{"id":70570,"date":"2019-04-08T19:24:10","date_gmt":"2019-04-08T17:24:10","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70570"},"modified":"2019-04-08T19:24:10","modified_gmt":"2019-04-08T17:24:10","slug":"xi-r-10-16-vorsteuerabzug-und-korrektur-bei-vorauszahlung-fuer-nicht-geliefertes-blockheizkraftwerk-in-einem-betruegerischen-schneeballsystem-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-0512201-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-10-16-vorsteuerabzug-und-korrektur-bei-vorauszahlung-fuer-nicht-geliefertes-blockheizkraftwerk-in-einem-betruegerischen-schneeballsystem-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-0512201-4\/","title":{"rendered":"XI&nbsp;R&nbsp;10\/16 &#8211; Vorsteuerabzug und -korrektur bei Vorauszahlung f&uuml;r nicht geliefertes Blockheizkraftwerk in einem betr&uuml;gerischen Schneeballsystem &#8211; Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 05.12.2018 XI R 44\/14"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.12.2018, XI R 10\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.051218.XIR10.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Vorsteuerabzug und -korrektur bei Vorauszahlung f&uuml;r nicht geliefertes Blockheizkraftwerk in einem betr&uuml;gerischen Schneeballsystem &#8211; Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 05.12.2018 XI R 44\/14<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Der Vorsteuerabzug aus einer geleisteten Vorauszahlung ist dem Erwerber eines Blockheizkraftwerks nicht zu versagen, wenn zum Zeitpunkt seiner Zahlung die Lieferung sicher erschien, weil alle ma&szlig;geblichen Elemente der zuk&uuml;nftigen Lieferung als ihm bekannt angesehen werden konnten, und anhand objektiver Umst&auml;nde nicht erwiesen ist, dass er zu diesem Zeitpunkt wusste oder vern&uuml;nftigerweise h&auml;tte wissen m&uuml;ssen, dass die Bewirkung dieser Lieferung unsicher war.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Die Vorsteuerberichtigung nach &sect; 17 Abs. 2 Nr. 2 UStG setzt die R&uuml;ckzahlung der geleisteten Vorauszahlung voraus; sie ist offenkundig unangemessen und daher ausgeschlossen, wenn der Erwerber anschlie&szlig;end die Erstattung der auf die Vorauszahlung entrichteten Steuer beanspruchen kann.<\/p>\n<\/p>\n<p>3. NV: Die mit Verfahrensr&uuml;gen nicht angegriffene tats&auml;chliche W&uuml;rdigung des FG, dass die Lieferung eines Blockheizkraftwerks nicht nachgewiesen ist, ist f&uuml;r den BFH als Revisionsgericht nach &sect; 118 Abs. 2 FGO bindend, wenn sie verfahrensrechtlich einwandfrei zustande gekommen ist und nicht gegen Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungss&auml;tze verst&ouml;&szlig;t, selbst wenn die Wertung des FG nicht zwingend, sondern lediglich m&ouml;glich ist.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Revision des Beklagten gegen das Urteil des Finanzgerichts M&uuml;nchen vom 16. Juli 2015&nbsp;&nbsp;14 K 1376\/12 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens hat der Beklagte zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) bestellte am 20.&nbsp;April 2010 bei der A ein Blockheizkraftwerk. Mit Schreiben vom 26.&nbsp;April 2010 best&auml;tigte A den Auftrag unter Beif&uuml;gung der technischen Daten und teilte mit, dass der Lieferzeitpunkt gesondert bekannt gegeben werde und der Standort &quot;freibleibend&quot; sei. Zugleich stellte A der Kl&auml;gerin ein Blockheizkraftwerk mit einer Leistung von 30&nbsp;kW zum Preis von 22.500&nbsp;EUR zzgl. 4.275&nbsp;EUR Umsatzsteuer in Rechnung. Die Kl&auml;gerin leistete die Zahlung mit Eigenmitteln im Voraus am 29.&nbsp;April 2010.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beabsichtigte zun&auml;chst den Betrieb der in einem Container montierten Anlage (sog. Verwaltungsvertragsmodell). Hierzu schloss sie am 21.&nbsp;Mai 2010 mit einer Gesellschaft aus dem gesch&auml;ftlichen Umfeld der A einen Verwaltungs-, Service- sowie Mietvertrag &uuml;ber einen Stellplatz.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sodann suchte die Kl&auml;gerin im Oktober einen P&auml;chter, der das noch zu liefernde Blockheizkraftwerk betreiben sollte. Daher unterzeichnete sie am 8.&nbsp;Oktober 2010 einen &quot;Pachtvertrag&quot; (sog. Verpachtungsmodell). A war danach berechtigt, das Blockheizkraftwerk zur Erzeugung von Strom und anderen Energien gegen ein monatliches Entgelt in H&ouml;he von 900&nbsp;EUR (netto) zzgl. Umsatzsteuer zu nutzen. Die &Uuml;bergabe des Blockheizkraftwerks wurde dadurch ersetzt, dass die Kl&auml;gerin ihren Anspruch auf Lieferung und Herausgabe des Gegenstands mit Unterzeichnung und Wirksamwerden des &quot;Pachtvertrags&quot; an A abgetreten hatte. Die vereinbarte &quot;Pacht&quot; war &quot;ab Beginn des zweiten Monats nach Abschluss&quot; zu zahlen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin erhielt von A f&uuml;r September bis Dezember 2010 Zahlungen in H&ouml;he von jeweils 1.071&nbsp;EUR (900&nbsp;EUR zzgl. 171&nbsp;EUR Umsatzsteuer), im Jahr 2010 (Streitjahr) insgesamt 4.284&nbsp;EUR (3.600&nbsp;EUR zzgl. 684&nbsp;EUR Umsatzsteuer), die sie in den entsprechenden Umsatzsteuervoranmeldungen f&uuml;r das Streitjahr erkl&auml;rte. Zudem machte sie Vorsteuern in H&ouml;he von insgesamt &#8230;&nbsp;EUR geltend, wobei 4.275&nbsp;EUR aus der Anschaffung des Blockheizkraftwerks herr&uuml;hren.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zur Lieferung, Verpachtung und zum Betrieb des Blockheizkraftwerks kam es nicht. Am 30.&nbsp;November 2010 wurden von der Staatsanwaltschaft u.a. die Gesch&auml;ftsr&auml;ume der A durchsucht und Personen festgenommen (s. dazu auch Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 21.&nbsp;September 2016 XI&nbsp;R&nbsp;44\/14, BFHE 255, 328, Umsatzsteuer-Rundschau &#8211;UR&#8211; 2017, 72, Rz&nbsp;7). Am 1.&nbsp;Dezember 2010 teilte A auf ihrer Internetseite mit, dass die Produktion trotz der Durchsuchung weiterlaufe. In einer weiteren Nachricht am 3.&nbsp;Dezember 2010 wurde mitgeteilt, dass s&auml;mtliche Vertriebsaktivit&auml;ten eingestellt worden seien, insbesondere vorerst keine Bestellungen mehr angenommen und keine Container mehr ausgeliefert w&uuml;rden. Am 7.&nbsp;Dezember 2010 wurde im Fernsehen &uuml;ber &quot;das Betrugsmodell der A&quot; berichtet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf einen Antrag vom 30.&nbsp;Dezember 2010 wurde am 1.&nbsp;M&auml;rz 2011 das Insolvenzverfahren &uuml;ber das Verm&ouml;gen der A er&ouml;ffnet (vgl. Finanzgericht &#8211;FG&#8211; Baden-W&uuml;rttemberg, Urteil vom 19.&nbsp;September 2014&nbsp;&nbsp;9&nbsp;K&nbsp;2914\/12, juris, Rz&nbsp;13; BFH-Beschluss in BFHE 255, 328, UR 2017, 72, Rz&nbsp;8).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Landgericht (LG) N&uuml;rnberg-F&uuml;rth sprach elf Angeklagte, die im Bereich der A-Firmengruppe t&auml;tig waren, in 88&nbsp;F&auml;llen des gewerbs- und bandenm&auml;&szlig;igen Betrugs f&uuml;r schuldig (Urteil vom 27.&nbsp;Februar 2014&nbsp;&nbsp;12&nbsp;KLs&nbsp;507&nbsp;Js&nbsp;1612\/10). Dort ist ausgef&uuml;hrt: &quot;Die Angeklagten verkauften ab Anfang 2010 mit Raps&ouml;l betriebene Blockheizkraftwerke, die auf Grund eines angeblich &auml;u&szlig;erst niedrigen Verbrauchs auf Dauer extrem rentabel sein sollten. Die Angeklagten, die zuvor &uuml;berwiegend im Strukturvertrieb t&auml;tig waren und keine Erfahrungen mit der Herstellung und dem Betrieb von Blockheizkraftwerken hatten, nahmen billigend in Kauf, dass es nicht m&ouml;glich sein w&uuml;rde, Blockheizkraftwerke mit den zugesagten Eigenschaften, insbesondere dem wissenschaftlich nicht erkl&auml;rbaren Verbrauch, herzustellen. Sie nahmen daher billigend in Kauf, dass die K&auml;ufer der Blockheizkraftwerke, die jeweils Vorkasse leisten mussten, keine ad&auml;quate Gegenleistung erhalten.