{"id":70313,"date":"2019-02-19T12:32:57","date_gmt":"2019-02-19T10:32:57","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70313"},"modified":"2019-02-19T12:32:57","modified_gmt":"2019-02-19T10:32:57","slug":"iv-r-35-16-teilwert-gemaess-par-5a-abs-6-estg-als-neue-afa-bemessungsgrundlage-kuerzung-nach-par-9-nr-3-satz-3-gewstg-erfasst-auch-gewinn-aus-der-hinzurechnung-eines-unterschiedsbetrags","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-35-16-teilwert-gemaess-par-5a-abs-6-estg-als-neue-afa-bemessungsgrundlage-kuerzung-nach-par-9-nr-3-satz-3-gewstg-erfasst-auch-gewinn-aus-der-hinzurechnung-eines-unterschiedsbetrags\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;35\/16 &#8211; Teilwert gem&auml;&szlig; &sect; 5a Abs. 6 EStG als neue AfA-Bemessungsgrundlage; K&uuml;rzung nach &sect; 9 Nr. 3 Satz 3 GewStG erfasst auch Gewinn aus der Hinzurechnung eines Unterschiedsbetrags"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.10.2018, IV R 35\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.251018.IVR35.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Teilwert gem&auml;&szlig; &sect; 5a Abs. 6 EStG als neue AfA-Bemessungsgrundlage; K&uuml;rzung nach &sect; 9 Nr. 3 Satz 3 GewStG erfasst auch Gewinn aus der Hinzurechnung eines Unterschiedsbetrags<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Nach dem Wechsel von der Gewinnermittlung nach der Tonnage zum Betriebsverm&ouml;gensvergleich sind die Wirtschaftsg&uuml;ter, die unmittelbar dem Betrieb von Handelsschiffen im internationalen Verkehr dienen, mit dem Teilwert anzusetzen und auf der Grundlage dieses Betrags f&uuml;r die Zeit deren betriebsgew&ouml;hnlicher Restnutzungsdauer abzuschreiben.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Der Gewinn aus der Hinzurechnung des Unterschiedsbetrags gem&auml;&szlig; &sect; 5a Abs. 4 Satz 3 Nrn. 1 bis 3 EStG unterf&auml;llt nicht der Fiktion des Gewerbeertrags gem&auml;&szlig; &sect; 7 Satz 3 GewStG. Er kann daher bei Vorliegen der &uuml;brigen Voraussetzungen um 80 % nach &sect; 9 Nr. 3 Satz 3 GewStG gek&uuml;rzt werden (&Auml;nderung der Rechtsprechung, BFH-Urteil vom 26. Juni 2014 IV R 10\/11, BFHE 246, 76, BStBl II 2015, 300).<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revisionen der Kl&auml;gerin und des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts Hamburg vom 16. Juni 2016&nbsp;&nbsp;6 K 78\/15 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht Hamburg zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Verfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin, Revisionskl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) ist eine Schiffsfonds-Gesellschaft in der Rechtsform einer KG. Sie wurde w&auml;hrend des Revisionsverfahrens aufgel&ouml;st und befindet sich seitdem in Liquidation. Als Liquidatoren sind ausweislich des in der m&uuml;ndlichen Verhandlung zu den Akten gereichten Handelsregisterauszugs die A-GmbH und die B-GmbH bestellt. Gegenstand des Unternehmens der Kl&auml;gerin war der Bau und der Betrieb des Containerfrachtschiffs MS &quot;&#8230;&quot; (im Weiteren Handelsschiff). Das Handelsschiff wurde im M&auml;rz 1998 von der chinesischen Werft an eine sog. Bestellergesellschaft abgeliefert und erst nach einem ca. sechsw&ouml;chigen Betrieb von der Kl&auml;gerin erworben. Die Anschaffungskosten der Kl&auml;gerin betrugen &#8230;&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin ermittelte ihren steuerlichen Gewinn in den Jahren 1998 und 1999 durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich nach den &sect;&sect;&nbsp;4, 5 des Einkommensteuergesetzes (EStG). Dabei schrieb sie das Handelsschiff ausgehend von einer elfj&auml;hrigen Nutzungsdauer degressiv ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte, Revisionsbeklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) folgte der steuerlichen Gewinnermittlung der Kl&auml;gerin. Die daraufhin erlassenen Gewinnfeststellungsbescheide und Gewerbesteuermessbescheide 1998 und 1999 sind bestandskr&auml;ftig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In ihrer Handelsbilanz schrieb die Kl&auml;gerin das Handelsschiff basierend auf einer Nutzungsdauer von elf Jahren bis zum Kalenderjahr 2008 vollst&auml;ndig bis auf einen Schrottwert in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ab dem Wirtschaftsjahr 2000 bis einschlie&szlig;lich 2011 optierte die Kl&auml;gerin zur Gewinnermittlung nach der Tonnage nach &sect;&nbsp;5a EStG. Auch im Rahmen der Schattenberechnungen f&uuml;r Zwecke des &sect;&nbsp;15a EStG schrieb sie das Handelsschiff degressiv ab. Ein Bescheid &uuml;ber die Feststellung verrechenbarer Verluste nach &sect;&nbsp;15a EStG erging letztmalig zum 31.&nbsp;Dezember 2006.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf Grund der Option zur Gewinnermittlung nach der Tonnage stellte das FA gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;4 EStG auf den 31.&nbsp;Dezember 1999 u.a. einen Unterschiedsbetrag f&uuml;r das Handelsschiff in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;DM (&#8230;&nbsp;EUR) fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Wirkung ab dem 1.&nbsp;Januar 2012 (Streitjahr) nahm die Kl&auml;gerin den Antrag zur Gewinnermittlung nach der Tonnage zur&uuml;ck und ermittelte den Gewinn wieder durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich. In der Steuerbilanz auf den 31.&nbsp;Dezember 2011 setzte sie das Handelsschiff gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;6 EStG mit dem Teilwert in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR an, auf dessen H&ouml;he sich die Beteiligten tats&auml;chlich verst&auml;ndigt hatten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In dem handelsrechtlichen Jahresabschluss zum 31.