{"id":70405,"date":"2019-03-07T19:59:02","date_gmt":"2019-03-07T17:59:02","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70405"},"modified":"2019-03-07T19:59:02","modified_gmt":"2019-03-07T17:59:02","slug":"ii-b-9-18-bewertung-eines-erbbauzinsanspruchs-grunderwerbsteuer-7","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-b-9-18-bewertung-eines-erbbauzinsanspruchs-grunderwerbsteuer-7\/","title":{"rendered":"II&nbsp;B&nbsp;9\/18 &#8211; Bewertung eines Erbbauzinsanspruchs (Grunderwerbsteuer)"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 29.8.2018, II B 9\/18<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:B.290818.IIB9.18.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Bewertung eines Erbbauzinsanspruchs (Grunderwerbsteuer)<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Bei Erwerb eines mit einem Erbbauzinsanspruch verbundenen Grundst&uuml;cks unterliegt nur der Teil des Kaufpreises der Grunderwerbsteuer, der nach Abzug des Kapitalwerts des Erbbauzinsanspruchs verbleibt.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Die Bewertung dieses Erbbauzinsanspruchs richtet sich nach &sect; 13 Abs. 1 BewG.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. NV: Der Jahreswert richtet sich nach dem zivilrechtlichen Anspruch auf den Erbbauzins, wie er zum Beurteilungsstichtag tats&auml;chlich besteht.<\/p>\n<\/p>\n<p>4. NV: Es ist eine Frage des Einzelfalls, ob ein dinglicher oder ein schuldrechtlicher Erbbauzins vereinbart ist.<\/p>\n<\/p>\n<p>5. NV: Ob der Anspruch auf den Erbbauzins sich seit Bestellung des Erbbaurechts aufgrund von Klauseln &uuml;ber die Anpassung an eine Wertentwicklung (Indexierung) ge&auml;ndert hat, ist nach den Regeln des Zivilrechts zu beurteilen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde der Kl&auml;gerin wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 11. Dezember 2017 12 K 12033\/17 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Beschwerdef&uuml;hrerin (Kl&auml;gerin) war Erbbauberechtigte an einem mit einer Mietwohnanlage bebauten Grundst&uuml;ck. Das Erbbaurecht war 1975 auf die Dauer von 99&nbsp;Jahren eingetragen worden. Nach dem Erbbaurechtsvertrag betrug der Erbbauzins zun&auml;chst j&auml;hrlich 24.926,78&nbsp;EUR, wurde jedoch sp&auml;ter im Hinblick auf eine korrigierte Grundst&uuml;cksgr&ouml;&szlig;e auf j&auml;hrlich 23.775,07&nbsp;EUR herabgesetzt. Weiter enthielt der Erbbaurechtsvertrag nach den aus einem Gutachten hergeleiteten Feststellungen des Finanzgerichts (FG) Klauseln, nach denen bei n&auml;her definierter wesentlicher Ver&auml;nderung der wirtschaftlichen Verh&auml;ltnisse eine Anpassung des Erbbauzinses verlangt werden konnte. Im Erbbaugrundbuch war zum einen eine Reallast (Erbbauzins) f&uuml;r den jeweiligen Eigent&uuml;mer des Grundst&uuml;cks eingetragen, die auf den Erbbaurechtsvertrag Bezug nahm, zum anderen eine Vormerkung zur Sicherung des Anspruchs auf Eintragung einer Reallast (&Auml;nderung des Erbbauzinses) f&uuml;r den jeweiligen Eigent&uuml;mer.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Tats&auml;chlich entrichtete die Kl&auml;gerin f&uuml;r das Jahr 2015 einen Erbbauzins von 30.375,22&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit notariell beurkundetem Vertrag erwarb die Kl&auml;gerin das Eigentum an dem Grundst&uuml;ck zu einem Kaufpreis von 1.164.290&nbsp;EUR. Der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) setzte die Grunderwerbsteuer zun&auml;chst bei dem ma&szlig;gebenden Steuersatz von 6&nbsp;% auf 69.857&nbsp;EUR fest. Im Einspruchsverfahren &auml;nderte das FA die Bemessungsgrundlage auf 621.580&nbsp;EUR und die Grunderwerbsteuerfestsetzung auf 37.294&nbsp;EUR. Daf&uuml;r hatte es von dem Kaufpreis den auf die Restlaufzeit kapitalisierten Erbbauzins von 542.710&nbsp;EUR abgezogen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Klage verfolgte die Kl&auml;gerin weiter das Ziel, die Grunderwerbsteuer auf 0&nbsp;EUR herabzusetzen. Sie hat sich darauf berufen, dass ausweislich einer gutachterlichen Stellungnahme eines Sachverst&auml;ndigen eine vertragsgem&auml;&szlig;e Anpassung des Erbbauzinses an den Lebenshaltungskostenindex zu einem Erbbauzins zum Wertermittlungsstichtag 1.