{"id":70714,"date":"2019-05-11T16:18:46","date_gmt":"2019-05-11T14:18:46","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70714"},"modified":"2019-05-11T16:18:46","modified_gmt":"2019-05-11T14:18:46","slug":"vi-r-24-16-sky-bundesliga-abo-als-werbungskosten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-24-16-sky-bundesliga-abo-als-werbungskosten\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;24\/16 &#8211; Sky-Bundesliga-Abo als Werbungskosten"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 16.1.2019, VI R 24\/16<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.160119.VIR24.16.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Sky-Bundesliga-Abo als Werbungskosten<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Die Aufwendungen eines Fu&szlig;balltrainers f&uuml;r ein Sky-Bundesliga-Abo k&ouml;nnen Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit sein, wenn tats&auml;chlich eine berufliche Verwendung vorliegt.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;ger wird das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 14. September 2015&nbsp;&nbsp;15 K 1712\/15 E aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Sache wird an das Finanzgericht D&uuml;sseldorf zur&uuml;ckverwiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Diesem wird die Entscheidung &uuml;ber die Kosten des Revisionsverfahrens &uuml;bertragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Beteiligten streiten &uuml;ber die Ber&uuml;cksichtigung von Aufwendungen f&uuml;r ein Abonnement des Pay-TV-Senders &quot;Sky&quot; als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger) wurden f&uuml;r das Streitjahr (2012) zur Einkommensteuer zusammen veranlagt. Der Kl&auml;ger war Co-Trainer der U&nbsp;23 Mannschaft des M und ist seit Juli 2012 Torwarttrainer der Lizenzmannschaft. F&uuml;r ein Abonnement des Pay-TV-Senders &quot;Sky&quot; wandte er monatlich 46,90&nbsp;EUR auf; der Betrag setzte sich zusammen aus den Paketen &quot;Fu&szlig;ball Bundesliga&quot;, &quot;Sport&quot; und &quot;Sky Welt&quot;. In der Einkommensteuererkl&auml;rung begehrte der Kl&auml;ger den Abzug des Anteils, der auf das Fu&szlig;ballpaket entfalle, als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) lehnte den Werbungskostenabzug auch im Einspruchsverfahren ab. Die Klage hatte aus den in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2016, 1416 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden ebenfalls keinen Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das Urteil des Finanzgerichts (FG) D&uuml;sseldorf vom 14.&nbsp;September 2015&nbsp;&nbsp;15&nbsp;K&nbsp;1712\/15&nbsp;E aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid vom 2.&nbsp;M&auml;rz 2015 in der Fassung der Einspruchsentscheidung vom 5.&nbsp;Mai 2015 dahingehend zu &auml;ndern, dass bei den Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit weitere Werbungskosten in H&ouml;he von 322,80&nbsp;EUR anerkannt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Sie f&uuml;hrt zur Aufhebung der Vorentscheidung und zur Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;2 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Die Feststellungen des FG tragen nicht dessen W&uuml;rdigung, die streitigen Aufwendungen seien privat veranlasst.