{"id":70567,"date":"2019-04-08T19:24:14","date_gmt":"2019-04-08T17:24:14","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70567"},"modified":"2019-04-08T19:24:14","modified_gmt":"2019-04-08T17:24:14","slug":"x-r-11-17-gesonderte-feststellung-des-verbleibenden-spendenvortrags-zeitpunkt-der-erlangung-des-wirtschaftlichen-eigentums-an-einem-grundstueck-bei-uebertragung-auf-eine-stiftung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-11-17-gesonderte-feststellung-des-verbleibenden-spendenvortrags-zeitpunkt-der-erlangung-des-wirtschaftlichen-eigentums-an-einem-grundstueck-bei-uebertragung-auf-eine-stiftung\/","title":{"rendered":"X&nbsp;R&nbsp;11\/17 &#8211; Gesonderte Feststellung des verbleibenden Spendenvortrags &#8211; Zeitpunkt der Erlangung des wirtschaftlichen Eigentums an einem Grundst&uuml;ck bei &Uuml;bertragung auf eine Stiftung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 6.12.2018, X R 11\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.061218.XR11.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Gesonderte Feststellung des verbleibenden Spendenvortrags &#8211; Zeitpunkt der Erlangung des wirtschaftlichen Eigentums an einem Grundst&uuml;ck bei &Uuml;bertragung auf eine Stiftung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. Ein verbleibender Spendenvortrag f&uuml;r eine Verm&ouml;gensstockspende nach &sect; 10b Abs. 1a EStG ist erstmals zum Schluss des Veranlagungszeitraums des Zuwendungsjahres gesondert festzustellen (&sect; 10b Abs. 1a Satz 4 EStG i.V.m. &sect; 10d Abs. 4 EStG). Dieser Bescheid hat f&uuml;r die nachfolgenden Einkommensteuerbescheide hinsichtlich der tatbestandlichen Voraussetzungen des &sect; 10b Abs. 1a EStG Bindungswirkung.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. Das Klageverfahren &uuml;ber die Rechtm&auml;&szlig;igkeit des Folgebescheids ist gem&auml;&szlig; &sect; 74 FGO regelm&auml;&szlig;ig auszusetzen, wenn ein Grundlagenbescheid &uuml;ber die gesonderte Feststellung des Spendenvortrags nach &sect; 10b Abs. 1a Satz 4 EStG i.V.m. &sect; 10d Abs. 4 EStG erst noch erlassen werden muss.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. Soll das rechtliche Eigentum an einem Grundst&uuml;ck auf eine Stiftung &uuml;bergehen, erlangt diese regelm&auml;&szlig;ig zu dem Zeitpunkt wirtschaftliches Eigentum an dem Grundst&uuml;ck, der in dem auf &Uuml;bertragung des Eigentums gerichteten notariellen Vertrag f&uuml;r den &Uuml;bergang von Besitz, Gefahr, Nutzungen und Lasten vorgesehen ist, wobei eine r&uuml;ckwirkende Bestimmung dieses Zeitpunkts einkommensteuerrechtlich unbeachtlich ist.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts des Saarlandes vom 20. Juli 2016&nbsp;&nbsp;2 K 1281\/10 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht des Saarlandes zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:left\">Die Kl&auml;ger und Revisionsbeklagten (Kl&auml;ger) sind Eheleute und wurden in den Streitjahren 2005 bis 2007 zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. Sie errichteten mit zwei weiteren Gr&uuml;ndungsstiftern (Ehepaar&nbsp;B) im Jahr 2001 eine privatrechtliche Stiftung zur F&ouml;rderung steuerbeg&uuml;nstigter Zwecke. Ausweislich des privatschriftlichen Stiftungsgesch&auml;fts vom 11.&nbsp;Juli 2001 wandten die Kl&auml;ger und das Ehepaar&nbsp;B der Stiftung ein im Miteigentum aller Stifter stehendes Grundst&uuml;ck zu. Der Wert des Grundst&uuml;cks und damit des Anfangsverm&ouml;gens der Stiftung wurde mit 715.000&nbsp;DM beziffert (950.000&nbsp;DM abz&uuml;glich Belastungen in H&ouml;he von 235.000&nbsp;DM). Die Stiftung erteilte den Kl&auml;gern eine Zuwendungsbest&auml;tigung &uuml;ber die Zuwendung ihrer Miteigentumsanteile an dem Grundst&uuml;ck. Darin wurde bescheinigt, dass die Zuwendung anl&auml;sslich der Neugr&uuml;ndung der Stiftung in deren Verm&ouml;gensstock bis zum Ablauf eines Jahres nach der Gr&uuml;ndung erfolgt sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das zust&auml;ndige Landesministerium genehmigte am 4.