{"id":70560,"date":"2019-04-08T19:24:23","date_gmt":"2019-04-08T17:24:23","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70560"},"modified":"2019-04-08T19:24:23","modified_gmt":"2019-04-08T17:24:23","slug":"x-r-34-17-beteiligungen-und-darlehensforderungen-als-notwendiges-betriebsvermoegen-eines-einzelgewerbetreibenden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-34-17-beteiligungen-und-darlehensforderungen-als-notwendiges-betriebsvermoegen-eines-einzelgewerbetreibenden\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;34\/17 &#8211; Beteiligungen und Darlehensforderungen als notwendiges Betriebsverm&ouml;gen eines Einzelgewerbetreibenden"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 15.1.2019, X R 34\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.150119.XR34.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Beteiligungen und Darlehensforderungen als notwendiges Betriebsverm&ouml;gen eines Einzelgewerbetreibenden<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Eine Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft geh&ouml;rt zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen eines Einzelgewerbetreibenden, wenn sie dazu bestimmt ist, die gewerbliche Bet&auml;tigung des Steuerpflichtigen entscheidend zu f&ouml;rdern oder wenn sie dazu dient, den Absatz von Produkten des Steuerpflichtigen zu gew&auml;hrleisten. Dabei sind auch die Gesch&auml;ftsbeziehungen mit Tochtergesellschaften der Beteiligungsgesellschaft einzubeziehen.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Wenn die Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft zum Betriebsverm&ouml;gen eines Einzelgewerbetreibenden geh&ouml;rt, liegt es nahe, dass auch die Hingabe eines Darlehens an diese Gesellschaft betrieblich veranlasst ist.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. NV: Der Teilwert einer Darlehensforderung gegen eine Kapitalgesellschaft, die ein negatives buchm&auml;&szlig;iges Eigenkapital ausweist und in deren Bilanzans&auml;tzen keine stillen Reserven liegen, ist in der Regel unter den Nennwert gesunken, wenn nicht aus besonderen Umst&auml;nden positive Ertragsaussichten der Schuldnerin f&uuml;r die Zukunft erkennbar sind.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Kl&auml;gers wird das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nchen vom 7. Dezember 2016&nbsp;&nbsp;1 K 446\/13 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht M&uuml;nchen zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) wird f&uuml;r das Streitjahr 1999 mit seiner &#8211;nicht am gerichtlichen Verfahren beteiligten&#8211; Ehefrau zur Einkommensteuer zusammenveranlagt. Er erzielt mit einem Immobilienunternehmen (Bautr&auml;gergesch&auml;ft und Hausverwaltung) Eink&uuml;nfte aus Gewerbebetrieb; seinen Gewinn ermittelt er durch Betriebsverm&ouml;gensvergleich. Streitpunkt des vorliegenden Verfahrens ist, ob eine Darlehensforderung zum Betriebsverm&ouml;gen dieses Einzelunternehmens geh&ouml;rt hat und der Kl&auml;ger zum 31.&nbsp;Dezember 1999 eine Teilwertabschreibung auf die Forderung vornehmen durfte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit notariell beurkundetem Vertrag vom 12.&nbsp;Mai 1995 erwarb der Kl&auml;ger 50&nbsp;% der Anteile an einer Bautr&auml;ger-GmbH (B-GmbH). Auf dieser Gesellschafterversammlung wurde der Kl&auml;ger zum alleinigen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der B-GmbH berufen. Nach dem auf f&uuml;nf Jahre abgeschlossenen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer-Dienstvertrag sollte der Kl&auml;ger eine vom Gewinn der B-GmbH abh&auml;ngige Verg&uuml;tung erhalten, die von der Gesellschaft bei Verschlechterung ihrer wirtschaftlichen Verh&auml;ltnisse herabgesetzt werden konnte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die weiteren 50&nbsp;% der Anteile an der B-GmbH wurden &#8211;schon seit August 1992&#8211; von einer Verm&ouml;gensverwaltungs-GmbH (V-GmbH) gehalten, an der der Sohn (S) des Kl&auml;gers zu 98&nbsp;% beteiligt war; seit dem 8.&nbsp;Juli 1996 war S unmittelbar Inhaber dieses Anteils an der B-GmbH.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die B-GmbH nutzte f&uuml;r ihre gesch&auml;ftliche T&auml;tigkeit R&auml;ume in einem Geb&auml;ude, das dem Kl&auml;ger geh&ouml;rte. Sie hatte hierf&uuml;r zun&auml;chst kein Entgelt zu entrichten; am 19.&nbsp;August 1997 wurde dann ein Mietvertrag abgeschlossen. F&uuml;r die B-GmbH wurden die Angestellten des Einzelunternehmens des Kl&auml;gers t&auml;tig; zudem nutzte die B-GmbH, die bis Ende 1997 nicht &uuml;ber eine eigene Gesch&auml;ftsausstattung verf&uuml;gte, die gesamte B&uuml;ro-Infrastruktur des Einzelunternehmens des Kl&auml;gers.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 28.&nbsp;Juni 1995 erwarb die B-GmbH ein mit einem Mehrfamilienhaus (48&nbsp;Wohnungen) bebautes Grundst&uuml;ck in X (neue Bundesl&auml;nder) und &uuml;bertrug die Hausverwaltung dem Einzelunternehmen des Kl&auml;gers. In den Folgejahren sanierte sie das Objekt und wandelte es in Eigentumswohnungen um, die anschlie&szlig;end ganz &uuml;berwiegend verkauft wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 3.&nbsp;September 1996 erwarb die B-GmbH &#8211;im Rahmen des Zwischenerwerbermodells nach dem Altschuldenhilfegesetz (ASHG)&#8211; ein in Y (neue Bundesl&auml;nder) belegenes Grundst&uuml;ck mit 120&nbsp;Wohnungen in zwei Mehrfamilienh&auml;usern f&uuml;r ca. 4,2&nbsp;Mio.&nbsp;DM (Objekt&nbsp;Y1). Die B-GmbH war nach dem Kaufvertrag verpflichtet, die Geb&auml;ude innerhalb von vier Jahren nach Bestandskraft der erforderlichen Baugenehmigung zu sanieren. Am 26.&nbsp;November 1996 betraute die B-GmbH den Kl&auml;ger auch mit der Hausverwaltung f&uuml;r das Objekt&nbsp;Y1.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Finanzierung des letztgenannten Erwerbs gew&auml;hrte ein Kreditinstitut der B-GmbH mit Vertrag vom 17.&nbsp;September 1996 ein Darlehen &uuml;ber 1,4 Mio.&nbsp;DM. Als Darlehensnehmer wurden &#8211;nach den Feststellungen des Finanzgerichts (FG) auf Dr&auml;ngen der Bank&#8211; neben der B-GmbH auch die V-GmbH sowie S pers&ouml;nlich in den Vertrag einbezogen. Als Sicherheit wurden Grundschulden &uuml;ber insgesamt 4&nbsp;Mio.&nbsp;DM auf dem finanzierten Objekt eingetragen. Der Zinssatz betrug 6,2&nbsp;% und war bis zum 30.&nbsp;Mai 2000 festgeschrieben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die restliche Fremdfinanzierung f&uuml;r den Grundst&uuml;ckserwerb wurde durch ein aus privaten Mitteln stammendes Darlehen des Kl&auml;gers an die B-GmbH &uuml;ber 2,6 Mio.&nbsp;DM (Vertrag vom 4.&nbsp;November 1996) aufgebracht. Als Laufzeit war &quot;bis auf weiteres&quot; vereinbart; Sicherheiten wurden nicht bestellt. Der Zinssatz sollte 10&nbsp;% betragen. Im Darlehensvertrag war die Gesch&auml;ftsanschrift des Kl&auml;gers angegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zum 31.&nbsp;Dezember 1996 verzichtete der Kl&auml;ger &#8211;aufl&ouml;send bedingt&#8211; zur Vermeidung einer buchm&auml;&szlig;igen &Uuml;berschuldung der B-GmbH auf die R&uuml;ckzahlung eines Darlehensteilbetrags von 100.000&nbsp;DM. Nachdem sich die Ertragslage der B-GmbH im Gesch&auml;ftsjahr 1997 verbessert hatte, wurde der Verzicht zum 31.&nbsp;Dezember 1997 wieder aufgehoben. Die B-GmbH bildete die Gewinnauswirkungen, die sich aus dem Verzicht und seiner Aufhebung ergaben, in ihren Jahresabschl&uuml;ssen ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger richtete in der Folgezeit &#8211;&uuml;berwiegend auf dem Briefbogen seines Einzelunternehmens&#8211; viertelj&auml;hrliche Zinsabrechnungen an die B-GmbH. Darin gab er sein privates Bankkonto als Empf&auml;ngerkonto an. Mit Wirkung ab dem 1.&nbsp;November 1997 wurde die H&ouml;he der Zinsen in den Abrechnungen auf 8&nbsp;% abgesenkt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 14.&nbsp;Oktober 1996 gr&uuml;ndete die B-GmbH gemeinsam mit einem konzernfremden Bautr&auml;gerunternehmen und einem eigenen Anteil von 50&nbsp;% eine KG. Diese erwarb mit Vertrag vom 17.&nbsp;Oktober 1996 zum 1.&nbsp;Januar 1997 &#8211;ebenfalls im Zwischenerwerbermodell nach dem ASHG&#8211; ein Objekt mit 1&nbsp;064&nbsp;Wohnungen in Y (Objekt Y2). Auch insoweit wurde der Kl&auml;ger am 26.