{"id":70358,"date":"2019-02-27T18:35:01","date_gmt":"2019-02-27T16:35:01","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70358"},"modified":"2019-02-27T18:35:01","modified_gmt":"2019-02-27T16:35:01","slug":"viii-b-91-18-ernstliche-zweifel-an-der-verfassungsmaessigkeit-des-vergnstg-br","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-b-91-18-ernstliche-zweifel-an-der-verfassungsmaessigkeit-des-vergnstg-br\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;B&nbsp;91\/18 &#8211; Ernstliche Zweifel an der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des VergnStG BR"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 17.12.2018, VIII B 91\/18<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:BA.171218.VIIIB91.18.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Ernstliche Zweifel an der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des VergnStG BR<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>NV: Ein mit ernstlichen Zweifeln an der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit einer der angefochtenen Wettb&uuml;rosteuer-Anmeldung zugrundeliegenden Gesetzesvorschrift begr&uuml;ndeter Antrag auf Aufhebung der Vollziehung ist abzulehnen, wenn nach den Umst&auml;nden des Einzelfalles dem Interesse des Antragstellers an der Gew&auml;hrung vorl&auml;ufigen Rechtsschutzes nicht der Vorrang vor dem &ouml;ffentlichen Interesse am Vollzug des Gesetzes zukommt, ohne dass es einer Pr&uuml;fung der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit bedarf.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde der Antragstellerin gegen den Beschluss des Finanzgerichts Bremen vom 2. Mai 2018&nbsp;&nbsp;2 V 76\/18 (1) wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die Antragstellerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Antragstellerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Antragstellerin) betreibt in A zwei Wettb&uuml;ros, in denen sie f&uuml;r den Wettveranstalter X &#8230;wetten vermittelt sowie eigene &#8230;wetten anbietet. In den Wettb&uuml;ros befinden sich mehrere Bildschirme, auf denen &#8230;ereignisse sowie Wettquoten und Wettergebnisse angezeigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit dem Gesetz zur Einf&uuml;hrung einer Wettb&uuml;rosteuer vom 14.&nbsp;M&auml;rz 2017 (Gesetzblatt der freien Hansestadt Bremen 2017, 104) wurde mit Wirkung zum 1.&nbsp;Juli 2017 das Vermitteln und Verfolgen von Wetten in einem Wettb&uuml;ro der Besteuerung unterworfen. Steuerschuldner dieser Wettb&uuml;rosteuer ist nach &sect;&nbsp;10 des Vergn&uuml;gungssteuergesetzes Bremen (VergnStG&nbsp;BR) der Betreiber des Wettb&uuml;ros, der die Steuer nach &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 VergnStG&nbsp;BR bis zum zehnten Tag nach Ablauf jedes Kalendermonats anzumelden hat. Nach &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 VergnStG&nbsp;BR betr&auml;gt die Steuer je Bildschirm und angefangenen Kalendermonat 60&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 5.&nbsp;Oktober 2017 meldete die Antragstellerin beim Antragsgegner und Beschwerdegegner (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die Wettb&uuml;rosteuer f&uuml;r den Monat August 2017 an. Entsprechend der Zahl der Bildschirme in ihren Wettb&uuml;ros ergab sich eine Steuer in H&ouml;he von insgesamt 1.800&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen die Wettb&uuml;rosteuer-Anmeldung, die nach &sect;&nbsp;168 Satz&nbsp;1 der Abgabenordnung einer Steuerfestsetzung unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung gleichsteht, erhob die Antragstellerin mit Schreiben vom 5.&nbsp;Oktober 2017 Einspruch und beantragte die Aufhebung der Vollziehung. Zur Begr&uuml;ndung nahm sie Bezug auf die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) vom 29.&nbsp;Juni 2017&nbsp; 9&nbsp;C&nbsp;7\/16 (BVerwGE 159, 216), wonach die Bemessung der Steuer anhand der Fl&auml;chenverh&auml;ltnisse in einem Wettb&uuml;ro wegen Versto&szlig;es gegen Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes (GG) verfassungswidrig sei. Diese Beurteilung sei auf den von &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 VergnStG BR zugrunde gelegten Bildschirmma&szlig;stab zu &uuml;bertragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA lehnte die beantragte Aufhebung der Vollziehung mit Bescheid vom 26.