{"id":70522,"date":"2019-03-29T12:15:37","date_gmt":"2019-03-29T10:15:37","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70522"},"modified":"2019-03-29T12:15:37","modified_gmt":"2019-03-29T10:15:37","slug":"vi-r-10-17-zuwendung-einer-sensibilisierungswoche-als-arbeitslohn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-10-17-zuwendung-einer-sensibilisierungswoche-als-arbeitslohn\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;10\/17 &#8211; Zuwendung einer &quot;Sensibilisierungswoche&quot; als Arbeitslohn"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.11.2018, VI R 10\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.211118.VIR10.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Zuwendung einer &quot;Sensibilisierungswoche&quot; als Arbeitslohn<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Leistungen des Arbeitgebers zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands der Arbeitnehmer und zur betrieblichen Gesundheitsf&ouml;rderung k&ouml;nnen zu steuerbarem Arbeitslohn f&uuml;hren, wenn sich die Vorteile bei objektiver W&uuml;rdigung aller Umst&auml;nde als Entlohnung und nicht lediglich als notwendige Begleiterscheinung betriebsfunktionaler Zielsetzungen erweisen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision der Kl&auml;gerin gegen das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 26. Januar 2017&nbsp;&nbsp;9 K 3682\/15 L wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat die Kl&auml;gerin zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionskl&auml;gerin (Kl&auml;gerin) entwickelte in Zusammenarbeit mit der &#8230; AG (AG) ein Konzept, das dazu dienen sollte, die Besch&auml;ftigungsf&auml;higkeit, Leistungsf&auml;higkeit und Motivation der aufgrund der demographischen Entwicklung zunehmend alternden Belegschaft zu erhalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen dieses Konzepts bot die Kl&auml;gerin ihren Arbeitnehmern ein einw&ouml;chiges Einf&uuml;hrungsseminar zur Vermittlung grundlegender Erkenntnisse &uuml;ber einen gesunden Lebensstil an. Diese sog. Sensibilisierungswoche umfasste u.a. Veranstaltungen, Kurse und Workshops betreffend Ern&auml;hrung und Bewegung, K&ouml;rperwahrnehmung und Eigendiagnostik, (Herz-Kreislauf-)Training und Belastung, Achtsamkeit, Eigenverantwortung und Nachhaltigkeit sowie ein Koordinationstraining f&uuml;r den Alltag. Nach dem von der AG erstellten Material war die Sensibilisierungswoche ein unverzichtbarer strategischer Grundpfeiler der Personal-, Pers&ouml;nlichkeits- und Organisationsentwicklung. Es gehe darum, F&uuml;hrungsstil, Mitbestimmung, Umgang und Kommunikation im Hinblick auf gesundheitliche Auswirkungen zu &uuml;berpr&uuml;fen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Angebot richtete sich an s&auml;mtliche Mitarbeiter der Kl&auml;gerin. Eine Pflicht zur Teilnahme an der Sensibilisierungswoche bestand nicht. Hatte ein Arbeitnehmer die Teilnahme zugesagt, war er aber verpflichtet, an der Sensibilisierungswoche teilzunehmen. Bei Verletzung dieser Verpflichtung drohten Sanktionen. Die Teilnehmer hatten einen dies regelnden Vertrag zu unterzeichnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kosten f&uuml;r die Teilnahme an der Sensibilisierungswoche bezifferte die Kl&auml;gerin auf ca. 1.300&nbsp;EUR pro Mitarbeiter (&Uuml;bernachtungskosten f&uuml;r sechs &Uuml;bernachtungen 204&nbsp;EUR, Verpflegungskosten 330&nbsp;EUR und Seminarkosten 766&nbsp;EUR). Diese Kosten &uuml;bernahm die Kl&auml;gerin. Die Fahrtkosten hatten die teilnehmenden Arbeitnehmer selbst zu tragen. Sie hatten f&uuml;r die Teilnahme an der Sensibilisierungswoche