&nbsp;Januar 2016 in H&ouml;he von j&auml;hrlich 59.199,92&nbsp;EUR f&uuml;hre. Bei einem Kapitalisierungszinssatz von 4&nbsp;% ergebe dies einen Barwert von 1.385.000&nbsp;EUR, bei einem Kapitalisierungszinssatz von 3&nbsp;% einen Barwert von 1.650.000&nbsp;EUR. Diese Werte seien nicht gesch&auml;tzt, sondern nach gesetzlichen Bewertungsma&szlig;st&auml;ben centgenau ermittelt, und &uuml;berstiegen den Gesamtkaufpreis, so dass nach Ma&szlig;gabe des Urteils des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 6.&nbsp;Mai 2015 II&nbsp;R&nbsp;8\/14 (BFHE 250, 234, BStBl II 2015, 853) der Vorgang insgesamt grunderwerbsteuerfrei bleibe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat die Klage abgewiesen. Der Anspruch auf den Erbbauzins sei nach &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 des Bewertungsgesetzes (BewG) zu bewerten. Der Jahreswert betrage 30.375,22&nbsp;EUR. Es handele sich um den zum Zeitpunkt des Erwerbsvorgangs vom Erbbauberechtigten geschuldeten Betrag. Etwas anderes folge auch nicht aus der in dem Erbbaurechtsvertrag vorgesehenen Anpassung des Erbbauzinses mit R&uuml;cksicht auf den Lebenshaltungsindex, da dies u.a. eine entsprechende Erkl&auml;rung des Grundst&uuml;ckseigent&uuml;mers\/Erbbaurechtsgebers voraussetze. Der Inhalt der Vormerkung gehe nicht &uuml;ber die Wertsicherungsklausel hinaus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision macht die Kl&auml;gerin die grunds&auml;tzliche Bedeutung der Rechtssache sowie das Erfordernis der Fortbildung des Rechts nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1, Nr.&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) geltend. Die Reichweite des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 des Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG) sei zu kl&auml;ren. Die Bewertung des Erbbauzinsanspruchs m&uuml;sse sich nach der Eintragung im Grundbuch richten. Der eingetragene Erbbauzins von j&auml;hrlich 23.775,07&nbsp;EUR habe sich durch die dinglich gesicherte Anpassungsklausel auf j&auml;hrlich 66.834,57&nbsp;EUR erh&ouml;ht, so dass bei einer Restlaufzeit von 58&nbsp;Jahren die Erbbauzinsverpflichtung mit 1.650.000&nbsp;EUR zu bewerten sei. Dieser tats&auml;chlich geschuldete Betrag sei ma&szlig;gebend. Unerheblich sei hingegen, ob nicht wegen besonderer Umst&auml;nde die Erbbauzinsverpflichtete tempor&auml;r etwas gezahlt habe, was vom Grundbuchinhalt abweiche. Im Versteigerungsverfahren sei die Erbbauzinsverpflichtung nach den gleichen Grunds&auml;tzen bewertet worden. Es bestehe keine Rechtsprechung, an der sich die steuerrechtliche Bewertung des durch Grundbucheintragung gesicherten Kapitalwerts eines Erbbauzinsanspruchs orientieren k&ouml;nne. Es bed&uuml;rfe insoweit der Fortf&uuml;hrung des durch das BFH-Urteil in BFHE 250, 234, BStBl II 2015, 853 begonnenen Weges.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA h&auml;lt die Beschwerde mangels schl&uuml;ssiger Darlegung der grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Rechtssache f&uuml;r unzul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat l&auml;sst offen, ob die Beschwerde den Darlegungsanforderungen des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO gen&uuml;gt, denn sie ist jedenfalls unbegr&uuml;ndet. Die Rechtssache weist keine grunds&auml;tzliche Bedeutung i.S. des &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO auf. Da die Rechtsfortbildungsrevision nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;1 FGO ein Spezialfall der Grundsatzrevision ist (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 5.