&nbsp;Februar 2018 ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der daraufhin am 28.&nbsp;M&auml;rz 2018 beim Finanzgericht (FG) gestellte Antrag auf Aufhebung der Vollziehung blieb ebenfalls erfolglos.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG f&uuml;hrte zur Begr&uuml;ndung aus, es best&uuml;nden zwar ernstliche Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit der angefochtenen Wettb&uuml;rosteuer-Anmeldung. Die zugrundeliegende Regelung des &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 VergnStG&nbsp;BR sei insoweit als mit Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 GG unvereinbar anzusehen, als die Zahl der Bildschirme in einem Wettb&uuml;ro nicht den wirklichen, individuellen Vergn&uuml;gungsaufwand des Wettenden abbilde und daher nicht den nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) erforderlichen hinreichenden Bezug zu der im Vergn&uuml;gungsaufwand zum Ausdruck kommenden wirtschaftlichen Leistungsf&auml;higkeit des Steuerpflichtigen aufweise. Der Umstand, dass mit der Erhebung der Wettb&uuml;rosteuer zul&auml;ssigerweise Lenkungsziele, namentlich die Eind&auml;mmung der Spielsucht und die &ouml;konomische Regulierung der Wettb&uuml;ros, verfolgt w&uuml;rden, f&uuml;hre zu keinem anderen Ergebnis. Es sei auch nicht ersichtlich, dass ein st&auml;rker am Aufwand der Wettenden orientierter Ma&szlig;stab deshalb nicht zur Verf&uuml;gung gestanden h&auml;tte, weil dieser nicht mit dem Unionsrecht vereinbar gewesen w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ungeachtet der bestehenden Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit der angefochtenen Wettb&uuml;rosteuer-Anmeldung komme die beantragte Aufhebung der Vollziehung nicht in Betracht. Denn da die ernstlichen Zweifel auf Bedenken gegen die Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit der zugrundeliegenden Rechtsvorschrift gest&uuml;tzt w&uuml;rden, sei nach der st&auml;ndigen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) ein besonderes berechtigtes Interesse an einer Gew&auml;hrung der Aufhebung der Vollziehung erforderlich. Die von der Rechtsprechung f&uuml;r diese Fallkonstellation entwickelten Fallgruppen seien im Streitfall nicht einschl&auml;gig. Es sei insbesondere nicht erkennbar, dass der Antragstellerin durch die Aufrechterhaltung des Vollzugs bis zum Abschluss des Hauptsacheverfahrens irreparable Nachteile entst&uuml;nden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der &#8211;vom FG zugelassenen&#8211; Beschwerde verfolgt die Antragstellerin ihr Aussetzungsbegehren weiter. Sie h&auml;lt an ihrer Auffassung fest, dass die Bemessungsgrundlage &quot;Bildschirme&quot; kein verfassungsgem&auml;&szlig;er Ma&szlig;stab f&uuml;r die Wettb&uuml;ro-steuer sei. Hinreichende Gr&uuml;nde, die es rechtfertigen k&ouml;nnten, diesen Ersatzma&szlig;stab, der allenfalls einen sehr losen Bezug zum Vergn&uuml;gungsaufwand des Wettenden aufweise, an die Stelle des Wirklichkeitsma&szlig;stabs &quot;Wetteinsatz&quot; treten zu lassen, seien nicht erkennbar. Die verfassungsrechtlichen Bedenken h&auml;tten sich dem Bremischen Gesetzgeber aufgrund der Entscheidung des BVerwG in BVerwGE&nbsp;159, 216 bereits zu Beginn der Erhebung der Wettb&uuml;rosteuer ab Juli 2017 aufdr&auml;ngen m&uuml;ssen. Dies gelte ungeachtet der Tatsache, dass die Entscheidung des BVerwG eine Wettb&uuml;rosteuer mit der Bemessungsgrundlage &quot;Fl&auml;che&quot; betreffe, denn es liege auf der Hand, dass auch die Bemessungsgrundlage &quot;Bildschirm&quot; nicht den h&ouml;chstrichterlichen Grunds&auml;tzen entspreche.