{"id":70530,"date":"2019-03-29T12:16:52","date_gmt":"2019-03-29T10:16:52","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70530"},"modified":"2019-03-29T12:16:52","modified_gmt":"2019-03-29T10:16:52","slug":"ix-r-8-17-gerichtsbescheid-antrag-auf-muendliche-verhandlung-wiedereinsetzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ix-r-8-17-gerichtsbescheid-antrag-auf-muendliche-verhandlung-wiedereinsetzung\/","title":{"rendered":"IX&nbsp;R&nbsp;8\/17 &#8211; Gerichtsbescheid &#8211; Antrag auf m&uuml;ndliche Verhandlung &#8211; Wiedereinsetzung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 8.1.2019, IX R 8\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:B.080119.IXR8.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Gerichtsbescheid &#8211; Antrag auf m&uuml;ndliche Verhandlung &#8211; Wiedereinsetzung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>NV: Die Tatsachen, die eine Wiedereinsetzung rechtfertigen k&ouml;nnen, sind innerhalb der Frist des &sect; 56 Abs. 2 Satz 1 FGO vollst&auml;ndig, substantiiert und in sich schl&uuml;ssig darzulegen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Der Gerichtsbescheid vom 29. Mai 2018 wirkt als Urteil.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Gerichtsbescheid vom 29.&nbsp;Mai&nbsp;2018 hat der Senat die Revision des Kl&auml;gers und Revisionskl&auml;gers (Kl&auml;ger) gegen das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 6.&nbsp;Februar&nbsp;2017 11&nbsp;K&nbsp;2879\/15&nbsp;E (Entscheidungen der Finanzgerichte &#8211;EFG&#8211; 2017, 1150) als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen. Der Gerichtsbescheid wurde dem vormaligen Prozessbevollm&auml;chtigten des Kl&auml;gers mit Zustellungsurkunde am 3.&nbsp;Juli&nbsp;2018 zugestellt. Mit Schreiben vom 6.&nbsp;August&nbsp;2018, beim Bundesfinanzhof (BFH) eingegangen am selben Tag, zeigte der (derzeitige) Prozessbevollm&auml;chtigte seine Bestellung an und beantragte die Durchf&uuml;hrung einer m&uuml;ndlichen Verhandlung. Dem vorausgegangen war ein Telefonat am selben Tag zwischen dem vormaligen Prozessbevollm&auml;chtigten des Kl&auml;gers und der Gesch&auml;ftsstelle des Senats; in diesem wurde die Rechtskraft des Gerichtsbescheides er&ouml;rtert und die M&ouml;glichkeit der Wiedereinsetzung aufgezeigt. Mit Schreiben vom 7.&nbsp;August 2018 teilte die Gesch&auml;ftsstelle des Senats dem neuen Prozessbevollm&auml;chtigten mit, dass der Gerichtsbescheid vom 29.&nbsp;Mai 2018 dem vormaligen Prozessbevollm&auml;chtigten des Kl&auml;gers am 3.&nbsp;Juli 2018 zugestellt worden sei und die Frist f&uuml;r einen Antrag auf m&uuml;ndliche Verhandlung mit Ablauf des 3.&nbsp;August 2018 geendet habe. Zudem wurde auf &sect;&nbsp;56&nbsp;der Finanzgerichtsordnung (FGO) hingewiesen. Mit Schreiben vom 7.&nbsp;August 2018, beim BFH eingegangen am 9.&nbsp;August 2018, zeigte der vormalige Prozessbevollm&auml;chtigte die Mandatsbeendigung an. Mit Vorsitzendenschreiben vom 2.&nbsp;Oktober 2018, per Zustellungsurkunde zugestellt am 5.&nbsp;Oktober&nbsp;2018, wurde dem Prozessbevollm&auml;chtigten u.a. mitgeteilt, dass trotz des Schreibens der Senatsgesch&auml;ftsstelle vom 7.&nbsp;August&nbsp;2018 bislang weder ein Antrag auf Wiedereinsetzung in die Frist f&uuml;r den Antrag auf m&uuml;ndliche Verhandlung gestellt noch Wiedereinsetzungsgr&uuml;nde vorgetragen worden seien. Mit Schreiben vom 9.