&quot; Das Urteil des LG ist rechtskr&auml;ftig (vgl. Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 11.&nbsp;Juni 2015&nbsp;&nbsp;1&nbsp;StR&nbsp;590\/14, Neue Zeitschrift f&uuml;r Strafrecht-Rechtsprechungs-Report 2015, 379).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nachdem ab dem 1.&nbsp;Januar 2011 keine Verg&uuml;tungen mehr geflossen waren, hat die Kl&auml;gerin die &#8230; GmbH (C) &#8211;nach ihren Angaben eine Betreibergesellschaft f&uuml;r Blockheizkraftwerke, deren Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin die Tochter der Kl&auml;gerin ist&#8211; mit der Wartung, Suche eines neuen Stellplatzes und sonstigen Aufgaben beauftragt. Mit Schreiben vom 11.&nbsp;April 2011 best&auml;tigte die C der Kl&auml;gerin, dass das von ihr erworbene Blockheizkraftwerk ausgeliefert worden sei und sich der Stellplatz in der X-Stra&szlig;e&nbsp;&#8230; in Z befinde. Durch das FA Y wurde daraufhin am 3.&nbsp;Mai 2011 eine Umsatzsteuer-Nachschau in Z durchgef&uuml;hrt. Danach war eine Aufstellung des Blockheizkraftwerks zu diesem Zeitpunkt dort nicht erfolgt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) setzte mit Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r das Streitjahr vom 26.&nbsp;April 2011 abweichend von den Voranmeldungen der Kl&auml;gerin die Umsatzsteuer f&uuml;r Ums&auml;tze zum allgemeinen Steuersatz wegen fehlender Unternehmereigenschaft auf 0&nbsp;EUR und Umsatzsteuer wegen unberechtigten Steuerausweises nach &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;2 des Umsatzsteuergesetzes (UStG) in H&ouml;he von 1.026&nbsp;EUR unter dem Vorbehalt der Nachpr&uuml;fung fest. Die geltend gemachten Vorsteuern wurden nicht mehr anerkannt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der von der Kl&auml;gerin hiergegen eingelegte Einspruch hatte keinen Erfolg (Einspruchsentscheidung vom 1.&nbsp;M&auml;rz 2012).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG M&uuml;nchen gab der dagegen erhobenen Klage &uuml;berwiegend statt (Urteil vom 16.&nbsp;Juli 2015&nbsp;&nbsp;14&nbsp;K&nbsp;1376\/12, juris).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Es stellte u.a. fest, dass die Kl&auml;gerin die von ihr behauptete tats&auml;chliche Lieferung des Blockheizkraftwerks (bisher) nicht habe nachweisen k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA r&uuml;gt mit seiner Revision die Verletzung materiellen und formellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Beschluss vom 14.&nbsp;Februar 2017 XI&nbsp;R&nbsp;10\/16 hat der Senat das Verfahren nach &sect;&sect;&nbsp;74, 121 der Finanzgerichtsordnung (FGO) bis zur Entscheidung des Gerichtshofs der Europ&auml;ischen Union (EuGH) in der Rechtssache C-661\/16 ausgesetzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf die in Parallelverfahren ergangenen Vorabentscheidungsersuchen des XI. und des V.&nbsp;Senats des BFH (Beschl&uuml;sse in BFHE 255, 328, UR 2017, 72; vom 21.&nbsp;September 2016 V&nbsp;R&nbsp;29\/15, BFHE 255, 315, UR 2017, 66) hat der EuGH mit seinem Urteil Kollro&szlig; vom 31.&nbsp;Mai 2018 in den verbundenen Rechtssachen C-660\/16 und C-661\/16 (EU:C:2018:372, UR 2018, 519) wie folgt geantwortet:<br \/>&quot;1. Die Art.&nbsp;65 und 167 der Richtlinie 2006\/112\/EG des Rates vom 28.11.2006 &uuml;ber das gemeinsame Mehrwertsteuersystem [MwStSystRL] sind dahin auszulegen, dass unter Umst&auml;nden wie denen der Ausgangsverfahren das Recht auf Vorsteuerabzug hinsichtlich der Leistung einer Anzahlung dem potenziellen Erwerber der betreffenden Gegenst&auml;nde nicht versagt werden darf, wenn diese Anzahlung geleistet und vereinnahmt wurde und zum Zeitpunkt dieser Leistung alle ma&szlig;geblichen Elemente der zuk&uuml;nftigen Lieferung als dem Erwerber bekannt angesehen werden konnten und die Lieferung dieser Gegenst&auml;nde daher sicher erschien. Dem Erwerber darf ein solches Recht jedoch versagt werden, wenn anhand objektiver Umst&auml;nde erwiesen ist, dass er zum Zeitpunkt der Leistung der Anzahlung wusste oder vern&uuml;nftigerweise h&auml;tte wissen m&uuml;ssen, dass die Bewirkung dieser Lieferung unsicher war.<br \/>2. Die Art.&nbsp;185 und 186 der Richtlinie 2006\/112 sind dahin auszulegen, dass sie unter Umst&auml;nden wie denen der Ausgangsverfahren nationalen Rechtsvorschriften oder Gepflogenheiten nicht entgegenstehen, nach denen die Berichtigung des Vorsteuerabzugs hinsichtlich einer f&uuml;r die Lieferung eines Gegenstands geleisteten Anzahlung voraussetzt, dass diese Anzahlung vom Lieferer zur&uuml;ckgezahlt wird.&quot;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Vorentscheidung sowie die Einspruchsentscheidung vom 1.&nbsp;M&auml;rz 2012 aufzuheben und den angefochtenen Umsatzsteuerbescheid f&uuml;r 2010 vom 26.&nbsp;April 2011 dahingehend zu &auml;ndern, dass die Umsatzsteuer f&uuml;r 2010 auf 684&nbsp;EUR festgesetzt wird, sowie die Klage im &Uuml;brigen abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision des FA ist unbegr&uuml;ndet und daher zur&uuml;ckzuweisen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat zu Recht entschieden, dass die Kl&auml;gerin im Streitjahr als Unternehmerin i.S. von &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG berechtigt war, nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 UStG die Vorsteuer in H&ouml;he von 4.275&nbsp;EUR aus der Vorauszahlung f&uuml;r das Blockheizkraftwerk abzuziehen. Es hat im Ergebnis ebenso zu Recht erkannt, dass eine Berichtigung des Vorsteuerabzugs aus der Vorauszahlung f&uuml;r den Erwerb des Blockheizkraftwerks nach &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStG jedenfalls im Streitjahr nicht in Betracht kommt, und die von der Kl&auml;gerin ferner geltend gemachten Vorsteuern in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR zu Recht versagt. Im &Uuml;brigen schuldet die Kl&auml;gerin &#8211;was das FG ebenso zutreffend erkannt hat&#8211; Umsatzsteuer in H&ouml;he von 684&nbsp;EUR nach &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 UStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Die Kl&auml;gerin ist als Unternehmer anzusehen und damit grunds&auml;tzlich gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG zum Vorsteuerabzug berechtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Unternehmer ist, wer eine gewerbliche oder berufliche T&auml;tigkeit selbst&auml;ndig aus&uuml;bt (&sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG). Gewerblich oder beruflich ist jede nachhaltige T&auml;tigkeit zur Erzielung von Einnahmen, auch wenn die Absicht, Gewinn zu erzielen, fehlt (&sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 UStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Unternehmer i.S. von &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG ist bereits, wer die durch objektive Anhaltspunkte belegte Absicht hat, eine unternehmerische T&auml;tigkeit auszu&uuml;ben, und erste Investitionsausgaben f&uuml;r diesen Zweck t&auml;tigt (vgl. BFH-Urteile vom 22.&nbsp;Februar 2001 V&nbsp;R&nbsp;77\/96, BFHE 194, 498, BStBl II 2003, 426, Leitsatz&nbsp;1; vom 8.&nbsp;M&auml;rz 2001 V&nbsp;R&nbsp;24\/98, BFHE 194, 522, BStBl II 2003, 430, Leitsatz&nbsp;1; vom 27.&nbsp;Januar 2011 V&nbsp;R&nbsp;21\/09, BFHE 233, 77, BStBl II 2011, 524, Rz&nbsp;34, m.w.N.; BFH-Beschluss in BFHE 255, 328, UR 2017, 72, Rz&nbsp;31).