{"id":70483,"date":"2019-03-22T20:08:30","date_gmt":"2019-03-22T18:08:30","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70483"},"modified":"2019-03-22T20:08:30","modified_gmt":"2019-03-22T18:08:30","slug":"i-r-74-16-unbeschraenkte-steuerpflicht-bei-inlaendischem-wohnsitz-trotz-lebensmittelpunkts-im-ausland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-74-16-unbeschraenkte-steuerpflicht-bei-inlaendischem-wohnsitz-trotz-lebensmittelpunkts-im-ausland\/","title":{"rendered":"I&nbsp;R&nbsp;74\/16 &#8211; Unbeschr&auml;nkte Steuerpflicht bei inl&auml;ndischem Wohnsitz trotz Lebensmittelpunkts im Ausland"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.10.2018, I R 74\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.231018.IR74.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Unbeschr&auml;nkte Steuerpflicht bei inl&auml;ndischem Wohnsitz trotz Lebensmittelpunkts im Ausland<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>NV: Die Tatsache, dass ein Steuerpflichtiger neben einem inl&auml;ndischen Wohnsitz auch einen solchen im Ausland hat, schlie&szlig;t die unbeschr&auml;nkte Steuerpflicht auch dann nicht aus, wenn der ausl&auml;ndische Wohnsitz den Lebensmittelpunkt des Steuerpflichtigen begr&uuml;ndet.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts Baden-W&uuml;rttemberg vom 7. Oktober 2015&nbsp;&nbsp;1 K 2833\/12 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an den zust&auml;ndigen Vollsenat des Finanzgerichts Baden-W&uuml;rttemberg zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger) lebt seit 2002 in Rum&auml;nien; er ist dort, auch im Rahmen von Vermietungen, beruflich t&auml;tig und erzielt zudem Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen. Daneben verf&uuml;gte er &uuml;ber eine Wohnung im Inland (Objekt&nbsp;X).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Seit 2003 reichte der Kl&auml;ger beim Beklagten und Revisionskl&auml;ger (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) Einkommensteuererkl&auml;rungen f&uuml;r beschr&auml;nkt Steuerpflichtige ein. Er erkl&auml;rte darin inl&auml;ndische Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb, selbst&auml;ndiger Arbeit sowie Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung aus diversen in der Bundesrepublik Deutschland (Deutschland) belegenen Objekten, mit denen er teilweise langj&auml;hrige Verluste erzielte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA erkannte die Verluste nicht an und erlie&szlig; f&uuml;r die Jahre 2003 bis 2009 (Streitjahre) entsprechende Einkommensteuerbescheide. Sp&auml;ter &auml;nderte es die Bescheide.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der nach erfolglosen Einspr&uuml;chen erhobenen Klage hat das Finanzgericht (FG) Baden-W&uuml;rttemberg mit Einzelrichterurteil vom 7.&nbsp;Oktober 2015&nbsp;&nbsp;1&nbsp;K&nbsp;2833\/12 (Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2017, 411) nur insoweit stattgegeben, als es die Einkommensteuerbescheide 2007 bis 2009 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 24.&nbsp;Oktober 2012 dahingehend &auml;nderte, dass es die Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung des Objekts&nbsp;X in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR (2007), &#8230;&nbsp;EUR (2008) und &#8230;&nbsp;EUR (2009) ansetzte. Dies folgerte das FG daraus, dass nach dem zwischenzeitlichen Vortrag des Kl&auml;gers auf die dortige Wohnung OG ein als Werbungskosten zu ber&uuml;cksichtigender Aufwandsanteil in H&ouml;he von 35&nbsp;% (statt bisher nur 30&nbsp;%) entfalle. Im &Uuml;brigen sei die Klage unbegr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt sinngem&auml;&szlig;, das Urteil des FG Baden-W&uuml;rttemberg vom 7.