{"id":70744,"date":"2019-05-22T08:50:53","date_gmt":"2019-05-22T06:50:53","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70744"},"modified":"2019-05-22T08:50:53","modified_gmt":"2019-05-22T06:50:53","slug":"ii-r-62-15-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-20032019-ii-r-61-15-keine-widerstreitenden-steuerfestsetzungen-bei-mehrfacher-beruecksichtigungsmoeglichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-62-15-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-20032019-ii-r-61-15-keine-widerstreitenden-steuerfestsetzungen-bei-mehrfacher-beruecksichtigungsmoeglichkeit\/","title":{"rendered":"II&nbsp;R&nbsp;62\/15 &#8211; Inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 20.03.2019&nbsp;&nbsp;II R 61\/15 &#8211; Keine widerstreitenden Steuerfestsetzungen bei mehrfacher Ber&uuml;cksichtigungsm&ouml;glichkeit"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.3.2019, II R 62\/15<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.200319.IIR62.15.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 20.03.2019&nbsp;&nbsp;II R 61\/15 &#8211; Keine widerstreitenden Steuerfestsetzungen bei mehrfacher Ber&uuml;cksichtigungsm&ouml;glichkeit<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>NV: Ein Widerstreit zwischen einem inl&auml;ndischen und einem ausl&auml;ndischen Steuerbescheid liegt nicht vor, wenn derselbe Sachverhalt im Ausland bei der Bemessungsgrundlage f&uuml;r die Steuer und im Inland im Rahmen des Progressionsvorbehalts h&auml;tte ber&uuml;cksichtigt werden k&ouml;nnen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision des Beklagten wird das Urteil des Finanzgerichts Baden-W&uuml;rttemberg vom 20. Oktober 2015&nbsp;&nbsp;11 K 3776\/12 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Klage wird abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des gesamten Verfahrens hat der Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der in der Bundesrepublik Deutschland (Deutschland) wohnhafte Kl&auml;ger und Revisionsbeklagte (Kl&auml;ger) war Miterbe seiner am 1.&nbsp;April 2009 verstorbenen Schwester, der Erblasserin (E). E war Schweizer Staatsangeh&ouml;rige und in der Schweiz wohnhaft. Zum Nachlass geh&ouml;rten u.a. zwei in der Schweiz gelegene Grundst&uuml;cke.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Verf&uuml;gung vom 20.&nbsp;September 2009 setzte die zust&auml;ndige schweizerische Finanzbeh&ouml;rde gegen&uuml;ber dem Kl&auml;ger &#8211;ausgehend von einem Verm&ouml;gensanfall in H&ouml;he von 119.400&nbsp;CHF&#8211; Erbschaftsteuer in H&ouml;he von 6.444&nbsp;CHF fest. Bei der Ermittlung des Verm&ouml;gensanfalls wurden die Grundst&uuml;cke mit ihrem amtlichen Wert von 830.300&nbsp;CHF ber&uuml;cksichtigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Im Februar und M&auml;rz 2011 reichten die Geschwister des Kl&auml;gers, die Miterben waren, Steuererkl&auml;rungen ein. Der Kl&auml;ger best&auml;tigte in einem am 18.&nbsp;M&auml;rz 2011 beim Beklagten und Revisionskl&auml;ger (Finanzamt &#8211;FA&#8211;) eingegangenen Schreiben, das anteilige Erbe nach E in H&ouml;he von 330.450,40&nbsp;CHF (218.758,16&nbsp;EUR) erhalten zu haben. Mit Bescheid vom 5.&nbsp;April 2011 setzte das FA gegen&uuml;ber dem Kl&auml;ger Erbschaftsteuer in H&ouml;he von 60.414&nbsp;EUR fest. Dabei ging es von einem Wert des Erwerbs des Kl&auml;gers in H&ouml;he von 235.651&nbsp;EUR aus und bezog das in der Schweiz gelegene Grundverm&ouml;gen mit einem Wert von 211.836&nbsp;EUR in die Bemessungsgrundlage ein. Die in der Schweiz festgesetzte und gezahlte Erbschaftsteuer rechnete es nach &sect;&nbsp;21 des Erbschaftsteuer- und Schenkungsteuergesetzes in der im Jahr 2009 geltenden Fassung (ErbStG) an. Gegen den Bescheid wurde kein Einspruch eingelegt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit Schreiben vom 22.