{"id":70280,"date":"2019-02-09T10:24:27","date_gmt":"2019-02-09T08:24:27","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70280"},"modified":"2019-02-09T10:24:27","modified_gmt":"2019-02-09T08:24:27","slug":"i-r-24-16-sperrbetrag-gemaess-par-50c-estg-1997-bei-sog-doppelumwandlungsmodell-nachweismoeglichkeit-ueber-die-sperrbetragsmindernde-differenzierung-des-anteilskaufpreises","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-24-16-sperrbetrag-gemaess-par-50c-estg-1997-bei-sog-doppelumwandlungsmodell-nachweismoeglichkeit-ueber-die-sperrbetragsmindernde-differenzierung-des-anteilskaufpreises\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;24\/16 &#8211; Sperrbetrag gem&auml;&szlig; &sect; 50c EStG 1997 bei sog. Doppelumwandlungsmodell &#8211; Nachweism&ouml;glichkeit &uuml;ber die sperrbetragsmindernde Differenzierung des Anteilskaufpreises"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.7.2018, I R 24\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.240718.IR24.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Sperrbetrag gem&auml;&szlig; &sect; 50c EStG 1997 bei sog. Doppelumwandlungsmodell &#8211; Nachweism&ouml;glichkeit &uuml;ber die sperrbetragsmindernde Differenzierung des Anteilskaufpreises<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Werden Anteile an einer Kapitalgesellschaft I, bei deren Erwerb ein sog. Sperrbetrag nach &sect; 50c Abs. 11 EStG 1997 ausgel&ouml;st wurde, in eine weitere Kapitalgesellschaft II im Wege der Kapitalerh&ouml;hung eingebracht, und werden anschlie&szlig;end die Kapitalgesellschaft I wie auch sp&auml;ter die Kapitalgesellschaft II formwechselnd in eine Personengesellschaft umgewandelt (sog. Doppelumwandlungsmodell), ist bei der Ermittlung des Umwandlungsgewinns jeweils ein Sperrbetrag (gem&auml;&szlig; &sect; 50c Abs. 11 EStG 1997 als unmittelbarer sowie gem&auml;&szlig; &sect; 50c Abs. 7 EStG 1997 als mittelbarer Sperrbetrag) zu ber&uuml;cksichtigen (Best&auml;tigung der Senatsurteile vom 12. November 2008 I R 77\/07, BFHE 224, 32, BStBl II 2009, 831, und vom 7. November 2007 I R 41\/05, BFHE 219, 549, BStBl II 2008, 604).<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Dem Steuerpflichtigen ist im Wege einer sog. geltungserhaltenden Reduktion des &sect; 50c Abs. 4 Satz 1 EStG 1997 die M&ouml;glichkeit einzur&auml;umen, den Nachweis zu erbringen, dass die Anschaffungskosten der Anteile eine Abgeltung des K&ouml;rperschaftsteuerguthabens an den nicht anrechnungsberechtigten Ver&auml;u&szlig;erer der Anteile nicht einschlie&szlig;en.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;gerinnen wird das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 9. M&auml;rz 2016&nbsp;&nbsp;7 K 7213\/12 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht Berlin Brandenburg zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Streitig ist der Ansatz eines sog. Sperrbetrages gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;50c des Einkommensteuergesetzes in der in den Streitjahren (1999, 2000) geltenden Fassung (EStG 1997) im Rahmen eines sog. Doppelumwandlungsmodells.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin zu 1. (Kl&auml;gerin zu 1.), eine GmbH &#038; Co. oHG, und die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin zu 2. (Kl&auml;gerin zu 2.), ebenfalls eine GmbH &#038; Co. oHG, geh&ouml;ren &#8211;ebenso wie die Beigeladene zu 1. und die Beigeladene zu 2. (beides GmbH)&#8211; zur sog. H-Gruppe, deren b&ouml;rsennotierte Obergesellschaft die C mit Sitz in den USA war. Die Wirtschaftsjahre der beteiligten Gesellschaften der H-Gruppe endeten jeweils am 30.&nbsp;November eines Jahres.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gesellschafter der Kl&auml;gerin zu 1. sind die Kl&auml;gerin zu 2. mit einer Beteiligung in H&ouml;he von 99,989&nbsp;% sowie die Beigeladene zu 1. in H&ouml;he von 0,0017&nbsp;% und die Beigeladene zu 3. in H&ouml;he von 0,0093&nbsp;%. Gesellschafter der Kl&auml;gerin zu 2. sind die Beigeladene zu 1. mit einer Beteiligung in H&ouml;he von 0,01&nbsp;% und die Beigeladene zu 2. in H&ouml;he von 99,99&nbsp;%. Alleinige Gesellschafterin der Beigeladenen zu 1. ist die S.A. mit Sitz in Frankreich. Gesellschafter der Beigeladenen zu 2. sind die H&nbsp;S.A. mit einer Beteiligung in H&ouml;he von 99,952&nbsp;% und die C in H&ouml;he von 0,048&nbsp;%.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese f&uuml;r die Streitjahre ma&szlig;gebende Unternehmensstruktur ergab sich aus Folgendem: Rechtsvorg&auml;ngerin der Kl&auml;gerin zu 1. &#8211;vor formwechselnder Umwandlung&#8211; war die A GmbH mit Sitz im Inland. Deren Anteile wurden vollst&auml;ndig von der A&nbsp;S.A. mit Sitz in Frankreich gehalten. Am 24.&nbsp;November 1998 verkaufte die A&nbsp;S.A. einen Gesch&auml;ftsanteil im Nennbetrag von &#8230;&nbsp;DM (ca. 0,0093&nbsp;%) an die X&nbsp;Bank. Sodann wurde die A&nbsp;S.A. am 26.&nbsp;November 1998 auf die H&nbsp;S.A. verschmolzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Vertrag vom 29.&nbsp;Dezember 1998 brachte die H&nbsp;S.A. 99,989&nbsp;% ihres Anteils von 99,9907&nbsp;% an der A&nbsp;GmbH mit sofortiger Wirkung in die Beigeladene zu 2., deren Anteilseignerin sie zu 99,952&nbsp;% war, gegen Gew&auml;hrung von Gesellschaftsrechten ein. Diese Einbringung erfolgte nach &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;3 des Umwandlungssteuergesetzes in der in den Streitjahren geltenden Fassung (UmwStG 1995) zum Teilwert, der im Vertrag vom 29.&nbsp;Dezember 1998 mit &#8230;&nbsp;DM beziffert wurde. Im Gegenzug erhielt die H&nbsp;S.A. neue Gesch&auml;ftsanteile an der Beigeladenen zu 2. im Nennbetrag von &#8230;&nbsp;DM. Ferner wurde ein Betrag von &#8230;&nbsp;DM auf die Einlageverpflichtung der H&nbsp;S.A. angerechnet. Der die genannten Betr&auml;ge &uuml;bersteigende Teil des Teilwerts wurde in die Kapitalr&uuml;cklage der Beigeladenen zu 2. eingestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sodann brachte die Beigeladene zu 2. mit Vertrag vom 30.&nbsp;Dezember 1998 ihre Anteile an der A&nbsp;GmbH mit sofortiger Wirkung in die Rechtsvorg&auml;ngerin der Kl&auml;gerin zu 2., die B&nbsp;GmbH mit Sitz im Inland, im Wege einer Kapitalerh&ouml;hung ein. Die Einbringung erfolgte nach &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;3 UmwStG 1995 zum Teilwert, der dem Buchwert entsprach. Die B&nbsp;GmbH war bereits am 25.&nbsp;November 1998 von der Beigeladenen zu 2. als Alleingesellschafterin gegr&uuml;ndet worden. Einen Teilgesch&auml;ftsanteil an der B&nbsp;GmbH im Nennbetrag von &#8230;&nbsp;DM (ca. 0,01&nbsp;%) hatte die Beigeladene zu 2. am 23.&nbsp;Dezember 1998 an die Beigeladene zu 1. verkauft. Die H&nbsp;S.A. brachte daraufhin am 27.&nbsp;Januar 1999 ihren verbleibenden Gesch&auml;ftsanteil an der A&nbsp;GmbH im Nennbetrag von &#8230;&nbsp;DM (ca. 0,0017&nbsp;%) in die Beigeladene zu 1. ein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 5.&nbsp;Februar 1999 verkaufte die X&nbsp;Bank ihren Gesch&auml;ftsanteil an der A&nbsp;GmbH in H&ouml;he von 0,0093&nbsp;% an die Beigeladene zu 3., eine GmbH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Schlie&szlig;lich beschlossen die Gesellschafterversammlungen der Kl&auml;gerin zu 1. am 9.