{"id":70277,"date":"2019-02-09T10:24:15","date_gmt":"2019-02-09T08:24:15","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70277"},"modified":"2019-02-09T10:24:15","modified_gmt":"2019-02-09T08:24:15","slug":"v-r-32-16-billigkeitserlass-bei-fehlerhaften-rechnungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-32-16-billigkeitserlass-bei-fehlerhaften-rechnungen\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;32\/16 &#8211; Billigkeitserlass bei fehlerhaften Rechnungen"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 27.9.2018, V R 32\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.270918.VR32.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Billigkeitserlass bei fehlerhaften Rechnungen<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Ein Billigkeitserlass kann gerechtfertigt sein, wenn sich zwei Unternehmer ausgehend von den zivilrechtlichen Vereinbarungen aufgrund eines gemeinsamen Irrtums &uuml;ber die zutreffende steuerrechtliche Beurteilung vor h&ouml;chstrichterlicher Kl&auml;rung einer Streitfrage ohne Missbrauchs- oder Hinterziehungsabsicht gegenseitig Rechnungen mit unzutreffendem Steuerausweis erteilen und aufgrund der Versteuerung der jeweils zu Unrecht gesondert ausgewiesenen Steuerbetr&auml;ge bei einer Gesamtbetrachtung keine Gef&auml;hrdung des Steueraufkommens vorliegt.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 28. Oktober 2015&nbsp;&nbsp;5 K 4098\/11 <noindex>U,AO<\/noindex> insoweit aufgehoben, als das Finanzgericht einen Billigkeitserlass f&uuml;r die Sachverhalte des Bestelleintritts bejaht hat.<\/p>\n<\/p>\n<p>Insoweit wird die Klage abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Im &Uuml;brigen werden die Revision des Beklagten und die Anschlussrevision der Kl&auml;gerin als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens haben der Beklagte zu 94 % und die Kl&auml;gerin zu 6 % zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin, Revisionsbeklagte und Anschlussrevisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) ist aufgrund mehrerer Verschmelzungen Gesamtrechtsnachfolgerin der G-GmbH (GmbH). Die GmbH ging beim sog. Sale-and-Mietkauf-back in den Streitjahren 2003 und 2004 davon aus, dass sie Gegenst&auml;nde von ihren Kunden umsatzsteuerpflichtig erworben und an diese umsatzsteuerpflichtig geliefert habe. In &auml;hnlicher Weise nahm sie beim sog. Bestelleintritt in den Streitjahren 2001 bis 2004 an, dass Lieferanten an sie umsatzsteuerpflichtig geliefert haben und sie die Kunden umsatzsteuerpflichtig beliefert habe. Im Anschluss an eine Au&szlig;enpr&uuml;fung nahm der Beklagte, Revisionskl&auml;ger und Anschlussrevisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) demgegen&uuml;ber an, dass die Kl&auml;gerin aus Eingangsrechnungen in beiden Gesch&auml;ftsbereichen nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt sei, w&auml;hrend sie die Steuer aus von ihr unzutreffend erteilten Rechnungen mit Steuerausweis schulde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aufgrund der Au&szlig;enpr&uuml;fung gab die Kl&auml;gerin berichtigte Umsatzsteuererkl&auml;rungen f&uuml;r die Streitjahre 2001 bis 2004 ab. Gegen die als Steuerfestsetzung unter Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung geltenden Erkl&auml;rungen legte sie Einspruch ein und beantragte einen Steuererlass aus Billigkeitsgr&uuml;nden, den sie mit Nichtbeanstandungsregelungen des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 4.