{"id":70320,"date":"2019-02-19T12:33:15","date_gmt":"2019-02-19T10:33:15","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70320"},"modified":"2019-02-19T12:33:15","modified_gmt":"2019-02-19T10:33:15","slug":"ix-b-142-17-sicherung-einer-einheitlichen-rechtsprechung-verfahrensfehler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-b-142-17-sicherung-einer-einheitlichen-rechtsprechung-verfahrensfehler\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;B&nbsp;142\/17 &#8211; Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung; Verfahrensfehler"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 19.12.2018, IX B 142\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:B.191218.IXB142.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung; Verfahrensfehler<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Eine Divergenz liegt nicht vor, wenn die bezeichnete BFH-Entscheidung und die angefochtene FG-Entscheidung in tats&auml;chlicher Hinsicht von unterschiedlichen Sachverhalten und in rechtlicher Hinsicht von unterschiedlichen Rechtsfragen ausgegangen sind.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Wird die Verletzung der Sachaufkl&auml;rungspflicht nach &sect; 76 Abs. 1 Satz 1 FGO ger&uuml;gt, muss dargelegt werden, weshalb sich auf der Grundlage des materiell-rechtlichen Standpunkts des FG eine weitere Aufkl&auml;rung des Sachverhalts h&auml;tte aufdr&auml;ngen m&uuml;ssen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde des Kl&auml;gers wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts K&ouml;ln vom 14. Dezember 2016&nbsp;&nbsp;11 K 539\/11 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>    <\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde hat keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Voraussetzungen f&uuml;r eine Zulassung der Revision gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115&nbsp;Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) sind nicht gegeben. Die Revision ist weder wegen einer Divergenz zur Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; (&sect;&nbsp;115&nbsp;Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2&nbsp;&nbsp;2.&nbsp;Alternative FGO, dazu unter 1.) noch wegen eines Verfahrensmangels (&sect;&nbsp;115&nbsp;Abs.&nbsp;2&nbsp;Nr.&nbsp;3&nbsp;FGO, dazu unter 2.) zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der vom Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) vorgebrachte Zulassungsgrund der Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung (Divergenz, &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2&nbsp;&nbsp;2.&nbsp;Alternative FGO) liegt nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Zulassung der Revision zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung setzt voraus, dass das Finanzgericht (FG) in einer Rechtsfrage von der Entscheidung eines anderen Gerichts abgewichen ist, dass dabei &uuml;ber dieselbe Rechtsfrage entschieden wurde und diese f&uuml;r beide Entscheidungen rechtserheblich war, dass die Entscheidungen zu gleichen oder vergleichbaren Sachverhalten ergangen sind, dass die abweichend beantwortete Rechtsfrage im Revisionsverfahren gekl&auml;rt werden kann und dass eine Entscheidung des BFH zur Wahrung der Rechtseinheit erforderlich ist (vgl. u.a. BFH-Beschluss vom 8.&nbsp;Mai 2013 III&nbsp;B&nbsp;140\/12, BFH\/NV 2013, 1248).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Daran gemessen liegt ein Versto&szlig; gegen tragende Rechtsgrunds&auml;tze in den vom Kl&auml;ger angef&uuml;hrten BFH-Entscheidungen vom 25.&nbsp;Mai&nbsp;2004 VII&nbsp;R&nbsp;8\/03 (BFH\/NV 2004, 1498), vom 20.&nbsp;Mai 2014 VII&nbsp;R&nbsp;12\/12 (BFH\/NV 2014, 1353) und vom 28.&nbsp;M&auml;rz&nbsp;2001 VII&nbsp;B&nbsp;213\/00 (BFH\/NV 2001, 1217) nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit der Kl&auml;ger einen Versto&szlig; gegen das BFH-Urteil in BFH\/NV 2004, 1498 r&uuml;gt, liegt dieser nicht vor. Im Streitfall ist diese Entscheidung bereits deswegen nicht einschl&auml;gig, weil im hier angegriffenen Urteil das FG lediglich das Sch&auml;tzungsergebnis des Beklagten und Beschwerdegegners (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) &uuml;berpr&uuml;ft hat und nicht wie im angef&uuml;hrten BFH-Urteil seine eigene aus &sect;&nbsp;96&nbsp;Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1&nbsp;&nbsp;2.