BFHE 257, 462, Umsatzsteuer-Rundschau 2017, 550). Die Gutschriften seien zwar im Adressfeld an den Kl&auml;ger gerichtet und w&uuml;rden seine Anschrift ausweisen. Sie n&auml;hmen aber auch auf den jeweiligen Lizenzvertrag Bezug. Sei mit dem FG davon auszugehen, dass Unternehmer die Gemeinschaft der Erfinder, nicht aber der einzelne Erfinder sei, liege es nahe, die Gutschriften, die auf die der Leistungserbringung zugrunde liegenden Lizenzvertr&auml;ge verwiesen, aufgrund der Bezugnahme als an die Gemeinschaft als Leistenden erteilt anzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch im zweiten Rechtsgang wies das FG die Klage mit seinem in EFG 2018, 578 ver&ouml;ffentlichten Urteil ab. Danach sei zwar eine Bruchteilsgemeinschaft grunds&auml;tzlich Leistender und Unternehmer, wenn die Gemeinschafter gemeinsam einen Vertrag mit einem Dritten schlie&szlig;en. Dies gelte aber nicht, wenn die Gemeinschaft ausnahmsweise nicht nach au&szlig;en in Erscheinung trete, indem abweichend von &sect;&nbsp;432 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs (BGB) vereinbart werde, dass der Vertragspartner nicht gemeinschaftlich an alle, sondern &#8211;in Anteilen&#8211; an die jeweiligen Gemeinschafter unmittelbar zu leisten habe, so dass kein Handeln im Namen der Gemeinschaft, auf Rechnung der Gemeinschaft und in Verantwortung der Gemeinschaft vorliege. Dies ergebe sich auch aus der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) zur Richtlinie des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem 2006\/112\/EG (MwStSystRL). Danach sei der Kl&auml;ger Steuerschuldner. Die Leistung unterliege dem Regelsteuersatz. Aufgrund der Gutschriften liege zumindest eine Steuerschuld nach &sect;&nbsp;14c des Umsatzsteuergesetzes (UStG) vor. Aufgrund von Steuerhinterziehung habe sich die Festsetzungsfrist verl&auml;ngert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen wendet sich der Kl&auml;ger mit der Revision. Leistender sei nicht er, sondern die Gemeinschaft gewesen. Die Erfinder h&auml;tten nicht selbst ein Patent angemeldet, sondern das Recht zur Patentanmeldung der KG einger&auml;umt. Schuldner der Leistung sei die Personenmehrheit der Erfinder gewesen. &sect;&nbsp;432 BGB sei nicht abbedungen worden. Eine gemeinsame Empfangszust&auml;ndigkeit habe weiter bestanden. Es habe sich nur um einen abgek&uuml;rzten Zahlungsweg gehandelt. Die Lizenzgeb&uuml;hren seien nur zum Zweck der Auszahlung aufgeteilt worden. Aus der Rechtsprechung des EuGH folge keine abweichende Bestimmung der Person des Leistenden. Die Erfinder h&auml;tten der KG die von ihnen ausgearbeiteten wissenschaftlichen und technischen Darstellungen &uuml;bergeben, die urheberrechtlich gesch&uuml;tzt seien, so dass die Steuersatzerm&auml;&szlig;igung anzuwenden sei. Es liege auch keine Gutschrift vor, die zu einer Steuerschuld nach &sect;&nbsp;14c UStG f&uuml;hre, da die Abrechnungen als Steuerausweis nur die Steuer f&uuml;r die gemeinschaftliche Leistung, nicht aber einen Steuerausweis f&uuml;r die (anteilige) Leistung des Kl&auml;gers enthielten. Es liege auch keine Steuerhinterziehung vor, da der Kl&auml;ger der Auffassung war, dass nicht er Leistender sei. Dieser Auffassung sei auch das FG im ersten Rechtsgang gewesen. Er habe weder unrichtige noch unvollst&auml;ndige Angaben gemacht. Zudem liege ein Versto&szlig; gegen die Bindungswirkung des im ersten Rechtszug ergangenen BFH-Urteils vor. F&uuml;r die Besteuerung beim Gemeinschafter sei die Durchf&uuml;hrung eines Feststellungsverfahrens vorgreiflich. Die Erfindergemeinschaft sei von einer GbR &uuml;berlagert worden, da sich die Erfinder gegen&uuml;ber der KG zu erg&auml;nzenden Leistungen verpflichtet h&auml;tten. Der Leistungsempf&auml;nger sei nach Ma&szlig;gabe wirtschaftlicher Kriterien zu bestimmen. Eine Vorlage an den EuGH sei erforderlich. Das nationale Umsatzsteuerrecht verwende den Begriff der nichtrechtsf&auml;higen Gemeinschaft oder Personenvereinigung. Das Strafverfahren sei nach &sect;&nbsp;153a der Strafprozessordnung eingestellt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<br \/>das Urteil des FG und die ge&auml;nderten Umsatzsteuerbescheide 1998 bis 2000 und 2002 bis 2010 vom 12.