{"id":70357,"date":"2019-02-27T18:34:25","date_gmt":"2019-02-27T16:34:25","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70357"},"modified":"2019-02-27T18:34:25","modified_gmt":"2019-02-27T16:34:25","slug":"v-r-4-18-steuerschuld-nach-par-14c-abs-1-ustg-und-feststellungsklage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-4-18-steuerschuld-nach-par-14c-abs-1-ustg-und-feststellungsklage\/","title":{"rendered":"V&nbsp;R&nbsp;4\/18 &#8211; Steuerschuld nach &sect; 14c Abs. 1 UStG und Feststellungsklage"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.12.2018, V R 4\/18<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.131218.VR4.18.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Steuerschuld nach &sect; 14c Abs. 1 UStG und Feststellungsklage<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Die Steuerschuld nach &sect; 14c Abs. 1 UStG entsteht auch bei einer Rechnungserteilung an Nichtunternehmer.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Im Rechtsstreit &uuml;ber die Anwendung einer Steuersatzerm&auml;&szlig;igung ergibt sich die Zul&auml;ssigkeit einer Feststellungsklage nicht daraus, dass der Steuerpflichtige f&uuml;r die streitige Leistung eine Rechnung mit einem h&ouml;heren Steuerausweis erteilt hat und die Anfechtungsklage dann aufgrund einer nach &sect; 14c Abs. 1 Satz 1 UStG bestehenden Steuerschuld unbegr&uuml;ndet ist.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts Hamburg vom 15. November 2017&nbsp;&nbsp;1 K 2\/16 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Klage wird abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger), ein gemeinn&uuml;tziger Verein, erbrachte im Zusammenhang mit seinem steuerbeg&uuml;nstigten Satzungszweck der Verbraucherberatung auch Leistungen gegen gesondertes Entgelt bei der Beratung einzelner Verbraucher. Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) teilte dem Kl&auml;ger mit Schreiben vom 2.&nbsp;Dezember 2010 Folgendes mit:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&quot;Nicht in den steuerbeg&uuml;nstigten Bereich (als sogenannter Zweckbetrieb &#8211; &sect;&nbsp;65 AO) geh&ouml;rt &#8230; jedoch die entgeltliche Vertretung von Einzelinteressen &#8211; einschl. der individuellen (Rechts-)Beratung &#8211; durch Verbraucherzentralen. Diese T&auml;tigkeit ist vielmehr als ein steuerpflichtiger wirtschaftlicher Gesch&auml;ftsbetrieb (&sect;&nbsp;64 AO) anzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">F&uuml;r die Verbraucherzentralen bedeutet dies insbesondere, dass<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">die Ums&auml;tze in diesem T&auml;tigkeitsbereich nicht nach &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Nr.&nbsp;8a Umsatzsteuergesetz dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz unterliegen;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">der steuerpflichtige wirtschaftliche Gesch&auml;ftsbetrieb buchhalterisch und finanziell getrennt von den steuerbeg&uuml;nstigten T&auml;tigkeitsbereichen gef&uuml;hrt werden muss;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Verluste in dem steuerpflichtigen wirtschaftlichen Gesch&auml;ftsbetrieb nicht durch Mittel der steuerbeg&uuml;nstigten T&auml;tigkeitsfelder oder der Verm&ouml;gensverwaltung des Vereins ausgeglichen werden d&uuml;rfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Verst&ouml;&szlig;e gegen diese Bestimmungen k&ouml;nnen insgesamt zum Verlust des gemeinn&uuml;tzigen Status des Vereins f&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8230; Soweit die Verbraucherzentrale &#8230; zu den betroffenen Verbraucherzentralen geh&ouml;rt, bitte ich bis zum 31.12.2011 die notwendigen Schritte f&uuml;r eine korrekte Besteuerung der entgeltlichen Vertretung von Einzelinteressen ab 01.01.2012 zu veranlassen.