&nbsp;Dezember 2012 setzte die Kl&auml;gerin das Handelsschiff mit einem Buchwert in H&ouml;he des Schrottwerts von &#8230;&nbsp;EUR an. Bei der Ermittlung des steuerlichen Gewinns rechnete die Kl&auml;gerin dem handelsbilanziellen Gewinn&nbsp;1\/5 des f&uuml;r das Handelsschiff festgestellten Unterschiedsbetrags in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR, begr&uuml;ndet durch den R&uuml;ckwechsel zur Gewinnermittlung durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich (&sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 EStG), sowie in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR, begr&uuml;ndet durch das Ausscheiden von Gesellschaftern (&sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;3 EStG), hinzu. Unter Minderung des handelsrechtlichen Gewinns ber&uuml;cksichtigte die Kl&auml;gerin eine Absetzung f&uuml;r Abnutzung (AfA) f&uuml;r das Handelsschiff in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR. Die AfA ermittelte sie aus der Differenz des Teilwerts und des Schrottwerts des Handelsschiffs sowie einer Restnutzungsdauer von f&uuml;nf Jahren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Gewerbesteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr begehrte die Kl&auml;gerin, als Gewerbeertrag den steuerlich ermittelten Gewinn zu ber&uuml;cksichtigen. Zudem begehrte sie, den so ermittelten Gewerbeertrag in H&ouml;he von 80&nbsp;% des hinzugerechneten Unterschiedsbetrags gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 des Gewerbesteuergesetzes (GewStG) zu k&uuml;rzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem Gewerbesteuermessbescheid 2012 vom 7.&nbsp;August 2014 legte das FA bei der Festsetzung des Gewerbesteuermessbetrags den Gewerbeertrag ohne Ber&uuml;cksichtigung der AfA f&uuml;r das Handelsschiff zugrunde. Auch nahm es die begehrte K&uuml;rzung des Unterschiedsbetrags gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 GewStG nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Den Einspruch der Kl&auml;gerin wies das FA mit Einspruchsentscheidung vom 17.&nbsp;Februar 2015 zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer dagegen erhobenen Klage hielt die Kl&auml;gerin an ihrem Begehren fest. W&auml;hrend des Klageverfahrens &auml;nderte das FA unter dem 23.&nbsp;Juli 2015 und nochmals unter dem 16.&nbsp;September 2015 aus hier nicht streitigen Gr&uuml;nden den angefochtenen Gewerbesteuermessbescheid 2012.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Er&ouml;rterungstermin vor dem Finanzgericht (FG) am 3.&nbsp;Mai 2016 verst&auml;ndigten sich die Beteiligten dar&uuml;ber, dass die betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer f&uuml;r das Handelsschiff 24&nbsp;Jahre betrage und diese im Zeitpunkt des R&uuml;ckwechsels zur Gewinnermittlung durch Bestandsvergleich nicht neu zu sch&auml;tzen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ferner verst&auml;ndigten sich die Beteiligten in der m&uuml;ndlichen Verhandlung am 16.&nbsp;Juni 2016 dar&uuml;ber, dass sich der Schrottwert f&uuml;r das Handelsschiff zum 31.&nbsp;Dezember 2011 auf 270&nbsp;EUR\/t belaufe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Davon ausgehend begehrte die Kl&auml;gerin, den Gewerbeertrag um AfA f&uuml;r das Handelsschiff in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR zu mindern. Dabei ging sie von einer Restnutzungsdauer des Handelsschiffs von zehn Jahren aus. Bemessungsgrundlage sei der zum 31.&nbsp;Dezember 2011 ermittelte Teilwert von &#8230;&nbsp;EUR abz&uuml;glich des bisher angesetzten Schrottwerts von &#8230;&nbsp;EUR. Letzterer sei betragsm&auml;&szlig;ig abweichend von der tats&auml;chlichen Verst&auml;ndigung zugrunde zu legen, denn entgegen der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) k&ouml;nne das Schiff sogar bis auf einen Erinnerungswert von 1&nbsp;EUR abgeschrieben werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Um eine doppelte Abschreibung in Gesamthandsbilanz und Erg&auml;nzungsbilanzen zu vermeiden, sei der Gewerbeertrag allerdings nicht wie bisher um negative Eink&uuml;nfte aus Erg&auml;nzungsbilanzen in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR zu mindern, sondern um positive Eink&uuml;nfte aus Erg&auml;nzungsbilanzen in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR zu erh&ouml;hen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im &Uuml;brigen hielt sie an ihrem Begehren fest, den Gewerbeertrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 GewStG in H&ouml;he von 80&nbsp;% des hinzugerechneten Unterschiedsbetrags zu k&uuml;rzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Klage hatte insoweit Erfolg, als das FG den Gewerbesteuermessbescheid dahin &auml;nderte, dass der Gewerbeertrag um AfA f&uuml;r das Handelsschiff gek&uuml;rzt wurde. Bei der Ermittlung der H&ouml;he der Abschreibung ging es von einer zehnj&auml;hrigen Restnutzungsdauer und einer AfA-Bemessungsgrundlage in H&ouml;he der Differenz des gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;6 EStG anzusetzenden Teilwerts und des auf den 31.&nbsp;Dezember 2011 ermittelten Schrottwerts, auf dessen H&ouml;he sich die Beteiligten in der m&uuml;ndlichen Verhandlung tats&auml;chlich verst&auml;ndigt hatten, aus. Zugleich rechnete es dem Gewerbeertrag positive Eink&uuml;nfte aus Erg&auml;nzungsbilanzen in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR statt der bisher ber&uuml;cksichtigten negativen Eink&uuml;nfte aus den Erg&auml;nzungsbilanzen in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR zu. Im &Uuml;brigen wies das FG die Klage, insbesondere im Hinblick auf die begehrte K&uuml;rzung des hinzugerechneten Unterschiedsbetrags gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 GewStG, als unbegr&uuml;ndet ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen die Vorentscheidung haben sowohl die Kl&auml;gerin als auch das FA Revision eingelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin r&uuml;gt die Verletzung des &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 S&auml;tze&nbsp;2&nbsp;ff. GewStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie beantragt,<br \/>die Vorentscheidung aufzuheben und den Gewerbesteuermessbescheid vom 16.