{"id":70645,"date":"2019-04-28T18:50:23","date_gmt":"2019-04-28T16:50:23","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70645"},"modified":"2019-04-28T18:50:23","modified_gmt":"2019-04-28T16:50:23","slug":"viii-b-53-18-bestimmtheitsanforderungen-an-eine-verfuegung-gemaess-par-79b-abs-2-fgo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-b-53-18-bestimmtheitsanforderungen-an-eine-verfuegung-gemaess-par-79b-abs-2-fgo\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;B&nbsp;53\/18 &#8211; Bestimmtheitsanforderungen an eine Verf&uuml;gung gem&auml;&szlig; &sect; 79b Abs. 2 FGO"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 12.2.2019, VIII B 53\/18<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:B.120219.VIIIB53.18.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Bestimmtheitsanforderungen an eine Verf&uuml;gung gem&auml;&szlig; &sect; 79b Abs. 2 FGO<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>NV: Gibt das FG dem Kl&auml;ger auf, &quot;s&auml;mtliche aus seiner Sicht noch zu benennenden Zeugen und Beweismittel&quot; innerhalb einer gesetzten Frist anzugeben, kann noch eine hinreichend genaue Bezeichnung von Beweismitteln zu einem konkreten Beweisthema gem&auml;&szlig; &sect; 79b Abs. 2 FGO gegeben sein, wenn das FG in der Verf&uuml;gung zugleich auf die zu einem konkreten Beweisthema schon erfolgte Ladung eines anderen Zeugen Bezug nimmt.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde des Kl&auml;gers wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Nieders&auml;chsischen Finanzgerichts vom 30. Januar 2018&nbsp;&nbsp;12 K 362\/14 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde ist teilweise unzul&auml;ssig, teilweise unbegr&uuml;ndet und daher insgesamt als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die vom Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) geltend gemachten Verfahrensfehler gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 der Finanzgerichtsordnung (FGO) liegen nicht vor. Die Revision ist auch nicht zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO zuzulassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das Finanzgericht (FG) hat seine Pflicht zur Sachaufkl&auml;rung (&sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 FGO) nicht verletzt, indem es die in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vom 30.&nbsp;Januar 2018 beantragten Beweiserhebungen, Aktenbeiziehungen und die Einholung des beantragten Sachverst&auml;ndigengutachtens abgelehnt hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG kann gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 bis 3 FGO Beweismittel zur&uuml;ckweisen, wenn diese erst nach Ablauf einer gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;2 FGO gesetzten Frist vorgebracht werden und ohne weitere Ermittlungen entscheiden, wenn ihre Zulassung nach der freien &Uuml;berzeugung des Gerichts die Erledigung des Rechtsstreits verz&ouml;gern w&uuml;rde und der Beteiligte die Versp&auml;tung nicht gen&uuml;gend entschuldigt und der Beteiligte &uuml;ber die Folgen einer Fristvers&auml;umung belehrt worden ist. Soweit das FG die in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vom 30.&nbsp;Januar 2018 beantragten Ladungen und Zeugenvernehmungen gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;3 FGO zur&uuml;ckgewiesen hat, ist dies nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat entgegen der Auffassung des Kl&auml;gers in der Verf&uuml;gung vom 27.