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Seit Jahresanfang 2012 (Streitjahr) erteilte der Kl&auml;ger f&uuml;r die entgeltliche Einzelberatung von Verbrauchern Rechnungen mit gesondertem Steuerausweis auf der Grundlage des Regelsteuersatzes. Gegen seine dem entsprechende Umsatzsteuer-Voranmeldung M&auml;rz 2012 legte der Kl&auml;ger Einspruch ein. Die Umsatzsteuerjahreserkl&auml;rung 2012, die nach &sect;&nbsp;168 der Abgabenordnung (AO) einer Steuerfestsetzung unter Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung gleichstand, wurde gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;365 Abs.&nbsp;3 AO zum Gegenstand des erfolglos gef&uuml;hrten Einspruchsverfahrens.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demgegen&uuml;ber hatte die zum Finanzgericht (FG) erhobene Klage Erfolg. Nach dem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2018, 792 ver&ouml;ffentlichten Urteil war die mit Zustimmung des FA erfolgte &Auml;nderung der zun&auml;chst als Anfechtungsklage erhobenen Klage in eine Feststellungsklage zul&auml;ssig und begr&uuml;ndet. Das FA habe den Kl&auml;ger durch sein Schreiben vom 2.&nbsp;Dezember 2010 unter Androhung des Verlustes der Gemeinn&uuml;tzigkeit dazu gedr&auml;ngt, Rechnungen mit Steuerausweis auf der Grundlage des Regelsteuersatzes zu erteilen. Im Hinblick auf eine sich hieraus ergebende Steuerschuld nach &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) bei Leistungen, die gesetzlich dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz unterliegen, sei die Feststellungsklage zul&auml;ssig, da eine Gestaltungsklage keinen (gleichwertigen) Rechtsschutz biete. Die Klage sei auch begr&uuml;ndet, da &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;a UStG unter Ber&uuml;cksichtigung der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) auf die entgeltliche Einzelberatung von Verbrauchern anzuwenden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen wendet sich das FA mit der Revision. Die Leistungen des Kl&auml;gers unterl&auml;gen dem Regelsteuersatz.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das Urteil des FG aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Er sei zur Anwendung des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes berechtigt. Eine Unzul&auml;ssigkeit der Feststellungsklage sei mit dem Gebot, umfassenden Rechtsschutz zu gew&auml;hren, unvereinbar. Die Feststellung sei unabh&auml;ngig von dem f&uuml;r das Streitjahr vorliegenden Steuer&auml;nderungsbescheid zu treffen. &quot;Dessen Rechtm&auml;&szlig;igkeit&quot; stehe &quot;wegen der Ausgabe von Rechnungen mit dem regelm&auml;&szlig;igen Steuersatz, die nicht berichtigt worden waren, au&szlig;er Streit&quot;. Anlass f&uuml;r das Feststellungsbegehren sei der im Schreiben der Finanzbeh&ouml;rde angek&uuml;ndigte Verlust der Gemeinn&uuml;tzigkeit, falls entgeltliche Beratungsleistungen von Verbraucherschutzvereinen nicht zum regelm&auml;&szlig;igen Steuersatz ausgef&uuml;hrt werden w&uuml;rden. Es gehe &quot;nicht um die Rechtm&auml;&szlig;igkeit des Steuer&auml;nderungsbescheides f&uuml;r 2012&quot;. Die Feststellungsklage k&ouml;nne sich auf einzelne Verpflichtungen aus dem Steuerschuldverh&auml;ltnis beziehen. Diese Feststellung sei auch dann zul&auml;ssig, wenn sie sich unmittelbar erst in einem Besteuerungszeitraum nach 2012 auswirke, in dem der Kl&auml;ger keine Rechnungen mit gesondertem Ausweis eines h&ouml;heren Steuerbetrages ausgegeben habe. Art.&nbsp;19 Abs.