{"id":70792,"date":"2019-06-08T14:01:50","date_gmt":"2019-06-08T12:01:50","guid":{"rendered":"http:\/\/steuer.org\/?p=70792"},"modified":"2019-06-08T14:01:50","modified_gmt":"2019-06-08T12:01:50","slug":"vi-r-15-17-doppelte-haushaltsfuehrung-vorfaelligkeitsentschaedigung-im-zusammenhang-mit-dem-verkauf-der-zweitwohnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-15-17-doppelte-haushaltsfuehrung-vorfaelligkeitsentschaedigung-im-zusammenhang-mit-dem-verkauf-der-zweitwohnung\/","title":{"rendered":"VI&nbsp;R&nbsp;15\/17 &#8211; Doppelte Haushaltsf&uuml;hrung &#8211; Vorf&auml;lligkeitsentsch&auml;digung im Zusammenhang mit dem Verkauf der Zweitwohnung"},"content":{"rendered":"<p class='ueberschrift'>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 3.4.2019, VI R 15\/17<br \/>ECLI:DE:BFH:2019:U.030419.VIR15.17.0<\/p>\n<p class=\"titel\">Doppelte Haushaltsf&uuml;hrung &#8211; Vorf&auml;lligkeitsentsch&auml;digung im Zusammenhang mit dem Verkauf der Zweitwohnung<\/p>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Leits&auml;tze<\/p>\n<div>\n<p>Wird die Wohnung am Besch&auml;ftigungsort anl&auml;sslich der Beendigung einer aus beruflichem Anlass begr&uuml;ndeten doppelten Haushaltsf&uuml;hrung ver&auml;u&szlig;ert, ist eine dabei anfallende Vorf&auml;lligkeitsentsch&auml;digung nicht als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit zu ber&uuml;cksichtigen.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"tenor\">Tenor<\/p>\n<div>\n<p>Auf die Revision der Kl&auml;ger wird das Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz vom 23. November 2016&nbsp;&nbsp;2 K 1701\/14 aufgehoben.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Klage wird abgewiesen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die Kosten des Revisionsverfahrens haben die Kl&auml;ger zu tragen.<\/p>\n<\/p>\n<p>Die weiteren Kosten des Verfahrens haben die Kl&auml;ger zu 7\/8 und der Beklagte zu 1\/8 zu tragen.<\/p>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Tatbestand<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">I. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>1<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Streitig ist, ob eine Vorf&auml;lligkeitsentsch&auml;digung, die im Zusammenhang mit der Ver&auml;u&szlig;erung einer beruflich genutzten Wohnung am Besch&auml;ftigungsort angefallen ist, zu Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit f&uuml;hrt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>2<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger und Revisionskl&auml;ger (Kl&auml;ger), die zur Einkommensteuer zusammen veranlagt werden, unterhielten im Streitjahr (2012) in K einen gemeinsamen Hausstand. Der Kl&auml;ger war bis Ende des Jahres 2011 als &#8230; in B nichtselbst&auml;ndig besch&auml;ftigt. Auf Grund seiner beruflichen T&auml;tigkeit wohnte er an seinem Besch&auml;ftigungsort in einer Eigentumswohnung mit einer Wohnfl&auml;che von 85&nbsp;qm, welche die Kl&auml;ger als h&auml;lftige Miteigent&uuml;mer im Jahr 2003 erworben hatten. Zur Finanzierung der Anschaffungskosten der Eigentumswohnung hatten die Kl&auml;ger gesamtschuldnerisch zwei (Fest-)Darlehen bei der Sparkasse aufgenommen, von denen das Darlehen Nr.&nbsp;X bis zum 30.&nbsp;November 2013 zur&uuml;ckzuzahlen war. Das Darlehen war nicht mit der Eigentumswohnung besichert.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>3<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit notariellem Vertrag vom November 2011 ver&auml;u&szlig;erten die Kl&auml;ger die Eigentumswohnung in B. Der Ver&auml;u&szlig;erungserl&ouml;s floss den Kl&auml;gern mit Wertstellung zum &#8230; Januar 2012 zu; am &#8230; Januar 2012 fand die Wohnungs&uuml;bergabe statt. F&uuml;r die zum Erwerb der Eigentumswohnung aufgenommenen Darlehen zahlten die Kl&auml;ger f&uuml;r den Zeitraum vom 1. bis 5.&nbsp;Januar 2012 Schuldzinsen in H&ouml;he von 37,16&nbsp;EUR (Darlehensvertrag Nr.