&nbsp;September 2015 dahin zu &auml;ndern, dass der Gewerbesteuermessbetrag ausgehend von einem Gewerbeertrag in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR festgesetzt wird,<br \/>und<br \/>die Revision des FA als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA r&uuml;gt die Verletzung des &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;6 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es beantragt,<br \/>die Vorentscheidung aufzuheben und die Klage abzuweisen,<br \/>und<br \/>die Revision der Kl&auml;gerin als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sowohl die Revision des FA als auch die Revision der Kl&auml;gerin sind begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hren zur Aufhebung des angegriffenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu Recht hat das FG entschieden, dass der Gewerbeertrag um AfA f&uuml;r das Handelsschiff zu k&uuml;rzen ist, die ausgehend von einer AfA-Bemessungsgrundlage in H&ouml;he der Differenz des gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;6 EStG anzusetzenden Teilwerts f&uuml;r das Handelsschiff und des auf den 31.&nbsp;Dezember 2011 ermittelten Schrottwerts, auf dessen H&ouml;he sich die Beteiligten tats&auml;chlich verst&auml;ndigt hatten, sowie ausgehend von einer zehnj&auml;hrigen Restnutzungsdauer des Handelsschiffs (dazu unter&nbsp;1.) zu ermitteln ist. Zutreffend ist das FG zudem davon ausgegangen, dass die in den Erg&auml;nzungsbilanzen ausgewiesenen Verluste, soweit diese auf der Abschreibung der in den Erg&auml;nzungsbilanzen ausgewiesenen Mehrwerte f&uuml;r das Handelsschiff beruhten, bei der Ermittlung des Gewerbeertrags nicht zu ber&uuml;cksichtigen sind. Es fehlt aber an Feststellungen des FG, auf Grund derer die von der Kl&auml;gerin ermittelten positiven Eink&uuml;nfte aus Erg&auml;nzungsbilanzen nachvollzogen werden k&ouml;nnen (dazu unter&nbsp;2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu Unrecht hat das FG entschieden, dass &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;3 GewStG einer K&uuml;rzung des Gewinns aus der Aufl&ouml;sung des streitigen Unterschiedsbetrags nach &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 GewStG entgegensteht. Das FG hat daher, aus seiner Sicht zu Recht, noch keine Feststellungen dazu getroffen, ob die Kl&auml;gerin die Tatbestandsvoraussetzungen des &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 GewStG im Jahr der Bildung des Unterschiedsbetrags erf&uuml;llt hat (dazu unter&nbsp;3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das FG hat zutreffend entschieden, dass im Rahmen der Gewinnermittlung der Kl&auml;gerin durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 EStG AfA auf das Handelsschiff in H&ouml;he von 10&nbsp;% des Betrags zu ber&uuml;cksichtigen ist, der sich aus dem Teilwert auf den 31.&nbsp;Dezember 2011 abz&uuml;glich des Schrottwerts zum Ende der Nutzungsdauer ergibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Kl&auml;gerin ermittelt ihren Gewinn nach Auslaufen der Option zur pauschalen Gewinnermittlung nach der Tonnage gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5a EStG f&uuml;r das Streitjahr erstmals wieder nach den Grunds&auml;tzen des Betriebsverm&ouml;gensvergleichs gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) F&uuml;r die Frage, mit welchen Werten die Wirtschaftsg&uuml;ter des Betriebsverm&ouml;gens zu Beginn des ersten Wirtschaftsjahrs nach Ende der Tonnagebesteuerung im Rahmen des Betriebsverm&ouml;gensvergleichs zu ber&uuml;cksichtigen sind, ist zwischen den Wirtschaftsg&uuml;tern, die unmittelbar dem Betrieb von Handelsschiffen im internationalen Verkehr dienen, und den &uuml;brigen Wirtschaftsg&uuml;tern zu unterscheiden. Die erstgenannten Wirtschaftsg&uuml;ter, zu denen insbesondere das im internationalen Verkehr eingesetzte Schiff geh&ouml;rt, sind nach &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;6 EStG mit dem Teilwert anzusetzen, f&uuml;r die &uuml;brigen Wirtschaftsg&uuml;ter sind die w&auml;hrend der pauschalen Gewinnermittlung im Rahmen von Schattenbilanzen fortgef&uuml;hrten Werte zu &uuml;bernehmen. Der Teilwert nach &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;6 EStG ist identisch mit dem Teilwert nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 EStG (so bereits f&uuml;r den Teilwert nach &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 EStG BFH-Urteil vom 17.&nbsp;August 2017 IV&nbsp;R&nbsp;3\/14, BFHE 259, 111, Rz&nbsp;20).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die mit dem Teilwert anzusetzenden Wirtschaftsg&uuml;ter werden wie Wirtschaftsg&uuml;ter im Fall einer Betriebser&ouml;ffnung behandelt, die nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 i.V.m. Nr.&nbsp;5 EStG grunds&auml;tzlich mit dem Teilwert zu bewerten sind. Der Senat versteht die Regelungen des &sect;&nbsp;5a EStG dahin, dass die Wirtschaftsg&uuml;ter, die unmittelbar dem Betrieb von Handelsschiffen im internationalen Verkehr dienen, im Zeitpunkt des &Uuml;bergangs von der Gewinnermittlung nach allgemeinen Grunds&auml;tzen zur Tonnagebesteuerung, wie sie bis zur &Auml;nderung des &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;3 EStG durch das Haushaltsbegleitgesetz 2004 vom 29.