&nbsp;4 des Grundgesetzes (GG) setze eine verfahrensrechtliche M&ouml;glichkeit voraus, die Rechte effektiv durchzusetzen. Die Subsidiarit&auml;t der Feststellungsklage beziehe sich nur auf formale Hindernisse. Vorliegend fehle es bereits an einer hypothetischen Alternative. Ein berechtigtes Interesse ergebe sich aus dem angedrohten Verlust der Gemeinn&uuml;tzigkeit, &quot;falls er die entgeltlichen Beratungsleistungen an einzelne Verbraucher mit dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz abrechne und anmelde&quot;. Der Grundsatz der Rechtsschutz gew&auml;hrenden Auslegung von Klagebegehren sei dahingehend fortentwickelt worden, dass &quot;Verfahrensvorschriften einem erkennbaren Klageziel eines Steuerpflichtigen nicht entgegenstehen d&uuml;rfen&quot;. Aus &sect;&nbsp;14c UStG d&uuml;rfe sich nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) keine unangemessene Belastungswirkung ergeben. Das Neutralit&auml;tsgebot sei zu beachten, da nach der Rechtsprechung des Gerichtshofes der Europ&auml;ischen Union (EuGH) zur Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.&nbsp;November 2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem (MwStSystRL) davon auszugehen sei, dass Vorsteuer von privaten Leistungsempf&auml;ngern nicht geltend gemacht werden k&ouml;nne.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend des Revisionsverfahrens erging der &Auml;nderungsbescheid vom 12.&nbsp;Juli 2018, den das FA im Hinblick auf eine fehlerhafte Rechtsbehelfsbelehrung nochmals am 10.&nbsp;August 2018 ge&auml;ndert hat. Der Kl&auml;ger hat hierzu erkl&auml;rt, dass sich der Streitstoff nicht ge&auml;ndert habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Urteil des FG ist aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden aufzuheben, weil sich w&auml;hrend des Revisionsverfahrens der Verfahrensgegenstand, &uuml;ber dessen Rechtm&auml;&szlig;igkeit das FG zu entscheiden hatte, ge&auml;ndert hat (&sect;&nbsp;127 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). An die Stelle des Umsatzsteuerbescheids vom 30.&nbsp;Mai 2013, &uuml;ber den das FG entschieden hat, ist w&auml;hrend des Revisionsverfahrens der Bescheid vom 12.&nbsp;Juli 2018, ge&auml;ndert durch Bescheid vom 10.&nbsp;August 2018, getreten und nach &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;68 Satz&nbsp;1 FGO Gegenstand des Verfahrens geworden. Das angefochtene Urteil ist daher gegenstandslos und aufzuheben (BFH-Urteile vom 2.&nbsp;M&auml;rz 2011 II&nbsp;R&nbsp;5\/09, BFH\/NV 2011, 1147; vom 3.&nbsp;Juni 2014 II&nbsp;R&nbsp;45\/12, BFHE 245, 374, BStBl II 2014, 806; vom 22.&nbsp;Juli 2015 II&nbsp;R&nbsp;15\/14, BFH\/NV 2015, 1584, und vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2017 II&nbsp;R&nbsp;10\/15, BFH\/NV 2017, 1153).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einer Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG nach &sect;&nbsp;127 FGO bedarf es jedoch nicht, da sich aufgrund des &Auml;nderungsbescheids an den zwischen den Beteiligten streitigen Punkten nichts ge&auml;ndert hat (vgl. zu diesem Erfordernis BFH-Urteile vom 12.&nbsp;Januar 2011 II&nbsp;R&nbsp;30\/09, BFH\/NV 2011, 755; in BFHE 245, 374, BStBl II 2014, 806, und in BFH\/NV 2015, 1584), wie sich aus der Erkl&auml;rung des Kl&auml;gers ergibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">III.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision des FA ist aus anderen als den geltend gemachten Gr&uuml;nden begr&uuml;ndet und die Klage abzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 FGO). Die vom Kl&auml;ger erhobene Anfechtungsklage ist im Hinblick auf eine nach &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 UStG bestehende Steuerschuld unbegr&uuml;ndet, so dass &uuml;ber die Frage einer gesetzlich nur nach Ma&szlig;gabe des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes entstandenen Steuerschuld nicht zu entscheiden ist. Zudem ist das FG zu Unrecht von der Zul&auml;ssigkeit einer Feststellungsklage ausgegangen. Da das Vorliegen der Sachurteilsvoraussetzungen vom Revisionsgericht von Amts wegen in jeder Lage des Verfahrens zu pr&uuml;fen ist (BFH-Urteil vom 9.