&nbsp;September 2011 und den Umsatzsteuerbescheid 2001 vom 19.&nbsp;September 2011 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 11.&nbsp;Februar 2013 aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger habe seine Unternehmereigenschaft selbst erstritten. Auch die KG habe den Kl&auml;ger als Leistenden angesehen. Es habe sich nicht um eine Abk&uuml;rzung des Zahlungswegs gehandelt. Eine Steuerschuld ergebe sich zumindest aus &sect;&nbsp;14c UStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision des Kl&auml;gers ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Der Kl&auml;ger ist Unternehmer, der dem Regelsteuersatz unterliegende Leistungen erbracht hat. Mangels Festsetzungsverj&auml;hrung war das FA auch zum Erlass ge&auml;nderter Umsatzsteuerbescheide berechtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Im Streitfall ist das FG im Ergebnis zu Recht und ohne Versto&szlig; gegen &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;5 FGO, da sich der erkennende Senat hierzu in seinem Urteil im ersten Rechtszug nicht abschlie&szlig;end ge&auml;u&szlig;ert hat, davon ausgegangen, dass der Kl&auml;ger die von ihm als Mitglied einer Gemeinschaft nach Bruchteilen (Gemeinschaft oder Bruchteilsgemeinschaft) i.S. von &sect;&sect;&nbsp;741&nbsp;ff. BGB zusammen mit den anderen Gemeinschaftern erbrachten Leistungen als Unternehmer insoweit zu versteuern hat, als sie auf seinen Anteil an der Gemeinschaft entfallen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Bei einer Gemeinschaft nach Bruchteilen gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;741&nbsp;ff. BGB ist der Gemeinschafter, nicht aber die Gemeinschaft leistender Unternehmer hinsichtlich der mit dem gemeinschaftlichen Recht erbrachten Leistungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach st&auml;ndiger BFH-Rechtsprechung bestimmt sich die Person des Leistenden und die des Leistungsempf&auml;ngers nach dem der Leistung zugrunde liegenden Rechtsverh&auml;ltnis (vgl. z.B. Senatsurteil vom 28.&nbsp;August 2014 V&nbsp;R&nbsp;49\/13, BFHE 247, 283, unter II.1.c&nbsp;aa, m.w.N. zur st&auml;ndigen Rechtsprechung). Ebenso ist es entgegen der Auffassung des Kl&auml;gers im Unionsrecht und nach der EuGH-Rechtsprechung (vgl. z.B. EuGH-Urteil Newey vom 20.&nbsp;Juni 2013 C-653\/11, EU:C:2013:409, Rz&nbsp;40, 43).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das somit ma&szlig;gebliche Rechtsverh&auml;ltnis besteht bei einem rechtsgesch&auml;ftlichen Handeln in Bezug auf ein gemeinschaftliches Recht i.S. von &sect;&sect;&nbsp;741&nbsp;ff. BGB zu den Gemeinschaftern, wie der erkennende Senat bereits in seinem Urteil vom 1.&nbsp;Oktober 1998 V&nbsp;R&nbsp;31\/98 (BFHE 187, 78, BStBl II 2008, 497) zum Umsatzsteuerrecht entschieden hat. Dabei ist nicht zwischen einer gemeinschaftlichen Leistungserbringung mit dem Recht (vgl. zur zivilrechtlichen Vermieterstellung der Gemeinschafter anstelle der rechtlich nicht handlungsf&auml;higen Gemeinschaft z.B. Urteile des Bundesgerichtshofs &#8211;BGH&#8211; vom 28.&nbsp;September 2005 VIII&nbsp;ZR&nbsp;399\/03, Neue Juristische Wochenschrift &#8211;NJW&#8211; 2005, 3781, unter II., und vom 28.&nbsp;September 2011 VIII&nbsp;ZR&nbsp;242\/10, NJW 2012, 63, unter II.2.a) und einem gemeinschaftlichen Leistungsbezug f&uuml;r dieses Recht (Senatsurteil in BFHE 187, 78, BStBl II 2008, 497) zu unterscheiden. Zivilrechtlich kommt es mangels Rechtsf&auml;higkeit der Gemeinschaft in beiden F&auml;llen zwingend zu einer Zuordnung zum Gemeinschafter, die auch umsatzsteuerrechtlich zu beachten ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Bei einer gemeinschaftlich bezogenen Leistung sind die Gemeinschafter &#8211;entsprechend der zivilrechtlichen Rechtslage&#8211; i.S. des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG Leistungsempf&auml;nger und zum Vorsteuerabzug berechtigt, wenn nur die Gemeinschafter im Rahmen ihrer Einzelunternehmen unternehmerisch t&auml;tig sind, wie der erkennende Senat bereits ausdr&uuml;cklich entschieden hat (BFH-Urteile in BFHE 187, 78, BStBl II 2008, 497, Rz&nbsp;26; ebenso vom 16.