{"id":70589,"date":"2019-04-13T17:26:59","date_gmt":"2019-04-13T15:26:59","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70589"},"modified":"2019-04-13T17:26:59","modified_gmt":"2019-04-13T15:26:59","slug":"iv-r-15-17-berechnung-des-hinzurechnungsbetrags-nach-par-4-abs-4a-estg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/iv-r-15-17-berechnung-des-hinzurechnungsbetrags-nach-par-4-abs-4a-estg\/","title":{"rendered":"IV&nbsp;R&nbsp;15\/17 &#8211; Berechnung des Hinzurechnungsbetrags nach &sect; 4 Abs. 4a EStG"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 6.12.2018, IV R 15\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2018:U.061218.IVR15.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Berechnung des Hinzurechnungsbetrags nach &sect; 4 Abs. 4a EStG<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Die Bemessungsgrundlage f&uuml;r die nicht abziehbaren Schuldzinsen ist begrenzt auf den Entnahme&uuml;berschuss des Zeitraums von 1999 bis zum aktuellen Wirtschaftsjahr (Anschluss an BFH-Urteil vom 14. M&auml;rz 2018 X R 17\/16, BFHE 261, 273, BStBl II 2018, 744).<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Eine Entnahme bzw. eine Einlage i.S. des &sect; 4 Abs. 4a EStG liegt nicht vor, soweit ein Betrieb oder Mitunternehmeranteil gem&auml;&szlig; &sect; 6 Abs. 3 EStG unentgeltlich &uuml;bertragen worden ist (Best&auml;tigung der Rechtsprechung).<\/p>\n<\/p>\n<p>3. NV: Die Regelung in &sect; 52 Abs. 11 Satz 2 EStG i.d.F. des St&Auml;ndG 2001 ist mit dem Gleichheitssatz vereinbar (Best&auml;tigung der Rechtsprechung).<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revisionen der Kl&auml;gerin und des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 17. August 2016&nbsp;&nbsp;7 K 1668\/13 F aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht D&uuml;sseldorf zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin, Revisionskl&auml;gerin und Revisionsbeklagte (Kl&auml;gerin) ist eine GmbH &#038; Co. KG, an der als Kommanditisten zun&auml;chst A zu 60&nbsp;% und B zu 40&nbsp;% beteiligt waren. Mit Kaufvertrag von Juni 2001 &uuml;bernahm A alle Anteile von B. Am 3.&nbsp;Dezember 2003 &uuml;bertrug A seine Kommanditbeteiligung unentgeltlich auf die C-Stiftung.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin hat ein abweichendes Wirtschaftsjahr, das jeweils am 28.&nbsp;Februar endet. Zum Jahresschluss 1998 ergaben sich f&uuml;r A Unterentnahmen in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR. Vor der &Uuml;bertragung auf die Stiftung entnahm A im Dezember 2003 den Feststellungen des Finanzgerichts (FG) zufolge einen Betrag von &#8230;&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei der Berechnung nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a des Einkommensteuergesetzes (EStG) zum Bilanzstichtag 28.&nbsp;Februar 2003 ber&uuml;cksichtigte der Beklagte, Revisionsbeklagte und Revisionskl&auml;ger (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) nur die seit dem 1.&nbsp;Januar 1999 entstandenen Unterentnahmen; sie beruhten auf nicht entnommenen Gewinnen und betrugen den Feststellungen des FG zufolge &#8230;&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zum &Uuml;bertragungsstichtag 3.&nbsp;Dezember 2003 gelangte das FA so unter Einbeziehung eines anteiligen Jahresergebnisses 2003 von &#8230;&nbsp;EUR und der Entnahme aus dem Dezember 2003 zu einer &Uuml;berentnahme von &#8211;den Feststellungen des FG zufolge&#8211; &#8230;&nbsp;EUR. Diese &Uuml;berentnahme f&uuml;hrte das FA f&uuml;r die Stiftung als unentgeltliche Rechtsnachfolgerin fort, obwohl diese per Saldo bei der &Uuml;bertragung ein positives Kapitalkonto in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR erhalten hatte. Daraus ergaben sich nicht abziehbare Zinsen, die das FA in den Bescheiden &uuml;ber die gesonderte und einheitliche Feststellung von Besteuerungsgrundlagen (Gewinnfeststellungsbescheide) f&uuml;r die Streitjahre 2004 bis 2008 Gewinn erh&ouml;hend ber&uuml;cksichtige.