&nbsp;Februar 1999 und der Kl&auml;gerin zu 2. am 15.&nbsp;M&auml;rz 1999, diese jeweils mit steuerlicher R&uuml;ckwirkung zum 30.&nbsp;November 1998 formwechselnd in offene Handelsgesellschaften umzuwandeln. Die Eintragungen in das Handelsregister erfolgten am 3.&nbsp;M&auml;rz 1999 f&uuml;r die Kl&auml;gerin zu 1. und am 28.&nbsp;April 1999 f&uuml;r die Kl&auml;gerin zu 2.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerinnen machten in ihren Feststellungserkl&auml;rungen f&uuml;r die Streitjahre in Folge der Formwechsel erh&ouml;hte Abschreibungen geltend. Diese sollten auf den durch die Formwechsel entstandenen &Uuml;bernahmeverlusten beruhen, die nicht sofort steuerlich abzugsf&auml;hig seien, sondern zur Aufstockung der anteiligen Wirtschaftsg&uuml;ter der Kl&auml;gerin zu 1. in den Erg&auml;nzungsbilanzen der Gesellschafter, insbesondere der Kl&auml;gerin zu 2., f&uuml;hren sollten. Dabei gingen die Kl&auml;gerinnen davon aus, dass zwar beim ersten Formwechsel der A&nbsp;GmbH in die Kl&auml;gerin zu 1. ein Sperrbetrag nach &sect;&nbsp;50c EStG 1997 zu ber&uuml;cksichtigen sei, nicht jedoch beim Formwechsel der B&nbsp;GmbH in die Kl&auml;gerin zu 2.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die f&uuml;r die Streitjahre auf der Grundlage der vorstehenden Feststellungserkl&auml;rungen ergangenen einheitlichen und gesonderten Feststellungen jeweils vom 8.&nbsp;Oktober 2003 (Kl&auml;gerin zu 1.) und vom 10.&nbsp;September 2003 bzw. 23.&nbsp;September 2003 (Kl&auml;gerin zu 2.) standen unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;164 Abs.&nbsp;1 der Abgabenordnung (AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Vom 7.&nbsp;Februar 2005 bis 27.&nbsp;M&auml;rz 2008 f&uuml;hrte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) bei den Kl&auml;gerinnen u.a. f&uuml;r die Streitjahre Au&szlig;enpr&uuml;fungen durch. Am 27.&nbsp;M&auml;rz 2008 erzielten die Beteiligten eine tats&auml;chliche Verst&auml;ndigung hinsichtlich des Unternehmenswerts der A&nbsp;GmbH auf den 30.&nbsp;November 1998, der Aufteilung der stillen Reserven auf die aufgestockten Wirtschaftsg&uuml;ter und des Abschreibungszeitraums der immateriellen Wirtschaftsg&uuml;ter. Danach soll sich der gesamte Unternehmenswert der A&nbsp;GmbH auf &#8230;&nbsp;DM belaufen. Das Ergebnis der tats&auml;chlichen Verst&auml;ndigung sollte auch den gesonderten und einheitlichen Feststellungen der Kl&auml;gerin zu 2., die ebenfalls an der tats&auml;chlichen Verst&auml;ndigung beteiligt war, zu Grunde gelegt werden. Streitig blieb insofern allerdings noch die Ber&uuml;cksichtigung eines Sperrbetrags nach &sect;&nbsp;50c EStG 1997 auf Ebene der Kl&auml;gerin zu 2.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA erlie&szlig; daraufhin f&uuml;r die Streitjahre am 23.&nbsp;Dezember 2009 ge&auml;nderte Bescheide &uuml;ber die gesonderten und einheitlichen Feststellungen. Hiergegen legten die Kl&auml;gerinnen Einspr&uuml;che ein und beantragten einen Erg&auml;nzungsbescheid gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;179 Abs.&nbsp;3 AO, in dem festgestellt wird, dass die angefochtenen Bescheide auf einem r&uuml;ckwirkenden Ereignis i.S. des &sect;&nbsp;233a Abs.&nbsp;2a AO beruhen. Auf die Einspr&uuml;che hin setzte das FA nach entsprechenden Verb&ouml;serungshinweisen die festgestellten Gewinne f&uuml;r 1999 herauf und die Gewinne f&uuml;r 2000 im Wege einer Teilabhilfe herab. Im &Uuml;brigen wies das FA die Einspr&uuml;che als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck und lehnte auch den Erlass eines Erg&auml;nzungsbescheids nach &sect;&nbsp;179 Abs.&nbsp;3 AO ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die hiergegen erhobene Klage wies das Finanzgericht (FG) Berlin-Brandenburg mit Urteil vom 9.&nbsp;M&auml;rz 2016&nbsp;&nbsp;7&nbsp;K&nbsp;7213\/12 als unbegr&uuml;ndet ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dagegen wenden sich die Kl&auml;gerinnen mit der Revision, die sie auf die Verletzung materiellen Rechts st&uuml;tzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin zu 1. beantragt,<br \/>das angefochtene Urteil aufzuheben und die Bescheide &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r 1999 bzw. 2000 vom 23.&nbsp;Dezember 2009 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 9.&nbsp;Juli 2012 dahingehend abzu&auml;ndern, dass zus&auml;tzliche Gewinnminderungen aus Erg&auml;nzungsbilanzen der unmittelbaren Mitunternehmer B&nbsp;GmbH &#038; Co. oHG (Kl&auml;gerin zu 2.) in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;DM f&uuml;r 1999 bzw. &#8230;&nbsp;DM f&uuml;r 2000, D&nbsp;GmbH in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;DM bzw. &#8230;&nbsp;DM, E&nbsp;GmbH in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;DM bzw. &#8230;&nbsp;DM und der mittelbaren Mitunternehmerin H&nbsp;GmbH in H&ouml;he von jeweils &#8230;&nbsp;DM ber&uuml;cksichtigt werden,<\/p>\n<p>hilfsweise das angefochtene Urteil aufzuheben und die Bescheide &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r 1999 bzw. 2000 vom 23.&nbsp;Dezember 2009 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 9.&nbsp;Juli 2012 dahingehend abzu&auml;ndern, dass zus&auml;tzliche Gewinnminderungen aus der Erg&auml;nzungsbilanz der mittelbaren Mitunternehmerin H&nbsp;GmbH in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;DM f&uuml;r 1999 bzw. &#8230;&nbsp;DM f&uuml;r 2000 ber&uuml;cksichtigt werden sowie<\/p>\n<p>h&ouml;chst hilfsweise, das FA unter Aufhebung des Ablehnungsbescheids in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 9.&nbsp;Juli 2012 zu verpflichten, einen Erg&auml;nzungsbescheid i.S. des &sect;&nbsp;179 Abs.&nbsp;3 AO zu erlassen, nach dem die &Auml;nderung durch die mit dem Hauptantrag angefochtenen Bescheide auf einem r&uuml;ckwirkenden Ereignis i.S. des &sect;&nbsp;233a Abs.&nbsp;2a AO beruht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin zu 2. beantragt,<br \/>das vorinstanzliche Urteil aufzuheben und die Bescheide &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r 1999 bzw. 2000 vom 23.&nbsp;Dezember 2009 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 5.&nbsp;Juli 2012 dahingehend abzu&auml;ndern, dass &#8211;auch soweit dies nicht nach Grundlagenbescheiden f&uuml;r die Kl&auml;gerin zu 1. erfolgt&#8211; zus&auml;tzliche Gewinnminderungen aus der Erg&auml;nzungsbilanz der Kl&auml;gerin zu 2. bei der Kl&auml;gerin zu 1. in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;DM f&uuml;r 1999 bzw. &#8230;&nbsp;DM f&uuml;r 2000 sowie aus der Erg&auml;nzungsbilanz der H&nbsp;GmbH in H&ouml;he von jeweils &#8230;&nbsp;DM ber&uuml;cksichtigt werden,<\/p>\n<p>hilfsweise das vorinstanzliche Urteil aufzuheben und die Bescheide &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen f&uuml;r 1999 bzw. 2000 vom 23.&nbsp;Dezember 2009 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 5.