{"id":70275,"date":"2019-02-09T10:24:09","date_gmt":"2019-02-09T08:24:09","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70275"},"modified":"2019-02-09T10:24:09","modified_gmt":"2019-02-09T08:24:09","slug":"iii-r-19-17-billigkeitserlass-bei-kindergeldrueckforderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-19-17-billigkeitserlass-bei-kindergeldrueckforderung\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;19\/17 &#8211; Billigkeitserlass bei Kindergeldr&uuml;ckforderung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.9.2018, III R 19\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.130918.IIIR19.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Billigkeitserlass bei Kindergeldr&uuml;ckforderung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Allein der Umstand, dass zu Unrecht gew&auml;hrtes Kindergeld auf Sozialleistungen angerechnet wurde, verpflichtet die Familienkasse nicht zu einem Billigkeitserlass der R&uuml;ckforderung dieses Kindergelds.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Beklagten wird das Urteil des Schleswig-Holsteinischen Finanzgerichts vom 4. Juli 2017&nbsp;&nbsp;1 K 34\/16 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Klage wird abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beteiligten streiten &uuml;ber einen Billigkeitserlass einer Kindergeldr&uuml;ckforderung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;227 der Abgabenordnung (AO) f&uuml;r den Zeitraum Oktober 2014 bis Juli 2015 in H&ouml;he von 2.209&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) ist die Mutter des im Oktober 1995 geborenen Sohnes F, f&uuml;r den sie zun&auml;chst Kindergeld bezog. Sie lebte mit F und vier weiteren Kindern in einer Bedarfsgemeinschaft, f&uuml;r die sie Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB&nbsp;II) bezog (ALG&nbsp;II-Leistungen). Das gesamte Kindergeld wurde als Einkommen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;11 SGB&nbsp;II auf die Sozialleistungen angerechnet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F begann zum 1.&nbsp;August 2013 eine Ausbildung. Am 31.&nbsp;Juli 2014 wurde er aufgrund eines Haftbefehls in Untersuchungshaft genommen, am 16.&nbsp;Juni 2015 wurde er rechtskr&auml;ftig zu einer Freiheitsstrafe verurteilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin teilte dem Jobcenter die Inhaftierung des F anl&auml;sslich einer pers&ouml;nlichen Vorsprache am 21.&nbsp;August 2014 mit. F wurde daraufhin ab dem 1.&nbsp;September 2014 aus der Bedarfsgemeinschaft herausgenommen. Die Kl&auml;gerin informierte die Beklagte und Revisionskl&auml;gerin (Familienkasse) nicht &uuml;ber die Inhaftierung. Auch das Jobcenter gab die Information nicht an die Familienkasse weiter, so dass das Kindergeld fortgezahlt wurde. Es wurde im Zeitraum vom 1.&nbsp;September 2014 bis zum 31.&nbsp;Juli 2015 weiterhin in H&ouml;he von monatlich 184&nbsp;EUR als Einkommen der Bedarfsgemeinschaft auf die Leistungen nach dem SGB&nbsp;II angerechnet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Durch Bescheid vom 25.&nbsp;November 2015 hob die Familienkasse die Kindergeldfestsetzung f&uuml;r F ab dem Monat September 2014 auf. Sie forderte von der Kl&auml;gerin die Erstattung des Kindergelds von 2.393&nbsp;EUR, das wegen der Ber&uuml;cksichtigung des F f&uuml;r den Zeitraum September 2014 bis Juli 2015 gew&auml;hrt worden war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragte, den R&uuml;ckforderungsbetrag zu erlassen. Der Antrag hatte nur insoweit Erfolg, als die Familienkasse mit Bescheid vom 21.