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG habe die diesbez&uuml;glichen verfassungsrechtlichen Zweifel der Antragstellerin ausdr&uuml;cklich geteilt. Soweit es f&uuml;r die Gew&auml;hrung der Aufhebung der Vollziehung auf Seiten der Antragstellerin ein besonderes Aussetzungsinteresse f&uuml;r erforderlich gehalten habe, ergebe sich dieses Tatbestandsmerkmal nicht aus dem Gesetz. Auch wenn man an diesem Merkmal festhalte, falle die gebotene Abw&auml;gung mit dem &ouml;ffentlichen Interesse am Vollzug der streitigen Norm zugunsten der Antragstellerin aus. Denn ein anerkennenswertes &ouml;ffentliches Interesse am Vollzug einer eindeutig verfassungswidrigen Norm existiere von Verfassungs wegen nicht. Jedenfalls m&uuml;sse ein solches Interesse gegen&uuml;ber dem Interesse des Steuerpflichtigen, nicht zu Steuerzahlungen herangezogen zu werden, die auf einer verfassungswidrigen Rechtsgrundlage beruhen, zur&uuml;cktreten. Dies gelte unabh&auml;ngig davon, ob die als verfassungswidrig angesehene Vorschrift bereits dem BVerfG gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;100 Abs.&nbsp;1 GG zur Pr&uuml;fung der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit vorgelegt worden sei. Es sei im vorliegenden Fall auch nicht erkennbar, dass die Gew&auml;hrung der Aufhebung der Vollziehung das &ouml;ffentliche Interesse an einer geordneten Haushaltsf&uuml;hrung tangiere. Das Steueraufkommen aus der Wettb&uuml;rosteuer belaufe sich hochgerechnet f&uuml;r das Jahr 2017 auf 398.154&nbsp;EUR. Dies entspreche einem Anteil von 0,01&nbsp;% an den gesamten steuerabh&auml;ngigen Einnahmen des Stadtstaates Bremen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Antragstellerin beantragt, unter Aufhebung der Vorentscheidung die Vollziehung der Wettb&uuml;rosteuer-Anmeldung f&uuml;r den Monat August 2017 vom 5.&nbsp;Oktober 2017 ohne Sicherheitsleistung aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt sinngem&auml;&szlig;, die Beschwerde als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrt das FA aus: F&uuml;r Streitigkeiten auf dem Gebiet der Kommunalsteuern im Stadtstaat Bremen sei der Finanzrechtsweg einschl&auml;gig, so dass die Entscheidung des BVerwG in BVerwGE in 159, 216 f&uuml;r das vorliegende Verfahren keine Bindungswirkung entfalten k&ouml;nne. Abgesehen davon betreffe die zitierte Entscheidung den Fl&auml;chenma&szlig;stab und lasse daher keine R&uuml;ckschl&uuml;sse auf die Zul&auml;ssigkeit des gew&auml;hlten Bildschirmma&szlig;stabs zu. Soweit die Antragstellerin ausgef&uuml;hrt habe, dass es sich bei der Wettb&uuml;rosteuer bei einem gesch&auml;tzten Jahresaufkommen von 400.000&nbsp;EUR um eine Bagatellsteuer handele, verkenne sie die finanzielle Gesamtsituation der Freien Hansestadt Bremen, die als Haushaltsnotlageland gehalten sei, s&auml;mtliche neuen Einnahmepotentiale auszusch&ouml;pfen. Ein prozentualer Vergleich mit den gesamten steuerabh&auml;ngigen Einnahmen sei daher nicht geboten und k&ouml;nne nicht zu einer Versagung des gegebenen Vollzugsinteresses f&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Beschluss vom 7.&nbsp;Juni 2018 hat das FG der Beschwerde der Antragstellerin nicht abgeholfen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde hat keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Beschwerde gegen die Entscheidung des FG &uuml;ber die Aufhebung der Vollziehung nach &sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;3 der Finanzgerichtsordnung (FGO) ist zul&auml;ssig, weil sie vom FG zugelassen wurde (&sect;&nbsp;128 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Beschwerde ist jedoch unbegr&uuml;ndet. Das FG hat den Antrag auf Aufhebung der Vollziehung zu Recht abgelehnt. Denn selbst wenn man mit der Antragstellerin davon ausginge, dass ernstliche Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit der angefochtenen Wettb&uuml;rosteuer-Anmeldung best&uuml;nden, kommt die beantragte Aufhebung der Vollziehung nicht in Betracht, weil es im Streitfall am erforderlichen besonderen Aussetzungsinteresse fehlt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;3 Satz 1 Halbsatz&nbsp;2 i.V.m. Abs.&nbsp;2 Satz 2 FGO soll das Gericht auf Antrag die Vollziehung eines angefochtenen Verwaltungsakts aussetzen, soweit ernstliche Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit des Verwaltungsakts bestehen oder seine Vollziehung f&uuml;r den Betroffenen eine unbillige, nicht durch &uuml;berwiegende &ouml;ffentliche Interessen gebotene H&auml;rte zur Folge h&auml;tte. Ist der Verwaltungsakt bereits vollzogen, kann das Gericht ganz oder teilweise die Aufhebung der Vollziehung, auch gegen Sicherheit, anordnen (&sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO). Ernstliche Zweifel i.S. von &sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 FGO liegen vor, wenn bei summarischer Pr&uuml;fung des angefochtenen Bescheids neben den f&uuml;r seine Rechtm&auml;&szlig;igkeit sprechenden Umst&auml;nden gewichtige Gr&uuml;nde zutage treten, die Unentschiedenheit oder Unsicherheit in der Beurteilung von Rechtsfragen oder Unklarheit in der Beurteilung entscheidungserheblicher Tatfragen bewirken (BFH-Beschluss vom 20.