&nbsp;Oktober 2015&nbsp;&nbsp;1&nbsp;K&nbsp;2833\/12 (EFG 2017, 411) aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt, die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist zul&auml;ssig und begr&uuml;ndet; sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils sowie zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an den zust&auml;ndigen Vollsenat des FG (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Entgegen der Auffassung des Kl&auml;gers ist die Revision des FA zul&auml;ssig, da sie den gesetzlichen Begr&uuml;ndungsanforderungen gen&uuml;gt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Wendet sich der Revisionskl&auml;ger gegen die materielle Sicht des FG, so hat er die Umst&auml;nde zu bezeichnen, aus denen sich die Rechtsverletzung ergibt (&sect;&nbsp;120 Abs.&nbsp;3 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a FGO). Das umfasst auch Angaben dazu, aus welchen Gr&uuml;nden der Revisionskl&auml;ger das erstinstanzliche Urteil als unrichtig erachtet. Demgem&auml;&szlig; geh&ouml;rt nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) zu einer ordnungsgem&auml;&szlig;en Revisionsbegr&uuml;ndung u.a. die Auseinandersetzung mit den Gr&uuml;nden des angefochtenen FG-Urteils. Der Revisionskl&auml;ger muss neben der R&uuml;ge eines konkreten Rechtsversto&szlig;es die Gr&uuml;nde tats&auml;chlicher oder rechtlicher Art angeben, die nach seiner Auffassung das erstinstanzliche Urteil als unrichtig erscheinen lassen. Erforderlich ist damit eine zumindest kurze Auseinandersetzung mit den Gr&uuml;nden des angefochtenen Urteils, aus der zu erkennen ist, dass der Revisionskl&auml;ger die Begr&uuml;ndung dieses Urteils und sein eigenes Vorbringen &uuml;berpr&uuml;ft hat (st&auml;ndige Rechtsprechung, s. z.B. Senatsurteil vom 29.&nbsp;November 2017 I&nbsp;R&nbsp;83\/15, BFHE 260, 327, BStBl II 2018, 495, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Diesen Anforderungen entspricht die Revision des FA. Das FA befasst sich mit der Argumentation des FG und stellt dieser seine eigene Rechtsauffassung entgegen. Das FA r&uuml;gt insoweit ausdr&uuml;cklich, das FG habe &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) i.V.m. &sect;&nbsp;8 der Abgabenordnung (AO) fehlerhaft angewendet, weil es trotz der Annahme eines inl&auml;ndischen Wohnsitzes des Kl&auml;gers dessen unbeschr&auml;nkte Einkommensteuerpflicht verneint habe, obwohl ein weiterer Wohnsitz im Ausland dies nicht ausschlie&szlig;e. Damit ist dem Begr&uuml;ndungserfordernis Gen&uuml;ge getan.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Revision ist auch begr&uuml;ndet. Die Annahme des FG, der Kl&auml;ger habe in den Streitjahren im Inland einen Wohnsitz gehabt, ist nicht durch hinreichende Tatsachenfeststellungen gedeckt. Das FG ist zudem zu Unrecht davon ausgegangen, dass ein Steuerpflichtiger mit Wohnsitzen sowohl im In- als auch im Ausland dann nicht unbeschr&auml;nkt einkommensteuerpflichtig sei, wenn sein Lebensmittelpunkt im Ausland liegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG sind nat&uuml;rliche Personen, die im Inland einen Wohnsitz oder ihren gew&ouml;hnlichen Aufenthalt haben, unbeschr&auml;nkt einkommensteuerpflichtig. Die unbeschr&auml;nkte Einkommensteuerpflicht erfasst nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG die dort aufgef&uuml;hrten Eink&uuml;nfte; dies gilt unabh&auml;ngig davon, ob die T&auml;tigkeiten im In- oder