&nbsp;Y) sowie f&uuml;r den Zeitraum vom 1.&nbsp;Januar bis 10.&nbsp;April 2012 in H&ouml;he von insgesamt 2.722,24&nbsp;EUR (Darlehensvertrag Nr.&nbsp;X).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>4<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Am 10.&nbsp;April 2012 leisteten sie f&uuml;r die vorzeitige R&uuml;ckzahlung des Darlehens Nr.&nbsp;X eine Vorf&auml;lligkeitsentsch&auml;digung in H&ouml;he von 9.333,87&nbsp;EUR.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>5<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>In ihrer Einkommensteuererkl&auml;rung f&uuml;r das Streitjahr beantragten die Kl&auml;ger, die entrichteten Schuldzinsen in H&ouml;he von 37,16&nbsp;EUR und 2.722,24&nbsp;EUR sowie die Vorf&auml;lligkeitsentsch&auml;digung in H&ouml;he von 9.333,87&nbsp;EUR im Rahmen der Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit als notwendige Mehraufwendungen einer doppelten Haushaltsf&uuml;hrung zum Werbungskostenabzug zuzulassen. Im Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2012 erkannte der Beklagte und Revisionsbeklagte (das Finanzamt &#8211;FA&#8211;) die geltend gemachten Schuldzinsen unter Bezugnahme auf den h&auml;lftigen Miteigentumsanteil zu einer Quote von 60\/85 in H&ouml;he von 974&nbsp;EUR als Werbungskosten an. Die Vorf&auml;lligkeitsentsch&auml;digung lie&szlig; er nicht zum Werbungskostenabzug zu.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>6<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Der nach erfolglosem Vorverfahren erhobenen Klage gab das Finanzgericht (FG) mit den in Entscheidungen der Finanzgerichte (EFG) 2017, 911 ver&ouml;ffentlichten Gr&uuml;nden teilweise statt. Die dem Kl&auml;ger entsprechend seinem Miteigentumsanteil zuzurechnenden h&auml;lftigen Schuldzinsen seien in H&ouml;he von 1.379,70&nbsp;EUR als Werbungskosten abzugsf&auml;hig. Eine weitere K&uuml;rzung sei trotz der Gr&ouml;&szlig;e der Wohnung nicht angezeigt. Denn die vom Kl&auml;ger getragenen (anteiligen) Schuldzinsen &uuml;berstiegen nicht die orts&uuml;blichen Kosten bei Anmietung einer 60&nbsp;qm gro&szlig;en Wohnung am Besch&auml;ftigungsort. Die Vorf&auml;lligkeitsentsch&auml;digung, die im Zusammenhang mit dem Verkauf der Zweitwohnung anl&auml;sslich der Beendigung einer aus beruflichem Anlass begr&uuml;ndeten doppelten Haushaltsf&uuml;hrung entstanden sei, k&ouml;nne hingegen nicht als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>7<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Mit der Revision r&uuml;gen die Kl&auml;ger die Verletzung materiellen Rechts.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>8<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA hat w&auml;hrend des Revisionsverfahrens unter dem 21.&nbsp;Februar 2017 einen ge&auml;nderten Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2012 erlassen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>9<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Die Kl&auml;ger beantragen sinngem&auml;&szlig;,<br \/>das Urteil des FG Rheinland-Pfalz vom 23.&nbsp;November 2016&nbsp;&nbsp;2&nbsp;K&nbsp;1701\/14 aufzuheben und den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r das Jahr 2012 vom 21.&nbsp;Februar 2017 dahingehend zu &auml;ndern, dass bei den Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit weitere Werbungskosten in H&ouml;he von 4.666,94&nbsp;EUR ber&uuml;cksichtigt werden.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>10<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Das FA beantragt,<br \/>die Revision zur&uuml;ckzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight:bold;\">Entscheidungsgr&uuml;nde<\/p>\n<div>\n<table>\n<tr>\n<td>&nbsp;<\/td>\n<td>\n<table width=100%>\n<tr>\n<td style=\"text-align:center\">II. <\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>11<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>1. Das angefochtene Urteil ist aus verfahrensrechtlichen Gr&uuml;nden aufzuheben, da sich w&auml;hrend des Revisionsverfahrens der Verfahrensgegenstand, &uuml;ber dessen Rechtm&auml;&szlig;igkeit das FG zu entscheiden hatte, ge&auml;ndert hat (&sect;&nbsp;127 der Finanzgerichtsordnung &#8211;FGO&#8211;). Das FG hat &uuml;ber den Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2012 vom 25.