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Auch die Anzahlung auf einen Kaufpreis stellt eine solche Investition dar (vgl. dazu BFH-Urteile vom 17.&nbsp;Mai 2001 V&nbsp;R&nbsp;38\/00, BFHE 195, 437, BStBl II 2003, 434, Leitsatz&nbsp;1; in BFHE 233, 77, BStBl II 2011, 524, Rz&nbsp;34, m.w.N.; BFH-Beschluss in BFHE 255, 328, UR 2017, 72, Rz&nbsp;32).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Betrieb eines Blockheizkraftwerks f&uuml;hrt zu einer unternehmerischen T&auml;tigkeit, wenn sie auf die nachhaltige Erzielung von Einnahmen durch regelm&auml;&szlig;ige Einspeisung von Strom in das allgemeine Stromnetz abzielt (vgl. BFH-Urteil vom 12.&nbsp;Dezember 2012 XI&nbsp;R&nbsp;3\/10, BFHE 239, 377, BStBl II 2014, 809, Rz&nbsp;16 m.w.N.; BFH-Beschluss in BFHE 255, 328, UR 2017, 72, Rz&nbsp;33). Gleiches gilt f&uuml;r die nachhaltige Vermietung (Verpachtung) eines k&ouml;rperlichen Gegenstands (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 12.&nbsp;Dezember 1996 V&nbsp;R&nbsp;23\/93, BFHE 182, 388, BStBl II 1997, 368, unter II.1., Rz&nbsp;31; vom 2.&nbsp;Juli 2008 XI&nbsp;R&nbsp;60\/06, BFHE 222, 112, BStBl II 2009, 167, unter II.1., Rz&nbsp;16; jeweils m.w.N.; BFH-Beschluss in BFHE 255, 328, UR 2017, 72, Rz&nbsp;33).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Danach ist die Kl&auml;gerin als Unternehmerin i.S. von &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG anzusehen. Sie hatte zum Zeitpunkt der Zahlung an A die durch objektive Anhaltspunkte belegte Absicht, eine unternehmerische T&auml;tigkeit aufzunehmen (vgl. BFH-Beschluss in BFHE 255, 328, UR 2017, 72, Rz&nbsp;34).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Dies gilt sowohl f&uuml;r ihre urspr&uuml;ngliche Absicht, das Blockheizkraftwerk im Rahmen des sog. Verwaltungsvertragsmodells selbst zu betreiben und dabei Strom gegen Entgelt zu liefern, als auch f&uuml;r die nachfolgend ge&auml;nderte Absicht, das Blockheizkraftwerk im Rahmen des sog. Verpachtungsmodells zu verpachten. Beides sollte zu einer nachhaltigen und selbst&auml;ndig ausgef&uuml;hrten T&auml;tigkeit zur Einnahmeerzielung f&uuml;hren (vgl. dazu auch BFH-Beschluss in BFHE 255, 315, UR 2017, 66, Rz&nbsp;25).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Im Hinblick hierauf war die Kl&auml;gerin bereits aufgrund der ersten Vorbereitungshandlungen f&uuml;r diese T&auml;tigkeiten als Steuerpflichtige anzusehen. Davon ist auch der V.&nbsp;Senat des BFH in seinen Parallelverfahren betreffenden Entscheidungen ausgegangen (vgl. BFH-Urteil vom 29.&nbsp;Januar 2015 V&nbsp;R&nbsp;51\/13, BFH\/NV 2015, 708, Rz&nbsp;17; BFH-Beschluss in BFHE 255, 315, UR 2017, 66, Rz&nbsp;26).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Das FG ist der vom FA noch im finanzgerichtlichen Verfahren vertretenen Ansicht, dass es sich vorliegend um eine &quot;Kapitalanlage&quot; gehandelt habe und die Kl&auml;gerin deshalb nicht Unternehmerin i.S. von &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG geworden sei, zu Recht nicht gefolgt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Von einer reinen Finanzierungsleistung ohne nachhaltige T&auml;tigkeit zur Erzielung von Einnahmen k&ouml;nnte nur ausgegangen werden, wenn die Kl&auml;gerin nach den zivilrechtlichen Vereinbarungen die Verf&uuml;gungsmacht &uuml;ber das k&uuml;nftig noch zu liefernde Blockheizkraftwerk &#8211;f&uuml;r den Fall, dass es technisch m&ouml;glich gewesen w&auml;re, Blockheizkraftwerke mit den zugesicherten Eigenschaften herzustellen, und A die Absicht gehabt h&auml;tte, eine solcherart geschuldete Anlage zu liefern&#8211; zu keinem Zeitpunkt h&auml;tte erhalten sollen (vgl. dazu BFH-Urteil vom 9.&nbsp;September 2015 XI&nbsp;R&nbsp;21\/13, BFH\/NV 2016, 597, Rz&nbsp;30&nbsp;ff.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Davon ist nach den vorliegenden f&uuml;r die umsatzsteuerrechtliche Beurteilung ma&szlig;gebenden zivilrechtlichen Leistungsbeziehungen, wie sie sich aus den vom FG in Bezug genommenen Vertr&auml;gen ergeben, im Streitfall nicht auszugehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des BFH ergibt sich regelm&auml;&szlig;ig aus den abgeschlossenen zivilrechtlichen Vereinbarungen, wer bei einem Umsatz als Leistender bzw. als Leistungsempf&auml;nger anzusehen ist (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 24.&nbsp;April 2013 XI&nbsp;R&nbsp;7\/11, BFHE 241, 459, BStBl II 2013, 648, Rz&nbsp;22, m.w.N.; in BFH\/NV 2016, 597, Rz&nbsp;32). Dem entspricht die Rechtsprechung des EuGH (vgl. Urteil Newey vom 20.&nbsp;Juni 2013 C-653\/11, EU:C:2013:409, Mehrwertsteuerrecht &#8211;MwStR&#8211; 2013, 373, Rz&nbsp;43).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall h&auml;tte ausweislich der Auftragsbest&auml;tigung vom 26.&nbsp;April 2010 A als Lieferer der Kl&auml;gerin als Leistungsempf&auml;ngerin die Verf&uuml;gungsmacht an dem Blockheizkraftwerk verschafft, unabh&auml;ngig davon, dass diese zum Zeitpunkt der Lieferung die Anlage physisch nicht entgegengenommen h&auml;tte. Der nach den zivilrechtlichen Vereinbarungen beabsichtigten Verschaffung der Verf&uuml;gungsmacht steht auch nicht entgegen, dass die Kl&auml;gerin sowohl nach dem sog. Verwaltungsvertrags- als auch nach dem sog. Verpachtungsmodell weder mit Buchhaltung und Abrechnung noch Betrieb und Wartung oder Stellplatzanmietung unmittelbar befasst gewesen w&auml;re.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Eine von den vertraglichen Vereinbarungen abweichende Bestimmung des Leistenden kommt lediglich bei Vorliegen besonderer Umst&auml;nde in Betracht (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 30.&nbsp;M&auml;rz 2006 V&nbsp;R&nbsp;9\/03, BFHE 213, 144, BStBl II 2006, 933, unter II.2.a, Rz&nbsp;16, m.w.N.; in BFH\/NV 2016, 597, Rz&nbsp;33). Der EuGH hat hierzu entschieden, dass sich herausstellen kann, &quot;dass einige Vertragsbestimmungen gelegentlich die wirtschaftliche und gesch&auml;ftliche Realit&auml;t der Transaktionen nicht vollst&auml;ndig widerspiegeln&quot;, was insbesondere der Fall sein kann, wenn die betreffenden Vertragsbestimmungen eine missbr&auml;uchliche Gestaltung darstellen (vgl. EuGH-Urteil Newey, EU:C:2013:409, MwStR 2013, 373, Rz&nbsp;44&nbsp;f.; s. ferner BFH-Urteil in BFH\/NV 2016, 597, Rz&nbsp;33). Davon kann ausgegangen werden, wenn zum einen die fraglichen Ums&auml;tze trotz formaler Anwendung der Voraussetzungen der einschl&auml;gigen Bestimmungen des Unionsrechts und des zu ihrer Umsetzung ergangenen nationalen Rechts zur Erlangung eines Steuervorteils f&uuml;hren, dessen Gew&auml;hrung dem mit diesen Bestimmungen verfolgten Ziel zuwiderliefe, und zum anderen aufgrund einer Reihe objektiver Anhaltspunkte ersichtlich ist, dass mit den fraglichen Ums&auml;tzen im Wesentlichen ein Steuervorteil bezweckt wird (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 11.&nbsp;April 2013 V&nbsp;R&nbsp;28\/12, BFH\/NV 2013, 1638, Rz&nbsp;28; vom 16.&nbsp;Juni 2015 XI&nbsp;R&nbsp;17\/13, BFHE 250, 470, BStBl II 2015, 1024, Rz&nbsp;36, m.w.N.; in BFH\/NV 2016, 597, Rz&nbsp;34).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Streitfall kann nicht von einer missbr&auml;uchlichen Gestaltung ausgegangen werden, die es rechtfertigen w&uuml;rde, die vorliegenden zivilrechtlichen Vereinbarungen i.S. einer reinen Kapital&uuml;berlassung der Kl&auml;gerin zu w&uuml;rdigen. Denn die zivilrechtlichen Vereinbarungen lassen &#8211;auch wenn sie Teil eines betr&uuml;gerischen Schneeballsystems waren- eine im vorgenannten Sinne rein k&uuml;nstliche, jeder wirtschaftlichen Realit&auml;t bare Gestaltung, die allein zu dem Zweck erfolgte, einen Steuervorteil zu erlangen, nicht erkennen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der Kl&auml;gerin steht der streitige Vorsteuerabzug in H&ouml;he von 4.275&nbsp;EUR aus der Rechnung der A vom 26.