&nbsp;Oktober 2001 die Errichtung der Stiftung. Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) erkannte die Stiftung am 3.&nbsp;Juli 2002 vorl&auml;ufig als gemeinn&uuml;tzig an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Hinblick darauf, dass das Stiftungsgesch&auml;ft und die &Uuml;bertragung des Grundst&uuml;cks auf die Stiftung zun&auml;chst lediglich in schriftlicher Form erfolgt waren, erkl&auml;rten die Stifter am 21.&nbsp;November 2003 die Auflassung vor einem Notar. In der notariellen Urkunde wurde darauf hingewiesen, dass das Grundst&uuml;ck mit Wirkung zum 11.&nbsp;Juli 2001 &uuml;bertragen werde. Der Besitz, die Nutzungen, die Gefahr des zuf&auml;lligen Untergangs und der zuf&auml;lligen Verschlechterung, alle &ouml;ffentlichen und privaten Lasten seien bereits durch den privatschriftlichen Einbringungsvertrag vom 11.&nbsp;Juli 2001 &uuml;bergegangen. Die Stiftung wurde im Jahr 2004 als Eigent&uuml;merin des Grundst&uuml;cks im Grundbuch eingetragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragten erstmals f&uuml;r den Veranlagungszeitraum 2005, eine Zuwendung in den Verm&ouml;gensstock der Stiftung anl&auml;sslich deren Neugr&uuml;ndung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;1a des Einkommensteuergesetzes in der in den Streitjahren geltenden Fassung (EStG) in H&ouml;he von 56.786&nbsp;EUR zu ber&uuml;cksichtigen. In ihren Einkommensteuererkl&auml;rungen f&uuml;r die Streitjahre 2006 und 2007 machten die Kl&auml;ger zudem Zuwendungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;1a EStG in H&ouml;he von 70.000&nbsp;EUR (2006) und 56.000&nbsp;EUR (2007) als Sonderausgaben geltend.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA verwehrte den begehrten Sonderausgabenabzug im Rahmen der Einkommensteuerbescheide f&uuml;r die Streitjahre, da das Grundst&uuml;ck der Stiftung nicht im Jahr ihrer Gr&uuml;ndung zugewandt worden sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach erfolglosem Einspruchsverfahren gab das Finanzgericht (FG) der Klage statt. Die Kl&auml;ger h&auml;tten das Grundst&uuml;ck in den Verm&ouml;gensstock der Stiftung bereits im Gr&uuml;ndungsjahr 2001 eingebracht und damit eine Zuwendung i.S. von &sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;1a Satz&nbsp;1 EStG in Form einer Sachzuwendung (&sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 EStG) geleistet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision vertritt das FA die Auffassung, das FG habe im Streitfall &sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;1a EStG fehlerhaft angewendet und sei zu Unrecht davon ausgegangen, die Stiftung habe bereits im Gr&uuml;ndungsjahr das wirtschaftliche Eigentum am Grundst&uuml;ck erlangt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das angefochtene Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision des FA ist begr&uuml;ndet. Das angefochtene Urteil wird aufgehoben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung an das FG zur&uuml;ckverwiesen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Es liegt ein von Amts wegen zu ber&uuml;cksichtigender Versto&szlig; gegen die Grundordnung des Verfahrens vor, da das FG das vorliegende Verfahren &uuml;ber die Rechtm&auml;&szlig;igkeit der angefochtenen Einkommensteuerbescheide nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;74 FGO ausgesetzt hat, obwohl bislang die n&ouml;tige gesonderte Feststellung