&nbsp;Dezember 2003 (BGBl I 2003, 3076) m&ouml;glich war, steuerlich so zu behandeln sind, als w&auml;ren sie Gegenstand einer Betriebseinstellung, und beim Wechsel von der pauschalen Gewinnermittlung zur allgemeinen Gewinnermittlung, als w&auml;ren sie Gegenstand einer Betriebser&ouml;ffnung. Deshalb werden die betreffenden Wirtschaftsg&uuml;ter beim &Uuml;bergang zur pauschalen Gewinnermittlung wie entnommen behandelt mit der Folge, dass die stillen Reserven in Gestalt des Unterschiedsbetrags nach &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;4 EStG aufgedeckt und (sp&auml;ter) der Besteuerung unterworfen werden. Im Zeitpunkt des Wechsels zur allgemeinen Gewinnermittlung werden die Wirtschaftsg&uuml;ter als eingelegt behandelt. Dass Wertver&auml;nderungen in der Zeit zwischen einer Entnahme und einer sp&auml;teren Einlage stattfinden k&ouml;nnen, &auml;ndert nichts daran, dass auch bei R&uuml;ckkehr zur allgemeinen Gewinnermittlung als Einlagewert der in diesem Zeitpunkt geltende Teilwert anzusetzen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat geht danach davon aus, dass die Gewinnermittlung nach der Tonnage gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;1 EStG als eigenst&auml;ndige Gewinnermittlung ausgestaltet ist, die in der Zeit ihrer Anwendung die Gewinnermittlung durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich ersetzt, Letztere also nicht, wie das FA meint, nur &uuml;berlagert. Der Wechsel des Besteuerungsregimes stellt eine Z&auml;sur dar, die wie eine fiktive Entnahme der von dem Wechsel betroffenen Wirtschaftsg&uuml;ter, hier u.a. des Handelsschiffs, wirkt. Die dadurch grunds&auml;tzlich bedingte sofortige Gewinnrealisierung wird durch die in &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 Nrn.&nbsp;1 bis 3 EStG normierte Gewinnhinzurechnung vergleichbar einer Stundung auf einen sp&auml;teren Zeitpunkt verschoben. Eine weitere Z&auml;sur bildet der R&uuml;ckwechsel von der Gewinnermittlung nach der Tonnage zur Gewinnermittlung durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich, wodurch das Besteuerungsregime des &sect;&nbsp;5a EStG verlassen wird. Soweit der Senat bisher dem Bild von &quot;eingefrorenen&quot; stillen Reserven f&uuml;r die Dauer der Tonnagebesteuerung gefolgt ist, h&auml;lt er daran nicht mehr fest. Die stillen Reserven werden vielmehr bei &Uuml;bergang zur pauschalen Gewinnermittlung endg&uuml;ltig aufgedeckt und lediglich zeitversetzt besteuert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Dieses Auslegungsergebnis wird durch die Gesetzgebungshistorie belegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach dem urspr&uuml;nglichen Entwurf des &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;6 EStG sollte zu Beginn des Wirtschaftsjahrs, in dem die Gewinnermittlung nach der Tonnage nicht mehr angewendet wird, &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;2 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes (KStG) entsprechend anzuwenden sein (Gesetzentwurf in der Fassung der Beschlussempfehlung des Ausschusses f&uuml;r Verkehr, BTDrucks&nbsp;13\/10271, S.&nbsp;5). Danach w&auml;re eine Anfangsbilanz zu erstellen gewesen, in der die Wirtschaftsg&uuml;ter gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;3 KStG mit dem Teilwert h&auml;tten erfasst werden m&uuml;ssen. Die jetzige Gesetzesfassung beruht auf einer Empfehlung des Finanzausschusses des Bundesrats, die keine materiell-rechtliche &Auml;nderung bedeuten, sondern nur der Anpassung an die Systematik der w&auml;hrend der Anwendung der Tonnagebesteuerung grunds&auml;tzlich nach den allgemeinen Vorschriften fortzuf&uuml;hrenden, aber f&uuml;r die Gewinnermittlung nicht ma&szlig;geblichen Steuerbilanzen dienen sollte (BRDrucks&nbsp;342\/1\/98, S.&nbsp;7 und 8). Es ist mithin davon auszugehen, dass der Gesetzgeber dem Teilwertansatz in der sp&auml;ter Gesetz gewordenen Fassung des &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;6 EStG dieselbe Rechtsfolge beimessen wollte, wie sie sich aus der urspr&uuml;nglich vorgeschlagenen Gesetzesfassung ergeben h&auml;tte. Insoweit ist dem FA, wie bereits dargelegt, nicht darin zu folgen, dass die Gewinnermittlung nach der Tonnage die Gewinnermittlung durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich lediglich &uuml;berlagern sollte. Auch daraus folgt, dass der Teilwertansatz nach &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;6 EStG im Zeitpunkt des Wechsels des Besteuerungsregimes als eine fiktive Einlage zu verstehen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Der Teilwertansatz erm&ouml;glicht zudem eine sachgerechte Ermittlung der verrechenbaren Verluste gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15a EStG. Diese sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;4 EStG auch w&auml;hrend der Zeit der Gewinnermittlung nach der Tonnage unver&auml;ndert auf Grund einer fiktiven Schattengewinnermittlung nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 EStG festzustellen. Durch den Ansatz der Wirtschaftsg&uuml;ter, hier des Handelsschiffs, mit dem Teilwert in der Schattenbilanz zum Schluss des Wirtschaftsjahrs, in dem die Gewinnermittlung nach &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;1 EStG letztmalig angewendet wird, hat die dadurch bedingte Gewinnerh&ouml;hung bzw. die Gewinnherabsetzung ungeachtet der Abgeltung durch den nach &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;1 EStG ermittelten Tonnagegewinn Auswirkungen auf den verrechenbaren Verlust beschr&auml;nkt haftender Gesellschafter. Denn ein durch den Teilwertansatz entstehender Gewinn ist mit einem festgestellten verrechenbaren Verlust gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;2 EStG zu verrechnen. Insoweit unterscheidet sich der Gewinn, der aus dem Teilwertansatz gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;6 EStG folgt, von dem Hinzurechnungsgewinn eines Unterschiedsbetrags gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 EStG, der gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;4 EStG nicht mit einem verrechenbaren Verlust nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;2 EStG verrechnet werden kann (BFH-Urteil vom 31.