&nbsp;September 2011 beantragte der Kl&auml;ger eine Herabsetzung der festgesetzten Steuer auf 1.140&nbsp;EUR. Er st&uuml;tzte seinen Antrag auf &sect;&nbsp;174 Abs.&nbsp;1 der Abgabenordnung (AO) und machte geltend, nach Art.&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a des Abkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Schweizerischen Eidgenossenschaft zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Nachlass- und Erbschaftsteuern vom 30.&nbsp;November 1978 (BStBl I 1980, 243) &#8211;DBA-Schweiz&#8211; stelle Deutschland in der Schweiz gelegenes Grundverm&ouml;gen von der Steuer frei, wenn der Erblasser im Zeitpunkt seines Todes schweizerischer Staatsangeh&ouml;riger gewesen sei.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA lehnte die begehrte &Auml;nderung des Steuerbescheids mit der Begr&uuml;ndung ab, es fehle an einer verfahrensrechtlichen &Auml;nderungsvorschrift. Der Bescheid vom 5.&nbsp;April 2011 sei bestandskr&auml;ftig geworden und die Voraussetzungen des &sect;&nbsp;174 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO l&auml;gen nicht vor. Der Einspruch blieb ohne Erfolg.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Finanzgericht (FG) gab der hiergegen eingelegten Klage statt und setzte die Steuer antragsgem&auml;&szlig; auf 1.140&nbsp;EUR herab. Zur Begr&uuml;ndung f&uuml;hrte es im Wesentlichen aus, Steuerbescheid i.S. des &sect;&nbsp;174 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO k&ouml;nne auch ein solcher einer schweizerischen Finanzbeh&ouml;rde sein. Bei der schweizerischen und der inl&auml;ndischen Erbschaftsteuerfestsetzung, die beide das in der Schweiz gelegene Grundverm&ouml;gen in die steuerliche Bemessungsgrundlage einbezogen h&auml;tten, handele es sich um widerstreitende Festsetzungen. Das in der Schweiz gelegene Grundverm&ouml;gen d&uuml;rfe nach dem DBA-Schweiz nur dort besteuert werden. Das Urteil ist in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2016, 1142 ver&ouml;ffentlicht.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit seiner Revision r&uuml;gt das FA eine Verletzung von &sect;&nbsp;174 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt, die Vorentscheidung aufzuheben und die Klage abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der Kl&auml;ger beantragt, die Revision als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) ist dem Verfahren am 12.&nbsp;Januar 2018 beigetreten.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Revision ist begr&uuml;ndet. Die Vorentscheidung wird aufgehoben und die Klage wird abgewiesen (&sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Entgegen der Auffassung des FG kann der Erbschaftsteuerbescheid vom 5.&nbsp;April 2011 nicht nach &sect;&nbsp;174 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO zugunsten des Kl&auml;gers ge&auml;ndert werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Ist ein bestimmter Sachverhalt in mehreren Steuerbescheiden zuungunsten eines oder mehrerer Steuerpflichtiger ber&uuml;cksichtigt worden, obwohl er nur einmal h&auml;tte ber&uuml;cksichtigt werden d&uuml;rfen, so ist der fehlerhafte Steuerbescheid auf Antrag aufzuheben oder zu &auml;ndern (&sect;&nbsp;174 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Der Begriff des &quot;bestimmten Sachverhalts&quot; i.S. des &sect;&nbsp;174 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO kn&uuml;pft an einen einheitlichen Lebensvorgang an, an den das Gesetz steuerliche