&nbsp;November 1996 mit der Hausverwaltung beauftragt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"5\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"5\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Der Kl&auml;ger erzielte in seinem Einzelunternehmen die folgenden Erl&ouml;se:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"5\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">Jahr<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">Umsatz Einzelunternehmen<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">davon Hausverwaltung<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">davon B-GmbH<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">davon KG<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">1996<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">2.430.280&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">1.339.246&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">0&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">0&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">1997<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">2.427.309&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">1.892.604&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">48.438&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">363.281&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">1998<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">2.652.706&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">1.925.517&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">48.754&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">366.005&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">1999<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">32.172.795&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">1.913.145&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">48.859&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">292.119&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Insgesamt erzielte der Kl&auml;ger in der Zeit von 1997 bis 2004 aus der Verwaltung der Objekte der B-GmbH und der KG Erl&ouml;se von 1.252.738,02&nbsp;EUR. Im Jahr 2004 &uuml;bertrug er die Hausverwaltung auf eine zu seiner Firmengruppe geh&ouml;rende GmbH, die hiermit anschlie&szlig;end weitere Erl&ouml;se erzielte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit notariell beurkundetem Vertrag vom 4.&nbsp;November 1998 trat der Kl&auml;ger seine 50&nbsp;%-Beteiligung an der B-GmbH an Herrn G ab. Die Vertragsparteien verzichteten ausdr&uuml;cklich darauf, auch ihre schuldrechtlichen Vereinbarungen &#8211;insbesondere die H&ouml;he des Kaufpreises&#8211; beurkunden zu lassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die B-GmbH hatte bereits in ihrer Bilanz zum 31.&nbsp;Dezember 1997 auf den Ansatz des Objekts Y1 eine Teilwertabschreibung auf 90&nbsp;% des bisherigen Buchwerts vorgenommen. Im Jahresabschluss zum 31.&nbsp;Dezember 1998 behielt sie diesen niedrigeren Wertansatz bei. Zugleich nahm sie in erheblichem Umfang eine Teilwertabschreibung &quot;auf ihre Beteiligung an der KG&quot; vor. F&uuml;r das gesamte Jahr 1998 hatte der Kl&auml;ger &#8211;anders als in den Vorjahren&#8211; kein Gesch&auml;ftsf&uuml;hrergehalt mehr von der B-GmbH erhalten. Deren Ergebnis f&uuml;r 1998 belief sich auf .\/.&nbsp;1.607.239,44&nbsp;DM, was zu einem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von 1.115.825,71&nbsp;DM f&uuml;hrte. Der Kl&auml;ger verpflichtete sich am 26.&nbsp;Januar 2000, mit seiner Darlehensforderung in H&ouml;he des genannten bilanziellen Fehlbetrags im Rang zugunsten anderer Gl&auml;ubiger zur&uuml;ckzutreten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zum 31.&nbsp;Dezember 1999 nahm die B-GmbH weitere Teilwertabschreibungen sowohl auf das Objekt&nbsp;Y1 (Buchwert nunmehr gut 80&nbsp;% der Anschaffungskosten) als auch auf die &quot;Beteiligung an der KG&quot; vor. Das Jahresergebnis betrug .\/.&nbsp;1.648.594,97&nbsp;DM; ihre Bilanz wies nunmehr einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von 2.764.420,68&nbsp;DM aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"2\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Zum Betriebsverm&ouml;gen der B-GmbH geh&ouml;rten zum 31.&nbsp;Dezember 1999 neben den in ihrem Eigentum stehenden Objekten X und Y1 noch vier Beteiligungen:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">50&nbsp;%-Beteiligung an der KG (Objekt Y2),<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">50&nbsp;%-Beteiligung an der Komplement&auml;r-GmbH der KG,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">50&nbsp;%-Beteiligung an einer GbR, die angesichts der Unverk&auml;uflichkeit der Wohnungen des Objekts&nbsp;Y2 etwa ein Drittel des Wohnungsbestands der KG &uuml;bernommen hatte,<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">&#8211;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">50&nbsp;%-Beteiligung an einer weiteren Bautr&auml;ger-GmbH, die mit 1&nbsp;DM bewertet wurde, weil im Jahr 2000 die Er&ouml;ffnung des Insolvenzverfahrens &uuml;ber das Verm&ouml;gen dieser GmbH mangels Masse abgelehnt worden war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Juni und Juli 2000 schloss die B-GmbH zur Finanzierung der Sanierungskosten f&uuml;r das Objekt Y1 mit der Bank zwei weitere Darlehensvertr&auml;ge &uuml;ber insgesamt ca.&nbsp;5,8&nbsp;Mio.&nbsp;DM. Die Laufzeiten waren zun&auml;chst bis zum 31.&nbsp;Dezember 2000 bzw. 30.&nbsp;Juni 2001 begrenzt. Als Sicherheiten wurden weitere Grundschulden am finanzierten Objekt &#8211;in einer die Darlehensbetr&auml;ge erneut erheblich &uuml;bersteigenden H&ouml;he&#8211; eingetragen. Ferner gaben die V-GmbH sowie S B&uuml;rgschaften jeweils in voller H&ouml;he der Darlehenssummen ab. Au&szlig;erdem trat die B-GmbH ihre Anspr&uuml;che aus den Mietvertr&auml;gen an die finanzierende Bank ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 21.&nbsp;M&auml;rz 2001 verkaufte G die im Jahr 1998 vom Kl&auml;ger erworbene 50&nbsp;%-Beteiligung an der B-GmbH f&uuml;r 95.000&nbsp;DM an die Tochter (T) des Kl&auml;gers weiter.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 18.&nbsp;Juli 2001 gew&auml;hrte auch der Kl&auml;ger der B-GmbH ein weiteres Darlehen &uuml;ber 120.000&nbsp;DM. Insoweit ist zwischen den Beteiligten von Anfang an unstreitig gewesen, dass diese Forderung zum Betriebsverm&ouml;gen des Einzelunternehmens des Kl&auml;gers geh&ouml;rt und eine zum 31.&nbsp;Dezember 2001 vorgenommene Teilwertabschreibung auf die Forderung der Besteuerung zugrunde zu legen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table class=\"Rsp\">\n<tr>\n<th colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\"><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Die B-GmbH wies die folgenden Bilanzkennzahlen aus:<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"3\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">Jahr<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">Ergebnis<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">bilanzielles Eigenkapital<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">1995<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">.\/.&nbsp;7.960,40&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">&nbsp;&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">1996<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">.\/.&nbsp;81.082,88&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">.\/.&nbsp;956,78&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">1997<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">+&nbsp;492.370,51&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">+&nbsp;491.413,73&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">1998<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">.\/.&nbsp;1.607.239,44&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">.\/.&nbsp;1.115.825,71&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">1999<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">.\/.&nbsp;1.648.594,97&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">.\/.&nbsp;2.764.420,68&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2000<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">.\/.&nbsp;35.180,46&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">.\/.&nbsp;2.799.691,14&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2001<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">.\/.&nbsp;722.877,50&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">.\/.&nbsp;3.522,478,64&nbsp;DM<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2002<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">+&nbsp;21.893,84&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">.\/.&nbsp;1.779.120,92&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">2003<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">.\/.&nbsp;77.127,99&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\" valign=\"top\">\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:right\">.\/.&nbsp;1.856.248,91&nbsp;EUR<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit einer auf den 2.&nbsp;Januar 2004 datierten privatschriftlichen Vereinbarung trat der Kl&auml;ger seine gegen die B-GmbH bestehende Forderung an S ab. Ein Kaufpreis wurde wegen der von den Parteien angenommenen Wertlosigkeit der Forderung nicht vereinbart. Soweit allerdings die B-GmbH bis zum 31.