&nbsp;Mai 2002 V&nbsp;R&nbsp;15\/00, BFH\/NV 2002, 1346, und in BFHE 247, 283), und zwar unter Aufgabe seiner fr&uuml;heren Rechtsprechung, nach der der Vorsteuerabzug nur der Bruchteilsgemeinschaft zustehen konnte (BFH-Urteil vom 19.&nbsp;Dezember 1991 V&nbsp;R&nbsp;35\/87, BFH\/NV 1992, 569).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Denn die Gemeinschaft ist unf&auml;hig, Tr&auml;gerin von Rechten und Pflichten zu sein. Sie nimmt weder selbst noch durch Vertreter am Rechtsverkehr teil (Senatsurteil in BFHE 187, 78, BStBl II 2008, 497, Rz&nbsp;14). Sind mehrere Personen &#8211;als Mitglieder einer Gemeinschaft&#8211; z.B. Auftraggeber einer Leistung, werden daher mangels Rechtsf&auml;higkeit der Gemeinschaft die einzelnen Gemeinschafter gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;420, 432 BGB Gl&auml;ubiger der zu erbringenden Leistung (Senatsurteil in BFHE 187, 78, BStBl II 2008, 497, Rz&nbsp;23&nbsp;f.). Der erkennende Senat h&auml;lt hieran auch nach nochmaliger Pr&uuml;fung der Sach- und Rechtslage entgegen einem Nichtanwendungserlass der Finanzverwaltung (Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen &#8211;BMF&#8211; vom 9.&nbsp;Mai 2008, BStBl I 2008, 675) weiter fest (vgl. auch Senatsurteil in BFHE 247, 283).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Folgerichtig kann auf der Grundlage dieser Rechtsprechung eine Bruchteilsgemeinschaft kein Unternehmer sein (Aufgabe der BFH-Urteile vom 25.&nbsp;M&auml;rz 1993 V&nbsp;R&nbsp;42\/89, BFHE 172, 134, BStBl II 1993, 729; vom 29.&nbsp;April 1993 V&nbsp;R&nbsp;38\/89, BFHE 172, 137, BStBl II 1993, 734, und vom 9.&nbsp;September 1993 V&nbsp;R&nbsp;63\/89, BFH\/NV 1994, 589; vgl. hierzu auch Stadie in Rau\/D&uuml;rrw&auml;chter, Umsatzsteuergesetz, &sect;&nbsp;2 Anm.&nbsp;112, und W&auml;ger in Birkenfeld\/ W&auml;ger, Umsatzsteuer-Handbuch, Abschn.&nbsp;I Kap.&nbsp;3 Teil&nbsp;A Rz&nbsp;236&nbsp;ff., 260). Es liegen vielmehr zivil- und umsatzsteuerrechtlich anteilig erbrachte Leistungen durch die Gemeinschafter als jeweilige Unternehmer vor. Damit entfallen Wertungswiderspr&uuml;che, wie sie sich ergeben k&ouml;nnen, wenn die Gemeinschaft z.B. bei einer gemeinsamen Vermietung an Dritte als steuerrechtsf&auml;higer Unternehmer anzusehen w&auml;re, w&auml;hrend diese Steuerrechtsf&auml;higkeit bei einem Fehlen einer Unternehmerstellung der Gemeinschaft einem Vorsteuerabzug beim Gemeinschafter nicht entgegensteht (vgl. hierzu W&auml;ger in Birkenfeld\/W&auml;ger, a.a.O., Rz&nbsp;256).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der erkennende Senat ber&uuml;cksichtigt dabei auch, dass &quot;auf dem Gebiet der Mehrwertsteuer die Steuerpflichtigen als Steuereinnehmer f&uuml;r Rechnung des Staates t&auml;tig werden&quot; (EuGH-Urteil Balocchi vom 20.&nbsp;Oktober 1993 C-10\/92, EU:C:1993:846, Rz&nbsp;25; vgl. auch EuGH-Urteil Netto Supermarkt vom 21.&nbsp;Februar 2008 C-271\/06, EU:C:2008:105, Rz&nbsp;21). Die Behandlung der Gemeinschaft als Unternehmer f&uuml;hrt zu Schwierigkeiten. Denn die gemeinsame Rechtszust&auml;ndigkeit beschr&auml;nkt sich nach &sect;&nbsp;741 BGB auf das gemeinschaftlich zustehende Recht und damit hier auf die jeweilige Erfindung, so dass die Gemeinschafter &#8211;nicht aber die Gemeinschaft&#8211; die Verg&uuml;tung f&uuml;r die gemeinsam erbrachte Leistung vereinnahmen. Zudem bestehen in Vollstreckungsf&auml;llen nur eingeschr&auml;nkte Beitreibungsm&ouml;glichkeiten gegen die Gemeinschaft als solche (vgl. &sect;&nbsp;267 Satz&nbsp;1 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;). Indem das Gesetz z.B. in &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;14 oder &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;5 UStG Gemeinschaften und nicht rechtsf&auml;hige Personenvereinigungen erw&auml;hnt, verweist es mit diesen Begriffen nicht auf die Gemeinschaft i.S. von &sect;&nbsp;741 BGB. Entgegen der Auffassung des Kl&auml;gers bedarf es im &Uuml;brigen keiner Vorlage an den EuGH. Denn der EuGH kann im Rahmen der ihm zustehenden Auslegungsbefugnis nur entscheiden, welche Anforderungen an die Unternehmereigenschaft nach der Richtlinie zu stellen sind, nicht aber auch welche Rechtsformen des nationalen