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Wirtschaftsjahr 2004\/2005 hatte die C-Stiftung den Feststellungen des FG zufolge einen Betrag von XX&nbsp;EUR vom Sonderbetriebsverm&ouml;gen als &quot;Einlage&quot; in das Gesamthandsverm&ouml;gen &uuml;bertragen. Das FA hatte den Vorgang in den Gewinnfeststellungsbescheiden zun&auml;chst als bei der Berechnung des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a EStG zu ber&uuml;cksichtigende Einlage zugrunde gelegt. Im Einspruchsverfahren erkl&auml;rte die Kl&auml;gerin, die Einlage der Kommanditistin sei fremdfinanziert, und machte Schuldzinsen geltend. In der Anlage zur Teil-Einspruchsentscheidung vom 18.&nbsp;April 2013 nahm das FA daraufhin insoweit keine Einlage mehr an; erst die Abl&ouml;sung des Darlehens stelle eine Einlage in das Sonderbetriebsverm&ouml;gen dar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Teil-Einspruchsentscheidung entschied das FA wegen des vor dem Bundesverfassungsgericht anh&auml;ngigen Verfahrens 2&nbsp;BvR&nbsp;1868\/12 nicht &uuml;ber die Verfassungsm&auml;&szlig;igkeit des &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;11 Satz&nbsp;2 EStG i.d.F. des Steuer&auml;nderungsgesetzes 2001 vom 20.&nbsp;Dezember 2001 (BGBl I 2001, 3794) &#8211;St&Auml;ndG&nbsp;2001&#8211;, demzufolge Unterentnahmen vor 1999 bei der Berechnung der nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a EStG hinzuzurechnenden Zinsen nicht zu ber&uuml;cksichtigen sind.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>W&auml;hrend des Klageverfahrens ergingen unter dem 26.&nbsp;Februar 2016 aus nicht streitgegenst&auml;ndlichen Gr&uuml;nden ein &Auml;nderungsbescheid f&uuml;r 2004 und unter dem 2.&nbsp;M&auml;rz 2016 die abschlie&szlig;ende Einspruchsentscheidung, mit der die Einspr&uuml;che der Kl&auml;gerin als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen wurden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Urteil vom 17.&nbsp;August 2016&nbsp;&nbsp;7&nbsp;K&nbsp;16687\/13&nbsp;F gab das FG der Klage insoweit statt, als es entschied, dass die Gewinnfeststellungsbescheide f&uuml;r die Streitjahre 2004 bis 2008 dahin ge&auml;ndert werden, &quot;dass die &Uuml;berentnahmen um die in 2004 erfolgte Einlage von EUR&nbsp;[XX] gemindert werden&quot; und die Klage im &Uuml;brigen abzuweisen sei. Die Kosten des Verfahrens wurden dem FA zu 20&nbsp;% und der Kl&auml;gerin zu 80&nbsp;% auferlegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Gegen das Urteil haben sowohl das FA als auch die Kl&auml;gerin Revision eingelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA r&uuml;gt eine Verletzung des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a EStG und des &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu Unrecht habe das FG entschieden, dass die im Wirtschaftsjahr 2004\/2005 erfolgte Einlage von XX&nbsp;EUR bei der Berechnung des Hinzurechnungsbetrags nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a EStG zu ber&uuml;cksichtigen sei. Die Ber&uuml;cksichtigung einer fremdfinanzierten Einlage sei unter Einbeziehung von Gesamthands- und Sonderbetriebsverm&ouml;gen auf Ebene des einzelnen Gesellschafters zu kl&auml;ren, so dass sich bei einer fremdfinanzierten Einlage der eingelegte Betrag und die Darlehensschuld auf Gesellschafterebene gegen&uuml;ber st&uuml;nden und es nach Saldierung zu einer Bewertung der Einlage mit 0&nbsp;EUR komme. Zwar st&auml;rke die Einlage in das Gesamthandsverm&ouml;gen das Eigenkapital der Gesamthandsbilanz der Gesellschaft. Das Refinanzierungsdarlehen des Gesellschafters belaste aber zugleich das Gesamtbetriebsverm&ouml;gen der Gesellschaft durch die notwendige Erfassung als negatives Sonderbetriebsverm&ouml;gen, so dass im Saldo keine St&auml;rkung des Eigenkapitals der Gesamtgesellschaft erfolge.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zudem habe das FG gegen &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung (FGO) versto&szlig;en, denn es habe seiner Entscheidung einen Sachverhalt zugrunde gelegt, der dem schriftlichen Vortrag der Beteiligten nicht entspreche. So sei das FG bei seinen Berechnungen von falschen Zahlen ausgegangen. Nach dem &uuml;bereinstimmenden Vortrag der Beteiligten h&auml;tten die Unterentnahmen des A am 28.&nbsp;Februar 2003 &#8230;&nbsp;EUR und seine Entnahme im Dezember 2003 &#8230;&nbsp;EUR betragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu Recht sei das FG allerdings davon ausgegangen, dass Unterentnahmen aus der Zeit vor dem 1.