{"id":70488,"date":"2019-03-22T20:08:45","date_gmt":"2019-03-22T18:08:45","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70488"},"modified":"2019-03-22T20:08:45","modified_gmt":"2019-03-22T18:08:45","slug":"xi-r-21-17-korrektur-unzutreffender-rechtsanwendung-beim-bautraeger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-21-17-korrektur-unzutreffender-rechtsanwendung-beim-bautraeger\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;21\/17 &#8211; Korrektur unzutreffender Rechtsanwendung beim Bautr&auml;ger"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.1.2019, XI R 21\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.230119.XIR21.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Korrektur unzutreffender Rechtsanwendung beim Bautr&auml;ger<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Hat ein Bautr&auml;ger aufgrund der rechtsirrigen Annahme seiner Steuerschuld als Leistungsempf&auml;nger von ihm bezogene Bauleistungen nach &sect; 13b UStG versteuert, kann er das Entfallen dieser rechtswidrigen Besteuerung geltend machen, ohne dass es darauf ankommt, dass er einen gegen ihn gerichteten Nachforderungsanspruch des leistenden Unternehmers erf&uuml;llt oder die M&ouml;glichkeit f&uuml;r eine Aufrechnung durch das FA besteht (Anschluss an das BFH-Urteil vom 27. September 2018 V R 49\/17, BStBl II 2019, 109; entgegen BMF-Schreiben vom 26. Juli 2017, BStBl I 2017, 1001, Rz 15a).<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Sind Bauunternehmer und Leistungsempf&auml;nger bei einem vor Erlass des BFH-Urteils vom 22. August 2013 V R 37\/10 (BFHE 243, 20, BStBl II 2014, 128) abgeschlossenen und durchgef&uuml;hrten Bauvertrag &uuml;bereinstimmend von der Steuerschuldnerschaft des Bautr&auml;gers ausgegangen und hat der Bautr&auml;ger die auf die erbrachten Leistungen des Bauunternehmers entfallende Umsatzsteuer an das FA abgef&uuml;hrt, steht dem Bauunternehmer aufgrund einer erg&auml;nzenden Vertragsauslegung ein Anspruch auf Zahlung des Umsatzsteuerbetrags zu, wenn der Bautr&auml;ger Erstattung der Steuer verlangt und deshalb f&uuml;r den Bauunternehmer die Gefahr entsteht, wegen der Heranziehung als Steuerschuldner gem&auml;&szlig; &sect; 27 Abs. 19 UStG die Umsatzsteuer abf&uuml;hren zu m&uuml;ssen (Anschluss an das BGH-Urteil vom 17. Mai 2018 VII ZR 157\/17, HFR 2018, 661).<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>1. Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 28. April 2017&nbsp;&nbsp;1 K 2634\/15 U wird zum Streitjahr 2010 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 28. April 2017&nbsp;&nbsp;1 K 2634\/15 U wird f&uuml;r die Jahre 2009 und 2011 mit der Ma&szlig;gabe als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen, dass aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden das angefochtene Urteil f&uuml;r die Jahre 2009 und 2011 aufgehoben wird und die Umsatzsteuerbescheide der Jahre 2009 und 2011 vom 14. Februar 2018 dahingehend ge&auml;ndert werden, dass die Umsatzsteuer f&uuml;r das Jahr 2009 um &#8230; EUR und f&uuml;r das Jahr 2011 um &#8230; EUR herabgesetzt wird.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Unter Aufhebung der Kostenentscheidung des angefochtenen Urteils werden die Kosten des gesamten Verfahrens dem Beklagten auferlegt.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beteiligten streiten dar&uuml;ber, ob die &Auml;nderung eines Umsatzsteuerbescheids, mit dem der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) f&uuml;r die Jahre 2009 bis 2011 (Streitjahre) gegen&uuml;ber dem Kl&auml;ger und Revisionsbeklagten (Kl&auml;ger) u.a. zu Unrecht Umsatzsteuer f&uuml;r Bauleistungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13b des Umsatzsteuergesetzes in der in den jeweiligen Streitjahren geltenden Fassung (UStG) festgesetzt hat, in direkter oder entsprechender Anwendung des &sect;&nbsp;17 UStG oder nach dem Grundsatz von Treu und Glauben verweigert werden darf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger ist selbst&auml;ndiger Malermeister. Daneben vermietet er in seinem Alleineigentum stehende Wohnungen. Er f&uuml;hrt insoweit steuerfreie Ums&auml;tze i.S. des &sect;&nbsp;4 Nr.