&nbsp;August 2016 entschieden. An dessen Stelle ist w&auml;hrend des Revisionsverfahrens der &Auml;nderungsbescheid vom 21.&nbsp;Februar 2017 getreten, der nach &sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 FGO i.V.m. &sect;&nbsp;68 Satz&nbsp;1 FGO Gegenstand des Verfahrens geworden ist. Damit liegt dem FG-Urteil ein nicht mehr existierender Bescheid zugrunde. Das angefochtene Urteil ist daher gegenstandslos geworden und aufzuheben (s. Senatsurteil vom 19.&nbsp;Januar 2017 VI&nbsp;R&nbsp;37\/15, BFHE 257, 58, BStBl II 2017, 526, Rz&nbsp;11, m.w.N.). Da sich durch die Bescheid&auml;nderung hinsichtlich des streitigen Punktes keine &Auml;nderungen ergeben und die Kl&auml;ger auch keinen weiter gehenden Antrag gestellt haben, bedarf es allein insoweit keiner Zur&uuml;ckverweisung der Sache an das FG gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;127 FGO. Das finanzgerichtliche Verfahren leidet nicht an einem Verfahrensmangel, so dass die vom FG getroffenen tats&auml;chlichen Feststellungen durch die Aufhebung des Urteils nicht weggefallen sind; sie bilden nach wie vor die Grundlage f&uuml;r die Entscheidung des Senats in der Sache (s. Senatsurteil vom 15.&nbsp;M&auml;rz 2007 VI&nbsp;R&nbsp;29\/05, BFH\/NV 2007, 1076).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>12<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>2. Der Senat entscheidet gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;126 Abs.&nbsp;3 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 FGO in der Sache selbst. Der Einkommensteuerbescheid f&uuml;r 2012 vom 21.&nbsp;Februar 2017 verletzt die Kl&auml;ger nicht in ihren Rechten (&sect;&nbsp;121 Satz&nbsp;1 i.V.m. &sect;&nbsp;100 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO). Das FA hat zu Recht entschieden, dass die streitige Vorf&auml;lligkeitsentsch&auml;digung nicht als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit zu ber&uuml;cksichtigen ist. Die Klage, die nach der Bescheid&auml;nderung nur noch auf den Werbungskostenabzug der Vorf&auml;lligkeitsentsch&auml;digung zielt, ist deshalb abzuweisen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>13<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Gem&auml;&szlig; &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz 3 Nr.&nbsp;5 des Einkommensteuergesetzes in der im Streitjahr geltenden Fassung (EStG) sind notwendige Mehraufwendungen, die einem Arbeitnehmer wegen einer aus beruflichem Anlass begr&uuml;ndeten doppelten Haushaltsf&uuml;hrung entstehen, Werbungskosten und zwar unabh&auml;ngig davon, aus welchen Gr&uuml;nden die doppelte Haushaltsf&uuml;hrung beibehalten wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>14<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Eine doppelte Haushaltsf&uuml;hrung liegt nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;5 Satz&nbsp;2 EStG vor, wenn der Arbeitnehmer &#8211;wie im Streitfall nach den unangefochtenen und bindenden Feststellungen des FG (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO)&#8211; au&szlig;erhalb des Ortes, in dem er einen eigenen Hausstand unterh&auml;lt, besch&auml;ftigt ist und auch am Besch&auml;ftigungsort wohnt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>15<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Aufwendungen entstehen wegen einer doppelten Haushaltsf&uuml;hrung, wenn sie durch diese veranlasst sind, d.h. hiermit in einem steuerrechtlich anzuerkennenden wirtschaftlichen Zurechnungszusammenhang stehen. Ma&szlig;gebend daf&uuml;r, ob ein solcher Zusammenhang besteht, ist zum einen die wertende Beurteilung des die betreffenden Aufwendungen ausl&ouml;senden Moments, zum anderen die Zuweisung dieses ma&szlig;gebenden Besteuerungsgrunds zur einkommensteuerrechtlich relevanten Erwerbssph&auml;re (st&auml;ndige Rechtsprechung, z.B. Senatsbeschluss vom 20.