&nbsp;Dezember 2015 die Forderung f&uuml;r den Monat September 2014 erlie&szlig;, da die &Uuml;berzahlung f&uuml;r den ersten Monat auch bei rechtzeitiger Mitwirkung der Kl&auml;gerin nicht vermeidbar gewesen w&auml;re. Den weitergehenden Erlassantrag lehnte die Familienkasse ab, da die Weiterzahlung des Kindergelds auf einer Verletzung der Mitwirkungspflichten der Kl&auml;gerin beruht habe. Den dagegen gerichteten Einspruch wies sie mit Einspruchsentscheidung vom 3.&nbsp;Februar 2016 zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der Klage hiergegen statt. Es bejahte einen Anspruch auf Erlass aus sachlichen Billigkeitsgr&uuml;nden, da wegen der Anrechnung des Kindergelds auf die Sozialleistungen das Ermessen der Familienkasse auf Null reduziert sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt die Familienkasse die Verletzung von Bundesrecht (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Sie meint, ein Billigkeitserlass nach &sect;&nbsp;227 AO scheide aus, wenn die &Uuml;berzahlung auf ein Verhalten des Berechtigten zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Familienkasse beantragt,<br \/>das angefochtene Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin ist der Ansicht, bei verschiedenen gegenseitig anrechenbaren Leistungen folge aus dem System der Ausgleichsanspr&uuml;che zwischen den Sozialleistungstr&auml;gern nach &sect;&sect;&nbsp;102&nbsp;ff. des Zehnten Buches Sozialgesetzbuch (SGB&nbsp;X) und der Erf&uuml;llungsfiktion des &sect;&nbsp;107 Abs.&nbsp;1 SGB&nbsp;X, dass die fehlerhafte Auszahlung der einen Leistung als rechtm&auml;&szlig;ige Auszahlung der anderen Leistung anzusehen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision der Familienkasse ist begr&uuml;ndet und f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Abweisung der Klage (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 FGO). Das FG ging zu Unrecht davon aus, dass die Einziehung der Kindergeldr&uuml;ckforderung sachlich unbillig und ein Erlass zwingend geboten sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Entscheidung &uuml;ber den Erlass ist eine Ermessensentscheidung der Beh&ouml;rde (grundlegend: Beschluss des Gemeinsamen Senats der obersten Gerichtsh&ouml;fe des Bundes vom 19.&nbsp;Oktober 1971 GmS-OGB&nbsp;3\/70, BFHE 105, 101, BStBl II 1972, 603). Dem folgt die st&auml;ndige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) zu &sect;&nbsp;227 AO (z.B. BFH-Urteile vom 29.&nbsp;August 1991 V&nbsp;R&nbsp;78\/86, BFHE 165, 178, BStBl II 1991, 906, Rz&nbsp;15; vom 16.&nbsp;November 2005 X&nbsp;R&nbsp;3\/04, BFHE 211, 30, BStBl II 2006, 155, Rz&nbsp;19; vom 19.&nbsp;April 2012 III&nbsp;R&nbsp;85\/11, BFH\/NV 2012, 1411, Rz&nbsp;12). Im finanzgerichtlichen Verfahren kann die beh&ouml;rdliche Ermessensentscheidung nach &sect;&nbsp;102 FGO nur daraufhin &uuml;berpr&uuml;ft werden, ob die Grenzen der Ermessensaus&uuml;bung eingehalten worden sind (Gr&auml;ber\/Stapperfend, Finanzgerichtsordnung, 8.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;102 Rz&nbsp;15, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Eine Unbilligkeit aus sachlichen Gr&uuml;nden i.S. des &sect;&nbsp;227 AO ist anzunehmen, wenn die Geltendmachung eines Anspruchs aus dem Steuerschuldverh&auml;ltnis im Einzelfall zwar dem Wortlaut einer Vorschrift entspricht, aber nach dem Zweck des zugrunde liegenden Gesetzes nicht (mehr) zu rechtfertigen ist oder dessen Wertungen zuwiderl&auml;uft (sog. Gesetzes&uuml;berhang, vgl. BFH-Urteile vom 21.&nbsp;Oktober 1987 X&nbsp;R&nbsp;29\/81, BFH\/NV 1988, 546, Rz&nbsp;16; vom 20.&nbsp;Dezember 2000 II&nbsp;R&nbsp;74\/99, BFH\/NV 2001, 1027, Rz&nbsp;15; vom 21.&nbsp;Juni 2006 XI&nbsp;R&nbsp;29\/05, BFH\/NV 2006, 1833, Rz&nbsp;12; vom 5.