{"id":70325,"date":"2019-02-19T12:32:42","date_gmt":"2019-02-19T10:32:42","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70325"},"modified":"2019-02-19T12:32:42","modified_gmt":"2019-02-19T10:32:42","slug":"xi-b-103-17-zur-steuerbarkeit-der-leistungen-eines-teilnehmers-an-einer-fernsehshow","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-b-103-17-zur-steuerbarkeit-der-leistungen-eines-teilnehmers-an-einer-fernsehshow\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;B&nbsp;103\/17 &#8211; Zur Steuerbarkeit der Leistungen eines Teilnehmers an einer Fernsehshow"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 25.7.2018, XI B 103\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:B.250718.XIB103.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Zur Steuerbarkeit der Leistungen eines Teilnehmers an einer Fernsehshow<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Es ist durch die Rechtsprechung des EuGH (Urteil Bastova vom 10. November 2016 C-432\/15, EU:C:2016:855, UR 2016, 913) und des BFH (Urteil vom 30. August 2017 XI R 37\/14, BFHE 259, 175, UR 2017, 956) gekl&auml;rt, dass ein &quot;Umsatz gegen Entgelt&quot; das Bestehen eines unmittelbaren Zusammenhangs zwischen dieser Leistung und einer tats&auml;chlich vom Steuerpflichtigen empfangenen Geldleistung voraussetzt.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Wird f&uuml;r die Teilnahme an einem Wettbewerb weder ein Antrittsgeld noch eine andere unmittelbare Verg&uuml;tung gezahlt und erhalten nur Teilnehmer mit einer erfolgreichen Platzierung ein Preisgeld, kann nicht davon ausgegangen werden, dass f&uuml;r die (blo&szlig;e) Teilnahme eine tats&auml;chliche Gegenleistung erbracht wird.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde des Beklagten wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 12. September 2017 15 K 2665\/14 U wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Beschwerdegegner (Kl&auml;ger) war im Jahr 2009 (Streitjahr) als Werbeveranstalter unternehmerisch t&auml;tig. Er nahm an einer Fernsehshow teil, die im Streitjahr aufgezeichnet wurde und bei der aus einer Reihe von Teilnehmern insgesamt zw&ouml;lf Kandidaten in ein Haus einzogen und durch Ausscheidungsspiele der Gewinner der Show ermittelt wurde. Nach den vertraglichen Vereinbarungen mit dem Produzenten hatte sich der Kl&auml;ger zur Vorbereitung des Projektes wie z.B. f&uuml;r Foto-Shootings, Interviews, Ausf&uuml;llen von Frageb&ouml;gen oder f&uuml;r Pressetermine bereitzuhalten und er &uuml;bertrug s&auml;mtliche Rechte an Bild- und Tonaufnahmen. Einen Anspruch auf Einzug in das Haus hatte der Kl&auml;ger nicht, die zw&ouml;lf Kandidaten wurden vielmehr nach eigenem Ermessen des Produzenten bestimmt. Nach einem etwaigen Einzug des Kl&auml;gers sollte dessen Teilnahme an dem Projekt enden, wenn er das Haus entweder freiwillig verl&auml;sst, es nach Ausgang eines der Ausscheidungsspiele verlassen muss oder mit dem Ende des Projekts. Mit seinem Einzug in das Haus erhielt der Kl&auml;ger die Chance auf einen &quot;Projektgewinn&quot; von &#8230;&nbsp;EUR; ab dem Tag des Einzugs sollten pro Woche eine &quot;Aufwandspauschale&quot; von &#8230;&nbsp;EUR sowie &#8230;&nbsp;EUR als pauschalierter Ersatz f&uuml;r Sch&auml;den wie f&uuml;r die Abnutzung der Kleidung gezahlt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger gewann die Show und erhielt im Streitjahr neben dem Projektgewinn &quot;Wochenpauschalen&quot; f&uuml;r sieben Wochen, d.h. insgesamt &#8230;&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entgegen dem Kl&auml;ger war der Beklagte und Beschwerdef&uuml;hrer (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) der Auffassung, der Kl&auml;ger habe mit der Teilnahme an der Filmproduktion und der damit verbundenen &Uuml;berlassung von Rechten eine steuerbare und steuerpflichtige Leistung erbracht. Das FA unterwarf den sich aus dem Bruttobetrag von &#8230;&nbsp;EUR ergebenden Nettobetrag dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz und erlie&szlig; am 6.