&nbsp;Juli 2012 dahingehend abzu&auml;ndern, dass zus&auml;tzliche Gewinnminderungen aus der Erg&auml;nzungsbilanz der mittelbaren Mitunternehmerin H&nbsp;GmbH in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;DM f&uuml;r 1999 bzw. &#8230;&nbsp;DM f&uuml;r 2000 ber&uuml;cksichtigt werden sowie<\/p>\n<p>h&ouml;chst hilfsweise, das FA unter Aufhebung des Ablehnungsbescheids in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 5.&nbsp;Juli 2012 zu verpflichten, einen Erg&auml;nzungsbescheid i.S. des &sect;&nbsp;179 Abs.&nbsp;3 AO zu erlassen, nach dem die &Auml;nderung durch die mit dem Hauptantrag angefochtenen Bescheide auf einem r&uuml;ckwirkenden Ereignis i.S. des &sect;&nbsp;233a Abs.&nbsp;2a AO beruht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Revision der Kl&auml;gerinnen zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beigeladenen haben keinen Antrag gestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Die bisherigen Feststellungen des FG reichen nicht aus, eine abschlie&szlig;ende Entscheidung &uuml;ber den Ansatz der &#8211;in ihrem Anwendungsbereich aus gemeinschaftsrechtlicher Sicht auf einen verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igen Kern beschr&auml;nkten und bei der Ermittlung des &Uuml;bernahmeverlusts anzusetzenden&#8211; Sperrbetr&auml;ge zu treffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Geht das Verm&ouml;gen einer K&ouml;rperschaft durch Umwandlung auf eine Personengesellschaft &uuml;ber, ist auf der Ebene der Personengesellschaft durch Gegen&uuml;berstellung des Wertes, mit dem die &uuml;bergehenden Wirtschaftsg&uuml;ter zu &uuml;bernehmen sind, und des Buchwertes der Anteile an der &uuml;bertragenden K&ouml;rperschaft der &Uuml;bernahmegewinn\/-verlust zu ermitteln (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 UmwStG 1995). Dies gilt f&uuml;r den Fall, dass eine Kapitalgesellschaft formwechselnd in eine Personengesellschaft umgewandelt wird, entsprechend (&sect;&nbsp;14 UmwStG&nbsp;1995). Der auf diese Weise ermittelte &Uuml;bernahmegewinn\/-verlust &quot;1. Stufe&quot; ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 UmwStG 1995 um die nach &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 UmwStG 1995 anzurechnende K&ouml;rperschaftsteuer und um einen Sperrbetrag i.S. des &sect;&nbsp;50c EStG 1997 zu erh&ouml;hen bzw. zu mindern, soweit die Anteile an der &uuml;bertragenden K&ouml;rperschaft am steuerlichen &Uuml;bertragungsstichtag zum Betriebsverm&ouml;gen der &uuml;bernehmenden Personengesellschaft geh&ouml;rten. Ergibt sich danach weiterhin ein &Uuml;bernahmeverlust (&quot;2. Stufe&quot;), sind die Wertans&auml;tze der &uuml;bergegangenen materiellen und immateriellen Wirtschaftsg&uuml;ter bis zu ihren Teilwerten aufzustocken; ein dann immer noch verbleibender Betrag mindert den Gewinn der &uuml;bernehmenden Personengesellschaft (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;6 UmwStG 1995).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Vor diesem rechtlichen Hintergrund streiten die Beteiligten darum, ob der von den Kl&auml;gerinnen jeweils erzielte &Uuml;bernahmeverlust um einen Sperrbetrag i.S. des &sect;&nbsp;50c EStG 1997 gemindert wird. Diese Frage ist auf der Grundlage des innerstaatlichen Rechts zu bejahen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;1 EStG 1997 kann ein zur Anrechnung von K&ouml;rperschaftsteuer berechtigter Steuerpflichtiger, der einen Anteil an einer in dem Zeitpunkt des Erwerbs oder in dem Zeitpunkt der Gewinnminderung unbeschr&auml;nkt steuerpflichtigen Kapitalgesellschaft von einem nichtanrechnungsberechtigten Anteilseigner erwirbt, Gewinnminderungen, die (u.a.) durch den Ansatz des niedrigeren Teilwerts im Jahr des Erwerbs oder in einem der folgenden neun Jahre entstehen, bei der Gewinnermittlung nicht ber&uuml;cksichtigen, soweit der Ansatz des niedrigeren Teilwerts nur auf Gewinnaussch&uuml;ttungen (u.a.) zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden kann und die Gewinnminderungen insgesamt den Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten und dem Nennbetrag des Anteils (sog. Sperrbetrag, vgl. &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;4 EStG 1997) nicht &uuml;bersteigen. Wirtschaftlich entspricht dieser Sperrbetrag den vom Erwerber als Teil des Kaufpreises bezahlten offenen R&uuml;cklagen und stillen Reserven der Kapitalgesellschaft. Dieser (begrenzten) Nichtber&uuml;cksichtigung einer Gewinnminderung beim Erwerber liegt in erster Linie die Zielsetzung zugrunde, eine &quot;Einmalbesteuerung&quot; im Inland sicherzustellen (Senatsurteile vom 12.&nbsp;November 2008 I&nbsp;R&nbsp;77\/07, BFHE 224, 32, BStBl II 2009, 831; vom 7.&nbsp;November 2007 I&nbsp;R&nbsp;41\/05, BFHE 219, 549, BStBl II 2008, 604, m.w.N.; Senatsbeschluss vom 23.&nbsp;Januar 2008 I&nbsp;R&nbsp;21\/06, BFHE 220, 280; abweichend Kempf\/ Jorewitz, Internationales Steuerrecht &#8211;IStR&#8211; 2008, 787, 790). Diese Zielsetzung verfolgt auch &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;11 EStG 1997; nach dieser Bestimmung sind die Abs&auml;tze 1 bis 8 entsprechend anzuwenden, wenn ein zur Anrechnung von K&ouml;rperschaftsteuer berechtigter Steuerpflichtiger einen Anteil an einer Kapitalgesellschaft i.S. des Abs.&nbsp;1 von einem anrechnungsberechtigten Anteilseigner erworben hat und die Ver&auml;u&szlig;erung durch den Rechtsvorg&auml;nger bei diesem nicht steuerpflichtig ist. Steuerpflichtige Kapitalertr&auml;ge sollen nicht in steuerfreie Ver&auml;u&szlig;erungsgewinne &quot;umgewandelt&quot; werden k&ouml;nnen (s. z.B. Blumers\/ Witt, Deutsches Steuerrecht &#8211;DStR&#8211; 1998, 393, 394&nbsp;f.; Weber-Grellet, Betriebs-Berater 1999, 289, 290&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die gesetzlichen Voraussetzungen f&uuml;r die Bildung eines Sperrbetrags lagen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;1 EStG 1997 bei Erwerb eines Teils der Anteile der A&nbsp;GmbH durch die X&nbsp;Bank von der A&nbsp;S.A. sowie bei den Einbringungen der &uuml;brigen Anteile der A&nbsp;GmbH in die Beigeladene zu 2. und in die Beigeladene zu 1. vor (s. aa). Der Formwechsel der A&nbsp;GmbH in die Kl&auml;gerin zu 1. &#8211;nach Einbringung der Anteile durch die Beigeladene zu 2. in die B&nbsp;GmbH&#8211; f&uuml;hrte gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;14 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 und 5 UmwStG 1995 zur Ermittlung eines &Uuml;bernahmeergebnisses unter Ber&uuml;cksichtigung eines Sperrbetrags gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;8 Satz&nbsp;1 EStG 1997 (s. bb). Schlie&szlig;lich folgt die Ber&uuml;cksichtigung eines Sperrbetrags bei der Ermittlung des &Uuml;bernahmeergebnisses der Kl&auml;gerin zu 2. aus &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;7 EStG 1997 (s. cc).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die von der nicht anrechnungsberechtigten A&nbsp;S.A. am 24.&nbsp;November 1998 an die X&nbsp;Bank verkauften Anteile an der A&nbsp;GmbH in H&ouml;he von 0,0093&nbsp;% waren sperrbetragsbelastet i.S. des &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;1 EStG 1997. Diese Belastung ging mit Anteilserwerb am 5.