&nbsp;April 2010 zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG kann ein Unternehmer die gesetzlich geschuldete Umsatzsteuer f&uuml;r Lieferungen und sonstige Leistungen, die von einem anderen Unternehmer f&uuml;r sein Unternehmen ausgef&uuml;hrt worden sind, als Vorsteuer abziehen. Die Aus&uuml;bung des Vorsteuerabzugs setzt voraus, dass der Unternehmer eine nach den &sect;&sect;&nbsp;14, 14a UStG ausgestellte Rechnung besitzt (&sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG). Soweit der gesondert ausgewiesene Steuerbetrag auf eine Zahlung vor Ausf&uuml;hrung dieser Ums&auml;tze entf&auml;llt, ist er bereits abziehbar, wenn die Rechnung vorliegt und die Zahlung geleistet worden ist (&sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 UStG). F&uuml;r eine Rechnung &uuml;ber ein vor Ausf&uuml;hrung der Leistung vereinnahmtes Entgelt gelten die Vorschriften f&uuml;r Rechnungen entsprechend (&sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 UStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Regelung des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz 1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 UStG beruht auf Art.&nbsp;167 und Art.&nbsp;168 Buchst.&nbsp;a i.V.m. Art.&nbsp;65 MwStSystRL. Gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;167 MwStSystRL entsteht das Recht auf Vorsteuerabzug, wenn der Anspruch auf die abziehbare Steuer entsteht. Werden Anzahlungen geleistet, bevor die Lieferung von Gegenst&auml;nden bewirkt oder die Dienstleistung erbracht ist, ist das gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;65 MwStSystRL zum Zeitpunkt der Vereinnahmung des Entgelts der Fall (vgl. BFH-Urteil in BFH\/NV 2015, 708, Rz&nbsp;12).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die Voraussetzungen nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 UStG f&uuml;r einen Vorsteuerabzug des gesondert ausgewiesenen Steuerbetrags auf eine Zahlung vor Ausf&uuml;hrung der Ums&auml;tze sind erf&uuml;llt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Kl&auml;gerin hat &#8211;wie das FG unwidersprochen festgestellt hat&#8211; die mit Vorkasse vom 26.&nbsp;April 2010 angeforderte Zahlung f&uuml;r das bestellte Blockheizkraftwerk in H&ouml;he von 22.500&nbsp;EUR zzgl. 4.275&nbsp;EUR Umsatzsteuer, insgesamt 26.775&nbsp;EUR, am 29.&nbsp;April 2010 geleistet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Dar&uuml;ber hinaus liegt der Kl&auml;gerin &#8211;wie das FG gleichfalls festgestellt hat&#8211; unter dem Datum vom 26.&nbsp;April 2010 eine Rechnung &uuml;ber die (k&uuml;nftige) Lieferung eines Blockheizkraftwerks i.S. von &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;5 Satz&nbsp;1 UStG vor, die den Anforderungen an die Rechnungsangaben nach &sect;&nbsp;14 Abs.&nbsp;4 UStG gen&uuml;gt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Zus&auml;tzliche Voraussetzung f&uuml;r den Vorsteuerabzug aus einer Anzahlung &#8211;nichts anderes gilt f&uuml;r eine Vorauszahlung wie im Streitfall&#8211; ist jedoch, dass der Eintritt des Steuertatbestandes zum Zeitpunkt der Anzahlung nicht &quot;unsicher&quot; ist (vgl. dazu EuGH-Urteile FIRIN vom 13.&nbsp;M&auml;rz 2014 C-107\/13, EU:C:2014:151, UR 2014, 705, Rz&nbsp;39, m.w.N.; Kollro&szlig;, EU:C:2018:372, UR 2018, 519, Rz&nbsp;41; ferner BFH-Urteil in BFH\/NV 2015, 708, Rz 13; BFH-Beschl&uuml;sse in BFHE 255, 328, UR 2017, 72, Rz&nbsp;36, m.w.N.; in BFHE 255, 315, UR 2017, 66, Rz&nbsp;31).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Dies findet seinen Grund darin, dass der Vorsteuerabzug grunds&auml;tzlich erst dann entsteht, wenn auch der Anspruch auf die abziehbare Vorsteuer entsteht (vgl. dazu BFH-Urteil in BFH\/NV 2015, 708, Rz&nbsp;13). F&uuml;r den Fall, dass Anzahlungen geleistet werden, bevor &#8211;wie hier&#8211; die Lieferung von Gegenst&auml;nden bewirkt oder die Dienstleistung erbracht ist, sodass der Steueranspruch nach Art.&nbsp;65 MwStSystRL (&sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a Satz&nbsp;4 UStG) zum Zeitpunkt der Vereinnahmung entsprechend dem vereinnahmten Betrag entsteht, m&uuml;ssen alle ma&szlig;geblichen Elemente des Steuertatbestands, d.h. der k&uuml;nftigen Lieferung oder der k&uuml;nftigen Dienstleistung, bereits bekannt und somit die Gegenst&auml;nde oder die Dienstleistungen zum Zeitpunkt der Anzahlung genau bestimmt sein (vgl. dazu EuGH-Urteile Kollro&szlig;, EU:C:2018:372, UR 2018, 519, Rz&nbsp;40; BUPA Hospitals und Goldsborough Developments vom 21.&nbsp;Februar 2006 C-419\/02, EU:C:2006:122, UR 2006, 289, Rz&nbsp;48).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Zur Frage der Sicherheit der Bewirkung der Lieferung in F&auml;llen der (Voraus- bzw.) Anzahlung ist nach der EuGH-Rechtsprechung auf den Zeitpunkt der Leistung dieser Anzahlung abzustellen (vgl. dazu EuGH-Urteil Kollro&szlig;, EU:C:2018:372, UR 2018, 519, Rz&nbsp;42).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Das Recht auf Vorsteuerabzug hinsichtlich der Leistung einer Anzahlung darf dem potenziellen Erwerber der betreffenden Gegenst&auml;nde mithin nicht versagt werden, wenn diese Anzahlung geleistet und vereinnahmt wurde und zum Zeitpunkt dieser Leistung alle ma&szlig;geblichen Elemente der zuk&uuml;nftigen Lieferung als dem Erwerber bekannt angesehen werden konnten und die Lieferung dieser Gegenst&auml;nde daher sicher erschien (vgl. dazu EuGH-Urteil Kollro&szlig;, EU:C:2018:372, UR 2018, 519, Rz&nbsp;51). F&uuml;r F&auml;lle der &#8211;wie hier&#8211; Vorauszahlung gilt nichts anderes.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Danach erschien die fragliche k&uuml;nftige Lieferung des Blockheizkraftwerks im Streitfall zum ma&szlig;geblichen Zeitpunkt als sicher.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Das Blockheizkraftwerk, das geliefert werden sollte, war zu dem Zeitpunkt, zu dem die Kl&auml;gerin ihre Vorauszahlung am 29.&nbsp;April 2010 leistete, klar bezeichnet; insbesondere waren die Merkmale und der Preis klar bestimmt. Alle ma&szlig;geblichen Elemente der k&uuml;nftigen Lieferung des betreffenden Blockheizkraftwerks &#8211;wie z.B. Kaufgegenstand, Kaufpreis, Lieferzeitpunkt und der noch zu bestimmende Stellplatz als Ort der Lieferung&#8211; waren festgelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>47<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Dem kann nicht mit Erfolg entgegengehalten werden, es sei denklogisch nicht m&ouml;glich, dass anhand einer Leistungsbeschreibung f&uuml;r ein auf dem Markt nicht existierendes Blockheizkraftwerk ein Gegenstand hinreichend bestimmt werden k&ouml;nne. Denn f&uuml;r die Beurteilung, ob die f&uuml;r die Entstehung des Mehrwertsteueranspruchs hinsichtlich der (Voraus- bzw.) Anzahlung und das damit einhergehende Recht auf Vorsteuerabzug erforderliche Sicherheit der Bewirkung der Lieferung oder Erbringung der Dienstleistung vorliegt, kommt es nicht darauf an, ob der nach Merkmalen und Preis klar bezeichnete Gegenstand zum ma&szlig;geblichen Zeitpunkt der Leistung dieser (Voraus- bzw.) Anzahlung bereits existent oder auf dem Markt verf&uuml;gbar ist. Eine dahingehende Einschr&auml;nkung ist weder den nationalen umsatzsteuerrechtlichen Vorschriften noch den Bestimmungen des Unionsrechts zu entnehmen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>48<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Darauf, dass