&nbsp;Oktober 2017 IV&nbsp;B&nbsp;59\/16, BFH\/NV 2018, 229), gilt insoweit dasselbe. Auch ein qualifizierter Rechtsanwendungsfehler liegt nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Es fehlt an der grunds&auml;tzlichen Bedeutung der Sache, weil die Rechtsfragen, die sich dem Vortrag der Kl&auml;gerin entnehmen lassen, nach den gesetzlichen Vorschriften sowie der einschl&auml;gigen h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung entweder eindeutig zu beantworten oder aber Fragen der Sachverhaltsw&uuml;rdigung im Einzelfall sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine Rechtssache hat grunds&auml;tzliche Bedeutung, wenn die f&uuml;r die Beurteilung des Streitfalls ma&szlig;gebliche Rechtsfrage das abstrakte Interesse der Allgemeinheit an der einheitlichen Entwicklung und Handhabung des Rechts ber&uuml;hrt. Die Rechtsfrage muss im konkreten Fall kl&auml;rungsbed&uuml;rftig und in einem k&uuml;nftigen Revisionsverfahren kl&auml;rungsf&auml;hig sein. Kl&auml;rungsbed&uuml;rftig ist eine Rechtsfrage, wenn hinsichtlich ihrer Beantwortung Unsicherheit besteht. Eine kl&auml;rungsbed&uuml;rftige Rechtsfrage wird dagegen nicht aufgeworfen, wenn die streitige Rechtsfrage offensichtlich so zu beantworten ist, wie es das FG getan hat, die Rechtslage also &#8211;wie im Streitfall&#8211; eindeutig ist (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. u.a. BFH-Beschluss vom 21.&nbsp;November 2012 II&nbsp;B&nbsp;78\/12, BFHE&nbsp;238, 546, BStBl II&nbsp;2013, 173).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der BFH hat in seinem Urteil in BFHE 250, 234, BStBl II 2015, 853 grundlegend entschieden, dass bei Erwerb eines mit einem Erbbauzinsanspruch verbundenen Grundst&uuml;cks nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 GrEStG nur der Teil des Kaufpreises der Grunderwerbsteuer unterliegt, der nach Abzug des Kapitalwerts des Erbbauzinsanspruchs verbleibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dieser Kapitalwert ist grunds&auml;tzlich nach &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 BewG zu ermitteln. Der Erbbauzinsanspruch ist eine auf bestimmte Zeit beschr&auml;nkte wiederkehrende Leistung. Folglich ist nach &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 BewG der Jahreswert nach Ma&szlig;gabe von Anlage&nbsp;9a zum BewG zu vervielfachen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der Kapitalwert u.a. von wiederkehrenden Leistungen richtet sich nach den Verh&auml;ltnissen zum Beurteilungsstichtag (vgl. BFH-Urteil vom 31.&nbsp;Oktober 1969 III&nbsp;R&nbsp;45\/66, BFHE&nbsp;97, 558, BStBl II&nbsp;1970, 196, zu Renten). Ma&szlig;gebend ist folglich, in welcher Jahresh&ouml;he zum Zeitpunkt des steuerpflichtigen Erwerbsvorgangs ein Anspruch auf den Erbbauzins besteht. Wie dieser zu ermitteln ist, ergibt sich aus den ma&szlig;gebenden zivilrechtlichen Vorschriften.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Parteien k&ouml;nnen den Erbbauzins nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 des Erbbaurechtsgesetzes (ErbbauRG) i.V.m. &sect;&nbsp;1105 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs (BGB) als dingliches Recht vereinbaren. Sie k&ouml;nnen aber auch einen schuldrechtlichen Erbbauzins vereinbaren (vgl. Urteil des Bundesgerichtshofs &#8211;BGH&#8211; vom 24.