zudem Zeitguthaben oder Urlaubstage aufzuwenden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitzeitraum (2008 bis 2010) nahmen ca. 16,5&nbsp;% der Arbeitnehmer der Kl&auml;gerin an einer solchen Sensibilisierungswoche teil. Zwei gesetzliche Krankenkassen beteiligten sich mit Zusch&uuml;ssen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;20a des F&uuml;nften Buchs Sozialgesetzbuch (SGB&nbsp;V) an den Kosten der Sensibilisierungswochen. Die Kl&auml;gerin wurde f&uuml;r ihren Einsatz zugunsten ihrer Mitarbeiter mehrfach ausgezeichnet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach einer Lohnsteuer-Au&szlig;enpr&uuml;fung vertrat der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die Auffassung, die Kl&auml;gerin habe ihren Arbeitnehmern durch die Teilnahme an der Sensibilisierungswoche Sachbez&uuml;ge zugewandt, die lediglich in dem gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;34 des Einkommensteuergesetzes (EStG) beschriebenen Umfang steuerfrei zu belassen seien. Das FA nahm die Kl&auml;gerin u.a. deshalb durch Nachforderungsbescheid in Anspruch und forderte von ihr Lohnsteuer einschlie&szlig;lich Nebenabgaben in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR nach.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) wies die hiergegen nach erfolglosem Einspruchsverfahren erhobene Klage mit den in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2017, 732 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sie beantragt,<br \/>das angefochtene Urteil aufzuheben und den Nachforderungsbescheid vom 3.&nbsp;April 2012 in der Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 3.&nbsp;November 2015 dahin zu &auml;ndern, dass die Steuernachforderungen um &#8230;&nbsp;EUR herabgesetzt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision der Kl&auml;gerin ist unbegr&uuml;ndet und deshalb zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat zu Recht entschieden, dass es sich bei der Zuwendung der Sensibilisierungswoche um Arbeitslohn handelte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1.&nbsp;a) Zu den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit geh&ouml;ren gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG &#8211;neben Geh&auml;ltern und L&ouml;hnen&#8211; auch andere Bez&uuml;ge und Vorteile, die &quot;f&uuml;r&quot; eine Besch&auml;ftigung im &ouml;ffentlichen oder privaten Dienst gew&auml;hrt werden, unabh&auml;ngig davon, ob ein Rechtsanspruch auf sie besteht und ob es sich um laufende oder um einmalige Bez&uuml;ge handelt (&sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG). Diese Bez&uuml;ge oder Vorteile gelten dann als f&uuml;r eine Besch&auml;ftigung gew&auml;hrt, wenn sie durch das individuelle Dienstverh&auml;ltnis veranlasst sind, ohne dass ihnen eine Gegenleistung f&uuml;r eine konkrete (einzelne) Dienstleistung des Arbeitnehmers zugrunde liegen muss. Eine Veranlassung durch das individuelle Dienstverh&auml;ltnis ist vielmehr zu bejahen, wenn die Einnahmen dem Empf&auml;nger mit R&uuml;cksicht auf das Dienstverh&auml;ltnis zuflie&szlig;en und sich als Ertrag der nichtselbst&auml;ndigen Arbeit darstellen, wenn sich die Leistung des Arbeitgebers also im weitesten Sinne als Gegenleistung f&uuml;r das Zurverf&uuml;gungstellen der individuellen Arbeitskraft des Arbeitnehmers erweist (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Senatsurteile vom 7.&nbsp;Mai 2014 VI&nbsp;R&nbsp;73\/12, BFHE 245, 230, BStBl II 2014, 904, Rz&nbsp;15, und vom 19.&nbsp;November 2015 VI&nbsp;R&nbsp;74\/14, BFHE 252, 129, BStBl II 2016, 303, Rz&nbsp;10).