&nbsp;Mai 2012 IV&nbsp;R&nbsp;14\/09, BFHE 238, 38, BStBl II 2013, 673, Rz&nbsp;27&nbsp;ff.). Durch den Teilwertansatz wird sichergestellt, dass verrechenbare Verluste, die auf Grund &uuml;berh&ouml;hter AfA des Wirtschaftsguts in der Schattengewinnermittlung bis zum Zeitpunkt des R&uuml;ckwechsels gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;2 EStG festzustellen waren, nicht mit sp&auml;teren Gewinnen verrechnet werden k&ouml;nnen, die nach der R&uuml;ckkehr zum Betriebsverm&ouml;gensvergleich erzielt werden. Im Ergebnis ist demnach auch, anders als das FA meint, unerheblich, ob im Zeitpunkt des R&uuml;ckwechsels ein verrechenbarer Verlust gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;4 EStG festgestellt worden ist. Entscheidend ist allein, dass durch die Bewertung des Wirtschaftsguts, hier das Handelsschiff, mit dem Teilwert in der letzten Bilanz, die der weiteren Gewinnermittlung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 EStG nach dem R&uuml;ckwechsel zugrunde zu legen ist, die w&auml;hrend der Schattengewinnermittlung gebildeten stillen Reserven bzw. die stillen Lasten neutralisiert worden sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG sind Wirtschaftsg&uuml;ter des abnutzbaren Anlageverm&ouml;gens mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten oder dem an deren Stelle tretenden Wert abz&uuml;glich der AfA sowie weiterer Abschreibungen und Abz&uuml;ge anzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Im Fall der Einlage tritt der Einlagewert an die Stelle der Anschaffungs- und Herstellungskosten. Ist die Einlage mit dem Teilwert zu bewerten, ergibt sich aus diesem der an die Stelle der Anschaffungs- und Herstellungskosten tretende Betrag.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Von diesem Betrag ist die AfA nach &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 EStG abzuziehen. Bei Wirtschaftsg&uuml;tern, deren Verwendung oder Nutzung durch den Steuerpflichtigen zur Erzielung von Eink&uuml;nften sich erfahrungsgem&auml;&szlig; auf einen Zeitraum von mehr als einem Jahr erstreckt, ist jeweils f&uuml;r ein Jahr der Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzusetzen, der bei gleichm&auml;&szlig;iger Verteilung dieser Kosten auf die Gesamtdauer der Verwendung oder Nutzung auf ein Jahr entf&auml;llt (&sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG). Bemessungsgrundlage f&uuml;r die AfA sind danach grunds&auml;tzlich die An-schaffungs- oder Herstellungskosten eines Wirtschaftsguts. Im Fall der Einlage tritt deren Wert auch f&uuml;r die Bestimmung der AfA-Bemessungsgrundlage an die Stelle der Anschaffungs- und Herstellungskosten (BFH-Urteile vom 24.&nbsp;Januar 2008 IV&nbsp;R&nbsp;37\/06, BFHE 220, 374, BStBl II 2011, 617; vom 24.&nbsp;Januar 2008 IV&nbsp;R&nbsp;66\/05, BFH\/NV 2008, 1301; vom 18.&nbsp;August 2009 X&nbsp;R&nbsp;40\/06, BFHE 226, 504, BStBl II 2010, 961). Das gilt selbst dann, wenn die der Einlage vorhergehende Entnahme aus einem anderen Betriebsverm&ouml;gen kraft ausdr&uuml;cklicher gesetzlicher Anordnung nicht der Besteuerung unterworfen wird (BFH-Urteil vom 20.&nbsp;April 2005 X&nbsp;R&nbsp;53\/04, BFHE 210, 100, BStBl II 2005, 698, unter&nbsp;II.3.b). Lediglich bei Wirtschaftsg&uuml;tern, die &#8211;woran es im Streitfall fehlt&#8211; nach einer Verwendung zur Erzielung von Eink&uuml;nften i.S. des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nrn.&nbsp;4 bis 7 EStG in ein Betriebsverm&ouml;gen eingelegt worden sind, kommt es unter den Voraussetzungen des &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;5 EStG zu einer Verminderung der AfA-Bemessungsgrundlage.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Ausgehend von diesen Grunds&auml;tzen ergibt sich auch im Fall des &Uuml;bergangs von der pauschalen Gewinnermittlung zur Gewinnermittlung nach allgemeinen Grunds&auml;tzen die AfA-Bemessungsgrundlage aus dem gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;6 EStG anzusetzenden Teilwert f&uuml;r das Handelsschiff.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bereits der Wortlaut des &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;6 i.V.m. &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 EStG spricht daf&uuml;r, dass der in der Steuerbilanz anzusetzende Teilwert nunmehr die Bemessungsgrundlage f&uuml;r die AfA bildet. Dem Gesetzgeber war, wie sich insbesondere der Regelung in &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;5 EStG entnehmen l&auml;sst, bewusst, dass der auf Grund gesetzlicher Regelung in der Steuerbilanz anzusetzende Teilwert regelm&auml;&szlig;ig die Bemessungsgrundlage f&uuml;r die AfA bildet. Ausgehend von diesem Gesetzesverst&auml;ndnis bedurfte es mithin, anders als das FA meint, in &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;6 EStG keiner Regelung dahin, dass der Teilwert nunmehr die Bemessungsgrundlage f&uuml;r die AfA bildet. Im Gegenteil h&auml;tte es nahegelegen, eine dem &sect;&nbsp;7 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;5 EStG vergleichbare Regelung zu treffen, wenn es Wille des Gesetzgebers gewesen w&auml;re, wie das FA meint, dass die AfA abweichend von dem Teilwertansatz in der Steuerbilanz nach den urspr&uuml;nglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bemessen werden sollte. Im &Uuml;brigen w&auml;re auch nach dem urspr&uuml;nglichen Gesetzesvorschlag bei auf &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;3 KStG gest&uuml;tztem Teilwertansatz davon auszugehen gewesen, dass dieser Wert zugleich die Bemessungsgrundlage der AfA ist. Denn die nach &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;3 KStG in der Anfangsbilanz anzusetzenden Teilwerte bilden nach einhelliger Auffassung die Bemessungsgrundlage f&uuml;r die AfA (u.a. Bl&uuml;mich\/Pfirrmann, &sect;&nbsp;13 KStG, Rz&nbsp;38; Kruschke in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;13 KStG Rz&nbsp;32; Lenz in Erle\/Sauter, K&ouml;rperschaftsteuergesetz, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;13 Rz&nbsp;29).