&nbsp;Dezember 2007 R&uuml;ckzahlungen auf das Darlehen vornehmen sollte, sollte der Kl&auml;ger hiervon 25&nbsp;% erhalten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Jahresabschluss der B-GmbH zum 31.&nbsp;Dezember 2004 ist indes noch der Kl&auml;ger &#8211;nicht etwa S&#8211; als Inhaber der Forderung bezeichnet. Auch eine am 30.&nbsp;September 2004 abgegebene weitere Rangr&uuml;cktrittserkl&auml;rung hinsichtlich dieser Forderung ist allein vom Kl&auml;ger unterzeichnet worden. Erst in dem &#8211;im Jahr 2007 aufgestellten&#8211; Jahresabschluss der B-GmbH zum 31.&nbsp;Dezember 2005 ist S erstmals als Gl&auml;ubiger genannt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bereits seit 2002 f&uuml;hrte die B-GmbH mit ihren Gl&auml;ubigern &#8211;bzw. den Gl&auml;ubigern der KG und der GbR&#8211; umfangreiche Verhandlungen &uuml;ber eine Sanierung. Am 27.&nbsp;Dezember 2004 stellte die finanzierende Bank die B-GmbH und die aus dem Umfeld des Kl&auml;gers stammenden B&uuml;rgen von der Haftung f&uuml;r Verbindlichkeiten der KG und der GbR im Umfang von ca.&nbsp;26&nbsp;Mio.&nbsp;EUR gegen eine Einmalzahlung von 600.000&nbsp;EUR frei. Der andere Gesellschafter der KG und der GbR stellte die B-GmbH mit Vertrag vom 21.&nbsp;M&auml;rz 2006 gegen eine Zahlung von 400.000&nbsp;EUR auch im Innenverh&auml;ltnis von einer Inanspruchnahme f&uuml;r die Bankdarlehen frei. Demgegen&uuml;ber gaben der Kl&auml;ger bzw. S in Bezug auf ihre Forderung gegen die B-GmbH keine Verzichtserkl&auml;rung ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Mai 2007 ver&auml;u&szlig;erte die B-GmbH das Objekt Y1 f&uuml;r 5,65&nbsp;Mio.&nbsp;EUR. Der Kaufpreis floss ihr im Oktober 2007 zu. Im Jahr 2008 zahlte sie das Darlehen in voller H&ouml;he an S zur&uuml;ck. S, der kein Einzelunternehmen unterhielt, sondern nur an Kapitalgesellschaften beteiligt war, erzielte dadurch eine nichtsteuerbare Verm&ouml;gensmehrung im Privatverm&ouml;gen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beteiligung an der B-GmbH behandelte der Kl&auml;ger durchg&auml;ngig als Privatverm&ouml;gen. Aus der Ver&auml;u&szlig;erung dieser Beteiligung erkl&auml;rte er f&uuml;r 1998 einen Ver&auml;u&szlig;erungspreis von 50.000&nbsp;DM und &#8211;nach Abzug der Anschaffungskosten von 30.000&nbsp;DM&#8211; einen Ver&auml;u&szlig;erungsgewinn nach &sect;&nbsp;17 des Einkommensteuergesetzes (EStG) von 20.000&nbsp;DM. Die Einnahmen aus der Vermietung der B&uuml;ror&auml;ume an die B-GmbH erkl&auml;rte der Kl&auml;ger in seinen Einkommensteuererkl&auml;rungen f&uuml;r 1997 bis 1999 bei den Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinsichtlich des Darlehens, das der Kl&auml;ger der B-GmbH gew&auml;hrt hatte, erkl&auml;rte er die im Jahr 1997 zugeflossenen Zinseinnahmen f&uuml;r die Jahre 1996 und 1997 bei seinen Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen. Seit 1998 erfasste er die Zinszahlungen &#8211;bzw. die noch nicht ausgeglichenen Forderungen auf Zahlung entstandener Zinsen&#8211; als Betriebseinnahmen seines Einzelunternehmens. Dies beruhte darauf, dass er die Darlehensforderung im Rahmen der &#8211;im Januar 2000 abgeschlossenen&#8211; Erstellung des Jahresabschlusses seines Einzelunternehmens zum 31.&nbsp;Dezember 1998 mit Wirkung zum 1.&nbsp;Januar 1998 zum Nennwert als Einlage in sein Betriebsverm&ouml;gen eingebucht hatte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Jahresabschluss seines Einzelunternehmens zum 31.&nbsp;Dezember des Streitjahres 1999 schrieb der Kl&auml;ger den Bilanzansatz f&uuml;r das Darlehen bis auf einen Erinnerungswert von 1&nbsp;DM ab. Hierdurch entstand ein au&szlig;erordentlicher Aufwand von 2.564.810,24&nbsp;DM, um dessen ertragsteuerrechtliche Ber&uuml;cksichtigung die Beteiligten im vorliegenden Verfahren streiten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Rahmen einer Au&szlig;enpr&uuml;fung vertrat die Pr&uuml;ferin die Auffassung, das Darlehen habe durchg&auml;ngig zum Privatverm&ouml;gen geh&ouml;rt; eine gewinnmindernde Teilwertabschreibung zum 31.&nbsp;Dezember 1999 sei daher nicht zul&auml;ssig.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) teilte diese Meinung, erh&ouml;hte den gewerblichen Gewinn des Kl&auml;gers um den Betrag der Teilwertabschreibung und zog gegenl&auml;ufig die Zuf&uuml;hrung zur Gewerbesteuer-R&uuml;ckstellung ab.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Einspruchsverfahren vertrat der Kl&auml;ger u.a. die Auffassung, die Darlehensforderung habe schon bei ihrer Begr&uuml;ndung zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;rt, weil auch die Beteiligung an der B-GmbH notwendiges Betriebsverm&ouml;gen des Einzelunternehmens gewesen sei. Beide Unternehmen seien branchengleich; die B-GmbH habe die Bautr&auml;ger- und Hausverwaltungst&auml;tigkeit des Einzelunternehmens in Zusammenarbeit mit S auf die neuen Bundesl&auml;nder erweitern sollen. Wirtschaftlich sei die B-GmbH wie eine unselbst&auml;ndige Betriebsabteilung des Einzelunternehmens gef&uuml;hrt worden. Das Darlehen sei von vornherein in die Finanzplanung der B-GmbH einbezogen worden, da die Bank einen eigenen Finanzierungsbeitrag des Kl&auml;gers in H&ouml;he von etwa 25&nbsp;% der gesamten, auf ca.&nbsp;10&nbsp;Mio.&nbsp;DM gesch&auml;tzten Investitionssumme (Kaufpreis f&uuml;r den Altbestand zzgl. Sanierungskosten) gefordert habe. Das Darlehen sei nur deshalb nicht schon buchhalterisch als Betriebsverm&ouml;gen erfasst worden, weil die Zinseinnahmen auf dem privaten Bankkonto des Kl&auml;gers eingegangen seien. Eine fehlerhafte bilanzielle Behandlung durch den Steuerpflichtigen sei bei Wirtschaftsg&uuml;tern, die objektiv zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;rten, aber ohne Belang.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zum 31.&nbsp;Dezember 1999 sei von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung der Darlehensforderung auszugehen. Stille Reserven seien im Verm&ouml;gen der B-GmbH nicht vorhanden gewesen. Im Gegenteil habe diese Gesellschaft auf das Objekt&nbsp;Y1 bereits zwei Teilwertabschreibungen vornehmen m&uuml;ssen. Die Wertans&auml;tze der vier Beteiligungen, die die B-GmbH gehalten habe, h&auml;tten ebenfalls keine stillen Reserven aufgewiesen. Eine Werthaltigkeit der Darlehensforderung des Kl&auml;gers k&ouml;nne auch nicht daraus abgeleitet werden, dass die finanzierende Bank im Jahr 2000 weitere Darlehen gew&auml;hrt habe. Denn die Bank sei im Gegensatz zum Kl&auml;ger durch Grundschulden, B&uuml;rgschaften und Abtretungen mehrfach abgesichert gewesen. Sie habe diese weiteren Darlehen ausgereicht, um ihre erste Forderung zu retten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Einspruch blieb ohne Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG wies die Klage ab. Es vertrat &#8211;im Gegensatz zum FA&#8211; die Auffassung, die Beteiligung an der B-GmbH sei wegen der Verschaffung erheblicher Hausverwaltungsums&auml;tze (unter Einbeziehung der mit der KG als Tochtergesellschaft der B-GmbH erzielten Ums&auml;tze) als notwendiges Betriebsverm&ouml;gen des Einzelunternehmens des Kl&auml;gers anzusehen gewesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demgegen&uuml;ber habe die Darlehensforderung aber nicht zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;rt, da sich nicht feststellen lasse, dass sie das Einzelunternehmen wesentlich gef&ouml;rdert habe. Direkte Folge der Darlehensgew&auml;hrung sei die Vereinfachung der Finanzierung des Kaufpreises f&uuml;r das Objekt&nbsp;Y1 gewesen. Daraus habe sich f&uuml;r den Kl&auml;ger die M&ouml;glichkeit zur Erzielung entsprechender Hausverwaltungsums&auml;tze ergeben. Diese seien jedoch bei Weitem zu gering, um eine ma&szlig;gebliche F&ouml;rderung des Einzelunternehmens bewirken zu k&ouml;nnen. Anders als bei der Beurteilung der Frage, ob die Beteiligung an der B-GmbH zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;rt habe, seien hier die mit der KG in Bezug auf deren Objekt&nbsp;Y2 erzielten Hausverwaltungsums&auml;tze nicht einzubeziehen, da die Durchf&uuml;hrung des &#8211;durch das Darlehen des Kl&auml;gers allein mitfinanzierten&#8211; Vorhabens&nbsp;Y1 mit dem von der KG verantworteten Vorhaben&nbsp;Y2 nichts zu tun gehabt habe. Es habe sich nicht um ein Finanzplandarlehen gehandelt, weil das gesetzliche K&uuml;ndigungsrecht des Kl&auml;gers nicht ausgeschlossen worden sei. Ein krisenbestimmtes Darlehen liege ebenfalls nicht vor, weil der Kl&auml;ger keine origin&auml;ren Verzichtserkl&auml;rungen f&uuml;r den Krisenfall abgegeben habe. Er habe Rangr&uuml;cktrittserkl&auml;rungen vielmehr erst nachtr&auml;glich von Fall zu Fall abgegeben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger, der insoweit die Feststellungslast trage, habe jedoch nicht nachgewiesen, dass zum 31.