eines Spendenvortrags nicht durchgef&uuml;hrt worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;1a Satz&nbsp;1 EStG k&ouml;nnen Zuwendungen i.S. des &sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;1 EStG, die anl&auml;sslich der Neugr&uuml;ndung in den Verm&ouml;gensstock einer Stiftung des &ouml;ffentlichen Rechts oder einer nach &sect;&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;9 des K&ouml;rperschaftsteuergesetzes steuerbefreiten Stiftung des privaten Rechts geleistet werden, im Jahr der Zuwendung und in den folgenden neun Veranlagungszeitr&auml;umen nach Antrag des Steuerpflichtigen bis zu einem Betrag von 307.000&nbsp;EUR neben den als Sonderausgaben i.S. des &sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;1 EStG zu ber&uuml;cksichtigenden Zuwendungen und &uuml;ber den nach &sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;1 EStG zul&auml;ssigen Umfang hinaus abgezogen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) &Uuml;ber die Verweisung in &sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;1a Satz&nbsp;4 EStG auf &sect;&nbsp;10d Abs.&nbsp;4 EStG ergibt sich, dass ein noch nicht verbrauchter Spendenvortrag zum Ende des Veranlagungszeitraums gesondert festzustellen ist. So wie der Bescheid &uuml;ber die gesonderte Feststellung eines vortragsf&auml;higen Verlustes nach &sect;&nbsp;10d EStG als Grundlagenbescheid (&sect;&nbsp;171 Abs.&nbsp;10 der Abgabenordnung &#8211;AO&#8211;) Bindungswirkung f&uuml;r Verlustabz&uuml;ge im Rahmen sp&auml;terer Einkommensteuerfestsetzungen hat (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 17.&nbsp;September 2008 IX&nbsp;R&nbsp;72\/06, BFHE 222, 571, BStBl II 2009, 639, unter II.2.b&nbsp;aa, a.E., sowie vom 24.&nbsp;Februar 2010 IX&nbsp;R&nbsp;57\/09, BFHE 228, 429, BStBl II 2011, 405, Rz&nbsp;9), bindet ein Bescheid &uuml;ber die gesonderte Feststellung des vortragsf&auml;higen Spendenabzugs nach &sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;1a Satz&nbsp;4 EStG hinsichtlich des Grundes und der H&ouml;he der steuerlichen Ber&uuml;cksichtigung einer Verm&ouml;gensstockspende innerhalb des gesetzlichen Verteilungszeitraums von maximal zehn Jahren. Hiervon unber&uuml;hrt bleibt &#8211;anders als beim Verlustvortrag nach &sect;&nbsp;10d Abs.&nbsp;2 EStG&#8211; das Wahlrecht des Steuerpflichtigen, innerhalb dieses Verteilungszeitraums jeweils &uuml;ber das Ob und die H&ouml;he seines Sonderausgabenabzugs zu entscheiden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Sofern der Steuerpflichtige einerseits von seinem Wahlrecht Gebrauch machen will, eine Spende in den Verm&ouml;gensstock einer Stiftung nicht nach der allgemein f&uuml;r Spenden geltenden Norm des &sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;1 EStG, sondern nach den spezielleren Regelungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;1a EStG als Sonderausgabe zu ber&uuml;cksichtigen, sich andererseits aber entscheidet, jene Spende nicht bzw. nicht in vollem Umfang im Zuwendungsjahr in Abzug zu bringen, muss bereits auf Antrag des Steuerpflichtigen auf den Schluss des Veranlagungszeitraums des Zuwendungsjahres &#8211;und nicht erst sp&auml;ter&#8211; eine gesonderte Feststellung des verbleibenden Spendenvortrags nach &sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;1a Satz&nbsp;4 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;10d Abs.