&nbsp;Januar 1999 nicht zu ber&uuml;cksichtigen seien, dass Unterentnahmen des laufenden Jahres vorrangig mit den Verlusten und nicht mit den &Uuml;berentnahmen der Vorjahre zu verrechnen seien und im Falle einer unentgeltlichen &Uuml;bertragung des Betriebs nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;3 EStG der Rechtsnachfolger auch hinsichtlich &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a EStG in die Rechtsposition seines Rechtsvorg&auml;ngers eintrete.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>das FG-Urteil aufzuheben und die Klage abzuweisen sowie die Revision der Kl&auml;gerin zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;gerin beantragt,<br \/>das FG-Urteil und die abschlie&szlig;ende Einspruchsentscheidung vom 2.&nbsp;M&auml;rz 2016 aufzuheben und die Gewinnfeststellungsbescheide f&uuml;r das Jahr 2004 vom 26.&nbsp;Februar 2016 und f&uuml;r die Jahre 2005 bis 2008 vom 1.&nbsp;September 2011, letztere in Gestalt der Teil-Einspruchsentscheidung vom 18.&nbsp;April 2013, dahin zu &auml;ndern, dass der laufende Gesamthandsgewinn jeweils auf den Betrag festgestellt wird, der sich ergibt, wenn keine Hinzurechnungsbetr&auml;ge nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a EStG ber&uuml;cksichtigt werden, sowie die Revision des FA zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit ihrer Revision r&uuml;gt die Kl&auml;gerin eine Verletzung des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a EStG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>&sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;11 Satz&nbsp;2 EStG i.d.F. des St&Auml;ndG&nbsp;2001, demzufolge Unterentnahmen vor 1999 bei der Berechnung des Hinzurechnungsbetrags nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a EStG nicht zu ber&uuml;cksichtigen seien, versto&szlig;e gegen Art.&nbsp;3 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes (GG). Der Gesetzgeber d&uuml;rfe zwar generalisierende, typisierende und pauschalierende Regelungen treffen, aber keinen atypischen Fall als Leitbild w&auml;hlen. Der gew&auml;hlte &quot;Startguthaben-Null&quot;-Fall sei aber jedenfalls f&uuml;r bilanzierende Steuerpflichtige, wie die Kl&auml;gerin, mit Sicherheit der Wert, der am wenigsten der Realit&auml;t entspreche.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu Unrecht gingen FA und FG zudem davon aus, dass bei einer unentgeltlichen &Uuml;bertragung der &Uuml;bernehmer des Betriebs auch den Bestand an &Uuml;ber-\/Unterentnahmen und verbleibenden Verlusten &uuml;bernehme. Unstreitig habe die C-Stiftung ein positives Kapitalkonto &uuml;bernommen und selbst keine Entnahmen get&auml;tigt. Eine Hinzurechnung nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a EStG ergebe sich im Streitfall nur, weil das FA der C-Stiftung als unentgeltlicher Rechtsnachfolgerin des A dessen Bestand an &Uuml;ber-\/Unterentnahmen und verbleibenden Verlusten zugerechnet habe. &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;3 EStG biete hierf&uuml;r jedoch keine ausreichende Rechtsgrundlage. Abweichendes ergebe sich auch nicht aus dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 12.&nbsp;Dezember 2013 IV&nbsp;R&nbsp;17\/10 (BFHE 244, 23, BStBl II 2014, 316), denn der dortige Sachverhalt sei mit dem Streitfall nicht vergleichbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu Unrecht gingen FA und FG zudem davon aus, dass der Vorrang der Verlustverrechnung auch bei der perioden&uuml;bergreifenden Saldierung gelte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision des FA sei jedenfalls im Hauptantrag unbegr&uuml;ndet. Die Einzahlungen in das Gesamthandsverm&ouml;gen erf&uuml;llten den Tatbestand der Einlage (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;5 EStG). Entgegen der Auffassung des FA liege aber keine diese Einlage ausgleichende Entnahme vor. Eine solche setze voraus, dass das Wirtschaftsgut schon vor der Entnahme dem Betriebsverm&ouml;gen zuzuordnen gewesen sei. Hinsichtlich des Refinanzierungsdarlehens fehle es an einer entsprechenden vorrangigen Zuordnung zum (Sonder-)Betriebsverm&ouml;gen, aus dem dann eine Entnahme stattfinden k&ouml;nnte. Eine Entnahme in das Privatverm&ouml;gen, die mit der Einlage in das Gesamthandsverm&ouml;gen