&nbsp;Dezember 1999 eine voraussichtlich dauernde Wertminderung der Darlehensforderung eingetreten sei. Er habe als einzige objektive Grundlage f&uuml;r die damaligen Ertragsaussichten der B-GmbH eine im Jahr 2016 erstellte &quot;pr&uuml;ferische Durchsicht&quot; vorgelegt. Diese sei aber methodisch abzulehnen, weil sie auch die von der B-GmbH in den Jahren 2000 bis 2004 erzielten Ergebnisse ber&uuml;cksichtige, die bei Aufstellung des Jahresabschlusses 1999 am 23.&nbsp;Dezember 2000 indes noch gar nicht h&auml;tten bekannt sein k&ouml;nnen. Au&szlig;erdem ber&uuml;cksichtige der Kl&auml;ger nicht den Umstand, dass die finanzierende Bank der B-GmbH noch im Jahr 2000 weitere Sanierungsmittel ausgezahlt habe. Dies deute darauf hin, dass die Ertragslage der B-GmbH im Jahr 1999 durchaus positiv gesehen worden sei. Die als Zeugin vernommene Kreditsachbearbeiterin der Bank habe erkl&auml;rt, dass f&uuml;r Objekte in den neuen Bundesl&auml;ndern noch bis zur Jahrtausendwende positive Ertragsaussichten angenommen worden seien. An Schwierigkeiten mit der Finanzierung der Sanierung des Objekts&nbsp;Y1 habe sie sich nicht erinnern k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Aus der Betrachtung des Substanzwerts der B-GmbH k&ouml;nne ebenfalls nichts dem Kl&auml;ger G&uuml;nstiges abgeleitet werden. Bereits im Jahr 1998 seien weder bei den Beteiligungen der B-GmbH noch bei deren eigenen Objekten stille Reserven erkennbar gewesen. Auch habe die B-GmbH schon 1998 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag ausgewiesen; der Kl&auml;ger habe schon damals kein Gesch&auml;ftsf&uuml;hrergehalt mehr erhalten. Bei alleiniger Abstellung auf den Substanzwert h&auml;tte sich daher bereits im Jahr 1998 eine Bewertung der Darlehensforderung mit 0&nbsp;DM begr&uuml;nden lassen. Diese &Uuml;berlegungen k&ouml;nnten aber nicht dazu f&uuml;hren, ohne objektive Grundlage von einer Wertlosigkeit des Darlehens auch im Jahr 1999 auszugehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Unter dem Gesichtspunkt des gewillk&uuml;rten Betriebsverm&ouml;gens komme eine Teilwertabschreibung ebenfalls nicht in Betracht. W&auml;re das Darlehen im Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses 1998 &#8211;zu Beginn des Jahres 2000&#8211; bereits als wertgemindert zu qualifizieren gewesen, h&auml;tte es nicht in das Betriebsverm&ouml;gen eingelegt werden k&ouml;nnen, weil dies die Verlagerung privater Verluste in den betrieblichen Bereich bedeutet h&auml;tte. Wenn es aber &#8211;wegen einer positiven Ertragslage der B-GmbH&#8211; h&auml;tte eingelegt werden k&ouml;nnen, h&auml;tte es an der M&ouml;glichkeit einer gleichzeitigen Teilwertabschreibung gefehlt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt der Kl&auml;ger, das FG habe zu hohe Anforderungen an die Zuordnung der Darlehensforderung zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen gestellt. Es habe zwar die h&ouml;chstrichterliche Rechtsprechung zitiert, die in F&auml;llen einer zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;renden Beteiligung eine Indizwirkung auch f&uuml;r die entsprechende Zuordnung einer gegen die Beteiligungsgesellschaft bestehenden Forderung annehme. Diese Indizwirkung habe es seiner W&uuml;rdigung aber nicht zugrunde gelegt, obwohl es ausdr&uuml;cklich keine Feststellungen getroffen habe, die f&uuml;r eine private Veranlassung des Darlehens spr&auml;chen. Der Anteilsbesitz an der B-GmbH und die Begebung des Darlehens h&auml;tten auf derselben kaufm&auml;nnischen Entscheidung beruht. Der Kl&auml;ger habe die erhebliche Gefahr des Ausfalls der Forderung nur hingenommen, weil seine Planungen auf eine Wertsteigerung der Beteiligung aufgrund des erwarteten Gewinns aus dem Objekt&nbsp;Y1 gerichtet gewesen seien.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch hinsichtlich der Feststellung eines niedrigeren Teilwerts der Darlehensforderung habe das FG zu hohe Anforderungen gestellt. Es sei zwar angesichts der buchm&auml;&szlig;igen &Uuml;berschuldung und der fehlenden stillen Reserven wohl davon ausgegangen, dass das Betriebsverm&ouml;gen der B-GmbH zum 31.&nbsp;Dezember 1999 keinen Substanzwert aufgewiesen habe. Es h&auml;tte aber &#8211;ungeachtet der beim Kl&auml;ger liegenden Feststellungslast&#8211; nicht zu der W&uuml;rdigung kommen d&uuml;rfen, dieser habe die Vermutung eines positiven Ertragswerts des Betriebsverm&ouml;gens der Darlehensschuldnerin nicht widerlegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das angefochtene Urteil und die Einspruchsentscheidung vom 15.&nbsp;Januar 2013 aufzuheben und die Bescheide &uuml;ber die Festsetzung der Einkommensteuer und des Gewerbesteuermessbetrags f&uuml;r 1999 vom 12.&nbsp;November 2008 dahingehend zu &auml;ndern, dass der Gewinn aus Gewerbebetrieb unter Ber&uuml;cksichtigung einer Teilwertabschreibung von 2.564.810&nbsp;DM herabgesetzt wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es ist weiterhin der Auffassung, schon die Beteiligung an der B-GmbH habe nicht zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen des Kl&auml;gers geh&ouml;rt. Die in der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung zu vergleichbaren F&auml;llen angef&uuml;hrten Anteile der Beteiligungsgesellschaft am Umsatz des Einzelunternehmens w&uuml;rden hier nur knapp erreicht. Das subjektive Merkmal, wonach die Beteiligung dem Einzelunternehmen zu dienen bestimmt sein m&uuml;sse, sei aber nicht erf&uuml;llt. Dies folge insbesondere aus dem nur sehr geringen Erl&ouml;s, den der Kl&auml;ger im Jahr 1998 f&uuml;r die Ver&auml;u&szlig;erung seiner Beteiligung erzielt habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch die Darlehensforderung habe nicht zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;rt, da der Kl&auml;ger sie nicht zu seinem Betriebsverm&ouml;gen &quot;bestimmt&quot; habe. Dass die Forderung f&uuml;r das Einzelunternehmen ohne Bedeutung gewesen sei, werde zudem daraus deutlich, dass der Kl&auml;ger sie im Jahr 2004 ohne Not und ohne jede Gegenleistung an S abgetreten habe.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Schlie&szlig;lich seien die Voraussetzungen f&uuml;r eine Teilwertabschreibung nicht dargelegt. Zum einen sei die pr&uuml;ferische Durchsicht methodisch ungeeignet. Zum anderen k&ouml;nne das Darlehen denklogisch gar nicht wertlos gewesen sein, weil der Kl&auml;ger Rangr&uuml;cktrittserkl&auml;rungen abgegeben habe; eine Rangr&uuml;cktrittserkl&auml;rung f&uuml;r ein wertloses Darlehen sei aber sinnlos. Zudem sei die Forderung aus der Sicht des Einzelunternehmens zu bewerten; hierf&uuml;r sei die Lage des Schuldners nicht ausschlaggebend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die gesamte Gestaltung habe das Ziel verfolgt, tats&auml;chlich nicht eingetretene Verluste steuerwirksam zu machen und die Ertr&auml;ge bei S in den nicht steuerbaren Bereich zu verschieben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung des angefochtenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat zwar in revisionsrechtlich nicht zu beanstandender Weise erkannt, dass die Beteiligung an der B-GmbH zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen des Kl&auml;gers geh&ouml;rte (dazu unten&nbsp;1.). Mit der vom FG gegebenen Begr&uuml;ndung kann jedoch weder die Betriebsverm&ouml;genseigenschaft der Darlehensforderung gegen die B-GmbH (unten 2.) noch ein gesunkener Teilwert dieser Forderung zum 31.&nbsp;Dezember 1999 (unten 3.) verneint werden. Zur erneuten &#8211;dem Tatrichter obliegenden&#8211; Sachverhaltsw&uuml;rdigung muss die Sache daher an das FG zur&uuml;ckgehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die W&uuml;rdigung des FG, die Beteiligung an der B-GmbH habe zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 EStG) des Kl&auml;gers geh&ouml;rt, ist revisionsrechtlich nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Wirtschaftsg&uuml;ter geh&ouml;ren zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen, wenn sie dem Betrieb dergestalt unmittelbar dienen, dass sie objektiv erkennbar zum unmittelbaren Einsatz im Betrieb selbst bestimmt sind; dabei wird jedoch nicht vorausgesetzt, dass sie f&uuml;r den Betrieb notwendig i.S. von &quot;erforderlich&quot; sind (st&auml;ndige h&ouml;chstrichterliche Rechtsprechung, vgl. nur Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 4.&nbsp;Februar 1998 XI&nbsp;R&nbsp;45\/97, BFHE 185, 384, BStBl II 1998, 301, unter II.1., m.w.N.; vom 31.&nbsp;Mai 2001 IV&nbsp;R&nbsp;49\/00, BFHE 195, 386, BStBl II 2001, 828, unter 1. vor a, und vom 26.&nbsp;Januar 2011 VIII&nbsp;R&nbsp;19\/08, BFH\/NV 2011, 1311, Rz&nbsp;18).