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Vorteile, die sich bei objektiver W&uuml;rdigung aller Umst&auml;nde nicht als Entlohnung, sondern lediglich als notwendige Begleiterscheinung betriebsfunktionaler Zielsetzungen erweisen, sind dagegen nicht als Arbeitslohn anzusehen. Vorteile besitzen danach keinen Arbeitslohncharakter, wenn sie im ganz &uuml;berwiegend eigenbetrieblichen Interesse des Arbeitgebers gew&auml;hrt werden. Das ist der Fall, wenn sich aus den Begleitumst&auml;nden wie Anlass, Art und H&ouml;he des Vorteils, Auswahl der Beg&uuml;nstigten, freie oder nur gebundene Verf&uuml;gbarkeit, Freiwilligkeit oder Zwang zur Annahme des Vorteils und seiner besonderen Geeignetheit f&uuml;r den jeweils verfolgten betrieblichen Zweck ergibt, dass diese Zielsetzung ganz im Vordergrund steht und ein damit einhergehendes eigenes Interesse des Arbeitnehmers, den betreffenden Vorteil zu erlangen, vernachl&auml;ssigt werden kann (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Senatsurteile vom 14.&nbsp;November 2013 VI&nbsp;R&nbsp;36\/12, BFHE 243, 520, BStBl II 2014, 278, Rz&nbsp;10, und vom 10.&nbsp;M&auml;rz 2016 VI&nbsp;R&nbsp;58\/14, BFHE 253, 243, BStBl II 2016, 621, Rz&nbsp;17).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ob sich eine unentgeltlich oder verbilligt &uuml;berlassene Sachzuwendung als geldwerter Vorteil oder als notwendige Begleiterscheinung betriebsfunktionaler Zielsetzung des Arbeitgebers erweist, h&auml;ngt folglich von den Umst&auml;nden des Einzelfalls ab. Ergibt die W&uuml;rdigung aller Umst&auml;nde des Einzelfalls, dass die Zuwendung ausschlie&szlig;lich oder ganz &uuml;berwiegend der Entlohnung des Arbeitnehmers dient, ist der geldwerte Vorteil in voller H&ouml;he Arbeitslohn. Ergibt die W&uuml;rdigung demgegen&uuml;ber, dass sich die Zuwendung nahezu ausschlie&szlig;lich als notwendige Begleiterscheinung betriebsfunktionaler Zielsetzung erweist, liegt insgesamt kein steuerpflichtiger Arbeitslohn vor. Dies gilt auch, wenn die Zuwendung f&uuml;r den Arbeitnehmer mit angenehmen Begleitumst&auml;nden verbunden ist (Senatsurteil vom 11.&nbsp;M&auml;rz 2010 VI&nbsp;R&nbsp;7\/08, BFHE 228, 505, BStBl II 2010, 763, Rz&nbsp;14).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Eine Sachzuwendung kann nach der Rechtsprechung des Senats auch gemischt veranlasst sein, so dass eine Aufteilung in Arbeitslohn und eine Zuwendung im betrieblichen Eigeninteresse in Betracht kommt (grundlegend Senatsurteil vom 18.&nbsp;August 2005 VI&nbsp;R&nbsp;32\/03, BFHE 210, 420, BStBl II 2006, 30, sowie Senatsurteil vom 30.&nbsp;April 2009 VI&nbsp;R&nbsp;55\/07, BFHE 225, 58, BStBl II 2009, 726). L&auml;sst sich der Charakter einer Sachzuwendung dagegen nur einheitlich beurteilen, ist die Zuwendung im Rahmen einer Gesamtw&uuml;rdigung einheitlich dem einen oder dem anderen Bereich zuzuordnen (s. etwa Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 11.&nbsp;April 2006 VI&nbsp;R&nbsp;60\/02, BFHE 212, 574, BStBl II 2006, 691; vom 5.&nbsp;April 2006 IX&nbsp;R&nbsp;109\/00, BFHE 213, 337, BStBl II 2006, 541, und vom 22.&nbsp;Juni 2006 VI&nbsp;R&nbsp;21\/05, BFHE 214, 252, BStBl II 2006, 915).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Nach diesen Grunds&auml;tzen ist auch zu entscheiden, ob Leistungen des Arbeitgebers zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands und der betrieblichen Gesundheitsf&ouml;rderung (s. dazu &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;34 EStG) zu Arbeitslohn f&uuml;hren. Nach der Rechtsprechung des Senats ist z.B. in der &Uuml;bernahme von Kurkosten durch den Arbeitgeber grunds&auml;tzlich Arbeitslohn zu sehen (Urteile vom 5.