verrechnet werden k&ouml;nnte, liege daher nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinsichtlich des &quot;Hilfsantrags&quot; sei dem FA allerdings zuzustimmen. Aus Gr&uuml;nden der Prozess&ouml;konomie k&ouml;nne den Berechnungen des FA zur endg&uuml;ltigen Streitbeilegung insoweit zugestimmt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revisionen der Kl&auml;gerin und des FA haben Erfolg. Sie f&uuml;hren zur Aufhebung des angegriffenen Urteils und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 FGO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zu Recht ist das FG zwar davon ausgegangen, dass Unterentnahmen aus der Zeit vor dem 1.&nbsp;Januar 1999 bei der Berechnung des Hinzurechnungsbetrags nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a EStG nicht zu ber&uuml;cksichtigen sind (dazu II.2.) und dass bei einer unentgeltlichen &Uuml;bertragung nach &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;3 EStG der &Uuml;bernehmer des Betriebs bzw. eines Mitunternehmeranteils hinsichtlich der Berechnung des Hinzurechnungsbetrags in die Position seines Rechtsvorg&auml;ngers eintritt (dazu II.3.). Zu Unrecht ist das FG aber auf der Grundlage seiner Feststellungen von der Entscheidungserheblichkeit der Frage ausgegangen, ob die fremdfinanzierte Einlage der C-Stiftung im Wirtschaftsjahr 2004\/2005 bei der Berechnung des Hinzurechnungsbetrags nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a EStG als Einlage zu ber&uuml;cksichtigen ist; insoweit tragen seine Feststellungen nicht seinen Entscheidungstenor, der Klage sei in diesem Punkt stattzugeben (dazu II.4.). Die Sache ist jedoch nicht spruchreif, denn zu Recht r&uuml;gt andererseits die Kl&auml;gerin, dass das FG bei seiner Entscheidung dem Umstand nicht ausreichend Rechnung getragen habe, dass Verluste &Uuml;berentnahmen nicht begr&uuml;nden oder erh&ouml;hen d&uuml;rfen (dazu II.5.). Die Sache ist daher mangels Spruchreife an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung zur&uuml;ckzuverweisen (dazu II.6.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Gegenstand des Rechtstreits ist allein die Feststellung der H&ouml;he des laufenden Gesamthandsgewinns der Kl&auml;gerin, denn die Beteiligten streiten nur darum, ob und ggf. in welcher H&ouml;he das FA in den Streitjahren 2004 bis 2008 von der Kl&auml;gerin geltend gemachte Schuldzinsen nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a EStG als nicht abziehbar hinzurechnen durfte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Nach Ma&szlig;gabe des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a EStG in der in den Streitjahren geltenden Fassung sind Schuldzinsen nicht abziehbar, wenn &Uuml;berentnahmen get&auml;tigt worden sind. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;11 Satz&nbsp;1 EStG i.d.F. des St&Auml;ndG 2001 ist &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a EStG erstmals f&uuml;r das Wirtschaftsjahr anzuwenden, das nach dem 31.&nbsp;Dezember 1998 endet. Gem&auml;&szlig; Satz&nbsp;2 dieser Vorschrift bleiben &Uuml;ber- und Unterentnahmen vorangegangener Wirtschaftsjahre unber&uuml;cksichtigt. In der Rechtsprechung des BFH ist gekl&auml;rt, dass &sect;&nbsp;52 Abs.&nbsp;11 Satz&nbsp;2 EStG i.d.F. des St&Auml;ndG 2001 weder gegen das R&uuml;ckwirkungsverbot noch gegen den Gleichheitssatz und den Grundsatz der Besteuerung nach der Leistungsf&auml;higkeit verst&ouml;&szlig;t. Zur Vermeidung von Wiederholungen nimmt der Senat auf die Urteile vom 24.&nbsp;November 2016 IV&nbsp;R&nbsp;46\/13 (BFHE 256, 91, BStBl II 2017, 268) und vom 9.&nbsp;Mai 2012 X&nbsp;R&nbsp;30\/06 (BFHE 237, 484, BStBl II 2012, 667) Bezug, die sich auch mit den Argumenten der Kl&auml;gerin bereits auseinandergesetzt haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Zu Recht sind FA und FG davon ausgegangen, dass im Fall der unentgeltlichen &Uuml;bertragung eines Mitunternehmeranteils der Rechtsnachfolger auch f&uuml;r die Berechnung der Hinzurechnungen nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a EStG in die Rechtsposition des Rechtsvorg&auml;ngers einr&uuml;ckt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Schuldzinsenk&uuml;rzung nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a EStG kn&uuml;pft ma&szlig;geblich an den Umstand des Eigenkapitalentzugs bei der jeweiligen betrieblichen Einheit an (BFH-Urteil in BFHE 244, 23, BStBl II 2014, 316, Rz&nbsp;18). Wird diese durch den Rechtsnachfolger unver&auml;ndert fortgef&uuml;hrt, besteht auch der Grund f&uuml;r die Schuldzinsenk&uuml;rzung fort. Da &sect;&nbsp;6 Abs.