{"id":70684,"date":"2019-05-03T11:44:16","date_gmt":"2019-05-03T09:44:16","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70684"},"modified":"2019-05-03T11:44:16","modified_gmt":"2019-05-03T09:44:16","slug":"viii-b-58-18-nichtzulassungsbeschwerde-divergenz-verfahrensmangel-terminsverlegung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/viii-b-58-18-nichtzulassungsbeschwerde-divergenz-verfahrensmangel-terminsverlegung\/","title":{"rendered":"VIII&nbsp;B&nbsp;58\/18 &#8211; Nichtzulassungsbeschwerde &#8211; Divergenz &#8211; Verfahrensmangel &#8211; Terminsverlegung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 14.2.2019, VIII B 58\/18<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:B.140219.VIIIB58.18.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Nichtzulassungsbeschwerde &#8211; Divergenz &#8211; Verfahrensmangel &#8211; Terminsverlegung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>1. NV: Das FG muss den Termin zur m&uuml;ndlichen Verhandlung wegen Verhinderung des fachkundig vertretenen Kl&auml;gers in der Regel nur dann aufheben oder verlegen, wenn in dem Terminsverlegungsantrag substantiiert Gr&uuml;nde vorgetragen werden, die eine pers&ouml;nliche Anwesenheit des Kl&auml;gers neben dem Prozessbevollm&auml;chtigten in der m&uuml;ndlichen Verhandlung erfordern.<\/p>\n<\/p>\n<p>2. NV: Der fachkundig vertretene Kl&auml;ger gen&uuml;gt seiner ihm bei Wahrung seines Anspruchs auf rechtliches Geh&ouml;r obliegenden prozessualen Mitwirkungspflicht nicht, wenn der von ihm bestellte Prozessbevollm&auml;chtigte der m&uuml;ndlichen Verhandlung ohne eine die Terminsverlegung rechtfertigende Begr&uuml;ndung fernbleibt.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Die Beschwerde des Kl&auml;gers wegen Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg vom 28. Februar 2018&nbsp;&nbsp;7 K 7061\/15 wird als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"gruende\">Gr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beschwerde ist teilweise unzul&auml;ssig und teilweise unbegr&uuml;ndet. Sie war daher insgesamt als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen. Die von dem Kl&auml;ger und Beschwerdef&uuml;hrer (Kl&auml;ger) geltend gemachten Gr&uuml;nde f&uuml;r eine Zulassung der Revision nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung (FGO) sind teils nicht ordnungsgem&auml;&szlig; dargelegt, teils liegen sie nicht vor.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Der Kl&auml;ger hat nicht den Anforderungen des &sect;&nbsp;116 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;3 FGO entsprechend dargelegt, dass die Revision gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO zur Sicherung der Einheitlichkeit der Rechtsprechung zuzulassen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Um die Voraussetzungen f&uuml;r eine Zulassung der Revision nach &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 Alternative&nbsp;2 FGO ordnungsgem&auml;&szlig; darzulegen, h&auml;tte der Kl&auml;ger einen die Vorentscheidung tragenden, abstrakten Rechtssatz einem ebenfalls tragenden, abstrakten Rechtssatz aus einer angeblich abweichenden Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) oder eines anderen Gerichts gegen&uuml;berstellen m&uuml;ssen (BFH-Beschluss vom 17.&nbsp;August 2007 VIII&nbsp;B&nbsp;36\/06, BFH\/NV 2007, 2293). Hieran fehlt es, soweit der Kl&auml;ger eine Divergenz des angegriffenen Urteils des Finanzgerichts (FG) von dem BFH-Beschluss vom 28.&nbsp;November 2016 I&nbsp;B&nbsp;16,&nbsp;17\/16 (BFH\/NV 2017, 466) r&uuml;gt. Der Beschluss in BFH\/NV 2017, 466 scheidet bereits deswegen als m&ouml;gliche Divergenzentscheidung aus, weil hierin &uuml;ber keine revisible Rechtsfrage, sondern ausschlie&szlig;lich &uuml;ber die Beschwerde wegen Nichtzulassung der Revision entschieden wurde (vgl. Gr&auml;ber\/Ratschow, Finanzgerichtsordnung, 8.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;115 Rz&nbsp;50).