&nbsp;4 EStG durchgef&uuml;hrt werden. In diesem Verfahren &#8211;und nicht erst im Festsetzungsverfahren sp&auml;terer Veranlagungszeitr&auml;ume&#8211; ist verbindlich zu kl&auml;ren, ob die tatbestandlichen Voraussetzungen f&uuml;r eine Verm&ouml;gensstockspende i.S. von &sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;1a EStG gegeben sind. Diese gesonderte Feststellung ist innerhalb des zehnj&auml;hrigen Verteilungszeitraums fortzuf&uuml;hren, solange und soweit ein Spendenvortrag verbleibt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Nach dem Inhalt der dem erkennenden Senat vorliegenden Akten ist im Streitfall eine gesonderte Feststellung des Spendenvortrags &#8211;unabh&auml;ngig vom materiell-rechtlichen Streitpunkt der Beteiligten &uuml;ber den Zeitpunkt der Zuwendung&#8211; nicht durchgef&uuml;hrt worden. Das FG hat den Kl&auml;gern dennoch den Spendenabzug f&uuml;r die Streitjahre 2005 bis 2007 gew&auml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Bis zum Erlass von Feststellungen nach &sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;1a Satz&nbsp;4 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;10d Abs.&nbsp;4 EStG h&auml;tte das FG das Klageverfahren nach &sect;&nbsp;74 FGO aussetzen m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Ein Verfahren kann gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;74 FGO vom Gericht ausgesetzt werden, wenn die Entscheidung des Rechtsstreits ganz oder zum Teil von dem Bestehen oder Nichtbestehen eines Rechtsverh&auml;ltnisses abh&auml;ngt, das den Gegenstand eines anderen Rechtsstreits bildet oder von einer Verwaltungsbeh&ouml;rde festzustellen ist. Nach der Rechtsprechung des BFH ist es regelm&auml;&szlig;ig geboten und zweckm&auml;&szlig;ig, dass das FG den Streit &uuml;ber die Rechtm&auml;&szlig;igkeit des Folgebescheids aussetzt, wenn ein Grundlagenbescheid erst noch ergehen muss (vgl. BFH-Urteil vom 11.&nbsp;Juni 2008 II&nbsp;R&nbsp;58\/06, BFHE 222, 87, BStBl II 2008, 879, unter II.2.a, m.w.N.; Brandis in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;74 FGO Rz&nbsp;12). Diese Entscheidung obliegt dem FG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Eine solche fehlt im Streitfall. Das FG hat der die Einkommensteuerfestsetzungen der Streitjahre 2005 bis 2007 betreffenden Klage stattgegeben, ohne &uuml;ber die Aussetzung des Verfahrens bis zum Ergehen eines Feststellungsbescheids gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;1a Satz&nbsp;4 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;10d Abs.&nbsp;4 EStG zu befinden. Dieser Verfahrensfehler ber&uuml;hrt die Grundordnung des Verfahrens und ist deshalb ohne Verfahrensr&uuml;ge zu beachten (vgl. BFH-Urteil vom 11.&nbsp;November 2008 IX&nbsp;R&nbsp;53\/07, BFH\/NV 2009, 364, unter II.2.a). Die Sache ist daher an das FG zur&uuml;ckzuverweisen mit der Ma&szlig;gabe, das Verfahren gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;74 FGO auszusetzen, um dem FA die Gelegenheit zu geben, &uuml;ber eine gesonderte Feststellung des verbleibenden Spendenvortrags nach &sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;1a Satz&nbsp;4 EStG i.V.m. &sect;&nbsp;10d Abs.&nbsp;4 EStG &#8211;erstmals zum Ende des Zuwendungsjahres&#8211; zu entscheiden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Zur F&ouml;rderung des Verfahrens weist der Senat &#8211;ohne die Bindungswirkung des &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;5 FGO&#8211; allerdings darauf hin, dass die Voraussetzungen f&uuml;r den Sonderausgabenabzug f&uuml;r eine Verm&ouml;gensstockspende nach &sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;1a EStG in der f&uuml;r den Streitfall ma&szlig;geblichen Fassung bis zum 31.&nbsp;Dezember 2006 nicht gegeben sein d&uuml;rften.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das Grundst&uuml;ck wurde nach Auffassung des erkennenden Senats nicht bis zum Ablauf eines Jahres nach Gr&uuml;ndung der Stiftung am 4.