im Streitfall von Anfang an feststand, dass A weder im Fall der Kl&auml;gerin &#8211;die entgegen den Feststellungen des FG noch im Revisionsverfahren behauptet, letztlich eine Anlage erhalten zu haben&#8211; noch in den anderen zahlreichen F&auml;llen Blockheizkraftwerke liefern w&uuml;rde, kommt es nach dem EuGH-Urteil Kollro&szlig; (EU:C:2018:372, UR 2018, 519) nicht an. Der Vorsteuerabzug aus einer (Voraus- bzw.) Anzahlungsrechnung nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 UStG h&auml;ngt &#8211;anders als es der Senat noch im Vorlagebeschluss in BFHE 255, 328, UR 2017, 72 (Rz&nbsp;49) vertreten hat&#8211; nicht davon ab, ob der Zahlungsempf&auml;nger (hier: A) im Zahlungszeitpunkt die Leistung objektiv erbringen kann und ob er das will. Es reicht vielmehr aus, wenn anhand objektiver Umst&auml;nde nicht erwiesen ist, dass der (Voraus- bzw.) Anzahlende zum Zeitpunkt der Leistung der (Voraus- bzw.) Anzahlung wusste oder vern&uuml;nftigerweise h&auml;tte wissen m&uuml;ssen, dass die Bewirkung der Lieferung oder Erbringung der Dienstleistung ungewiss ist (vgl. EuGH-Urteil Kollro&szlig;, EU:C:2018:372, UR 2018, 519, Rz&nbsp;50).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>49<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass der Kl&auml;gerin die zur Verurteilung wegen banden- und gewerbsm&auml;&szlig;igen Betrugs f&uuml;hrenden Handlungen, die von f&uuml;r A handelnden Personen begangen wurden und aufgrund derer die Lieferung des Blockheizkraftwerks ausblieb, bereits zum Zeitpunkt der Leistung der Vorauszahlung bekannt waren, sind weder vorgetragen noch nach Aktenlage ersichtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>50<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Auf eine etwaige nachfolgende Kenntnis der Kl&auml;gerin kommt es nicht an. Denn sind die Voraussetzungen f&uuml;r die Entstehung der Mehrwertsteuerschuld zum Zeitpunkt der Vereinnahmung einer (Voraus- bzw.) Anzahlung erf&uuml;llt und entsteht daher &#8211;wie im Streitfall&#8211; das Recht auf Vorsteuerabzug, darf der Steuerpflichtige, der die (Voraus- bzw.) Anzahlung geleistet hat, dieses Recht zu diesem Zeitpunkt aus&uuml;ben, ohne dass weitere, sp&auml;ter bekannt gewordene Tatsachen zu ber&uuml;cksichtigen w&auml;ren, durch die die Bewirkung der betreffenden Lieferung oder die Erbringung der betreffenden Leistung unsicher w&uuml;rde (vgl. dazu EuGH-Urteil Kollro&szlig;, EU:C:2018:372, UR 2018, 519, Rz&nbsp;48).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>51<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Der Kl&auml;gerin ist der Vorsteuerabzug auch nicht zu versagen, weil sie h&auml;tte wissen m&uuml;ssen, dass die Bewirkung dieser Lieferung unsicher war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>52<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das Recht auf Vorsteuerabzug darf dem Erwerber in F&auml;llen der (Voraus- bzw.) Anzahlung zwar versagt werden, wenn anhand objektiver Umst&auml;nde erwiesen ist, dass er zum Zeitpunkt der Leistung der (Voraus- bzw.) Anzahlung wusste oder vern&uuml;nftigerweise h&auml;tte wissen m&uuml;ssen, dass die Bewirkung dieser Lieferung unsicher war (vgl. dazu EuGH-Urteil Kollro&szlig;, EU:C:2018:372, UR 2018, 519, Rz&nbsp;48 und 51).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>53<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Allerdings steht nicht anhand objektiver Umst&auml;nde fest, dass die Kl&auml;gerin zum Zeitpunkt der Vorauszahlung vern&uuml;nftigerweise h&auml;tte wissen m&uuml;ssen, dass die Bewirkung der Lieferung des Blockheizkraftwerks unsicher war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>54<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Zwar h&auml;tte sich der Kl&auml;gerin zum Zeitpunkt der Vorauszahlung am 29.&nbsp;April 2010 aufdr&auml;ngen m&uuml;ssen, dass die in Aussicht gestellte Rentabilit&auml;t des Blockheizkraftwerks unrealistisch ist. Sie h&auml;tte dabei &#8211;wenn sie sich vor Leistung der Vorauszahlung in einschl&auml;gigen Internetforen kundig gemacht h&auml;tte&#8211; aber &quot;nur&quot; vern&uuml;nftigerweise wissen m&uuml;ssen, dass das zu liefernde Blockheizkraftwerk die versprochene Effizienz nicht wird erreichen und sie mithin die erwartete Rendite nicht wird erzielen k&ouml;nnen, nicht jedoch, dass die Lieferung des Gegenstandes nicht bewirkt werden w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>55<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) Zudem kann nicht davon ausgegangen werden, dass der Steuerpflichtige &#8211;wie hier die Kl&auml;gerin&#8211; als Vertragspartner die Absicht hat, die mit der Bewirkung der Lieferung oder der Erbringung der Dienstleistung verbundenen finanziellen Folgen auf sich zu nehmen, wenn er wei&szlig; oder vern&uuml;nftigerweise wissen m&uuml;sste, dass diese Bewirkung der Lieferung oder Erbringung der Dienstleistung ungewiss ist (vgl. dazu EuGH-Urteil Kollro&szlig;, EU:C:2018:372, UR 2018, 519, Rz&nbsp;50).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>56<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Im &Uuml;brigen ergibt sich aus dem &quot;Pachtvertrag&quot; und seiner fehlenden tats&auml;chlichen Durchf&uuml;hrung nichts daf&uuml;r, dass die Kl&auml;gerin vern&uuml;nftigerweise h&auml;tte wissen m&uuml;ssen, dass die Bewirkung der Lieferung des Blockheizkraftwerks unsicher war. Es handelt sich im Verh&auml;ltnis zum ma&szlig;geblichen Zeitpunkt der Leistung der Vorauszahlung f&uuml;r das Blockheizkraftwerk um nachfolgende bzw. k&uuml;nftige Sachumst&auml;nde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>57<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Schlie&szlig;lich ist das Recht auf Vorsteuerabzug im Streitfall nicht deshalb ausgeschlossen, weil die in Rede stehende Umsatzsteuer nach &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 UStG (Art.&nbsp;203 MwStSystRL) als von A unberechtigt ausgewiesener Steuerbetrag und damit nicht &quot;gesetzlich&quot;, wie in &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG f&uuml;r einen Vorsteuerabzug gefordert, geschuldet w&uuml;rde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>58<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung von EuGH und BFH erstreckt sich das Recht auf Vorsteuerabzug zwar nicht auf eine Steuer, die ausschlie&szlig;lich deshalb geschuldet wird, weil sie in einer Rechnung ausgewiesen ist; vielmehr muss die ausgewiesene Steuer aufgrund der tats&auml;chlich erbrachten Lieferung oder sonstigen Leistung geschuldet werden (vgl. z.B. EuGH-Urteile Genius Holding vom 13.&nbsp;Dezember 1989 C-342\/87, EU:C:1989:635, Neue Juristische Wochenschrift 1991, 632; Bonik vom 6.&nbsp;Dezember 2012 C-285\/11, EU:C:2012:774, UR 2013, 195, Rz&nbsp;31; Stroy trans vom 31.&nbsp;Januar 2013 C-642\/11, EU:C:2013:54, UR 2013, 275, Rz&nbsp;42; LVK-56 vom 31.&nbsp;Januar 2013 C-643\/11, EU:C:2013:55, UR 2013, 346, Rz&nbsp;47; FIRIN, EU:C:2014:151, UR 2014, 705, Rz&nbsp;54; Kreuzmayr vom 21.&nbsp;Februar 2018 C-628\/16, EU:C:2018:84, UR 2018, 282, Rz&nbsp;43, m.w.N.; ebenso BFH-Urteile vom 2.&nbsp;April 1998 V&nbsp;R&nbsp;34\/97, BFHE 185, 536, BStBl II 1998, 695; vom 24.&nbsp;Februar 1994 V&nbsp;R&nbsp;43\/92, BFH\/NV 1995, 358, unter II.2.b, Rz&nbsp;14; vom 10.&nbsp;Dezember 2008 XI&nbsp;R&nbsp;57\/06, BFH\/NV 2009, 1156, unter II.1., Rz&nbsp;19; vom 16.&nbsp;September 2015 XI&nbsp;R&nbsp;47\/13, BFH\/NV 2016, 428, Rz&nbsp;54).