&nbsp;Januar 2015 XI&nbsp;B&nbsp;112\/14, BFH\/NV 2015, 537, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Ernstliche Zweifel i.S. des &sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 FGO k&ouml;nnen auch verfassungsrechtliche Zweifel an der G&uuml;ltigkeit einer dem angefochtenen Verwaltungsakt zugrundeliegenden Norm sein (BFH-Beschl&uuml;sse vom 3.&nbsp;September 2018 VIII&nbsp;B&nbsp;15\/18, BFH\/NV 2018, 1279; vom 25.&nbsp;April 2018 IX&nbsp;B&nbsp;21\/18, BFHE 260, 431, BStBl II 2018, 415; vom 25.&nbsp;November 2014 VII&nbsp;B&nbsp;65\/14, BFHE&nbsp;247, 182, BStBl II 2015, 207, und vom 1.&nbsp;April 2010 II&nbsp;B&nbsp;168\/09, BFHE&nbsp;228, 149, BStBl II 2010, 558).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Wegen des Geltungsanspruchs jedes formell verfassungsgem&auml;&szlig; zustande gekommenen Gesetzes kommt in F&auml;llen, in denen die ernstlichen Zweifel an der Rechtm&auml;&szlig;igkeit des Verwaltungsakts auf Bedenken gegen die Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit einer dem Verwaltungsakt zugrundeliegenden Gesetzesvorschrift beruhen, eine Aufhebung der Vollziehung nur in Betracht, wenn ein besonderes berechtigtes Interesse des Antragstellers an der Gew&auml;hrung vorl&auml;ufigen Rechtsschutzes vorliegt (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 21.&nbsp;Juli 2016 V&nbsp;B&nbsp;37\/16, BFHE 254, 491, BStBl II 2017, 28, m.w.N.). Das Erfordernis eines besonderen berechtigten Interesses des Antragstellers wurde auch vom BVerfG ausdr&uuml;cklich gebilligt (BVerfG-Beschl&uuml;sse vom 3.&nbsp;April 1992&nbsp; 2&nbsp;BvR&nbsp;283\/92, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung 1992, 726, und vom 6.&nbsp;April 1988&nbsp; 1&nbsp;BvR&nbsp;146\/88, Die Information f&uuml;r Steuerberater und Wirtschaftspr&uuml;fer 1989, 335).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das danach f&uuml;r eine Gew&auml;hrung einstweiligen Rechtsschutzes erforderliche besondere berechtigte Aussetzungsinteresse hat der BFH in verschiedenen Fallgruppen regelm&auml;&szlig;ig als erf&uuml;llt angesehen, etwa dann, wenn der BFH die vom Antragsteller als verfassungswidrig angesehene Vorschrift bereits dem BVerfG gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;100 Abs.&nbsp;1 GG zur Pr&uuml;fung der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit vorgelegt hat (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 30.&nbsp;November 2004 IX&nbsp;B&nbsp;120\/04, BFHE 208, 213, BStBl II 2005, 287, unter II.2.) oder ein beim BFH anh&auml;ngiges Verfahren, das f&uuml;r die Beantwortung von Rechtsfragen vorgreiflich ist, im Hinblick auf mehrere beim BVerfG anh&auml;ngige Verfahren der konkreten Normenkontrolle ruht (BFH-Beschluss vom 21.&nbsp;Mai 2010 IV&nbsp;B&nbsp;88\/09, BFH\/NV 2010, 1613, Rz&nbsp;17). Das berechtigte Aussetzungsinteresse hat der BFH auch in den F&auml;llen bejaht, in denen der sofortige Vollzug des angefochtenen Verwaltungsakts zu einem steuerlichen Eingriff mit erheblichen wirtschaftlichen Folgen f&uuml;hrt, etwa weil dem Antragsteller irreparable Nachteile drohen (BFH-Beschl&uuml;sse vom 19.&nbsp;August 1994 X&nbsp;B&nbsp;319\/93, BFH\/NV 1995, 143, und vom 9.&nbsp;November 1992 X&nbsp;B&nbsp;137\/92, BFH\/NV 1994, 324, unter 3.b) oder sein zu versteuerndes Einkommen abz&uuml;glich der darauf zu entrichtenden Einkommensteuer das sozialhilferechtlich garantierte Existenzminimum unterschreitet (BFH-Beschluss vom 29.&nbsp;Oktober 1991 III&nbsp;B&nbsp;83\/91, BFH\/NV 1992, 246).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Im Streitfall kommt die Gew&auml;hrung einer Aufhebung der Vollziehung auf dieser Grundlage nicht in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Selbst wenn der Senat die Verfassungswidrigkeit des &sect;&nbsp;11 Abs.