&nbsp;3 EStG auf der Vorstellung des Gesetzgebers beruht, dass bei der unentgeltlichen Betriebs- oder Mitunternehmeranteils&uuml;bertragung der n&auml;mliche Betrieb bzw. der n&auml;mliche Mitunternehmeranteil vom Rechtsnachfolger fortgef&uuml;hrt wird (vgl. BFH-Urteil vom 10.&nbsp;M&auml;rz 2016 IV&nbsp;R&nbsp;14\/12, BFHE 253, 536, BStBl II 2016, 763, Rz&nbsp;17; ferner BFH-Beschluss vom 28.&nbsp;August 2001 VIII&nbsp;B&nbsp;54\/01, BFH\/NV 2002, 24), gehen auch die beim bisherigen Betriebsinhaber bzw. Mitunternehmer entstandenen kumulierten &Uuml;ber- bzw. Unterentnahmen und der Entnahme- bzw. Einlage&uuml;berschuss der Totalperiode auf den Rechtsnachfolger &uuml;ber. Der Rechtsnachfolger r&uuml;ckt auch insoweit in die Rechtsposition des Rechtsvorg&auml;ngers ein (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteile vom 22.&nbsp;September 2011 IV&nbsp;R&nbsp;33\/08, BFHE 235, 278, BStBl II 2012, 10; in BFHE 244, 23, BStBl II 2014, 316; in BFHE 256, 91, BStBl II 2017, 268).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Das FG-Urteil ist aber deshalb aufzuheben, weil die Feststellungen des FG den Entscheidungstenor insoweit nicht tragen, als danach der Klage der Kl&auml;gerin stattgegeben wurde. Widersprechen sich Tenor und Entscheidungsgr&uuml;nde eines Urteils, ist der Tenor entscheidend (vgl. BFH-Urteil vom 12.&nbsp;Oktober 1983 I&nbsp;R&nbsp;139\/79, unter 1.8.; BFH-Beschl&uuml;sse vom 29.&nbsp;September 2004 X&nbsp;E&nbsp;3\/04, BFH\/NV 2005, 235, und vom 18.&nbsp;Februar 2005 V&nbsp;B&nbsp;129\/03, BFH\/NV 2005, 1324). Danach ist das FA durch das angegriffene Urteil beschwert, denn das FG hat der Klage teilweise stattgegeben und dem FA insoweit die Kosten auferlegt, obwohl es die Klage auf der Grundlage seiner Feststellungen und seiner Rechtsansicht h&auml;tte abweisen m&uuml;ssen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>29<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) In dem angegriffenen Urteil ist das FG von der Entscheidungserheblichkeit der Frage ausgegangen, ob die von der C-Stiftung im Wirtschaftsjahr 2004\/2005 erbrachte fremdfinanzierte Einlage bei der Berechnung des Hinzurechnungsbetrags nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a EStG schon im Jahr ihrer Erbringung (Wirtschaftsjahr 2004\/2005) oder erst im Jahr der Tilgung des zu ihrer Finanzierung aufgenommenen Kredits (im Wirtschaftsjahr 2007\/2008) als Einlage zu ber&uuml;cksichtigen ist. Der erstgenannten Ansicht folgend hat es dem FA aufgegeben, f&uuml;r alle Streitjahre die laufenden Gesamthandseink&uuml;nfte jeweils anderweitig auf den Betrag festzustellen, der sich ergibt, wenn &quot;die &Uuml;berentnahmen um die in 2004 erfolgte Einlage von EUR&nbsp;[XX] gemindert&quot; werden. Unter Ber&uuml;cksichtigung seiner Rechtsansicht tragen seine Feststellungen diesen Tenor jedoch nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>30<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) F&uuml;r das Streitjahr 2004 konnte die Frage, ob die Einlage bei der Berechnung des Hinzurechnungsbetrags nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a EStG zu ber&uuml;cksichtigen ist, nicht entscheidungserheblich sein. Denn nach &sect;&nbsp;4a Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 EStG gilt bei Gewerbetreibenden, die, wie die Kl&auml;gerin, ein abweichendes Wirtschaftsjahr haben, der Gewinn des Wirtschaftsjahres als in dem Kalenderjahr bezogen, in dem das Wirtschaftsjahr endet. Da die kreditfinanzierte Einlage im Wirtschaftsjahr 2004\/2005 erbracht wurde, konnte sich die Streitfrage erstmals im Streitjahr 2005 stellen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>31<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Aber auch f&uuml;r die Streitjahre 2005 bis 2008 war die Streitfrage auf der Grundlage der Feststellungen des FG und unter Zugrundelegung seiner Rechtsansicht nicht entscheidungserheblich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>32<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA ist in dem angegriffenen Gewinnfeststellungsbescheid f&uuml;r das Jahr 2005 in Gestalt der Teil-Einspruchsentscheidung vom 18.