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>59<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Die in einer Rechnung &uuml;ber ein planm&auml;&szlig;ig nicht geliefertes Blockheizkraftwerk gesondert ausgewiesene Umsatzsteuer ist kein gesonderter Steuerausweis i.S. von &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 UStG (a.A. FG M&uuml;nster, Urteil vom 3.&nbsp;April 2014&nbsp;&nbsp;5&nbsp;K&nbsp;383\/12&nbsp;U, Entscheidungen der Finanzgerichte 2014, 877). Denn ist &#8211;wie hier&#8211; eine Unsicherheit &uuml;ber die ausstehende Leistungserbringung zu verneinen, liegt ein erf&uuml;llter Steuerentstehungstatbestand nach &sect;&nbsp;13 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a Satz&nbsp;4 UStG (Art.&nbsp;65 MwStSystRL) vor, der gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 UStG (Art.&nbsp;167 MwStSystRL) zum Vorsteuerabzug berechtigt. In diesem Fall ist die zum Vorsteuerabzug berechtigende Steuer beim vermeintlich Leistenden, der die Vorauszahlung vereinnahmt hat, entstanden (vgl. dazu EuGH-Urteil Kollro&szlig;, EU:C:2018:372, UR 2018, 519, Rz&nbsp;42&nbsp;f.). Auf die Frage einer Steuerschuld nach &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 UStG (Art.&nbsp;203 MwStSystRL) kommt es danach nicht an (vgl. dazu BFH-Beschluss in BFHE 255, 315, UR 2017, 66, Rz&nbsp;40; a.A. noch BFH-Beschluss in BFHE 255, 328, UR 2017, 72, Rz&nbsp;57).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>60<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Aus dem EuGH-Urteil SGI vom 27.&nbsp;Juni 2018 C-459\/17 und C-460\/17 (EU:C:2018:501, UR 2018, 684) folgt nichts anderes.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>61<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Soweit der EuGH dort noch zu Art.&nbsp;17 der Sechsten Richtlinie 77\/388\/EWG des Rates vom 17.&nbsp;Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten &uuml;ber die Umsatzsteuern &#8211;nunmehr Art.&nbsp;167&nbsp;f. MwStSystRL&#8211; entschieden hat (Rz&nbsp;47), dass die Verwaltung, die einem steuerpflichtigen Rechnungsempf&auml;nger das Recht auf Abzug der auf der Rechnung ausgewiesenen Mehrwertsteuer versagt, nur nachweisen muss, dass die der Rechnung entsprechenden Ums&auml;tze tats&auml;chlich nicht bewirkt wurden, betrifft dies einen anderen Fall. In F&auml;llen der (Voraus- bzw.) Anzahlung entsteht der Steueranspruch abweichend von Art.&nbsp;63 MwStSystRL nicht zu dem Zeitpunkt, zu dem die Lieferung von Gegenst&auml;nden bewirkt oder die Dienstleistung erbracht wird, sondern gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;65 MwStSystRL zum Zeitpunkt der Vereinnahmung entsprechend dem vereinnahmten Betrag (vgl. dazu EuGH-Urteil Kollro&szlig;, EU:C:2018:372, UR 2018, 519, Rz&nbsp;38&nbsp;f.). Dass (Voraus- bzw.) Anzahlungen, wenn sie vor Bewirkung der Lieferung oder Erbringung der Dienstleistung vereinnahmt werden, die Steuerschuld entstehen lassen, liegt daran, dass die Vertragspartner hiermit (aus objektivierter Sicht) ihre Absicht kundtun, im Voraus alle mit der Bewirkung der Lieferung oder der Erbringung der Dienstleistung verbundenen finanziellen Folgen auf sich zu nehmen (vgl. dazu EuGH-Urteile Kollro&szlig;, EU:C:2018:372, UR 2018, 519, Rz&nbsp;47; BUPA Hospitals und Goldsborough Developments, EU:C:2006:122, UR 2006, 289, Rz&nbsp;49). Entsteht der Steueranspruch in (Voraus- bzw.) Anzahlungsf&auml;llen mithin unabh&auml;ngig von der Bewirkung der Lieferung von Gegenst&auml;nden oder der Erbringung von Dienstleistungen, entsteht gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;167 MwStSystRL zugleich das Recht auf Vorsteuerabzug, ohne dass die Lieferung bewirkt oder die Dienstleistung erbracht wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>62<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Eine Berichtigung des Vorsteuerabzugs aus der Vorauszahlung f&uuml;r das Blockheizkraftwerk nach &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStG kommt im Streitjahr nicht in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>63<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Hat sich die Bemessungsgrundlage f&uuml;r einen steuerpflichtigen Umsatz i.S. des &sect;&nbsp;1 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 UStG ge&auml;ndert, hat der Unternehmer, der diesen Umsatz ausgef&uuml;hrt hat, den daf&uuml;r geschuldeten Steuerbetrag zu berichtigen (&sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG). Ebenfalls ist der Vorsteuerabzug bei dem Unternehmer, an den dieser Umsatz ausgef&uuml;hrt wurde, zu berichtigen (&sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 UStG). Die Berichtigungen nach den S&auml;tzen&nbsp;1 und 2 sind f&uuml;r den Besteuerungszeitraum vorzunehmen, in dem die &Auml;nderung der Bemessungsgrundlage eingetreten ist (&sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;7 UStG). Dies gilt nach &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStG sinngem&auml;&szlig;, wenn f&uuml;r eine vereinbarte Lieferung oder sonstige Leistung ein Entgelt entrichtet, die Lieferung oder sonstige Leistung jedoch nicht ausgef&uuml;hrt worden ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>64<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dies steht im Einklang mit dem Unionsrecht. Der urspr&uuml;ngliche Vorsteuerabzug wird berichtigt, wenn der Vorsteuerabzug h&ouml;her oder niedriger ist als der, zu dessen Vornahme der Steuerpflichtige berechtigt war (Art.&nbsp;184 MwStSystRL). Die Berichtigung erfolgt insbesondere dann, wenn sich die Faktoren, die bei der Bestimmung des Vorsteuerabzugsbetrags ber&uuml;cksichtigt werden, nach Abgabe der Mehrwertsteuererkl&auml;rung ge&auml;ndert haben, zum Beispiel bei r&uuml;ckg&auml;ngig gemachten K&auml;ufen oder erlangten Rabatten (Art.&nbsp;185 Abs.&nbsp;1 MwStSystRL).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>65<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Das FG ist zwar davon ausgegangen, eine Berichtigung des Vorsteuerabzugs nach &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStG komme f&uuml;r das Streitjahr nicht in Betracht, weil &#8211;aus subjektiver Sicht der Kl&auml;gerin&#8211; in diesem Besteuerungszeitraum nicht festgestanden habe, dass keine Lieferung des Blockheizkraftwerks mehr erfolgen werde. Die subjektive Sicht der Kl&auml;gerin ist insoweit jedoch nicht ma&szlig;geblich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>66<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) In einem Fall, in dem feststeht, dass die Lieferung der Gegenst&auml;nde, f&uuml;r die der Erwerber eine (Voraus- bzw.) Anzahlung geleistet hat, nicht bewirkt werden wird, ist davon auszugehen, dass sich die Faktoren, die bei der Bestimmung des Vorsteuerabzugsbetrags ber&uuml;cksichtigt werden, i.S. von Art.&nbsp;185 Abs.&nbsp;1 MwStSystRL nach Abgabe der Mehrwertsteuererkl&auml;rung ge&auml;ndert haben. In einem solchen Fall kann die Steuerverwaltung verlangen, dass der Steuerpflichtige die abgezogene Mehrwertsteuer berichtigt (vgl. dazu EuGH-Urteile FIRIN, EU:C:2014:151, UR 2014, 705, Rz&nbsp;52; Kollro&szlig;, EU:C:2018:372, UR 2018, 519, Rz&nbsp;58).