&nbsp;Dezember 2012 (BStBl I 2008, 1084) zu F&auml;llen des Sale-and-Mietkauf-back und des Bestelleintritts begr&uuml;ndete. Der Einspruch gegen die Steuerfestsetzung und gegen die Ablehnung des Billigkeitserlasses hatte keinen Erfolg, da das FA die Voraussetzungen der jeweiligen Nichtbeanstandungsregelung als nicht erf&uuml;llt ansah.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demgegen&uuml;ber hatte die Klage zum Finanzgericht (FG) teilweise Erfolg. Zwar seien die Steuerfestsetzungen rechtm&auml;&szlig;ig, wie sich insbesondere aus dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 9.&nbsp;Februar 2006 V&nbsp;R&nbsp;22\/03 (BFHE 213, 83, BStBl II 2006, 727) ergebe. Behandelten die Vertragspartner bei &quot;Sale-and-Mietkauf-back&quot; F&auml;llen sowie &quot;Bestellbeitritten&quot; die Gesch&auml;fte &#8211;ohne rechtliche Grundlage&#8211; als umsatzsteuerpflichtige Lieferungen und Gegenlieferungen, komme es aber zu keinem Zeitpunkt zu einer Gef&auml;hrdung des Steueraufkommens, wenn zwar Rechnungen mit (unberechtigtem) Steuerausweis vorl&auml;gen, die Vertragspartner aber zeitnah die ausgewiesenen Umsatzsteuern erkl&auml;rten und diese auch zeitnah abgef&uuml;hrt h&auml;tten. Es l&auml;ge dann eine Ermessensreduzierung auf Null f&uuml;r nach &sect;&nbsp;163 der Abgabenordnung (AO) abweichende Umsatzsteuerfestsetzungen vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen wendet sich das FA mit der Revision. Das FG habe rechtsfehlerhaft und f&uuml;r die Beteiligten v&ouml;llig &uuml;berraschend eine auf &sect;&nbsp;163 Satz&nbsp;1 AO gest&uuml;tzte Billigkeitsentscheidung getroffen. Die Festsetzung der Umsatzsteuer sei nach &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;3 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) a.F. und &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;2 UStG gerechtfertigt gewesen. Es habe eine Gefahr f&uuml;r das Steueraufkommen bestanden. Zu beachten sei der Vorrang des gesetzlich normierten Berichtigungsverfahrens. Dies stehe im Einklang mit der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) und des BFH. Das Berichtigungsverfahren sei einzuhalten, auch wenn die Annahme einer Gef&auml;hrdungslage vordergr&uuml;ndig ausgeschlossen erscheine. Es liege auch eine Gef&auml;hrdungslage f&uuml;r das Steueraufkommen vor. Ma&szlig;geblich sei der jeweilige Steueranspruch. Mehrere Rechnungen k&ouml;nnten sich nicht ausgleichen. Mit der R&uuml;ckwirkung der Billigkeitsma&szlig;nahme entfalle die Zinsfolge. Dies widerspreche dem Gesetzeswortlaut. Steuerberichtigungen seien in 2010 vorgenommen worden. Die Voraussetzungen f&uuml;r die &Uuml;bergangs- und Nichtbeanstandungsregelungen des BMF l&auml;gen nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das Urteil des FG aufzuheben, soweit es der Klage stattgegeben hat, und die Klage auch insoweit abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>unter Aufhebung des Urteils des FG die Umsatzsteuerbescheide 2001 bis 2004 vom 28.&nbsp;September 2010 i.d.F. der Einspruchsentscheidung vom 26.&nbsp;Oktober 2011 dahingehend abzu&auml;ndern, dass die Umsatzsteuer f&uuml;r 2001 um &#8230;&nbsp;EUR, f&uuml;r 2002 um &#8230;&nbsp;EUR, f&uuml;r 2003 um &#8230;&nbsp;EUR und f&uuml;r 2004 um &#8230;&nbsp;EUR herabgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie macht geltend, dass die Umsatzsteuerfestsetzungen rechtswidrig seien. Die Nichtbeanstandungsregelung des BMF in BStBl I 2008, 1084 sei nach Art.