Ausland ausge&uuml;bt werden. Die unbeschr&auml;nkte Steuerpflicht erstreckt sich nach &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 EStG grunds&auml;tzlich auch auf ausl&auml;ndische Eink&uuml;nfte i.S. des &sect;&nbsp;34d EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Frage, ob eine nat&uuml;rliche Person im Inland einen Wohnsitz hat, beurteilt sich nach &sect;&nbsp;8 AO. Danach kommt es darauf an, ob die betroffene Person im Inland eine Wohnung unter Umst&auml;nden innehat, die darauf schlie&szlig;en lassen, dass sie die Wohnung beibehalten und benutzen wird. Kennzeichnend f&uuml;r eine Wohnung ist, dass es sich &#8211;im Sinne einer bescheidenen Bleibe&#8211; um R&auml;ume handelt, die zum Bewohnen geeignet sind (Senatsurteil vom 13.&nbsp;November 2013 I&nbsp;R&nbsp;38\/13, BFH\/NV 2014, 1046). Der Begriff des Wohnsitzes setzt nach st&auml;ndiger Rechtsprechung ferner voraus, dass der Steuerpflichtige die Wohnung innehat. Danach muss die Wohnung in objektiver Hinsicht dem Steuerpflichtigen jederzeit (wann immer er es w&uuml;nscht) als Bleibe zur Verf&uuml;gung stehen und zudem in subjektiver Hinsicht von ihm zu einer entsprechenden Nutzung, d.h. f&uuml;r einen jederzeitigen Wohnaufenthalt bestimmt sein. In dieser zur objektiven Eignung hinzutretenden subjektiven Bestimmung liegt der Unterschied zwischen dem blo&szlig;en Aufenthaltnehmen in einer Wohnung und dem Wohnsitz (BFH-Urteile vom 26.&nbsp;Februar 1986 II&nbsp;R&nbsp;200\/82, BFH\/NV 1987, 301; vom 22.&nbsp;April 1994 III&nbsp;R&nbsp;22\/92, BFHE 174, 523, BStBl II 1994, 887; vom 23.&nbsp;November 2000 VI&nbsp;R&nbsp;107\/99, BFHE 193, 558, BStBl II 2001, 294; Senatsurteile vom 19.&nbsp;M&auml;rz 1997 I&nbsp;R&nbsp;69\/96, BFHE 182, 296, BStBl II 1997, 447; in BFH\/NV 2014, 1046).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Beurteilung, ob die Umst&auml;nde auf eine Beibehaltung und Nutzung der Wohnung schlie&szlig;en lassen, liegt dabei weitgehend auf tats&auml;chlichem Gebiet. Insoweit ist der BFH als Revisionsgericht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO an die vom FG festgestellten Tatsachen und deren W&uuml;rdigung durch das FG gebunden. Er kann die Schlussfolgerungen des FG nur auf Verst&ouml;&szlig;e gegen die Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungss&auml;tze hin &uuml;berpr&uuml;fen (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Senatsurteile in BFHE 182, 296, BStBl II 1997, 447; vom 24.&nbsp;Juli 2018 I&nbsp;R&nbsp;58\/16, BFH\/NV 2019, 104).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Der Schluss des FG, der Kl&auml;ger habe im Objekt&nbsp;X einen inl&auml;ndischen Wohnsitz gehabt, ist indessen nicht durch hinreichende Tatsachenfeststellungen gedeckt. Das FG hat einen in allen Streitjahren bestehenden inl&auml;ndischen Wohnsitz des Kl&auml;gers im Objekt&nbsp;X mit der Begr&uuml;ndung angenommen, die dort unterhaltene Wohnung sei zum dauerhaften Wohnen geeignet gewesen und zumindest gelegentlich vom Kl&auml;ger aufgesucht worden. Das FG hat indessen keinerlei Feststellungen zur Ausstattung der betreffenden Wohnung oder zu deren Innehaben durch den Kl&auml;ger getroffen. Es hat insbesondere nichts dazu festgestellt, ob das Objekt dem Kl&auml;ger in den Streitjahren durchg&auml;ngig und also jederzeit als Bleibe zur Verf&uuml;gung stand und in subjektiver Hinsicht von ihm f&uuml;r einen jederzeitigen Wohnaufenthalt bestimmt war. Auch fehlen Feststellungen dazu, wann genau der Kl&auml;ger das betroffene Wohnobjekt im Verlaufe der Streitjahre aufgesucht haben soll. Das FG ist