&nbsp;12 UStG aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In den Streitjahren lie&szlig; der Kl&auml;ger an seinen vermieteten Immobilien diverse Instandhaltungsarbeiten durchf&uuml;hren, die im Revisionsverfahren nach einer teilweisen Erledigungserkl&auml;rung der Beteiligten, dem Erlass von &Auml;nderungsbescheiden und der Anpassung der Antr&auml;ge noch hinsichtlich im Einzelnen n&auml;her bezeichneter Leistungen streitig sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger ging zun&auml;chst &#8211;in &Uuml;bereinstimmung mit der Finanzverwaltung (Abschn.&nbsp;182a Abs.&nbsp;11 der Umsatzsteuer-Richtlinien und Abschn.&nbsp;13b.1 Abs.&nbsp;11 des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses)&#8211; davon aus, dass er f&uuml;r die genannten Leistungen aufgrund seiner T&auml;tigkeit als selbst&auml;ndiger Malermeister auch dann als Steuerschuldner gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13b UStG anzusehen sei, wenn er die Handwerkerleistungen f&uuml;r sein Vermietungsunternehmen bezogen habe, weil die Werkleistungen aus seiner T&auml;tigkeit als selbst&auml;ndiger Malermeister mehr als 10&nbsp;% seiner insgesamt erzielten Ums&auml;tze ausmachten. In den Umsatzsteuererkl&auml;rungen f&uuml;r die Jahre 2009 bis 2011, die gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;168 Satz&nbsp;1 der Abgabenordnung (AO) als Steuerfestsetzungen unter Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung wirkten, meldete er daher auch die f&uuml;r sein Vermietungsunternehmen bezogenen Leistungen als solche an, f&uuml;r welche er die Umsatzsteuer gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13b UStG schulde. Au&szlig;erdem waren den Einkommensteuererkl&auml;rungen f&uuml;r die Streitjahre jeweils als Anlage zur Anlage&nbsp;V Einzelaufstellungen der Erhaltungsaufwendungen beigef&uuml;gt, aus denen sich der jeweilige Rechnungsbetrag, der Name des leistenden Handwerkers sowie ggf. die Anwendung des &sect;&nbsp;13b UStG ergab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach Durchf&uuml;hrung einer Au&szlig;enpr&uuml;fung beim Kl&auml;ger und einem sich daran anschlie&szlig;enden Rechtsbehelfsverfahren wegen vorliegend nicht mehr streitiger Punkte erlie&szlig; das FA am 25.&nbsp;April 2014 auf &sect;&nbsp;172 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 AO gest&uuml;tzte Abhilfebescheide, in denen die vom Kl&auml;ger gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13b UStG angemeldete Umsatzsteuer weiterhin enthalten war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hiergegen erhob der Kl&auml;ger erneut Einspruch und beantragte unter Bezugnahme auf das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 22.&nbsp;August 2013 V&nbsp;R&nbsp;37\/10 (BFHE 243, 20, BStBl II 2014, 128), die Umsatzsteuer 2009 bis 2011 um die zu Unrecht nach &sect;&nbsp;13b UStG abgef&uuml;hrten Betr&auml;ge f&uuml;r die Leistungsbez&uuml;ge im Zusammenhang mit den Vermietungsums&auml;tzen herabzusetzen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom 12.&nbsp;Juni 2014 und 23.&nbsp;Januar 2015 bat das FA, zuletzt entsprechend dem Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) vom 31.&nbsp;Juli 2014 (BStBl I 2014, 1073), um n&auml;here Angaben zu den begehrten &Auml;nderungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem der Kl&auml;ger die erbetenen Ausk&uuml;nfte unter Hinweis auf die dem FA vorliegenden Steuererkl&auml;rungen nicht erteilt hatte, lehnte das FA mit Einspruchsentscheidung vom 7.&nbsp;August 2015 den Antrag ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) D&uuml;sseldorf gab der Klage mit seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2017, 1217 ver&ouml;ffentlichten Urteil vom 28.&nbsp;April 2017&nbsp;&nbsp;1&nbsp;K&nbsp;2634\/15&nbsp;U statt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Laufe des Revisionsverfahrens hat das FA unter dem 14.