&nbsp;Januar 1992 V&nbsp;ZR&nbsp;267\/90, Betriebs-Berater 1992, 598) oder schlie&szlig;lich beides miteinander verbinden (vgl. Staudinger\/Rapp &sect;&nbsp;9 ErbbauRG Rz&nbsp;7). Welche Rechtsform die Parteien gew&auml;hlt haben, ist ersichtlich eine Frage des Einzelfalls und einer allgemein-abstrakten Kl&auml;rung nicht zug&auml;nglich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ist ein dingliches Recht vereinbart, so ist die Entstehung des entsprechenden Anspruchs an die Voraussetzungen der &sect;&sect;&nbsp;873&nbsp;ff. BGB gekn&uuml;pft, namentlich an die Eintragung des Rechts in das Grundbuch. Umgekehrt besteht der dingliche Anspruch lediglich in dem Umfange, in dem er im Grundbuch eingetragen ist. Eine Vormerkung dient nach &sect;&nbsp;883 BGB allein der Sicherung schuldrechtlicher Anspr&uuml;che auf dingliche Rechts&auml;nderung. Sie ist selbst noch kein dingliches Recht (vgl. BGH-Beschluss vom 13.&nbsp;Februar 2014 V&nbsp;ZB&nbsp;88\/13, BGHZ&nbsp;200, 179, Neue Juristische Wochenschrift&nbsp;2014, 2431, unter III.2.c&nbsp;cc&nbsp;(1)). Ist hingegen lediglich ein schuldrechtlicher Anspruch vereinbart, bleibt es bei den Voraussetzungen des &sect;&nbsp;311 BGB.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Haben die Vertragsparteien bei Begr&uuml;ndung des Erbbauzinsanspruchs mit R&uuml;cksicht auf k&uuml;nftige Entwicklungen &uuml;ber Wertsicherungsklauseln o.&auml;. &Auml;nderungen der H&ouml;he nach vorgesehen, so &auml;ndert sich die Anspruchsh&ouml;he vorbehaltlich anderweitigen zwingenden Rechts genau dann, wenn die jeweiligen vertraglich bestimmten Voraussetzungen eingetreten sind. Automatische Gleitklauseln, die f&uuml;r schuldrechtliche Anspr&uuml;che und nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 ErbbauRG i.V.m. &sect;&nbsp;1105 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 BGB auch f&uuml;r dingliche Rechte zul&auml;ssig sind, bewirken die Anpassung der Anspruchsh&ouml;he bei Vorliegen entsprechender sachlicher Voraussetzungen ohne Zutun der Parteien. Zu den vertraglich bestimmten Voraussetzungen f&uuml;r die &Auml;nderung der Anspruchsh&ouml;he kann aber auch ein Anpassungsverlangen der jeweils beg&uuml;nstigten Partei z&auml;hlen, im Falle der Erh&ouml;hung des Erbbauzinses also des Gl&auml;ubigers (vgl. BGH-Urteil vom 1.&nbsp;Juni 1990 V&nbsp;ZR&nbsp;84\/89, BGHZ&nbsp;111, 324). Wird es nicht gestellt, &auml;ndert sich die Anspruchsh&ouml;he folglich nicht, und zwar unabh&auml;ngig davon, ob die &uuml;brigen Voraussetzungen daf&uuml;r vorl&auml;gen und die Anpassung deshalb allein wegen der Nichtabgabe der entsprechenden Willenserkl&auml;rung unterbleibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wie die vertraglichen Regelungen &uuml;ber den Erbbauzins im jeweiligen Fall beschaffen sind, ob ein dinglicher oder ein schuldrechtlicher Anspruch vereinbart ist und unter welchen Voraussetzungen die H&ouml;he des Anspruchs sich &auml;ndert, h&auml;ngt von den Umst&auml;nden des Einzelfalls ab und kann nicht allgemein-abstrakt gekl&auml;rt werden. Anders als die Kl&auml;gerin meint, muss die zivilrechtliche Pr&uuml;fung der Sach- und Rechtslage jedenfalls nicht auf den Inhalt des Grundbuchs beschr&auml;nkt bleiben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Nicht entscheidend ist im Allgemeinen, in welcher H&ouml;he ein Erbbauzins tats&auml;chlich gezahlt wurde. Die tats&auml;chliche Zahlung kann nur von Bedeutung sein, soweit sie R&uuml;ckschl&uuml;sse auf die H&ouml;he des etwa ma&szlig;gebenden schuldrechtlichen Anspruchs zul&auml;sst. Dies ist Gegenstand der tats&auml;chlichen W&uuml;rdigung des FG und keine Frage rechtsgrunds&auml;tzlicher Bedeutung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Ein von &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 BewG abweichender Bewertungsma&szlig;stab ist nicht er&ouml;ffnet, was sich ebenfalls aus dem Gesetz ergibt und keiner Kl&auml;rung bedarf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 BewG kann ein geringerer oder h&ouml;herer Wert nicht auf einen Zinssatz gest&uuml;tzt werden, der von dem dieser Anlage (dort Satz&nbsp;1) zugrunde liegenden Zinssatz von 5,5&nbsp;% abweicht (so bereits vor Inkrafttreten des &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;2 BewG das BFH-Urteil vom 27.