&nbsp;Halbsatz FGO i.V.m. &sect;&nbsp;162 der Abgabenordnung (AO) abzuleitende Sch&auml;tzungsbefugnis ausge&uuml;bt hat. Eine Divergenz liegt aber nicht vor, wenn die bezeichnete BFH-Entscheidung und die angefochtene FG-Entscheidung in tats&auml;chlicher Hinsicht von unterschiedlichen Sachverhalten und in rechtlicher Hinsicht von unterschiedlichen Rechtsfragen ausgegangen sind (vgl. Gr&auml;ber\/Ratschow, Finanzgerichtsordnung, 8.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;115 Rz&nbsp;48).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch ein Versto&szlig; gegen die Entscheidungen des BFH in BFH\/NV 2014, 1353 und in BFH\/NV 2001, 1217 liegt nicht vor. Vielmehr hat das FG die dort angef&uuml;hrten Grunds&auml;tze angewandt. Auf der Grundlage seiner tats&auml;chlichen Feststellungen, wonach dem Kl&auml;ger ausreichende finanzielle Mittel zur Verf&uuml;gung standen und er die ihm obliegende Mittel- und Verm&ouml;gensvorsorgepflicht verletzt hat, hat es die Haftungsvoraussetzungen bejaht. Die Sch&auml;tzung der Haftungsquote seitens des FA hat es als schl&uuml;ssig, wirtschaftlich vern&uuml;nftig und m&ouml;glich eingeordnet. Eine Divergenz zu tragenden Rechtss&auml;tzen dieser Entscheidungen liegt daher nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Entscheidung des FG leidet auch nicht an einem gravierenden Rechtsanwendungsfehler. Das FG hat die Voraussetzungen f&uuml;r die Haftung nach &sect;&nbsp;191 Abs.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&sect;&nbsp;69, 34 AO im Einzelnen gepr&uuml;ft und bejaht. Die Einw&auml;nde des Kl&auml;gers hat es, wie die umfangreichen Ausf&uuml;hrungen im Tatbestand und den Entscheidungsgr&uuml;nden des Urteils zeigen, ber&uuml;cksichtigt. Das FG hat im Rahmen einer wirtschaftlichen Gesamtbetrachtung trotz eines vertragskonformen Verhaltens und der vereinbarungsgem&auml;&szlig;en Umsetzung der vertraglichen Regelungen aufgrund der Beherrschung der vertraglichen Situation durch den Kl&auml;ger eine Verletzung der Mittelvorsorgepflicht bejaht. Denn nach den Feststellungen des FG war der Kl&auml;ger als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Komplement&auml;rin der Steuerschuldnerin der geistige Urheber aller dem Spielbetrieb der Steuerschuldnerin zugrunde liegenden rechtlichen Konstruktionen und konnte die Mittelverwendung alleine steuern. Die auf diesen tats&auml;chlichen Feststellungen aufbauende Auslegung und Anwendung der &sect;&sect;&nbsp;69, 34 AO ist zumindest rechtlich vertretbar. Ein gravierender Rechtsanwendungsfehler liegt darin nicht. Auch andere offensichtliche Rechtsanwendungsfehler im Hinblick auf die Ermittlung der Haftungsquote, den Grundsatz der anteiligen Tilgung und die Urs&auml;chlichkeit der Pflichtverletzung f&uuml;r den entstandenen Haftungsschaden sind nicht erkennbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seinem Vorbringen, das FG habe bestimmte Umst&auml;nde des Sachverhalts nicht hinreichend ber&uuml;cksichtigt und sei daher zu falschen Schl&uuml;ssen gekommen, wendet sich der Kl&auml;ger im Wesentlichen gegen die tats&auml;chliche und rechtliche W&uuml;rdigung des Sachverhalts seitens des FG. Damit kann die Zulassung der Revision wegen Divergenz nicht erreicht werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der vom Kl&auml;ger ger&uuml;gte Verfahrensmangel liegt nicht vor. Denn die vom Kl&auml;ger vorgebrachte R&uuml;ge der Verletzung der Sachaufkl&auml;rungspflicht (&sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO) wurde mangels hinreichender Angaben und Ausf&uuml;hrungen nicht i.S. des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO dargetan.