&nbsp;Mai 2011 V&nbsp;R&nbsp;39\/10, BFH\/NV 2011, 1474, Rz&nbsp;15, und vom 24.&nbsp;April 2014 V&nbsp;R&nbsp;52\/13, BFHE 245, 105, BStBl II 2015, 106).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der BFH hat mehrfach darauf hingewiesen, dass ein Billigkeitserlass nach &sect;&nbsp;227 AO gerechtfertigt sein kann, wenn Kindergeld zur&uuml;ckgefordert wird, das bei der Berechnung der H&ouml;he von Sozialleistungen als Einkommen angesetzt wurde, aber eine nachtr&auml;gliche Korrektur der Leistungen nicht m&ouml;glich ist (BFH-Urteile vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2007 III&nbsp;R&nbsp;54\/05, BFH\/NV 2007, 1298, Rz&nbsp;36; vom 19.&nbsp;November 2008 III&nbsp;R&nbsp;108\/06, BFH\/NV 2009, 357, Rz&nbsp;11; vom 18.&nbsp;Dezember 2008 III&nbsp;R&nbsp;93\/06, BFH\/NV 2009, 749, Rz&nbsp;20; vom 30.&nbsp;Juli 2009 III&nbsp;R&nbsp;22\/07, BFH\/NV 2009, 1983, Rz&nbsp;16; vom 22.&nbsp;September 2011 III&nbsp;R&nbsp;78\/08, BFH\/NV 2012, 204, Rz&nbsp;24; vgl. auch BFH-Beschl&uuml;sse vom 6.&nbsp;Mai 2011 III&nbsp;B&nbsp;130\/10, BFH\/NV 2011, 1353, Rz&nbsp;6; vom 27.&nbsp;Dezember 2011 III&nbsp;B&nbsp;35\/11, BFH\/NV 2012, 696, Rz&nbsp;5; vom 23.&nbsp;Februar 2015 III&nbsp;B&nbsp;41\/14, BFH\/NV 2015, 658, Rz&nbsp;5).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Das FG hat zu Unrecht unter Berufung auf diese Rechtsprechung einen Anspruch der Kl&auml;gerin auf Billigkeitserlass bejaht. Denn es bestand im Streitfall keine Ermessensreduktion auf Null dahingehend, dass nur ein Erlass das einzig m&ouml;gliche Ergebnis der Ermessensaus&uuml;bung sein konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Allein der Umstand, dass das Kindergeld im Streitfall auf die von der Kl&auml;gerin bezogenen Sozialleistungen angerechnet wurde, verpflichtet die Familienkasse nicht zu einem Billigkeitserlass. Die Anrechnung kann nach der Rechtsprechung der Sozialgerichte nicht r&uuml;ckabgewickelt werden, weil es allein auf den tats&auml;chlichen Zufluss des Kindergelds beim Hilfeempf&auml;nger ankommt und die nachtr&auml;gliche Gew&auml;hrung von Sozialleistungen ausgeschlossen ist (vgl. Bundessozialgericht, Urteil vom 23.&nbsp;August 2011 B&nbsp;14&nbsp;AS&nbsp;165\/10&nbsp;R, Die Sozialgerichtsbarkeit 2012, 470; Bundesverwaltungsgericht, Urteil vom 13.&nbsp;November 2003&nbsp;&nbsp;5&nbsp;C&nbsp;26\/02, Die &Ouml;ffentliche Verwaltung 2004, 793, m.w.N.; Landessozialgericht &#8211;LSG&#8211; Berlin-Brandenburg, Urteil vom 7.&nbsp;Juni 2018 L&nbsp;34&nbsp;AS&nbsp;201\/15, juris, Rz&nbsp;39; LSG Baden-W&uuml;rttemberg, Urteil vom 21.&nbsp;M&auml;rz 2012 L&nbsp;2&nbsp;AS&nbsp;5392\/11, juris, Rz&nbsp;34; Hessisches LSG, Urteil vom 24.&nbsp;April 2013 L&nbsp;6&nbsp;AS&nbsp;376\/11, juris, Rz&nbsp;29&nbsp;ff., Schleswig-Holsteinisches LSG, Beschluss vom 25.&nbsp;Mai 2010 L&nbsp;3&nbsp;AS&nbsp;64\/10&nbsp;B&nbsp;PKH, juris, Rz&nbsp;14, und vom 21.&nbsp;Juli 2017 L&nbsp;3&nbsp;AS&nbsp;125\/17&nbsp;B&nbsp;PKH, juris, Rz&nbsp;15; LSG f&uuml;r das Land Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 5.&nbsp;Dezember 2013 L&nbsp;6&nbsp;AS&nbsp;926\/13&nbsp;B, juris, Rz&nbsp;14; Sozialgericht f&uuml;r das Saarland, Urteil vom 22.