&nbsp;Dezember 2009 X&nbsp;R&nbsp;54\/06, BFHE 228, 111, BStBl II 2010, 732, unter II.3.a&nbsp;aa), liegt keine wirksame Klage&auml;nderung nach &sect;&nbsp;67 FGO vor. Diese setzt voraus, dass auch f&uuml;r das ge&auml;nderte Klagebegehren die allgemeinen Sachurteilsvoraussetzungen gegeben sind (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 9.&nbsp;Februar 2011 IV&nbsp;R&nbsp;15\/08, BFHE 233, 290, BStBl II 2011, 764, unter II.2.a). Hieran fehlt es.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Kl&auml;ger ist Steuerschuldner nach &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 UStG, ohne dass diese Steuerschuld entfallen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Hat der Unternehmer in einer Rechnung f&uuml;r eine Lieferung oder sonstige Leistung einen h&ouml;heren Steuerbetrag, als er nach diesem Gesetz f&uuml;r den Umsatz schuldet, gesondert ausgewiesen (unrichtiger Steuerausweis), schuldet er gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG auch den Mehrbetrag. Berichtigt er den Steuerbetrag gegen&uuml;ber dem Leistungsempf&auml;nger, ist &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 UStG entsprechend anzuwenden (&sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG). Unionsrechtlich beruht dies auf Art.&nbsp;203 MwStSystRL, wonach jede Person, die die Mehrwertsteuer in einer Rechnung ausweist, die Mehrwertsteuer schuldet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ein unrichtiger Steuerausweis gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG liegt auch dann vor, wenn der Unternehmer f&uuml;r Leistungen, die &#8211;wie hier nach Auffassung des Kl&auml;gers&#8211; einer Steuersatzerm&auml;&szlig;igung unterliegen, auf der Grundlage des Regelsteuersatzes Rechnungen mit gesondertem Steuerausweis erteilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Erteilen von Rechnungen mit gesondertem Steuerausweis auf der Grundlage des Regelsteuersatzes hat zur Folge, dass, selbst wenn die abgerechnete Leistung gesetzlich einer Steuersatzerm&auml;&szlig;igung unterliegt, &uuml;ber eine Steuerentstehung in geringerer als in der Rechnung f&uuml;r die Leistung ausgewiesenen H&ouml;he, erst aufgrund einer Rechnungsberichtigung nach &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG f&uuml;r den Besteuerungszeitraum der Berichtigung (BFH-Urteil vom 12.&nbsp;Oktober 2016 XI&nbsp;R&nbsp;43\/14, BFHE 255, 474, Leitsatz&nbsp;3) zu entscheiden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Dies gilt nach dem Wortlaut von &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 UStG auch, wenn eine Rechnung mit gesondertem Steuerausweis an Nichtunternehmer erteilt wird. Dass Rechnungen i.S. des &sect;&nbsp;14c UStG dann nach den gesetzlichen Bedingungen des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 UStG nicht zu einem Vorsteuerabzug f&uuml;hren k&ouml;nnen, steht dem nicht entgegen, da auch hier aufgrund der Rechnungserteilung die Gefahr des Abzugs einer gesetzlich nicht geschuldeten Steuer (&sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG) besteht. So ist es nicht nur bei rechtlichen Zweifelsfragen in Bezug auf das Bestehen einer Unternehmereigenschaft des Rechnungsempf&auml;ngers, sondern auch bei einer Rechnungserteilung an eine Person, die im Hinblick auf ihre pers&ouml;nlichen Lebensumst&auml;nde als &quot;Verbraucher&quot; handelt, gleichwohl aber in anderer Hinsicht, z.B. als Vermieter oder Betreiber einer Photovoltaikanlage oder als eBay-Verk&auml;ufer umsatzsteuerrechtlich Unternehmer sein kann, so dass sich auch hier eine Gef&auml;hrdung des