&nbsp;Februar 1999 auf die Beigeladene zu 3. gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;11 Satz&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;1 EStG 1997 &uuml;ber. &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;11 Satz&nbsp;2 EStG 1997 hindert die Entstehung dieses Sperrbetrags nicht. Zwar lag aus Sicht der X&nbsp;Bank ein steuerpflichtiges (&Uuml;bertragungs-)Gesch&auml;ft vor. Die Einschr&auml;nkung des &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;11 Satz&nbsp;2 EStG 1997 wirkt sich jedoch nur auf die Bildung eines origin&auml;ren Sperrbetrags gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;11 Satz&nbsp;1 EStG 1997 aus, nicht aber auf die Weitergabe, da ansonsten die Verweisung in Satz&nbsp;1 auf &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;8 EStG 1997 leerliefe (Senatsurteil in BFHE 224, 32, BStBl II 2009, 831, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem waren die Voraussetzungen f&uuml;r die Bildung eines Sperrbetrags gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;1 EStG 1997 im Zeitpunkt der Einbringung von 99,989&nbsp;% der Anteile der A&nbsp;GmbH in die Beigeladene zu 2. durch die nicht anrechnungsberechtigte H&nbsp;S.A. mit Sitz in Frankreich gegen Gew&auml;hrung von Gesellschaftsrechten erf&uuml;llt. Der Einbringungsvorgang ist auch bei der Beigeladenen zu 2. als tausch&auml;hnliches (Anschaffungs-)Gesch&auml;ft zu werten (&sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UmwStG 1995; vgl. auch Senatsurteile in BFHE 224, 32, BStBl II 2009, 831; vom 24.&nbsp;April 2007 I&nbsp;R&nbsp;35\/05, BFHE 218, 97, BStBl II 2008, 253).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem FG ist auch darin zu folgen, dass die von den Kl&auml;gerinnen herangezogene &quot;Richtlinie 90\/434\/EWG des Rates vom 23.&nbsp;Juli 1990 &uuml;ber das gemeinsame Steuersystem f&uuml;r Fusionen, Spaltungen, die Einbringung von Unternehmensteilen und den Austausch von Anteilen, die Gesellschaften verschiedener Mitgliedstaaten betreffen&quot; (Amtsblatt der Europ&auml;ischen Gemeinschaften &#8211;ABlEG&#8211; Nr.&nbsp;L 225,&nbsp;1) &#8211;Fusionsrichtlinie&#8211; auf diesen Einbringungsvorgang nicht anwendbar war. Daher kann die Fusionsrichtlinie &#8211;entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerinnen&#8211; auch keine Ausstrahlungswirkung auf die weiteren Umstrukturierungsma&szlig;nahmen entfalten. Wie schon der Titel zeigt, sind von den Regelungen der Richtlinie (Art.&nbsp;1 der Fusionsrichtlinie) nur zwischenstaatliche Vorg&auml;nge erfasst (Senatsurteil vom 15.&nbsp;April 2015 I&nbsp;R&nbsp;54\/13, BFHE 254, 519, BStBl II 2017, 136, m.w.N.). An einem solchen zwischenstaatlichen Vorgang fehlt es vorliegend aber. Entgegen der Ansicht der Kl&auml;gerinnen sind am Anteilstausch &quot;beteiligte&quot; Gesellschaften nach dem eindeutigen Wortlaut des ersten Erw&auml;gungsgrundes der Fusionsrichtlinie ausschlie&szlig;lich diejenigen Gesellschaften, deren Anteile ausgetauscht werden. Zudem sind nach der den Austausch von Anteilen betreffenden Vorschrift des Art.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;d der Fusionsrichtlinie als beteiligte Gesellschaften nur diejenigen Gesellschaften angesprochen, an der die eingebrachten Anteile bestehen bzw. die die Anteile f&uuml;r die eingebrachten Anteile gew&auml;hren (so wohl auch Widmann in Widmann\/Mayer, Umwandlungsrecht, &sect;&nbsp;20 UmwStG&nbsp;a.F. Rz&nbsp;297).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Etwas anderes ergibt sich im Gegensatz zur Auffassung der Kl&auml;gerinnen auch nicht aus den Entscheidungen des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union &#8211;fr&uuml;her: Europ&auml;ischer Gerichtshof&#8211; (EuGH) Jacob vom 22.&nbsp;M&auml;rz 2018 C-327\/16 und C-421\/16 (EU:C:2018:210). Zwar ging es in dem Verfahren C-327\/16 um einen Austausch von Anteilen, an dem zwei in demselben Mitgliedstaat &#8211;n&auml;mlich Frankreich&#8211; ans&auml;ssige Gesellschaften beteiligt waren. Allerdings hatte das vorlegende franz&ouml;sische Gericht klargestellt, dass die in Rede stehenden nationalen Rechtsvorschriften zur Umsetzung der Fusionsrichtlinie unter den n&auml;mlichen Voraussetzungen f&uuml;r den Austausch von Anteilen gelten, unabh&auml;ngig davon, ob er rein innerstaatlich oder grenz&uuml;berschreitend stattfindet. Eine solche Erstreckung der Fusionsrichtlinie auf rein innerstaatliche F&auml;lle sieht das deutsche Steuerrecht &#8211;zumindest in den Streitjahren&#8211; aber nicht vor (vgl. zur Erstreckung der Fusionsrichtlinie auf rein innerstaatliche Sachverhalte im &Uuml;brigen EuGH-Urteil Leur-Bloem vom 17.&nbsp;Juli 1997 C-28\/95, EU:C:1997:369, Slg. 1997, I-4161, Rz&nbsp;27, 32).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dar&uuml;ber hinaus schlie&szlig;en auch die Regelungen der Fusionsrichtlinie die Entstehung des Sperrbetrags nach &sect;&nbsp;50c EStG 1997 nicht aus. Nach Art.&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 der Fusionsrichtlinie darf die Zuteilung von Anteilen am Gesellschaftskapital der &uuml;bernehmenden oder erwerbenden Gesellschaft an die Gesellschafter der einbringenden oder erworbenen Gesellschaft gegen Anteile an deren Gesellschaftskapital aufgrund der Fusion, der Spaltung oder des Austausches von Anteilen f&uuml;r sich allein keine Besteuerung des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns ausl&ouml;sen. Die vorstehend zu beurteilende Einbringung l&ouml;st jedoch f&uuml;r sich allein keine Besteuerung eines Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns aus, sondern l&auml;sst lediglich einen Sperrbetrag nach &sect;&nbsp;50c EStG 1997 entstehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entsprechendes gilt f&uuml;r die Einbringung der restlichen 0,0017&nbsp;% der Anteile an der A&nbsp;GmbH durch die H&nbsp;S.A. in die Beigeladene zu 1.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Formwechsel der A&nbsp;GmbH in die Kl&auml;gerin zu 1. &#8211;nach Einbringung der Anteile durch die Beigeladene zu 2. in die B&nbsp;GmbH&#8211; f&uuml;hrte sodann gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;14 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 und 5 UmwStG 1995 zur Ermittlung eines &Uuml;bernahmeergebnisses, bei dem ein Sperrbetrag (&sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;11 i.V.m. Abs.&nbsp;8 Satz&nbsp;1 EStG 1997) von &#8230;&nbsp;DM (f&uuml;r die Kl&auml;gerin zu 2.), von &#8230;&nbsp;DM (f&uuml;r die Beigeladene zu 1.) sowie von &#8230;&nbsp;DM (bei der X&nbsp;Bank bzw. sp&auml;ter f&uuml;r die Beigeladene zu 3.) zu ber&uuml;cksichtigen war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Ber&uuml;cksichtigung des Sperrbetrags bei der Ermittlung des &Uuml;bernahmeergebnisses der Kl&auml;gerin zu 2. (&sect;&nbsp;14 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 und 5 UmwStG 1995) ergibt sich aus &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;7 EStG 1997.