&nbsp;April 2013 von einem Hinzurechnungsbetrag von 21.313&nbsp;EUR ausgegangen, der sich aus den tats&auml;chlichen betrieblichen Schuldzinsen der Kl&auml;gerin abz&uuml;glich des Sockelbetrags von 2.050&nbsp;EUR (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a Satz&nbsp;4 EStG) ergibt. F&uuml;r die Berechnung des pauschalierten Hinzurechnungsbetrags ist es ausweislich der Anlage zur Teil-Einspruchsentscheidung von verbleibenden &Uuml;berentnahmen aus dem Vorjahr 2004 in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR ausgegangen und so bei Einlagen 2005 in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR und einem laufenden Verlust 2005 in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR zu &Uuml;berentnahmen in H&ouml;he von 429.913&nbsp;EUR gelangt, so dass sich ein pauschalierter Hinzurechnungsbetrag von (429.913&nbsp;EUR&nbsp;x&nbsp;6&nbsp;%&nbsp;=) 25.794&nbsp;EUR ergibt und es daher f&uuml;r 2005 beim H&ouml;chstbetrag von 21.313&nbsp;EUR als hinzuzurechnendem Betrag f&uuml;r 2005 verbleibt. Auf der Grundlage der Feststellungen und unter Zugrundelegung der Rechtsansicht des FG ergibt sich hingegen als in 2005 zu ber&uuml;cksichtigende verbleibende &Uuml;berentnahme aus dem Vorjahr ein Betrag von 765.342,40&nbsp;EUR (Entnahmen 2004 in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR abz&uuml;glich verbleibende Unterentnahmen aus Vorjahren in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR zuz&uuml;glich laufender Verlust 2004 in H&ouml;he von &#8230;&nbsp;EUR). Selbst unter Ber&uuml;cksichtigung einer Einlage in H&ouml;he von XX&nbsp;EUR ergibt sich damit f&uuml;r 2005 f&uuml;r die Berechnung des pauschalierten Hinzurechnungsbetrags ein deutlich h&ouml;herer als der vom FA bereits ber&uuml;cksichtigte &Uuml;berentnahmebetrag, so dass es f&uuml;r 2005 in jedem Fall beim H&ouml;chstbetrag von 21.313&nbsp;EUR als hinzuzurechnenden Schuldzinsen verbleibt, dieser sich also keinesfalls zugunsten der Kl&auml;gerin vermindern kann. Entsprechendes gilt f&uuml;r die weiteren Streitjahre 2006 bis 2008, wobei im Streitjahr 2008 zudem die vom FA in diesem Jahr ber&uuml;cksichtigte Einlage von XX&nbsp;EUR nach Ansicht des FG nicht zu ber&uuml;cksichtigen war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>33<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Auf der Grundlage seiner Feststellungen und unter Zugrundelegung seiner Rechtsansicht durfte das FG daher der Klage in keinem Streitjahr stattgeben, so dass sein Urteil insgesamt aufzuheben ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>34<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Bei dieser Sachlage kommt es auf die vom FA erhobene Verfahrensr&uuml;ge (Versto&szlig; gegen &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO) nicht an. Denn wenn die Revision des FA schon unter Zugrundelegung der vom FG festgestellten Zahlen Erfolg hat, kann sich der Vortrag des FA, das FG sei insoweit von falschen Zahlen ausgegangen, nicht zu seinen Lasten ausgewirkt haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>35<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Sache ist nicht spruchreif. Denn zu Recht macht die Kl&auml;gerin mit ihrer Revision geltend, dass das FG nicht ausreichend ber&uuml;cksichtigt habe, dass auch perioden&uuml;bergreifend ein Verlust eine &Uuml;berentnahme nicht begr&uuml;nden oder erh&ouml;hen darf. Ob und ggf. f&uuml;r welche Jahre der Klage danach stattzugeben ist, bedarf weiterer Feststellungen des FG.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>36<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Eine &Uuml;berentnahme ist der Betrag, um den die Entnahmen die Summe des Gewinns und der Einlagen des Wirtschaftsjahres &uuml;bersteigen (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a Satz&nbsp;2 EStG). Die nicht abziehbaren Schuldzinsen werden typisiert mit 6&nbsp;% der &Uuml;berentnahme des Wirtschaftsjahres zuz&uuml;glich der &Uuml;berentnahmen vorangegangener Wirtschaftsjahre und abz&uuml;glich der Betr&auml;ge, um die in den vorangegangenen Wirtschaftsjahren der Gewinn und die Einlagen die Entnahmen &uuml;berstiegen haben (Unterentnahmen), ermittelt (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a Satz&nbsp;3 EStG). Der sich dabei ergebende Betrag, h&ouml;chstens jedoch der um 2.050&nbsp;EUR verminderte Betrag der im Wirtschaftsjahr angefallenen Schuldzinsen, ist dem Gewinn hinzuzurechnen (&sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a Satz&nbsp;4 EStG).