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Werbungskosten sind Aufwendungen zur Erwerbung, Sicherung und Erhaltung der Einnahmen (&sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 des Einkommensteuergesetzes &#8211;EStG&#8211;). Nach st&auml;ndiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) liegen Werbungskosten vor, wenn zwischen den Aufwendungen und den steuerpflichtigen Einnahmen ein Veranlassungszusammenhang besteht. Davon ist auszugehen, wenn die Aufwendungen mit der Eink&uuml;nfteerzielung objektiv zusammenh&auml;ngen und ihr subjektiv zu dienen bestimmt sind, d.h. wenn sie in wirtschaftlichem Zusammenhang mit den Einnahmen aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit stehen. Ma&szlig;geblich daf&uuml;r, ob ein solcher Zusammenhang besteht, ist zum einen die &#8211;wertende&#8211; Beurteilung des die betreffenden Aufwendungen &quot;ausl&ouml;senden Moments&quot;, zum anderen dessen Zuweisung zur einkommensteuerrechtlich relevanten Erwerbssph&auml;re. Dabei bilden die Gr&uuml;nde, die den Steuerpflichtigen zu den Aufwendungen bewogen haben, das ausl&ouml;sende Moment.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Ergibt die Pr&uuml;fung, dass die Aufwendungen nicht oder in nur unbedeutendem Ma&szlig;e auf privaten, der Lebensf&uuml;hrung des Steuerpflichtigen zuzurechnenden Umst&auml;nden beruhen, so sind sie grunds&auml;tzlich als Werbungskosten abzuziehen. Beruhen die Aufwendungen hingegen nicht oder in nur unbedeutendem Ma&szlig;e auf beruflichen Umst&auml;nden, so sind sie nicht abziehbar (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH vom 21.&nbsp;September 2009 GrS&nbsp;1\/06, BFHE 227, 1, BStBl II 2010, 672). Ist der erwerbsbezogene Anteil nicht von untergeordneter Bedeutung, kann eine Aufteilung und ein Abzug des beruflich veranlassten Teils der Kosten in Betracht kommen, sofern der den Beruf f&ouml;rdernde Teil der Aufwendungen sich nach objektiven Ma&szlig;st&auml;ben zutreffend und in leicht nachpr&uuml;fbarer Weise abgrenzen l&auml;sst (Beschluss des Gro&szlig;en Senats des BFH in BFHE 227, 1, BStBl II 2010, 672; Senatsbeschluss vom 24.&nbsp;September 2013 VI&nbsp;R&nbsp;35\/11, BFH\/NV 2014, 500; Senatsurteil vom 8.&nbsp;Juli 2015 VI&nbsp;R&nbsp;46\/14, BFHE 250, 392, BStBl II 2015, 1013).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;6 EStG sind Werbungskosten auch Aufwendungen f&uuml;r Arbeitsmittel. Hierunter fallen alle materiellen und immateriellen Wirtschaftsg&uuml;ter, die unmittelbar der Erledigung beruflicher Aufgaben dienen. Andererseits d&uuml;rfen Aufwendungen f&uuml;r die Lebensf&uuml;hrung, die die wirtschaftliche oder gesellschaftliche Stellung des Steuerpflichtigen mit sich bringt, nach &sect;&nbsp;12 Nr.&nbsp;1 Satz&nbsp;2 EStG nicht als Werbungskosten abgezogen werden, auch wenn sie zur F&ouml;rderung des Berufs oder der T&auml;tigkeit des Steuerpflichtigen get&auml;tigt werden (Senatsurteil vom 12.&nbsp;November 1982 VI&nbsp;R&nbsp;193\/79, nicht ver&ouml;ffentlicht; Senatsbeschluss vom 7.&nbsp;April 2005 VI&nbsp;B&nbsp;168\/04, BFH\/NV 2005, 1300).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Bei Gegenst&auml;nden, die auch im Rahmen der allgemeinen Lebensf&uuml;hrung genutzt werden k&ouml;nnen, ist f&uuml;r die Einordnung als Arbeitsmittel der tats&auml;chliche Verwendungszweck im Einzelfall ma&szlig;geblich (Senatsbeschluss vom 30.&nbsp;Juni 2010 VI&nbsp;R&nbsp;45\/09, BFHE 230, 348, BStBl II 2011, 45, m.w.N.). Die G&uuml;ter m&uuml;ssen ausschlie&szlig;lich oder zumindest weitaus &uuml;berwiegend beruflich genutzt werden. Eine geringf&uuml;gige private Mitbenutzung ist unsch&auml;dlich. Ob diese Voraussetzungen vorliegen, ist unter W&uuml;rdigung aller Umst&auml;nde nach der Funktion des Wirtschaftsguts im Einzelfall festzustellen (Senatsbeschluss in BFHE 230, 348, BStBl II 2011, 45, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben kann das Urteil des FG keinen Bestand haben. In der Vorentscheidung fehlen Feststellungen zur tats&auml;chlichen Verwendung des Sky-Bundesligapakets durch den Kl&auml;ger. Die Vorentscheidung gibt insoweit lediglich das Vorbringen des Kl&auml;gers wieder, er habe das Paket einschlie&szlig;lich Sky Go ausschlie&szlig;lich genutzt, um aus den &uuml;bertragenen Spielen Erkenntnisse f&uuml;r seine berufliche T&auml;tigkeit zu gewinnen. Das FG hat jedoch keine Feststellungen dazu getroffen, ob und inwieweit dieser Vortrag zutrifft.