&nbsp;Februar 2018 Umsatzsteuer-&Auml;nderungsbescheide f&uuml;r die Streitjahre 2009 und 2011 erlassen, mit denen es dem Begehren des Kl&auml;gers teilweise (in Bezug auf hier nicht streitgegenst&auml;ndliche Ums&auml;tze) abgeholfen hat. Die Beteiligten haben insoweit den Rechtsstreit in der Hauptsache f&uuml;r erledigt erkl&auml;rt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt das FA die Verletzung materiellen Rechts. Nach Erlass des BFH-Beschlusses vom 27.&nbsp;Januar 2016 V&nbsp;B&nbsp;87\/15 (BFHE 252, 187) sei es zumindest zweifelhaft, ob in entsprechender Anwendung des &sect;&nbsp;17 UStG die &quot;Erstattung&quot; der Umsatzsteuer erst dann bewilligt werden kann, wenn der Kl&auml;ger die Umsatzsteuer an den Bauunternehmer gezahlt habe oder mit ihr aufgerechnet werden k&ouml;nne. Darauf sei es im BFH-Urteil vom 23.&nbsp;Februar 2017 V&nbsp;R&nbsp;16, 24\/16 (BFHE 257, 177, BStBl II 2017, 760, Rz&nbsp;62) nicht angekommen. Aus der Formulierung werde deutlich, dass der BFH seine Auffassung noch nicht aufgegeben habe. Au&szlig;erdem sei der Grundsatz von Treu und Glauben zu ber&uuml;cksichtigen. Dieser stehe der Durchsetzbarkeit des &quot;Erstattungsanspruchs&quot; gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;37 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 AO entgegen. Die zwischen den Bauhandwerkern und dem Kl&auml;ger geschlossenen Vertr&auml;ge seien l&uuml;ckenhaft. Im Wege der erg&auml;nzenden Vertragsauslegung oder wegen St&ouml;rung der Gesch&auml;ftsgrundlage stehe den Bauunternehmern ein Anspruch gegen den Kl&auml;ger auf Nachzahlung von Umsatzsteuer zu. Der vom FA zu erstattende Betrag sei daher sofort an die Bauunternehmer auszukehren. Der Bautr&auml;ger habe daher an der Erstattung kein Eigeninteresse. Das Risiko des Forderungsausfalls habe der Leistende zu tragen. In Rz&nbsp;57 des BFH-Urteils in BFHE 257, 177, BStBl II 2017, 760 habe der BFH au&szlig;erdem ausgef&uuml;hrt, dass das Interesse an der Ausnutzung von &quot;windfall profits&quot; nicht schutzw&uuml;rdig sei. Dies m&uuml;sse auch f&uuml;r den Kl&auml;ger gelten. Das Verhalten, sich die Umsatzsteuer erstatten zu lassen und sich zu weigern, diese dem leistenden Unternehmer zu zahlen, sei treuwidrig. M&uuml;sse der Leistungsempf&auml;nger die Steuer entweder an den Leistenden oder das FA zahlen, k&ouml;nne die Einwilligung zur Abk&uuml;rzung des Zahlungswegs unterstellt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Vorentscheidung aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;, die Revision des FA betreffend das Jahr 2010 als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen und f&uuml;r die Jahre 2009 und 2011 mit der Ma&szlig;gabe als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen, dass die Umsatzsteuerbescheide der Jahre 2009 und 2011 vom 14.&nbsp;Februar 2018 dahingehend ge&auml;ndert werden, dass die Umsatzsteuer f&uuml;r das Jahr 2009 um &#8230;&nbsp;EUR und f&uuml;r das Jahr 2011 um &#8230;&nbsp;EUR herabgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist in der Sache unbegr&uuml;ndet; sie ist indes nur in Bezug auf das Streitjahr 2010 zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). In Bezug auf die Streitjahre 2009 und 2011 ist die Vorentscheidung aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden aufzuheben, der Klage aber weiterhin stattzugeben (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 FGO). Das FG hat zu Recht angenommen, dass der &Auml;nderung der angefochtenen Bescheide weder &sect;&nbsp;17 UStG noch der Grundsatz von Treu und Glauben entgegenstehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. In Bezug auf die Streitjahre 2009 und 2011 ist die Vorentscheidung aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden aufzuheben und eine eigene Sachentscheidung durch den Senat zu treffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die w&auml;hrend des Revisionsverfahrens ergangenen Umsatzsteuer-&Auml;nderungsbescheide f&uuml;r die Streitjahre 2009 und 2011 sind zum Gegenstand des Verfahrens geworden, denn sie ersetzen nach &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;68 Satz&nbsp;1 FGO die zuvor ergangenen Umsatzsteuer-Jahresbescheide f&uuml;r 2009 und 2011 vom 25.