&nbsp;Oktober 2001 und damit nicht anl&auml;sslich deren Neugr&uuml;ndung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;1a Satz&nbsp;2 EStG geleistet. Abweichend von der Ansicht des FG haben die Stifter innerhalb jenes Zeitraums nicht das wirtschaftliche Eigentum auf die Stiftung &uuml;bertragen. Dies w&auml;re f&uuml;r eine Sachzuwendung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;3 EStG aber erforderlich gewesen (vgl. Senatsurteil vom 8.&nbsp;August 1990 X&nbsp;R&nbsp;149\/88, BFHE 162, 251, BStBl II 1991, 70, unter 3.; Kulosa in Herrmann\/Heuer\/Raupach, &sect;&nbsp;10b EStG Rz&nbsp;121).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eine vom b&uuml;rgerlichen Recht abweichende Zurechnung unter dem Gesichtspunkt des wirtschaftlichen Eigentums kommt nur in Betracht, wenn nach dem Gesamtbild der Verh&auml;ltnisse ein anderer als der rechtliche Eigent&uuml;mer die tats&auml;chliche Herrschaft aus&uuml;bt und den nach b&uuml;rgerlichem Recht Berechtigten auf Dauer von der Einwirkung auf das Wirtschaftsgut wirtschaftlich ausschlie&szlig;en kann (&sect;&nbsp;39 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO), so dass der Herausgabeanspruch des zivilrechtlichen Eigent&uuml;mers keine wirtschaftliche Bedeutung mehr hat oder kein Herausgabeanspruch besteht (vgl. Senatsurteil vom 18.&nbsp;Juli 2001 X&nbsp;R&nbsp;39\/97, BFHE 196, 139, BStBl II 2002, 284, unter II.3.a).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Soll das rechtliche Eigentum an einem Grundst&uuml;ck oder Grundst&uuml;cksanteil auf einen anderen &uuml;bergehen, wird der Erwerber in der Regel zu dem Zeitpunkt wirtschaftlicher Eigent&uuml;mer, zu dem ihm aufgrund der notariellen Vereinbarung Besitz, Gefahr, Nutzungen und Lasten &uuml;bertragen werden (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteil vom 20.&nbsp;Oktober 2011 IV&nbsp;R&nbsp;35\/08, BFH\/NV 2012, 377, Rz&nbsp;13, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der notarielle Einbringungsvertrag, nach dem das Eigentum an dem Grundst&uuml;ck sowie Besitz, Gefahr, Nutzungen und Lasten auf die Stiftung &uuml;bergingen, wurde im Streitfall erst am 21.&nbsp;November 2003 geschlossen. Zwar sollte danach die Gefahr r&uuml;ckwirkend zum 11.&nbsp;Juli 2001 &uuml;bergehen. Eine solche R&uuml;ckbeziehung des Gefahr&uuml;bergangs auf einen Zeitpunkt vor dem Abschluss des ma&szlig;geblichen &Uuml;bertragungsvertrags versetzt den Erwerber jedoch gerade nicht in die Lage, den Ver&auml;u&szlig;erer bereits vor dem Vertragsabschluss von der Einwirkung auf das &uuml;bertragene Grundst&uuml;ck auszuschlie&szlig;en (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2012, 377, Rz&nbsp;14).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Der blo&szlig;e schuldrechtliche Anspruch der Stiftung auf &Uuml;bertragung des Grundst&uuml;cks aus &sect;&nbsp;81 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 des B&uuml;rgerlichen Gesetzbuchs (BGB) reicht f&uuml;r die Annahme wirtschaftlichen Eigentums nicht aus. Dabei kann es dahinstehen, ob die im Stiftungsgesch&auml;ft erkl&auml;rte Verpflichtung der Kl&auml;ger und des Ehepaares&nbsp;B zur &Uuml;bertragung des Grundst&uuml;cks an die Stiftung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;311b BGB der notariellen Beurkundung bedurft h&auml;tte (f&uuml;r die entsprechende Anwendung von &sect;&nbsp;311b BGB u.a. Palandt\/ Ellenberger, B&uuml;rgerliches Gesetzbuch, 78.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;81 Rz&nbsp;3; Palandt\/Gr&uuml;neberg, B&uuml;rgerliches Gesetzbuch, 78.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;311b Rz&nbsp;16; Staudinger\/Schumacher (2018), BGB, &sect;&nbsp;311b Rz&nbsp;59; Schwarz, Deutsches Steuerrecht 2002, 1718, 1721; a.A. u.a. Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht, Beschluss vom 1.