&nbsp;Oktober 2016 VI&nbsp;R&nbsp;27\/15, BFHE 255, 529, BStBl II 2018, 441, Rz&nbsp;14, m.w.N.). Ein lediglich abstrakter Kausalzusammenhang i.S. einer conditio sine qua non reicht hingegen nicht aus.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>16<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Zu den notwendigen Mehraufwendungen, die wegen einer doppelten Haushaltsf&uuml;hrung entstehen und nach &sect;&nbsp;9 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;3 Nr.&nbsp;5 EStG als Werbungskosten abziehbar sind, z&auml;hlen insbesondere Aufwendungen f&uuml;r w&ouml;chentliche Familienheimfahrten, (zeitlich befristete) Verpflegungsmehraufwendungen und die tats&auml;chlichen Kosten der Unterkunft am Besch&auml;ftigungsort.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>17<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>aa) Zu den Unterkunftskosten am Besch&auml;ftigungsort z&auml;hlen u.a. der Mietzins sowie die mit dem Vorhalten und der Nutzung der Unterkunft einhergehenden Aufwendungen f&uuml;r Heizung, Strom, Reinigung u.&Auml;. und damit s&auml;mtliche kalten und warmen Betriebskosten (Senatsbeschluss vom 12.&nbsp;Juli 2017 VI&nbsp;R&nbsp;42\/15, BFHE 258, 439, BStBl II 2018, 13, Rz&nbsp;8).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>18<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>bb) Wohnt der Steuerpflichtige in einer eigenen Wohnung am Besch&auml;ftigungsort, kann er anstelle des Mietzinses Absetzung f&uuml;r Abnutzung und Finanzierungskosten als Werbungskosten geltend machen (Senatsbeschluss in BFHE 258, 439, BStBl II 2018, 13, Rz&nbsp;8), soweit diese Aufwendungen mit der doppelten Haushaltsf&uuml;hrung in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen. Der Veranlassungszusammenhang der Finanzierungskosten, hier der Schuldzinsen, bestimmt sich dabei nach der tats&auml;chlichen Verwendung des Darlehens. Ein blo&szlig;er rechtlicher Zusammenhang reicht nicht aus (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs &#8211;BFH&#8211; vom 28.&nbsp;Februar 2018 VIII&nbsp;R&nbsp;53\/14, BFHE 261, 223, BStBl II 2018, 687, Rz&nbsp;16, m.w.N.). F&uuml;r den Werbungskostenabzug von Schuldzinsen im Rahmen einer doppelten Haushaltsf&uuml;hrung ist insoweit ma&szlig;geblich, dass die Darlehensvaluta zum Erwerb einer Wohnung am Besch&auml;ftigungsort verwendet wird.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>19<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>cc) Der Begriff der Schuldzinsen umfasst auch eine zur vorzeitigen Abl&ouml;sung eines Darlehens gezahlte Vorf&auml;lligkeitsentsch&auml;digung. Denn die Vorf&auml;lligkeitsentsch&auml;digung ist ein Nutzungsentgelt f&uuml;r das auf die verk&uuml;rzte Laufzeit in Anspruch genommene Fremdkapital (BFH-Urteil vom 11.&nbsp;Februar 2014 IX&nbsp;R&nbsp;42\/13, BFHE 245, 131, BStBl II 2015, 633, Rz&nbsp;8, m.w.N.).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>20<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>dd) Der Veranlassungszusammenhang eines Darlehens, das zur Finanzierung der Anschaffungskosten einer am Besch&auml;ftigungsort genutzten Wohnung aufgenommen worden ist, kann allerdings durch sp&auml;tere Ereignisse &uuml;berlagert oder ersetzt werden. So hat der BFH den Werbungskostenabzug einer Vorf&auml;lligkeitsentsch&auml;digung, die auf Grund der vorzeitigen Abl&ouml;sung eines Darlehens anl&auml;sslich des Verkaufs einer bis dahin vermieteten Immobilie zu leisten war, abgelehnt. Dem stand nicht entgegen, dass das Darlehen zun&auml;chst zur Finanzierung der vermieteten Immobilie aufgenommen worden ist und die daf&uuml;r geleisteten Schuldzinsen w&auml;hrend der Zeit der Vermietung im Zusammenhang mit der steuerbaren Vermietungst&auml;tigkeit standen. Denn durch die Ver&auml;u&szlig;erung wurde der urspr&uuml;nglich bestehende wirtschaftliche Zusammenhang der Darlehensaufnahme mit der Vermietungst&auml;tigkeit &uuml;berlagert bzw. ersetzt (BFH-Urteil in BFHE 245, 131, BStBl II 2015, 633, Rz&nbsp;12, m.w.N.). Soweit dieser Ver&auml;u&szlig;erungsvorgang &#8211;etwa nach &sect;&nbsp;23 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 Nr.