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Hiervon ausgehend haben die f&uuml;r die Besteuerung von Einzelgewerbetreibenden zust&auml;ndigen bzw. zust&auml;ndig gewesenen Senate des BFH den Rechtssatz entwickelt, dass eine Beteiligung unmittelbar f&uuml;r eigenbetriebliche Zwecke genutzt wird &#8211;also notwendiges Betriebsverm&ouml;gen darstellt&#8211;, wenn sie dazu bestimmt ist, die gewerbliche (branchengleiche) Bet&auml;tigung des Steuerpflichtigen entscheidend zu f&ouml;rdern oder wenn sie dazu dient, den Absatz von Produkten des Steuerpflichtigen zu gew&auml;hrleisten (Urteile vom 20.&nbsp;September 1995 X&nbsp;R&nbsp;46\/94, BFH\/NV 1996, 393, unter 1.a, m.w.N.; vom 6.&nbsp;M&auml;rz 2003 XI&nbsp;R&nbsp;52\/01, BFHE 202, 128, BStBl II 2003, 658, unter II.2.d; vom 13.&nbsp;Juni 2002 III&nbsp;B&nbsp;13\/01, BFH\/NV 2002, 1301, unter 1.; vom 20.&nbsp;April 2005 X&nbsp;R&nbsp;2\/03, BFHE 210, 29, BStBl II 2005, 694, unter II.1.a, und vom 12.&nbsp;Juni 2013 X&nbsp;R&nbsp;2\/10, BFHE 242, 28, BStBl II 2013, 907, Rz&nbsp;18). Demgegen&uuml;ber reicht die Unterhaltung von Gesch&auml;ftsbeziehungen, wie sie &uuml;blicherweise auch mit anderen Unternehmen bestehen, f&uuml;r die Annahme notwendigen Betriebsverm&ouml;gens ebenso wenig aus wie ein einmaliger Gesch&auml;ftsvorfall (dazu BFH-Urteil vom 15.&nbsp;Oktober 2003 XI&nbsp;R&nbsp;39\/01, BFH\/NV 2004, 622, unter II.2.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Absatzf&ouml;rderung beschr&auml;nkt sich dabei nicht auf &quot;Produkte&quot; im engeren Sinne (Waren); vielmehr ist die Zuordnung zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen auch dann vorzunehmen, wenn die Beteiligungsgesellschaft den Absatz von Dienstleistungen des Steuerpflichtigen gew&auml;hrleistet (Senatsurteil vom 25.&nbsp;November 2008 X&nbsp;B&nbsp;268\/07, BFH\/NV 2009, 162, unter 1.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach der von der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung entwickelten Formulierung (&quot;oder&quot;) ist nicht stets erforderlich, dass die Bet&auml;tigungen des Einzelgewerbetreibenden und der Kapitalgesellschaft branchengleich sind. Vielmehr gen&uuml;gt es f&uuml;r die Zuordnung zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen, wenn die Beteiligung den Absatz von Produkten oder Dienstleistungen des Steuerpflichtigen gew&auml;hrleisten soll (Senatsurteile vom 2.&nbsp;September 2008 X&nbsp;R&nbsp;32\/05, BFHE 224, 217, BStBl II 2009, 634, unter II.2.b&nbsp;aa, und in BFH\/NV 2009, 162, unter 1.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entscheidend f&uuml;r den Gesichtspunkt der Absatzf&ouml;rderung ist der Anteil der Beteiligungsgesellschaft am Umsatz des Einzelunternehmens, nicht aber an dessen Gewinn (Senatsurteil in BFH\/NV 2009, 162, unter 1.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Auf dieser Grundlage ist notwendiges Betriebsverm&ouml;gen bejaht worden f&uuml;r die Beteiligung eines Einzelunternehmers an einer Bank-GmbH, deren Gesellschafter nur kleine und mittelst&auml;ndische Betriebe sein konnten und die Kredite nur in der Weise vergab, dass sie eine Zahlungsanweisung erteilte, mit denen die Kreditnehmer ausschlie&szlig;lich in den Betrieben der Gesellschafter der Bank einkaufen konnten (BFH-Urteil vom 10.&nbsp;Juli 1974 I&nbsp;R&nbsp;223\/70, BFHE 113, 209, BStBl II 1974, 736, unter I.3.b); f&uuml;r die Beteiligung eines Schreiners an einer GmbH, die die von ihm produzierten Setzk&auml;sten abnahm (BFH-Urteil vom 9.&nbsp;September 1986 VIII&nbsp;R&nbsp;159\/85, BFHE 148, 246, BStBl II 1987, 257, unter 1.); f&uuml;r die 100&nbsp;%-Beteiligung eines Versicherungsmaklers an einer Versicherungsfinanzierungs-GmbH, wenn der Makler &uuml;ber die GmbH sein Gesch&auml;ft erweitern wollte (BFH-Urteil vom 3.&nbsp;Oktober 1989 VIII&nbsp;R&nbsp;328\/84, BFH\/NV 1990, 361, unter 2.); f&uuml;r die 95&nbsp;%-Beteiligung eines Planungsunternehmers an einer Bau-GmbH, die als Verg&uuml;tung 4,5&nbsp;% der Bausummen zahlte und dadurch in den Konkurs getrieben wurde (BFH-Urteil in BFHE 202, 128, BStBl II 2003, 658, unter II.2.d); f&uuml;r die 49&nbsp;%-Beteiligung einer gewerblichen Vermieterin von Maschinen an einer GmbH, die nahezu ihre einzige Mieterin war (Senatsurteil vom 31.&nbsp;Mai 2005 X&nbsp;R&nbsp;36\/02, BFHE 210, 124, BStBl II 2005, 707, unter II.2.b); f&uuml;r die 50&nbsp;%-Beteiligung eines Fuhrunternehmers an einer GmbH, von der er alle seine Auftr&auml;ge erhielt, wenn die GmbH zudem keine anderen Fuhrunternehmer beauftragte (Senatsurteil in BFHE 224, 217, BStBl II 2009, 634, unter II.2.b), und f&uuml;r die 100&nbsp;%-Beteiligung an einer GmbH, an die der Einzelunternehmer zahlreiche Wirtschaftsg&uuml;ter vermietete, ohne dass die Voraussetzungen einer Betriebsaufspaltung festgestellt waren, und zwar auch dann, wenn der Steuerpflichtige weitere gleichartige Wirtschaftsg&uuml;ter an Dritte vermietete (Senatsurteil vom 5.&nbsp;Mai 2015 X&nbsp;R&nbsp;48\/13, BFH\/NV 2015, 1358, Rz&nbsp;44).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch bei einer 5&nbsp;%-Beteiligung eines Malermeisters an einer Wohnungsbau-GmbH, von der der Maler 12,5&nbsp;% seiner Auftr&auml;ge erhielt, hat der BFH die Annahme von notwendigem Betriebsverm&ouml;gen jedenfalls nicht f&uuml;r ausgeschlossen erachtet und als entscheidend angesehen, ob die GmbH auch solche Wettbewerber des Steuerpflichtigen, die nicht an ihr beteiligt waren, mit Malerauftr&auml;gen bedacht hatte und der Steuerpflichtige weitere langj&auml;hrige Dauerkunden mit einem vergleichbar hohen Auftragsanteil hatte (Urteil vom 8.&nbsp;Dezember 1993 XI&nbsp;R&nbsp;18\/93, BFHE 173, 137, BStBl II 1994, 296).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Abzugrenzen sind diese der Absatzf&ouml;rderung dienenden &#8211;und daher unmittelbar f&uuml;r eigenbetriebliche Zwecke genutzten&#8211; Beteiligungen haupts&auml;chlich von solchen Anteilen, die in erster Linie der Kapitalanlage dienen. Dies ist &#8211;soweit ersichtlich&#8211; in der bisherigen h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung zu Einzelgewerbetreibenden in tragender Weise nur f&uuml;r einen Sachverhalt bejaht worden, in dem ein Apotheker zus&auml;tzlich zu den Pflichtanteilen weitere Anteile an einer Apotheker-Genossenschaft, von der er den gr&ouml;&szlig;ten Teil seiner Waren bezog, erworben hatte, wenn mit den zus&auml;tzlichen Anteilen zwar hohe Aussch&uuml;ttungen, aber keine zus&auml;tzlichen Stimmrechte verbunden waren und die Genossenschaft sowohl Mitglieder als auch Nichtmitglieder zu denselben Bedingungen belieferte (BFH-Urteil in BFHE 185, 384, BStBl II 1998, 301); ferner f&uuml;r eine Beteiligung, die vorrangig zum Zwecke der steuersparenden Kapitalanlage erworben worden war (Senatsurteil vom 6.&nbsp;Oktober 2004 X&nbsp;R&nbsp;36\/03, BFH\/NV 2005, 682, unter II.3.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Ob ein Wirtschaftsgut zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;rt, ist im Wesentlichen Tatfrage (Senatsurteil vom 6.&nbsp;M&auml;rz 1991 X&nbsp;R&nbsp;57\/88, BFHE 164, 246, BStBl II 1991, 829, unter I.3., m.w.N.). Eine vom FG in rechts- und verfahrensfehlerfreier Weise vorgenommene W&uuml;rdigung bindet daher das Revisionsgericht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Nach diesen Grunds&auml;tzen ist die W&uuml;rdigung des FG, die Beteiligung an der B-GmbH habe zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen des Kl&auml;gers geh&ouml;rt, revisionsrechtlich bindend, da sie weder Rechtsfehler aufweist noch gegen sie Verfahrensr&uuml;gen erhoben worden sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG ist von den vorstehend dargestellten Rechtsgrunds&auml;tzen ausgegangen. Es hat in revisionsrechtlich bedenkenfreier Weise nicht nur die unmittelbar von der B-GmbH beauftragten Hausverwaltungsums&auml;tze, sondern auch die entsprechenden von der KG beauftragten Ums&auml;tze in seine Betrachtung einbezogen. Hierf&uuml;r spricht auch, dass beide Gesellschaften den Kl&auml;ger sofort nach dem Erwerb der jeweiligen Objekte mit der Hausverwaltung beauftragt haben. Sowohl die B-GmbH als auch die KG haben ausschlie&szlig;lich den Kl&auml;ger mit Hausverwaltungsleistungen beauftragt, hatten in diesem T&auml;tigkeitsbereich &#8211;der f&uuml;r eine ertragbringende Vermietung der umfangreichen Wohnungsbest&auml;nde der beiden Gesellschaften von entscheidender Bedeutung war&#8211; also keinen weiteren Gesch&auml;ftspartner.