Steueraufkommens ergeben kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dementsprechend ordnen &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;2 S&auml;tze&nbsp;3 bis 5 UStG an, dass das dort vorgesehene Berichtigungsverfahren zur Beseitigung einer Gef&auml;hrdung des Steueraufkommens auch dann anzuwenden ist, wenn &quot;ein Vorsteuerabzug beim Empf&auml;nger der Rechnung nicht durchgef&uuml;hrt&quot; worden ist. Dies erfasst auch die Rechnungserteilung an Nichtunternehmer. Der erkennende Senat hat dabei nicht zu entscheiden, ob dieses Berichtigungsverfahren auch in anderen F&auml;llen des &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 UStG als durch dessen Satz&nbsp;3 angeordnet &#8211;alternativ neben &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG&#8211; zur Anwendung kommen kann. Denn der Kl&auml;ger hat den f&uuml;r die Berichtigung nach &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;2 S&auml;tze&nbsp;3 bis 5 UStG erforderlichen schriftlichen Antrag (&sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;5 UStG), der sich auf n&auml;her zu bezeichnende Rechnungen beziehen muss, nicht gestellt, so dass auch nicht die weiter notwendige Zustimmung des FA vorliegen kann. Damit kommt es auch nicht auf die zeitliche Zuordnung der Berichtigung (vgl. hierzu Abschn.&nbsp;14c.2 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;6 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses) an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Gegen das Berichtigungserfordernis bestehen keine Zweifel im Hinblick auf das Unions- oder das Verfassungsrecht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der EuGH sieht es als zul&auml;ssig an, das Entfallen einer Steuerschuld aufgrund einer Rechnungserteilung von einer Berichtigung abh&auml;ngig zu machen. Er geht davon aus, dass &quot;es grunds&auml;tzlich nicht &uuml;ber das zur Erreichung des Ziels, die Gef&auml;hrdung des Steueraufkommens vollst&auml;ndig auszuschlie&szlig;en, Erforderliche hinausgeht, die Berichtigung der zu Unrecht in einer Rechnung ausgewiesenen Mehrwertsteuer davon abh&auml;ngig zu machen, dass diese Rechnung berichtigt wird (EuGH-Urteil Stadeco vom 18.&nbsp;Juni 2009 C-566\/07, EU:C:2009:380, Rz&nbsp;47). Der EuGH begr&uuml;ndet dies mit folgender Erw&auml;gung: &quot;Da sowohl eine berichtigte Rechnung als auch eine Gutschrift dem Dienstleistungsempf&auml;nger klar anzeigen, dass im fraglichen Mitgliedstaat keine Mehrwertsteuer geschuldet wird und der Empf&auml;nger daher insoweit nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt ist, kann mit einer solchen Bedingung grunds&auml;tzlich sichergestellt werden, dass eine Gef&auml;hrdung des Steueraufkommens ausgeschlossen ist&quot; (EuGH-Urteil Stadeco, EU:C:2009:380, Rz&nbsp;42). Zudem billigt der EuGH den Mitgliedstaaten ein Regelungsermessen zu (EuGH-Urteil Stadeco, EU:C:2009:380, Rz&nbsp;35).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das Erfordernis einer Rechnungsberichtigung besteht unionsrechtlich auch f&uuml;r den Fall einer Rechnungserteilung an Nichtunternehmer. Der EuGH hat hier zu einem Steuerausweis in der Rechnung eines Nichtunternehmers (Arbeitnehmers) gegen&uuml;ber einem Nichtunternehmer (Arbeitgeber des Rechnungsausstellers), entschieden, dass keine Gef&auml;hrdung des Steueraufkommens besteht und daher &quot;die Darlegung des guten Glaubens des Ausstellers der Rechnung nicht erforderlich [ist], um den zu Unrecht in Rechnung gestellten Betrag zu berichtigen&quot; (EuGH-Urteil Karageorgou vom 6.