Rechts diesen Anforderungen gen&uuml;gen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Verfahrensrechtliche Schwierigkeiten ergeben sich hieraus weder bei der Leistungserbringung noch beim Leistungsbezug, da die verbindliche Aufteilung auf die Gemeinschafter durch &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 der Verordnung &uuml;ber die gesonderte Feststellung von Besteuerungsgrundlagen nach &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;2 AO erreicht werden kann. Dies setzt f&uuml;r die Umsatzsteuer voraus, dass mehrere Unternehmer im Rahmen eines Gesamtobjekts Ums&auml;tze ausf&uuml;hren oder empfangen. F&uuml;r das Vorliegen gleichartiger Rechtsbeziehungen zu demselben Dritten reichen dabei entsprechende Beziehungen auf der Eingangs- oder Ausgangsseite aus (a.A., aber ohne Begr&uuml;ndung wohl BMF-Schreiben in BStBl I 2008, 675).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Folgen hat dies auch f&uuml;r den Vorsteuerabzug. Bei Leistungsbez&uuml;gen f&uuml;r das gemeinschaftliche Recht (s. oben II.1.a&nbsp;bb) ist f&uuml;r die Bestimmung der Person des Leistungsempf&auml;ngers nicht mehr danach zu differenzieren, bei wem es zu einer unternehmerischen Verwendung kommt, die zum Vorsteuerabzug berechtigt. Leistungsempf&auml;nger ist stets der einzelne Gemeinschafter entsprechend seiner Beteiligung, wobei sich das Recht auf Vorsteuerabzug bei ihm gleicherma&szlig;en aus seiner eigenunternehmerischen Verwendung oder aus einem gemeinsamen Handeln der Gemeinschafter durch gemeinsame Nutzung des Rechts gegen&uuml;ber Dritten ergeben kann. In beiden F&auml;llen ist es der Gemeinschafter, der entsprechend seiner Beteiligungsquote den Vorsteuerabzug f&uuml;r sich als Unternehmer geltend machen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem entf&auml;llt das Erfordernis, dass der Gemeinschafter aus seinem anteiligen Erwerb an dem gemeinsamen Recht bei einer gemeinsamen Nutzung z.B. bei einer gemeinsamen Vermietung des Rechts an Dritte nur zum Vorsteuerabzug berechtigt w&auml;re, wenn er seinen Anteil zum Gegenstand einer entgeltlichen &Uuml;berlassung an die Gemeinschaft macht (so noch BFH-Urteil vom 27.&nbsp;Juni 1995 V&nbsp;R&nbsp;36\/94, BFHE 178, 249, BStBl II 1995, 915, Leitsatz&nbsp;2). Dies entspricht im Gegensatz zur GbR, bei der der Gesellschafter einen Gegenstand seines Verm&ouml;gens &#8211;anders als den seines Gesellschaftsanteils&#8211; durchaus zum Objekt einer entgeltlichen &Uuml;berlassung machen kann, im Hinblick auf die fehlende Verselbst&auml;ndigung der Gemeinschaft nicht der wirtschaftlichen Realit&auml;t und zwingt die Beteiligten zur Vermeidung von Nachteilen zu ausschlie&szlig;lich steuerrechtlich motivierten Rechtskonstruktionen, denen kein eigenst&auml;ndiger Gehalt zukommt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Der erkennende Senat weicht nicht von der Rechtsprechung des XI.&nbsp;Senats ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die BFH-Urteile vom 27.&nbsp;April 1994 XI&nbsp;R&nbsp;91\/92, XI&nbsp;R&nbsp;92\/92 (BFHE 174, 559, BStBl II 1994, 826) und XI&nbsp;R&nbsp;85\/92 (BFHE 175, 460, BStBl II 1995, 30) hat der BFH bereits zu einem Zeitpunkt ausdr&uuml;cklich aufgegeben, zu dem der erkennende Senat ausschlie&szlig;lich f&uuml;r Umsatzsteuersachen zust&auml;ndig war (BFH-Urteil vom 6.&nbsp;September 2007 V&nbsp;R&nbsp;41\/05, BFHE 217, 338, BStBl II 2008, 65, Leitsatz&nbsp;4, unter II.2.d&nbsp;bb); dies erstreckt sich auch auf die Folgeurteile vom 12.&nbsp;Oktober 1994 XI&nbsp;R&nbsp;77\/93 (BFH\/NV 1995, 554) und vom 16.&nbsp;Mai 1995 XI&nbsp;R&nbsp;50\/93 (BFH\/NV 1996, 185).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit der BFH in seinem Urteil in BFHE 174, 559, BStBl II 1994, 826 (unter II.2.a) eine Vermietung zwischen den Miteigent&uuml;mern als m&ouml;glich angesehen hat, entspricht dies auch der Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. BFH-Urteil vom 7.&nbsp;Juli 2011 V&nbsp;R&nbsp;41\/09, BFHE 234, 513, BStBl II 2014, 73, zur Vermietung im Umfang des dem Mieter nicht zustehenden Miteigentumsanteils).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dar&uuml;ber hinaus besteht kein Widerspruch zum BFH-Urteil vom 23.