&nbsp;3 des Grundgesetzes anzuwenden. Das FA habe den zul&auml;ssigen Auslegungsrahmen &uuml;berschritten. Die Revision des FA sei zur&uuml;ckzuweisen, da das FG den Billigkeitserlass hilfsweise zu Recht bejaht habe. Sie habe die Rechnungen erst in 2010 berichtigt. Das gesetzlich vorgesehene Berichtigungsverfahren sei unter Ber&uuml;cksichtigung von Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit und Willk&uuml;rverbot sowie der hierzu ergangenen EuGH-Rechtsprechung durch ein Billigkeitsverfahren zu erg&auml;nzen. Es habe auch an Handreichungen zur Rechtsanwendung gefehlt. Das FA verletze den Neutralit&auml;tsgrundsatz. F&uuml;r die Versagung einer r&uuml;ckwirkenden Berichtigung sei kein Grund ersichtlich. Dem EuGH sei die Frage vorzulegen, ob Art.&nbsp;203 der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (MwStSystRL) sowie der Neutralit&auml;tsgrundsatz einer nationalen Regelung wie der des &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;2 S&auml;tze&nbsp;3&nbsp;ff. UStG entgegenst&uuml;nden, wonach der Gesetzgeber die Berichtigung einer unberechtigt ausgewiesenen Umsatzsteuer zwingend von der Nichtgeltendmachung oder R&uuml;ckzahlung geltend gemachter Vorsteuer durch den Rechnungsempf&auml;nger abh&auml;ngig mache und eine Berichtigung des geschuldeten Steuerbetrags mit R&uuml;ckwirkung auf den Veranlagungszeitraum der urspr&uuml;nglichen Rechnung ausscheide.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die hinsichtlich der Steuerfestsetzungen eingelegte Revision der Kl&auml;gerin ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die streitigen Umsatzsteuerfestsetzungen sind aus den im FG-Urteil genannten Gr&uuml;nden, auf die der erkennende Senat zur Vermeidung von Wiederholungen verweist, materiell-rechtlich zutreffend. Insbesondere kommt es entgegen dem Vorbringen der Kl&auml;gerin in der m&uuml;ndlichen Verhandlung nicht in Betracht, auf das gesetzlich in &sect;&nbsp;14c UStG vorgesehene Berichtigungserfordernis zu verzichten. Es ist auch nicht aus Gr&uuml;nden des Unionsrechts erforderlich, eine Berichtigung der Steuerschuld, die sich aus einem Steuerausweis in einer Rechnung ergibt, im Festsetzungsverfahren ohne Durchf&uuml;hrung der in &sect;&nbsp;14c UStG vorgesehenen Berichtigungsverfahren zu erm&ouml;glichen. Denn unionsrechtlich wird die Steuerschuld, die sich aus Art.&nbsp;203 MwStSystRL aus einem Steuerausweis in einer Rechnung ergibt, dadurch &quot;begrenzt, jede zu Unrecht in Rechnung gestellte Steuer zu berichtigen, wenn der Rechnungsaussteller seinen guten Glauben nachweist oder wenn er die Gef&auml;hrdung des Steueraufkommens rechtzeitig und vollst&auml;ndig beseitigt hat&quot; (EuGH-Urteil Stroy trans vom 31.&nbsp;Januar 2013 C-642\/11, EU:C:2013:54, Rz&nbsp;33). Auch unionsrechtlich darf danach auf die Vornahme einer Berichtigung, wie sie im nationalen Recht vorgesehen ist, abgestellt werden. Soweit &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;3 UStG a.F. anders als &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 UStG a.F. keinerlei Berichtigungsverfahren vorsah, ist dies nach den Verh&auml;ltnissen des Streitfalles, in dem keine Berichtigung erfolgt ist, unerheblich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Soweit sich die Kl&auml;gerin hiergegen unter Hinweis auf eine zeitliche Anwendungsregelung wendet, hat dies keinen Erfolg. Denn derartige Verwaltungsregelungen sind finanzgerichtlich nicht im Festsetzungs-, sondern nur in einem gesonderten Billigkeitsverfahren zu ber&uuml;cksichtigen (vgl. BFH-Urteile vom 27.