&nbsp;1 EStG&#8211; steuerbar ist, ist die Vorf&auml;lligkeitsentsch&auml;digung als Ver&auml;u&szlig;erungskosten in die Ermittlung des Ver&auml;u&szlig;erungsgewinns oder -verlusts einzustellen. Ist der Ver&auml;u&szlig;erungsvorgang nicht steuerbar, kann die Vorf&auml;lligkeitsentsch&auml;digung nicht &quot;ersatzweise&quot; als Werbungskosten im Zusammenhang mit der bisherigen steuerbaren T&auml;tigkeit &#8211;der Vermietung&#8211; geltend gemacht werden (BFH-Urteil in BFHE 245, 131, BStBl II 2015, 633).<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>21<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>Entsprechendes gilt, wenn die Wohnung nicht als Einkunftsquelle im Rahmen des &sect;&nbsp;21 EStG zur Erzielung von Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung, sondern im Rahmen einer doppelten Haushaltsf&uuml;hrung &quot;beruflich&quot; genutzt wurde. Auch hier wird durch die Beendigung der doppelten Haushaltsf&uuml;hrung und die Ver&auml;u&szlig;erung der Wohnung der urspr&uuml;nglich in der &quot;beruflichen&quot; Nutzung der Immobilie wurzelnde Veranlassungszusammenhang mit den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit aufgel&ouml;st und ein neuer &#8211;regelm&auml;&szlig;ig nicht steuerbarer&#8211; Veranlassungszusammenhang mit dem Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ft begr&uuml;ndet.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>22<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>3. Nach diesen Ma&szlig;st&auml;ben ist die Vorf&auml;lligkeitsentsch&auml;digung wegen des fehlenden Veranlassungszusammenhangs mit den Eink&uuml;nften des Kl&auml;gers aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit nicht bei diesem als Werbungskosten eink&uuml;nftemindernd zu ber&uuml;cksichtigen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>23<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>a) Denn die streitige Vorf&auml;lligkeitsentsch&auml;digung ist auf Grund der Ver&auml;u&szlig;erung der Wohnung am Besch&auml;ftigungsort angefallen. Die Kl&auml;ger haben die Vorf&auml;lligkeitsentsch&auml;digung nach den nicht mit Verfahrensr&uuml;gen angegriffenen und den Senat daher bindenden tats&auml;chlichen Feststellungen der Vorinstanz (&sect;&nbsp;118 Abs.&nbsp;2 FGO) f&uuml;r die vorzeitige R&uuml;ckzahlung eines der Darlehen geleistet, mit welchem sie die Anschaffungskosten dieser Wohnung finanzierten. Die Ver&auml;u&szlig;erung der zu &quot;beruflichen Zwecken&quot; genutzten Wohnung am Besch&auml;ftigungsort stellt sich damit als das ausl&ouml;sende Moment f&uuml;r die Zahlung der Vorf&auml;lligkeitsentsch&auml;digung dar. Mit der Ver&auml;u&szlig;erung hat das Finanzierungsdarlehen hinsichtlich der Erzielung von Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit seinen Nutzen verloren. Folglich handelt es sich bei der Vorf&auml;lligkeitsentsch&auml;digung nicht um Mehraufwendungen des Kl&auml;gers, die wegen der beruflich veranlassten doppelten Haushaltsf&uuml;hrung (oder deren Beendigung) entstanden sind, sondern um das Ergebnis der auf eine vorzeitige Kreditabl&ouml;sung gerichteten &Auml;nderung des urspr&uuml;nglichen Darlehensvertrags. Sie ist daher nicht den Werbungskosten aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit, sondern dem &#8211;vorliegend unstreitig nicht steuerbaren&#8211; Ver&auml;u&szlig;erungsgesch&auml;ft zuzuordnen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>24<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>b) Entgegen der