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Anteil dieser Ums&auml;tze von 17&nbsp;% am Gesamtumsatz des Einzelunternehmens des Kl&auml;gers (einschlie&szlig;lich des Bautr&auml;gergesch&auml;fts) in den Jahren 1997 und 1998 ist nach der angef&uuml;hrten h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung jedenfalls geeignet, eine diese Ums&auml;tze vermittelnde Beteiligung als notwendiges Betriebsverm&ouml;gen anzusehen. Erg&auml;nzend hat das FG zutreffend auch darauf abgestellt, dass das Bautr&auml;gergesch&auml;ft stark schwankte und es daher vern&uuml;nftigem unternehmerischen Handeln entsprach, die konstanten und kalkulierbaren Ums&auml;tze aus der Hausverwaltungst&auml;tigkeit auszuweiten. Hinzu kommt die intensive Verflechtung der beiden Unternehmen, die sich u.a. daran zeigt, dass die B-GmbH die B&uuml;ror&auml;ume, die Gesch&auml;ftsausstattung und das Personal des Einzelunternehmens genutzt hat, sowie die vergleichbare T&auml;tigkeit beider Unternehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>62<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Demgegen&uuml;ber hat das FG keine Anhaltspunkte daf&uuml;r festgestellt, dass die Beteiligung vom Kl&auml;ger vorrangig zum Zwecke der Kapitalanlage erworben worden sein k&ouml;nnte. Auch das FA hat solche Anhaltspunkte nicht vorgetragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>63<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die vom FA im Revisionsverfahren erhobenen Einwendungen sind nicht geeignet, einen Rechtsfehler der W&uuml;rdigung des FG aufzuzeigen. So ist auf das subjektive Merkmal der Definition des notwendigen Betriebsverm&ouml;gens (&quot;zu dienen bestimmt&quot;) bereits daraus zu schlie&szlig;en, dass die Beteiligung der Absatzf&ouml;rderung des Einzelunternehmens dient. Der vom FA in den Vordergrund seiner revisionsrechtlichen Argumentation gestellte Umstand, wie hoch der sp&auml;tere Erl&ouml;s aus der Ver&auml;u&szlig;erung der Beteiligung ausf&auml;llt, ist hierf&uuml;r ohne Belang. Im &Uuml;brigen hat der Kl&auml;ger seine Beteiligung vorliegend im Jahr 1998 mit einem Gewinn verkaufen k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>64<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Demgegen&uuml;ber weist die weitere W&uuml;rdigung des FG, die Darlehensforderung des Kl&auml;gers gegen die B-GmbH &#8211;anders als die Beteiligung selbst&#8211; sei nicht dem notwendigen Betriebsverm&ouml;gen zuzuordnen, Rechtsfehler auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>65<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Eine Darlehensforderung geh&ouml;rt zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen, wenn die Gew&auml;hrung des Darlehens auf einem Vorgang beruht, der in den betrieblichen Bereich f&auml;llt (BFH-Urteil vom 12.&nbsp;Juni 1974 I&nbsp;R&nbsp;212\/73, BFHE 113, 279, BStBl II 1974, 734, unter 1., m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>66<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Wenn die Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft zum Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;rt, liegt es &#8211;so die von der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung aufgestellten Grunds&auml;tze&#8211; nahe, dass auch die Hingabe eines Darlehens an diese Gesellschaft betrieblich veranlasst ist. Allerdings gilt dies nicht &quot;ohne weiteres&quot;; vielmehr sind die tats&auml;chlichen Verh&auml;ltnisse des Einzelfalls ma&szlig;gebend (zum Ganzen BFH-Urteile vom 12.&nbsp;M&auml;rz 1964 IV&nbsp;376\/62&nbsp;U, BFHE 79, 524, BStBl III 1964, 424 [&quot;in der Regel&quot;], und vom 11.&nbsp;M&auml;rz 1976 IV&nbsp;R&nbsp;185\/71, BFHE 118, 353, BStBl II 1976, 380, unter 2.2.2.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>67<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zutreffend weist der Kl&auml;ger erg&auml;nzend darauf hin, dass es zahlreiche Entscheidungen gibt, in denen die Zuordnung einer Beteiligung und einer Darlehensforderung zum Betriebsverm&ouml;gen einheitlich gepr&uuml;ft worden ist (z.B. BFH-Urteile vom 14.&nbsp;Januar 1982 IV&nbsp;R&nbsp;168\/78, BFHE 135, 188, BStBl II 1982, 345; vom 24.&nbsp;August 1989 IV&nbsp;R&nbsp;80\/88, BFHE 158, 254, BStBl II 1990, 17, und in BFHE 195, 386, BStBl II 2001, 828).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>68<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Kl&auml;ger r&uuml;gt zu Recht, das FG habe die h&ouml;chstrichterliche Rechtsprechung, die davon ausgeht, dass eine Forderung gegen eine Kapitalgesellschaft, deren Anteile zum Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;ren, &quot;in der Regel&quot; (vgl. BFH-Urteil in BFHE 79, 524, BStBl III 1964, 424) ebenfalls Betriebsverm&ouml;gen darstellt bzw. dies nahe liegt, und die damit ein Regel-Ausnahme-Verh&auml;ltnis vorsieht, zwar zitiert, in seiner Subsumtion aber nicht beachtet. Darin liegt ein Rechtsfehler, der zum Wegfall der Bindungswirkung der vom FG vorgenommenen W&uuml;rdigung f&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>69<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat nicht nur keine Gesichtspunkte festgestellt, die die Vermutung, die f&uuml;r die Eigenschaft der Darlehensforderung als notwendiges Betriebsverm&ouml;gen spricht, widerlegen k&ouml;nnten. Dar&uuml;ber hinaus gibt es erhebliche tats&auml;chliche Umst&auml;nde, die &#8211;bereits ohne Anwendung einer Vermutungswirkung&#8211; positiv f&uuml;r die Zuordnung der Forderung zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen sprechen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>70<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das FG hat &#8211;wenn auch in anderem Zusammenhang&#8211; ausgef&uuml;hrt, das Darlehen habe den Betrieb der B-GmbH dadurch gef&ouml;rdert, dass diese das Objekt&nbsp;Y1 habe erwerben und aus dessen Vermietung einen erheblichen &Uuml;berschuss erzielen k&ouml;nnen. In diesem Zusammenhang hat es ferner festgestellt, es spr&auml;chen keine &uuml;berwiegenden Gesichtspunkte f&uuml;r eine private Veranlassung der Darlehensgew&auml;hrung i.S. einer Kapitalanlage.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>71<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dies erweist sich als zutreffend. Die Annahme, der Kl&auml;ger k&ouml;nnte die Darlehensforderung bei ihrer Hingabe als lukrative private Kapitalanlage angesehen haben, ist fernliegend, da die Darlehensgew&auml;hrung f&uuml;r ihn hochriskant war. Es handelte sich um eine nachrangige Immobilienfinanzierung, zu der die Banken nicht bereit waren. Sicherheiten wurden nicht bestellt. Dieses erhebliche Risiko hat sich nicht erst in der Teilwertabschreibung des Jahres 1999 realisiert. Vielmehr musste der Kl&auml;ger schon zum 31.&nbsp;Dezember 1996, also nicht einmal zwei Monate nach der Gew&auml;hrung des Darlehens, auf einen Teilbetrag von 100.000&nbsp;DM &#8211;wenn auch aufl&ouml;send bedingt&#8211; verzichten. Dieser Risikocharakter der Darlehensgew&auml;hrung spricht entscheidend f&uuml;r eine Veranlassung durch das Gesellschaftsverh&auml;ltnis, das aber dem betrieblichen Bereich des Kl&auml;gers zuzuordnen war, da die GmbH-Anteile zu seinem Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;rten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>72<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gerade der vom FA hervorgehobene Gesichtspunkt, das Darlehen habe weniger das Einzelunternehmen, sondern vielmehr die B-GmbH gef&ouml;rdert, erscheint in einem anderen Licht, wenn die Beteiligung an der B-GmbH dem notwendigen Betriebsverm&ouml;gen zugeordnet wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>73<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Verkn&uuml;pfung der Forderung mit der &#8211;zum Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;renden&#8211; Beteiligung zeigt sich entscheidend auch daran, dass nach der vom FG protokollierten Zeugenaussage der Bankmitarbeiterin eine pers&ouml;nliche Haftung des Gesellschafters oder Gesch&auml;ftsf&uuml;hrers bei bankfinanzierten Immobilieninvestitionen damals &uuml;blich war. Diese pers&ouml;nliche Haftung wurde im Fall des S durch dessen unmittelbare Beteiligung am Darlehensvertrag als Mitschuldner des Darlehens, im Fall des Kl&auml;gers aber durch die Einbeziehung seines Darlehens in das Gesamtfinanzierungspaket erreicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>74<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Vor diesem Hintergrund kann der Senat auch der W&uuml;rdigung des FG, es habe sich nicht um ein Finanzplandarlehen gehandelt, nicht zustimmen. Das FG hat dies in erster Linie damit begr&uuml;ndet, dass es an einem ausdr&uuml;cklichen Ausschluss des K&uuml;ndigungsrechts gefehlt habe. Ein solcher ausdr&uuml;cklicher Ausschluss des K&uuml;ndigungsrechts ist aber keine notwendige Voraussetzung f&uuml;r die Annahme eines Finanzplandarlehens (st&auml;ndige Rechtsprechung, vgl. aus j&uuml;ngster Zeit BFH-Urteile vom 11.&nbsp;Oktober 2017 IX&nbsp;R&nbsp;29\/16, BFH\/NV 2018, 451, Rz&nbsp;25, und vom 29.