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>37<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) F&uuml;r die Berechnung der &Uuml;berentnahme nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a Satz&nbsp;2 EStG ist zun&auml;chst vom einkommensteuerrechtlichen Gewinn auszugehen. &quot;Gewinn&quot; i.S. des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a Satz&nbsp;2 EStG ist daher grunds&auml;tzlich auch ein Verlust (vgl. BFH-Urteil vom 3.&nbsp;M&auml;rz 2011 IV&nbsp;R&nbsp;53\/07, BFHE 233, 127, BStBl II 2011, 688, Rz&nbsp;33&nbsp;ff.). Nichts anderes gilt bei der Berechnung der in &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a Satz&nbsp;3 EStG legal definierten Unterentnahme. Es besteht kein Anhaltspunkt daf&uuml;r, den Gewinnbegriff in den verschiedenen Tatbest&auml;nden des &sect;&nbsp;4 EStG unterschiedlich auszulegen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>38<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Davon ist allerdings insoweit eine Ausnahme geboten, als Verluste f&uuml;r sich genommen nicht zu einer K&uuml;rzung des Schuldzinsenabzugs f&uuml;hren d&uuml;rfen. Die Ausgestaltung des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a EStG beruht auf dem Eigenkapitalmodell und der Vorstellung, dass der Betriebsinhaber dem Betrieb bei negativem Eigenkapital nicht mehr Mittel entziehen darf, als er erwirtschaftet und eingelegt hat (BFH-Urteil vom 17.&nbsp;August 2010 VIII&nbsp;R&nbsp;42\/07, BFHE 230, 424, BStBl II 2010, 1041, Rz&nbsp;19). &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a EStG will den Schuldzinsenabzug (nur) f&uuml;r den Fall einschr&auml;nken, dass der Steuerpflichtige mehr entnimmt, als ihm hierf&uuml;r an Eigenkapital zur Verf&uuml;gung steht. Dem widerspr&auml;che es, wenn Schuldzinsen allein deshalb unter dem Gesichtspunkt der &quot;&Uuml;berentnahme&quot; nicht abziehbar w&auml;ren, weil der Steuerpflichtige einen Verlust erwirtschaftet hat, insbesondere dann, wenn er niemals eine Entnahme get&auml;tigt hat. Es ist daher anerkannt, dass in einem Verlustjahr bei isolierter Betrachtung dieses Jahres die &Uuml;berentnahme nicht h&ouml;her sein darf als die Entnahme und auch nicht h&ouml;her als die Differenz zwischen Entnahme und Einlage (vgl. BFH-Urteile in BFHE 233, 127, BStBl II 2011, 688, sowie vom 2.&nbsp;Februar 2012 X&nbsp;R&nbsp;12\/09). Die &Uuml;berentnahme des aktuellen Wirtschaftsjahres ist auf den Entnahmen&uuml;berschuss begrenzt. &Uuml;bersteigen umgekehrt die Einlagen die Entnahmen, wird der Einlagen&uuml;berschuss mit dem Verlust verrechnet, so dass der Verlust die Unterentnahme dieses Jahres ggf. bis auf Null mindert (vgl. BFH-Urteil vom 2.&nbsp;Februar 2012 X&nbsp;R&nbsp;12\/09, Rz&nbsp;23).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>39<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) Diese Grunds&auml;tze gelten nach Ansicht des X.&nbsp;Senats des BFH (Urteil vom 14.&nbsp;M&auml;rz 2018 X&nbsp;R&nbsp;17\/16, BFHE 261, 273, BStBl II 2018, 744) auch bei der perioden&uuml;bergreifenden Berechnung der &Uuml;berentnahme nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a Satz&nbsp;3 EStG. In einem ersten Schritt sind danach etwaige Verluste bei der Ermittlung der nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a Satz&nbsp;3 EStG zu addierenden &Uuml;ber- und Unterentnahmebetr&auml;ge uneingeschr&auml;nkt als Bestandteil in die Berechnung einzubeziehen. Rechnerisch gehen sie damit also sowohl in die &Uuml;berentnahme des einzelnen Wirtschaftsjahres als auch in die Bemessungsgrundlage der Totalperiode ein. Da aber ein Verlust f&uuml;r sich genommen keine &Uuml;berentnahme begr&uuml;nden darf, sei in einem zweiten Schritt im Wege der teleologischen Reduktion die Bemessungsgrundlage der nicht abziehbaren Schuldzinsen des aktuellen Jahres auf den kumulierten Entnahmen&uuml;berschuss der Totalperiode zu begrenzen. Der kumulierte Entnahmen&uuml;berschuss errechne sich dabei aus den Entnahmen der Totalperiode abz&uuml;glich der Einlagen der Totalperiode.