&nbsp;M&auml;rz 2012 S&nbsp;12&nbsp;AS&nbsp;362\/11, juris, Rz&nbsp;17). Es fehlt zwar eine gesetzliche Regelung der system&uuml;bergreifenden R&uuml;ckabwicklung von zu Unrecht gew&auml;hrtem Kindergeld, das auf ALG&nbsp;II-Leistungen angerechnet wurde. Dies ist jedoch noch kein Grund in einschl&auml;gigen F&auml;llen, einen Billigkeitserlass als zwingend anzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Umstand, dass das Jobcenter die Familienkasse nicht &uuml;ber die Inhaftierung des F informierte, muss bei der Entscheidung &uuml;ber den Billigkeitsantrag au&szlig;er Betracht bleiben. Das Jobcenter war zu einer derartigen Information nicht verpflichtet und auch nicht befugt. Die f&uuml;r die Festsetzung von Kindergeld nach &sect;&nbsp;62&nbsp;ff. des Einkommensteuergesetzes (EStG) zust&auml;ndige Familienkasse ist kein Sozialleistungstr&auml;ger i.S. des &sect;&nbsp;12 des Ersten Buches Sozialgesetzbuch, so dass die f&uuml;r Sozialleistungstr&auml;ger geltende Verpflichtung zur engen Zusammenarbeit (&sect;&nbsp;86 SGB&nbsp;X) nicht gilt. Daher sind die den Sozialbeh&ouml;rden gegen&uuml;ber gemachten Angaben durch das Sozialgeheimnis nach &sect;&nbsp;35 Abs.&nbsp;1 SGB&nbsp;II gesch&uuml;tzt, so dass der Familienkasse relevante Sachverhalte nicht nach &sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 SGB&nbsp;X ggf. mitgeteilt werden k&ouml;nnen. Diesbez&uuml;glich ist lediglich der umgekehrte Fall in &sect;&nbsp;21 Abs.&nbsp;4 SGB&nbsp;X geregelt, n&auml;mlich dass die Finanzbeh&ouml;rden Auskunft &uuml;ber die ihnen bekannten Einkommens- oder Verm&ouml;gensverh&auml;ltnisse des Leistungsempf&auml;ngers erteilen m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Es lag somit an der Kl&auml;gerin, der Familienkasse die Informationen zu &uuml;bermitteln, die f&uuml;r die Kindergeldfestsetzung von Bedeutung waren. Ein Kindergeldberechtigter ist nach &sect;&nbsp;68 Abs.&nbsp;1 EStG verpflichtet, alle &Auml;nderungen in den Verh&auml;ltnissen, die f&uuml;r die Leistung erheblich sind, unverz&uuml;glich mitzuteilen. Die Vorschrift regelt das Verh&auml;ltnis zwischen dem Kindergeldberechtigten und der Familienkasse und soll gew&auml;hrleisten, dass der Familienkasse alle notwendigen Informationen zur Verf&uuml;gung stehen, um rechtzeitig die Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Auszahlung von Kindergeld beurteilen zu k&ouml;nnen und fehlerhafte Auszahlungen und damit zusammenh&auml;ngende sp&auml;tere R&uuml;ckforderungen zu vermeiden. Zahlt die Familienkasse das Kindergeld zu Unrecht aus, weil der Kindergeldempf&auml;nger es unterlassen hat, die Familienkasse &uuml;ber tats&auml;chliche Verh&auml;ltnisse zu informieren, die f&uuml;r den Anspruch auf Kindergeld von Bedeutung sind, ist der Familienkasse aus diesem Grund kein Fehlverhalten vorzuwerfen. Dann liegt kein Gesetzes&uuml;berhang vor, der einen Billigkeitserlass gebietet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Der Streitfall bietet dar&uuml;ber hinaus keinen Anlass, abschlie&szlig;end zu entscheiden, in welchen F&auml;llen allein ein Billigkeitserlass in Betracht kommt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Denkbar sind Konstellationen, in denen der Kindergeldberechtigte seiner Mitwirkungspflicht nachgekommen ist, der R&uuml;ckforderungsanspruch aber aufgrund eines &uuml;ber Geb&uuml;hr langen Zuwartens der Familienkasse entstanden ist oder sich erh&ouml;ht hat (vgl. FG D&uuml;sseldorf, Urteil vom 6.&nbsp;M&auml;rz 2014&nbsp;&nbsp;16&nbsp;K&nbsp;3046\/13&nbsp;AO, Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2014, 977, Rz&nbsp;24; FG Bremen, Urteil vom 28.&nbsp;August 2014&nbsp;&nbsp;3&nbsp;K&nbsp;9\/14&nbsp;(1), EFG 2014, 1944, Rz&nbsp;72; FG M&uuml;nster, Urteil vom 12.&nbsp;Dezember 2016&nbsp;&nbsp;13&nbsp;K&nbsp;91\/16&nbsp;Kg, juris, Rz&nbsp;36) oder in denen die Familienkasse aus den ihr bekannten Tatsachen die unzutreffenden Schl&uuml;sse gezogen hat (vgl. FG D&uuml;sseldorf, Urteil vom 22.&nbsp;September 2011&nbsp;&nbsp;16&nbsp;K&nbsp;1279\/11&nbsp;Kg,AO, EFG 2011, 2176).