&nbsp;November 2017 X&nbsp;R&nbsp;8\/16, BFHE 260, 224, BStBl II 2018, 426, Rz&nbsp;83&nbsp;ff., m.w.N.). Vielmehr kann sich die erforderliche Verpflichtung zur langfristigen &Uuml;berlassung des Kapitals auch aus den objektiven Umst&auml;nden ergeben. Dies war hier der Fall, da es angesichts der &#8211;f&uuml;r alle Vertragsparteien zur Gesch&auml;ftsgrundlage gewordenen&#8211; Verkn&uuml;pfung zwischen der Bankfinanzierung und der erg&auml;nzenden Darlehensgew&auml;hrung durch den Kl&auml;ger ausgeschlossen war, dass der Kl&auml;ger seinen Finanzierungsbeitrag vorzeitig h&auml;tte zur&uuml;ckziehen k&ouml;nnen. Zudem war das gesamte Kapital der B-GmbH in ihren nicht liquiden Immobilieninvestitionen gebunden, was die M&ouml;glichkeit einer kurzfristigen R&uuml;ckzahlung ebenfalls ausschloss. Damit handelte es sich um ein Finanzplandarlehen, was wiederum eine besonders starke Verkn&uuml;pfung zwischen der Forderung und der &#8211;zum Betriebsverm&ouml;gen geh&ouml;renden&#8211; Beteiligung bedeutet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>75<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Daneben zeigt sich die Funktion der Darlehensforderung, das Einzelunternehmen des Kl&auml;gers zu st&auml;rken, aber auch darin, dass erst die Darlehensgew&auml;hrung die B-GmbH in die Lage versetzte, die Immobilieninvestitionen zu t&auml;tigen, die dann wiederum zu einer erheblichen Ausweitung des Hausverwaltungsgesch&auml;fts des Einzelunternehmens f&uuml;hrten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>76<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Hinzu kommt, dass das im Juli 2001 gew&auml;hrte weitere Darlehen des Kl&auml;gers an die B-GmbH vom FA ohne Weiteres als Betriebsverm&ouml;gen angesehen worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>77<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>ee) Bei dieser Sachlage ist der Umstand, dass der Kl&auml;ger das Darlehen aus privaten Mitteln gew&auml;hrt hat und die Zinszahlungen anf&auml;nglich auf einem privaten Bankkonto vereinnahmt wurden, im Rahmen der Gesamtbeurteilung nicht entscheidend. Auch das FG hat hierauf zu Recht nicht abgestellt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>78<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Bei Zugrundelegung der dargestellten Grunds&auml;tze der h&ouml;chstrichterlichen Rechtsprechung und der vom FG bisher festgestellten Umst&auml;nde w&auml;re das Darlehen daher von Anfang an dem notwendigen Betriebsverm&ouml;gen des Kl&auml;gers zuzuordnen gewesen. Eine dahingehende eigene W&uuml;rdigung ist dem Senat aber verwehrt, weil dies voraussetzen w&uuml;rde, dass keine weiteren Tatsachenfeststellungen in Betracht kommen (Senatsurteil vom 14.&nbsp;Januar 2004 X&nbsp;R&nbsp;37\/02, BFHE 205, 96, BStBl II 2004, 493, unter II.4., m.w.N.). Vorliegend kann aber jedenfalls nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Tatsachenfeststellungen m&ouml;glich sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>79<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die weitere W&uuml;rdigung des FG, der Kl&auml;ger habe zum 31.&nbsp;Dezember 1999 keinen gesunkenen Teilwert der Forderung nachgewiesen, ist ebenfalls rechtsfehlerhaft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>80<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Im Ausgangspunkt zu Recht hat das FG seiner Entscheidung zugrunde gelegt, dass der ma&szlig;gebende Teilwert einer Geldforderung im Allgemeinen nur im Wege der Sch&auml;tzung ermittelt werden kann. Dabei kommt dem Ermessen des Kaufmanns besondere Bedeutung zu. Ma&szlig;gebend ist, ob ein vorsichtig bewertender Kaufmann nach der allgemeinen Lebenserfahrung aus den jeweiligen Umst&auml;nden des Einzelfalls die Annahme eines &#8211;ggf. teilweisen&#8211; Forderungsausfalls herleiten darf. Die Zahlungsf&auml;higkeit und -willigkeit eines Schuldners ist dabei individuell nach dessen Verh&auml;ltnissen zu ermitteln. Die Sch&auml;tzung muss eine objektive Grundlage in den am Bilanzstichtag gegebenen Verh&auml;ltnissen finden; Sch&auml;tzungen, die auf blo&szlig;en pessimistischen Prognosen zur k&uuml;nftigen Entwicklung beruhen, sind daher unbeachtlich. Zu ber&uuml;cksichtigen sind alle Erkenntnisse &uuml;ber den am Bilanzstichtag bestehenden Wert der Forderung, die bis zum Tag der Bilanzaufstellung erlangt werden (zusammenfassend zum Ganzen BFH-Urteil vom 20.&nbsp;August 2003 I&nbsp;R&nbsp;49\/02, BFHE 203, 319, BStBl II 2003, 941, unter II.2., mit zahlreichen weiteren Nachweisen).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>81<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ist Darlehensschuldnerin eine Kapitalgesellschaft, die bilanziell &#8211;unter Einbeziehung der stillen Reserven ihres Verm&ouml;gens&#8211; &uuml;berschuldet ist, betr&auml;gt der Teilwert einer gegen diese Gesellschaft bestehenden Forderung in der Regel Null (BFH-Urteile vom 15.&nbsp;Oktober 1997 I&nbsp;R&nbsp;103\/93, BFH\/NV 1998, 572, unter II.1., und vom 31.&nbsp;Mai 2005 I&nbsp;R&nbsp;35\/04, BFHE 210, 487, BStBl II 2006, 132, unter II.2.b&nbsp;bb vor aaa). Der Steuerpflichtige tr&auml;gt allerdings die Feststellungslast f&uuml;r die Voraussetzungen einer Teilwertabschreibung (Senatsurteil vom 21.&nbsp;September 2016 X&nbsp;R&nbsp;58\/14, BFH\/NV 2017, 275, Rz&nbsp;36).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>82<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Bei Anwendung dieser Grunds&auml;tze kann die Annahme eines gesunkenen Teilwerts der Darlehensforderung jedenfalls nicht mit der vom FG gegebenen Begr&uuml;ndung verneint werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>83<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zutreffend hat das FG allerdings die &quot;pr&uuml;ferische Durchsicht&quot; als ungeeignet f&uuml;r die Darlegung einer Teilwertabschreibung angesehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>84<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Verfasser dieser Durchsicht hat darin selbst erkl&auml;rt, dass der Betrachtung die <em>geplanten<\/em> Ergebnisse der n&auml;chsten f&uuml;nf Jahre zugrunde zu legen seien. Tats&auml;chlich herangezogen hat er aber nicht die &#8211;aus Sicht des Bilanzstichtags 31.&nbsp;Dezember 1999&#8211; <em>geplanten<\/em> Ergebnisse, sondern r&uuml;ckblickend die <em>tats&auml;chlich<\/em> erzielten Ergebnisse der n&auml;chsten f&uuml;nf Jahre, die am Bewertungsstichtag aber niemandem bekannt sein konnten. Dies ist methodisch nicht vertretbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>85<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auch der Kl&auml;ger selbst vertritt letztlich diese Auffassung, indem er erkl&auml;rt hat, der im Jahr 2001 von G gezahlte Kaufpreis f&uuml;r die Beteiligung an der B-GmbH lasse keinen R&uuml;ckschluss auf die Bonit&auml;t der B-GmbH am Stichtag 31.&nbsp;Dezember 1999 zu. Dies muss dann umso mehr f&uuml;r Ergebnisse der Jahre bis 2004 gelten, die noch wesentlich weiter vom ma&szlig;gebenden Bewertungsstichtag entfernt sind als der Tag des Abschlusses des Anteilskaufvertrags.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>86<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Das FG hat allerdings ausgef&uuml;hrt, diese &quot;pr&uuml;ferische Durchsicht&quot; sei die einzige vom Kl&auml;ger vorgelegte objektive Grundlage f&uuml;r die von ihm begehrte Teilwertabschreibung gewesen. Dies trifft in der Sache jedoch nicht zu. Vielmehr kann die &quot;objektive Grundlage&quot; f&uuml;r die begehrte Teilwertabschreibung in den Bilanzkennzahlen der B-GmbH zu sehen sein.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>87<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die B-GmbH hatte in den Jahren 1998 und 1999 jeweils erhebliche Verluste erzielt und wies in ihrer Bilanz zum 31.&nbsp;Dezember 1999 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag aus, der die Darlehensforderung des Kl&auml;gers &uuml;berstieg. Es ist nicht erkennbar, dass die Bilanzans&auml;tze der B-GmbH stille Reserven beinhalten k&ouml;nnten. Auf die Bilanzans&auml;tze der ihr geh&ouml;renden Grundst&uuml;cke und Geb&auml;ude hatte sie selbst bereits Teilwertabschreibungen vornehmen m&uuml;ssen. Auch in den Bilanzans&auml;tzen der Beteiligungsgesellschaften sind keine stillen Reserven erkennbar, da alle vier Gesellschaften sich ihrerseits in erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten befanden. Der Senat versteht die Ausf&uuml;hrungen des FG so, dass auch das FG nicht von stillen Reserven in den Buchans&auml;tzen der vier Beteiligungsgesellschaften der B-GmbH sowie ihrer eigenen Immobilienbest&auml;nde ausgegangen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>88<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Objektive Krisenanzeichen bestanden bei der B-GmbH bereits seit Ende 1997. So nahm sie zum 31.