schlie&szlig;lich nicht der Frage nachgegangen, ob der Kl&auml;ger seinen bis zum Jahr 2002 bestehenden inl&auml;ndischen Wohnsitz &uuml;berhaupt aufgegeben hat. Der Senat verweist insoweit auf seine Ausf&uuml;hrungen im Urteil in BFH\/NV 2019, 104, wonach auch unregelm&auml;&szlig;ige Aufenthalte in einer Wohnung zur Aufrechterhaltung eines dortigen Wohnsitzes f&uuml;hren k&ouml;nnen und gerade nicht vorausgesetzt wird, dass der Steuerpflichtige von seinem aufrechterhaltenen Wohnsitz aus seiner t&auml;glichen Arbeit nachgeht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Anders als es das FG gesehen hat, schlie&szlig;t auch die Tatsache, dass der Kl&auml;ger unstreitig einen Wohnsitz in Rum&auml;nien hatte, die unbeschr&auml;nkte Steuerpflicht nicht unter der &#8211;vom FG ebenfalls nicht n&auml;her &uuml;berpr&uuml;ften&#8211; Annahme aus, dass der ausl&auml;ndische Wohnsitz den Lebensmittelpunkt des Kl&auml;gers begr&uuml;ndet (ebenso K&uuml;hnen, EFG 2017, 412; Hagemann, Internationale Steuer-Rundschau 2017, 155, 156).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Ein Steuerpflichtiger kann gleichzeitig mehrere Wohnsitze i.S. des &sect;&nbsp;8 AO innehaben. Diese k&ouml;nnen im In- und\/oder Ausland belegen sein (Senatsurteile vom 19.&nbsp;M&auml;rz 2002 I&nbsp;R&nbsp;15\/01, BFH\/NV 2002, 1411; vom 28.&nbsp;Januar 2004 I&nbsp;R&nbsp;56\/02, BFH\/NV 2004, 917; in BFH\/NV 2019, 104). Die Vorschrift geht insoweit erkennbar von der Gleichwertigkeit aller Wohnsitze einer Person aus, da sie ohne weitere Unterscheidung nur das Vorliegen &quot;eines&quot; Wohnsitzes verlangt. &sect;&nbsp;8 AO enth&auml;lt keinen Anhaltspunkt f&uuml;r eine Differenzierung zwischen einem &quot;Hauptwohnsitz&quot; und einem &quot;Nebenwohnsitz&quot;. Vor diesem Hintergrund verbietet sich die Annahme, dass nur ein &#8211;in welcher Weise auch immer&#8211; &quot;qualifizierter&quot; Wohnsitz zur unbeschr&auml;nkten Einkommensteuerpflicht f&uuml;hrt. Entscheidend ist allein, ob objektiv erkennbare Umst&auml;nde daf&uuml;r sprechen, dass der Steuerpflichtige die Wohnung f&uuml;r Zwecke des eigenen Wohnens beibeh&auml;lt. In diesem Zusammenhang kommt es nicht auf einen Vergleich der Wohnung mit einer anderen nach Gr&ouml;&szlig;e und Ausstattung an (Senatsurteil in BFH\/NV 2019, 104, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Dem Wortlaut des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG ist ebenfalls nicht zu entnehmen, dass nur derjenige Wohnsitz zur unbeschr&auml;nkten Steuerpflicht f&uuml;hrt, der zugleich den Mittelpunkt der Lebensinteressen der betreffenden Person darstellt. Demgem&auml;&szlig; hat der Senat wiederholt entschieden, dass ein inl&auml;ndischer Wohnsitz auch dann zur unbeschr&auml;nkten Einkommensteuerpflicht eines Steuerpflichtigen f&uuml;hrt, wenn der Mittelpunkt seiner Lebensinteressen sich im Ausland befindet (Senatsurteile in BFH\/NV 2002, 1411; in BFH\/NV 2004, 917; in BFH\/NV 2019, 104).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Es gibt auch keinen allgemeinen Grundsatz des internationalen Steuerrechts, nach dem jede Person nur von demjenigen Staat als unbeschr&auml;nkt steuerpflichtig behandelt werden darf, in dem sich der Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen befindet (Senatsurteile in BFH\/NV 2004, 917; in BFH\/NV 2019, 104). Insoweit ist die Frage, ob unbeschr&auml;nkte Steuerpflicht im Inland besteht, von derjenigen zu trennen, wo eine Person im Sinne eines Abkommens zur Vermeidung der Doppelbesteuerung (DBA) als ans&auml;ssig gilt. Ist eine nat&uuml;rliche Person sowohl im In- als auch im Ausland ans&auml;ssig, so gilt diese Person zwar nach Ma&szlig;gabe des im Streitfall einschl&auml;gigen Art.