Folgen kn&uuml;pft. Eine widerstreitende Steuerfestsetzung liegt nur vor, wenn derselbe Lebensvorgang in verschiedenen Steuerbescheiden unterschiedlich ber&uuml;cksichtigt worden ist. Die Anwendung des &sect;&nbsp;174 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO erfordert nach einhelliger Auffassung das Vorliegen von (positiv) widerstreitenden Steuerfestsetzungen zu Lasten eines oder mehrerer Steuerpflichtiger. Ein &quot;Widerstreiten&quot; in diesem Sinne setzt voraus, dass die in den (kollidierenden) Bescheiden getroffenen Regelungen (Steuerfestsetzungen oder Feststellungen) aufgrund der materiellen Rechtslage nicht miteinander vereinbar und daher widerspr&uuml;chlich sind, weil nur eine der festgesetzten oder angeordneten Rechtsfolgen zutreffen kann. Die in der mehrfachen Erfassung eines bestimmten Sachverhalts liegenden Unrichtigkeiten m&uuml;ssen einander nach materiellem Recht zwingend (denknotwendig) ausschlie&szlig;en (Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 9.&nbsp;Mai 2012 I&nbsp;R&nbsp;73\/10, BFHE 238, 1, BStBl II 2013, 566, Rz&nbsp;31).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Die &quot;Ber&uuml;cksichtigung&quot; eines bestimmten Sachverhalts i.S. von &sect;&nbsp;174 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO setzt voraus, dass er dem FA bei der Entscheidungsfindung bekannt war und als Entscheidungsgrundlage herangezogen und verwertet worden ist (BFH-Urteil in BFHE 238, 1, BStBl II 2013, 566, Rz&nbsp;28).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Es kann dahingestellt bleiben, ob &quot;Steuerbescheid&quot; i.S. des &sect;&nbsp;174 Abs.&nbsp;1 AO auch eine Ma&szlig;nahme einer Steuerbeh&ouml;rde eines Drittstaates sein kann (bejahend Loose in Tipke\/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, &sect;&nbsp;174 AO Rz&nbsp;8; Klein\/ R&uuml;sken, AO, 14.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;174 Rz&nbsp;15; Birkenfeld, Betriebs-Berater 1993, 1185; verneinend von Wedelst&auml;dt in Gosch, AO &sect;&nbsp;174 Rz&nbsp;26; Koenig\/Koenig, Abgabenordnung, 3.&nbsp;Aufl., &sect;&nbsp;174 Rz&nbsp;12; Frotscher in Schwarz\/Pahlke, AO\/FGO, &sect;&nbsp;174 AO Rz&nbsp;56).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Denn ein Widerstreit i.S. des &sect;&nbsp;174 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO liegt im Streitfall nicht vor. Die schweizerische Finanzbeh&ouml;rde konnte zwar den Grundst&uuml;ckserwerb von Todes wegen besteuern und daf&uuml;r den Wert der Grundst&uuml;cke als Bemessungsgrundlage heranziehen. Zugleich war der Erwerb der Grundst&uuml;cke auf der Grundlage des DBA-Schweiz i.V.m. &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;2 ErbStG bei der Festsetzung der Steuer f&uuml;r den &uuml;brigen in Deutschland steuerbaren Nachlass im Rahmen des Progressionsvorbehalts zu ber&uuml;cksichtigen. Damit war die mehrfache Erfassung des Sachverhalts nicht ausgeschlossen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Nach Art.&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 DBA-Schweiz kann das nicht nach den Art.&nbsp;5 bis 7 DBA-Schweiz zu behandelnde Verm&ouml;gen nur in dem Vertragsstaat besteuert werden, in dem der Erblasser im Zeitpunkt des Todes seinen Wohnsitz hatte. Diese Vorschrift erfasst alle Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde, die in den Art.&nbsp;5 bis 7 DBA-Schweiz genannt werden, aber nicht unter diese speziellen Zuteilungsregeln fallen, weil sich der Nachlassgegenstand im Wohnsitzstaat des Erblassers und nicht im anderen Vertragsstaat befindet, wie dies z.B. Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;1 DBA-Schweiz f&uuml;r das unbewegliche Verm&ouml;gen voraussetzt. Art.