&nbsp;November 2017 die anzugebenden Beweismittel gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO hinreichend genau bezeichnet und damit eine wirksame Ausschlussfrist gesetzt, die der Kl&auml;ger unentschuldigt nicht eingehalten hat. Die Ladung und Vernehmung der Zeugen h&auml;tte die Erledigung des Rechtsstreits verz&ouml;gert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Die Verf&uuml;gung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;1 FGO muss sich auf &quot;bestimmte Vorg&auml;nge&quot; beziehen und die Beweismittel &quot;m&ouml;glichst genau&quot; bezeichnen, um es dem Beteiligten zu erm&ouml;glichen, die Anordnung ohne weiteres zu befolgen und so eine Pr&auml;klusion zu vermeiden (Beschluss des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 9.&nbsp;Juli 2018 VI&nbsp;B&nbsp;113\/17, BFH\/NV 2018, 1153, Rz&nbsp;12). Dem betroffenen Beteiligten muss erkennbar sein, welche Beweismittel er zu welchen Tatsachen vorlegen soll. Es ist insoweit grunds&auml;tzlich Aufgabe des Richters, aufgrund des bisherigen Vorbringens der Beteiligten und seiner Einsch&auml;tzung der Rechtslage die seiner Ansicht nach noch aufkl&auml;rungs- und\/oder beweisbed&uuml;rftigen Punkte zu ermitteln und in der Aufkl&auml;rungsverf&uuml;gung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;2 FGO genau anzugeben (BFH-Urteil vom 25.&nbsp;April 1995 IX&nbsp;R&nbsp;6\/94, BFHE 177, 233, BStBl II 1995, 545, unter 2.b).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Eine hinreichend genaue Bezeichnung von Beweismitteln gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;2 FGO kann nach diesem Ma&szlig;stab zwar &#8211;worauf sich der Kl&auml;ger ma&szlig;geblich st&uuml;tzt&#8211; fehlen, wenn das FG dem Kl&auml;ger vor der m&uuml;ndlichen Verhandlung allgemein aufgibt &quot;die Tatsachen und Beweismittel zu bezeichnen, die &uuml;ber die bisher vorgetragenen Umst&auml;nde hinaus nach Meinung des Kl&auml;gers zur Aufhebung oder Herabsetzung&quot; der streitigen Steuerfestsetzung f&uuml;hren (BFH-Beschluss vom 14.&nbsp;August 2008 X&nbsp;B&nbsp;212\/07, juris, unter II.2.b). Allerdings ist diese Aussage im Kontext des dortigen Streitfalls zu verstehen, in dem eine allgemein gehaltene Verf&uuml;gung des FG vorlag, die sich auf jedwede aus Sicht des Kl&auml;gers noch zu ber&uuml;cksichtigende steuermindernd wirkende Tatsache und zugeh&ouml;rige Beweismittel bezog. Nach Auffassung des FG sollte die allgemein gehaltene Verf&uuml;gung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;2 FGO selbst eine Sachverhaltsaufkl&auml;rung zu Tatsachen pr&auml;kludieren, die auch aus Sicht des FG erst nach Ergehen der Verf&uuml;gung entscheidungserheblich wurden (BFH-Beschluss vom 14.&nbsp;August 2008 X&nbsp;B&nbsp;212\/07, juris, unter II.3.). Dies hat der BFH im zitierten Beschluss als verfahrensfehlerhaft angesehen. Das FG durfte aufgrund der allgemein gehaltenen Verf&uuml;gung keine Pr&auml;klusion f&uuml;r Tatsachen und Beweismittel annehmen, deren Relevanz nach dem Verfahrensablauf bei Erlass der Verf&uuml;gung weder f&uuml;r das FG noch die Beteiligten erkennbar war.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Anders liegen die Dinge jedoch im Streitfall. Die Verf&uuml;gung vom 27.&nbsp;November 2017 war wirksam, da sie sich f&uuml;r den Kl&auml;ger objektiv erkennbar jedenfalls auf das Beweisthema bezog, zu dem der Zeuge X in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vom 30.&nbsp;Januar 2018 vernommen werden sollte.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In der Verf&uuml;gung vom 27.&nbsp;November 2017 wies das FG den Kl&auml;ger darauf hin, dass er innerhalb der gesetzten Frist noch Zeugen und Beweisthemen benennen sollte, zu denen diese Zeugen aussagen sollten. Diese Anordnung war verkn&uuml;pft mit der Aussage, dass &quot;in diesem Zusammenhang&quot; der Zeuge X bereits geladen worden sei. Dieser Zeuge war erstmals unter dem 12.&nbsp;April 2017 zur Vernehmung geladen worden, in verschiedenen m&uuml;ndlichen Verhandlungen vor dem 30.