&nbsp;Juli 2000 V&nbsp;R&nbsp;55\/99, BFHE 193, 156, BStBl II 2001, 426, unter II.1.c, und vom 14.&nbsp;April 2011 IV&nbsp;R&nbsp;15\/09, BFHE 233, 206, BStBl II 2011, 706, unter II.5.; ebenso z.B. BFH-Beschluss vom 11.&nbsp;Februar 2014 V&nbsp;B&nbsp;103\/13, BFH\/NV 2014, 739).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">III.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die hinsichtlich des vom FG bejahten Billigkeitserlasses eingelegte Revision des FA ist teilweise begr&uuml;ndet. Soweit das FG einen Billigkeitserlass hinsichtlich des Bestelleintritts bejaht hat, ist sein Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 FGO). Das FG hat aber einen Anspruch auf Billigkeitserlass in Bezug auf die Sale-and-Mietkauf-back-Gesch&auml;fte zu Recht bejaht, so dass die Revision insoweit zur&uuml;ckzuweisen ist (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;163 Satz&nbsp;1 AO in seiner in den Streitjahren geltenden Fassung k&ouml;nnen Steuern niedriger festgesetzt werden und einzelne die Steuer erh&ouml;hende Besteuerungsgrundlagen unber&uuml;cksichtigt bleiben, wenn die Erhebung der Steuer nach Lage des einzelnen Falls aus sachlichen oder aus pers&ouml;nlichen Gr&uuml;nden unbillig w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die nach &sect;&nbsp;163 AO zu treffende Billigkeitsentscheidung ist eine Ermessensentscheidung der Finanzbeh&ouml;rde i.S. von &sect;&nbsp;5 AO, die grunds&auml;tzlich nur eingeschr&auml;nkter gerichtlicher Nachpr&uuml;fung unterliegt (&sect;&sect;&nbsp;102, 121 FGO). Sie kann im finanzgerichtlichen Verfahren nur dahin gepr&uuml;ft werden, ob der Verwaltungsakt oder die Ablehnung des Verwaltungsakts rechtswidrig ist, weil die gesetzlichen Grenzen des Ermessens &uuml;berschritten sind oder von dem Ermessen in einer dem Zweck der Erm&auml;chtigung nicht entsprechenden Weise Gebrauch gemacht wurde (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. Beschluss des Gemeinsamen Senats der obersten Gerichtsh&ouml;fe des Bundes vom 19.&nbsp;Oktober 1971 GmS-OGB&nbsp;3\/70, BStBl II 1972, 603; BFH-Urteile vom 10.&nbsp;Oktober 2001 XI&nbsp;R&nbsp;52\/00, BFHE 196, 572, BStBl II 2002, 201; vom 7.&nbsp;Oktober 2010 V&nbsp;R&nbsp;17\/09, BFH\/NV 2011, 865; vom 6.&nbsp;September 2011 VIII&nbsp;R&nbsp;55\/10, BFH\/NV 2012, 269). Stellt das Gericht eine Ermessens&uuml;berschreitung oder einen Ermessensfehler fest, ist es grunds&auml;tzlich auf die Aufhebung der angefochtenen Verwaltungsentscheidung beschr&auml;nkt. Nur in den F&auml;llen der sog. Ermessensreduzierung auf Null ist es befugt, seine Entscheidung an die Stelle der Ermessensentscheidung der Verwaltungsbeh&ouml;rde zu setzen (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Urteile in BFHE 196, 572, BStBl II 2002, 201; in BFH\/NV 2012, 269, unter II.1., jeweils m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Festsetzung einer Steuer ist aus sachlichen Gr&uuml;nden unbillig, wenn sie zwar dem Wortlaut des Gesetzes entspricht, aber den Wertungen des Gesetzes zuwiderl&auml;uft (vgl. BFH-Urteile vom 11.