&nbsp;Mai 1992 II&nbsp;R&nbsp;33\/89, BFHE 168, 370, BStBl II 1992, 990). Die &Uuml;berlegungen der Kl&auml;gerin zu einem Zinssatz von 3&nbsp;% oder 4&nbsp;% gehen damit ins Leere.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;3 BewG ist als Jahreswert der voraussichtliche k&uuml;nftige Durchschnittswert anzusetzen, wenn Nutzungen oder Leistungen in ihrem Betrag ungewiss sind oder schwanken. Die Indexierung eines Anspruchs wie im Streitfall &uuml;ber die Lebenshaltungskosten geh&ouml;rt jedoch nicht zum Anwendungsbereich dieser Vorschrift, weil nach den ma&szlig;geblichen Verh&auml;ltnissen am Stichtag die Verpflichtungen nach Grund und H&ouml;he fest vereinbart sind und sich lediglich in Zukunft ver&auml;ndern k&ouml;nnen, wenn bestimmte, aber ungewisse Ereignisse eintreten. Diese werden nach dem Rechtsgedanken der &sect;&sect;&nbsp;4 bis 7 BewG erst ber&uuml;cksichtigt, wenn sie eingetreten sind (vgl. BFH-Urteil vom 12.&nbsp;Dezember 1996 II&nbsp;R&nbsp;42\/94, BFH\/NV&nbsp;1997, 336).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Indexierung des Anspruchs erlaubt es schlie&szlig;lich auch nicht, nach &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;3 BewG vorzugehen. Danach ist der nachgewiesene gemeine Wert zugrunde zu legen, wenn der gemeine Wert der gesamten Nutzungen oder Leistungen nachweislich geringer oder h&ouml;her ist. Indexierungen kn&uuml;pfen an Umst&auml;nde an, die sich gerade nicht sicher vorhersagen lassen. Das bedeutet, dass die Entwicklung indexgebundener Anspr&uuml;che dem Beweise schlechterdings nicht zug&auml;nglich ist. Es steht noch nicht einmal fest, dass die Indexgr&ouml;&szlig;en sich stets &auml;ndern, erst recht nicht, dass sie steigen, geschweige denn, in welchem Umfange. H&auml;ngt zudem die Anpassung des Anspruchs von einem Anpassungsverlangen einer Partei ab, kann nicht der Nachweis gef&uuml;hrt werden, dass ein solches Verlangen ausgesprochen werden wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Welche Werte in anderen justiziellen Verfahren, etwa im Zwangsversteigerungsverfahren, ermittelt werden, ist f&uuml;r die vorliegende Bewertung nicht erheblich. Eine Bindungswirkung besteht insoweit nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Soweit sich aus den &Uuml;berlegungen der Kl&auml;gerin entnehmen l&auml;sst, sie halte das Urteil des FG f&uuml;r evident fehlerhaft, weil es sich auf Vermutungen statt auf die grundbuchlich nachgewiesenen Rechtsverh&auml;ltnisse st&uuml;tze, deutet sie einen qualifizierten Rechtsanwendungsfehler (gravierende Fehlerhaftigkeit, greifbare Gesetzeswidrigkeit, Willk&uuml;r) an, der nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 FGO die Zulassung der Revision rechtfertigte, wenn er vorl&auml;ge (st&auml;ndige Rechtsprechung des BFH, vgl. etwa BFH-Beschluss vom 30.&nbsp;August 2016 II&nbsp;B&nbsp;100\/15, BFH\/NV 2017, 39).