&nbsp;November 1993 VI&nbsp;R&nbsp;56\/93, BFH\/NV 1994, 313; vom 31.&nbsp;Oktober 1986 VI&nbsp;R&nbsp;73\/83, BFHE 148, 61, BStBl II 1987, 142, und in BFHE 228, 505, BStBl II 2010, 763; s. aber Urteil vom 24.&nbsp;Januar 1975 VI&nbsp;R&nbsp;242\/71, BFHE 114, 496, BStBl II 1975, 340). Dagegen k&ouml;nnen vom Arbeitgeber veranlasste unentgeltliche Vorsorgeuntersuchungen ebenso im ganz &uuml;berwiegend eigenbetrieblichen Interesse liegen (Senatsurteil vom 17.&nbsp;September 1982 VI&nbsp;R&nbsp;75\/79, BFHE 137, 13, BStBl II 1983, 39) wie Ma&szlig;nahmen zur Vermeidung berufsbedingter Krankheiten (Senatsurteil vom 30.&nbsp;Mai 2001 VI&nbsp;R&nbsp;177\/99, BFHE 195, 373, BStBl II 2001, 671; s. dazu Pust, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung 2001, 1060).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben ist die W&uuml;rdigung des FG, die Kl&auml;gerin habe ihren Arbeitnehmern durch die Teilnahme an der Sensibilisierungswoche steuerbaren Arbeitslohn zugewandt, revisionsrechtlich nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach den nicht mit Verfahrensr&uuml;gen angegriffenen und den Senat daher bindenden tats&auml;chlichen Feststellungen der Vorinstanz (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) handelte es sich bei der Sensibilisierungswoche um eine gesundheitspr&auml;ventive Ma&szlig;nahme der Kl&auml;gerin f&uuml;r ihre Arbeitnehmer, die keinen Bezug zu berufsspezifisch bedingten gesundheitlichen Beeintr&auml;chtigungen aufwies. Nach dem Inhalt des vom FG festgestellten Wochenplans bildete die Gesundheitsvorsorge einen Hauptgegenstand der Sensibilisierungswoche. Dem entspricht es, dass zwei gesetzliche Krankenkassen im Zusammenhang mit der Sensibilisierungswoche Leistungen zur Gesundheitsf&ouml;rderung und Pr&auml;vention nach &sect;&sect;&nbsp;20,&nbsp;20a SGB&nbsp;V erbrachten. Die Sensibilisierungswoche vermittelte nach dem Wochenplan insbesondere Erkenntnisse &uuml;ber einen gesunden Lebensstil. Neben allgemeinen Gesundheitsfragen wurden im Rahmen der Sensibilisierungswoche auch Themen wie Burn-Out, Stressbew&auml;ltigung und die Erkennung eigener Defizite behandelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin gew&auml;hrte ihren Arbeitnehmern durch die Teilnahme an der Sensibilisierungswoche hiernach Vorteile, die mit der Gesundheitsf&ouml;rderung in den Bereich der Lebensf&uuml;hrung fielen. Die Arbeitnehmer waren durch diese Zuwendungen privat bereichert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Zuwendung der Vorteile war auch durch das Dienstverh&auml;ltnis veranlasst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Ob eine Zuwendung durch das Dienstverh&auml;ltnis veranlasst ist, obliegt in erster Linie der tatrichterlichen W&uuml;rdigung durch das FG. Denn ob der entsprechende Leistungsaustausch den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit oder aufgrund einer Sonderrechtsbeziehung einer anderen Einkunftsart oder dem nicht einkommensteuerbaren Bereich zuzurechnen ist, kann nur aufgrund einer grunds&auml;tzlich der Tatsacheninstanz vorbehaltenen W&uuml;rdigung aller wesentlichen Umst&auml;nde des Einzelfalls entschieden werden. Die pers&ouml;nlichen Auffassungen und Einsch&auml;tzungen der an der Zuwendung Beteiligten sind insoweit unerheblich. Entscheidend sind die vorgefundenen objektiven Tatumst&auml;nde, die vom FG als Tatsacheninstanz eigenst&auml;ndig zu w&uuml;rdigen sind (Senatsurteil vom 1.&nbsp;September 2016 VI&nbsp;R&nbsp;67\/14, BFHE 255, 125, BStBl II 2017, 69, Rz&nbsp;22, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die tatrichterliche W&uuml;rdigung des FG, dass sich die Zuwendung der Sensibilisierungswoche im weitesten Sinne als Gegenleistung der Kl&auml;gerin an die teilnehmenden Arbeitnehmer f&uuml;r das Zurverf&uuml;gungstellen ihrer individuellen Arbeitskraft darstellte, h&auml;lt revisionsrechtlicher Nachpr&uuml;fung stand.