&nbsp;4 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a des Abkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Rum&auml;nien zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Verm&ouml;gen vom 4.&nbsp;Juli 2001 (BGBl II 2003, 1595, BStBl I 2004, 274) &#8211;DBA-Rum&auml;nien&#8211; in dem Fall, dass sie in beiden Staaten &uuml;ber eine st&auml;ndige Wohnst&auml;tte verf&uuml;gt, als nur in dem Staat ans&auml;ssig, zu dem sie die engeren pers&ouml;nlichen und wirtschaftlichen Beziehungen hat (Mittelpunkt der Lebensinteressen). Bereits aus dem Einleitungssatz des Art.&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 DBA-Rum&auml;nien ergibt sich indessen, dass Art.&nbsp;4 Abs.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;a DBA-Rum&auml;nien die Ans&auml;ssigkeit nur f&uuml;r Zwecke der Abkommensanwendung bestimmt; dort hei&szlig;t es, &quot;im Sinne dieses Abkommens&quot; bedeutet der Ausdruck &quot;eine in einem Vertragsstaat ans&auml;ssige Person&quot; u.a. eine Person, die nach dem Recht dieses Staates dort aufgrund ihres Wohnsitzes steuerpflichtig ist (vgl. Senatsurteile vom 4.&nbsp;Juni 1975 I&nbsp;R&nbsp;250\/73, BFHE 116, 150, BStBl II 1975, 708; vom 31.&nbsp;Oktober 1990 I&nbsp;R&nbsp;24\/89, BFHE 163, 411, BStBl II 1991, 562; vom 7.&nbsp;M&auml;rz 2007 I&nbsp;R&nbsp;17\/06, BFH\/NV 2007, 1638). F&uuml;r die Frage der unbeschr&auml;nkten Steuerpflicht einer Person im Inland kommt es danach &#8211;entgegen der Vorstellung des FG&#8211; nicht darauf an, wo diese Person im Sinne eines DBA als ans&auml;ssig gilt (Senatsurteil in BFH\/NV 2004, 917).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Nach den vorstehenden Grunds&auml;tzen ist die Entscheidung der Vorinstanz aufzuheben. Die Sache ist nicht spruchreif und deshalb zur erneuten Verhandlung und Entscheidung an das FG, und zwar angesichts der besonderen Schwierigkeiten in rechtlicher und tats&auml;chlicher Hinsicht an den zust&auml;ndigen Vollsenat (vgl. dazu BFH-Urteil vom 27.&nbsp;Juli 2004 IX&nbsp;R&nbsp;64\/01, BFH\/NV 2005, 191), zur&uuml;ckzuverweisen. Der Fall liegt nicht so, dass die Sache auf Grundlage der bisherigen Feststellungen des FG und unabh&auml;ngig von der Frage nach dem Vorliegen eines inl&auml;ndischen Wohnsitzes des Kl&auml;gers insgesamt oder bezogen auf einzelne Streitjahre entscheidungsreif w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Sollte der Kl&auml;ger nach Ma&szlig;gabe der vom FG nachzuholenden Feststellungen in einzelnen oder allen Streitjahren keinen inl&auml;ndischen Wohnsitz gehabt haben, so w&auml;re das FG insoweit zwar im Ergebnis zu Recht von der beschr&auml;nkten Steuerpflicht des Kl&auml;gers ausgegangen. Das FG-Urteil l&auml;sst bezogen auf die inl&auml;ndischen Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus Vermietung und Verpachtung auch keine revisionsrechtlich zu beanstandenden Fehler erkennen; solche haben die Beteiligten auch nicht geltend gemacht. Der Senat sieht insoweit von weiteren Ausf&uuml;hrungen ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Senat vermag es indessen nicht auszuschlie&szlig;en, dass die nachzuholenden Feststellungen f&uuml;r einzelne oder alle Streitjahre zu einer abweichenden Steuerfestsetzung f&uuml;hren k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Sollte der Kl&auml;ger in einzelnen oder allen Streitjahren einen inl&auml;ndischen Wohnsitz gehabt haben, so unterl&auml;gen in dem