&nbsp;November 2003 C-78\/02 bis C-80\/02, EU:C:2003:604, Rz&nbsp;52). Der EuGH folgert hieraus, dass die Richtlinie dann der &quot;R&uuml;ckerstattung&quot; nicht entgegensteht (EuGH-Urteil Karageorgou, EU:C:2003:604, Rz&nbsp;52). Danach k&ouml;nnen die Mitgliedstaaten die ihnen in diesem Bereich zustehenden Regelungsbefugnisse (EuGH-Urteil Karageorgou, EU:C:2003:604, Rz&nbsp;49) dahingehend aus&uuml;ben, dass das Berichtigungserfordernis auch bei einer Rechnungserteilung mit Steuerausweis an Nichtunternehmer besteht. F&uuml;r eine dem Wortlaut des &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 UStG widersprechende Auslegung, nach der es in derartigen F&auml;llen auf der Grundlage dieses EuGH-Urteil an einem Steuerausweis oder einem Berichtigungserfordernis fehlen soll (so Oldiges, Der Betrieb 2017, 1233, und dem folgend Korn, in Bunjes, UStG, 17.&nbsp;Aufl. 2018, &sect;&nbsp;14c, Rz&nbsp;13), besteht somit keine Rechtfertigung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Gegenteiliges ergibt sich auch nicht aus der vom Kl&auml;ger in Bezug genommenen EuGH-Rechtsprechung, nach der es der Finanzverwaltung verboten ist, dem Erbringer einer steuerfreien Leistung auf der Grundlage einer nationalen Rechtsvorschrift zur Umsetzung von Art.&nbsp;203 MwStSystRL die Erstattung der einem Kunden f&auml;lschlich in Rechnung gestellten Mehrwertsteuer mit der Begr&uuml;ndung zu versagen, dass er die fehlerhafte Rechnung nicht berichtigt habe. Denn dies bezieht sich auf eine nationale Besonderheit, nach der &quot;dem Kunden das Recht auf Abzug dieser Steuer von der Finanzverwaltung endg&uuml;ltig versagt wurde und dies zur Folge hat, dass die im nationalen Recht vorgesehene Berichtigungsregelung nicht mehr anwendbar ist&quot; (EuGH-Urteil Rusedespred vom 11.&nbsp;April 2013 C-138\/12, EU:C:2013:233, Rz&nbsp;35 und 21). Damit geht es hier nur um den Fall, dass bei &quot;der Berichtigung einer fehlerhaften Rechnung die f&auml;lschlich in Rechnung gestellte Mehrwertsteuer erstattet werden kann, gleichzeitig aber eine Rechnungsberichtigung endg&uuml;ltig ausscheidet, wenn dem Leistungsempf&auml;nger das Vorsteuerabzugsrecht aus dieser Rechnung versagt wurde&quot; (Nieskens, UStB 2013, 43). Eine derartige Einschr&auml;nkung der Rechnungsberichtigungsm&ouml;glichkeit sieht das nationale Recht nicht vor, so dass &quot;die Entscheidung des EuGH keine Auswirkungen auf das deutsche Recht&quot; hat (Nieskens, a.a.O.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Eine abweichende Beurteilung folgt auch nicht aus der vom Kl&auml;ger angef&uuml;hrten Rechtsprechung des BVerfG (BVerfG-Kammerbeschluss vom 5.&nbsp;Mai 1992&nbsp;&nbsp;2&nbsp;BvR&nbsp;271\/92, Information StW 1992, 431), die sich auf die Rechtslage vor der im Streitfall ma&szlig;geblichen Neuregelung in &sect;&nbsp;14c UStG durch Art.&nbsp;5 Nr.&nbsp;18 i.V.m. Art.&nbsp;25 Abs.&nbsp;4 des Steuer&auml;nderungsgesetzes 2003 vom 15.&nbsp;Dezember 2003 (BGBl I 2003, 2645) bezieht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Feststellungsklage ist unzul&auml;ssig. Ist eine Anfechtungsklage im Hinblick auf eine jedenfalls nach &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 UStG bestehende Steuerschuld unbegr&uuml;ndet, gebietet es der aus Art.&nbsp;19 Abs.&nbsp;4 GG abzuleitende Grundsatz effektiven Rechtsschutzes nicht, dem Rechnungsaussteller eine Feststellungsklage zu erm&ouml;glichen, um die Frage zu kl&auml;ren, ob die Leistungen des Unternehmers einer Steuersatzerm&auml;&szlig;igung unterliegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;41 Abs.&nbsp;1 FGO kann durch Klage die Feststellung des Bestehens oder Nichtbestehens eines Rechtsverh&auml;ltnisses oder der Nichtigkeit eines Verwaltungsakts begehrt werden, wenn der Kl&auml;ger ein berechtigtes Interesse an der baldigen Feststellung hat (Feststellungsklage).