&nbsp;September 2009 XI&nbsp;R&nbsp;14\/08 (BFHE 227, 218, BStBl II 2010, 243), da dort die Unternehmereigenschaft der Gemeinschaft nicht entscheidungserheblich war. Schlie&szlig;lich liegt auch keine Divergenz zu dem ein summarisches Verfahren betreffenden BFH-Beschluss vom 1.&nbsp;September 2010 XI&nbsp;S&nbsp;6\/10 (BFH\/NV 2010, 2140; vgl. zur fehlenden Abweichung von Beschl&uuml;ssen, die im Verfahren zur Aussetzung der Vollziehung ergangen sind, BFH-Urteil vom 22.&nbsp;April 2008 VII&nbsp;R&nbsp;21\/07, BFHE 220, 319, BStBl II 2008, 735, unter II.2.) vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall hatten der Kl&auml;ger und die &uuml;brigen Erfinder gemeinsam eine Erfindung gemacht, so dass ihnen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;6 Satz&nbsp;2 des Patentgesetzes das Recht auf das Patent gemeinschaftlich zustand. Eine Erfindergemeinschaft kann als Bruchteilsgemeinschaft nach &sect;&sect;&nbsp;741&nbsp;ff. BGB oder als Gesamthandsgemeinschaft (GbR) gem&auml;&szlig; &sect;&sect;&nbsp;705&nbsp;ff. BGB bestehen. Haben die Beteiligten keine besondere Vereinbarung getroffen, stehen die Beteiligten aufgrund der blo&szlig;en Tatsache der gemeinsamen erfinderischen T&auml;tigkeit in einem Gemeinschaftsverh&auml;ltnis nach &sect;&sect;&nbsp;741&nbsp;ff. BGB (BGH-Urteil vom 17.&nbsp;Oktober 2000 X&nbsp;ZR&nbsp;223\/98, Neue Juristische Wochenschrift-Rechtsprechungs-Report Zivilrecht 2001, 477, unter 2.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mangels gesonderter Vereinbarungen und insbesondere im Hinblick auf die unterbliebene Bildung eines Gesamthandverm&ouml;gens ist im Streitfall von einer Bruchteilsgemeinschaft auszugehen. Daher ist der Kl&auml;ger als Gemeinschafter Unternehmer und Steuerschuldner entsprechend seinem Anteil (zur blo&szlig;en Vermutung gleicher Anteile vgl. &sect;&nbsp;742 BGB). Dass die Erfinder sich zu erg&auml;nzenden T&auml;tigkeiten, die als Nebenleistungen anzusehen sind, verpflichtet hatten, steht dem nicht entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die fehlende Durchf&uuml;hrung eines Verfahrens nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;2 der VO zu &sect;&nbsp;180 Abs.&nbsp;2 AO steht der Steuerschuldnerschaft des Kl&auml;gers nicht entgegen, da dieses Verfahren nicht zwingend durchzuf&uuml;hren ist (vgl. &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 der VO). Im &Uuml;brigen muss die Finanzbeh&ouml;rde zwar nach &sect;&nbsp;4 der VO &uuml;ber die Durchf&uuml;hrung eines Feststellungsverfahrens nach pflichtgem&auml;&szlig;em Ermessen entscheiden. Gleichwohl ist das Feststellungsverfahren nach der Rechtsprechung des BFH nicht vorgreiflich, wenn von dessen Durchf&uuml;hrung abgesehen wird, und sich Anhaltspunkte f&uuml;r eine Rechtswidrigkeit dieser Entscheidung weder aus dem Vortrag der Beteiligten noch aus dem sonstigen Akteninhalt ergeben (BFH-Beschluss vom 5.&nbsp;Oktober 2011 I&nbsp;R&nbsp;94\/10, BFHE 235, 367, BStBl II 2012, 244, unter II.1.). Hierf&uuml;r k&ouml;nnen zudem besondere Umst&auml;nde wie etwa lange zur&uuml;ckliegende Streitjahre (BFH-Urteil vom 26.&nbsp;Januar 1988 IX&nbsp;R&nbsp;119\/83, BFHE 152, 471, BStBl II 1988, 577, unter II.1.), wie sie auch im Streitfall vorliegen, oder die Ber&uuml;cksichtigung feststellungsf&auml;higer Ums&auml;tze in der eigenen Steuererkl&auml;rung des Feststellungsbeteiligten sprechen. Dar&uuml;ber hinaus bestehen im Streitfall in Bezug auf Zuordnung der Besteuerungsgrundlagen bei den einzelnen Beteiligten keine Unklarheiten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Auf die &Uuml;berlegungen des FG zur Anwendung von &sect;&sect;&nbsp;420, 432 BGB, die zudem im Widerspruch zur neueren BGH-Rechtsprechung stehen (vgl. BGH-Urteil in NJW 2005, 3781, unter II.3.), kommt es demgegen&uuml;ber nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Leistungen des Kl&auml;gers unterliegen nicht dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;7 Buchst.