&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 DBA-Schweiz ist deshalb auf Grundst&uuml;cke anwendbar, die im Wohnsitzstaat des Erblassers liegen (vgl. Gersch in Flick\/ Wassermeyer\/Kempermann, Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland-Schweiz, Erbschaftsteuer, Erb. Art.&nbsp;8 Rz&nbsp;3). Dies entspricht dem in einem DBA allgemein anzutreffenden Grundsatz, dass der Belegenheitsstaat unbewegliches Verm&ouml;gen besteuern darf (vgl. Gersch in Flick\/Wassermeyer\/Kempermann, a.a.O., Art.&nbsp;5 Rz&nbsp;5). Nach diesen Regeln hatte im Streitfall die Schweiz das Besteuerungsrecht f&uuml;r die dort gelegenen Grundst&uuml;cke der E.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Das Besteuerungsrecht war nicht nach Art.&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 DBA-Schweiz Deutschland zugeteilt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Nach dieser Vorschrift kann das Nachlassverm&ouml;gen ungeachtet der Art.&nbsp;5 bis 7 und Art.&nbsp;8 Abs.&nbsp;1 DBA-Schweiz nach deutschem Recht besteuert werden, wenn der Erwerber im Zeitpunkt des Todes des Erblassers in Deutschland &uuml;ber eine st&auml;ndige Wohnst&auml;tte verf&uuml;gte oder dort seinen gew&ouml;hnlichen Aufenthalt hatte (sog. Nachbesteuerungsrecht oder &uuml;berdachende Besteuerung).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Art.&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;1 DBA-Schweiz wird durch die Sonderregelung des Art.&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 DBA-Schweiz wieder eingeschr&auml;nkt. Danach ist Art.&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 DBA-Schweiz, der die Vermeidung der Doppelbesteuerung f&uuml;r den Fall regelt, dass der Erblasser im Zeitpunkt des Todes seinen Wohnsitz in Deutschland hatte, entsprechend anzuwenden. Die entsprechende Anwendung von Art.&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 DBA-Schweiz bedeutet, dass nicht die Voraussetzungen des Einleitungssatzes des Art.&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 DBA-Schweiz zum Wohnsitz des Erblassers in Deutschland, sondern die Regelungen in den Buchst.&nbsp;a und b des Art.&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 DBA-Schweiz gelten (vgl. Ba&szlig;ler in Flick\/Wassermeyer\/ Kempermann, a.a.O., Art.&nbsp;10 Rz&nbsp;8).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Art.&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 DBA-Schweiz bezieht sich aufgrund des Wortlauts seines Einleitungssatzes nur auf die Vermeidung der Doppelbesteuerung, die durch den Wohnsitz des &quot;Erblassers&quot; in Deutschland ausgel&ouml;st wird. Auch im Fall des Nachbesteuerungsrechts, das an den Wohnsitz des &quot;Erwerbers&quot; in Deutschland ankn&uuml;pft, muss Deutschland jedoch die Doppelbesteuerung vermeiden. Nach Art.&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a DBA-Schweiz nimmt Deutschland in der Schweiz gelegenes unbewegliches Verm&ouml;gen i.S. des Art.&nbsp;5 Abs.&nbsp;2 DBA-Schweiz (u.a. Grundst&uuml;cke) von der Besteuerung aus, wenn der &quot;Erblasser&quot; im Zeitpunkt seines Todes schweizerischer Staatsangeh&ouml;riger war. Die Verweisung in Art.&nbsp;8 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;3 DBA-Schweiz auf Art.&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a DBA-Schweiz schr&auml;nkt insofern das Deutschland zustehende Nachbesteuerungsrecht ein (vgl. Gersch in Flick\/Wassermeyer\/ Kempermann, a.a.O., Art.&nbsp;8 Rz&nbsp;10 und 20).