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Zuwendung stand im wirtschaftlichen Zusammenhang mit dem Dienstverh&auml;ltnis und stellte f&uuml;r die teilnehmenden Arbeitnehmer eine Frucht ihrer Arbeitsleistung dar. Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass die Zuwendung auf einer neben dem Arbeitsverh&auml;ltnis bestehenden Sonderrechtsbeziehung zwischen der Kl&auml;gerin und ihren Arbeitnehmern beruhte, hat das FG nicht festgestellt. Das FG hat auch ein ganz &uuml;berwiegend eigenbetriebliches Interesse der Kl&auml;gerin an der Zuwendung in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise verneint. Die W&uuml;rdigung des FG, aus den Begleitumst&auml;nden der Zuwendung ergebe sich nicht, dass der von der Kl&auml;gerin mit der Sensibilisierungswoche zweifellos auch verfolgte betriebliche Zweck ganz im Vordergrund stand und ein damit einhergehendes eigenes Interesse der Arbeitnehmer, den Vorteil zu erlangen, deshalb vernachl&auml;ssigt werden konnte, ist zumindest m&ouml;glich und damit revisionsrechtlich bindend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Arbeitnehmer der Kl&auml;gerin waren nach den Feststellungen der Vorinstanz arbeitsrechtlich nicht verpflichtet, an der Sensibilisierungswoche teilzunehmen. Die Teilnahme war vielmehr freiwillig. Die Arbeitnehmer, die sich f&uuml;r die Teilnahme an der Sensibilisierungswoche entschieden hatten, verpflichteten sich erst aufgrund einer gesonderten mit der Kl&auml;gerin getroffenen Vereinbarung, w&auml;hrend der Sensibilisierungswoche anwesend zu sein. Das FG konnte auch nicht feststellen, dass es der Schwerpunkt des Programms der Sensibilisierungswoche gewesen sei, ein ver&auml;ndertes F&uuml;hrungsverhalten und ein anderes Miteinander-Umgehen in den Betrieben der Kl&auml;gerin anzusto&szlig;en, wie von der Kl&auml;gerin behauptet. Das Programm der Sensibilisierungswoche und die daraus vom FG in vertretbarer Weise abgeleitete W&uuml;rdigung der Veranstaltung als gesundheitspr&auml;ventive Ma&szlig;nahme auf freiwilliger Basis steht der Annahme entgegen, die Woche als betriebliche Fortbildungsveranstaltung anzusehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen ein ganz &uuml;berwiegend eigenbetriebliches Interesse der Kl&auml;gerin spricht &#8211;wie das FG zu Recht betont hat&#8211; au&szlig;erdem, dass die Teilnahme der Arbeitnehmer an der Sensibilisierungswoche nicht als Arbeitszeit z&auml;hlte oder die Kl&auml;gerin die Sensibilisierungswoche nicht zumindest auf die Arbeitszeit anrechnete. Vielmehr mussten die Arbeitnehmer f&uuml;r die Teilnahme an der Sensibilisierungswoche Urlaub nehmen oder ihr Zeitguthaben aufwenden. Fahrtkosten mussten die teilnehmenden Arbeitnehmer ebenfalls selbst tragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da die Arbeitnehmer sich mit ihrer Teilnahme an der Sensibilisierungswoche nach den Feststellungen des FG nicht verpflichteten, an etwaigen Folgeveranstaltungen teilzunehmen, konnte es die Vorinstanz f&uuml;r die Beurteilung der Arbeitslohnqualit&auml;t der Sensibilisierungswoche auch als unerheblich ansehen, ob die Woche nur der Einstieg in ein ganzheitliches Personalentwicklungsprogramm und ein Gesamtkonzept gewesen sei, wie die Kl&auml;gerin vorgetragen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Eine gesunde, leistungsbereite und leistungsf&auml;hige Arbeitnehmerschaft liegt im &Uuml;brigen stets im eigenbetrieblichen