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Feststellung kann gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;41 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 FGO nicht begehrt werden, soweit der Kl&auml;ger seine Rechte durch Gestaltungs- oder Leistungsklage verfolgen kann oder h&auml;tte verfolgen k&ouml;nnen. Hieraus ergibt sich insbesondere eine Subsidiarit&auml;t der Feststellungs- gegen&uuml;ber der Anfechtungsklage (BFH-Urteil vom 11.&nbsp;Dezember 2012 VII&nbsp;R&nbsp;69\/11, BFH\/NV 2013, 739, unter II.2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Entgegen dem Urteil des FG ist die Feststellungsklage im Streitfall nach &sect;&nbsp;41 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 FGO unzul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der Kl&auml;ger h&auml;tte seine Rechte durch Anfechtungsklage verfolgen k&ouml;nnen, wenn er &uuml;ber die streitigen Leistungen keine Rechnungen mit Steuerausweis auf der Grundlage des Regelsteuersatzes (&sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 UStG) erteilt h&auml;tte. F&uuml;r die Erteilung derartiger Rechnungen bestand keine Veranlassung, da der Unternehmer nur in den F&auml;llen des &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 UStG und damit nur bei den dort bezeichneten grundst&uuml;cksbezogenen Leistungen und bei einer Leistungserbringung an Unternehmer f&uuml;r deren Unternehmen zu einer Rechnungserteilung mit gesondertem Steuerausweis verpflichtet ist. Danach bestand im Streitfall keine rechtliche Verpflichtung zur Erteilung von Rechnungen mit Steuerausweis f&uuml;r die hier streitigen Leistungen an Verbraucher bei deren entgeltlicher Beratung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Erfordernis, nach Art.&nbsp;19 Abs.&nbsp;4 GG Rechtsschutz effektiv zu gew&auml;hren, &auml;ndert hieran aus Gr&uuml;nden des materiellen Umsatzsteuerrechts und der sich aus &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 UStG ergebenden Rechtsfolgen nichts. Ohne die &#8211;rechtlich nicht erforderliche&#8211; Rechnungserteilung an Verbraucher besteht f&uuml;r den Steuerpflichtigen eine effektive Rechtsschutzm&ouml;glichkeit durch Klage gegen den jeweiligen Steuerbescheid. Erteilt er demgegen&uuml;ber Rechnungen mit Steuerausweis, hat er sich der effektiven Rechtsschutzm&ouml;glichkeit durch Anfechtungsklage selbst begeben, so dass f&uuml;r die Gew&auml;hrung einer alternativen Rechtsschutzm&ouml;glichkeit aus Sicht des Steuerrechts kein Sachgrund besteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die gegenteilige Auffassung w&uuml;rde zudem dazu f&uuml;hren, dass der Kl&auml;ger durch eigenes Verhalten dar&uuml;ber entscheiden k&ouml;nnte, die Zul&auml;ssigkeit der Feststellungsklage herbeizuf&uuml;hren, so dass f&uuml;r ihn eine faktische Wahlm&ouml;glichkeit best&uuml;nde. Dies ist weder mit &sect;&nbsp;41 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 FGO noch mit &sect;&nbsp;14c UStG vereinbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Weiter fehlt der Anfechtungsklage das Rechtsschutzbed&uuml;rfnis, da f&uuml;r die Leistungen, f&uuml;r die der Kl&auml;ger die Anwendung des erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes begehrt, eine h&ouml;here Steuerschuld aufgrund der von ihm mit Steuerausweis erteilten Rechnungen feststeht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der erkennende Senat ber&uuml;cksichtigt dabei auch, dass der Kl&auml;ger in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem erkennenden Senat erkl&auml;rt hat, auch in den Folgejahren Rechnungen mit gesondertem Steuerausweis auf der Grundlage des Regelsteuersatzes erteilt zu haben. Die vom Kl&auml;ger begehrte Feststellung ist damit auch f&uuml;r die Folgejahre ohne Bedeutung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Dar&uuml;ber hinaus ist die Feststellungsklage im Hinblick auf die beim erm&auml;&szlig;igten Steuersatzes nach &sect;&nbsp;12 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;8 Buchst.