{"id":70524,"date":"2019-03-29T12:16:45","date_gmt":"2019-03-29T10:16:45","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70524"},"modified":"2019-03-29T12:16:45","modified_gmt":"2019-03-29T10:16:45","slug":"viii-r-7-15-aufteilung-von-finanzierungskosten-auf-die-einkuenfte-aus-kapitalvermoegen-und-auf-sonstige-einkuenfte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-7-15-aufteilung-von-finanzierungskosten-auf-die-einkuenfte-aus-kapitalvermoegen-und-auf-sonstige-einkuenfte\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;R&nbsp;7\/15 &#8211; Aufteilung von Finanzierungskosten auf die Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen und auf sonstige Eink&uuml;nfte"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 11.12.2018, VIII R 7\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.111218.VIIIR7.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Aufteilung von Finanzierungskosten auf die Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen und auf sonstige Eink&uuml;nfte<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die Finanzierungskosten f&uuml;r den Erwerb einer Sicherheits-Kompakt-Rente, die den Abschluss einer Rentenversicherung als Versorgungskomponente und einer Lebensversicherung als Tilgungskomponente zum Gegenstand hat, sind auch nach der Einf&uuml;hrung des Werbungskostenabzugsverbots nach &sect; 20 Abs. 9 EStG zum 1. Januar 2009 aufzuteilen in Werbungskosten, die anteilig den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen i.S. des &sect; 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG und den sonstigen Eink&uuml;nften i.S. des &sect; 22 Nr. 1 EStG zuzuordnen sind.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des S&auml;chsischen Finanzgerichts vom 8. Januar 2015&nbsp;&nbsp;2 K 712\/14 hinsichtlich des Streitjahrs 2010, soweit es gegen den Kl&auml;ger ergangen ist, und hinsichtlich des Streitjahrs 2011 insgesamt aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Klage wird insoweit abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens haben die Kl&auml;ger zu 3\/4 und der Beklagte zu 1\/4 zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens haben der Kl&auml;ger zu 2\/3 und die Kl&auml;gerin zu 1\/3 zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionsbeklagten (Kl&auml;ger) sind Ehegatten. Sie begehren den Abzug von Finanzierungskosten f&uuml;r Renten- und Lebensversicherungen als Werbungskosten bei den sonstigen Eink&uuml;nften in den Streitjahren (2010 und 2011).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger schloss in den Jahren 2003, 2004 und 2006 drei von der &quot;&#8230;-Gruppe&quot; vertriebene sog. Sicherheits-Kompakt-Renten (SKR) ab. Die Vertragspakete sahen als sog. Versorgungskomponente den Abschluss einer Rentenversicherung mit sofort beginnenden, lebenslangen Rentenzahlungen und als sog. Tilgungskomponente den Abschluss einer fondsgebundenen Kapitallebensversicherung oder Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht mit Laufzeiten zwischen 14 und 18&nbsp;Jahren jeweils gegen Einmalbetr&auml;ge vor. Die Einmalbetr&auml;ge beider Komponenten sowie anfallende Nebenkosten wurden durch endf&auml;llige Darlehen finanziert. Bei F&auml;lligkeit sollten die Darlehen vollst&auml;ndig mit der Ablaufleistung aus der Tilgungskomponente bedient werden, wobei die prognostizierten Ablaufleistungen &#8211;bei erwarteten Renditen zwischen 6&nbsp;% und 7&nbsp;%&#8211; die endf&auml;lligen Darlehen &uuml;bersteigen sollten. Nach der Gesamtkonzeption sollten, nach prozentualer Aufteilung der Finanzierungskosten auf beide Komponenten, sowohl die Rentenversicherungen als auch die Lebensversicherungen erhebliche &Uuml;bersch&uuml;sse der Einnahmen &uuml;ber die Werbungskosten erbringen. Zur Sicherung der Darlehensforderungen trat der Kl&auml;ger die Anspr&uuml;che aus den Renten- und Lebensversicherungsvertr&auml;gen an die finanzierenden Banken ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In seiner Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r 2010, in der er die getrennte Veranlagung beantragte, erkl&auml;rte der Kl&auml;ger die Einnahmen aus den Rentenversicherungen in H&ouml;he von 