Interesse des Arbeitgebers. Daraus folgt aber nicht, dass das eigenbetriebliche Interesse des Arbeitgebers an der Gesunderhaltung seiner Arbeitnehmer es von vornherein ausschlie&szlig;t, eine Zuwendung an die Arbeitnehmer zur Gesundheitsf&ouml;rderung als Arbeitslohn zu qualifizieren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Das FG hat es auch zu Recht abgelehnt, die Aufwendungen der Kl&auml;gerin f&uuml;r die Sensibilisierungswoche in Ankn&uuml;pfung an das Senatsurteil in BFHE 210, 420, BStBl II 2006, 30 als gemischt veranlasst anzusehen. Denn eine Aufteilung von Sachzuwendungen an Arbeitnehmer in Arbeitslohn und Zuwendungen im betrieblichen Eigeninteresse scheidet aus, wenn die jeweiligen Veranlassungsbeitr&auml;ge so ineinandergreifen, dass eine Trennung nicht m&ouml;glich und daher von einer einheitlich zu beurteilenden Zuwendung auszugehen ist (zur Aufteilung von Aufwendungen f&uuml;r eine gemischt veranlasste Reise s. Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 21.&nbsp;September 2009 GrS&nbsp;1\/06, BFHE 227, 1, BStBl II 2010, 672). So verh&auml;lt es sich im Streitfall. Die Sensibilisierungswoche kann nur einheitlich beurteilt werden. Sie kann nicht in betriebsfunktionale Bestandteile und Elemente mit Vorteilscharakter aufgeteilt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Bewertung des geldwerten Vorteils (&sect;&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG) anhand der von der Kl&auml;gerin f&uuml;r die Sensibilisierungswoche getragenen Aufwendungen ist zwischen den Beteiligten unstreitig und von Rechts wegen im Streitfall nicht zu beanstanden (s.a. Senatsurteile in BFHE 210, 420, BStBl II 2006, 30, und vom 6.&nbsp;Juni 2018 VI&nbsp;R&nbsp;32\/16, BFHE 261, 516, BStBl II 2018, 764).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Soweit die Kl&auml;gerin geltend macht, FA und FG h&auml;tten zu Unrecht angenommen, dass die mit der Sensibilisierungswoche zugewandten Vorteile nach &sect;&nbsp;3 Nr.&nbsp;34 EStG in H&ouml;he von 500&nbsp;EUR je Arbeitnehmer steuerfrei seien, ist die Kl&auml;gerin durch das angefochtene Urteil nicht beschwert. Eine Verb&ouml;serung kommt im finanzgerichtlichen Verfahren und im Revisionsverfahren nicht in Betracht (&sect;&sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2, 121 Satz&nbsp;1 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 21.11.2018, VI R 10\/17ECLI:DE:BFH:2018:U.211118.VIR10.17.0 Zuwendung einer &quot;Sensibilisierungswoche&quot; als Arbeitslohn Leits&auml;tze Leistungen des Arbeitgebers zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands der Arbeitnehmer und zur betrieblichen Gesundheitsf&ouml;rderung k&ouml;nnen zu steuerbarem Arbeitslohn f&uuml;hren, wenn sich die Vorteile bei objektiver W&uuml;rdigung aller Umst&auml;nde als Entlohnung und nicht lediglich als notwendige Begleiterscheinung betriebsfunktionaler Zielsetzungen erweisen. Tenor Die Revision &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-10-17-zuwendung-einer-sensibilisierungswoche-als-arbeitslohn\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;R&nbsp;10\/17 &#8211; Zuwendung einer &quot;Sensibilisierungswoche&quot; als Arbeitslohn<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70522","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70522","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70522"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70522\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70522"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70522"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70522"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}