betroffenen Streitjahr (vorbehaltlich eines unterj&auml;hrigen Wechsels zwischen unbeschr&auml;nkter und beschr&auml;nkter Steuerpflicht und dem Erfordernis einer segmentierenden Betrachtung im Rahmen der einheitlichen Steuerfestsetzung) s&auml;mtliche in- und ausl&auml;ndischen Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers der unbeschr&auml;nkten Einkommensteuerpflicht. Es w&auml;re sodann bezogen auf die ausl&auml;ndischen Eink&uuml;nfte und das betreffende Streitjahr der Frage weiter nachzugehen, ob Deutschland die Doppelbesteuerung durch Freistellung oder aber Anrechnung mit der weiteren Folge vermeidet, dass die ausl&auml;ndischen Eink&uuml;nfte entweder nach Ma&szlig;gabe des &sect;&nbsp;32b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG beim Progressionsvorbehalt zu ber&uuml;cksichtigen oder die im Ausland einbehaltenen Steuern nach &sect;&nbsp;34c Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 EStG auf die deutsche Einkommensteuer des Kl&auml;gers anzurechnen w&auml;ren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ferner ist nicht ausgeschlossen, dass das FG f&uuml;r einzelne oder alle Streitjahre zu einer abweichenden Steuerfestsetzung gelangt: Dies ergibt sich f&uuml;r die Streitjahre 2006 bis 2009 schon daraus, dass positive ausl&auml;ndische Eink&uuml;nfte aufgrund des Progressionsvorbehalts und des sodann anzuwendenden h&ouml;heren Steuersatzes die vom FG zu Gunsten des Kl&auml;gers vorgenommenen &Auml;nderungen ganz oder teilweise kompensieren k&ouml;nnten, und deshalb unter Ber&uuml;cksichtigung des Verb&ouml;serungsverbots (&sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 FGO) die Klage auch f&uuml;r diese Streitjahre abzuweisen w&auml;re. Ebenso kann &#8211;bezogen auf alle Streitjahre&#8211; nicht ausgeschlossen werden, dass das FG &#8211;etwa bei negativen ausl&auml;ndischen Eink&uuml;nften, die im Rahmen des Progressionsvorbehalts zu ber&uuml;cksichtigen w&auml;ren&#8211; zu einer niedrigeren Steuerfestsetzung gelangt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Das Urteil ergeht nach &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;90 Abs.&nbsp;2 FGO im Einverst&auml;ndnis der Beteiligten ohne m&uuml;ndliche Verhandlung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.10.2018, I R 74\/16ECLI:DE:BFH:2018:U.231018.IR74.16.0 Unbeschr&auml;nkte Steuerpflicht bei inl&auml;ndischem Wohnsitz trotz Lebensmittelpunkts im Ausland Leits&auml;tze NV: Die Tatsache, dass ein Steuerpflichtiger neben einem inl&auml;ndischen Wohnsitz auch einen solchen im Ausland hat, schlie&szlig;t die unbeschr&auml;nkte Steuerpflicht auch dann nicht aus, wenn der ausl&auml;ndische Wohnsitz den Lebensmittelpunkt des Steuerpflichtigen begr&uuml;ndet. Tenor Auf die Revision des &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/i-r-74-16-unbeschraenkte-steuerpflicht-bei-inlaendischem-wohnsitz-trotz-lebensmittelpunkts-im-ausland\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">I&nbsp;R&nbsp;74\/16 &#8211; Unbeschr&auml;nkte Steuerpflicht bei inl&auml;ndischem Wohnsitz trotz Lebensmittelpunkts im Ausland<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70483","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70483","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70483"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70483\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70483"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70483"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70483"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}