4.408,78&nbsp;EUR (SKR-Paket&nbsp;1), 8.281,28&nbsp;EUR (SKR-Paket&nbsp;2) und 10.019,96&nbsp;EUR (SKR-Paket&nbsp;3) als sonstige Eink&uuml;nfte i.S. des &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes in der in den Streitjahren geltenden Fassung (EStG) und machte s&auml;mtliche Werbungskosten (im Wesentlichen Finanzierungskosten) der SKR-Pakete in H&ouml;he von 23.857,26&nbsp;EUR bei dieser Einkunftsart geltend. In der gemeinsamen Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r 2011 erkl&auml;rten die Kl&auml;ger die Einnahmen aus den Rentenversicherungen in H&ouml;he von 4.227,28&nbsp;EUR (SKR-Paket&nbsp;1), 8.281,28&nbsp;EUR (SKR-Paket&nbsp;2) und 9.841,92&nbsp;EUR (SKR-Paket&nbsp;3) als sonstige Eink&uuml;nfte und beantragten gleichfalls den Abzug s&auml;mtlicher Aufwendungen aus den SKR-Paketen in H&ouml;he von 24.010,92&nbsp;EUR als Werbungskosten von den Renteneink&uuml;nften.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In dem nur an den Kl&auml;ger adressierten Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2010 vom 12.&nbsp;April 2013 ber&uuml;cksichtigte der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) lediglich den Ertragsanteil der Rente des SKR-Pakets&nbsp;3 in H&ouml;he von 3.606&nbsp;EUR als sonstige Eink&uuml;nfte sowie den Werbungskostenpauschbetrag gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9a Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 EStG in H&ouml;he von 102&nbsp;EUR. In dem an beide Kl&auml;ger adressierten Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2011 vom 26.&nbsp;Juli 2013, mit dem die Kl&auml;ger zusammen zur Einkommensteuer veranlagt wurden, ber&uuml;cksichtigte das FA keine Einnahmen aus den SKR-Paketen, jedoch Werbungskosten in H&ouml;he von 8.777&nbsp;EUR bei den sonstigen Eink&uuml;nften.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2010 legte der Kl&auml;ger, gegen den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2011 legten beide Kl&auml;ger Einspruch ein und begehrten die Ber&uuml;cksichtigung der gesamten Finanzierungskosten als Werbungskosten bei den sonstigen Eink&uuml;nften. Das FA &auml;nderte die Einkommensteuerfestsetzungen beider Streitjahre durch die &#8211;an beide Kl&auml;ger gerichtete&#8211; Einspruchsentscheidung vom 7.&nbsp;April 2014. Dabei ber&uuml;cksichtigte es die Ertragsanteile der Renten aus den SKR-Paketen&nbsp;1 und 2 als Einnahmen in H&ouml;he von 4.738&nbsp;EUR f&uuml;r das Jahr 2010 und in H&ouml;he von 4.669&nbsp;EUR f&uuml;r das Jahr 2011 sowie die darauf anteilig entfallenden Werbungskosten in H&ouml;he von 4.205&nbsp;EUR f&uuml;r das Jahr 2010 und in H&ouml;he von 4.232&nbsp;EUR f&uuml;r das Jahr 2011 bei den sonstigen Eink&uuml;nften. Hinsichtlich des SKR-Pakets&nbsp;3 vertrat es die Auffassung, es liege ein Steuerstundungsmodell i.S. von &sect;&nbsp;15b EStG vor. Die daraus erzielten Verluste seien daher bei der Einkommensteuerfestsetzung nicht zu ber&uuml;cksichtigen, sondern gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15b Abs.&nbsp;4 EStG gesondert festzustellen. Dennoch ber&uuml;cksichtigte es bei der Einkommensteuerfestsetzung f&uuml;r 2010 weiterhin den Ertragsanteil der Rentenzahlungen aus dem SKR-Paket&nbsp;3 in H&ouml;he von 3.606&nbsp;EUR als Einnahme. Mit Bescheiden vom 7.&nbsp;April 2014 stellte es den nicht ausgeglichenen Verlustvortrag aus dem SKR-Paket&nbsp;3 gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15b Abs.&nbsp;4 EStG jeweils zum Schluss der Streitjahre fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer gegen die Einkommensteuerfestsetzungen der Streitjahre gerichteten Klage begehrten die Kl&auml;ger, die gesamten Finanzierungskosten der sogenannten Tilgungsdarlehen bei den sonstigen Eink&uuml;nften zu ber&uuml;cksichtigen. Zur Begr&uuml;ndung trugen sie vor, die Lebensversicherungen seien zur Abk&uuml;rzung der Tilgungszeit des Rentendarlehens abgeschlossen worden. Die Kl&auml;ger beantragten au&szlig;erdem, dass die Eink&uuml;nfte aus dem SKR-Paket&nbsp;3 in H&ouml;he von 3.606&nbsp;EUR nicht mehr der Einkommensbesteuerung f&uuml;r das Jahr 2010 zugrunde gelegt werden. Dies h&auml;tte zu einer Minderung der vom FA der Besteuerung