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Stattdessen st&uuml;tzt das FG seine Entscheidung ohne weitere Sachaufkl&auml;rung allein auf den Charakter des streitigen Abonnements, das mit dem Bezug von allgemeinbildenden Tageszeitungen eher als mit Fachzeitschriften vergleichbar sei. Allerdings unterscheidet sich das Sky-Bundesliga-Abonnement von Tageszeitungen dadurch, dass Tageszeitungen in einem breitgef&auml;cherten Spektrum &uuml;ber Themen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Sport und anderen Bereichen berichten (s. Senatsbeschluss in BFH\/NV 2005, 1300), wohingegen das Sky-Bundesliga-Abonnement &#8211;vorausgesetzt, das Vorbringen des Kl&auml;gers ist zutreffend&#8211; in seinem gesamten Angebot den beruflichen Interessen des Kl&auml;gers zu dienen geeignet ist. Denn es umfasst nicht den Bereich Sport allgemein, sondern nur Bundesligaspiele. Zwar ist der Inhalt des Pakets &#8211;wie auch das FG zu Recht ausf&uuml;hrt&#8211; nicht nach Art einer Fachzeitschrift auf ein Fachpublikum zugeschnitten. Dies steht der Annahme einer nahezu ausschlie&szlig;lichen beruflichen Verwendung aber insbesondere auch deshalb nicht entgegen, weil ein auf das Berufsbild des Kl&auml;gers zugeschnittenes Angebot nicht auf dem Markt erh&auml;ltlich sein d&uuml;rfte. Allein aus dem allgemeinen Charakter des Abonnements kann daher nicht auf seinen konkreten Verwendungszweck im Streitfall geschlossen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Vorentscheidung ist danach aufzuheben. Das FG wird im zweiten Rechtsgang die notwendigen Feststellungen zur tats&auml;chlichen Verwendung des Sky-Bundesliga-Abonnements nachholen m&uuml;ssen. Insoweit kommt auch die Vernehmung von Trainerkollegen des Kl&auml;gers und von Spielern des M in Betracht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Sollte das FG danach eine berufliche Verwendung des Sky-Bundesligapakets feststellen, wird es die hierauf entfallenden Aufwendungen als Werbungskosten anzuerkennen haben.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Hinsichtlich der Zweitkarte und der ebenfalls geltend gemachten Aufwendungen f&uuml;r Sky GO wird es auch festzustellen haben, ob insoweit eine private Nutzung vorliegt, und dann ggf. den hierauf entfallenden Anteil vom Abzug als Werbungskosten ausschlie&szlig;en. Im Rahmen seiner W&uuml;rdigung wird das FG weiter zu ber&uuml;cksichtigen haben, dass der Kl&auml;ger erst ab dem Monat Juli 2012 als Torwarttrainer t&auml;tig war. Voraussetzung f&uuml;r einen Werbungskostenabzug f&uuml;r das gesamte Streitjahr 2012 ist, dass auch f&uuml;r die Monate Januar bis Juni 2012 eine berufliche Nutzung im Rahmen der vorangegangenen T&auml;tigkeit des Kl&auml;gers als Co-Trainer vorliegt, was der Kl&auml;ger bisher nicht vorgetragen hat.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die &Uuml;bertragung der Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;143 Abs.&nbsp;2 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 16.1.2019, VI R 24\/16ECLI:DE:BFH:2019:U.160119.VIR24.16.0 Sky-Bundesliga-Abo als Werbungskosten Leits&auml;tze Die Aufwendungen eines Fu&szlig;balltrainers f&uuml;r ein Sky-Bundesliga-Abo k&ouml;nnen Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit sein, wenn tats&auml;chlich eine berufliche Verwendung vorliegt. Tenor Auf die Revision der Kl&auml;ger wird das Urteil des Finanzgerichts D&uuml;sseldorf vom 14. September 2015&nbsp;&nbsp;15 K 1712\/15 E aufgehoben. 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