&nbsp;Juli 1996 V&nbsp;R&nbsp;18\/95, BFHE 180, 524, BStBl II 1997, 259; in BFH\/NV 2011, 865). Das setzt voraus, dass der Gesetzgeber die Grundlagen f&uuml;r die Steuerfestsetzung anders als tats&auml;chlich geschehen geregelt h&auml;tte, wenn er die zu beurteilende Frage als regelungsbed&uuml;rftig erkannt h&auml;tte. Eine f&uuml;r den Steuerpflichtigen ung&uuml;nstige Rechtsfolge, die der Gesetzgeber bewusst angeordnet oder in Kauf genommen hat, rechtfertigt dagegen keine Billigkeitsma&szlig;nahme (vgl. BFH-Urteile vom 16.&nbsp;August 2001 V&nbsp;R&nbsp;72\/00, BFH\/NV 2002, 545; in BFH\/NV 2011, 865, und vom 14.&nbsp;M&auml;rz 2012 XI&nbsp;R&nbsp;28\/09, BFH\/NV 2012, 1493).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der Streitpunkt Bestelleintritt weist keine Besonderheiten auf, die einen Anspruch auf Billigkeitserlass vermitteln. Es geht hier um eine Kette von Rechnungen mit unzutreffendem Steuerausweis, nicht um eine gegenseitige Erteilung von Rechnungen zwischen zwei Personen. Dar&uuml;ber hinaus beruhte der Steuerausweis in den Rechnungen auf einer ohne weiteres vermeidbaren Fehlbeurteilung. F&uuml;r die Abnehmerbestimmung kommt es auf das der Leistung zugrunde liegende Rechtsverh&auml;ltnis an (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 18.&nbsp;Februar 2009 V&nbsp;R&nbsp;82\/07, BFHE 225, 198, BStBl II 2009, 876, unter II.2.a&nbsp;aa), wof&uuml;r die Verh&auml;ltnisse bei der Leistungserbringung ma&szlig;geblich sind. Dass sich die Person des Abnehmers nach den Verh&auml;ltnissen bei der Lieferung bestimmt, unterlag daher keinen Zweifeln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen ein hier bestehendes Erfordernis, Rechnungen mit unzutreffendem Steuerausweis zu berichtigen, liegen auch unter Ber&uuml;cksichtigung des Grundsatzes der steuerlichen Neutralit&auml;t entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerin keine Bedenken vor. Denn der Grundsatz der Neutralit&auml;t der Mehrwertsteuer verlangt nur, dass zu Unrecht in Rechnung gestellte Mehrwertsteuer berichtigt werden kann, wenn der Aussteller der Rechnung die Gef&auml;hrdung des Steueraufkommens rechtzeitig und vollst&auml;ndig beseitigt hat (BFH-Urteil vom 12.&nbsp;Oktober 2016 XI&nbsp;R&nbsp;43\/14, BFHE 255, 474, unter II.3.b), nicht aber auch ein Entfallen der Steuerschuld ohne Berichtigung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Demgegen&uuml;ber hat das FG in Bezug auf den Steuerausweis bei den Sale-and-Mietkauf-back-Gesch&auml;ften den Anspruch auf Billigkeitserlass zutreffend bejaht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach den bindenden Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) sind die GmbH und ihre Vertragspartner von einer Lieferung durch den jeweiligen Vertragspartner an die GmbH (&quot;sale&quot;) und eine unmittelbare R&uuml;cklieferung durch die GmbH (&quot;Mietkauf-back&quot;) ausgegangen und haben sich f&uuml;r diese Lieferungen jeweils gegenseitig Rechnungen mit Steuerausweis erteilt, w&auml;hrend umsatzsteuerrechtlich nur eine Darlehensgew&auml;hrung durch die GmbH vorlag. Die Inanspruchnahme des Vorsteuerabzugs und die Erteilung von Rechnungen mit Steuerausweis beruhte dabei auf rechtlichen Fehlvorstellungen zu Rechtsfragen, zu denen in den Streitjahren noch keine h&ouml;chstrichterliche Rechtsprechung vorlag. Zu ber&uuml;cksichtigen ist dabei auch, dass die Beteiligten bei der Erteilung von Rechnungen mit Steuerausweis von ihren zivilrechtlich getroffenen Vereinbarungen ausgegangen sind. Es liegen zudem keine Anhaltspunkte f&uuml;r eine missbr&auml;uchliche Gestaltung oder ein Handeln in Hinterziehungsabsicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach den Wertungen des UStG bedarf es in F&auml;llen eines unzutreffenden Steuerausweises zwar grunds&auml;tzlich einer Rechnungsberichtigung (vgl. &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG, &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 UStG a.F.). Dies rechtfertigt sich aus dem hiermit verfolgten Zweck, einer Gef&auml;hrdung des Steueraufkommens entgegenzuwirken (vgl. hierzu BFH-Urteil in BFHE 255, 474, unter II.2.c&nbsp;aa).