&nbsp;c UStG erm&auml;&szlig;igt sich die Steuer auf 7&nbsp;% f&uuml;r die Einr&auml;umung, &Uuml;bertragung und Wahrnehmung von Rechten, die sich aus dem Urheberrechtsgesetz (UrhG) ergeben. Nach &sect;&nbsp;1 UrhG genie&szlig;en die Urheber von Werken der Literatur, Wissenschaft und Kunst f&uuml;r ihre Werke Schutz nach Ma&szlig;gabe dieses Gesetzes. Zu den gesch&uuml;tzten Werken der Literatur, Wissenschaft und Kunst geh&ouml;ren nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;7 UrhG Darstellungen wissenschaftlicher oder technischer Art, wie Zeichnungen, Pl&auml;ne, Karten, Skizzen, Tabellen und plastische Darstellungen. Werke im Sinne dieses Gesetzes sind nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;2 UrhG nur pers&ouml;nliche geistige Sch&ouml;pfungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die danach erforderliche pers&ouml;nliche geistige Sch&ouml;pfung des Urhebers muss in der Darstellung selbst, also in ihrer Formgestaltung liegen. Dagegen kommt es nicht auf den sch&ouml;pferischen Gehalt des wissenschaftlichen oder technischen Inhalts der Darstellung an. Es besteht sonst ein Widerspruch zum Wesen des Urheberrechtsschutzes und seiner Abgrenzung gegen&uuml;ber den technischen Schutzrechten. Das wissenschaftliche und technische Gedankengut eines Werkes ist danach nicht Gegenstand des Urheberrechtsschutzes und kann daher auch nicht zur Begr&uuml;ndung der Schutzf&auml;higkeit von Skizzen, die die technische Lehre wiedergeben, herangezogen werden (BGH-Urteil vom 15.&nbsp;Dezember 1978 I&nbsp;ZR&nbsp;26\/77, BGHZ 73, 288, unter II.2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Denn bei einem urheberrechtlichen Schutz der technischen Lehre w&uuml;rde in das Ordnungssystem der technischen Schutzrechte mit ihren anders gearteten formellen und materiellen Schutzvoraussetzungen und ihrer wesentlich k&uuml;rzeren Schutzdauer eingegriffen. Das technische Gedankengut eines Werkes kann somit nicht Gegenstand des Urheberrechtsschutzes sein und kann daher auch nicht zur Begr&uuml;ndung der Schutzf&auml;higkeit von Schriftwerken, die die technische Lehre enthalten, herangezogen werden. Die Urheberrechtsschutzf&auml;higkeit solcher Schriftwerke kann ihre Grundlage allein in der Form der Darstellung finden (BGH-Urteil vom 29.&nbsp;M&auml;rz 1984 I&nbsp;ZR&nbsp;32\/82, NJW 1985, 1631, unter II.2.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Danach kommt ein Urheberrechtsschutz f&uuml;r die der KG lizensierten Rechte nicht in Betracht, wie das FG im Ergebnis zutreffend entschieden hat. Es reicht entgegen der Auffassung des Kl&auml;gers nicht aus, dass der KG von den Erfindern ausgearbeitete wissenschaftliche und technische Darstellungen &uuml;bergeben wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Best&auml;tigt wird dies durch eine richtlinienkonforme Auslegung entsprechend Art.&nbsp;98 Abs.&nbsp;2 i.V.m. Anhang&nbsp;III Nr.&nbsp;9 MwStSystRL (zuvor: Art.&nbsp;12 der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern i.V.m. Anhang&nbsp;H Kategorie&nbsp;8). Danach k&ouml;nnen die Mitgliedstaaten eine Steuersatzerm&auml;&szlig;igung auf Dienstleistungen von Schriftstellern, Komponisten und aus&uuml;benden K&uuml;nstlern sowie die diesen geschuldeten urheberrechtlichen Verg&uuml;tungen anwenden. Es ist nicht ersichtlich, dass der Kl&auml;ger als Schriftsteller, Komponist oder aus&uuml;bender K&uuml;nstler t&auml;tig geworden w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Abweichendes ergibt sich nicht aus der vom Kl&auml;ger angef&uuml;hrten Senatsrechtsprechung zu urheberrechtlich gesch&uuml;tzten Computerprogrammen (BFH-Urteil vom 25.&nbsp;November 2004 V&nbsp;R&nbsp;25\/04, BFHE 208, 479, BStBl II 2005, 419). Denn diese bezieht sich auf in &sect;&nbsp;69c UrhG ausdr&uuml;cklich genannte Rechte, bei denen die Grunds&auml;tze der BGH-Rechtsprechung zur Abgrenzung zu technischen Schutzrechten ohne Bedeutung sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das FA war auch zu einer &Auml;nderung der Steuerbescheide aufgrund der nach &sect;&nbsp;169 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 AO wegen Steuerhinterziehung verl&auml;ngerten Festsetzungsfrist berechtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;370 Abs.