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Die Revision ist nicht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 FGO wegen eines Verfahrensfehlers zuzulassen. Das FG hat, indem es den Antrag des Kl&auml;gers auf Verlegung des Termins der m&uuml;ndlichen Verhandlung abgelehnt hat, nicht dessen Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r aus Art.&nbsp;103 Abs.&nbsp;1 des Grundgesetzes i.V.m. &sect;&nbsp;96 Abs.&nbsp;2, &sect;&nbsp;119 Nr.&nbsp;3 FGO verletzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach &sect;&nbsp;155 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;227 Abs.&nbsp;1 der Zivilprozessordnung (ZPO) kann das FG aus erheblichen Gr&uuml;nden einen Termin aufheben oder verlegen. Diese erheblichen Gr&uuml;nde sind auf Verlangen glaubhaft zu machen (&sect;&nbsp;227 Abs.&nbsp;2 ZPO). Ist eine Glaubhaftmachung erfolgt, verdichtet sich das Ermessen des FG zu einer Rechtspflicht, so dass der Termin zur Gew&auml;hrleistung des rechtlichen Geh&ouml;rs verlegt werden muss, selbst wenn das Gericht die Sache f&uuml;r entscheidungsreif h&auml;lt und die Erledigung des Rechtsstreits verz&ouml;gert wird. Bei der Pr&uuml;fung der Gr&uuml;nde muss das FG zugunsten des Beteiligten ber&uuml;cksichtigen, dass es einzige Tatsacheninstanz ist und der Beteiligte ein Recht hat, seine Sache in der m&uuml;ndlichen Verhandlung zu vertreten (BFH-Beschluss vom 19.&nbsp;Oktober 2012 VII&nbsp;B&nbsp;79\/12, BFH\/NV 2013, 225, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Der Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r ist andererseits nicht verletzt, wenn der Beteiligte nicht jede zumutbare Gelegenheit wahrgenommen hat, sich Geh&ouml;r zu verschaffen. Denn der Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r wird begrenzt durch die prozessualen Mitwirkungspflichten des Beteiligten. Dieser hat alles in seinen Kr&auml;ften Stehende und nach Lage der Dinge Erforderliche zu tun, um sein Recht auf Geh&ouml;r zu verwirklichen (BFH-Beschluss vom 10.&nbsp;Juli 2012 IX&nbsp;B&nbsp;179\/11, BFH\/NV 2012, 1633). Hieran fehlt es jedenfalls, wenn der Beteiligte trotz rechtzeitiger und ordnungsgem&auml;&szlig;er Ladung bei eigener Verhinderung nicht wenigstens durch den bereits bestellten Prozessbevollm&auml;chtigten vertreten wird. Dem Anspruch eines Beteiligten auf rechtliches Geh&ouml;r wird auch dadurch entsprochen, dass sich der von ihm bestellte Prozessbevollm&auml;chtigte in der m&uuml;ndlichen Verhandlung &auml;u&szlig;ern kann (BFH-Beschl&uuml;sse vom 13.&nbsp;September 2013 IX&nbsp;B&nbsp;63\/13, BFH\/NV 2014, 53, und vom 8.&nbsp;Oktober 2012 I&nbsp;B&nbsp;22\/12, BFH\/NV 2013, 389; Lange in H&uuml;bschmann\/Hepp\/Spitaler, &sect;&nbsp;119 FGO Rz&nbsp;227).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Nach diesen Grunds&auml;tzen ist der Anspruch des Kl&auml;gers auf rechtliches Geh&ouml;r durch die Nichtverlegung des Termins zur m&uuml;ndlichen Verhandlung nicht verletzt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Senat l&auml;sst offen, ob die m&uuml;ndliche Verhandlung bereits deswegen in Abwesenheit des Kl&auml;gers durchgef&uuml;hrt werden durfte, weil dieser zwar unstreitig aufgrund seiner Erkrankung verhandlungsunf&auml;hig war, jedoch nicht &#8211;wie vom FG gefordert&#8211; glaubhaft gemacht hatte, dass er infolge einer Besserung seines Gesundheitszustandes zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt in absehbarer Zeit wieder in der Lage sein werde, an einer m&uuml;ndlichen Verhandlung teilzunehmen. Denn der anwaltlich vertretene Kl&auml;ger ist seiner Obliegenheit, alles Erforderliche zu tun, um seinen Anspruch auf rechtliches Geh&ouml;r zu verwirklichen, dadurch nicht hinreichend nachgekommen, dass auch sein Prozessbevollm&auml;chtigter nicht in der m&uuml;ndlichen Verhandlung erschienen ist.