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>67<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Danach kommt es f&uuml;r die Frage der Berichtigung nach &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStG nicht auf die subjektive Sicht des (Voraus- bzw.) Anzahlenden an. Ma&szlig;geblich ist, ob feststeht, dass die Lieferung von Gegenst&auml;nden, f&uuml;r die der Erwerber eine (Voraus- bzw.) Anzahlung geleistet hat, nicht bewirkt werden wird. Dies ist objektiv zu verstehen. Das FG, das darauf abstellt, dass die Kl&auml;gerin im Streitjahr nicht davon ausgehen musste, keine Lieferung mehr zu erhalten, ist von anderen Grunds&auml;tzen ausgegangen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>68<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Im Streitfall stand sp&auml;testens im Dezember 2010 objektiv fest, dass die Lieferung des Blockheizkraftwerks, f&uuml;r das die Kl&auml;gerin eine Vorauszahlung geleistet hat, nicht bewirkt werden wird. Da in einem solchen Fall davon auszugehen ist, dass sich die Faktoren, die bei der Bestimmung des Vorsteuerabzugsbetrags ber&uuml;cksichtigt werden, nach Abgabe der Mehrwertsteuererkl&auml;rung &#8211;f&uuml;r den hier in Rede stehenden Vorsteuerabzug die Umsatzsteuervoranmeldung f&uuml;r April 2010&#8211; ge&auml;ndert haben (vgl. dazu EuGH-Urteile FIRIN, EU:C:2014:151, UR 2014, 705, Rz&nbsp;52; Kollro&szlig;, EU:C:2018:372, UR 2018, 519, Rz&nbsp;58), ist die ma&szlig;gebliche &Auml;nderung der Bemessungsgrundlage noch im Streitjahr (2010) eingetreten. Danach k&ouml;nnte der in Rede stehende Vorsteuerabzug grunds&auml;tzlich in diesem Jahr nach &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStG berichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>69<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Die Berichtigung des Vorsteuerabzugs nach &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStG scheitert jedoch an der jedenfalls im Streitjahr unstreitig ausgebliebenen R&uuml;ckzahlung der von der Kl&auml;gerin geleisteten (Voraus- bzw.) Anzahlung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>70<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Das FG ist zutreffend davon ausgegangen, dass der Berichtigung des Vorsteuerabzugs nach &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStG vorliegend die Rechtsprechung des V.&nbsp;Senats des BFH in den Urteilen vom 2.&nbsp;September 2010 V&nbsp;R&nbsp;34\/09 (BFHE 231, 321, BStBl II 2011, 991, Leitsatz&nbsp;1 und Rz&nbsp;21), vom 8.&nbsp;September 2011 V&nbsp;R&nbsp;43\/10 (BFHE 235, 501, BStBl II 2014, 203, Rz&nbsp;27), vom 15.&nbsp;September 2011 V&nbsp;R&nbsp;36\/09 (BFHE 235, 507, BStBl II 2012, 365, Leitsatz und Rz&nbsp;23) sowie in BFH\/NV 2015, 708 (Rz&nbsp;16) entgegensteht, wonach die Steuer- wie auch die Vorsteuerberichtigung aus (Voraus- bzw.) Anzahlungen unter Ber&uuml;cksichtigung des Unionsrechts richtlinienkonform dahingehend einschr&auml;nkend auszulegen ist, dass die Berichtigung in beiden F&auml;llen eine R&uuml;ckzahlung der (Voraus- bzw.) Anzahlung voraussetzt (vgl. dazu auch BFH-Beschl&uuml;sse in BFHE 255, 315, UR 2017, 66, Rz&nbsp;49&nbsp;ff.; in BFHE 255, 328, UR 2017, 72, Rz&nbsp;55 und 65; zur &Auml;nderung der Bemessungsgrundlage und der Voraussetzung der tats&auml;chlichen R&uuml;ckzahlung des vereinnahmten Entgelts ferner BFH-Urteil vom 16.&nbsp;Mai 2018 XI&nbsp;R&nbsp;28\/16, BFHE 261, 451, UR 2018, 678, Rz&nbsp;55&nbsp;ff., m.w.N.). Dieser Rechtsprechung schlie&szlig;t sich der erkennende Senat nunmehr an.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>71<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Dem steht das Unionsrecht nicht entgegen. Denn Art.&nbsp;185 und Art.&nbsp;186 MwStSystRL sind dahin auszulegen, dass sie &#8211;was der erkennende Senat in Bezug auf die Berichtigung des Vorsteuerabzugs nach &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStG bisher noch f&uuml;r fraglich hielt (vgl. BFH-Beschluss in BFHE 255, 328, UR 2017, 72, Rz&nbsp;65)&#8211; jedenfalls unter Umst&auml;nden wie denen des Streitfalls nationalen Rechtsvorschriften oder Gepflogenheiten nicht entgegenstehen, nach denen die Berichtigung des Vorsteuerabzugs hinsichtlich einer f&uuml;r die Lieferung eines Gegenstands geleisteten (Voraus- bzw.) Anzahlung voraussetzt, dass diese vom Lieferer zur&uuml;ckgezahlt wird, wenn die Lieferung letztlich nicht bewirkt wird (vgl. EuGH-Urteil Kollro&szlig;, EU:C:2018:372, UR 2018, 519, Rz&nbsp;69).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>72<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Dar&uuml;ber hinaus ist die Verpflichtung der Kl&auml;gerin, den in Rede stehenden Vorsteuerabzug im Streitjahr i.S. von &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStG zu berichtigen, offenkundig unangemessen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>73<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Der EuGH hat dazu im zwei Parallelf&auml;lle betreffenden EuGH-Urteil Kollro&szlig; (EU:C:2018:372, UR 2018, 519) ausgef&uuml;hrt, dass der Umstand, dass die von dem Lieferer geschuldete Mehrwertsteuer selbst nicht berichtigt werden wird, grunds&auml;tzlich nichts am Recht der Steuerverwaltung &auml;ndere, die R&uuml;ckerstattung der Mehrwertsteuer zu verlangen, die von dem Erwerber von Gegenst&auml;nden aufgrund der f&uuml;r diese Lieferung geleisteten Anzahlung in Abzug gebracht worden sei (Rz&nbsp;63). Bei einer Berichtigung des Vorsteuerabzugs in einem Fall, in dem die (Voraus- bzw.) Anzahlung nicht zur&uuml;ckgezahlt worden sei, werde der Grundsatz der steuerlichen Neutralit&auml;t aber dadurch gewahrt, dass der Erwerber die von den Mitgliedstaaten vorzusehende M&ouml;glichkeit habe, die f&uuml;r die letztlich nicht erfolgte Lieferung der Gegenst&auml;nde geleistete (Voraus- bzw.) Anzahlung von seinem Lieferer zur&uuml;ckzuerhalten (Rz&nbsp;64, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>74<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Ist es f&uuml;r die Erwerber &#8211;wie unter den Umst&auml;nden des Streitfalls&#8211; angesichts der Zahlungsunf&auml;higkeit der Lieferer unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig schwierig oder sogar unm&ouml;glich, die R&uuml;ckzahlung der von ihnen f&uuml;r die Lieferung der bestellten Gegenst&auml;nde gutgl&auml;ubig geleisteten (Voraus- bzw.) Anzahlung zu erwirken, gilt dies jedoch nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>75<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(1) Zu F&auml;llen, in denen mangels eines steuerpflichtigen Umsatzes unberechtigt Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt wurde, hat der EuGH entschieden, dass die Grunds&auml;tze der Neutralit&auml;t und der Effektivit&auml;t zwar grunds&auml;tzlich nationalen Rechtsvorschriften nicht entgegenstehen, nach denen nur der Lieferer einen Anspruch auf Erstattung von zu Unrecht als Mehrwertsteuer gezahlten Betr&auml;gen gegen die zust&auml;ndigen Steuerbeh&ouml;rden hat und der Erwerber von Gegenst&auml;nden eine Klage gegen diesen Lieferer erheben muss, um seinerseits von diesem eine Erstattung zu erlangen. Wird jedoch eine solche Klage unm&ouml;glich oder &uuml;berm&auml;&szlig;ig erschwert, insbesondere im Fall der Zahlungsunf&auml;higkeit des Lieferers, k&ouml;nnen die genannten Grunds&auml;tze gebieten, dass der Erwerber seinen Antrag auf Erstattung unmittelbar an die Steuerbeh&ouml;rden richten kann (vgl. dazu EuGH-Urteil Kollro&szlig;, EU:C:2018:372, UR 2018, 519, Rz&nbsp;66, mit Bezugnahme auf die Rechtsprechung des EuGH im Urteil Reemtsma Cigarettenfabriken vom 15.&nbsp;Mai 2007 C-35\/05, EU:C:2007:167, H&ouml;chstrichterliche Finanzrechtsprechung &#8211;HFR&#8211; 2007, 515, Rz&nbsp;39, 41 und 42).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>76<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(2) W&auml;ren die Erwerber &#8211;wie hier die Kl&auml;gerin&#8211; gezwungen, die hinsichtlich der auf die von ihnen geleisteten (Voraus- bzw.) Anzahlungen gezahlte Mehrwertsteuer vorgenommenen Abz&uuml;ge zu berichtigen, und erhielten sie keine Erstattung von den Lieferern, h&auml;tten sie nach den vorstehenden Erw&auml;gungen, die der EuGH auf die Umst&auml;nde wie denen des Streitfalls &uuml;bertr&auml;gt, gegen die Steuerbeh&ouml;rden eine Forderung in H&ouml;he des gleichen Betrags, den diese im Rahmen dieser Berichtigung erlangt haben (vgl. dazu EuGH-Urteil Kollro&szlig;, EU:C:2018:372, UR 2018, 519, Rz&nbsp;67).