&nbsp;1 AO wird mit Freiheitsstrafe bis zu f&uuml;nf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wer den Finanzbeh&ouml;rden oder anderen Beh&ouml;rden &uuml;ber steuerlich erhebliche Tatsachen unrichtige oder unvollst&auml;ndige Angaben macht (Nr.&nbsp;1), die Finanzbeh&ouml;rden pflichtwidrig &uuml;ber steuerlich erhebliche Tatsachen in Unkenntnis l&auml;sst (Nr.&nbsp;2) oder pflichtwidrig die Verwendung von Steuerzeichen oder Steuerstemplern unterl&auml;sst (Nr.&nbsp;3) und dadurch Steuern verk&uuml;rzt oder f&uuml;r sich oder einen anderen nicht gerechtfertigte Steuervorteile erlangt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Im Streitfall sind die Voraussetzungen von &sect;&nbsp;370 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 wie auch nach Nr.&nbsp;2 AO erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Es liegt eine objektive Steuerverk&uuml;rzung vor, da der Kl&auml;ger die von ihm erbrachten Leistungen nur nach Ma&szlig;gabe des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes anstelle des Regelsteuersatzes versteuert hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Kl&auml;ger hat auch unvollst&auml;ndige Angaben gemacht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach der zu &sect;&nbsp;370 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 AO ergangenen Rechtsprechung des BGH (BGH-Urteil vom 10.&nbsp;November 1999&nbsp;&nbsp;5&nbsp;StR&nbsp;221\/99, Zeitschrift f&uuml;r Wirtschaft, Steuer, Strafrecht &#8211;wistra&#8211; 2000, 137) besteht eine Offenbarungspflicht f&uuml;r Sachverhaltselemente, deren rechtliche Relevanz objektiv zweifelhaft ist. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die von dem Steuerpflichtigen vertretene Auffassung &uuml;ber die Auslegung von Rechtsbegriffen oder die Subsumtion bestimmter Tatsachen von der Rechtsprechung, Richtlinien der Finanzverwaltung oder der regelm&auml;&szlig;igen Veranlagungspraxis abweicht. So ist es auch im Streitfall, in dem die Anwendung des UrhG nach der in allen Streitjahren bereits bekannten Rechtsprechung des BGH nicht in Betracht kommt, so dass ebenso die Anwendung von &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;7 Buchst.&nbsp;d UStG ausscheidet. Dies gilt jedenfalls dann, wenn dem Unternehmer zudem bekannt ist, dass sein Vertragspartner seine Leistungen als dem Regelsteuersatz unterliegend ansieht und hier&uuml;ber mit Gutschriften abrechnet, denen der leistende Unternehmer nicht widerspricht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei dieser Sachlage ist au&szlig;erdem &sect;&nbsp;370 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 AO erf&uuml;llt, da den Unternehmer hier als Empf&auml;nger von Gutschriften mit dem Regelsteuersatz eine besondere Verpflichtung zur Aufkl&auml;rung &uuml;ber steuerlich erhebliche Tatsachen trifft (vgl. hierzu BGH-Beschluss vom 23.&nbsp;August 2017&nbsp;&nbsp;1&nbsp;StR&nbsp;173\/17, wistra 2018, 130). Dies galt f&uuml;r den Kl&auml;ger erg&auml;nzend auch in seiner Eigenschaft als Teilhaber einer Gemeinschaft nach Bruchteilen und der sich hieraus nach &sect;&nbsp;34 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 AO ergebenden Rechtsstellung (vgl. hierzu Ransiek in: Kohlmann, Steuerstrafrecht, &sect;&nbsp;370 AO Rz&nbsp;293; J&auml;ger, in Klein, AO, 14.&nbsp;Aufl. 2018, &sect;&nbsp;370 Rz&nbsp;62a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Der Kl&auml;ger handelte auch mit zumindest bedingtem Vorsatz und nicht nur leichtfertig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) F&uuml;r eine Strafbarkeit wegen Steuerhinterziehung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;370 AO bedarf es keiner Absicht oder eines direkten Hinterziehungsvorsatzes; es gen&uuml;gt, dass der T&auml;ter die Verwirklichung der Merkmale des gesetzlichen Tatbestandes f&uuml;r m&ouml;glich h&auml;lt und billigend in Kauf nimmt. Nicht ausreichend ist eine nur leichtfertige Steuerhinterziehung i.S. von &sect;&nbsp;378 AO, bei der der Steuerpflichtige nur die Sorgfalt au&szlig;er Acht l&auml;sst, zu der er nach den besonderen Umst&auml;nden des Einzelfalls und seinen pers&ouml;nlichen F&auml;higkeiten und Kenntnissen verpflichtet und imstande ist, obwohl sich ihm aufdr&auml;ngen musste, dass dadurch eine Steuerverk&uuml;rzung eintreten wird (BGH-Urteil vom 16.