zugrunde gelegten sonstigen Eink&uuml;nfte im Jahr 2010 um 8.944&nbsp;EUR und im Jahr 2011 um 5.373&nbsp;EUR und somit in beiden Jahren zu negativen sonstigen Eink&uuml;nften gef&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem das FA zugesichert hatte, die Eink&uuml;nfte aus dem SKR-Paket&nbsp;3 in H&ouml;he von 3.606&nbsp;EUR nicht mehr der Einkommensbesteuerung f&uuml;r das Jahr 2010 zugrunde zu legen, erkl&auml;rten die Beteiligten in der m&uuml;ndlichen Verhandlung den Rechtsstreit hinsichtlich der Einnahmen aus dem SKR-Paket&nbsp;3 in der Hauptsache f&uuml;r erledigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der Klage in seinem Urteil vom 8.&nbsp;Januar 2015&nbsp;&nbsp;2&nbsp;K&nbsp;712\/14 teilweise statt und &auml;nderte die Einkommensteuerbescheide f&uuml;r 2010 und f&uuml;r 2011, jeweils in Gestalt der Einspruchsentscheidung vom 7.&nbsp;April 2014, dahingehend ab, dass die sonstigen Eink&uuml;nfte mit 0&nbsp;EUR der Besteuerung zugrunde gelegt wurden. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte es im Wesentlichen aus, dass die Finanzierungskosten f&uuml;r die SKR-Pakete&nbsp;1 bis 3 nur durch die sonstigen Eink&uuml;nfte veranlasst worden seien. Die Vertr&auml;ge &uuml;ber die Lebensversicherungen habe der Kl&auml;ger nicht abgeschlossen, um Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen zu erzielen. Sie h&auml;tten vielmehr allein der Finanzierung der Rentenversicherungen gedient. Allerdings fehle es bez&uuml;glich der sonstigen Eink&uuml;nfte an der Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht, so dass der geltend gemachte Werbungskosten&uuml;berschuss steuerlich nicht zu ber&uuml;cksichtigen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend des Revisionsverfahrens hat das FA am 16.&nbsp;Juli 2015 aufgrund seiner in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG gegebenen Zusage einen an den Kl&auml;ger gerichteten Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2010 erlassen, in dem es die sonstigen Eink&uuml;nfte um 3.606&nbsp;EUR k&uuml;rzte. Au&szlig;erdem hat es die gegen die Kl&auml;gerin erlassene Einspruchsentscheidung vom 7.&nbsp;April 2014 f&uuml;r das Streitjahr 2010 durch Bescheid vom 20.&nbsp;November 2018 aufgehoben und die Revision insoweit zur&uuml;ckgenommen. Das Verfahren wurde insoweit abgetrennt und eingestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt das FA, dass entgegen der Auffassung des FG die von den Kl&auml;gern geltend gemachten Finanzierungskosten anteilig sowohl den sonstigen Eink&uuml;nften als auch den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen zuzuordnen seien. Die Einf&uuml;hrung des Werbungskostenabzugsverbots des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;9 EStG im Veranlagungszeitraum 2009 k&ouml;nne nicht dazu f&uuml;hren, dass s&auml;mtliche Finanzierungskosten f&uuml;r die Lebensversicherungen als Werbungskosten bei den sonstigen Eink&uuml;nften zu ber&uuml;cksichtigen seien. Zudem r&uuml;gt das FA, dass das FG &uuml;ber die steuerliche Anerkennung des SKR-Pakets&nbsp;3 entschieden habe, obgleich dies nicht Gegenstand des Klageantrags gewesen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das angefochtene Urteil der Vorinstanz f&uuml;r das Streitjahr 2010, soweit es gegen den Kl&auml;ger ergangen ist, und f&uuml;r das Streitjahr 2011 insgesamt aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt,<br \/>die Revision f&uuml;r 2010 und 2011 zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>die Revision f&uuml;r 2011 zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger verteidigen die Entscheidung des FG mit dem Verweis auf das Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 25.&nbsp;Februar 2009 IX&nbsp;R&nbsp;62\/07 (BFHE&nbsp;224, 351, BStBl&nbsp;II 2009, 459). Sie haben in der m&uuml;ndlichen Verhandlung erkl&auml;rt, dass die steuerliche Anerkennung des SKR-Pakets&nbsp;3 nicht Gegenstand des beim FG gestellten Klageantrags gewesen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Abweisung der Klage.