&nbsp;Januar 2018 jedoch nicht erschienen. Gegenstand der Vernehmung des Zeugen X sollten &quot;Absprachen mit dem Kl&auml;ger hinsichtlich der ihm gegen&uuml;ber zu erbringenden Leistungen nebst entsprechenden tats&auml;chlichen Leistungen der Gesellschaften A-Logistik und B-GmbH und\/oder der A Wirtschaftsberatung GmbH &#038; Co KG und\/oder Y einschlie&szlig;lich etwaiger Vorg&auml;ngergesellschaften&quot; sein. Damit war die Verf&uuml;gung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;2 FGO konkludent jedenfalls auf dieses Beweisthema und den streitigen Betriebsausgabenabzug f&uuml;r Aufwendungen, die der Kl&auml;ger f&uuml;r Leistungen des Zeugen Y oder der sog. A-Gesellschaften geltend machte (sog. &quot;A-Komplex&quot;), bezogen. Die Verf&uuml;gung konnte hinsichtlich dieses Beweisthemas vom Kl&auml;ger objektiv auch nur so verstanden werden, dass er hierzu innerhalb der Ausschlussfrist aus seiner Sicht noch relevante weitere Zeugen benennen sollte. Ob die Verf&uuml;gung auch f&uuml;r andere Beweisthemen inhaltlich bestimmt genug w&auml;re, ist hier nicht zu entscheiden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Aufgrund der jedenfalls f&uuml;r dieses Beweisthema wirksam gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;2 FGO gesetzten Ausschlussfrist durfte das FG die nach Fristablauf in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vom 30.&nbsp;Januar 2018 beantragte Ladung und Vernehmung der nicht pr&auml;senten Zeugen W und T in einer erneuten m&uuml;ndlichen Verhandlung gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;79b Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 FGO ablehnen. Der Zeuge W sollte nach dem Beweisantrag zu den Inhalten der streitigen Beratungsleistungen der A-Gesellschaften oder des Zeugen Y an den Kl&auml;ger aussagen und der Zeuge T zur Vermietung einer Serveranlage, die Gegenstand eines Miet- und Wartungsvertrags zwischen dem Kl&auml;ger und einer der A-Gesellschaften war. Die W&uuml;rdigung des FG in der Vorentscheidung, der Kl&auml;ger habe die versp&auml;tete Benennung der Zeugen W und T in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vom 30.&nbsp;Januar 2018 nicht gen&uuml;gend entschuldigt und die Ladung und Vernehmung dieser Zeugen h&auml;tte zur Verz&ouml;gerung des Rechtsstreits gef&uuml;hrt, ist m&ouml;glich und revisionsrechtlich ebenfalls nicht zu beanstanden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die beantragte Beiziehung und Einsichtnahme &quot;in das Gerichtsurteil des Amtsgerichts &#8230; gegen den Zeugen Y wegen Insolvenzverschleppung&quot; und &quot;in die Strafermittlungsakte gegen den Zeugen Y&quot; hat das FG ebenfalls ohne Versto&szlig; gegen die Sachaufkl&auml;rungspflicht abgelehnt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Nach &sect;&nbsp;76 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO erforscht das Gericht den Sachverhalt von Amts wegen. Zur Aufkl&auml;rung des Sachverhalts kann das Gericht auch Akten und Urkunden anderer Beh&ouml;rden beiziehen (vgl. &sect;&nbsp;86 Abs.&nbsp;1 FGO). Die Verpflichtung in &sect;&nbsp;86 FGO zur Vorlage entscheidungserheblicher Akten betrifft s&auml;mtliche Beh&ouml;rden sowie die Dienststellen &ouml;ffentlich-rechtlicher K&ouml;rperschaften, gleichg&uuml;ltig, ob sie am Rechtsstreit beteiligt sind oder nicht. Jedoch braucht der Sachverhalt nicht &quot;ins Blaue hinein&quot; erforscht zu werden. Umfang und Nachdruck der vom FG anzustellenden Ermittlungen h&auml;ngen grunds&auml;tzlich auch vom Vorbringen der Beteiligten ab (BFH-Beschluss vom 1.&nbsp;September 2006 VIII&nbsp;B&nbsp;81\/05, BFH\/NV 2006, 2297, unter II.3.e).