&nbsp;Dezember 2009&nbsp;&nbsp;1&nbsp;StR&nbsp;491\/09, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung 2010, 866, unter II.c und III.; zur Leichtfertigkeit vgl. auch BFH-Urteil vom 24.&nbsp;Juli 2014 V&nbsp;R&nbsp;44\/13, BFHE 246, 207, BStBl II 2014, 955). In Abgrenzung zur blo&szlig;en Leichtfertigkeit oder Fahrl&auml;ssigkeit ist daher von einem bedingten Vorsatz auszugehen, wenn der T&auml;ter mit der M&ouml;glichkeit der Tatbestandsverwirklichung ernsthaft rechnet und den Erfolg in Kauf nimmt (Ransiek, in Kohlmann, Steuerstrafrecht, &sect;&nbsp;370 AO Rz&nbsp;610; ebenso Hellmann, in: H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;370 AO Rz&nbsp;223&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Danach liegt im Streitfall zumindest bedingter Vorsatz vor, da der Kl&auml;ger erkannt hat, dass die Gutschriften der KG nach dem Regelsteuersatz zutreffend sein k&ouml;nnen und er es mit der Abgabe von Steuererkl&auml;rungen auf der Grundlage des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes billigend in Kauf genommen hat, dass es in Bezug auf die Besteuerung beim Leistenden zu einer Steuerverk&uuml;rzung kommt. Er hat auch nicht den Gutschriften widersprochen, was auf der Grundlage seiner Steuererkl&auml;rungen naheliegend, wenn nicht sogar erforderlich gewesen w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Es liegt kein vorsatzausschlie&szlig;ender Tatbestandsirrtum vor. Der Kl&auml;ger hat sich selbst, nicht aber die Bruchteilsgemeinschaft bei der Abgabe seiner Steuererkl&auml;rungen als Unternehmer angesehen. In Bezug auf die objektiv bestehende Steuerrechtslage (s. oben II.1.a&nbsp;cc) fehlt es damit bereits dem Grunde nach an einem Irrtum. Ein Irrtum des Kl&auml;gers bestand somit nur in Bezug auf die Bedeutung der fr&uuml;heren, jetzt aber aufgegebenen Rechtsprechung des erkennenden Senats. Insoweit liegt aber kein schutzw&uuml;rdiges Vertrauen des Kl&auml;gers vor, wie sich insbesondere aus den Wertungen des &sect;&nbsp;176 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 AO ergibt. Danach darf zwar bei der Aufhebung oder &Auml;nderung eines Steuerbescheides nicht ber&uuml;cksichtigt werden, dass sich die Rechtsprechung eines obersten Gerichtshofs des Bundes ge&auml;ndert hat, die bei der bisherigen Steuerfestsetzung von der Finanzbeh&ouml;rde angewandt worden ist. Hieran fehlt es jedoch vorliegend, da die fr&uuml;here, jetzt aufgegebene Rechtsprechung gerade nicht zu einer Steuerschuldnerschaft des Kl&auml;gers f&uuml;hrte und diese Rechtsprechung somit auch nicht vom FA bei den bisherigen Steuerfestsetzungen gegen&uuml;ber dem Kl&auml;ger angewendet worden sein konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der erkennende Senat ber&uuml;cksichtigt dabei auch, dass der Kl&auml;ger sogar auf ein Entfallen der Besteuerung bei der Bruchteilsgemeinschaft, die das Finanzamt&nbsp;S als GbR angesehen hatte, selbst hingewirkt hat. Er kann daher ausdr&uuml;cklich offenlassen, wie zu entscheiden w&auml;re, wenn der Kl&auml;ger &#8211;anders als im Streitfall&#8211; entsprechend der fr&uuml;heren, jetzt aber aufgegebenen Rechtsprechung von Anfang an die Bruchteilsgemeinschaft als Unternehmer und Steuerschuldner angesehen h&auml;tte. F&uuml;r diese, im Streitfall nicht gegebene Fallkonstellation k&ouml;nnten die Wertungen des &sect;&nbsp;176 AO dann der Annahme einer Steuerhinterziehung i.S. von &sect;&nbsp;370 AO entgegenstehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Schlie&szlig;lich hat das FG auch zutreffend die Korrekturgrundlage nach &sect;&nbsp;173 AO bejaht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 22.11.2018, V R 65\/17ECLI:DE:BFH:2018:U.221118.VR65.17.0 Bruchteilsgemeinschaft in der Umsatzsteuer Leits&auml;tze Eine Bruchteilsgemeinschaft kann nicht Unternehmer sein. Es liegen vielmehr zivil- und umsatzsteuerrechtlich durch die Gemeinschafter als jeweiliger Unternehmer anteilig erbrachte Leistungen vor (&Auml;nderung der Rechtsprechung). Tenor Die Revision des Kl&auml;gers gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nchen vom 10. 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