&nbsp;Dezember 1997 eine erste Teilwertabschreibung auf den Bilanzansatz f&uuml;r das Objekt&nbsp;Y1 vor und zahlte dem Kl&auml;ger seit Januar 1998 kein Gesch&auml;ftsf&uuml;hrergehalt mehr. Das FA geht in der Einspruchsentscheidung sogar schon f&uuml;r die Zeit nach 1996 von einem &quot;schwindenden Markt&quot; und von &quot;nicht ver&auml;u&szlig;erbaren Objekten&quot; der B-GmbH aus. Dementsprechend hat das FA in der Einspruchsentscheidung weiter ausgef&uuml;hrt, die Forderung w&auml;re schon zum 1.&nbsp;Januar 1998 mit 0&nbsp;DM zu bewerten gewesen. Auch das FG hat dem Darlehen zum 31.&nbsp;Dezember 1998 einen Wert von 0&nbsp;DM beigemessen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>89<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass sich die Lage der B-GmbH bis zum 31.&nbsp;Dezember 1999 wieder verbessert haben k&ouml;nnte, bestehen nach dem vom FG festgestellten Sachverhalt nicht. Im Gegenteil hat die Gesellschaft im Jahr 1999 einen weiteren hohen Verlust erzielt; sie musste erneut Teilwertabschreibungen auf das Objekt&nbsp;Y1 und ihre &quot;Beteiligung an der KG&quot; vornehmen. Da der Bilanzposition &quot;Beteiligung an einer Personengesellschaft&quot; keine eigenst&auml;ndige Bedeutung als besonderes Wirtschaftsgut zukommt und sie daher einer Teilwertabschreibung nicht zug&auml;nglich ist (vgl. BFH-Urteile vom 29.&nbsp;September 1976 I&nbsp;R&nbsp;171\/75, BFHE 120, 222, BStBl II 1977, 259, unter 2., und vom 20.&nbsp;Juni 1985 IV&nbsp;R&nbsp;36\/83, BFHE 144, 230, BStBl II 1985, 654, unter 1.), versteht der Senat die gewinnwirksame Minderung dieser Bilanzposition nicht als Teilwertabschreibung im technischen Sinne, sondern als Abbildung des der B-GmbH zugewiesenen anteiligen Verlusts der KG, der indes seinerseits auf Teilwertabschreibungen auf die Bilanzans&auml;tze der Wirtschaftsg&uuml;ter der KG beruhen kann.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>90<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Vor diesem Hintergrund kann der Senat der Annahme des FG, der Teilwert der Forderung sei nicht gemindert gewesen, nicht folgen. Das FG hat sich hierf&uuml;r einzig darauf berufen, dass die Bank der B-GmbH im Juni und Juli 2000 weitere Darlehen ausgezahlt hat. Dabei hat es aber &uuml;bersehen, dass die Situation der Bank mit derjenigen des Kl&auml;gers in keiner Weise vergleichbar war. Vielmehr war die Bank &#8211;anders als der Kl&auml;ger&#8211; in mehrfacher Weise werthaltig abgesichert. Diese Sicherungen beschr&auml;nkten sich nicht allein auf die der B-GmbH geh&ouml;renden finanzierten Objekte, sondern bezogen zudem mehrere zus&auml;tzliche Darlehensschuldner und B&uuml;rgen au&szlig;erhalb der B-GmbH mit ein, die mit ihrem gesamten Verm&ouml;gen f&uuml;r die R&uuml;ckzahlung der Bankdarlehen einzustehen hatten. Demgegen&uuml;ber standen dem Kl&auml;ger keinerlei Sicherheiten f&uuml;r seine Forderung zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>91<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Gleichwohl kann der Senat die vom FG festgestellten Tatsachen nicht selbst dahingehend w&uuml;rdigen, dass f&uuml;r die Forderung zum 31.&nbsp;Dezember 1999 nur ein Teilwert von 0&nbsp;DM zutreffend sein kann. Denn gegenl&auml;ufig ist zu ber&uuml;cksichtigen, dass der Kl&auml;ger seine Beteiligung an der B-GmbH im November 1998 zu einem Betrag oberhalb des Nennwerts an G verkauft hat. G hat diese Beteiligung im Jahr 2001 &#8211;allerdings erst nach Aufstellung des Jahresabschlusses des Einzelunternehmens f&uuml;r 1999 und damit nach Ablauf des ma&szlig;gebenden Wertaufhellungszeitraums&#8211; dann mit einem weiteren Gewinn an T verkauft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>92<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Argumente, mit denen der Kl&auml;ger sich dagegen wendet, aus diesen Anteilskaufpreisen m&ouml;gliche R&uuml;ckschl&uuml;sse auf den wahren Wert des Verm&ouml;gens bzw. auf die Ertragsaussichten der B-GmbH zu ziehen, h&auml;lt der Senat beim derzeitigen Stand der Sachaufkl&auml;rung jedenfalls nicht f&uuml;r durchgreifend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>93<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) So hat der Kl&auml;ger seine Behauptung, G habe beim Anteilserwerb im Jahr 1998 &#8211;zu einem Zeitpunkt, als die B-GmbH sich bereits erkennbar in der Krise befand, auch wenn diese sich bis zum vorliegend ma&szlig;geblichen Stichtag 31.&nbsp;Dezember 1999 noch deutlich vertieft hatte&#8211; eine &quot;Eintrittsgeb&uuml;hr&quot; bezahlt, bisher nicht belegt. Ebenso gut k&ouml;nnte man umgekehrt argumentieren, es liege nahe, dass G wegen seiner politischen Kontakte und Einflussm&ouml;glichkeiten nur einen besonders geringen Kaufpreis zu zahlen hatte, weil er umfassendes Know-How und wertvolle Beziehungen in die Unternehmensgruppe einbrachte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>94<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Der vom Kl&auml;ger hervorgehobene Umstand, dass G beim Verkauf seines Anteils im Jahr 2001 nochmals verpflichtet worden sei, eine &#8211;ohnehin bestehende&#8211; Forderung der B-GmbH gegen ihn zu begleichen, weist jedenfalls ohne zus&auml;tzliche Erl&auml;uterungen keinen Zusammenhang mit der H&ouml;he des im Verh&auml;ltnis zwischen G und T vereinbarten Anteilskaufpreises auf.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>95<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Das FG wird sich daher im zweiten Rechtsgang &#8211;unter Beachtung der vorstehenden Ausf&uuml;hrungen&#8211; erneut mit der Ermittlung des Teilwerts der Darlehensforderung zum 31.&nbsp;Dezember 1999 befassen m&uuml;ssen. Sollte es danach ein Absinken des Teilwerts unter den Nennwert bejahen k&ouml;nnen, w&uuml;rde eine Teilwertabschreibung allerdings zus&auml;tzlich voraussetzen, dass diese Wertminderung als voraussichtlich dauernd anzusehen ist (&sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 EStG). Hierzu hat das FG &#8211;aus seiner Sicht folgerichtig&#8211; bisher noch keine Feststellungen getroffen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>96<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Das FA hat w&auml;hrend des gesamten Verfahrens auf zahlreiche Zweifelsfragen hingewiesen, die sich aus der angeblich am 2.&nbsp;Januar 2004 vorgenommenen Abtretung der Forderung an S sowie der Bedienung der Forderung (erst) im Jahr 2008 ergeben. Die vom FA ge&auml;u&szlig;erten Zweifel sind nach Auffassung des Senats beim jetzigen Stand der Sachverhaltsfeststellungen nachvollziehbar; sie betreffen aber ausschlie&szlig;lich die Besteuerung des Kl&auml;gers in den Veranlagungszeitr&auml;umen ab 2004 und k&ouml;nnen daher nicht zu einer Versagung einer im Jahr 1999 etwaig vorzunehmenden Teilwertabschreibung f&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>97<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sollten die Steuerbescheide f&uuml;r die Jahre ab 2004 verfahrensrechtlich noch &auml;nderbar sein, kann das FA &#8211;au&szlig;erhalb des vorliegenden, allein den Veranlagungszeitraum 1999 betreffenden Verfahrens&#8211; pr&uuml;fen, ob die Abtretungsvereinbarung tats&auml;chlich am 2.&nbsp;Januar 2004 geschlossen worden ist und ob der unter nahen Angeh&ouml;rigen vereinbarte Verzicht auf die Zahlung eines Kaufpreises als fremd&uuml;blich anzusehen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>98<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung auf das FG beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 15.1.2019, X R 34\/17ECLI:DE:BFH:2019:U.150119.XR34.17.0 Beteiligungen und Darlehensforderungen als notwendiges Betriebsverm&ouml;gen eines Einzelgewerbetreibenden Leits&auml;tze 1. NV: Eine Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft geh&ouml;rt zum notwendigen Betriebsverm&ouml;gen eines Einzelgewerbetreibenden, wenn sie dazu bestimmt ist, die gewerbliche Bet&auml;tigung des Steuerpflichtigen entscheidend zu f&ouml;rdern oder wenn sie dazu dient, den Absatz von Produkten des Steuerpflichtigen zu gew&auml;hrleisten. &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-34-17-beteiligungen-und-darlehensforderungen-als-notwendiges-betriebsvermoegen-eines-einzelgewerbetreibenden\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;34\/17 &#8211; Beteiligungen und Darlehensforderungen als notwendiges Betriebsverm&ouml;gen eines Einzelgewerbetreibenden<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70560","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70560","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70560"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70560\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70560"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70560"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70560"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}