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Ein solcher Fehler liegt aber nicht vor. Vielmehr entspricht das FG-Urteil den soeben aufgezeigten Grunds&auml;tzen. Das FG ist unter W&uuml;rdigung des Erbbaurechtsvertrags sowie des tats&auml;chlichen Geschehensablaufs zu dem Ergebnis gekommen, dass der Erbbauzinsanspruch zum Stichtag gerade in H&ouml;he von 30.375,22&nbsp;EUR bestand. Darin liegt keine grundlegende Verkennung der Rechtslage. Nach den Feststellungen des FG setzte die &Auml;nderung des Erbbauzinses nach &sect;&nbsp;6a des Erbbaurechtsvertrags ein entsprechendes Anpassungsverlangen voraus. F&uuml;r dessen Existenz hatte die Kl&auml;gerin selbst nichts vorgetragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus dem Erbbaugrundbuch hat das FG zutreffend nichts hergeleitet. Zum einen ging das eingetragene dingliche Recht wegen der Bezugnahme auf den Erbbaurechtsvertrag &uuml;ber die schuldrechtlichen Vereinbarungen nicht hinaus, so dass ein weitergehender Anspruch aus dinglichem Recht ebenfalls mangels Anpassungsverlangen nicht entstehen konnte. Zum anderen wies das Erbbaugrundbuch im Hinblick auf etwaige Anpassungen lediglich eine Vormerkung zur Sicherung eines &Auml;nderungsanspruchs auf, aber keine eigene Gleitklausel. Soweit sich die Kl&auml;gerin auf die Ma&szlig;geblichkeit des Grundbuchs beruft, geht sie deshalb fehl.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wenn das FG bei seiner Wertermittlung vor diesem Hintergrund aus dem gezahlten Jahresbetrag einen R&uuml;ckschluss auf das Vorliegen der Voraussetzungen f&uuml;r die &Auml;nderung der Anspruchsh&ouml;he nach dem Erbbaurechtsvertrag gezogen hat, ist das sachgerecht. Insbesondere trifft der sinngem&auml;&szlig;e Vorhalt der Kl&auml;gerin nicht zu, das FG habe systemwidrig allein auf die H&ouml;he der (ggf. zuf&auml;lligen) Zahlung abgestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Ohne dass es noch darauf ank&auml;me, weist der Senat darauf hin, dass sich die beanstandete Herangehensweise des FA und des FG sogar noch zugunsten der Kl&auml;gerin ausgewirkt hat. H&auml;tten FA und FG nicht aus der tats&auml;chlichen Zahlung gefolgert, dass die Voraussetzungen f&uuml;r die Heraufsetzung des Erbbauzinses einschlie&szlig;lich des Anpassungsverlangens gegeben gewesen sein d&uuml;rften &#8211;ohne dass ein derartiges Anpassungsverlangen tats&auml;chlich feststellbar war&#8211;, h&auml;tte man allein den Erbbauzinsanspruch in der urspr&uuml;nglich vereinbarten H&ouml;he von 23.775,07&nbsp;EUR ansetzen m&uuml;ssen, was zu einem deutlich geringeren Kapitalwert des Erbbauzinsanspruchs und zu einer entsprechend h&ouml;heren Bemessungsgrundlage f&uuml;r die Grunderwerbsteuer gef&uuml;hrt h&auml;tte. Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass vor dem Erwerb die Gl&auml;ubigerin einen h&ouml;heren Erbbauzins als die zuletzt gezahlten 30.375,22&nbsp;EUR verlangt h&auml;tte, lagen offenkundig nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Von einer weiteren Begr&uuml;ndung sieht der Senat nach &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 Halbsatz&nbsp;2 FGO ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 29.8.2018, II B 9\/18ECLI:DE:BFH:2018:B.290818.IIB9.18.0 Bewertung eines Erbbauzinsanspruchs (Grunderwerbsteuer) Leits&auml;tze 1. NV: Bei Erwerb eines mit einem Erbbauzinsanspruch verbundenen Grundst&uuml;cks unterliegt nur der Teil des Kaufpreises der Grunderwerbsteuer, der nach Abzug des Kapitalwerts des Erbbauzinsanspruchs verbleibt. 2. NV: Die Bewertung dieses Erbbauzinsanspruchs richtet sich nach &sect; 13 Abs. 1 BewG. 3. NV: Der &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-b-9-18-bewertung-eines-erbbauzinsanspruchs-grunderwerbsteuer-7\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;B&nbsp;9\/18 &#8211; Bewertung eines Erbbauzinsanspruchs (Grunderwerbsteuer)<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70405","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70405","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70405"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70405\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70405"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70405"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70405"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}