&nbsp;a UStG i.V.m. &sect;&nbsp;65 AO erforderliche Gesamtw&uuml;rdigung (BFH-Urteil vom 5.&nbsp;August 2010 V&nbsp;R&nbsp;54\/09, BFHE 231, 289, BStBl II 2011, 191, unter II.3.) auch untauglich. Diese Gesamtw&uuml;rdigung kann nur nach Ma&szlig;gabe der konkreten Verh&auml;ltnisse des Einzelfalles f&uuml;r konkrete Leistungen in konkreten Streitzeitr&auml;umen erfolgen und ist einer abstrakten Feststellung, die nach Art eines Grundlagenbescheides f&uuml;r eine Vielzahl von Leistungsbeziehungen gelten soll, nicht zug&auml;nglich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Entgegen der Auffassung des FG hat das FA einen gesonderten Steuerausweis in Rechnungen weder angeregt noch veranlasst. Das FA hat in seinem Schreiben vom 2.&nbsp;Dezember 2010 auf seine Auffassung zum ma&szlig;geblichen Umsatzsteuersatz, zum Erfordernis der Trennung von T&auml;tigkeitsbereichen und zum Verlustverrechnungsverbot wie auch auf die Gefahr des Verlustes der Gemeinn&uuml;tzigkeit bei Verst&ouml;&szlig;en hingewiesen. Eine Aufforderung zur Erteilung von &#8211;gesetzlich nicht erforderlichen Rechnungen&#8211; mit gesondertem Steuerausweis auf der Grundlage des Regelsteuersatzes und eine Androhung des Verlusts der Gemeinn&uuml;tzigkeit bei einer abweichenden Rechnungserteilung ist dem nicht zu entnehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>F&uuml;r den Kl&auml;ger bestand daher die M&ouml;glichkeit, Rechnungen ohne Steuerausweis zu erteilen oder sogar die Ums&auml;tze aus der individuellen Verbraucherberatung nach dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz zu versteuern und das FA &uuml;ber die Erkl&auml;rung auf der Grundlage der eigenen Rechtsansicht im Widerspruch zur Rechtsauffassung des FA zu informieren. Im Hinblick auf eine derartige Offenlegung besteht f&uuml;r den Steuerpflichtigen auch nicht die Gefahr, den Tatbestand der Steuerhinterziehung nach &sect;&nbsp;370 AO zu verwirklichen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger h&auml;tte Rechnungen mit Steuerausweis auch erst nach Ablauf des jeweiligen Besteuerungszeitraums erteilen k&ouml;nnen, da eine sich hieraus ergebende Steuerschuld nach &sect;&nbsp;14c UStG erst mit der Rechnungserteilung, nicht aber f&uuml;r den Voranmeldungszeitraum der Leistungserbringung entsteht (BFH-Urteil vom 8.&nbsp;September 2011 V&nbsp;R&nbsp;5\/10, BFHE 235, 481, BStBl II 2012, 620, unter II.3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 13.12.2018, V R 4\/18ECLI:DE:BFH:2018:U.131218.VR4.18.0 Steuerschuld nach &sect; 14c Abs. 1 UStG und Feststellungsklage Leits&auml;tze 1. Die Steuerschuld nach &sect; 14c Abs. 1 UStG entsteht auch bei einer Rechnungserteilung an Nichtunternehmer. 2. Im Rechtsstreit &uuml;ber die Anwendung einer Steuersatzerm&auml;&szlig;igung ergibt sich die Zul&auml;ssigkeit einer Feststellungsklage nicht daraus, dass der Steuerpflichtige f&uuml;r die streitige &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/v-r-4-18-steuerschuld-nach-par-14c-abs-1-ustg-und-feststellungsklage\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">V&nbsp;R&nbsp;4\/18 &#8211; Steuerschuld nach &sect; 14c Abs. 1 UStG und Feststellungsklage<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70357","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70357","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70357"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70357\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70357"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70357"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70357"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}