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;7 EStG 1997 &#8211;der von der Verweisung in &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;5 UmwStG 1995 auf &quot;einen Sperrbetrag im Sinne des &sect;&nbsp;50c des Einkommensteuergesetzes&quot; erfasst ist&#8211; unterwirft aussch&uuml;ttungsbedingte Gewinnminderungen aus Anteilen an einer Tochtergesellschaft, die ihrerseits Erwerberin i.S. des &sect;&nbsp;50c EStG 1997 ist, den Rechtsfolgen dieser Vorschrift. Damit sollten mit Blick auf &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;1 EStG 1997 insbesondere Fallgestaltungen getroffen werden, bei denen zwischen dem nichtanrechnungsberechtigten Anteilsver&auml;u&szlig;erer und dem anrechnungsberechtigten Erwerber eine anrechnungsberechtigte Person zwischengeschaltet wurde, die &#8211;vom Erwerber durch Einlagen ausgestattet&#8211; die Beteiligung erwarb und dann die von ihr im Erwerbspreis der Anteile mitbezahlten Dividenden an den Erwerber weiter aussch&uuml;ttete (BTDrucks 12\/5016, S.&nbsp;89&nbsp;f.). Neben den Gewinnminderungen durch (aussch&uuml;ttungsbedingten) Ansatz des niedrigeren Teilwerts ist vom sachlichen Anwendungsbereich der Vorschrift eine Gewinnminderung bei der Muttergesellschaft erfasst, die bei Aufl&ouml;sung oder Herabsetzung des Nennkapitals der Tochtergesellschaft entsteht, soweit sie darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist, dass &quot;Gewinnaussch&uuml;ttungen im Sinne des Absatzes&nbsp;1 weitergeleitet worden sind&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Im Streitfall hat die Beigeladene zu 2. ihre Anteile an der A&nbsp;GmbH in die B&nbsp;GmbH im Wege der Kapitalerh&ouml;hung &#8211;gegen Gew&auml;hrung neuer Anteile&#8211; eingebracht. Der Einbringungsvorgang ist wiederum als tausch&auml;hnliches (Anschaffungs-)Gesch&auml;ft bei der B&nbsp;GmbH zu werten (&sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 UmwStG 1995; s. auch Senatsurteile in BFHE 224, 32, BStBl II 2009, 831; in BFHE 218, 97, BStBl II 2008, 253). Am &Uuml;bertragungsstichtag i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;8 UmwStG 1995 hat die B&nbsp;GmbH damit von der Beigeladenen zu 2. einen sperrbetragsbelasteten Anteil erworben, was einen mittelbaren Sperrbetrag (&sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;7 Satz&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;11 Satz&nbsp;1 EStG 1997) bei den von der Beigeladenen zu 2. erworbenen Anteilen an der B&nbsp;GmbH ausl&ouml;st.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ccc) &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;11 Satz&nbsp;2 EStG 1997 hindert die Entstehung dieses Sperrbetrags wiederum nicht, da sich die Einschr&auml;nkung des &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;11 Satz&nbsp;2 EStG 1997 &#8211;wie bereits dargestellt&#8211; nur auf die Bildung eines origin&auml;ren Sperrbetrags gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;11 Satz&nbsp;1 EStG 1997 auswirkt, nicht aber auf die Weitergabe, da ansonsten die Verweisung in Satz&nbsp;1 auf &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;8 EStG 1997 leerliefe (Senatsurteil in BFHE 224, 32, BStBl II 2009, 831, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ddd) Dieser in Abh&auml;ngigkeit von dem noch bestehenden Sperrbetrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;11 EStG 1997 entstandene Sperrbetrag des &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;7 EStG 1997 ist in seinem weiteren Bestand von dem den Anteilen an der A&nbsp;GmbH anhaftenden Sperrbetrag unabh&auml;ngig (vgl. Senatsurteile in BFHE 224, 32, BStBl II 2009, 831; in BFHE 219, 549, BStBl II 2008, 604). Der Sperrbetrag wird auch durch die Ber&uuml;cksichtigung eines Sperrbetrags gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;11 (i.V.m. Abs.&nbsp;8) EStG 1997 bei der Ermittlung des ersten &Uuml;bernahmeergebnisses (Formwechsel der A&nbsp;GmbH in die Kl&auml;gerin zu 1., vgl. vorstehend bb) nicht ber&uuml;hrt. Da &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;7 EStG 1997 als eigenst&auml;ndiger &quot;sperrbetragsausl&ouml;sender Tatbestand&quot; formuliert ist, wird die Regelung auch nicht durch die Rechtsnachfolge der B&nbsp;GmbH (&sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;8 EStG 1997) in den urspr&uuml;nglichen Sperrbetrag (&sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;11 EStG 1997) verdr&auml;ngt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>eee) Der Senat hat zur Situation des &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;7 EStG 1997 bereits entschieden, dass die Verschmelzung der Tochtergesellschaft auf die Muttergesellschaft der im Gesetz ausdr&uuml;cklich angef&uuml;hrten Aufl&ouml;sung der Tochtergesellschaft gleichgestellt werden kann (Senatsurteil in BFHE 219, 549, BStBl II 2008, 604; so auch van Lishaut in R&ouml;dder\/Herlinghaus\/van Lishaut, UmwStG, 2.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;101 [Fall 3.3]; a.A. Roser, GmbH-Rundschau &#8211;GmbHR&#8211; 2008, 374). Zwar fehle die dem Grundtatbestand des &sect;&nbsp;50c EStG 1997 zugrunde liegende Ankn&uuml;pfung an eine Aussch&uuml;ttung (s. &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG 1997) &#8211;die auch aus dem Wortlaut des &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;7 Satz&nbsp;1 EStG 1997 durch die Bezugnahme auf eine Weiterleitung einer Aussch&uuml;ttung abzuleiten ist&#8211; im Falle der Verschmelzung. Mit dem Wortsinn der Regelung als Auslegungsgrenze lasse es sich jedoch vereinbaren, die Weiterleitung der Eigenkapitalanteile im Zuge der Verschmelzung als &quot;Weiterleitung von Gewinnaussch&uuml;ttungen&quot; zu erfassen. Denn die Gewinnaussch&uuml;ttungen seien Bestandteil des auf die Muttergesellschaft &uuml;bertragenen Verm&ouml;gens. Mit diesem wirtschaftlichen Verst&auml;ndnis einer &quot;Weiteraussch&uuml;ttung&quot; als &quot;Gewinntransport jeder Art&quot; (Gosch, BFH\/PR 2008, 228, 229) &#8211;der auch nicht zeitlich gesondert (von der Aufl&ouml;sung) stattgefunden haben muss (a.A. Roser, GmbHR 2008, 374, 375)&#8211; wird dem Zweck des &sect;&nbsp;50c EStG 1997 Rechnung getragen, die (inl&auml;ndische) Einmalbesteuerung der Dividende zu sichern. Dass mithin der &Uuml;bernahmeverlust an die Stelle der im Wortlaut des &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;7 EStG 1997 angef&uuml;hrten &quot;aussch&uuml;ttungsbedingten Gewinnminderung&quot; tritt, ist auch aus &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 und 5 UmwStG 1995 abzuleiten (s. insbesondere van Lishaut in R&ouml;dder\/Herlinghaus\/ van Lishaut, a.a.O., &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;101; s. insoweit auch Widmann in Widmann\/Mayer, a.a.O., &sect;&nbsp;4 UmwStG a.F. Rz&nbsp;260 und 488; Kempermann, Finanz-Rundschau &#8211;FR&#8211; 2008, 574). Dem steht nicht entgegen, dass der &Uuml;bernahmeverlust durch die in &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;6 UmwStG 1995 angeordnete Aufstockung der Werte der &uuml;bernommenen Wirtschaftsg&uuml;ter bis zu den Teilwerten zun&auml;chst au&szlig;erbilanziell kompensiert wird und sich erst ratierlich (als Absetzungen f&uuml;r Abnutzung) gewinnmindernd auswirkt (insoweit zweifelnd Roser, GmbHR 2008, 374, 375, und GmbHR 2008, 607). F&uuml;r diese vereinheitlichende Sicht spricht die in &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 UmwStG 1995 (i.d.F. vor der &Auml;nderung durch das Gesetz zur Fortsetzung der Unternehmenssteuerreform vom 29.