&nbsp;Oktober 2018, beim BFH eingegangen am selben Tag, erl&auml;uterte der Prozessbevollm&auml;chtigte, der vormalige Prozessbevollm&auml;chtigte habe dem Kl&auml;ger von einem Antrag auf m&uuml;ndliche Verhandlung abgeraten. Der Prozessbevollm&auml;chtigte habe den Antrag auf m&uuml;ndliche Verhandlung versp&auml;tet gestellt, da er keine M&ouml;glichkeit gehabt habe, den Fristlauf zu berechnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Antrag auf m&uuml;ndliche Verhandlung ist unzul&auml;ssig und daher durch Beschluss zu verwerfen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;1&nbsp;FGO analog; vgl. z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 10.&nbsp;Januar 2008 VII&nbsp;R&nbsp;49\/06, juris, Rz&nbsp;1, und vom 11.&nbsp;August 2008 XI&nbsp;R&nbsp;51\/06, juris, Rz&nbsp;5). Der Kl&auml;ger hat die Antragsfrist i.S. des &sect;&nbsp;90a Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1, &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1&nbsp;FGO vers&auml;umt. Wiedereinsetzung in den vorigen Stand (vgl. &sect;&nbsp;56&nbsp;FGO) ist nicht zu gew&auml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Nach &sect;&nbsp;90a Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1, &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 FGO k&ouml;nnen die Beteiligten innerhalb eines Monats nach Zustellung des Gerichtsbescheides m&uuml;ndliche Verhandlung beantragen. Der Gerichtsbescheid ist dem vormaligen Prozessbevollm&auml;chtigten des Kl&auml;gers ausweislich der Zustellungsurkunde am 3.&nbsp;Juli&nbsp;2018 zugestellt worden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die Zustellung des Gerichtsbescheides war wirksam; der (derzeitige) Prozessbevollm&auml;chtigte hat seine Bestellung erst mit Schreiben vom 6.&nbsp;August&nbsp;2018 angezeigt, die Mandatsbeendigung wurde dem BFH durch den vormaligen Prozessbevollm&auml;chtigten mit Schreiben vom 7.&nbsp;August&nbsp;2018, beim BFH eingegangen am 9.&nbsp;August&nbsp;2018, mitgeteilt. Angesichts des f&uuml;r Verfahren beim BFH bestehenden Vertretungszwangs (&sect;&nbsp;62 Abs.&nbsp;4&nbsp;FGO) wird nicht nur der Widerruf der Bevollm&auml;chtigung, sondern auch die Mandatsniederlegung nach &sect;&nbsp;155 Satz&nbsp;1&nbsp;FGO i.V.m. &sect;&nbsp;87 der Zivilprozessordnung (ZPO) erst mit der Anzeige der Bestellung eines anderen Prozessbevollm&auml;chtigten wirksam (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 8.&nbsp;Oktober 2014 I&nbsp;B&nbsp;197\/13, BFH\/NV 2015, 224, Rz&nbsp;3, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Monatsfrist f&uuml;r die Stellung eines Antrags auf m&uuml;ndliche Verhandlung endete mit Ablauf des 3.&nbsp;August&nbsp;2018, einem Freitag. Der Antrag auf m&uuml;ndliche Verhandlung ging beim BFH jedoch erst am Montag, dem 6.&nbsp;August&nbsp;2018 ein und war somit versp&auml;tet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Dem Kl&auml;ger ist auch nicht Wiedereinsetzung in den vorigen Stand (vgl. &sect;&nbsp;56&nbsp;FGO) zu gew&auml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Einem Beteiligten, der ohne Verschulden verhindert war, eine gesetzliche Frist einzuhalten, ist auf Antrag Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gew&auml;hren (&sect;&nbsp;56 Abs.&nbsp;1&nbsp;FGO). Der Antrag ist binnen zwei Wochen nach Wegfall des Hindernisses zu stellen; innerhalb der Antragsfrist ist die vers&auml;umte Rechtshandlung nachzuholen (&sect;&nbsp;56 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 Halbsatz&nbsp;1 und Satz&nbsp;3&nbsp;FGO). Ist dies geschehen, kann Wiedereinsetzung auch ohne Antrag gew&auml;hrt werden (&sect;&nbsp;56 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;4&nbsp;FGO). Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH ist aus &sect;&nbsp;56 Abs.&nbsp;2&nbsp;FGO zu folgern, dass die Tatsachen, die eine Wiedereinsetzung rechtfertigen k&ouml;nnen, innerhalb der Frist des &sect;&nbsp;56 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 FGO vollst&auml;ndig, substantiiert und in sich schl&uuml;ssig darzulegen sind (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 2.