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die W&uuml;rdigung des FG in der Vorentscheidung, der beantragten Aktenbeiziehung sei nicht nachzugehen, weil schon nicht erkennbar sei, ob das angesprochene Strafurteil &uuml;berhaupt existiere und welche entscheidungserheblichen Umst&auml;nde sich aus der Strafakte ergeben sollten, ist nach diesem Ma&szlig;stab nicht zu beanstanden. Der Kl&auml;ger hat zur Begr&uuml;ndung der begehrten Aktenbeiziehung w&auml;hrend des Verfahrens nur vorgebracht, er wolle aus dem Strafurteil &quot;Informationen zu einer anderen Kundenbeziehung der sog. A-Gesellschaften als zum Kl&auml;ger gewinnen&quot; und er halte es &quot;f&uuml;r wahrscheinlich&quot;, dass sich aus der Strafakte weitere entscheidungserhebliche Tatsachen zum Erhalt von Unternehmensberatungsleistungen, Ger&auml;temieten und Wartungsvertr&auml;gen als Rechtsgrundlagen f&uuml;r den streitigen Betriebsausgabenabzug ergeben w&uuml;rden. Seine Ausf&uuml;hrungen zur Existenz und zum Inhalt der beizuziehenden Akten waren v&ouml;llig unbestimmt. Zu einer Aktenbeiziehung &quot;ins Blaue hinein&quot; war das FG jedoch nicht verpflichtet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Die R&uuml;ge, das FG habe das beantragte Sachverst&auml;ndigengutachten verfahrensfehlerhaft nicht eingeholt, greift ebenfalls nicht. Es wird vom Kl&auml;ger entgegen der Vorgabe des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO diesbez&uuml;glich schon nicht substantiiert dargelegt, warum die Einholung eines Sachverst&auml;ndigengutachtens zu den n&auml;her benannten Tatsachen nach dem insoweit allein ma&szlig;geblichen rechtlichen Standpunkt des FG (BFH-Beschluss vom 14.&nbsp;Februar 2017 VIII&nbsp;B&nbsp;43\/16, BFH\/NV 2017, 729, Rz&nbsp;23), es handele sich bei den Vertr&auml;gen des Kl&auml;gers mit den A-Gesellschaften um Scheinvertr&auml;ge, aus Sicht des FG entscheidungserheblich gewesen sein soll. Der Kl&auml;ger f&uuml;hrt lediglich aus, eine &quot;andere Einsch&auml;tzung und damit ein anderer Ausgang des Verfahrens&quot; erschienen &quot;m&ouml;glich&quot;. Dies gen&uuml;gt den Anforderungen an eine substantiierte Darlegung des behaupteten Verfahrensmangels nicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Revision ist auch nicht wegen eines Verfahrensfehlers gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 FGO zuzulassen, weil das FG dem Kl&auml;ger nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;91a FGO gestattet hat, sich w&auml;hrend der m&uuml;ndlichen Verhandlung an einem anderen Ort, der ohne eine Eingangskontrolle durch Uniformtr&auml;ger zu erreichen ist, samt &auml;rztlicher Begleitung aufzuhalten und der m&uuml;ndlichen Verhandlung per Video-Konferenz beizuwohnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein Verfahrensfehler des FG kommt insoweit (wegen der mangelnden Anfechtbarkeit der Ablehnung, vgl. &sect;&nbsp;128 Abs.&nbsp;2 FGO) nur unter dem Gesichtspunkt einer Verletzung des rechtlichen Geh&ouml;rs (Art.&nbsp;103 des Grundgesetzes &#8211;GG&#8211;) in Betracht. Eine Geh&ouml;rsverletzung kann aufgrund der Ablehnung vorliegen, wenn das Erscheinen am Gericht f&uuml;r den Kl&auml;ger unzumutbar ist, die technischen Voraussetzungen f&uuml;r eine Videokonferenz vorliegen und auch sonst keine wesentlichen Belange gegen die Durchf&uuml;hrung der Videokonferenz sprechen (vgl. z.B. Gr&auml;ber\/Herbert, Finanzgerichtsordnung, 8.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;91a Rz&nbsp;18; Brandis in Tipke\/ Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;91a FGO Rz&nbsp;11; Schmieszek in Gosch, FGO &sect;&nbsp;91a Rz&nbsp;45; Schallmoser in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;91a FGO Rz&nbsp;29).