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Vorentscheidung ist verfahrensfehlerhaft ergangen, soweit das FG auch &uuml;ber die Ber&uuml;cksichtigung der Werbungskosten in Bezug auf das SKR-Paket&nbsp;3 entschieden hat, die nicht Gegenstand des Klageantrags der Kl&auml;ger waren. Es hat somit seinem Urteil ein Klagebegehren zugrunde gelegt, das mit dem Begehren der Kl&auml;ger nicht &uuml;bereinstimmt und damit gegen die Grundordnung des Verfahrens (&sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 FGO) versto&szlig;en. Zur Grundordnung des Verfahrens, deren Einhaltung das Revisionsgericht auch ohne ausdr&uuml;ckliche R&uuml;ge zu beachten hat, geh&ouml;rt auch der Grundsatz der Bindung an das Klagebegehren, der f&uuml;r das finanzgerichtliche Verfahren in &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 FGO zum Ausdruck kommt. Nach diesem Grundsatz darf das FG nicht &uuml;ber das Klagebegehren hinausgehen (&quot;ne ultra petita&quot;) (vgl. BFH-Urteil vom 19.&nbsp;Oktober 2017 III&nbsp;R&nbsp;25\/15, BFH\/NV 2018, 546).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Einer Zur&uuml;ckverweisung an das FG bedarf es nicht, da der Verfahrensfehler durch die Aufhebung beseitigt ist (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2018, 546). Da die Frage der steuerlichen Anerkennung des SKR-Pakets&nbsp;3 nicht Gegenstand der Klage ist, bedarf es auch im Hinblick auf den Grundsatz der Vorgreiflichkeit der Feststellung eines nicht ausgleichsf&auml;higen Verlusts gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15b Abs.&nbsp;4 Satz&nbsp;1 i.V.m. Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG in Bezug auf das SKR-Paket&nbsp;3 f&uuml;r das Einkommensteuerverfahren keiner Zur&uuml;ckverweisung des Verfahrens an das FG (s. hierzu Senatsurteile vom 28.&nbsp;Juni 2017 VIII&nbsp;R&nbsp;46\/14, BFH\/NV 2018, 199, und vom 11.&nbsp;November 2015 VIII&nbsp;R&nbsp;74\/13, BFHE 252, 364, BStBl II 2016, 388).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Das angefochtene Urteil ist f&uuml;r das Streitjahr 2010 auch deshalb aufzuheben, weil Gegenstand des FG-Urteils ein nicht mehr existierender Bescheid ist, so dass es keinen Bestand haben kann. Der ge&auml;nderte Einkommensteuerbescheid 2010 vom 16.&nbsp;Juli 2015 ist nach dem Erlass des FG-Urteils ergangen und nach &sect;&nbsp;68 FGO Gegenstand des Revisionsverfahrens geworden. Da durch den ge&auml;nderten Bescheid keine Verb&ouml;serung eingetreten ist, sich hinsichtlich der vorliegend streitigen Punkte keine &Auml;nderungen ergeben haben und der Kl&auml;ger auch keinen weitergehenden Antrag gestellt hat, bedarf es keiner Zur&uuml;ckverweisung der Sache gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;127 FGO. Das finanzgerichtliche Verfahren leidet in Bezug auf die vom FG getroffenen tats&auml;chlichen Feststellungen auch nicht an einem Verfahrensmangel, so dass diese durch die (teilweise) Aufhebung des Urteils nicht entfallen sind; sie bilden daher nach wie vor die Grundlage f&uuml;r die Entscheidung des Senats (st&auml;ndige Rechtsprechung, s. z.B. Senatsurteil vom 9.&nbsp;August 2016 VIII&nbsp;R&nbsp;27\/14, BFHE 255, 51, BStBl&nbsp;II 2017, 821, Rz&nbsp;13).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. In der Sache hat die Revision ebenfalls Erfolg. Das FG hat zu Unrecht die Finanzierungskosten der SKR-Pakete&nbsp;1 und 2 ausschlie&szlig;lich den Renteneink&uuml;nften als Werbungskosten zugeordnet und demzufolge die Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht verneint. Es bleibt danach bei der vom FA f&uuml;r das Jahr 2010 zuletzt in dem gegen&uuml;ber dem Kl&auml;ger ergangenen Einkommensteuerbescheid vom 16.&nbsp;Juli 2015 und f&uuml;r das Jahr 2011 in der Einspruchsentscheidung vom 7.&nbsp;April 2014 vorgenommenen Aufteilung und Zuordnung der Werbungskosten zu den Kapitaleink&uuml;nften und sonstigen Eink&uuml;nften, so dass die Klage keinen Erfolg hat und als unbegr&uuml;ndet abzuweisen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Kl&auml;ger hat aus den Lebensversicherungen Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 EStG in der bis zum 31.