&nbsp;Dezember 2014 III&nbsp;B&nbsp;36\/14, BFH\/NV 2015, 505, Rz&nbsp;13, m.w.N.). Ob der Beteiligte die Frist schuldlos vers&auml;umt hat, richtet sich nach den Umst&auml;nden des Einzelfalles und den pers&ouml;nlichen Verh&auml;ltnissen des Beteiligten. Nach der Rechtsprechung des BFH schlie&szlig;t jedes Verschulden &#8211;auch einfache Fahrl&auml;ssigkeit&#8211; die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand aus (vgl. z.B. BFH-Beschluss vom 6.&nbsp;November&nbsp;2012 VIII&nbsp;R&nbsp;40\/10, BFH\/NV 2013, 397, Rz&nbsp;6, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Zwar w&auml;re vorliegend Wiedereinsetzung auch ohne Antrag m&ouml;glich, da die vers&auml;umte Rechtshandlung (hier: Antrag auf m&uuml;ndliche Verhandlung) innerhalb der Antragsfrist i.S. des &sect;&nbsp;56 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1&nbsp;FGO nachgeholt worden ist. Der Prozessbevollm&auml;chtigte hat aber, trotz des Schreibens der Senatsgesch&auml;ftsstelle vom 7.&nbsp;August&nbsp;2018, mit dem er &uuml;ber den Ablauf der Frist f&uuml;r den Antrag auf m&uuml;ndliche Verhandlung unter Hinweis auf &sect;&nbsp;56&nbsp;FGO unterrichtet worden ist, erstmals mit dem beim BFH am 9.&nbsp;Oktober&nbsp;2018 eingegangenen Schreiben Gr&uuml;nde f&uuml;r die Fristvers&auml;umung vorgebracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Das Verschulden seiner Prozessbevollm&auml;chtigten &#8211;selbst weisungswidriges Verhalten (vgl. BFH-Beschluss vom 26.&nbsp;November 2004 VIII&nbsp;B&nbsp;77\/03, BFH\/NV 2005, 331)&#8211; muss sich der Kl&auml;ger wie eigenes Verschulden zurechnen lassen (vgl. &sect;&nbsp;155 Satz&nbsp;1&nbsp;FGO i.V.m. &sect;&nbsp;85 Abs.&nbsp;2 ZPO). Abweichendes ergibt sich nicht aus dem Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 19.&nbsp;September 2007 VIII&nbsp;ZB&nbsp;44\/07 (Monatsschrift f&uuml;r Deutsches Recht 2007, 1444). Im dort entschiedenen Fall musste sich die Kl&auml;gerin ein nach Beendigung des Mandats eingetretenes Vers&auml;umnis ihres fr&uuml;heren Prozessbevollm&auml;chtigten nicht mehr zurechnen lassen; der Kl&auml;ger hat die Beendigung des Mandatsverh&auml;ltnisses mit dem vormaligen Prozessbevollm&auml;chtigten jedoch erst nach Ablauf der Antragsfrist i.S. des &sect;&nbsp;90a Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 FGO mitgeteilt. Vor diesem Hintergrund war auch der im Schriftsatz vom 1.&nbsp;Januar&nbsp;2019 erbetene Hinweis entbehrlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der Gerichtsbescheid vom 29.&nbsp;Mai&nbsp;2018 wirkt damit als Urteil (vgl. &sect;&nbsp;90a Abs.&nbsp;3 Halbsatz&nbsp;1, &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1&nbsp;FGO). Das Revisionsverfahren ist beendet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Entscheidung ergeht gerichtsgeb&uuml;hrenfrei (vgl. BFH-Beschl&uuml;sse vom 6.&nbsp;Juni 2013 VII&nbsp;R&nbsp;16\/12, BFH\/NV 2013, 1440, Rz&nbsp;6, und vom 16.&nbsp;Dezember 2015 IV&nbsp;R&nbsp;15\/14, BFHE 252, 1, BStBl II 2016, 284, Rz&nbsp;16; vgl. auch Brandis in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;90a&nbsp;FGO Rz&nbsp;12).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 8.1.2019, IX R 8\/17ECLI:DE:BFH:2019:B.080119.IXR8.17.0 Gerichtsbescheid &#8211; Antrag auf m&uuml;ndliche Verhandlung &#8211; Wiedereinsetzung Leits&auml;tze NV: Die Tatsachen, die eine Wiedereinsetzung rechtfertigen k&ouml;nnen, sind innerhalb der Frist des &sect; 56 Abs. 2 Satz 1 FGO vollst&auml;ndig, substantiiert und in sich schl&uuml;ssig darzulegen. Tenor Der Gerichtsbescheid vom 29. 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