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FG hat jedoch im angefochtenen Urteil in nicht zu beanstandender Weise begr&uuml;ndet, dass der Kl&auml;ger angesichts seines sich widersprechenden Vortrags &uuml;ber seine Verhandlungs- und Reisef&auml;higkeit nicht schl&uuml;ssig dargelegt hat, dass ihm ein Erscheinen in der m&uuml;ndlichen Verhandlung vor dem FG nicht zumutbar war. Denn der Kl&auml;ger war nach eigenem Vortrag bereit, am Tag der m&uuml;ndlichen Verhandlung an den Gerichtsort zu kommen. Zudem hat das FG &uuml;berzeugend dargelegt, dass der Kl&auml;ger aufgrund seines geltend gemachten krankheitsbedingten Aggressionspotenzials zus&auml;tzlich einen Zugang zum Videokonferenzraum ohne eine Einlasskontrolle durch uniformierte Beamte verlangte und forderte, dass solche Beamte auch w&auml;hrend der Verhandlung nicht im Videokonferenzraum anwesend sein d&uuml;rften. Diese Umst&auml;nde durfte das FG ohne Rechtsfehler als wesentliche Belange ansehen, die gegen eine Gestattung der Teilnahme des Kl&auml;gers an der m&uuml;ndlichen Verhandlung im Wege der Videokonferenz sprachen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Der weiterhin geltend gemachte Verfahrensfehler, das FG habe gegen das Gebot eines fairen Verfahrens versto&szlig;en, wird nicht substantiiert gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO dargelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Das FG hat bei seiner &Uuml;berzeugungsbildung, sofern die Erkl&auml;rung des Beteiligten nicht von vornherein unglaubhaft ist, den Umstand in Rechnung zu stellen, dass es dem Beteiligten aus Gr&uuml;nden, die in der Sph&auml;re einer Beh&ouml;rde liegen, auf deren T&auml;tigkeit er keinen Einfluss hat, unm&ouml;glich ist, eine Tatsache glaubhaft zu machen, die ohne das beh&ouml;rdliche Versagen unschwer aufzukl&auml;ren w&auml;re. Werden entscheidungserhebliche beschlagnahmte Originalunterlagen des Steuerpflichtigen im Bereich der Finanzverwaltung irrt&uuml;mlich w&auml;hrend des laufenden Verfahrens vernichtet, darf das FG z.B. eine Sch&auml;tzung der Besteuerungsgrundlagen der H&ouml;he nach nicht auf &#8211;ersichtlich &uuml;berpr&uuml;fungsbed&uuml;rftige, aber nicht mehr &uuml;berpr&uuml;fbare&#8211; pauschale Angaben in einem Betriebspr&uuml;fungs- oder Steuerfahndungsbericht st&uuml;tzen, die der Steuerpflichtige bestreitet (BFH-Beschl&uuml;sse vom 5.&nbsp;Februar 2014 X&nbsp;B&nbsp;138\/13, BFH\/NV 2014, 720; vom 13.&nbsp;Februar 2014 X&nbsp;B&nbsp;168-170\/13, BFH\/NV 2014, 876).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Dass ein solcher Verfahrensfehler des FG im Hinblick auf die W&uuml;rdigung des FG, der Kl&auml;ger habe zu den A-Gesellschaften Scheinvertr&auml;ge unterhalten und nur vom Zeugen Y Leistungen in Anspruch genommen, f&uuml;r die die abzugsf&auml;higen Betriebsausgaben zu sch&auml;tzen seien, anzunehmen ist, wird vom Kl&auml;ger nicht schl&uuml;ssig erl&auml;utert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Zwar steht fest, dass die Steuerfahndung w&auml;hrend des Verfahrens Originalunterlagen des Kl&auml;gers vernichtet hat, wobei zwischen den Beteiligten streitig ist, wer dies verschuldet hat. Das FG hat nach Vernehmung der Ehefrau des Kl&auml;gers als Zeugin festgestellt, dass der Steuerfahndung aber nur bestimmte Vertr&auml;ge im Original ausgeh&auml;ndigt worden seien. Es f&uuml;hrt zudem auf S.&nbsp;17 des Urteils aus, die Vertr&auml;ge zu den streitigen Leistungsbeziehungen zu den A-Gesellschaften seien in den Arbeitsakten der Betriebspr&uuml;fung in Kopie enthalten gewesen und h&auml;tten ihm vorgelegen. Soweit beschlagnahmte Originalunterlagen des Steuerpflichtigen im Bereich der Finanzverwaltung irrt&uuml;mlich w&auml;hrend eines laufenden Verfahrens vernichtet werden, ist ein Versto&szlig; gegen den Grundsatz des fairen Verfahrens dennoch ausgeschlossen, wenn dem FG jedenfalls Kopien dieser Unterlagen vorliegen und es sich aufgrund dieser Kopien eine eigene Auffassung vom Vorliegen der Voraussetzungen des Betriebsausgabenabzugs bilden konnte (BFH-Beschluss in BFH\/NV 2014, 876). Der Kl&auml;ger h&auml;tte angesichts der umfangreichen Feststellungen des FG zur Darlegung des behaupteten Verfahrensfehlers daher erl&auml;utern m&uuml;ssen, an welchen Stellen der W&uuml;rdigung sich das FG zu seinen Lasten &uuml;berhaupt auf das Fehlen von Unterlagen gest&uuml;tzt hat, die der Steuerfahndung im Original &uuml;bergeben und dort vernichtet wurden. Schon an einer solchen Erl&auml;uterung fehlt es jedoch.