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Wird die Verletzung der Sachaufkl&auml;rungspflicht nach &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO ger&uuml;gt, muss dargelegt werden, weshalb sich auf der Grundlage des materiell-rechtlichen Standpunkts des FG eine weitere Aufkl&auml;rung des Sachverhalts h&auml;tte aufdr&auml;ngen m&uuml;ssen. Dies erfordert nicht nur die genaue Angabe des Beweisthemas und der Beweismittel, die das Gericht nicht ber&uuml;cksichtigt hat. Geboten ist dar&uuml;ber hinaus die Darlegung, welches Ergebnis die unterlassene Beweisaufnahme nach Auffassung des Kl&auml;gers erbracht h&auml;tte und wieso dieses Ergebnis zu einer anderen Entscheidung des FG h&auml;tte f&uuml;hren k&ouml;nnen (vgl. Gr&auml;ber\/Ratschow, a.a.O., &sect;&nbsp;116 Rz&nbsp;48&nbsp;f.; Hendricks, Die Unternehmensbesteuerung 2018, 416, 418).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Diesen Anforderungen gen&uuml;gt die Beschwerdebegr&uuml;ndung des Kl&auml;gers nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit der Kl&auml;ger meint, das FG h&auml;tte wegen einer unzutreffenden tats&auml;chlichen Feststellung von seiner eigenen Sch&auml;tzungsbefugnis nach &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1&nbsp;&nbsp;2.&nbsp;Halbsatz FGO Gebrauch machen m&uuml;ssen und sich nicht auf die &Uuml;berpr&uuml;fung der Sch&auml;tzung des FA beschr&auml;nken d&uuml;rfen, wendet er sich gegen die tats&auml;chliche und rechtliche W&uuml;rdigung des FG. Entsprechendes gilt f&uuml;r die Frage, ob dem Kl&auml;ger ausreichend finanzielle Mittel f&uuml;r die Begleichung der Steuerschuld zur Verf&uuml;gung standen und wie das Verhalten des Kl&auml;gers hinsichtlich der abgeschlossenen vertraglichen Vereinbarungen zu werten ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit der Kl&auml;ger vorbringt, das FG h&auml;tte f&uuml;r weitere Erkenntnisse die Akten des Verfahrens vor dem FG D&uuml;sseldorf unter dem Aktenzeichen 14&nbsp;K&nbsp;542\/11&nbsp;F beiziehen m&uuml;ssen, l&auml;sst sich der Beschwerdebegr&uuml;ndung nicht entnehmen, dass die Beiziehung im erstinstanzlichen Verfahren zu einer anderen Rechtsauffassung des FG gef&uuml;hrt h&auml;tte. Denn die Frage, in welchem Umfang tats&auml;chlich Zahlungen an den Treuh&auml;nder geleistet worden sind, war nicht streitig. Sie war zudem f&uuml;r das FG, das die Verletzung der Mittelverwendungspflicht auf die vertragliche Konstruktion des Gesch&auml;ftsbetriebs gest&uuml;tzt hat, nicht entscheidungserheblich. Vielmehr wendet sich der Kl&auml;ger hier mit seinem Vorbringen im Wesentlichen gegen die materielle Richtigkeit der tats&auml;chlichen und rechtlichen W&uuml;rdigung des FG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner R&uuml;ge, das FG habe nicht das Gesamtergebnis des Verfahrens (&sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO) bei seiner &Uuml;berzeugungsbildung ber&uuml;cksichtigt, wendet sich der Kl&auml;ger ebenfalls ma&szlig;geblich gegen die materiell-rechtliche Richtigkeit der finanzgerichtlichen Entscheidung. Damit ist ein Verfahrensfehler nicht dargetan. Denn f&uuml;r eine schl&uuml;ssige Darlegung der behaupteten Verletzung von &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO gen&uuml;gen allein die vom Kl&auml;ger in seiner Beschwerdeschrift vorgebrachte abweichende Rechtsansicht und unterschiedliche W&uuml;rdigung von Tatsachen und Akteninhalten nicht (vgl. BFH-Beschluss vom 5.&nbsp;April&nbsp;2017 IX&nbsp;B&nbsp;18\/17, BFH\/NV 2017, 918).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Von einer weiter gehenden Begr&uuml;ndung wird gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz 2 FGO abgesehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 19.12.2018, IX B 142\/17ECLI:DE:BFH:2018:B.191218.IXB142.17.0 Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung; Verfahrensfehler Leits&auml;tze 1. NV: Eine Divergenz liegt nicht vor, wenn die bezeichnete BFH-Entscheidung und die angefochtene FG-Entscheidung in tats&auml;chlicher Hinsicht von unterschiedlichen Sachverhalten und in rechtlicher Hinsicht von unterschiedlichen Rechtsfragen ausgegangen sind. 2. 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