&nbsp;April 2014 in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 7.&nbsp;August 2015, &uuml;ber die das FG entschieden hat (vgl. dazu z.B. BFH-Urteile vom 5.&nbsp;Juni 2014 XI&nbsp;R&nbsp;25\/12, BFHE 245, 465, Rz&nbsp;27; vom 9.&nbsp;September 2015 XI&nbsp;R&nbsp;21\/13, BFH\/NV 2016, 597, Rz&nbsp;18).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Damit liegen dem FG-Urteil f&uuml;r diese Streitjahre in ihrer Wirkung suspendierte Bescheide zugrunde mit der Folge, dass das FG-Urteil insoweit keinen Bestand haben kann (vgl. dazu z.B. BFH-Urteile vom 1.&nbsp;Oktober 2014 XI&nbsp;R&nbsp;13\/14, BFHE 248, 367, Rz&nbsp;15; vom 10.&nbsp;Februar 2016 XI&nbsp;R&nbsp;26\/13, BFHE 252, 538, BStBl II 2017, 857, Rz&nbsp;27).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Da die Sache spruchreif ist, sich durch die &Auml;nderungsbescheide hinsichtlich der hier noch streitigen Punkte keine &Auml;nderungen ergeben und der Kl&auml;ger auch keinen weiter gehenden Antrag gestellt hat, bedarf es keiner Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;127 FGO (vgl. BFH-Urteil vom 21.&nbsp;Oktober 2015 XI&nbsp;R&nbsp;28\/14, BFHE 252, 460, BStBl II 2016, 550, Rz&nbsp;24; vom 18.&nbsp;November 2015 XI&nbsp;R&nbsp;32\/14, BFH\/NV 2016, 789, Rz&nbsp;25). Die vom FG getroffenen tats&auml;chlichen Feststellungen bilden nach wie vor die Grundlage f&uuml;r die Entscheidung des Senats; sie fallen durch die Aufhebung des finanzgerichtlichen Urteils nicht weg, wenn dieses nicht an einem Verfahrensmangel leidet (vgl. BFH-Urteile vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2017 II&nbsp;R&nbsp;10\/15, BFH\/NV 2017, 1153, Rz&nbsp;12; vom 22.&nbsp;Februar 2018 VI&nbsp;R&nbsp;17\/16, BFHE 260, 532, Rz&nbsp;17).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das FG hat mit den Beteiligten zu Recht angenommen, dass der Kl&auml;ger f&uuml;r die hier zu beurteilenden Ums&auml;tze nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;13b Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;4, Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 UStG (2008) bzw. &sect;&nbsp;13b Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;4, Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 UStG (2010) Umsatzsteuer schuldet (vgl. dazu allgemein BFH-Urteile in BFHE 243, 20, BStBl II 2014, 128; vom 11.&nbsp;Dezember 2013 XI&nbsp;R&nbsp;21\/11, BFHE 244, 115, BStBl II 2014, 425). An dieser Rechtsprechung h&auml;lt der Senat fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Zutreffend ist das FG davon ausgegangen, dass der vom Kl&auml;ger begehrten &Auml;nderung der angefochtenen Bescheide weder &sect;&nbsp;17 UStG in unmittelbarer oder analoger Anwendung noch der Grundsatz von Treu und Glauben entgegensteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Senat verweist insoweit zur Vermeidung von Wiederholungen auf das BFH-Urteil vom 27.&nbsp;September 2018 V&nbsp;R&nbsp;49\/17 (BStBl II 2019, 109). Auf die Frage, ob der V.&nbsp;Senat des BFH seine im BFH-Beschluss in BFHE 252, 187 ge&auml;u&szlig;erten ernstlichen Zweifel bereits mit dem BFH-Urteil in BFHE 257, 177, BStBl II 2017, 760 (Rz&nbsp;62) aufgegeben hat, was das FA in Abrede stellt, kommt es dabei nicht an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Aus dem BFH-Urteil vom 16.&nbsp;Mai 2018 XI&nbsp;R&nbsp;28\/16 (BFHE 261, 451, Deutsches Steuerrecht 2018, 1663) folgt im Streitfall schon deshalb nichts anderes, weil &sect;&nbsp;17 UStG, auf den &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG verweist, im Streitfall weder direkt noch analog anwendbar ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Zu den vom FA bef&uuml;rchteten &quot;windfall profits&quot; kann es in diesem Zusammenhang nicht kommen: Besteht ein Anspruch des Bauunternehmers gegen den Leistungsempf&auml;nger auf Zahlung von Umsatzsteuer, kann das FA ihm gegen&uuml;ber den Umsatzsteuerbescheid gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;19 UStG &auml;ndern (vgl. BFH-Urteil in BFHE 257, 177, BStBl II 2017, 760, Rz&nbsp;24&nbsp;ff.). Sind Bauunternehmer und Leistungsempf&auml;nger bei einem vor Erlass des BFH-Urteils vom 22.