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Bei der Festsetzung der Steuer f&uuml;r das Verm&ouml;gen, f&uuml;r das Deutschland das Besteuerungsrecht beh&auml;lt, kann Deutschland nach DBA-Regelungen den Steuersatz anwenden, der anzuwenden w&auml;re, wenn das unbewegliche Verm&ouml;gen nicht von der Besteuerung ausgenommen w&auml;re (Art.&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a Satz&nbsp;2 DBA-Schweiz). Deutschland hat f&uuml;r solche Sachverhalte im nationalen Recht einen Progressionsvorbehalt vorgesehen. Ist im Fall des &sect;&nbsp;2 Abs.&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 ErbStG (u.a. bei einem Erwerber mit Wohnsitz im Inland) ein Teil des Verm&ouml;gens der inl&auml;ndischen Besteuerung auf Grund eines Abkommens zur Vermeidung der Doppelbesteuerung entzogen, ist die Steuer nach dem Steuersatz zu erheben, der f&uuml;r den ganzen Erwerb gelten w&uuml;rde (&sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;2 ErbStG). Damit ist der Wert von in der Schweiz gelegenen Grundst&uuml;cken eines schweizerischen Erblassers f&uuml;r die Bestimmung des Steuersatzes, der auf den &uuml;brigen Erwerb eines inl&auml;ndischen Erwerbers Anwendung findet, heranzuziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Nach diesen Grunds&auml;tzen hatte Deutschland im Streitfall in Bezug auf den von Todes wegen erfolgten Erwerb der in der Schweiz gelegenen Grundst&uuml;cke der E kein Besteuerungsrecht. E war im Zeitpunkt ihres Todes schweizerische Staatsangeh&ouml;rige. Das FA h&auml;tte daher bei der Festsetzung der Erbschaftsteuer den Wert der Grundst&uuml;cke in der Schweiz von der Bemessungsgrundlage f&uuml;r die Steuer ausnehmen m&uuml;ssen. Es hatte aber bei der Festsetzung der Erbschaftsteuer f&uuml;r den &uuml;brigen Erwerb im Inland den Wert der Grundst&uuml;cke f&uuml;r die Bestimmung des Steuersatzes, der auf den &uuml;brigen Erwerb Anwendung findet, heranzuziehen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>c) Aufgrund des inl&auml;ndischen Progressionsvorbehalts nach Art.&nbsp;10 Abs.&nbsp;1 Buchst.&nbsp;a Satz&nbsp;2 DBA-Schweiz i.V.m. &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;2 ErbStG w&auml;re eine doppelte Ber&uuml;cksichtigung des Werts der Grundst&uuml;cke &#8211;in der Schweiz im Rahmen der Bemessungsgrundlage f&uuml;r die Steuer und in Deutschland im Rahmen des Progressionsvorbehalts&#8211; m&ouml;glich gewesen. Ein Widerstreit i.S. des &sect;&nbsp;174 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO scheidet daher aufgrund der mehrfachen Ber&uuml;cksichtigungsm&ouml;glichkeit aus. Die DBA-Vorschriften, die einen parallelen Zugriff beider Vertragsstaaten auf das gleiche Steuersubstrat verhindern, sind Bestandteil der materiellen Rechtslage, aufgrund derer der &quot;Widerstreit&quot; zu beurteilen ist (BFH-Urteil in BFHE 238, 1, BStBl II 2013, 566, Rz&nbsp;33). Der Progressionsvorbehalt geh&ouml;rt zur abkommensrechtlichen Verteilung der Besteuerungskompetenzen und darf deshalb bei der Pr&uuml;fung des Widerstreits nicht au&szlig;er Acht gelassen werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>d) F&uuml;r den Ausschluss der &Auml;nderung nach &sect;&nbsp;174 Abs.&nbsp;1 AO ist unerheblich, dass sich im Streitfall auch bei Ber&uuml;cksichtigung der in der Schweiz gelegenen Grundst&uuml;cke im Rahmen der Progression kein h&ouml;herer Steuersatz ergeben h&auml;tte. Der auf den Erwerb des Kl&auml;gers als Bruder von E anzuwendende Steuersatz betrug nach &sect;&nbsp;15 Abs.&nbsp;1 Steuerklasse&nbsp;II Nr.&nbsp;2 ErbStG i.V.m. &sect;&nbsp;19 Abs.&nbsp;1 ErbStG 30&nbsp;%, und zwar unabh&auml;ngig davon, ob die Bemessungsgrundlage f&uuml;r den Erwerb &#8211;wie im Bescheid vom 5.