{"id":70342,"date":"2019-02-27T18:33:39","date_gmt":"2019-02-27T16:33:39","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70342"},"modified":"2019-02-27T18:33:39","modified_gmt":"2019-02-27T16:33:39","slug":"iii-r-10-18-kraftfahrzeugsteuerbefreiung-fuer-fahrzeuge-der-krankenbefoerderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iii-r-10-18-kraftfahrzeugsteuerbefreiung-fuer-fahrzeuge-der-krankenbefoerderung\/","title":{"rendered":"III&nbsp;R&nbsp;10\/18 &#8211; Kraftfahrzeugsteuerbefreiung f&uuml;r Fahrzeuge der Krankenbef&ouml;rderung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.9.2018, III R 10\/18<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.130918.IIIR10.18.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Kraftfahrzeugsteuerbefreiung f&uuml;r Fahrzeuge der Krankenbef&ouml;rderung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die Krankenbef&ouml;rderung i.S. des &sect; 3 Nr. 5 Satz 1 KraftStG setzt voraus, dass kranke Menschen bef&ouml;rdert werden. Steuerbefreit sind nur Fahrzeuge, die ausschlie&szlig;lich f&uuml;r Fahrten im Zusammenhang mit der Behandlung kranker Menschen verwendet werden.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nster vom 25. Januar 2018&nbsp;&nbsp;6 K 159\/17 Kfz aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht M&uuml;nster zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Streitig ist, ob das Halten des Fahrzeugs der Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagten (Kl&auml;gerin) nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;5 des Kraftfahrzeugsteuergesetzes (KraftStG) steuerbefreit ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin betreibt ein Unternehmen, das unter &quot;B-Krankenfahrten&quot; firmiert und Personenbef&ouml;rderungen zum Gegenstand hat. Sie ist Halterin eines Mehrzweckfahrzeugs der Marke X, das am 1.&nbsp;August 2016 erstmals zum Verkehr zugelassen wurde. Das Fahrzeug verf&uuml;gt &uuml;ber neun Sitzpl&auml;tze einschlie&szlig;lich Fahrersitz und ist mit einer Rollstuhlverladerampe ausgestattet. Bei Nutzung des Rollstuhlplatzes sind nur drei bis sechs weitere Sitzpl&auml;tze m&ouml;glich. Im Fahrzeug sind drei Rasterschienen quer zur Fahrtrichtung zur Verankerung eines Rollstuhls installiert. Das Fahrzeug wurde von der Kl&auml;gerin ausschlie&szlig;lich zur Bef&ouml;rderung von Personen verwendet, die gehbehindert sind. Auf dem wei&szlig;en Fahrzeug steht in gro&szlig;en Buchstaben &quot;B-Krankenfahrten&quot; sowie die Telefonnummer des Unternehmens der Kl&auml;gerin.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragte f&uuml;r das streitrelevante Fahrzeug die Steuerbefreiung nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;5 KraftStG. Der Antrag blieb erfolglos. Mit Bescheid vom 27.&nbsp;September 2016 setzte der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Hauptzollamt &#8211;HZA&#8211;) Kraftfahrzeugsteuer f&uuml;r das Fahrzeug f&uuml;r die Zeit ab 1.&nbsp;August 2016 in H&ouml;he von j&auml;hrlich 310&nbsp;EUR fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das HZA wies den hiergegen eingelegten Einspruch zur&uuml;ck. Eine Steuerbefreiung nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;5 KraftStG setze voraus, dass das Fahrzeug ausschlie&szlig;lich zu dringenden Soforteins&auml;tzen verwendet werde, um akuten Notst&auml;nden, in denen unmittelbar Gefahr f&uuml;r Leib oder Leben bestehe, zu begegnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der Klage statt, es sah die &quot;ausschlie&szlig;liche Verwendung zur Krankenbef&ouml;rderung&quot; gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 KraftStG als erf&uuml;llt, da eine Verwendung ausschlie&szlig;lich zu dringenden Soforteins&auml;tzen nicht erforderlich sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das HZA r&uuml;gt mit der Revision die Verletzung materiellen Rechts (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das HZA beantragt,<br \/>das angefochtene Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Das Urteil ist aufzuheben und zur anderweitigen Entscheidung an das FG zur&uuml;ckzuverweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 FGO). Das FG hat zu Unrecht entschieden, dass der Kl&auml;gerin die Steuerbefreiung des &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;5 KraftStG zu gew&auml;hren ist. Seine Feststellungen gen&uuml;gen nicht, um eine Krankenbef&ouml;rderung i.S. der genannten Vorschrift anzunehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 KraftStG unterliegt der Kfz-Steuer das Halten von inl&auml;ndischen Fahrzeugen zum Verkehr auf &ouml;ffentlichen Stra&szlig;en. Von der Kfz-Steuer befreit ist nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 KraftStG u.a. das Halten von Fahrzeugen, solange sie ausschlie&szlig;lich zur Krankenbef&ouml;rderung verwendet werden. Voraussetzung f&uuml;r die Steuerbefreiung ist nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 KraftStG weiterhin, dass die Fahrzeuge &auml;u&szlig;erlich als f&uuml;r diese Zwecke bestimmt erkennbar sind und dass sie, sofern sie nicht f&uuml;r eine der in &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;5 Satz&nbsp;3 KraftStG aufgef&uuml;hrten K&ouml;rperschaften zugelassen sind, nach ihrer Bauart und Einrichtung dem Verwendungszweck angepasst sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Krankenbef&ouml;rderung setzt bereits begrifflich voraus, dass kranke Menschen bef&ouml;rdert werden (vgl. Hessisches FG, Urteil vom 26.&nbsp;Oktober 1971 V&nbsp;31\/70, Entscheidungen der Finanzgerichte 1972, 145).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Begriff der Krankheit ist im Gesetz nicht definiert, da sein Inhalt st&auml;ndigen &Auml;nderungen unterliegt und der Begriff im jeweiligen Rechtszusammenhang und individuellem Fall gebraucht wird. Allgemein anerkannt ist jedoch, dass Krankheit ein anomaler k&ouml;rperlicher, geistiger oder seelischer Zustand ist, der nach herrschender Auffassung einer medizinischen Behandlung bedarf (Senatsurteile vom 28.&nbsp;Juli 2005 III&nbsp;R&nbsp;30\/03, BFHE 210, 355, BStBl II 2006, 495, Rz&nbsp;25; vom 18.&nbsp;Juni 1997 III&nbsp;R&nbsp;84\/96, BFHE 183, 476, BStBl II 1997, 805, Rz&nbsp;9, jeweils zu &sect;&nbsp;33 des Einkommensteuergesetzes; vgl. auch Urteil des Bundessozialgerichts vom 30.&nbsp;September 2015 B&nbsp;3&nbsp;KR&nbsp;14\/14&nbsp;R, SozR 4-2500 &sect;&nbsp;33 Nr.&nbsp;48, Rz&nbsp;29, m.w.N.). Dieser Krankheitsbegriff gilt auch f&uuml;r Zwecke der Kfz-Steuer. Der Begriff der Behinderung (vgl. &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 des Neunten Buchs Sozialgesetzbuch) ist nicht deckungsgleich mit dem Begriff der Krankheit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Behandlungsbed&uuml;rftigkeit impliziert eine gewisse Dringlichkeit der Bef&ouml;rderung, wie sie auch den &uuml;brigen Merkmalen des &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 KraftStG (Feuerwehrdienst, Katastrophenschutz, ziviler Luftschutz, Ungl&uuml;cksf&auml;lle, Rettungsdienst) immanent ist. Diese Auslegung entspricht auch den Grunds&auml;tzen des Urteils des Bundesfinanzhofs vom 22.&nbsp;August 1989 VII&nbsp;R&nbsp;9\/87 (BFHE 158, 132, BStBl II 1989, 936, Rz&nbsp;6). Das Gesetz verlangt keinen dringenden Soforteinsatz. Vielmehr m&uuml;ssen die bef&ouml;rderten Personen behandlungsbed&uuml;rftig sein und die Bef&ouml;rderung muss mit der Behandlung im Zusammenhang stehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Das Urteil des FG hat den der Krankenbef&ouml;rderung immanenten Krankheitsbegriff verkannt. Nach den bindenden Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) wurde das Fahrzeug ausschlie&szlig;lich zur Bef&ouml;rderung von Personen verwendet, die derart gehbehindert waren, dass sie &ouml;ffentliche Verkehrsmittel oder private Fahrzeuge ohne fremde Hilfe nicht benutzen konnten. Das FG hat damit fehlerhaft lediglich auf die (Geh-)Behinderung der Personen abgestellt, ohne festzustellen, ob die mit dem streitgegenst&auml;ndlichen Fahrzeug bef&ouml;rderten Personen krank in oben genanntem Sinne waren und die behandlungsbed&uuml;rftigen Personen zum Zweck der Behandlung bef&ouml;rdert wurden. Das Urteil kann daher keinen Bestand haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Sache ist nicht spruchreif. Denn das FG hat keine Feststellungen zur Krankheit der bef&ouml;rderten Personen und zum Zweck der Fahrten getroffen. Das Urteil ist daher aufzuheben und die Sache zur&uuml;ckzuverweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 FGO). Das FG wird nach Ma&szlig;gabe der obigen Grunds&auml;tze die notwendigen Feststellungen treffen und erneut &uuml;ber die Sache entscheiden m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung wird gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO dem FG &uuml;bertragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.9.2018, III R 10\/18ECLI:DE:BFH:2018:U.130918.IIIR10.18.0 Kraftfahrzeugsteuerbefreiung f&uuml;r Fahrzeuge der Krankenbef&ouml;rderung Leits&auml;tze Die Krankenbef&ouml;rderung i.S. des &sect; 3 Nr. 5 Satz 1 KraftStG setzt voraus, dass kranke Menschen bef&ouml;rdert werden. Steuerbefreit sind nur Fahrzeuge, die ausschlie&szlig;lich f&uuml;r Fahrten im Zusammenhang mit der Behandlung kranker Menschen verwendet werden. 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