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dem steht nicht entgegen, dass der Kl&auml;ger die Terminsverlegung damit begr&uuml;ndet hatte, dass er &quot;eine Verhandlung des Senats ohne seine Teilnahme ausdr&uuml;cklich ablehne&quot; bzw. &quot;der Verhandlung unbedingt pers&ouml;nlich beiwohnen wolle&quot;. Denn beruft sich ein fachkundig vertretener Beteiligter darauf, er sei verhindert gewesen, an der m&uuml;ndlichen Verhandlung teilzunehmen, zu der &#8211;wie hier&#8211; sein pers&ouml;nliches Erscheinen nicht angeordnet worden war, erfordert die Annahme eines Geh&ouml;rsversto&szlig;es wegen Ablehnung eines Verlegungsantrags, dass gegen&uuml;ber der Vorinstanz substantiierte Gr&uuml;nde vorgetragen wurden, die eine pers&ouml;nliche Anwesenheit des Beteiligten neben dem Prozessbevollm&auml;chtigten erfordern. Diesen Substantiierungsanforderungen gen&uuml;gte das Vorbringen des Kl&auml;gers nicht. Denn damit waren keine besonderen Gr&uuml;nde &#8211;etwa im Hinblick auf eine gegebenenfalls erforderliche weitere Sachaufkl&auml;rung durch den Kl&auml;ger pers&ouml;nlich&#8211; dargetan, die f&uuml;r die Notwendigkeit seiner Anwesenheit neben der seines Prozessbevollm&auml;chtigten in der m&uuml;ndlichen Verhandlung gesprochen h&auml;tten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Dass der Kl&auml;ger danach nicht alle zumutbaren prozessualen M&ouml;glichkeiten ausgesch&ouml;pft hat, sich rechtliches Geh&ouml;r in einer m&uuml;ndlichen Verhandlung zu verschaffen, wird auch nicht durch das Beschwerdevorbringen infrage gestellt, mit dem der Kl&auml;ger geltend macht, sein Prozessbevollm&auml;chtigter sei aufgrund &quot;fehlender M&ouml;glichkeiten zur fachlichen Kommunikation mit ihm&quot; nicht in der Lage gewesen, sich auf die m&uuml;ndliche Verhandlung vorzubereiten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Denn nach &sect;&nbsp;155 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;227 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 Nr.&nbsp;2 ZPO ist die mangelnde Vorbereitung einer Partei kein erheblicher Grund f&uuml;r eine Aufhebung oder Verlegung des Termins zur m&uuml;ndlichen Verhandlung, wenn nicht die Partei dies gen&uuml;gend entschuldigt. Ob im Streitfall eine die Terminsverlegung rechtfertigende gen&uuml;gende Entschuldigung vorlag, konnte das FG aber bereits deshalb nicht pr&uuml;fen, weil der Kl&auml;ger seinen Verlegungsantrag nicht damit begr&uuml;ndet hatte, dass seinem Prozessbevollm&auml;chtigten eine hinreichende Einarbeitung in den Prozessstoff wegen fehlender diesbez&uuml;glicher Kommunikation mit ihm zur Prozessvorbereitung nicht m&ouml;glich gewesen sei. Diesen Gesichtspunkt hat der Kl&auml;ger n&auml;mlich erstmals mit der vorliegenden Beschwerde geltend gemacht. Eine Terminsverlegung unter diesem Gesichtspunkt musste sich dem FG im Streitfall auch nicht ohne weitere diesbez&uuml;gliche Darlegung seitens des Kl&auml;gers aufdr&auml;ngen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Ein Verfahrensmangel i.S. von &sect;&nbsp;115 Abs.&nbsp;2 Nr.&nbsp;3 FGO in Gestalt einer Verletzung des rechtlichen Geh&ouml;rs liegt nicht deswegen vor, weil dem Prozessbevollm&auml;chtigten des Kl&auml;gers entgegen &sect;&nbsp;78 Abs.&nbsp;1 FGO keine Akteneinsicht gew&auml;hrt worden w&auml;re. Das FG hat dem Antrag des Prozessbevollm&auml;chtigten des Kl&auml;gers vom 10.&nbsp;August 2017 auf &Uuml;bersendung der Akten an das Amtsgericht &#8230; mit Schreiben vom 16.&nbsp;August 2017 entsprochen. Dass und aus welchen Gr&uuml;nden es dem Prozessbevollm&auml;chtigten des Kl&auml;gers nicht m&ouml;glich war, sich die Akteneinsicht dort zu verschaffen, l&auml;sst sich dem Beschwerdevorbringen nicht entnehmen. Auf die vom Kl&auml;ger mit Schreiben vom 3.&nbsp;August 2017 zun&auml;chst beantragte Akteneinsicht in den Kanzleir&auml;umlichkeiten bestand kein Anspruch (BFH-Beschluss vom 19.&nbsp;November 2002 V&nbsp;B&nbsp;166\/01, BFH\/NV 2003, 484).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Beschluss vom 14.2.2019, VIII B 58\/18ECLI:DE:BFH:2019:B.140219.VIIIB58.18.0 Nichtzulassungsbeschwerde &#8211; Divergenz &#8211; Verfahrensmangel &#8211; Terminsverlegung Leits&auml;tze 1. 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