&nbsp;Oktober 1997, BGBl I 1997, 2590, BStBl I 1997, 928) angeordnete Rechtsfolge (sofort abziehbarer Verlust bei der Gewinnermittlung der &Uuml;bernehmerin) f&uuml;r den Teil des &Uuml;bernahmeverlusts, der nicht f&uuml;r eine Wertaufstockung des &uuml;bergehenden Betriebsverm&ouml;gens verwendet werden konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>fff) Zu dem im Streitfall ma&szlig;gebenden Formwechsel (&sect;&nbsp;14 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 und 5 UmwStG 1995) hat der Senat zudem bereits entschieden, dass dieser aus den gleichen Erw&auml;gungen von &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;7 EStG 1997 erfasst wird (Senatsurteil in BFHE 224, 32, BStBl II 2009, 831). Die Personengesellschaft ist nach dem Formwechsel Inhaberin des gesamten Verm&ouml;gens der Kapitalgesellschaft, was das im Anrechnungsverfahren erwirtschaftete Eigenkapital einschlie&szlig;t (s.a. L&uuml;deke, DStR 2008, 1265, 1271); einer besonderen Weiterleitung einer Aussch&uuml;ttung bedarf es nicht (so im Ergebnis auch Kempermann, FR 2008, 574, 575; Gosch, BFH\/PR 2008, 294). Auch an dieser Rechtsauffassung h&auml;lt der Senat fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ggg) Dass der Wechsel der Rechtsinhaberschaft bei einem Formwechsel (&sect;&sect;&nbsp;190&nbsp;ff., 226, 228&nbsp;ff. des Umwandlungsgesetzes 1995) zivilrechtlich nicht als Verm&ouml;gens&uuml;bergang ausgestaltet ist (&quot;identit&auml;tswahrende Umwandlung eines einzigen Rechtstr&auml;gers&quot;), tritt angesichts der ertragsteuerrechtlichen Bewertung als Verschmelzung auf eine Personengesellschaft (s. &sect;&nbsp;14 Satz&nbsp;1 UmwStG 1995; s. insoweit nur Bl&uuml;mich\/Klingberg, &sect;&nbsp;9 UmwStG 2006 Rz&nbsp;1) und der damit verbundenen Ermittlung eines steuerlich erheblichen &Uuml;bernahmeergebnisses zur&uuml;ck. Diese Behandlung als &uuml;bertragende Umwandlung resultiert aus dem Umstand, dass beim Formwechsel das bisherige eigenst&auml;ndige Steuersubjekt der Kapitalgesellschaft entf&auml;llt und an deren Stelle die Gesellschafter der steuerlich transparenten Personengesellschaft treten (Birkemeier in R&ouml;dder\/Herlinghaus\/ van&nbsp;Lishaut, a.a.O., &sect;&nbsp;9 Rz&nbsp;2; s.a. BTDrucks 12\/6885, S.&nbsp;22).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der auf den Buchwert der einzelnen Wirtschaftsg&uuml;ter bezogene Ansatz der mitunternehmerischen Beteiligung an der Kl&auml;gerin zu 1. bei der B&nbsp;GmbH f&uuml;hrt dazu, dass auch beim Formwechsel der B&nbsp;GmbH ein geringeres Betriebsverm&ouml;gen auf die Personengesellschaft (die Kl&auml;gerin zu 2.) &uuml;bergeht, was mit Blick auf die Anschaffungskosten der Beteiligung (einschlie&szlig;lich der Anschaffungskosten der Anteile der A&nbsp;GmbH) zu einem negativen &Uuml;bertragungsergebnis auch beim zweiten Formwechsel f&uuml;hrt. Es ergibt sich damit &uuml;ber &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;7 EStG 1997 die Rechtsfolge, die eingetreten w&auml;re, wenn die B&nbsp;GmbH die Anteile an der A&nbsp;GmbH (mit einem Sperrbetrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;11 EStG 1997 belastet) direkt von der H&nbsp;S.A. erworben h&auml;tte (s. insoweit allgemein van Lishaut in R&ouml;dder\/ Herlinghaus\/van Lishaut, a.a.O., &sect;&nbsp;4 Rz&nbsp;101 [Fall&nbsp;3.6]).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Formwechsel der B&nbsp;GmbH in die Kl&auml;gerin zu 2. f&uuml;hrte somit gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;14 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4 und 5 UmwStG 1995 zur Ermittlung eines &Uuml;bernahmeergebnisses, bei dem ein Sperrbetrag (&sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;11 i.V.m. Abs.&nbsp;7 EStG 1997) von &#8230;&nbsp;DM (f&uuml;r die Beigeladene zu 2.) zu ber&uuml;cksichtigen war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der Ansatz der Sperrbetr&auml;ge in der vom innerstaatlichen Recht vorgegebenen H&ouml;he steht jedoch mit unionsrechtlichen Anforderungen nicht uneingeschr&auml;nkt in Einklang. F&uuml;r eine Entscheidung &uuml;ber den Ansatz der Sperrbetr&auml;ge im Streitfall bedarf es weiterer Sachaufkl&auml;rung durch das FG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach der Rechtsprechung des EuGH ist Art.&nbsp;73b des Vertrags zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaft &#8211;EGV&#8211; (sp&auml;ter Art.&nbsp;56 des Vertrags zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaft i.d.F. des Vertrags von Amsterdam zur &Auml;nderung des Vertrags &uuml;ber die Europ&auml;ische Union, der Vertr&auml;ge zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaften sowie einiger damit zusammenh&auml;ngender Rechtsakte &#8211;EG&#8211;, ABlEG 1997, Nr.&nbsp;C&nbsp;340,&nbsp;1, jetzt Art.&nbsp;63 des Vertrags &uuml;ber die Arbeitsweise der Europ&auml;ischen Union i.d.F. des Vertrags von Lissabon zur &Auml;nderung des Vertrags &uuml;ber die Europ&auml;ische Union und des Vertrags zur Gr&uuml;ndung der Europ&auml;ischen Gemeinschaft &#8211;AEUV&#8211;, Amtsblatt der Europ&auml;ischen Union 2008, Nr.&nbsp;C&nbsp;115,&nbsp;47) dahin auszulegen, dass er &sect;&nbsp;50c EStG 1997 nicht entgegensteht, soweit sich diese Regelung auf das beschr&auml;nkt, was erforderlich ist, um die Ausgewogenheit der Aufteilung der Besteuerungsbefugnis zwischen den Mitgliedstaaten zu wahren und um rein k&uuml;nstliche, jeder wirtschaftlichen Realit&auml;t bare Gestaltungen zu verhindern, die allein zu dem Zweck geschaffen wurden, ungerechtfertigt in den Genuss eines Steuervorteils zu kommen (EuGH-Urteil Glaxo Wellcome vom 17.&nbsp;September 2009 C-182\/08, EU:C:2009:559, Slg. 2009, I-8591). Diese Pr&uuml;fung sei dem nationalen Gericht vorbehalten. Dieser Pr&uuml;fungsauftrag l&auml;sst Raum f&uuml;r die der st&auml;ndigen Spruchpraxis des erkennenden Senats entsprechende &quot;geltungserhaltende Reduktion&quot; einer nationalen Norm, um dem Anwendungsvorrang des unionsrechtlichen Prim&auml;rrechts vor dem nationalen Recht durch das &quot;Hineinlesen&quot; der vom EuGH verbindlich formulierten gemeinschaftsrechtlichen Erfordernisse in die betroffene nationale Norm Rechnung zu tragen (vgl. z.B. Senatsurteile vom 21.&nbsp;Oktober 2009 I&nbsp;R&nbsp;114\/08, BFHE 227, 64, BStBl II 2010, 774; vom 10.&nbsp;Januar 2007 I&nbsp;R&nbsp;87\/03, BFHE 216, 312, BStBl II 2008, 22; vom 9.&nbsp;August 2006 I&nbsp;R&nbsp;31\/01, BFHE 214, 496, BStBl II 2007, 838).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall kann offen bleiben, ob die Niederlassungsfreiheit nach Art.&nbsp;43 EG (jetzt Art.&nbsp;49 AEUV) oder die Kapitalverkehrsfreiheit nach Art.&nbsp;56 EG (jetzt Art.&nbsp;63 AEUV) einschl&auml;gig ist, da das Schutzniveau und die Pr&uuml;fungsma&szlig;st&auml;be insoweit &uuml;bereinstimmen (vgl. Senatsurteil vom 9.