&nbsp;April 2011 zu Grunde gelegt&#8211; 215.600&nbsp;EUR oder &#8211;wie durch das FG berechnet&#8211; 3.800&nbsp;EUR waren. Die M&ouml;glichkeit der Ber&uuml;cksichtigung des Sachverhalts im Rahmen des Progressionsvorbehalts h&auml;ngt nicht davon ab, ob die Ber&uuml;cksichtigung im konkreten Fall zu einer h&ouml;heren Steuerfestsetzung f&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>e) Ebenso wenig ist entscheidungserheblich, dass das FA die Grundst&uuml;cke zu Unrecht in die Bemessungsgrundlage f&uuml;r die deutsche Steuer eingestellt und die Doppelbesteuerung durch Anrechnung der in der Schweiz gezahlten Steuer nach &sect;&nbsp;21 ErbStG vermieden hat. &sect;&nbsp;174 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 AO dient nicht der Festsetzung der materiell richtigen Steuer, sondern der Vermeidung eines denklogischen Widerstreits der mehrfachen Ber&uuml;cksichtigung eines steuerbaren Sachverhalts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>27<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Die Kostenentscheidung beruht auf &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>28<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Die Entscheidung ergeht gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;90 i.V.m. &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 FGO mit Einverst&auml;ndnis der Beteiligten durch Urteil ohne m&uuml;ndliche Verhandlung. Die Kl&auml;gerin und das FA haben wirksam auf die Durchf&uuml;hrung einer (weiteren) m&uuml;ndlichen Verhandlung verzichtet. Ein entsprechender Verzicht des dem Revisionsverfahren beigetretenen BMF liegt zwar nicht vor; er ist aber auch nicht erforderlich. Denn das BMF erlangt durch den Beitritt zum Verfahren zwar die verfahrensrechtliche Stellung eines Beteiligten (&sect;&nbsp;122 Abs.&nbsp;2 Satz&nbsp;4 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;57 Nr.&nbsp;4 FGO); &uuml;ber das Verfahren zu disponieren, vermag es jedoch nicht. Dies k&ouml;nnen nur Kl&auml;ger und Beklagter als die urspr&uuml;nglichen Verfahrensbeteiligten (vgl. BFH-Urteil vom 11.&nbsp;November 2010 VI&nbsp;R&nbsp;16\/09, BFHE 232, 34, BStBl II 2011, 966, Rz&nbsp;16&nbsp;f.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 20.3.2019, II R 62\/15ECLI:DE:BFH:2019:U.200319.IIR62.15.0 Inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 20.03.2019&nbsp;&nbsp;II R 61\/15 &#8211; Keine widerstreitenden Steuerfestsetzungen bei mehrfacher Ber&uuml;cksichtigungsm&ouml;glichkeit Leits&auml;tze NV: Ein Widerstreit zwischen einem inl&auml;ndischen und einem ausl&auml;ndischen Steuerbescheid liegt nicht vor, wenn derselbe Sachverhalt im Ausland bei der Bemessungsgrundlage f&uuml;r die Steuer und im Inland im Rahmen des Progressionsvorbehalts h&auml;tte ber&uuml;cksichtigt &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/ii-r-62-15-inhaltsgleich-mit-bfh-urteil-vom-20032019-ii-r-61-15-keine-widerstreitenden-steuerfestsetzungen-bei-mehrfacher-beruecksichtigungsmoeglichkeit\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">II&nbsp;R&nbsp;62\/15 &#8211; Inhaltsgleich mit BFH-Urteil vom 20.03.2019&nbsp;&nbsp;II R 61\/15 &#8211; Keine widerstreitenden Steuerfestsetzungen bei mehrfacher Ber&uuml;cksichtigungsm&ouml;glichkeit<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70744","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70744","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70744"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70744\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70744"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70744"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70744"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}