&nbsp;Dezember 2004 geltenden Fassung (EStG&nbsp;2004) und aus den Rentenversicherungen sonstige Eink&uuml;nfte gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 EStG erzielt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Ertr&auml;ge aus den in den Jahren 2003 und 2004 abgeschlossenen fondsgebundenen Kapitallebensversicherungen f&uuml;hren gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;5 EStG&nbsp;2004 i.V.m. &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;36 Satz&nbsp;5 EStG (nunmehr &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;28 Satz&nbsp;5) im Jahr des Zuflusses zu Einnahmen aus Kapitalverm&ouml;gen. Die Voraussetzungen f&uuml;r eine Steuerfreiheit nach &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 Satz&nbsp;2 i.V.m. &sect;&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Buchst.&nbsp;b Doppelbuchst.&nbsp;dd EStG 2004 liegen bereits wegen der Finanzierung durch Einmalbetr&auml;ge nicht vor (vgl. auch Senatsurteil vom 30.&nbsp;Oktober 2001 VIII&nbsp;R&nbsp;29\/00, BFHE&nbsp;197, 114, BStBl&nbsp;II 2006, 223, unter II.3.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Bei den durch Einmalbetr&auml;ge finanzierten, sofort beginnenden lebenslangen Rentenzahlungen handelt es sich in H&ouml;he des Ertragsanteils um steuerpflichtige Einnahmen aus Leibrenten gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Buchst.&nbsp;a Doppelbuchst.&nbsp;bb EStG (vgl. BFH-Urteile vom 15.&nbsp;Dezember 1999 X&nbsp;R&nbsp;23\/95, BFHE 190, 460, BStBl II 2000, 267, unter II.1.; vom 15.&nbsp;Juni 2005 X&nbsp;R&nbsp;64\/01, BFHE 210, 281, BStBl&nbsp;II 2006, 245, unter II.2.b, und vom 18.&nbsp;Mai 2010 X&nbsp;R&nbsp;32-33\/01, BFHE&nbsp;230, 305, BStBl&nbsp;II 2011, 675, Rz&nbsp;50). Die Besteuerung als Leibrente in H&ouml;he des Ertragsanteils gilt auch f&uuml;r die nicht garantierten Bonuszahlungen (BFH-Urteil vom 17.&nbsp;April 2013 X&nbsp;R&nbsp;18\/11, BFHE 241, 27, BStBl&nbsp;II 2014, 15, Rz&nbsp;52&nbsp;ff.; vgl. auch F&ouml;rster, BFH\/PR 2013, 317&nbsp;f.; Wernsmann\/Neudenberger, in: Kirchhof\/S&ouml;hn\/Mellinghoff, EStG, &sect;&nbsp;22 Rz&nbsp;B&nbsp;98, sowie Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 26.&nbsp;November 1998 IV&nbsp;C&nbsp;3-S&nbsp;2255-35\/98, BStBl&nbsp;I 1998, 1508).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das FG hat rechtsfehlerhaft die Finanzierungskosten der SKR-Pakete&nbsp;1 und 2 ausschlie&szlig;lich den Renteneink&uuml;nften als Werbungskosten zugeordnet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Werbungskosten sind Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG). Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH liegen Werbungskosten dann vor, wenn zwischen den Aufwendungen und den steuerpflichtigen Einnahmen ein Veranlassungszusammenhang besteht. Eine solche Veranlassung ist gegeben, wenn die Aufwendungen objektiv mit der steuerlich relevanten T&auml;tigkeit zusammenh&auml;ngen und subjektiv zu ihrer F&ouml;rderung getragen werden (vgl. nur Senatsurteile vom 17.&nbsp;Dezember 1996 VIII&nbsp;R&nbsp;39\/95, BFH\/NV 1997, 644, und vom 27.&nbsp;August 2013 VIII&nbsp;R&nbsp;3\/11, BFHE 243, 192, BStBl II 2014, 560, Rz&nbsp;18, sowie BFH-Urteil vom 17.&nbsp;Mai 2017 VI&nbsp;R&nbsp;1\/16, BFHE 258, 365, BStBl II 2017, 1073, Rz&nbsp;25). Aufwendungen, die anfallen, bevor Einnahmen erzielt werden, k&ouml;nnen als vorab entstandene Werbungskosten abgezogen werden, sofern ein ausreichend bestimmter wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen den Aufwendungen und der Einkunftsart besteht, in deren Rahmen der Abzug begehrt wird (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 4.&nbsp;Juli 1990 GrS&nbsp;1\/89, BFHE 160, 466, BStBl II 1990, 830, unter C.III.2.a). Entscheidend f&uuml;r die Abziehbarkeit von Schuldzinsen als Werbungskosten (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG) ist die tats&auml;chliche Verwendung der Darlehensmittel (Senatsurteil vom 25.&nbsp;Juli 2000 VIII&nbsp;R&nbsp;35\/99, BFHE 193, 264, BStBl II 2001, 698, unter 4. und 5., sowie Senatsurteil in BFHE 243, 192, BStBl&nbsp;II 2014, 560, Rz&nbsp;26; BFH-Urteil vom 25.&nbsp;Mai 2011 IX&nbsp;R&nbsp;22\/10, BFH\/NV&nbsp;2012, 14, Rz&nbsp;16). Der wirtschaftliche Zusammenhang kann dagegen nicht durch einen blo&szlig;en Willensakt des Steuerpflichtigen hergestellt werden (Senatsurteil vom 28.