&nbsp;August 2006 I&nbsp;R&nbsp;95\/05, BFHE 214, 504, BStBl II 2007, 279, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Auf dieser Basis gilt nach den Vorgaben des EuGH Folgendes (vgl. EuGH-Urteil Glaxo Wellcome, EU:C:2009:559, Slg. 2009, I-8591):<\/p>\n<p>aa) Die Pr&uuml;fung, ob die Beschr&auml;nkungswirkung des &sect;&nbsp;50c EStG 1997 verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig ausgestaltet ist, bezieht sich zun&auml;chst auf die Bemessung des Sperrbetrags. Indem der Sperrbetrag anhand der Anschaffungskosten der betreffenden Anteile errechnet und hierbei allein darauf abgestellt wird, dass der Kaufpreis den Nennbetrag der Anteile &uuml;bersteigt, beruht er auf der (gesetzlichen) Vermutung, &quot;dass jede Erh&ouml;hung des Verkaufspreises unweigerlich die Ber&uuml;cksichtigung der Steuergutschrift umfasst&quot;, obgleich &quot;die nicht ausgesch&uuml;tteten Gewinne und die M&ouml;glichkeit, in den Genuss einer mit Anteilen zusammenh&auml;ngenden Steuergutschrift zu kommen, nur ein Bestandteil des Verkaufspreises der Anteile&quot; sein kann (EuGH-Urteil Glaxo Wellcome, EU:C:2009:559, Slg. 2009, I-8591, Rz&nbsp;94 bis 96).<\/p>\n<p>aaa) Die gesetzliche Regelung zur Ermittlung des Sperrbetrags in &sect;&nbsp;50c Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 EStG 1997 bel&auml;sst mit dem Hinweis auf den Unterschiedsbetrag zwischen den Anschaffungskosten und dem Nennbetrag der Anteile nach ihrem Wortlaut keine M&ouml;glichkeit, einen solchen Unterschiedsbetrag daraufhin zu untersuchen, wodurch er veranlasst ist, und ihn gegebenenfalls aufzuspalten. Eine solche Differenzierung ist aber nach den unionsrechtlichen Vorgaben erforderlich, um die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit der Beschr&auml;nkung zu wahren. Dem Erwerber der Anteile muss erm&ouml;glicht werden, nachzuweisen, dass der konkret gezahlte Kaufpreis keine besondere Verg&uuml;tung des bereits bestehenden K&ouml;rperschaftsteuerguthabens (bezogen auf bereits versteuerte R&uuml;cklagen, die bei einer Aussch&uuml;ttung eine K&ouml;rperschaftsteuerminderung bei der K&ouml;rperschaft und eine K&ouml;rperschaftsteueranrechnung beim Aussch&uuml;ttungsempf&auml;nger zur Folge haben) enth&auml;lt.<\/p>\n<p>bbb) Dass der Sperrbetrag neben den im Kaufpreis mitbezahlten offenen R&uuml;cklagen auch die stillen Reserven der Kapitalgesellschaft erfasst, die im Augenblick der Anteils&uuml;bertragung vorhanden sind, birgt zwar die Gefahr, dass &sect;&nbsp;50c EStG 1997 insoweit &uuml;ber seinen Zweck &#8211;die Verhinderung der K&ouml;rperschaftsteuer-Anrechnung &quot;&uuml;ber die Grenze&quot;&#8211; hinausreicht. Denn aufgrund der Einbeziehung derjenigen stillen Reserven, die bisher im Inland nicht zu besteuern waren und daher auch keinen K&ouml;rperschaftsteuer-Anrechnungsanspruch ausgel&ouml;st haben, werden &quot;&uuml;ber&quot; den Sperrbetrag letztlich auch diese stillen Reserven (im Streitfall in Gestalt der Verringerung des &Uuml;bernahmeverlusts) besteuert. Der Senat hat allerdings bereits darauf hingewiesen, dass mit der Erfassung der stillen Reserven im Sperrbetrag nicht auf die Wertsteigerung der Anteile zugegriffen wird, die der Besteuerungsbefugnis des Sitzstaates des Anteilsver&auml;u&szlig;erers unterliegen (Senatsurteile vom 2.&nbsp;Juli 2014 I&nbsp;R&nbsp;57\/12, BFH\/NV 2015, 11; vom 3.&nbsp;Februar 2010 I&nbsp;R&nbsp;21\/06, BFHE 228, 259, BStBl II 2010, 692). Vielmehr geht es um die (Einmal-)Besteuerung der im Inland erwirtschafteten stillen Reserven der juristischen Person, die ansonsten gef&auml;hrdet w&auml;re. Damit wird dem Gesichtspunkt der ausgewogenen Aufteilung der Besteuerungsbefugnisse zwischen den Mitgliedstaaten, die der EuGH als Rechtfertigungsgrund einer Beschr&auml;nkung anerkannt hat, entsprochen, soweit die im Sperrbetrag erfassten stillen Reserven als der deutschen Besteuerung unterliegend angesehen werden k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Entgegen der Auffassung des FG kann jedoch allein die ausgewogene Aufteilung der Besteuerungsbefugnisse zwischen den Mitgliedstaaten einen Eingriff in die einschl&auml;gige Grundfreiheit nicht rechtfertigen. Vielmehr kann nach den Vorgaben des EuGH dem Grundsatz der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit im Hinblick auf das Regelungsziel, rein k&uuml;nstliche, jeder wirtschaftlichen Realit&auml;t bare Gestaltungen zu verhindern, die allein zu dem Zweck geschaffen wurden, ungerechtfertigt in den Genuss eines Steuervorteils zu kommen, nur dadurch entsprochen werden, dass es einem nationalen Gericht m&ouml;glich ist, eine Einzelfallpr&uuml;fung durchzuf&uuml;hren und sich dabei f&uuml;r die Ber&uuml;cksichtigung von missbr&auml;uchlichem oder betr&uuml;gerischem Verhalten der betroffenen Personen auf objektive Elemente zu st&uuml;tzen (EuGH-Urteil Glaxo Wellcome, EU:C:2009:559, Slg. 2009, I-8591, Rz&nbsp;99&nbsp;f.). Wenn man diese M&ouml;glichkeit zur unionskonformen Ausgestaltung des &sect;&nbsp;50c EStG 1997 einbezieht, muss das Unionsrecht der Anwendung der Sperrbetr&auml;ge im Streitfall nicht entgegenstehen. Dabei kommt es in Betracht, bei der Pr&uuml;fung beide rechtfertigenden Gesichtspunkte &#8211;die Notwendigkeit der Wahrung einer ausgewogenen Aufteilung der Besteuerungsbefugnis zwischen den Mitgliedstaaten ebenso wie die Notwendigkeit der Verhinderung einer Steuerumgehung&#8211; im Rahmen einer &quot;Gesamtbetrachtung&quot; zu w&uuml;rdigen (s. bereits Senatsurteil in BFH\/NV 2015, 11).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Etwas anderes ergibt sich &#8211;im Gegensatz zur Auffassung des FG&#8211; auch nicht aus der zwischenzeitlich ergangenen EuGH-Rechtsprechung. In der vom FG zitierten Entscheidung des EuGH in Sachen DMC ging es um die Vereinbarkeit von &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;3 und Abs.&nbsp;4 UmwStG 1995 mit den Grundfreiheiten (EuGH-Urteil DMC vom 23.&nbsp;Januar 2014 C-164\/12, EU:C:2014:20, IStR 2014, 106). Hierzu entschied der EuGH, dass (allein) das Ziel der Wahrung der Aufteilung der Besteuerungsbefugnis zwischen den Mitgliedstaaten die Regelung des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;3 und Abs.&nbsp;4 UmwStG 1995 rechtfertigen kann, wenn die Bundesrepublik Deutschland an der Aus&uuml;bung ihrer Steuerhoheit &uuml;ber die Eink&uuml;nfte gehindert ist (vgl. EuGH-Urteil DMC, EU:C:2014:20, IStR 2014, 106, Rz&nbsp;56). Vorliegend geht es allerdings um die Vereinbarkeit des &sect;&nbsp;50c EStG 1997 mit den Grundfreiheiten, so dass es letztendlich auf das konkrete mit &sect;&nbsp;50c EStG 1997 verfolgte Ziel ankommt (vgl. auch EuGH-Urteil SCA Group Holding u.a. vom 12.&nbsp;Juni 2014 C-39\/13 u.a., EU:C:2014:1758, IStR 2014, 486, Rz&nbsp;42). Gesetzgeberisches Anliegen des &sect;&nbsp;50c EStG war es, &quot;Umgehungen des Anrechnungsverbots entgegenzuwirken und zu vermeiden&quot; (BTDrucks 8\/3648, S.&nbsp;23; BTDrucks 12\/5016, S.&nbsp;89).