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>77<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(3) Danach ist es offenkundig unangemessen, die Kl&auml;gerin als Erwerberin zu verpflichten, die Vorsteuerabz&uuml;ge zu berichtigen und anschlie&szlig;end von den Steuerbeh&ouml;rden die Erstattung der auf die fraglichen Anzahlungen entrichteten Mehrwertsteuer einzuklagen (vgl. dazu EuGH-Urteil Kollro&szlig;, EU:C:2018:372, UR 2018, 519, Rz&nbsp;68).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>78<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>(4) Ein Versto&szlig; gegen das Gl&auml;ubigergleichbehandlungsgebot des Insolvenzrechts liegt hierin &#8211;anders als das FA mit Bezug auf das BFH-Urteil vom 30.&nbsp;Juni 2015 VII&nbsp;R&nbsp;30\/14 (BFHE 250, 34, UR 2015, 802, Rz&nbsp;25) meint&#8211; nicht. Denn die von den (vermeintlichen) Lieferern &#8211;wie hier von A&#8211; f&uuml;r die Vereinnahmung der (Voraus- bzw.) Anzahlungen an den Fiskus zu entrichtende Mehrwertsteuer wird, soweit diese (Voraus- bzw.) Anzahlungen angesichts ihrer Insolvenz nicht zur&uuml;ckgezahlt werden, nicht gem&auml;&szlig; Art.&nbsp;65, 90 und 123 MwStSystRL zu berichtigen sein (vgl. dazu EuGH-Urteil Kollro&szlig;, EU:C:2018:372, UR 2018, 519, Rz&nbsp;62). Daraus folgt ebenso, dass dem Fiskus unter Umst&auml;nden wie denen des Streitfalls dadurch, dass die Erwerber ihr Vorsteuerabzugsrecht aus diesen Anzahlungen aus&uuml;ben, kein Steuerausfallrisiko entsteht und die Gl&auml;ubiger an der an den Fiskus abgef&uuml;hrten Steuer ohnehin nicht partizipieren k&ouml;nnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>79<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>f) Es kann somit dahinstehen, ob die Berichtigung des Vorsteuerabzugs f&uuml;r das in Rede stehende Blockheizkraftwerk nach &sect;&nbsp;17 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 UStG schon deshalb ausgeschlossen ist, weil die Kl&auml;gerin &#8211;wie sie noch im Revisionsverfahren behauptet&#8211; dieses am 16.&nbsp;M&auml;rz 2011 tats&auml;chlich noch erhalten und sp&auml;ter mit diesem Strom erzeugt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>80<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem hat das FG festgestellt, dass die Kl&auml;gerin die Lieferung eines Blockheizkraftwerks, das bei einer Umsatzsteuer-Nachschau an dem von der Kl&auml;gerin angegebenen Ort nicht vorgefunden wurde, (bisher) nicht nachweisen konnte. Es ist damit dem erstinstanzlichen Vorbringen, an dem die Kl&auml;gerin auch im Revisionsverfahren weiter festh&auml;lt, dass das in Rede stehende Blockheizkraftwerk durch die C&nbsp;GmbH, einem Zulieferer der A, am 16.&nbsp;M&auml;rz 2011 tats&auml;chlich geliefert und zum 1.&nbsp;April 2011 in die mit ihrer Tochter und ihrem Schwiegersohn gegr&uuml;ndete GbR zur Stromerzeugung eingebracht worden sei, nicht gefolgt. Diese mit Verfahrensr&uuml;gen nicht angegriffene tats&auml;chliche W&uuml;rdigung des FG ist verfahrensrechtlich einwandfrei zustande gekommen und verst&ouml;&szlig;t auch nicht gegen Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungss&auml;tze. Sie ist f&uuml;r den BFH als Revisionsgericht nach &sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO bindend, selbst wenn die Wertung des FG nicht zwingend, sondern lediglich m&ouml;glich ist (vgl. allgemein z.B. BFH-Urteile vom 20.&nbsp;November 2008 III&nbsp;R&nbsp;53\/05, BFH\/NV 2009, 564, unter II.1.b, Rz&nbsp;17; vom 15.&nbsp;Juli 2010 III&nbsp;R&nbsp;6\/08, BFHE 230, 545, BStBl II 2012, 883, Rz&nbsp;13; vom 17.&nbsp;Dezember 2015 V&nbsp;R&nbsp;13\/15, BFH\/NV 2016, 534, Rz&nbsp;23; jeweils m.w.N.; vom 28.&nbsp;Juni 2017 XI&nbsp;R&nbsp;12\/15, BFHE 258, 532, UR 2017, 758, Rz&nbsp;39).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>81<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Der Senat erachtet das die Verfahrensr&uuml;gen betreffende Vorbringen des FA im &Uuml;brigen nicht f&uuml;r durchgreifend. Er sieht von einer Begr&uuml;ndung nach &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;6 Satz&nbsp;1 FGO ab (vgl. dazu allgemein BFH-Urteile vom 29.&nbsp;April 2008 VIII&nbsp;R&nbsp;28\/07, BFHE 220, 332, BStBl II 2009, 842, unter II.2.b&nbsp;cc, Rz&nbsp;27, m.w.N.; vom 15.&nbsp;Januar 2015 I&nbsp;R&nbsp;69\/12, BFHE 249, 99, HFR 2015, 860, Rz&nbsp;44).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>82<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Das FG hat ferner revisionsrechtlich nicht zu beanstandend entschieden, dass &#8211;was zwischen den Beteiligten nicht mehr im Streit steht&#8211; ein weiterer Vorsteuerabzug in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 UStG nicht in Betracht kommt. Insoweit ist die unternehmerische Veranlassung nicht nachgewiesen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>83<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Kl&auml;gerin schuldet &#8211;wie das FG zutreffend erkannt hat und zwischen den Beteiligten ebenso wenig streitig ist&#8211; Umsatzsteuer in H&ouml;he von insgesamt 684&nbsp;EUR. Soweit sie von A f&uuml;r die Monate September bis Dezember 2010 Zahlungen in H&ouml;he von jeweils 1.071&nbsp;EUR (brutto) f&uuml;r die tats&auml;chlich nicht ausgef&uuml;hrte Verpachtung des nicht gelieferten Blockheizkraftwerks erhielt, schuldet sie diese Steuer nach &sect;&nbsp;14c Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;2 UStG, da der Steuerbetrag im &quot;Pachtvertrag&quot; gesondert ausgewiesen ist, die sonstige Leistung in Gestalt der Verpachtung jedoch nicht ausgef&uuml;hrt wurde.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>84<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 5.12.2018, XI R 10\/16ECLI:DE:BFH:2018:U.051218.XIR10.16.0 Vorsteuerabzug und -korrektur bei Vorauszahlung f&uuml;r nicht geliefertes Blockheizkraftwerk in einem betr&uuml;gerischen Schneeballsystem &#8211; Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 05.12.2018 XI R 44\/14 Leits&auml;tze 1. NV: Der Vorsteuerabzug aus einer geleisteten Vorauszahlung ist dem Erwerber eines Blockheizkraftwerks nicht zu versagen, wenn zum Zeitpunkt seiner Zahlung die Lieferung &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/xi-r-10-16-vorsteuerabzug-und-korrektur-bei-vorauszahlung-fuer-nicht-geliefertes-blockheizkraftwerk-in-einem-betruegerischen-schneeballsystem-im-wesentlichen-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-0512201-4\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">XI&nbsp;R&nbsp;10\/16 &#8211; Vorsteuerabzug und -korrektur bei Vorauszahlung f&uuml;r nicht geliefertes Blockheizkraftwerk in einem betr&uuml;gerischen Schneeballsystem &#8211; Im Wesentlichen inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 05.12.2018 XI R 44\/14<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70570","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70570","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70570"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70570\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70570"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70570"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70570"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}