&nbsp;2 VergnStG&nbsp;BR unterstellte, liegt vorliegend kein Fall vor, in dem nach der Rechtsprechung das Vorliegen eines besonderen berechtigten Aussetzungsinteresses indiziert w&auml;re. Insbesondere kann im Streitfall nicht angenommen werden, dass die Entrichtung der Wettb&uuml;rosteuer f&uuml;r die Antragstellerin zu einer derart schwerwiegenden Belastung f&uuml;hrte, dass f&uuml;r sie bis zum Abschluss des Hauptsacheverfahrens irreparable Nachteile drohten. Mit den Feststellungen des FG und auf der Grundlage des Beschwerdevorbringens ist vielmehr davon auszugehen, dass das Interesse der Antragstellerin sich darauf beschr&auml;nkt, die Wettb&uuml;rosteuer ausschlie&szlig;lich deshalb einstweilen nicht entrichten zu m&uuml;ssen, weil diese auf einer aus ihrer Sicht verfassungswidrigen Rechtsgrundlage beruht. Dass die Antragstellerin nicht wiedergutzumachende Nachteile von erheblichem Gewicht erlitte oder nicht mehr gewinnbringend gewerblich t&auml;tig sein k&ouml;nnte, ist weder vorgetragen noch sonst aus dem Akteninhalt ersichtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Bei der gebotenen Abw&auml;gung ist &uuml;berdies zu ber&uuml;cksichtigen, dass die Gew&auml;hrung der Aufhebung der Vollziehung wegen Zweifeln an der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des VergnStG&nbsp;BR nicht auf den Streitfall beschr&auml;nkt w&auml;re. Sie w&auml;re vielmehr in gleicher Weise s&auml;mtlichen von der Regelung betroffenen Betreibern von Wettb&uuml;ros f&uuml;r jeden Fall einer Steueranmeldung zu gew&auml;hren und k&auml;me damit im Ergebnis einer vorl&auml;ufigen Au&szlig;ervollzugsetzung des VergnStG&nbsp;BR, das in einem formell verfassungsm&auml;&szlig;igen Verfahren zustande gekommen ist, gleich. Von einer solchen Au&szlig;ervollzugsetzung eines Gesetzes im Wege vorl&auml;ufigen Rechtsschutzes ist nach der Rechtsprechung des BVerfG aufgrund des damit verbundenen Eingriffs in die Gestaltungsfreiheit des Gesetzgebers nur &auml;u&szlig;erst zur&uuml;ckhaltend Gebrauch zu machen. Sie setzt den Eintritt erheblicher Nachteile f&uuml;r den Antragsteller voraus (BVerfG-Beschluss vom 27.&nbsp;Juni 2013&nbsp; 1&nbsp;BvR&nbsp;1501\/13, Neue Zeitschrift f&uuml;r Verwaltungsrecht 2013, 1145), an denen es vorliegend angesichts der eher geringf&uuml;gigen Belastung, die ohne weiteres im Hauptsacheverfahren beseitigt werden kann, fehlt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Eine Aufhebung der Vollziehung kommt auch nicht nach &sect;&nbsp;69 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 FGO wegen einer unbilligen H&auml;rte in Betracht. Anhaltspunkte hierf&uuml;r sind weder von der Antragstellerin vorgetragen worden noch sonst aus den Akten ersichtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 17.12.2018, VIII B 91\/18ECLI:DE:BFH:2018:BA.171218.VIIIB91.18.0 Ernstliche Zweifel an der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des VergnStG BR Leits&auml;tze NV: Ein mit ernstlichen Zweifeln an der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit einer der angefochtenen Wettb&uuml;rosteuer-Anmeldung zugrundeliegenden Gesetzesvorschrift begr&uuml;ndeter Antrag auf Aufhebung der Vollziehung ist abzulehnen, wenn nach den Umst&auml;nden des Einzelfalles dem Interesse des Antragstellers an der Gew&auml;hrung vorl&auml;ufigen Rechtsschutzes nicht der &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-b-91-18-ernstliche-zweifel-an-der-verfassungsmaessigkeit-des-vergnstg-br\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;B&nbsp;91\/18 &#8211; Ernstliche Zweifel an der Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des VergnStG BR<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70358","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70358","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70358"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70358\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70358"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70358"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70358"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}