&nbsp;Dezember 2012 f&uuml;r das Streitjahr einen entsprechenden &Auml;nderungsbescheid &uuml;ber Umsatzsteuer. Den Einspruch des Kl&auml;gers wies es mit Einspruchsentscheidung vom 30.&nbsp;Juli 2014 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ck.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der Klage statt. Der Kl&auml;ger habe lediglich die Chance auf den Projektgewinn gehabt und auch die Zahlung der &quot;Aufwandsentsch&auml;digungen&quot; habe auf Unw&auml;gbarkeiten beruht; damit sei ein &quot;Umsatz gegen Entgelt&quot; nicht gegeben, da es an dem nach den Grunds&auml;tzen des Urteils des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) Bastova vom 10.&nbsp;November 2016 C-432\/15 (EU:C:2016:855, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2016, 913) erforderlichen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Leistung und tats&auml;chlich empfangener Gegenleistung fehle.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen richtet sich die Beschwerde des FA wegen Nichtzulassung der Revision. Es macht geltend, die Revision sei wegen grunds&auml;tzlicher Bedeutung der Rechtssache (&sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;) zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde ist &#8211;bei Zweifeln an ihrer Zul&auml;ssigkeit&#8211; jedenfalls unbegr&uuml;ndet. Der Rechtssache kommt angesichts der vorhandenen Rechtsprechung keine grunds&auml;tzliche Bedeutung zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1.a) Das FA sieht es als kl&auml;rungsbed&uuml;rftig an, &quot;ob die Teilnahme an einer Fernsehshow, die dazu f&uuml;hrt, dass die Teilnehmer eine Aufwandsentsch&auml;digung sowie die M&ouml;glichkeit erhalten, ein Preisgeld zu gewinnen, und im Gegenzug umfangreiche Verwertungsrechte an Bild- und Tonmaterial &uuml;bertragen, zu einem unmittelbaren Zusammenhang zwischen Leistung und Gegenleistung im Sinne von &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 S.&nbsp;1 [des Umsatzsteuergesetzes] UStG f&uuml;hrt&quot;.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG habe die Entscheidungsgrunds&auml;tze des EuGH-Urteils Bastova (EU:C:2016:855, UR 2016, 913) trotz abweichenden Sachverhalts auf den vorliegenden Streitfall &uuml;bertragen und dabei ausdr&uuml;cklich nicht mit einbezogen, dass die &Uuml;bertragung von Verwertungsrechten an Bild- und Tonmaterial in den Leistungsaustausch mit einfl&ouml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Streitfall sei auch von dem Sachverhalt abzugrenzen, der dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 30.&nbsp;August 2017 XI&nbsp;R&nbsp;37\/14 (BFHE 259, 175, UR 2017, 956) zugrunde lag. Das Gl&uuml;cks- oder Zufallsmoment sei im Format der Fernsehshows nicht so stark ausgepr&auml;gt wie beim Pokerspiel; die Teilnehmer gestalteten durch ihren Einsatz die Show und k&ouml;nnten so ihren Verbleib im Wettstreit selbst beeinflussen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Es ist durch die Rechtsprechung von EuGH und BFH bereits gekl&auml;rt, dass ein &quot;Umsatz gegen Entgelt&quot; das Bestehen eines unmittelbaren Zusammenhangs zwischen dieser Leistung und einer tats&auml;chlich vom Steuerpflichtigen empfangenen Gegenleistung voraussetzt. Dazu muss zwischen dem Leistenden und dem Leistungsempf&auml;nger ein Rechtsverh&auml;ltnis bestehen, in dessen Rahmen gegenseitige Leistungen ausgetauscht werden, wobei die vom Leistenden empfangene Verg&uuml;tung den tats&auml;chlichen Gegenwert f&uuml;r die dem Leistungsempf&auml;nger erbrachte Dienstleistung bildet (vgl. z.B. BFH-Urteil in BFHE 259, 175, UR 2017, 956, Rz&nbsp;18&nbsp;f., m.w.N. der EuGH- und BFH-Rechtsprechung). Nach dem EuGH-Urteil Bastova (EU:C:2016:855, UR 2016, 913, Rz&nbsp;36) kann in einem Fall, in dem f&uuml;r die Teilnahme an einem Wettbewerb weder ein Antrittsgeld noch eine andere unmittelbare Verg&uuml;tung gezahlt wird und nur Teilnehmer mit einer erfolgreichen Platzierung ein Preisgeld erhalten, nicht davon ausgegangen werden, dass f&uuml;r die (blo&szlig;e) Teilnahme eine tats&auml;chliche Gegenleistung erbracht wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Es ist entgegen dem Vortrag des FA nicht ersichtlich, dass diese Rechtsgrunds&auml;tze nicht auf den Streitfall &uuml;bertragen werden k&ouml;nnten, so wie es das FG getan hat, sondern bestimmte Rechtsfragen der Kl&auml;rung bed&uuml;rften.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach den tats&auml;chlichen Feststellungen des FG, an die der erkennende Senat in einem sich anschlie&szlig;enden Revisionsverfahren gebunden w&auml;re (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO), hatte der Kl&auml;ger aufgrund der mit dem Produzenten geschlossenen Vereinbarungen &quot;mit seinem Einzug in das Haus &#8230; die Chance auf einen Projektgewinn i.H.v. &#8230;&nbsp;EUR&quot;. Ferner sollte der Kl&auml;ger ebenfalls erst ab dem Tag seines Einzuges eine &quot;Aufwandspauschale&quot; bzw. einen &quot;pauschalierten Ersatz f&uuml;r Sch&auml;den&quot; erhalten, was das FG dahingehend w&uuml;rdigte, dass es sich hierbei ebenso wie bei dem &quot;Projektgewinn&quot; eher um ein Preisgeld f&uuml;r den Einzug und den Verbleib im Haus als um eine Aufwandsentsch&auml;digung gehandelt habe. Diese mit Verfahrensr&uuml;gen nicht angegriffene tats&auml;chliche W&uuml;rdigung des FG ist verfahrensrechtlich einwandfrei zustande gekommen und verst&ouml;&szlig;t auch nicht gegen Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungss&auml;tze, weshalb sie den BFH als Revisionsgericht nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindet, selbst wenn die Wertung des FG nicht zwingend, sondern lediglich m&ouml;glich ist (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 28.&nbsp;Juni 2017 XI&nbsp;R&nbsp;12\/15, BFHE 258, 532, UR 2017, 758, Rz&nbsp;39, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache ergibt sich auch nicht daraus, dass das FG nach Auffassung des FA die &Uuml;bertragung von Verwertungsrechten an Bild- und Tonmaterial in den Leistungsaustausch habe miteinbeziehen m&uuml;ssen. Diese Leistung des Kl&auml;gers hat das FG festgestellt; es hat jedoch entschieden, dass zwischen den Leistungen des Kl&auml;gers und Leistungen des Produzenten kein unmittelbarer Zusammenhang besteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Wenn das FA im &Uuml;brigen meint, es m&uuml;sse im Rahmen des Leistungsaustausches Ber&uuml;cksichtigung finden, dass die Teilnehmer durch die umfangreichen Portr&auml;ts und Interviews, die bereits vor der eigentlichen Show aufgenommen werden, eine gewisse Bekanntheit erfahren h&auml;tten, die sie f&uuml;r sich nutzen k&ouml;nnten, und ohne die &Uuml;bertragung der Verwertungsrechte eine Teilnahme und damit eine Gewinnchance nicht m&ouml;glich gewesen sei, ist damit jedoch kein Zulassungsgrund i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 FGO dargelegt. Das FA macht im Kern vielmehr geltend, dass das FG im Streitfall falsch entschieden habe, was die Zulassung der Revision grunds&auml;tzlich nicht zu begr&uuml;nden vermag (vgl. BFH-Beschluss vom 9.&nbsp;Mai 2017 XI&nbsp;B&nbsp;13\/17, BFH\/NV 2017, 1198, Rz&nbsp;14, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 25.7.2018, XI B 103\/17ECLI:DE:BFH:2018:B.250718.XIB103.17.0 Zur Steuerbarkeit der Leistungen eines Teilnehmers an einer Fernsehshow Leits&auml;tze 1. NV: Es ist durch die Rechtsprechung des EuGH (Urteil Bastova vom 10. November 2016 C-432\/15, EU:C:2016:855, UR 2016, 913) und des BFH (Urteil vom 30. 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