&nbsp;Februar 2018 VIII&nbsp;R&nbsp;53\/14, BFHE 261, 223, BStBl II 2018, 687, Rz&nbsp;16).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Werbungskosten sind gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG bei der Einkunftsart abzuziehen, bei der sie erwachsen sind. Stehen Aufwendungen zu mehreren Einkunftsarten in einem wirtschaftlichen Zusammenhang, entscheidet nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH der engere und wirtschaftlich vorrangige Veranlassungszusammenhang. Danach sind die Aufwendungen derjenigen Einkunftsart zuzuordnen, die im Vordergrund steht und die Beziehungen zu den anderen Eink&uuml;nften verdr&auml;ngt (BFH-Urteile vom 5.&nbsp;April 2006 IX&nbsp;R&nbsp;111\/00, BFHE 213, 341, BStBl II 2006, 654, unter II.2., und vom 10.&nbsp;April 2014 VI&nbsp;R&nbsp;57\/13, BFHE 245, 330, BStBl II 2014, 850, Rz&nbsp;24, sowie BFH-Urteil in BFHE 258, 365, BStBl II 2017, 1073, Rz&nbsp;27, jeweils m.w.N.). Ma&szlig;gebend sind die Gesamtumst&auml;nde des jeweiligen Einzelfalls, deren W&uuml;rdigung der Tatsacheninstanz obliegt. Die tatrichterliche W&uuml;rdigung ist f&uuml;r das Revisionsgericht bindend (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO), wenn sie verfahrensrechtlich ordnungsgem&auml;&szlig; durchgef&uuml;hrt wurde und nicht gegen Denkgesetze verst&ouml;&szlig;t oder Erfahrungss&auml;tze verletzt (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. nur BFH-Urteil vom 8.&nbsp;Juli 2015 VI&nbsp;R&nbsp;77\/14, BFHE 250, 518, BStBl II 2016, 60, Rz&nbsp;24, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Nach diesen Grunds&auml;tzen stellen die streitigen Finanzierungskosten nur insoweit Werbungskosten bei den sonstigen Eink&uuml;nften i.S. des &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 EStG dar, wie sie anteilig auf die Finanzierung der Rentenversicherungen entfallen. Soweit die Schuldzinsen auf die Finanzierung der Lebensversicherungen entfallen, handelt es sich dagegen um vorweggenommene Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen i.S. des &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;6 EStG 2004. Die gegenteilige Annahme des FG entbehrt, jedenfalls teilweise, einer tragf&auml;higen Tatsachengrundlage (vgl. dazu BFH-Urteile vom 11.&nbsp;November 2010 VI&nbsp;R&nbsp;16\/09, BFHE 232, 34, BStBl II 2011, 966, Rz&nbsp;21, und in BFHE 250, 518, BStBl II 2016, 60, Rz&nbsp;26). Im &Uuml;brigen ist sie rechtsfehlerhaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aaa) Soweit der Kl&auml;ger die Darlehen sowohl zum Erwerb der Rentenversicherungen als auch zum Erwerb der Lebensversicherungen verwendet hat, besteht ein unmittelbarer wirtschaftlicher Zusammenhang der Schuldzinsen jeweils zu den aus diesen Quellen erzielten bzw. noch zu erzielenden Einnahmen. Die Schuldzinsen sind deshalb entsprechend der tats&auml;chlichen Verwendung der Darlehen aufzuteilen (vgl. auch Senatsurteil vom 24.&nbsp;M&auml;rz 1992 VIII&nbsp;R&nbsp;12\/89, BFHE 168, 415, BStBl II 1993, 18, unter 3.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein ausschlie&szlig;licher bzw. vorrangiger Veranlassungszusammenhang der anteilig auf die Lebensversicherungen entfallenden Schuldzinsen zu den Renteneink&uuml;nften besteht nicht. Der Erfolg der SKR-Pakete hing nach den Feststellungen des FG einschlie&szlig;lich der in Bezug genommenen Konzeptionsunterlagen ganz &uuml;berwiegend von den Ertr&auml;gen aus den Lebensversicherungen ab. Aus ihnen sollten nach der Gesamtkonzeption die wesentlich h&ouml;heren Ertr&auml;ge erzielt werden. Insbesondere sollten mit den Ablaufleistungen aus den Lebensversicherungen nicht lediglich die Darlehen zur Finanzierung sowohl der Renten- als auch der Lebensversicherungen getilgt werden. Vielmehr sollten die Ablaufleistungen die Darlehensbetr&auml;ge noch deutlich (in H&ouml;he von 84.724&nbsp;EUR bzw. 171.743&nbsp;EUR) &uuml;bersteigen. Die Lebensversicherungen hatten daher nicht lediglich eine untergeordnete dienende, sondern eine ma&szlig;gebliche Funktion im Anlagekonzept. Vor diesem Hintergrund halten die Ausf&uuml;hrungen des FG, der Kl&auml;ger habe die Lebensversicherungen nicht abgeschlossen, um daraus Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen zu erzielen, sondern allein um die Rentenversicherungen zu finanzieren, einer revisionsrechtlichen Pr&uuml;fung nicht stand. Das FG hat keine Feststellungen getroffen, die diese Beurteilung tragen (vgl. Senatsurteil vom 7.