&nbsp;August 2013 V&nbsp;R&nbsp;37\/10 (BFHE 243, 20, BStBl II 2014, 128) abgeschlossenen und durchgef&uuml;hrten Bauvertrag &uuml;bereinstimmend von der Steuerschuldnerschaft des Bautr&auml;gers ausgegangen und hat der Bautr&auml;ger die auf die erbrachten Leistungen des Bauunternehmers entfallende Umsatzsteuer an das FA abgef&uuml;hrt, steht dem Bauunternehmer aufgrund einer erg&auml;nzenden Vertragsauslegung ein Anspruch auf Zahlung des Umsatzsteuerbetrags zu, wenn der Bautr&auml;ger Erstattung der Steuer verlangt und deshalb f&uuml;r den Bauunternehmer die Gefahr entsteht, wegen der Heranziehung als Steuerschuldner gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;27 Abs.&nbsp;19 UStG die Umsatzsteuer abf&uuml;hren zu m&uuml;ssen (Urteil des Bundesgerichtshofs &#8211;BGH&#8211; vom 17.&nbsp;Mai 2018 VII&nbsp;ZR&nbsp;157\/17, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 2018, 661, m.&nbsp;Anm. Treiber). Dieser Anspruch ist abtretbar (vgl. BFH-Urteil in BFHE 257, 177, BStBl II 2017, 760, Rz&nbsp;61&nbsp;f.). Eine eventuelle Abtretung hat das FA anzunehmen (vgl. BFH-Urteil in BFHE 257, 177, BStBl II 2017, 760, Rz&nbsp;63&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Der Senat weicht mit dieser zivilrechtlichen Sichtweise nicht vom Urteil des V.&nbsp;Senats des BFH in BFHE 257, 177, BStBl II 2017, 760, das einen Anspruch auf Nachzahlung der Umsatzsteuer aufgrund von &sect;&nbsp;313 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs (BGB) bejaht hat, ab; denn der V.&nbsp;Senat des BFH hat in Rz&nbsp;58 seines Urteils in BFHE 257, 177, BStBl II 2017, 760 ausdr&uuml;cklich offengelassen, ob ein Anspruch auf Nachzahlung der Umsatzsteuer nach den Grunds&auml;tzen der erg&auml;nzenden Vertragsauslegung besteht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Der Rechtsstreit ist hinsichtlich der Streitjahre 2009 und 2011, zu denen in der Sache zu entscheiden ist, spruchreif i.S. der Stattgabe der Klage.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Das Erhebungsverfahren ist nicht Gegenstand des vorliegenden Rechtsstreits. Deshalb kommt es auf die vom FA im Schriftsatz vom 14.&nbsp;Februar 2018 erkl&auml;rte Aufrechnung mit der abgetretenen Forderung eines Bauhandwerkers nicht an. Ebenso greifen die erhobenen Einwendungen des FA gegen eine &quot;Erstattung&quot; der Steuer im Erhebungsverfahren nicht durch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 und Abs.&nbsp;2 FGO. Auch soweit das FA im Laufe des Revisionsverfahrens &Auml;nderungsbescheide erlassen hat, hat der Kl&auml;ger obsiegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 23.1.2019, XI R 21\/17ECLI:DE:BFH:2019:U.230119.XIR21.17.0 Korrektur unzutreffender Rechtsanwendung beim Bautr&auml;ger Leits&auml;tze 1. Hat ein Bautr&auml;ger aufgrund der rechtsirrigen Annahme seiner Steuerschuld als Leistungsempf&auml;nger von ihm bezogene Bauleistungen nach &sect; 13b UStG versteuert, kann er das Entfallen dieser rechtswidrigen Besteuerung geltend machen, ohne dass es darauf ankommt, dass er einen gegen ihn gerichteten Nachforderungsanspruch &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-21-17-korrektur-unzutreffender-rechtsanwendung-beim-bautraeger\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;21\/17 &#8211; Korrektur unzutreffender Rechtsanwendung beim Bautr&auml;ger<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70488","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70488","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70488"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70488\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70488"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70488"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70488"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}