Auffassung der Kl&auml;ger werden damit nicht Ursache und Wirkung verwechselt. Zwar sind das Ausscheiden des Kl&auml;gers aus dem aktiven Dienst und die damit einhergehende Beendigung der doppelten Haushaltsf&uuml;hrung auch miturs&auml;chlich f&uuml;r die Ver&auml;u&szlig;erung der Wohnung am Besch&auml;ftigungsort, die vorzeitige R&uuml;ckzahlung des Darlehens und die hierf&uuml;r entrichtete Vorf&auml;lligkeitsentsch&auml;digung gewesen. Die Kl&auml;ger verkennen jedoch insoweit, dass ein lediglich abstrakter Kausalzusammenhang (Ursache-Folgeverh&auml;ltnis im Wesen einer conditio sine qua non) allein die einkommensteuerliche Zuordnung von Aufwendungen zur Erwerbssph&auml;re und einer Einkunftsart noch nicht rechtfertigt.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>25<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>4. Ob das FG die vom Kl&auml;ger geltend gemachten Schuldzinsen, insbesondere soweit sie nach der Wohnungs&uuml;bergabe angefallen sind, dem Grunde und der H&ouml;he nach zutreffend als Werbungskosten bei dessen Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit ber&uuml;cksichtig hat, kann der Senat dahinstehen lassen. Auch bei einer von der Auffassung der Vorinstanz abweichenden Beurteilung dieser Rechtsfrage ist der Senat im Hinblick auf das im Revisionsverfahren zu beachtende Verb&ouml;serungsverbot (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 16.&nbsp;Juni 2009 II&nbsp;R&nbsp;23\/07, BFH\/NV 2009, 1786, unter II.2., und vom 30.&nbsp;August 1994 IX&nbsp;R&nbsp;2\/91, BFH\/NV 1995, 291, unter&nbsp;II.3., jeweils m.w.N.) gehindert, die Eink&uuml;nfte des Kl&auml;gers aus &sect;&nbsp;19 EStG entsprechend zu erh&ouml;hen.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign='top'>\n<table>\n<tr>\n<td><em>26<\/em>&nbsp;<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<td>\n<table>\n<tr>\n<td>5. Die Kostenentscheidung folgt aus &sect;&nbsp;135 Abs.&nbsp;1, &sect;&nbsp;136 Abs.&nbsp;1 Satz&nbsp;1 FGO.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<table>\n<tr>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<\/div>\n<p> <!-- Ende des eingebetteten Dokumentes --><\/p>\n<p><small>Quelle: bundesfinanzhof.de<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BUNDESFINANZHOF Urteil vom 3.4.2019, VI R 15\/17ECLI:DE:BFH:2019:U.030419.VIR15.17.0 Doppelte Haushaltsf&uuml;hrung &#8211; Vorf&auml;lligkeitsentsch&auml;digung im Zusammenhang mit dem Verkauf der Zweitwohnung Leits&auml;tze Wird die Wohnung am Besch&auml;ftigungsort anl&auml;sslich der Beendigung einer aus beruflichem Anlass begr&uuml;ndeten doppelten Haushaltsf&uuml;hrung ver&auml;u&szlig;ert, ist eine dabei anfallende Vorf&auml;lligkeitsentsch&auml;digung nicht als Werbungskosten bei den Eink&uuml;nften aus nichtselbst&auml;ndiger Arbeit zu ber&uuml;cksichtigen. Tenor Auf die Revision &hellip; <a href=\"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/vi-r-15-17-doppelte-haushaltsfuehrung-vorfaelligkeitsentschaedigung-im-zusammenhang-mit-dem-verkauf-der-zweitwohnung\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">VI&nbsp;R&nbsp;15\/17 &#8211; Doppelte Haushaltsf&uuml;hrung &#8211; Vorf&auml;lligkeitsentsch&auml;digung im Zusammenhang mit dem Verkauf der Zweitwohnung<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[212],"tags":[],"class_list":["post-70792","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bfh-urteile-alle-urteile-des-bundesfinanzhofes-online"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70792","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=70792"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/70792\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=70792"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=70792"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.steuerschroeder.de\/steuer\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=70792"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}