&nbsp;Februar 2013 VIII&nbsp;R&nbsp;8\/10, BFH\/NV 2013, 1096).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Selbst wenn aber die Lebensversicherungen in den SKR-Paketen eine lediglich dienende Funktion zur Finanzierung der Rentenversicherungen gehabt h&auml;tten, setzte dies &#8211;als notwendiges Zwischenziel&#8211; die Erzielung von Einnahmen aus den Lebensversicherungen voraus. Die Lebensversicherungen treten daher auch bei einer solchen Sichtweise als eigenst&auml;ndige Erwerbsquellen steuerpflichtiger Einnahmen zwischen die Schuldzinsen und die Renteneinnahmen (vgl. BFH-Urteil in BFHE 213, 341, BStBl II 2006, 654, unter II.2.) und verdr&auml;ngen damit den (etwaigen) &#8211;entfernteren&#8211; Veranlassungszusammenhang der Schuldzinsen mit den Einnahmen aus den Rentenversicherungen (vgl. BFH-Urteile in BFHE 213, 341, BStBl II 2006, 654, unter II.2., und in BFHE 258, 365, BStBl II 2017, 1073, Rz&nbsp;29 bis 31, 34; BFH-Urteile vom 5.&nbsp;April 2006 IX&nbsp;R&nbsp;80\/01, BFH\/NV 2006, 1817, unter II.2.b, sowie vom 3.&nbsp;September 2015 VI&nbsp;R&nbsp;58\/13, BFHE&nbsp;251, 429, BStBl II 2016, 305, Rz&nbsp;17, a.E.; vgl. auch Senatsurteil in BFHE 243, 192, BStBl II 2014, 560, Rz&nbsp;27). Die Verwendung der Ertr&auml;ge aus den Lebensversicherungen zur Tilgung der &quot;Rentendarlehen&quot; vermag somit den unmittelbaren Veranlassungszusammenhang der Schuldzinsen mit den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen (soweit sie darauf entfallen) nicht zu verdr&auml;ngen, selbst wenn der Kl&auml;ger dadurch die Dauer der Fremdfinanzierung der Rentenversicherungen abk&uuml;rzt. Dies stellt lediglich, wie auch die Verwendung anderer Eigenmittel zu diesem Zweck, eine steuerlich unbeachtliche Einkommensverwendung dar (vgl. Musil in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;2 EStG Rz&nbsp;59).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bbb) Die Kl&auml;ger k&ouml;nnen sich nicht mit Erfolg auf die Entscheidung des BFH vom 25.&nbsp;Februar 2009 IX&nbsp;R&nbsp;62\/07 (BFHE 224, 351, BStBl II 2009, 459) berufen. Sie betraf einen nicht vergleichbaren Sachverhalt, aus dem sich ein anderer Veranlassungszusammenhang als im Streitfall ergab. W&auml;hrend in dem von den Kl&auml;gern zitierten Urteil die Finanzierung der Lebensversicherung ausschlie&szlig;lich der R&uuml;ckzahlung von Darlehen diente, die zum Erwerb von Mietgrundst&uuml;cken aufgenommen worden sind, sollten im vorliegenden Fall die Lebensversicherungen nicht allein der Finanzierung des Erwerbs einer neuen Erwerbsquelle &#8211;der Rentenversicherungen&#8211; dienen. Vielmehr sollte die Auszahlung aus den Lebensversicherungen erheblich &uuml;ber dem R&uuml;ckzahlungsbetrag der Darlehen liegen. Es bestand danach kein ausschlie&szlig;licher Veranlassungszusammenhang zwischen den Darlehen zur Finanzierung der Lebensversicherung und der neuen &quot;Erwerbsquelle&quot; der Rentenversicherungen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ccc) Auch der Umstand, dass mit der Abgeltungsteuer zum 1.&nbsp;Januar 2009 f&uuml;r Kapitaleink&uuml;nfte i.S. des &sect;&nbsp;20 EStG das Werbungskostenabzugsverbot nach &sect;&nbsp;20 Abs.&nbsp;9 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;2 EStG eingef&uuml;hrt wurde, rechtfertigt keine vollst&auml;ndige Zurechnung der Werbungskosten zu den sonstigen Eink&uuml;nften i.S. des &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 EStG. Die Norm beschr&auml;nkt (pauschalierend) lediglich den Abzug von Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen der H&ouml;he nach in verfassungskonformer Weise (Senatsurteil vom 1.&nbsp;Juli 2014 VIII&nbsp;R&nbsp;53\/12, BFHE 246, 332, BStBl II 2014, 975, Rz&nbsp;11), trifft aber keine Regelung &uuml;ber die vorgelagerte Frage, ob es sich im konkreten Fall dem Grunde nach um Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen handelt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Die Finanzierungskosten der SKR-Pakete&nbsp;1 und 2 sind daher (wie auch die &uuml;brigen Aufwendungen) nur anteilig bei den sonstigen Eink&uuml;nften als Werbungskosten zu ber&uuml;cksichtigen. Der vom FA in dem Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2010 vom 16.