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Verwendung des Teilwerts als AfA-Bemessungsgrundlage f&uuml;hrt auch entgegen der Meinung des FA nicht zu einer Doppelbeg&uuml;nstigung in H&ouml;he des den Buchwert in der Schattenbilanz &uuml;bersteigenden Betrags, indem dieser im Ergebnis doppelt abgeschrieben werden kann. Denn die AfA in der Schattenbilanz w&auml;hrend der Zeit der Tonnagegewinnermittlung hat sich nicht auf den der Besteuerung unterliegenden Gewinn auswirkt. Soweit in dem Aufstockungsbetrag stille Reserven abgebildet werden, die sich auf Grund &uuml;berh&ouml;hter AfA in den Jahren vor dem &Uuml;bergang zur Gewinnermittlung nach der Tonnage gebildet haben, ist dieser Aufwand durch den Ansatz des Unterschiedsbetrags bereits neutralisiert worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Zutreffend hat das FG den Teilwert um den auf den 31.&nbsp;Dezember 2011 ermittelten Schrottwert gek&uuml;rzt. Diese K&uuml;rzung der Bemessungsgrundlage steht zwischen den Beteiligten zu Recht nicht in Streit, so dass der Senat zur Vermeidung von Wiederholungen auf den Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 7.&nbsp;Dezember 1967 GrS&nbsp;1\/67 (BFHE 91, 93, BStBl II 1968, 268) verweist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Der Senat hat auch keine Bedenken, die zwischen den Beteiligten im Rahmen der tats&auml;chlichen Verst&auml;ndigung vereinbarte betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer des Handelsschiffs von 24 Jahren f&uuml;r die Bestimmung der Restnutzungsdauer nach dem R&uuml;ck-wechsel zur Gewinnermittlung durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich zugrunde zu legen (dazu grundlegend BFH-Urteil vom 14.&nbsp;April 2011 IV&nbsp;R&nbsp;8\/10, BFHE 233, 226, BStBl II 2011, 709, Rz&nbsp;33&nbsp;ff.). Davon ausgehend ist es nicht zu beanstanden, wenn das FG im Zeitpunkt des R&uuml;ckwechsels von einer betriebsgew&ouml;hnlichen Restnutzungsdauer von zehn Jahren ausgegangen ist. Den dagegen vorgebrachten Argumenten des FA, die sich nicht auf die betriebsgew&ouml;hnliche Restnutzungsdauer, sondern auf die AfA-Befugnis dem Grunde nach beziehen, folgt der Senat nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die AfA ist nicht auf Grund eingetretener Festsetzungsverj&auml;hrung verbraucht. Dem steht bereits entgegen, dass die AfA, soweit sie w&auml;hrend der Gewinnermittlung nach der Tonnage in der fortgef&uuml;hrten Schattenbilanz von den urspr&uuml;nglichen An-schaffungs- oder Herstellungskosten abgezogen worden ist, wie bereits dargelegt, nicht in den der Besteuerung unterliegenden Gewinn eingeflossen und daher nicht Gegenstand einer Steuerfestsetzung gewesen ist. Nichts anderes gilt, soweit die AfA bei der Ermittlung des verrechenbaren Verlustes gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;2 EStG ber&uuml;cksichtigt worden ist, denn die Feststellung nach &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;2 EStG hat keinerlei Auswirkung auf den der Besteuerung unterliegenden Gewinn gehabt. Zudem ist, wie oben dargelegt, die &uuml;berh&ouml;hte AfA durch den gewinnerh&ouml;henden Teilwertansatz in der letzten Schattenbilanz wieder neutralisiert worden und hat sich daher im Ergebnis im Bescheid gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15a Abs.&nbsp;2 EStG nicht ausgewirkt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Der Kl&auml;gerin kann auch kein treuwidriges Verhalten unter-stellt werden, wenn sie die betriebsgew&ouml;hnliche Nutzungsdauer f&uuml;r das Handelsschiff nach der damals einschl&auml;gigen AfA-Tabelle ermittelt hat, die erst zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt von der Rechtsprechung als unanwendbar f&uuml;r die Bestimmung der betriebsgew&ouml;hnlichen Nutzungsdauer eingestuft worden ist, weil deren Anwendung bei den hier streitigen Handelsschiffen im Regelfall zu einer offensichtlich unzutreffenden Besteuerung f&uuml;hren w&uuml;rde (vgl. BFH-Urteil in BFHE 233, 226, BStBl II 2011, 709, Rz&nbsp;38&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Zutreffend hat das FG die in den Erg&auml;nzungsbilanzen ausgewiesenen Verluste, soweit diese auf der Abschreibung der in den Erg&auml;nzungsbilanzen ausgewiesenen Mehrwerte f&uuml;r das Handelsschiff beruhten, bei der Ermittlung des Gewerbeertrags nicht ber&uuml;cksichtigt. Die Mehrwerte f&uuml;r das Handelsschiff waren n&auml;mlich auf Grund des R&uuml;ckwechsels zur Gewinnermittlung durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich und des damit verbundenen Ansatzes des Handelsschiffs mit dem Teilwert in der Gesamthandsbilanz gewinnwirksam aufzul&ouml;sen. Die Erg&auml;nzungsbilanzen waren insoweit in dem Zeitpunkt aufzul&ouml;sen, zu dem die letzte Schattenbilanz unter Ansatz des mit dem Teilwert nach &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;6 EStG zu bewertenden Schiffs aufzustellen war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;6 EStG ist in der Bilanz zum Schluss des Wirtschaftsjahrs, in dem Absatz&nbsp;1 letztmalig angewendet wird, f&uuml;r jedes Wirtschaftsgut, das unmittelbar dem Betrieb von Handelsschiffen im internationalen Verkehr dient, der Teilwert anzusetzen. Bestandteil der Bilanz i.S. des &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;6 EStG sind bei Personengesellschaften neben der Gesamthandsbilanz der Gesellschaft auch die Erg&auml;nzungsbilanzen der Gesellschafter.