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Anders ist es aber, wenn sich zwei Unternehmer ausgehend von den zivilrechtlichen Vereinbarungen aufgrund eines gemeinsamen Irrtums &uuml;ber die zutreffende steuerrechtliche Beurteilung vor h&ouml;chstrichterlicher Kl&auml;rung einer Streitfrage (hier: BFH-Urteil in BFHE 213, 83, BStBl II 2006, 727) ohne Missbrauchs- oder Hinterziehungsabsicht gegenseitig Rechnungen mit unzutreffendem Steuerausweis erteilen und aufgrund der Versteuerung der jeweils zu Unrecht gesondert ausgewiesenen Steuerbetr&auml;ge bei einer Gesamtbetrachtung des Sale-and-Mietkauf-back-Gesch&auml;fts keine Gef&auml;hrdung des Steueraufkommens vorliegt und auch nicht vom FA dargetan wird. Nach Ma&szlig;gabe dieser Besonderheiten ist es revisionsrechtlich nicht zu beanstanden, einen Billigkeitserlass zu bejahen, obwohl die &Auml;nderung im Festsetzungsverfahren einer Rechnungsberichtigung bedarf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die weitergehenden Einwendungen des FA greifen nicht durch. Zwar tr&auml;gt das FA zutreffend vor, dass dem im UStG geregelten Rechnungsberichtigungsverfahren grunds&auml;tzlich Vorrang zukommt. Dieses Verfahren steht einem Billigkeitserlass in v&ouml;llig atypisch gelagerten Ausnahmef&auml;llen (hier: Sale-and-Mietkauf-back-Gesch&auml;fte), bei dem die unzutreffende Besteuerung zweier Vertragsparteien ausschlie&szlig;lich auf der irrt&uuml;mlichen Annahme beruht, dass das Zivilrecht f&uuml;r die umsatzsteuerrechtliche Beurteilung ma&szlig;geblich ist, aber nicht entgegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">IV. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;136 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 27.9.2018, V R 32\/16ECLI:DE:BFH:2018:U.270918.VR32.16.0 Billigkeitserlass bei fehlerhaften Rechnungen Leits&auml;tze Ein Billigkeitserlass kann gerechtfertigt sein, wenn sich zwei Unternehmer ausgehend von den zivilrechtlichen Vereinbarungen aufgrund eines gemeinsamen Irrtums &uuml;ber die zutreffende steuerrechtliche Beurteilung vor h&ouml;chstrichterlicher Kl&auml;rung einer Streitfrage ohne Missbrauchs- oder Hinterziehungsabsicht gegenseitig Rechnungen mit unzutreffendem Steuerausweis erteilen und aufgrund der Versteuerung der &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-32-16-billigkeitserlass-bei-fehlerhaften-rechnungen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;32\/16 &#8211; Billigkeitserlass bei fehlerhaften Rechnungen<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70277","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70277","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70277"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70277\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70277"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70277"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70277"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}