&nbsp;Juli 2015 und der Einspruchsentscheidung vom 7.&nbsp;April 2014 f&uuml;r 2011 zugrunde gelegte Aufteilungsma&szlig;stab steht zwischen den Beteiligten nicht im Streit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht hinsichtlich der sonstigen Eink&uuml;nfte i.S. des &sect;&nbsp;22 Nr.&nbsp;1 EStG ist bei einer nur anteiligen Ber&uuml;cksichtigung der Finanzierungskosten als Werbungskosten und nach den &uuml;brigen tats&auml;chlichen Feststellungen des FG nicht zweifelhaft (vgl. bereits Senatsurteil in BFHE 197, 114, BStBl&nbsp;II 2006, 223, unter II.3., m.w.N.) und zwischen den Beteiligten ebenfalls nicht streitig. Selbst wenn es insoweit, wovon offenbar das FG ausgeht, auf die Renditen aus den Kapitallebensversicherungen ank&auml;me, waren diese in der angegebenen H&ouml;he von 6&nbsp;% bis 7&nbsp;% nach den bindenden Feststellungen des FG realistisch und im Anlagekonzept zutreffend umgesetzt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung ist gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 und Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2, &sect;&nbsp;136 Abs.&nbsp;1 und &sect;&nbsp;138 Abs.&nbsp;2 FGO zu treffen. Dabei kann &#8211;ohne Versto&szlig; gegen die Einheitlichkeit der Kostenentscheidung&#8211; nach Klage- und Revisionsverfahren unterschieden werden (BFH-Urteil vom 10.&nbsp;Dezember 2009 V&nbsp;R&nbsp;13\/08, BFH\/NV 2010, 960, unter II.6.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&Uuml;ber die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens ist, auch soweit das Urteil wegen teilweiser R&uuml;cknahme der Revision rechtskr&auml;ftig geworden ist, neu zu befinden (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2010, 960, unter II.6.). Die Kosten der Vorinstanz haben die Kl&auml;ger zu 3\/4 und das FA zu 1\/4 zu tragen. Soweit die Kl&auml;gerin wegen der teilweisen R&uuml;cknahme der Revision durch das FA im Streitjahr 2010 &uuml;ber die Abhilfe des FA hinaus in geringem Umfang obsiegt hat, f&auml;llt dies &#8211;gemessen am Gesamtstreitwert&#8211; nicht erheblich ins Gewicht (Rechtsgedanke in &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 und in &sect;&nbsp;136 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kosten des Revisionsverfahrens haben wegen der unterschiedlichen Beteiligung am Streitwert nach teilweiser R&uuml;cknahme der Revision durch das FA der Kl&auml;ger zu 2\/3 und die Kl&auml;gerin zu 1\/3 zu tragen (&sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 und Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 11.12.2018, VIII R 7\/15ECLI:DE:BFH:2018:U.111218.VIIIR7.15.0 Aufteilung von Finanzierungskosten auf die Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen und auf sonstige Eink&uuml;nfte Leits&auml;tze Die Finanzierungskosten f&uuml;r den Erwerb einer Sicherheits-Kompakt-Rente, die den Abschluss einer Rentenversicherung als Versorgungskomponente und einer Lebensversicherung als Tilgungskomponente zum Gegenstand hat, sind auch nach der Einf&uuml;hrung des Werbungskostenabzugsverbots nach &sect; 20 Abs. 9 EStG &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-r-7-15-aufteilung-von-finanzierungskosten-auf-die-einkuenfte-aus-kapitalvermoegen-und-auf-sonstige-einkuenfte\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;R&nbsp;7\/15 &#8211; Aufteilung von Finanzierungskosten auf die Eink&uuml;nfte aus Kapitalverm&ouml;gen und auf sonstige Eink&uuml;nfte<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70524","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70524","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70524"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70524\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70524"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70524"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70524"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}