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Teilwertansatz gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;6 EStG beruht, wie oben dargelegt, auf einer Einlagefiktion. Er spiegelt mithin f&uuml;r alle Gesellschafter den steuerbilanziell ma&szlig;geblichen Wert des Schiffs wider. Dies f&uuml;hrt dazu, dass durch den Teilwertansatz nicht nur der bisherige Buchwert des Schiffs in der letzten (Schatten-)Gesamthandsbilanz, sondern auch die in den (Schatten-)Erg&auml;nzungsbilanzen f&uuml;r das Handelsschiff (noch) ausgewiesenen Mehrwerte &#8211;hier die zum 31.&nbsp;Dezember 2011&#8211; ersetzt werden. Mit dem Ansatz des Teilwerts f&uuml;r das Handelsschiff in der Gesamthandsbilanz entf&auml;llt die Rechtfertigung f&uuml;r die Fortf&uuml;hrung der in den positiven Erg&auml;nzungsbilanzen ausgewiesenen Mehrwerte f&uuml;r das Handelsschiff. Denn die Mehrwerte bilden anteilige Anschaffungskosten der Gesellschafter ab, die den ihnen anteilig zuzurechnenden Anteil am in der Gesamthandsbilanz ausgewiesenen Buchwert &uuml;bersteigen. Ersetzt der Ansatz des Teilwerts in der Gesamthandsbilanz die Anschaffungs- und Herstellungskosten der Gesellschaft, entf&auml;llt auch die Grundlage f&uuml;r die Bilanzierung von Mehr- oder Minderanschaffungskosten einzelner Gesellschafter. Die Erg&auml;nzungsbilanzen, die Teil der Gesamtbilanz der Mitunternehmerschaft sind, sind daher im Rahmen der letzten (Schatten-)Bilanzierung insoweit aufzul&ouml;sen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dem steht nicht entgegen, dass sich die Ergebnisse aus der Aufl&ouml;sung der Erg&auml;nzungsbilanzen nicht auf die H&ouml;he des festzustellenden Gesamthandsgewinns auswirken, weil sie noch im letzten Jahr der Tonnagebesteuerung &quot;realisiert&quot; werden. Hierin liegt insbesondere keine Benachteiligung jener Gesellschafter, die h&ouml;here Anschaffungskosten getragen haben, als ihnen nunmehr &uuml;ber den Teilwertansatz in der Gesamthandsbilanz als Abschreibungspotenzial zusteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Denn zum einen ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass sich Verluste aus der Aufl&ouml;sung positiver Erg&auml;nzungsbilanzen im Rahmen der Verlustfeststellung nach &sect;&nbsp;15a EStG auswirken (vgl. &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;4 EStG); die aus der Aufl&ouml;sung resultierenden Verluste sind daher nicht dauerhaft verloren. Abgesehen davon werden die Erg&auml;nzungsbilanzen auch sonst w&auml;hrend der Tonnagebesteuerung fortgef&uuml;hrt, so dass Verluste aus der ratierlichen Aufl&ouml;sung nur im Rahmen des &sect;&nbsp;15a EStG zum Tragen kommen und sich nicht auf die Feststellung des laufenden Gesamthandsgewinns auswirken. Zum anderen spiegelt die Gesamthandsbilanz nach Ansatz des Teilwerts den gesamten als Anschaffungs- und Herstellungskosten geltenden Betrag wider, an dessen Abschreibung alle Gesellschafter (nur) entsprechend ihrem Anteil am Gewinn teilhaben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Feststellungen des FG lassen aber eine Beurteilung nicht zu, ob der Gewerbeertrag unter Ber&uuml;cksichtigung der Eink&uuml;nfte aus Erg&auml;nzungsbilanzen zutreffend ermittelt worden ist. Das FG hat bei der Ermittlung des Gewerbeertrags den laufenden Gesamthandsgewinn nicht um Verluste aus Erg&auml;nzungsbilanzen in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR gek&uuml;rzt, sondern diesen um positive Eink&uuml;nfte in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR erh&ouml;ht. Dabei ist das FG zwar offensichtlich davon ausgegangen, dass die bisher in den Erg&auml;nzungsbilanzen ausgewiesenen Verluste ausschlie&szlig;lich auf der Abschreibung der in den Erg&auml;nzungsbilanzen ausgewiesenen Mehrwerte f&uuml;r das Handelsschiff beruhten. Feststellungen dazu hat es aber nicht getroffen. Der Ansatz der Eink&uuml;nfte aus Erg&auml;nzungsbilanzen beruhte auf der Berechnung der Kl&auml;gerin, die dem Schriftsatz vom 14.&nbsp;Juni 2016 beigef&uuml;gt war (siehe Anlagenband in FG-Akte 6&nbsp;K&nbsp;78\/15). Diese Berechnung ist f&uuml;r den Senat aber nicht nachvollziehbar und konnte von der Kl&auml;gerin auch in der m&uuml;ndlichen Verhandlung nicht n&auml;her erl&auml;utert werden. Das FG erh&auml;lt mit der Zur&uuml;ckverweisung daher Gelegenheit, die Eink&uuml;nfte aus den Erg&auml;nzungsbilanzen unter Ber&uuml;cksichtigung der Rechtsauffassung des Senats erneut zu ermitteln.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Zu Unrecht hat das FG entschieden, dass &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;3 GewStG einer K&uuml;rzung des Gewinns aus der Aufl&ouml;sung des streitigen Unterschiedsbetrags nach &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 GewStG entgegensteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;3 GewStG gilt der nach &sect;&nbsp;5a EStG ermittelte Gewinn als Gewerbeertrag nach Satz&nbsp;1. Nach &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;1 GewStG ist Gewerbeertrag der nach den Vorschriften des EStG zu ermittelnde Gewinn aus dem Gewerbebetrieb, der bei der Ermittlung des Einkommens f&uuml;r den dem Erhebungszeitraum (&sect;&nbsp;14) entsprechenden Veranlagungszeitraum zu ber&uuml;cksichtigen ist, vermehrt und vermindert um die in den &sect;&sect;&nbsp;8 und 9 bezeichneten Betr&auml;ge. Aus dem Wortlaut des &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;3 GewStG ergibt sich damit eindeutig, dass der nach &sect;&nbsp;5a EStG ermittelte Gewinn ohne Hinzurechnungen nach &sect;&nbsp;8 GewStG und K&uuml;rzungen nach &sect;&nbsp;9 GewStG als Gewerbeertrag fingiert wird und als solcher der Gewerbesteuer zugrunde zu legen ist. &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;3 GewStG verweist aber lediglich auf den Gewinn, der gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;1 EStG nach der Tonnage ermittelt worden ist. Demgegen&uuml;ber unterfallen die Gewinne aus der Aufl&ouml;sung des Unterschiedsbetrags nach &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 Nrn.