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Auch der geltend gemachte schwerwiegende Rechtsanwendungsfehler gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO liegt nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ein solcher ist nach der gefestigten BFH-Rechtsprechung nur gegeben, wenn die angefochtene Entscheidung objektiv willk&uuml;rlich und unter keinem Gesichtspunkt rechtlich vertretbar ist (z.B. BFH-Beschl&uuml;sse vom 1.&nbsp;September 2008 IV&nbsp;B&nbsp;4\/08, BFH\/NV 2009, 35, und vom 25.&nbsp;M&auml;rz 2010 X&nbsp;B&nbsp;176\/08, BFH\/NV 2010, 1455; vom 11.&nbsp;Juli 2012 X&nbsp;B&nbsp;41\/11, BFH\/NV 2012, 1634). Ein schwerwiegender Mangel im Rahmen einer Sch&auml;tzung der Besteuerungsgrundlagen verlangt, dass die Sch&auml;tzung gegen das Willk&uuml;rverbot verst&ouml;&szlig;t, dass das Sch&auml;tzungsergebnis schlechthin unvertretbar ist oder &uuml;berhaupt nicht erkennbar ist, dass und ggf. welche Sch&auml;tzungserw&auml;gungen das FG vorgenommen hat (BFH-Beschluss in BFH\/NV 2012, 1634, Rz&nbsp;10).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Diese Voraussetzungen sind im Streitfall entgegen der Ansicht des Kl&auml;gers ersichtlich nicht erf&uuml;llt. Das FG hat nach umfangreicher Beweiserhebung eingehend begr&uuml;ndet, dass es nur von einer Leistungsbeziehung des Zeugen Y zum Kl&auml;ger ausgeht und in diesem Zusammenhang zur Sch&auml;tzung der Besteuerungsgrundlagen befugt ist. Auch seine Erw&auml;gungen zur H&ouml;he der gesch&auml;tzten Betriebsausgaben sind klar ersichtlich.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Ausf&uuml;hrungen in der Beschwerdebegr&uuml;ndung, der schwerwiegende Rechtsanwendungsfehler des FG liege darin, es habe im Rahmen der Sch&auml;tzung verkannt, dass der Kl&auml;ger sich nach der Aktenvernichtung durch die Steuerfahndung in einem Beweisnotstand zum Umfang der erbrachten Leistungen befunden habe, sind nicht geeignet, einen schwerwiegenden Rechtsanwendungsfehler darzulegen. Denn das FG hat in der Vorentscheidung nachvollziehbar begr&uuml;ndet, dass die Unterlagen zur Leistungserbringung nur in Kopieform an die Steuerfahndung &uuml;bergeben wurden, aber die Originalunterlagen beim Zeugen Y verblieben sind, auf die der Kl&auml;ger Zugriff gehabt habe. Der Kl&auml;ger k&ouml;nne sich insoweit &#8211;so das FG&#8211; nicht auf einen durch die Steuerfahndung verursachten Beweisnotstand berufen. Auch diese W&uuml;rdigung des FG ist weder willk&uuml;rlich noch unvertretbar.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 12.2.2019, VIII B 53\/18ECLI:DE:BFH:2019:B.120219.VIIIB53.18.0 Bestimmtheitsanforderungen an eine Verf&uuml;gung gem&auml;&szlig; &sect; 79b Abs. 2 FGO Leits&auml;tze NV: Gibt das FG dem Kl&auml;ger auf, &quot;s&auml;mtliche aus seiner Sicht noch zu benennenden Zeugen und Beweismittel&quot; innerhalb einer gesetzten Frist anzugeben, kann noch eine hinreichend genaue Bezeichnung von Beweismitteln zu einem konkreten Beweisthema gem&auml;&szlig; &sect; 79b &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-b-53-18-bestimmtheitsanforderungen-an-eine-verfuegung-gemaess-par-79b-abs-2-fgo\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VIII&nbsp;B&nbsp;53\/18 &#8211; Bestimmtheitsanforderungen an eine Verf&uuml;gung gem&auml;&szlig; &sect; 79b Abs. 2 FGO<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70645","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70645","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70645"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70645\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70645"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70645"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70645"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}