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Feststellungen des FG zu den &Uuml;bertragungsvorg&auml;ngen reichen jedoch nicht aus, dar&uuml;ber zu entscheiden, ob es sich vorliegend um eine rein k&uuml;nstliche, jeder wirtschaftlichen Realit&auml;t bare Gestaltung handelt. Insoweit sind weitere Feststellungen erforderlich. Dies im zweiten Rechtsgang nachzuholen, ist Aufgabe des FG. Die Kl&auml;gerinnen tragen die Feststellungslast f&uuml;r die sperrbetragsmindernde Differenzierung des Anteilskaufpreises (&quot;Gegenbeweis&quot; des Steuerpflichtigen). Dabei wird auf Folgendes hingewiesen:<\/p>\n<p>aa) Soweit es um den Ansatz der Sperrbetr&auml;ge &quot;dem Grunde nach&quot; geht, fehlt eine solche Nachweism&ouml;glichkeit ohnehin. Denn insoweit kann vorliegend aus der &auml;u&szlig;erst engen zeitlichen Abfolge der einzelnen Umstrukturierungsma&szlig;nahmen indiziell auf das planerische Ziel der Vermeidung der Einmalbesteuerung geschlossen werden. Damit ist typisierend ebenso wie einzelfallbezogen von einer &quot;K&uuml;nstlichkeit&quot; der Gestaltung auszugehen, ohne dass es noch einer weiteren M&ouml;glichkeit des &quot;Gegenbeweises&quot; bed&uuml;rfte, der den Kl&auml;gerinnen einzur&auml;umen w&auml;re (s.a. Roser, GmbHR 2010, 721; Gosch, BFH\/PR 2010, 252, 253). Die Qualifizierung als &quot;k&uuml;nstlich&quot; betrifft dabei nicht die Unternehmensumstrukturierung als solche, sondern nur die dadurch ausgel&ouml;sten Steuerfolgen: Es wird ein Steuervorteil durch k&uuml;nstliche Konstruktion erlangt, der nach der Grundkonzeption den Anteilsverk&auml;ufern nicht zustehen w&uuml;rde, n&auml;mlich die Anrechnung der K&ouml;rperschaftsteuer durch Verkauf des Anrechnungsguthabens, und damit die Verhinderung einer Einmalbesteuerung im Inland als Gestaltungsanreiz (Senatsurteil in BFH\/NV 2015, 11).<\/p>\n<p>bb) Soweit es um den Ansatz des Sperrbetrages &quot;der H&ouml;he nach&quot; geht, kann der Steuerpflichtige &#8211;und k&ouml;nnen auch die Kl&auml;gerinnen&#8211; den Gegenbeweis f&uuml;hren, dass missbr&auml;uchliche Wirkungen der &quot;k&uuml;nstlichen&quot; Struktur nicht eingetreten sind, weil bei der Kaufpreisbemessung nicht die Steuereffekte der Vermeidung der Einmalbesteuerung oder der Realisierung des Anrechnungsguthabens im Vordergrund gestanden haben, vielmehr sonstige Vorteile des Erwerbers (Synergien, Konkurrenzsituation, Expansion usw.) oder die Abgeltung im Ausland angesammelter stiller Reserven, die nicht als bis zum Verkauf erwirtschaftetes inl&auml;ndisches Besteuerungssubstrat anzusehen sind (zu dieser Differenzierung z.B. Roser, GmbHR 2010, 721; Gosch, BFH\/PR 2010, 252, 253; Heger, Der Betrieb 2010, 989, 990). Etwaige missbr&auml;uchliche Wirkungen der &quot;k&uuml;nstlichen Struktur&quot; h&auml;tten sich dann im Kaufpreis nicht niedergeschlagen (Senatsurteil in BFH\/NV 2015, 11).<\/p>\n<p>cc) Ein solcher Nachweis ergibt sich entgegen der Auffassung der Kl&auml;gerinnen nicht aus den nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindenden Feststellungen des FG. Zwar hat das FG auf Seite&nbsp;32 seines Urteils festgestellt, dass den eingeholten Gutachten &uuml;ber die Unternehmensbewertung der A&nbsp;GmbH nicht zu entnehmen sei, dass die streitigen Steuereffekte die Bewertung beeinflusst h&auml;tten und nachvollziehbare, von steuerlichen Interessen unabh&auml;ngige Gr&uuml;nde vorgetragen worden seien, warum die Konzernstruktur so umgestaltet wurde. Demgegen&uuml;ber hat das FG auf Seite&nbsp;4 seines Urteils ausgef&uuml;hrt, dass im Rahmen der Sch&auml;tzung k&uuml;nftiger Ertr&auml;ge ein Ertragsteuersatz von 45&nbsp;% zugrunde gelegt worden sei, was nach Auffassung der Gutachterin im Hinblick auf die fehlende Anrechnungsbefugnis der Muttergesellschaft angemessen sei. Danach h&auml;tten die Anschaffungskosten jedenfalls teilweise ein Anrechnungsguthaben abgegolten und die Differenz zwischen Anschaffungskosten und Nennwert w&auml;re nicht ausschlie&szlig;lich &quot;zukunftsbezogen&quot; veranlasst (vgl. Senatsurteil in BFH\/NV 2015, 11, Rz&nbsp;24). In diesem Fall w&auml;re den Kl&auml;gerinnen der Gegenbeweis nicht gelungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine solche widerspr&uuml;chliche Sachverhaltsdarstellung f&uuml;hrt auch ohne R&uuml;ge zum Wegfall der Bindungswirkung (vgl. Gr&auml;ber\/ Ratschow, Finanzgerichtsordnung, 8.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;118 Rz&nbsp;55, m.w.N.), weil nach den unterschiedlichen Ausf&uuml;hrungen des FG unklar bleibt, ob sich die durch die Umstrukturierungsma&szlig;nahmen bedingten Steuereffekte auf die Unternehmensbewertung der A&nbsp;GmbH letztlich ausgewirkt haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Sollten die nachzuholenden Feststellungen des FG ergeben, dass den Kl&auml;gerinnen der &quot;Gegenbeweis&quot; nicht gelungen ist, wird schlie&szlig;lich Folgendes zu beachten sein:<\/p>\n<p>a) Ein Erg&auml;nzungsbescheid gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;179 Abs.&nbsp;3 AO ist nicht zu erlassen, da die &Auml;nderung der Feststellungsbescheide f&uuml;r die Streitjahre nicht auf einem r&uuml;ckwirkenden Ereignis beruht.<\/p>\n<p>Nach &sect;&nbsp;179 Abs.&nbsp;3 AO ist eine notwendige Feststellung, die in einem Feststellungsbescheid unterblieben ist, in einem Erg&auml;nzungsbescheid nachzuholen. Die Entscheidung dar&uuml;ber, ob die &Auml;nderung eines Gewinnfeststellungsbescheids auf einem r&uuml;ckwirkenden Ereignis i.S. von &sect;&nbsp;175 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 AO und damit zugleich auch auf einem r&uuml;ckwirkenden Ereignis i.S. von &sect;&nbsp;233 Abs.&nbsp;2a AO beruht, ist eine solche notwendige Feststellung i.S. von &sect;&nbsp;179 Abs.&nbsp;3 AO (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 19.&nbsp;M&auml;rz 2009 IV&nbsp;R&nbsp;20\/08, BFHE 225, 292, BStBl II 2010, 528).<\/p>\n<p>b) Im Streitfall beruhten die ge&auml;nderten Feststellungsbescheide f&uuml;r die Streitjahre jedenfalls nicht auf der Entscheidung des Gro&szlig;en Senats des BFH zum subjektiven Fehlerbegriff, so dass dahingestellt bleiben kann, ob und inwieweit vorliegend &uuml;berhaupt eine Rechtsprechungs&auml;nderung R&uuml;ckwirkung entfalten kann. Die ge&auml;nderten Feststellungsbescheide gr&uuml;nden vielmehr auf der &#8211;durch die Nichtanerkennung der erh&ouml;hten Abschreibungen bedingten&#8211; Gewinnerh&ouml;hung im Anschluss an die Au&szlig;enpr&uuml;fung bei den Kl&auml;gerinnen (vgl. auch Senatsurteil vom 17.&nbsp;Februar 2010 I&nbsp;R&nbsp;52\/09, BFHE 229, 1, BStBl II 2011, 340).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung ergibt sich aus &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 24.7.2018, I R 24\/16ECLI:DE:BFH:2018:U.240718.IR24.16.0 Sperrbetrag gem&auml;&szlig; &sect; 50c EStG 1997 bei sog. Doppelumwandlungsmodell &#8211; Nachweism&ouml;glichkeit &uuml;ber die sperrbetragsmindernde Differenzierung des Anteilskaufpreises Leits&auml;tze 1. NV: Werden Anteile an einer Kapitalgesellschaft I, bei deren Erwerb ein sog. Sperrbetrag nach &sect; 50c Abs. 11 EStG 1997 ausgel&ouml;st wurde, in eine weitere Kapitalgesellschaft II im Wege &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-24-16-sperrbetrag-gemaess-par-50c-estg-1997-bei-sog-doppelumwandlungsmodell-nachweismoeglichkeit-ueber-die-sperrbetragsmindernde-differenzierung-des-anteilskaufpreises\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;24\/16 &#8211; Sperrbetrag gem&auml;&szlig; &sect; 50c EStG 1997 bei sog. 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