&nbsp;1 bis 3 EStG der K&uuml;rzungsregelung des &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 S&auml;tze&nbsp;2&nbsp;ff. GewStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Wie oben dargelegt, geht der Senat davon aus, dass die Gewinnermittlung nach der Tonnage gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;1 EStG als eigenst&auml;ndige Gewinnermittlung ausgestaltet ist, die in der Zeit ihrer Anwendung die Gewinnermittlung durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich ersetzt. Der Wechsel des Besteuerungsregimes wirkt wie eine fiktive Entnahme der von dem Wechsel betroffenen Wirtschaftsg&uuml;ter, hier des Handelsschiffs. Durch die Feststellung des Unterschiedsbetrags werden die stillen Reserven aufgedeckt, die sich w&auml;hrend der Zeit der Gewinnermittlung durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich bis zum Zeitpunkt des Wechsels in die Gewinnermittlung nach der Tonnage gebildet haben. Die Gewinnrealisierung wird lediglich auf die in &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 Nrn.&nbsp;1 bis 3 EStG geregelten Zeitpunkte verschoben. Rechtsfolge dieser Betrachtung ist zugleich, dass der Gewinn aus der Hinzurechnung des Unterschiedsbetrags nicht (schon) der Gewinnermittlung nach der Tonnage, sondern (noch) der Gewinnermittlung durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich zuzurechnen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dieses Verst&auml;ndnis muss auch f&uuml;r die Auslegung des &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;3 GewStG ma&szlig;geblich sein. &quot;Nach &sect;&nbsp;5a EStG ermittelter Gewinn&quot; i.S. des &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;3 GewStG ist daher nur der Gewinn, der nach &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;1 EStG nach der Tonnage berechnet wird. Ungeachtet der Verortung der Hinzurechnungsregelung in &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;4 EStG wird dieser Gewinn nicht der Gewinnermittlung nach der Tonnage, sondern der Gewinnermittlung durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich zugeordnet. Dieser Gewinn unterf&auml;llt daher dem Anwendungsbereich des &sect;&nbsp;7 Satz&nbsp;1 GewStG mit der weiteren Folge, dass die K&uuml;rzungsvorschrift des &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 GewStG zu beachten ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Allerdings hatte der Senat f&uuml;r den Gewinn aus der Aufl&ouml;sung des Unterschiedsbetrags nach &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 EStG entschieden, dass dieser nicht der K&uuml;rzung nach &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 S&auml;tze&nbsp;2&nbsp;ff. GewStG unterliege (BFH-Urteil vom 26.&nbsp;Juni 2014 IV&nbsp;R&nbsp;10\/11, BFHE 246, 76, BStBl II 2015, 300). Dieser Entscheidung lag die Auffassung zugrunde, dass &sect;&nbsp;5a EStG als ein in sich geschlossenes System einer besonderen Gewinnermittlung zu betrachten sei und diesem System neben dem Gewinn, der gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;1 EStG ermittelt werde, auch alle Gewinnhinzurechnungen zuzuordnen seien, unabh&auml;ngig von dem Zeitpunkt der steuerlichen Erfassung. An dieser Rechtsauffassung h&auml;lt der Senat aus den oben dargelegten Gr&uuml;nden nicht mehr fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Entscheidung weicht er nicht von dem BFH-Urteil vom 6.&nbsp;Juli 2005 VIII&nbsp;R&nbsp;72\/02 (BFHE 221, 235, BStBl II 2010, 828) ab. Denn dieses betraf die gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;5a Abs.&nbsp;4a Satz&nbsp;3 EStG hinzuzurechnenden Sonderverg&uuml;tungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Das FG ist, der bisherigen Rechtsprechung des Senats folgend, von anderen Rechtsgrunds&auml;tzen ausgegangen und hat dementsprechend keine Feststellungen zum Vorliegen der Tatbestandsvoraussetzungen des &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 GewStG getroffen. Die Vorentscheidung war daher auch aufzuheben, um dem FG Gelegenheit zu geben, die diesbez&uuml;glich erforderlichen Feststellungen noch zu treffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r den zweiten Rechtsgang weist der Senat &#8211;allerdings ohne Rechtsbindung&#8211; darauf hin, dass f&uuml;r die Pr&uuml;fung des Vorliegens der Tatbestandsvoraussetzungen des &sect;&nbsp;9 Nr.&nbsp;3 GewStG auf den Zeitpunkt der Bildung des Unterschiedsbetrags und nicht auf den Zeitpunkt seiner Aufl&ouml;sung abzustellen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 25.10.2018, IV R 35\/16ECLI:DE:BFH:2018:U.251018.IVR35.16.0 Teilwert gem&auml;&szlig; &sect; 5a Abs. 6 EStG als neue AfA-Bemessungsgrundlage; K&uuml;rzung nach &sect; 9 Nr. 3 Satz 3 GewStG erfasst auch Gewinn aus der Hinzurechnung eines Unterschiedsbetrags Leits&auml;tze 1. Nach dem Wechsel von der Gewinnermittlung nach der Tonnage zum Betriebsverm&ouml;gensvergleich sind die Wirtschaftsg&uuml;ter, die unmittelbar dem Betrieb von &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-35-16-teilwert-gemaess-par-5a-abs-6-estg-als-neue-afa-bemessungsgrundlage-kuerzung-nach-par-9-nr-3-satz-3-gewstg-erfasst-auch-gewinn-aus-der-hinzurechnung-eines-unterschiedsbetrags\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">IV&nbsp;R&nbsp;35\/16 &#8211; Teilwert gem&auml;&szlig; &sect; 5a Abs. 6 EStG als neue AfA-Bemessungsgrundlage; K&uuml;rzung nach &sect; 9 Nr. 3 Satz 3 GewStG erfasst auch Gewinn aus der Hinzurechnung eines Unterschiedsbetrags<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70313","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70313","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70313"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70313\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70313"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70313"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70313"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}