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) F&uuml;r einen Erlass aus Billigkeitsgr&uuml;nden kann auch von Bedeutung sein, ob ein Beteiligter eine falsche Auskunft erteilt hat oder einen gebotenen Hinweis unterlassen hat (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2007, 1298, Rz&nbsp;36) oder ob eine gebotene R&uuml;ckfrage an den Kindergeldberechtigten unterblieben ist (vgl. FG D&uuml;sseldorf, Urteil in EFG 2014, 977, Rz&nbsp;24; FG Bremen, Urteil in EFG 2014, 1944, Rz&nbsp;72; FG M&uuml;nster, Urteil vom 12.&nbsp;Dezember 2016&nbsp;&nbsp;13&nbsp;K&nbsp;91\/16&nbsp;Kg, juris, Rz&nbsp;36).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Entscheidung des FG, dass allein schon eine l&uuml;ckenhafte rechtliche Ausgestaltung des Dreiecksverh&auml;ltnisses zwischen der Familienkasse, dem Sozialleistungstr&auml;ger und dem Kindergeldberechtigten und Hilfeempf&auml;nger zu dessen Benachteiligung f&uuml;hrt und deshalb einen Billigkeitserlass gebietet, kann nach den vorstehenden Grunds&auml;tzen keinen Bestand haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Die Sache ist spruchreif, der Senat kann in der Sache selbst entscheiden (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 FGO). Die Ermessenserw&auml;gungen der Familienkasse, einen Erlass abzulehnen, sind nicht zu beanstanden (&sect;&nbsp;102 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach den Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) lag kein fehlerhaftes oder z&ouml;gerliches Verwaltungshandeln der Familienkasse vor, das Anlass f&uuml;r einen Billigkeitserlass sein k&ouml;nnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Familienkasse hat bei ihrer Ablehnung die Anrechnung des Kindergelds auf die Sozialleistungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;11 SGB&nbsp;II ber&uuml;cksichtigt und bei ihrer Entscheidung die Mitwirkungspflichtverletzung der Kl&auml;gerin nach &sect;&nbsp;68 Abs.&nbsp;1 EStG gew&uuml;rdigt, die den Abbruch der Berufsausbildung des F nicht rechtzeitig der Familienkasse mitteilte. Dabei hat sie ber&uuml;cksichtigt, dass weder von ihr noch von anderen Beh&ouml;rden Ursachen f&uuml;r diese Mitwirkungspflichtverletzung gesetzt wurden. Zutreffend hat sie beachtet, dass allein die Kl&auml;gerin es vers&auml;umt hat, die Mitteilung zu machen. Ermessensfehler sind der Familienkasse somit nicht unterlaufen. Die Klage war daher abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>8. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.9.2018, III R 19\/17ECLI:DE:BFH:2018:U.130918.IIIR19.17.0 Billigkeitserlass bei Kindergeldr&uuml;ckforderung Leits&auml;tze Allein der Umstand, dass zu Unrecht gew&auml;hrtes Kindergeld auf Sozialleistungen angerechnet wurde, verpflichtet die Familienkasse nicht zu einem Billigkeitserlass der R&uuml;ckforderung dieses Kindergelds. Tenor Auf die Revision der Beklagten wird das Urteil des Schleswig-Holsteinischen Finanzgerichts vom 4. Juli 2017&nbsp;&nbsp;1 K 34\/16 aufgehoben. Die Klage &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-19-17-billigkeitserlass-bei-kindergeldrueckforderung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">III&nbsp;R&nbsp;19\/17 &#8211; Billigkeitserlass bei Kindergeldr&uuml;ckforderung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70275","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70275","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70275"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70275\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70275"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70275"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70275"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}