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>40<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der erkennende Senat schlie&szlig;t sich diesen Ausf&uuml;hrungen an und nimmt zur Vermeidung von Wiederholungen auf die Urteilsgr&uuml;nde im Einzelnen Bezug. Soweit sich dem BFH-Urteil in BFHE 233, 127, BStBl II 2011, 688 (Rz&nbsp;36, 38) etwas anderes entnehmen lassen sollte, h&auml;lt der Senat daran jedenfalls nicht fest.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>41<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Da das FG insoweit von anderen Voraussetzungen ausgegangen ist, war sein Urteil auch aus diesem Grund aufzuheben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>42<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>6. Die Sache ist nicht spruchreif.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>43<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Die bisherigen Feststellungen des FG erm&ouml;glichen dem Senat keine Entscheidung dar&uuml;ber, ob und ggf. in welcher H&ouml;he auf der Grundlage der neueren Rechtsprechung des BFH (Urteil in BFHE 261, 273, BStBl II 2018, 744) f&uuml;r die Streitjahre geringere als die in den angegriffenen Gewinnfeststellungsbescheiden vom FA ber&uuml;cksichtigten Hinzurechnungsbetr&auml;ge zu ber&uuml;cksichtigen sind. Durch die Zur&uuml;ckverweisung erh&auml;lt das FG Gelegenheit, die noch fehlenden Feststellungen nachzuholen. Dabei wird es auch dem insoweit &uuml;bereinstimmenden Vortrag der Beteiligten nachzugehen haben, dass es bei seinen Berechnungen von Zahlen ausgegangen sei, die dem schriftlichen Vortrag der Beteiligten nicht entsprechen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>44<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Bei seiner erneuten Entscheidung muss das FG f&uuml;r das Streitjahr 2004 A als ausgeschiedenen Gesellschafter nach &sect;&nbsp;48 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;3 i.V.m. &sect;&nbsp;60 Abs.&nbsp;3 FGO notwendig beiladen. Denn dieser war im Streitjahr 2004 noch Mitunternehmer und ihm wurde f&uuml;r dieses Jahr anteilig ein Teil des Hinzurechnungsbetrags als Teil des Gesamthandsgewinns zugerechnet, so dass er von der angegriffenen Feststellung des laufenden Gesamthandsgewinns betroffen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>45<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Der Senat weist ohne Bindungswirkung f&uuml;r den zweiten Rechtsgang darauf hin, dass im Fall einer kreditfinanzierten Gesellschaftereinlage auch im Rahmen des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a EStG eine Ber&uuml;cksichtigung der Einlage nicht ohne gleichzeitige Ber&uuml;cksichtigung der zu ihrer Finanzierung aufgenommenen Verbindlichkeit erfolgen kann und letztere bilanziell als Entnahme zu behandeln ist. Selbst wenn man also im Fall der kreditfinanzierten Einlage von einer unmittelbar in das Gesamthandsverm&ouml;gen geleisteten Einlage ausgeht, wird diese f&uuml;r Zwecke des &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a EStG durch die gleichzeitig als Entnahme zu behandelnde Einbuchung der Kreditverbindlichkeit als notwendiges Sonderbetriebsverm&ouml;gen II im Ergebnis in vollem Umfang saldiert und wirkt sich damit im Jahr der Einlage bei der Berechnung nach &sect;&nbsp;4 Abs.&nbsp;4a EStG nicht aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>46<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>7. Die Kostenentscheidung wird nach &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO dem FG &uuml;bertragen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 6.12.2018, IV R 15\/17ECLI:DE:BFH:2018:U.061218.IVR15.17.0 Berechnung des Hinzurechnungsbetrags nach &sect; 4 Abs. 4a EStG Leits&auml;tze 1. NV: Die Bemessungsgrundlage f&uuml;r die nicht abziehbaren Schuldzinsen ist begrenzt auf den Entnahme&uuml;berschuss des Zeitraums von 1999 bis zum aktuellen Wirtschaftsjahr (Anschluss an BFH-Urteil vom 14. 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