&nbsp;August 1995&nbsp;&nbsp;9&nbsp;W&nbsp;50\/95, Deutsche Notar-Zeitschrift 1996, 770; Schleswig-Holsteinisches FG, Urteil vom 8.&nbsp;M&auml;rz 2012&nbsp;&nbsp;3&nbsp;K&nbsp;118\/11, Entscheidungen der Finanzgerichte 2012, 1184, Rz&nbsp;37; Staudinger\/H&uuml;ttemann\/Rawert (2017), BGB, &sect;&nbsp;81 Rz&nbsp;15; offengelassen im BFH-Urteil vom 27.&nbsp;November 2013 II&nbsp;R&nbsp;11\/12, BFH\/NV 2014, 579, Rz&nbsp;18). Der im Rahmen eines Stiftungsgesch&auml;fts zugesicherte &Uuml;bergang des Eigentums an einem Grundst&uuml;ck auf eine Stiftung bedarf jedenfalls eines gesonderten &Uuml;bertragungsaktes (vgl. Beschluss des Bayerischen Obersten Landesgerichts vom 25.&nbsp;Juni 1987 BReg&nbsp;2&nbsp;Z&nbsp;67\/87, Neue Juristische Wochenzeitung-Rechtsprechungsreport Zivilrecht 1987, 1418; Palandt\/Ellenberger, B&uuml;rgerliches Gesetzbuch, 78.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;82 Rz&nbsp;1). Dieser liegt hier erst in der Auflassung am 21.&nbsp;November 2003.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Senat weist zudem darauf hin, dass &#8211;ebenfalls abweichend von der Auffassung des FG&#8211; &sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;1a Satz&nbsp;1 EStG in der ab dem Veranlagungszeitraum 2007 geltenden Fassung, wonach auch Zuwendungen in das Verm&ouml;gen bestehender Stiftungen (sog. Zustiftungen) beg&uuml;nstigt werden, im Streitfall nicht anwendbar ist. &sect;&nbsp;10b Abs.&nbsp;1 und 1a EStG i.d.F. des Art.&nbsp;1 des Gesetzes zur weiteren St&auml;rkung des b&uuml;rgerschaftlichen Engagements vom 10.&nbsp;Oktober 2007 (BGBl I 2007, 2332) ist erstmals auf Zuwendungen anzuwenden, die nach dem 31.&nbsp;Dezember 2006 geleistet werden (&sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;24b Satz&nbsp;2 EStG i.d.F. vom 10.&nbsp;Oktober 2007; vgl. Bl&uuml;mich\/Brandl, &sect;&nbsp;10b EStG Rz&nbsp;2; BTDrucks 16\/5200, S.&nbsp;8). Im Streitfall erfolgte die Auflassung im November 2003 und die Eintragung ins Grundbuch erst im Jahr 2004, so dass die streitgegenst&auml;ndliche Zuwendung des Grundst&uuml;cks nicht unter die gesetzliche Neuregelung f&auml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung auf das FG beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 6.12.2018, X R 11\/17ECLI:DE:BFH:2018:U.061218.XR11.17.0 Gesonderte Feststellung des verbleibenden Spendenvortrags &#8211; Zeitpunkt der Erlangung des wirtschaftlichen Eigentums an einem Grundst&uuml;ck bei &Uuml;bertragung auf eine Stiftung Leits&auml;tze 1. Ein verbleibender Spendenvortrag f&uuml;r eine Verm&ouml;gensstockspende nach &sect; 10b Abs. 1a EStG ist erstmals zum Schluss des Veranlagungszeitraums des Zuwendungsjahres gesondert festzustellen (&sect; 10b Abs. 1a &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/x-r-11-17-gesonderte-feststellung-des-verbleibenden-spendenvortrags-zeitpunkt-der-erlangung-des-wirtschaftlichen-eigentums-an-einem-grundstueck-bei-uebertragung-auf-eine-stiftung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">X&nbsp;R&nbsp;11\/17 &#8211; Gesonderte Feststellung des verbleibenden Spendenvortrags &#8211; Zeitpunkt der Erlangung des wirtschaftlichen Eigentums an einem Grundst&uuml;ck bei &Uuml;bertragung auf eine Stiftung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70567","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70567","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70567"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70567\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70567"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70567"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70567"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}